Leseeindruck: “Glennkill” von Leonie Swann

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Worum geht es?

Ein Buch, das leider schon jahrelang auf einen meiner SuBs vor sich hinwartete… Wie der Untertitel verrät, geht es um einen Schafskrimi. Die Schafe klären allerdings keinen Mord unter ihresgleichen auf, sondern versuchen herauszubekommen, warum ihr Schäfer auf einmal erschlagen auf der Wiese liegt.

Wie hat es mir gefallen?

Sehr gut, es ist nicht nur ein origineller Ansatz, sondern die einzelnen Schafe der Herde haben alle so ihre Eigenheiten, die sie liebenswert machen, eines ist sogar relativ geheimnisvoll… Die Autorin schafft es gut, das Leben aus der Schafsperspektive zu schildern. Manchmal empfand ich einige Passagen dadurch als etwas zäh, weil man als Mensch in solchen Situationen sofort “ist doch klar” denkt.

Es gibt schafpuschelige 4 von 5 XXL-Caipis:

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Lieblingscharaktere

Ich mochte alle Schafe, einen Tick mehr Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, vermutlich sogar der Welt. Smile Allein der Name “Miss Maple” ist schon großartig.

Zitat

Die Schafe dachten an den kleinsten Hund, den sie je gesehen hatten. Er war etwa so groß wie eine große Rübe gewesen, mit goldenem Fell und platter Nase, und hatte die Schafe vom Arm einer Touristin aus angekläfft. Sahen so die Hunde des Teufels aus?

(Nein, natürlich nicht, die Hunde des Teufels sind zwar auch recht klein, aber würden sich nicht auf dem Arm durch die Gegend schleppen lassen. Gell, Nelly und Socksi?)

Das Cover

Grün mit Schafen drauf. Sehr passend, wobei ich es noch schöner gefunden hätte, wäre der Puscheligkeitsfaktor der Schafe mehr herausgearbeitet worden.

Zahlen, Daten, Fakten

Ich habe die gebundene Ausgabe, weil ich das Buch damals unbedingt lesen wollte (ja, ja, sagt jetzt nichts). Ah, ich sehe gerade, dass es sich um eine Clubausgabe vom Bertelsmannverlag handelte. Kennt noch jemand diese Bücherclubs, wo man 1 x im Quartal ein Buch (oder eine CD, DVD) kaufen musste? Gibt es heute gar nicht mehr, glaube ich. Diese Ausgabe hat 376 Seiten. Im Kleingedruckten steht was vom Goldmann-Verlag, also ordne ich das mal den Goldmännern zu, okay?

Erfüllte Aufgabe

Aufgabe 3: “Ein Buch mit einem überwiegend grünen oder türkisen Cover”. Viel grüner geht’s nicht…

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23 Kommentare zu “Leseeindruck: “Glennkill” von Leonie Swann

  1. Schafe klären den Mord ihres Schäfers auf, das zeigt doch wieder, wie clever wir Vierbeiner wirklich sind, oder 🙂

    Wuff-Wuff dein Chris

  2. Liebes Felli,
    eigentlich kann ich mich nur Chris’s Worten anschließen, doch mich würde noch interessieren, WER das schwarze Schaf auf dem Cover ist ❤
    Liebes Wuffi Isi,
    die Schlabberbussis für Socks & Nelly hier läßt.

  3. Vielleicht lese ich das Buch dann ja doch mal. Ich lese nicht so gerne Tierbücher, weil ich Angst habe, dass einem Tier etwas zustößt, aber wenn es ja nur der Schäfer ist *Teufelssmiley*

    • Wenn Kindern oder Tieren was zustößt, kann ich das auch nicht so gut ab. Lese gerade ein Buch, wo unter anderem ein Hund geopfert wird, wenn auch nur im Traum, ist aber trotzdem scheußlich.
      Ob Du das Buch mögen wirst, wo Du es mit Krimis nicht so hast, kann ich natürlich nicht garantieren, es ist eher ein beschaulicher Krimi und auch öfter mal niedlich, wenn man sich die Schafe bildlich vorstellt. Nun bin ich eh ein großer Schafe-Fan.

  4. Keine Angst,keinem Schaf stößt wirklich etwas zu.Dafür lehren die Schafe so manchen Zweibeiner das Fürchten.Absolut lesenswert,findet mein Herrchen

  5. Den ersten teil habe ich mal als Hörbuch von Monika bekommen … ich fand es damals grossen MIST ,den Hype darum habe ich nie verstanden. Glücklicherweise findet sich ja für jeden Geschmack was da draußen.

  6. Javaaa! Das ist ein tolles Buch! Auch der 2. Teil „Garou“ ist gut. Man kann an keiner Schafherde mehr vorbei gehen, ohne zu grinsen und die Miss Maple zu suchen. Im 2. Teil kommen noch Ziegen dazu, die total durchgeknallt sind.
    Leonie Swann hat noch ein Buch herausgebracht mit dem Titel „Dunkelsprung“. Das ist so ähnlich, wie Glennkill nur mit Flöhen in einem Flohzirkus. Wenn man also auf Flöhe steht … Ich stehe da nicht drauf und fand das Buch unter aller Dingens.
    LG Sabienes

    • “Garou” habe ich mir schnell auf die Wuli gesetzt, bevor ich es vergesse.
      Flöhe, hm… Zu den Gesellen habe ich als Hundebesitzer eher nicht so ein entspanntes Verhältnis. Wirklich eklig, wenn ein Tier davon befallen ist. Wobei die Rezensionen bei Amazon ja mehrheitlich sehr angetan sind. Mal sehen… Habe noch so viel anderes zu lesen, die kleinen Hüpfer haben Zeit.:-) Vielleicht schreibt sie ja mal wieder einen Schafsroman, das wäre schöner…
      LG

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