52 Bücher, Woche 35



Das heutige Motto habe ich mal wieder von Lioman gegriffen:

Bücher für Kinder, die ich meinem Kind niemals vorlesen werde.

Die meisten Menschen sind ja ganz froh, dass ich mich nicht fortgepflanzt habe, aber davon mal ab: Ich würde meinen Kindern, wenn es sie denn gäbe, nie Struwwelpeter vorlesen. Das fand ich als Kind eklig. Das, was ich noch davon im Kopf habe, erinnert mich an Pädagogik mit dem Holzhammer. Vielleicht bin ich nicht objektiv, denn ich habe es als Erwachsene nie wieder in die Hand genommen, aber es gibt so viele schöne Kinderbücher, da kann der Struwwelpeter auch gern außen vor bleiben.

Viel Spaß mit dem Motto und fröhliche Ostern!

Eure Projektmuddi

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20 Kommentare zu “52 Bücher, Woche 35

  1. Liebes Fellmonsterchen,
    Heidi kennt den Struwelpeter auch noch, und hat ihn ihrer Gabi vorenthalten, weil sie solch Drohungen im Buch schrecklich fand. Das ist wie Stachelhalsband beim Hund – oder?
    Ich passe aber diesmal, ich bin ZU sehr mit Chester beschäftigt 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Nelly Schlabberküsschen schickt.
    Schöne Ostern für dich von mir und Heidi!

    • Liebe Isi,
      Märchen sind ja auch grausam, aber das kam mir als Kind nie so brutal vor wie der Struwwelpeter. Vielleicht, weil der Struwwelpeter näher an der eigenen Lebenswirklichkeit dran war („Meine Suppe esse ich nicht“).
      Brr, Stachelhalsbänder, sind die eigentlich inzwischen verboten? Es gab da doch mal so eine Petition. Aber ich vergaß, ist ja nur Tierschutz, dafür haben unsere Politiker keine Zeit. Ich könnte gerade schon wieder ausflippen… Ich glaube, meine Schilddrüsentabletten sind zu hoch dosiert, aber mein Arzt meinte ja, die Werte seien perfekt…
      Nelly schickt Dir viele Schlabberküsschen und ein paar auch an den jungen Wilden, das darf sie doch, oder?

      • Moin, moin,
        ich denke, dass der Struwel so grausig war, weil bebildert?!
        Ich glaube, dass Stachel Halsbänder verboten sind. wer das benutzt:
        „Müssten DIE selber um den Hals bekommen!“
        Es wurden Schilddrüsen Tabletten zurück gerufen, schau mal PN.
        Liebe Grüße Heidi,
        mit Osterschlabberküsschen für Nelly von Isi

  2. Liebe Katrin,

    ich durfte mich auch noch nicht fortpflanzen 😦 Daher weiß ich nicht so recht, was ich den Kids vorlesen würde, aber ich glaube, Michel aus Lönneberga wäre bestimmt ein Buch, dass ich ihnen vorlesen würde. Der hat sich soooo tolle Streiche ausgedacht, fast wie ein menschlicher Terrier 🙂

    Wuff-Wuff und frohe Ostern dein Chris

    • Lieber Chris,
      auch hier merkt man wieder, dass Du ganz hervorragenden Geschmack hast, „Michel aus Lönneberga“ ist eines der tollsten Bücher für Kinder, das würde ich meinen bestimmt auch vorlesen oder zum Lesen geben.
      Euch auch frohe Ostern!

    • Aber als Kind nicht? Brr, ich mochte das Buch nicht, einmal gelesen und immer schnell wieder weggelegt, wenn es mir in die Hände fiel. Und ich habe, nachdem ich einigermaßen gut lesen konnte, quasi ALLES gelesen, was mir in die Patschehändchen gekommen ist…

      • Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau. Ich glaube, das ist wie mit der Gewalt in den Originalfassungen der Grimm-Märchen, ich hab die als Kind irgendwie auch einfach als gegeben akzeptiert. Muss ich mir jetzt Gedanken machen? 😉

        • Mit den Grimm-Märchen hatte ich auch nicht so die Probleme, auch wenn sie nicht zu meinen Favoriten gehörten. Aber die waren irgendwie so irreal, dass ich keine Probleme damit hatte.

  3. Pingback: 52 Bücher, Woche 35 | Aaron Blackjewel

  4. Wir wünschen Euch auch ein frohes Osterfest. Und ganau wegen dieses Festes werden wir in dieser Woche etwas später etwas beitragen, sollte uns etwas einfallen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  5. Struwwelpeter hatte ich als Kind als Schallplatte aber mit Illustrationen auf dem Cover.Schrecklich! Aber das Wilhelm Busch -Album fand ich auch immer ziemlich gruselig.
    LG Uwe mit Bauchkraulern für Nelly
    Paula schickt einen frechen Stupser

    • Ja, das Ende von Max und Moritz war nicht gerade flauschig, aber dadurch, dass die Streiche teilweise lustig waren und das Ende so absolut unwahrscheinlich, hat mich das als Kind nicht so mitgenommen. Struwwelpeter habe ich irgendwie als durchgehend hässlich und brutal in Erinnerung.
      Liebe Grüße und Nelly schickt noch mehr Schlabberbussis und Spielestupser

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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