Leseeindruck: “Hollys Manuskript” von Mira Bluhm

 

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Worum geht es?

May muss umziehen und findet das nicht gut. Weg von ihrer besten Freundin, die ihr zum Abschied ein Manuskript schenkt. Das ist zum Glück nicht der typische Teenagerroman nach dem Schema “Protagonistin hat erst wahnsinnige Probleme, dann verliebt sich der absolute Traumtyp der Schule in sie etc…” Okay, etwas Romantik gibt es auch, aber alles realistisch und sympathisch. Dieser Roman ist etwas spooky, denn er spielt in verschiedenen Zeitebenen. Raven, das Mädchen aus dem Manuskript, das in ein fürchterliches Waisenhaus muss, spielt eine wichtige Rolle. Mehr möchte ich nicht verraten. Lassen wir dem Roman die geheimnisvolle Aura. Smile

Wie hat es mir gefallen?

Sehr gut, einziges “Manko”: Der Roman ist zu kurz. Ich hätte vor allem gern mehr über die Gesellschaftsform, in die es Raven nach ihrer Flucht verschlägt, erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich gut in die Menschen hereinversetzen und mitfiebern.

Das gibt 4 XXL-Caipigläser = sehr empfehlenswertes Buch:

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Lieblingscharaktere

Ich mag sowohl May als auch Raven gern und natürlich auch den Jungen mit Hund (bloß nicht zu viel verraten Winking smile ).

Zitat

“Aber es geht ums Prinzip. Ich sag, der ist viertel voll, und du sagst, der ist dreiviertel leer. Das ist der Unterschied zwischen uns beiden.”

(Wie ich immer sage: Dreiviertel leer kann man akzeptieren, wenn es sich um ein Fünfliter-XXXXXXXL-Caipiglas handelt. –Anm. des Fellmonsters)

Das Cover

Passt wie die Limetten in den XXL-Caipi. So einen Blick traue ich May mit ihrer trockenen Schlagfertigkeit durchaus öfter mal zu. Und im Hintergrund wurde an die scheiß Herzchen gedacht. Sehr schön, so muss das!

Zahlen, Daten, Fakten

Habe ich als E-Book gelesen, deswegen weiß ich nichts über die Seitenanzahl. Laut Amazon 91 Seiten. Seht Ihr, sag ich doch, viel zu kurz. Winking smile Verlag BookRix, also Self-Publishing.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 30: “Ein Buch, mit dessen Autor oder Autorin Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.)”.

Ja, das meine ich wohl, zwar nicht persönlich getroffen, aber Kommentare in meinem Blog (wer erinnert sich nicht gern an die Blobfisch-Geschichten), und ich habe sogar mal ein Paket mit epochalen Sachen von ihr bekommen. Könnt Ihr hier nachlesen.

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9 Kommentare zu “Leseeindruck: “Hollys Manuskript” von Mira Bluhm

  1. Boah, VIER XXL Caipigläser, das finde ich beachtlich!!
    Aber du weißt ja, bei uns ist Heidi die „Leserin“, nicht ich 😦
    Liebes wuffi Isi,
    die für Socks & Nelly Schlabberbussis schickt.

    • 4 Caipigläser sind verdient, ich mag Miras Schreibstil, und die Story hat genau das richtige Maß an geheimnisvollem Flair.
      Hat Heidi einen E-Reader? Das Buch gibt es glaube ich ausschließlich als E-Book.
      Viele Schlabberküsschen von Nelly und Socksi

  2. Hallo Fellmonsterchen,

    könnte sein,dass der Roman was für mein Frauchen wäre.Ich werd sie mal drauf anstubsen.
    Liebes Wau Deine Paula,
    mit frechen Wuffs an Socks und Nelly

    • Hallo Paula,
      hat Dein Frauchen einen E-Reader? Dann ran an das Buch, es ist eine interessante Geschichte, die gern noch länger hätte sein können, das kann ich gar nicht oft genug erwähnen. 🙂
      Liebe Grüße und von Nelly und Sockchen Stupser und Zupfer und Rempler und wildes Rumflitzen

      • Nein,hat sie nicht.
        Bei uns werden noch alle Bücher in Papierform gelesen.
        Liebes Wau Paula,die die Stupser,Zupfer und Rempler erwiedert

        • Dann kommt Ihr leider an den Roman nicht ran. Schade. Aber wenn Mira erst mal berühmt ist, werden sicher alle Bücher auch in Papierform erhältlich sein.
          Ich mag auch lieber die Papierform, aber manchmal kommt auch der E-Reader zum Einsatz. Gut, um ihn mit in die Anstalt zu schleppen. Momentan lese ich einen 1000-Seiten-Wälzer in gedruckter Form, das Teil nimmt schon recht viel Platz im Rucksack weg, aber so dicke Bücher auf dem E-Reader lesen? Nö, muss nicht sein…
          Liebe Grüße von der schon aufgeregten Monstermeute (wg. morgen!!!)

          • Ich muss mich korrigieren. Klar könntet Ihr Euch die Kindle-App downloaden, ich glaub, die ist kostenlos, und dann am Rechner oder Schlauphone lesen. Für mich ist so was überhaupt keine Option, deswegen habe ich das verdrängt. 🙂 Ich hasse es, längere Texte am Monitor zu lesen.
            LG

            • Lange Texte am Monitor lesen,mögen wir auch nicht.Da Kerstin in ihrer Anstalt fast ständig am PC sitzt,mag sie da zuhause höchst selten rein schauen.
              Also warten wir auf die Papierform.
              Liebe Wochenendgrüße und Zupfer und Rempler an die Puscheligen
              von Paula und ihrem Rudel

              • Hoffen wir mal, dass Miras Werke auch mal gedruckt werden.
                Euch auch ein schönes Wochenende und die beiden Höllenwölfchen schicken liebe Zupfer und vorsichtige Rempler

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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