Bilder vom Spaziergang

 

Erst mal muss ich noch schnell vier wichtige Spitznamen von Socksi nachreichen, die ich gestern total vergessen hatte:

Kleiner Boss (Big Boss bin natürlich ich ist natürlich Nelly, hier auch häufig Königin genannt), Mr. Socks, Küsschenkönig bzw. Küsschenmonster und Graf Koks. Die ersten drei sind glaube ich selbsterklärend. Graf Koks nenne ich ihn immer, wenn er seinen Puschelpompom aufplustert und langsam durch die Gegend geht — dann sieht es so aus, als schreite er durch seine Gemächer bzw. sein Anwesen, sehr grazil. 🙂

Jetzt aber zurück zum Fall. Auf den Spaziergängen mit den Hunden habe ich zwar meistens die Kamera mit, knipse aber nicht immer oder nicht allzu viel, und die Fotos kommen auch nur vereinzelt ins Blog. Bei diesem Spaziergang, noch mit Nelly allein, sind mir Pferde vor die Linse gelaufen, da habe ich natürlich an Heidi und Isi, die großen Pferdefans, und an Susanne, die Pferderetterin, gedacht. 🙂

Mit Nelly bin ich übrigens mit Schleppleine unterwegs (Socks hat mittlerweile auch eine, dieser Beitrag war schon so laaange in den Entwürfen, da war der kleine Knuddel noch gar nicht bei mir). Ich fand das Prinzip Schleppleine früher für mich nicht so geeignet, weil ich damals mit Rasputin keine so guten Erfahrungen gemacht hatte, das lag zum Einen daran, dass ich damals eine blöde Schleppleine hatte, so ein megaschweres Teil aus Textil, das sich schlecht reinigen ließ. Zum Anderen passte die Methode nicht zum Ziel, bei Rasputin ging es einfacher, ihn mit einer kurzen Leine an das vernünftige Laufen an ebenjener zu gewöhnen.

Nelly hat nun aber diesen irre ausgeprägten Jagdtrieb, und außerdem entdeckte ich vor einiger Zeit Leinen aus Biothane. Die gibt es nicht nur in schön knalligen Farben (auch in orange, Liiiebe ♥), sie sind auch noch zusätzlich schön leicht und gut zu reinigen. Tatsächlich bin ich mittlerweile von dem Prinzip Schleppleine recht angetan. Nelly hat einen großen Bewegungsradius und ich kann gut mit ihr üben, wobei es noch ein bisschen dauern wird, bis sie wirklich in „freier Wildbahn“ ohne Leine laufen können wird, da das Training durch Krankheit etc. eine Zeitlang ausgefallen ist.

Die Bilder sind wie immer qualitativ eher nicht so dolle, aber das kennt Ihr ja schon. Nelly hatte auf dem Hinweg noch Angst vor den Pferden, ich weiß nicht, ob sie vorher überhaupt schon jemals Pferde gesehen hat (sie musste ja vier Jahre an der Kette leben), wir haben uns dann ein bisschen in der Nähe aufgehalten, sind dann erst mal weitergegangen, dann noch mal vorbei, und auf den Fotos sieht man, dass sie mit der Zeit doch recht neugierig wurde. Toll, wie schnell sie ihre Angst aufgegeben hat, sie ist eine kleine Draufgängerin. 🙂

P1030280

P1030282

P1030283

P1030284

P1030286

P1030289

Advertisements

10 Kommentare zu “Bilder vom Spaziergang

  1. Graf Koks – ein herrlicher Spitzname. Und dass Nelly ihre Angst vor Pferden so schnell abgelegt hat, ist natürlich auch super. Ich habe immer noch Respekt vor diesen riesigen Tieren. Aber Frauchen sagt, Respekt kann nicht schaden. Schleppleinen habe ich auch, allerdings noch die klassischen, die Frauchen jetzt aber gar nicht soooo schwer findet.

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Nelly lernt unheimlich schnell, es war auch enorm, wie schnell sie sich hier angepasst hat, denn man muss bedenken, dass sie vorher nur das Leben an der Kette kannte. Sie ist einfach eine Supermaus. ❤ ❤ ❤ Aber so wie Isi, die richtig an die Pferde rangeht, das lasse ich gar nicht zu, denn Nelly ist recht wild in ihren Bewegungen und bellt auch gern mal, wer weiß, ob die Pferde sich da nicht mal erschrecken.
      Isi als Schauspielerin von Welt kann natürlich auch mit großen Tieren umgehen. 🙂
      Ich hatte für Rasputin so ein Stoffteil, das sich richtig vollgesogen hat, und dann war die schwer, ich glaube, die war 20 m lang. Mir war auch eher der Dreck als die Schwere ein Dorn im Auge, obwohl ich kein Reinigungsfanatiker bin, aber wenn man bedenkt, durch welchen Dreck die Teile teilweise geschleppt werden, und man bekommt die nicht annäherend sauber, das fand ich dann doch nicht so dolle…
      Knuddelgrüße

  2. Paula hatte früher auch Angst vor Pferden,hat die dann immer angebellt.Sie dachte wohl,das sind große Hunde.Als dann Bernadett zu uns kam,die Pferde recht gern mag,hat sich das etwas gelegt.Paula wird Pferde wohl nie wirklich lieben und sie geht ihnen an liebsten aus dem Weg aber sie bellt wenigstens nicht mehr.
    Liebe Sonntagsgrüße Uwe

    PS „Graf Koks“ ist super,Bernadetts Bruder hat den Spitznamen „Gockel“ weil er zu gern mit säbelförmig aufgerichtetem Schwanz wie ein aufgeplusterter Hahn herumstolziert.

    • Nelly geht auch nicht so richtig an die Pferde ran, weil ich sie nicht lasse, ich habe Angst, dass sich die Pfere mal erschrecken und ausschlagen, denn Nelly ist so wuselig. Da ich selbst kein Pferd habe, brauche ich das ja auch nicht so extrem zu trainieren.
      „Gockel“ ist auch toll, passt zu „Zinshahn“. 🙂
      Liebe Grüße

  3. Liebes Fellmonsterchen,
    Graf Koks passt natürlich zu Socks 🙂
    DANKE für die schönen Pferdebilder!!!
    Nelly ist doch super mutig „mal schauen“ gegangen.
    Noch ein Tag, und dann musst du wieder in die blöde Anstalt,
    ich bedaure euch ALLE aufrichtig!
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Socksi & Nelly Schlabberbussis schickt.
    Auch von Chester soll ich welcher rüberschicken 🙂

    • Liebe Isi,
      Nelly ist wirklich supermutig. Wie schnell sie sich eingewöhnt hat, nach vier Jahren Leben nur an der Kette. Das ist ja was ganz anderes, als wenn man sich einen Welpen holt, der schon an Familienleben etc. herangeführt wurde. Aber an sich hat man den Unterschied gar nicht so gemerkt, weil Nelly eine ganz ganz tolle Hündin ist. ❤ ❤ ❤
      Ja, morgen wird wieder blöd. Früher bin ich nach dem Urlaub einigermaßen gern wieder in die Anstalt gegangen, aber die Zeiten sind schon lange vorbei, es wird eigentlich immer schlimmer. Nelly und Socks werden auch nicht gerade begeistert sein. Vor allem Nelly nicht.
      Liebe Grüße und von Nelly und Socks Schlabberküsschen für alle

  4. VIER JAHRE an der Kette? Ich kann mich nicht zwischen heulen und kotzen entscheiden. Menschen sind doch echt Arschlöcher.

    Gut das sie nun bei Dir ist!

    Liebe Grüße und wuff,

    Jule

    • Ich kann mich da auch nicht entscheiden. Zum Glück wurde sie von lieben Menschen befreit und von einer tollen spanischen Tierschützerin aufgenommen. Ich bin diesen Menschen so dankbar!
      Oft, wenn ich in ihr liebes Gesicht gucke, nehme ich sie in den Arm und erzähle ihr, dass sie nie wieder an die Kette muss.
      Liebe Grüße und von Nelly Schlabberküsschen 🙂

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s