Aufräumen und ausmisten in der Anstalt

 

Neulich musste meine Kollegin Zeugs für eine Inventurliste zusammensuchen, einige Teile konnten wir dummerweise nicht wiederfinden. Bei der Gelegenheit ergaben sich aber andere tolle Entdeckungen. In einem Schrank stand tatsächlich noch eine Schreibmaschine, leider sehr hoch, so dass ich kleiner Erdnuckel Verrenkungen anstellen musste, was das qualitativ noch schlechtere Foto als hier eh schon gewohnt erklärt:

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Aaah, was jetzt kommt, hat mich total aus dem Häuschen gebracht. Das sind Mikrofiche. Wer kennt die noch, Hand aufs Herz?

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Hier der Inhalt:

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Moderner wird’s nicht mehr: Eine Datenkassette!

2015-05-21 11.20.00

Ich kann Euch aber beruhigen, so etwas ist in der Anstalt nicht mehr im Einsatz. 🙂

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66 Kommentare zu “Aufräumen und ausmisten in der Anstalt

  1. Ich kann mir deine Microfiche zwar wegen extrem lahmen Natzes gerade nicht anschauen (das ist hier manchmal so, nicht die beste aller Verbindungen, Text geht, aber Grafiken nicht), aber ich kenne es noch. Hatte ich noch als Katalog in meiner Erstausbildung, da gab es sogar noch einen Karteikartenkasten mit dem Bestand. Brauche nicht zu sagen, dass ich in der ersten Schulbibliothek etwas überfordert war als ich Herrin über 3000 Bücher war und das mittels superhypermoderner Spezialsoftware managen sollte, oder? Die mit der ich gelernt hatte stammte von Mitte der 90er.

        • Mich nervt so was immer. Weil es mich immer darauf stößt, dass diese Tastatur nicht dergl-kompatibel ist und ich trotzdem zu faul für die Externe bin…

            • Ja, Notebook. Dazu kommt, dass es eines von denen ist bei denen die Tasten nur zirka 1-2 mm hoch und ganz leicht zu drücken sind, da rutsche ich oft ab. Und Tippfehler habe ich dauernd, fast jeder Artikel, der bei mir erscheint muss auch noch mal überarbeitet werden. Obwohl ich das alles in Word vorschreibe. Aber die Rechtschreibprüfung kennt auch Worte, die es nicht gibt wie es scheint.

              • So eine Tastatur habe ich auch, damit komme ich an sich gut zurecht, ich plage mich dann eher mit der Tastatur in der Anstalt, die „schwergängiger“ ist.
                Bei mir ist es so, dass ich für meine eigenen Tippfehler oft blind bin, während ich in anderen Texten sofort darüber falle. 🙂 Zurzeit lese ich ein Buch, in dem mir schon mindestens 5 Tippfehler aufgefallen sind. Da hat der Lektor wohl einige müde Phasen gehabt.
                (Meine Texte haben natürlich mehr Fehler, einige auch aus Unwissenheit, die ich selbst also gar nicht erkenne, aber ich bin ja auch kein Autor von Weltrang, und wenn man einen Roman von Richard Ford übersetzt und lektoriert, hätte ich schon gedacht, dass es da sehr sorgfältig zur Sache geht, aber vielleicht war Mitte der 90er auch schon Spardiktat angesagt?)
                Bei der Rechtschreibprüfung ist ja auch oft das Problem, dass zum Beispiel „den“ und „denn“ beides gängige Wörter sind. Fehler in der Art fallen mir recht häufig auf. Oder auch der ganz beliebte Fehler „seid“ oder „seit“. Das kann eine Rechtschreibprüfung natürlich nicht bemängeln, gibt ja beide Wörter. Das Web ist voll von diesem Fehler…
                Ich ertappe mich manchmal dabei, mit „das“ und „dass“ schlampig zu sein, obwohl ich die Regel genau kenne. Aber dann sollte es wieder schnell gehen und wupps ist es passiert.
                Das alles werfe ich niemandem vor, dafür ist mein eigenes Deutsch zu schlecht, aber es fällt mir halt auf.

              • Bei mir eignet sich eine „schwergängige“ besser, ich kann zum Beispiel auch keine Bildschirmtastaturen bedienen.

                Dass und Das ist bei mir eine Katastrophe. Vielleicht liegt das daran, dass ich etwas anders denke (wenn dich das interessiert, ich habe auf den Fädenrissen einen Artikel, in dem das erklärt ist, es heißt „Die Filmemacherin“).

                Ich kenne den Autor, den du erwähnst nicht. Mit Übersetzungsfehlern und schlampigem Lektorat habe ich aber auch so meine Erfahrungen. Das liegt sicher zum Teil auch daran, weil Noten, Referenzen etc. in dem Bereich ein wichtiges Eintrittsticket sind und es wird halt auf die Lappen geschaut und nicht auf das was derjenige kann. Als ich damals umgeschult habe, musste ich vorher in eine Berufsfindung, weil sie nicht wussten was sie mit mir überhaupt machen können, und in dieser Berufsfindung stellte sich rasch heraus, dass ich doch etwas lernen sollte wo meine Fremdsprachenkenntnisse angewandt werden können. Wäre ja praktisch gewesen, hätte mir auch Spaß gemacht. Unter anderem hatte da ein „Beurteiler“ die Idee, dass man aus einer Bibliothekarin, die sich im Idealfall mit Literatur auskennt eine Übersetzerin machen könnte. Könnte ja Chancen im Verlagsmetier haben oder als Freiberufler oder so. Um zu sehen ob das passt, gab es ein paar „Schnuppereien“, sage ich jetzt mal. Da habe ich was gesehen. Letztendlich lernte ich dann doch nichts mit Sprachen, weil das als Umschulung nicht finanziert wurde, es gibt da so einen Katalog in dem genau drin steht was als Reha finanziert werden darf und was nicht, und so was gehörte damals nicht dazu.

              • Mit Bildschirmtastaturen habe ich auch nichts im Sinn. Deswegen bin ich kein Fan von What’s App und SMS, manche kommunizieren ja fast nur noch darüber, aber bis man mit diesen virtuellen Schlaupohnetastaturen den Text eingegeben hat, wäre ich mit einer richtigen Tastatur schon fünfmal fertig. Davon abgesehen, ist es eh nur so eine Häppchen-Kommunikation. Kann mal ganz witzig sein, aber E-Mails liegen mir mehr.
                Der Filmemacherin-Artikel ist sehr interessant. Jetzt kenne ich auch den Grund Deiner Zuneigung zu den Dergln. Mir sind die leider nur noch vage im Gedächtnis geblieben, als Kind habe ich öfter Jim Knopf gesehen.
                Diese ganzen Umschulungsarien sind mir sowieso ein Rätsel, sinnvolle Sachen werden oft nicht genehmigt, dafür hab ich schon von exotischen Umschulungen gehört, die den Menschen aufgezwungen wurden… Ich glaube, Übersetzerin in der heutigen Zeit ist ein hartes Brot, da wird auch viel gespart.
                Womit ich seit der Rechtschreibreform Probleme habe, ist die Zusammen- bzw. Getrenntschreibung von zusammengesetzten Wörtern. Da wird ja jetzt viel mehr auseinander geschrieben, auch, wenn es im übertragenen Sinn gemeint ist; kann es aber zur Verwirrung führen, darf/soll man doch wieder zusammenschreiben (zusammen schreiben? — Da fängt’s schon an 🙂 ), da war ich vor der Reform wesentlich sicherer. Jetzt schreibe ich es so, wie es mir am besten gefällt.

              • Was heißt meine Zuneigung zu den Dergln? Hatte ich die mal kundgetan? Weiß ich gar nicht mehr. Daher kommt jedenfalls der Nutzername hier. Ich hab das als Kind, wie da geschrieben, definitiv nicht gesehen. Das Sams kam mir beim Schauen als Erwachsene bekannt vor, Jim Knopf weiß ich, dass ich gesehen habe, Urmel auch und bei „Kater Mikesch“ habe ich mich als Erwachsene komischerweise an nichts von den Charakteren oder der Handlung erinnert sondern nur an einer Requisite. „Meine“ Mikesch war geradezu traurig als ich nicht wusste was für eine Geschichte sie da so bejubelt. Ihr Jubel kam allerdings von der Erstausstrahlung in den 60er Jahren. Mein Stiefvater mag „Oh wie schön ist Panama“, da erzählt er von, dass er das mit knapp 20 noch toll fand, war das auch Augsburger Puppenkiste? Weiß ich gar nicht, ich weiß nur noch, dass da irgendwas mit Bananen war. Und das habe ich auch nur mal irgendwo gelesen.

              • Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass Du die Dergln magst, wenn Du ihren Namen annimmst. 🙂 Ich glaube, das hättest Du nicht getan, wenn Du sie total doof finden würdest.
                Ob es „Oh, wie schön ist Panama“ auch als Augsburger Puppenkiste-Stück gibt, weiß ich nicht, ich kenne das Buch von Janosch. Das habe ich auch als schöne Geschichte in Erinnerung, aber ist schon lange her, so viele Details weiß ich nicht mehr. Tigerente. ❤

              • Äh ja, da hätte ich auch dran denken können. Hab ich aber nicht, weil die kaum noch einer kennt und ich stamme wie schon mal gesagt aus Bayern, da gibt es Nachnamen in der Art (meiner nicht), das wird eher darauf bezogen.

                Panama ist Janosch? Dann muss das Zeichentrick gewesen sein. Ich erinnere mich dunkel an „Traumland“ oder so ähnlich im Fernsehen aus meiner Kindheit. Vielleicht war das auch da mit den Bananen und ich verwechsele etwas.

              • Als Nordlicht sind mir Nachnamen dieser Art nicht so vertraut, deswegen lagen mir die Alien-Dergln gedanklich näher. 🙂
                „Traumland“ sagt mir leider überhaupt nichts…

              • Riedl, Schlegl, Häferl et cetera… Können ja nicht alle Huber oder Mayer heißen.

                Beim „Traumland“ hatte ich mich gestern vertan, eine Recherche ergab, dass das „Janoschs Traumstunde“ hieß und vor 29 Jahren gesendet wurde. Clown und Bär und Tiger und ein Schwein oder so. (Das Schwein interpretiere och möglicherweise versehentlich von „Kater Mikesch“ rein, da gab es den Freund von dem Kater, der ein Schwein war.)

              • Danke für die Info. 1986, okay, da habe ich solche Sendungen nicht mehr so mitbekommen. „Bedächtig und gemächlich“ klingt gut. Wobei es auch zu gemächlich sein kann, wenn ich da an den Roman denke, den ich gerade lese…

              • Mein Stiefvater muss es dann auch als Buch mitbekommen haben, wenn er sagt, er war knapp 20. Es kann natürlich sein, dass er sich auch die Sendung angeschaut hat, wenn er mal Fernsehen hatte (Fernfahrer). Ich weiß, dass er sich manchmal „Sendung mit der Maus“ ansieht, weil er das informativ findet. Und Krtek, den kleinen Maulwurf von Zdenek Milnet, findet er auch ganz toll (den mag ich aber auch).

              • „Die Sendung mit der Maus“ finde ich auch gut, wobei ich kaum noch Fernsehen gucke. Der Maulwurf ist niedlich, den mochte ich als Kind sehr gerne. Vielleicht dürfen Maulwürfe deshalb auch heute noch meinen Garten umgraben. 🙂

    • Karteikarten kenne ich auch noch! Darüber lief früher unsere Materialdisposition. Gelbe Karteikarten in DIN A4-Größe. Untergebracht waren sie in einem Paternoster. Schade, man hätte so viel fotografieren müssen…

        • Der Paternoster war schon toll. Der ist bestimmt mittlerweile in den Schrott gelandet. 😦
          Ich träume immer noch von einer Original Jukebox. Vinylplatten (Singles) zum Bestücken hätte ich.

          • (Ich hoffe der Kommentar kommt an die richtige Stelle) Ich habe auch noch das ein oder andere Vinyl und manchmal gibt es Sachen, die ich wegen der Haptik auch noch gern hätte. Aber eigentlich ist mir nicht so viel an Musik gelegen. Ich bin selbst etwas merkwürdig was Träume angeht. Ich betreibe die Seniorenresidenz „Zur alten Tonne“ seit mir gute Menschen ihre alten Schulranzen als Gesellschaft für meine gespendet haben. Mir fehlt noch so einiges, aber ich habe die Mittel halt nicht, bisher war fast alles Schenkung. Ist vielleicht nicht so sehr was anderes als eine Jukebox haben zu möchten bei dir.

            • Bei Vinylplatten war häufig das Cover das Schönste, durch die Größe erzielte es eine ganz andere Wirkung als die kleinen CD-Cover. Ansonsten bin ich ein großer Fan digitaler Musik, ich liebe es, meine fast 7000 Songs in Playlisten für unterschiedliche Anlässe und Stimmungen zusammenzustellen oder einfach das komplette Programm auf Zufallsprinzip zu stellen — das hat mehr Vielfalt zu bieten als die meisten unsäglichen Formatradios, mit denen man heute zugedudelt wird.
              Diese Musikverrücktheit ist es auch, warum ich alte Jukeboxen so toll finde, aber das wird ein Traum bleiben, die kosten locker über 1000 Euro und sind oft nicht mal mehr funktionstüchtig. Es ist nun auch nicht unbedingt mein größter Traum, insofern kann ich es verschmerzen. 🙂 Aber schicke Teile sind es schon.
              Einen alten Schulranzen habe ich leider nicht in meinen Vorräten, ich erinnere mich dunkel, dass es bei uns eine Zeitlang modern war, mit so einer Art Aktentasche in die Schule zu rennen. Die klassischen „Scout“-Ranzen waren in den älteren Klassen „out“.

              • Das stimmt, mit den Covern das hatte was ganz eigenes.

                Für ältere Klassen waren diese Art Ranzen ja eh nicht gedacht, obwohl mir einige Leute bekannt sind, die die Erstgeneration 1975 mitbekommen haben (also etwa dein Alter haben), die sich noch für die Berufsschule so ein Ding gekauft haben, weil das damals ja so neu war. In meiner Generation (eingeschult 1987) gab es dann schon diesen Scout vs. Amigo-Konflikt. Ich habe da nie mitgemacht, ich hatte einen Scout weil ich einen anderen nicht bekommen habe, war aber okay. Farbe durfte ich immerhin aussuchen und das war cool, genau in dem Jahr wurde meine Lieblingsfarbe eingeführt.

              • Der Scout- via Amigokonflikt ist an mir vorbeigegangen, ich war ein Jahr, bevor Du eingeschult wurdest, durch mit der Schule. Und, oh, was war ich froh! 🙂
                Arrgh, meine Maus reagiert nicht mehr, was ist nun los, ich mag das Touchpad nicht… Erst mal auf Fehlersuche gehen…

              • Das war ein richtiges 80er-Ding. Bei meinem Bruder, Einschulungsjahrgang 1993, gab es das nicht mehr. Und bei euch in der Generation gab es ja auch noch ganz viele mit diesen Lederranzen. Was sicher auch Kostengründe hatte, Scout war ja richtig teuer. Die galten in den ersten Jahren auch als ziemlicher Schnösel-Artikel, wenn ich Diskussionen, die ih im Netz verfolgt habe glauben kann. Bei uns waren die dann schon normal.

              • Ich glaub, zu meiner Zeit gab es auch nur wenige Designs, das ist dann ja irgendwann richtig explodiert, mit Autos, mit Feen, mit Glitzer… Das war alles lange nach meiner Zeit. Ich hätte bestimmt einen mit Fußballmuster gewollt, obwohl die natürlich für Jungs sind. (Wie ich diese Unterscheidung nach Mädchen- und Jungssachen hasse.)

              • Die Unterscheidung ist grauenhaft. Bei mir in der Schule wie auch im Umfeld meiner Eltern (zum Entsetzen derer) gab es je einen Jungen mit pinkfarbenem Scout-Ranzen.

                Im Kaufhaus stand letztens ein orangefarbener Scout mit großem Fußball drauf.

              • Orange und mit Fußball, das wäre genau mein Beuteschema gewesen. 🙂
                Ist es nicht deprimierend, dass so was, also Junge mit pinkem Ranzen, heute noch als großes Problem angesehen wird?

              • Es ist sehr deprimierend. Besonders weil es nicht unbedingt noch sondern wieder so ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass die zwei Jungs mit den pinken Ranzen, die ich damals kannte deshalb fertig gemacht worden wären. Ich hab mal bei einer Diskussionen mit anderen in den 80ern zur Schule gegangen einen anderen Mann getroffen, der auch einen Ranzen in pink hatte, der hatte auch keine Probleme. Heute hat man da Junge größere Probleme. Sei doch mal heute ein Junge, der zum Beispiel Pferde mag. Alle diese Ranzen sind mit rosa.pink, lila und wenn nicht, dann mit Glitter, Plüschpferd oder sonst was für das du auf dem Schulhof Dresche kassierst.

              • Das bestätigt meinen Eindruck, dass wir wieder mindestens einen Schritt zurückgegangen sind. Man braucht ja nur mal in die einschlägigen Spielzeugabteilungen in den Kaufhäusern zu gehen. Ich bekomme da regelmäßig Hals.

              • Ich bin nicht oft in Spielwarenabteilungen, aber eine Bitte hätte ich wenn du nächstes Mal gehst und dran denken solltest: Falls du ein „Malen nach Zahlen“-Motiv entdecken solltest, das sich nicht in seiner Verkitschtkeit und der Gestaltung des Kartons mehr oder minder explizit an Mädchen richtet, bitte melden! Das Atelier-Kind ist ein Junge und wir suchen jedes Mal, aber auch wirklich jedes Mal nach irgendeinem Motiv, das er ohne dumme Blicke von der Verkäuferin erwerben kann. Das ist schwierig. Hunde und Kätzchen sind irgendwie für Jungs tabu. Gerade bei den kleinen Motiven, die ihn als Grundschüler nicht überfordern, ist es eine Katastrophe. Bei den größeren Formaten bekam ich mal ein Polarmotiv mit Eisbären und so, das ist für ihn aber noch zu kompliziert. Und wenn wir wissen, dass es was passendes gibt, könnten wir das ja bei uns bestellen lassen.

              • Mache ich, aber momentan bin ich auch nicht sehr oft in Spielzeugläden, eher in Baumärkten. Mal sehen, wann ich wieder mal Geschenke für die Lütten einer Freundin kaufen „muss“… Das erinnert mich daran, als ich einen Gutschein in einem Spielzeugladen für die Zwillinge (1 Mädchen, 1 Junge) kaufte. Die Verkäuferin zeigte mir diverse Layouts, ich entschied mich für ein Piratendesign, woraufhin der Kommentar „also ein Junge“ kam. Seufz. Grr. Knurr.

              • Also Piratinnen gibt es nur bei der Piratenpartei oder wie? War nicht Pippi Langstrumpf sogar Piratenkind? Aber ich weiß was du meinst. Na ja, dem Atelierkind haben sie in der Schule schon gesagt, er soll das Malen sein lassen, weil er ein Junge ist.

                Äh, Moment…

                Wassily Kandinsky nicht Wassilia
                August Macke nicht Auguste
                Franz Marc nicht Franziska
                Friedrich Hundertwasser nicht Friederike (H. hat zuerst noch seinen bürgerlichen Vornamen benutzt)
                Paul Klee nicht Paula

                um nur mal ein paar Beispiele zu nennen von Malern, die das Kind mag.

              • Hat das ein Lehrer oder eine Lehrerin gesagt? Und sollte sich eine Lehrkraft nicht freuen, wenn ein Kind Spaß am Malen hat, unabhängig vom Geschlecht? Das ist wirklich traurig!

  2. Huhu Felli,
    da habe ich aber Glück, dass ich nie in eine Anstalt musste 🙂
    Wer weiss, WAS ICH noch „erschnüffelt“ hätte…
    Liebes Wuffi Isi,
    die noch immer heisse Bussis für Socksi & Nell schickt.

  3. Sag das nicht, das Frauchen musste sich mit so einem Schreibmaschinenteil wieder anfreunden. Und sie verflucht es regelmäßig, vor allem den Farbbandwechsel. Aber echt cool, was ihr noch so alles entdeckt habt…

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Ich will nicht ganz ausschließen, dass es in der Anstalt auch noch Schreibmaschinen gibt, um Formulare auszufüllen. Aber Datencassetten und Mikrofiche nicht mehr. 🙂
      Ich weiß noch, wie stolz ich damals auf meine elektrische kleine Schreibmaschine für meine Schreibereien war. Davor hatte ich von meinem Vater eine manuelle, die ein schwarzes und ein rotes Farbband hatte. Damit habe ich zweifarbig mein Cassetteninhaltsverzeichnis (Musikcassetten) getippt…

  4. Mikrofiche kenn ich noch! 😉 Die EDV-Anlage der Firma war so groß wie mein ganzes Wohnzimmer! Da ratterten und brummten alle Maschinen und bunte Lichter blinkten. Hatte ein bisschen was von Raumschiff Enterprice. 😉
    LG Susanne

  5. An solche Datenkassetten kann ich mich auch noch erinnern, ich hab sogar noch Programme für Datensicherung auf Band übersetzt! 🙂 Microfiche kenne ich aber nicht mehr, waren bei uns glaube ich auch nie im Einsatz.

  6. Eine echte Schreibmaschine, ich werde verrückt.
    Das ist ja echt toll!
    Leider kann ich nur selten 10-Finger-System, weil mein linker kleiner Finger keine Power mehr hat.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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