Leseeindruck: “Grabesgrün” von Tana French

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Worum geht es?

12-jähriges Mädchen wird ermordet auf einem Opferstein aufgefunden. Rob und Cassie, Detectives im Morddezernat, beginnen die Ermittlungen, und ein alter Fall spielt auch noch eine große Rolle… Ein Irland-Krimi und doch viel mehr.

Wie hat es mir gefallen?

Kennt Ihr diese endlosen detaillierten Beschreibungen von Landschaften, Wohnungen, weiß der Geier was in Krimis, bei denen man das Gefühl hat, es geht nur darum, den Umfang des Buches zu vergrößern? So etwas gibt es bei Tana French nicht. Da sitzt jedes Wort und ihre Romane entfalten einen Sog, dem ich mich nicht entziehen kann. Anspruchsvoll und trotzdem spannend, sogar Krimiverächterinnen wie Anette sind voll des Lobes. Für Leute, die auf jeder dritten Seite eine Leiche erwarten, sind diese Krimis aber wohl eher nichts.

Bisher sind 5 Bücher der Reihe erschienen, wobei ich dummerweise zuerst das letzte gelesen habe (“Geheimer Ort”), aber an sich schadet es nicht, da es sich um jeweils abgeschlossene Romane handelt.

Ich vergebe 4 1/2 Caipigläser, denn eine Sache hat mich doch ein kleines bisschen gestört, die kann ich aber nicht verraten, ich möchte ja nicht spoilern.

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Lieblingscharakter

Cassie Maddox.

Zitat

“… Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend, gebrochen wie gesplittertes Glas. …”

Das Cover

Ein düsterer Wald. Gefällt mir und passt zum Roman.

Zahlen, Daten, Fakten

Taschenbuch: 704 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 16 (25. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596175429
ISBN-13: 978-3596175420
Originaltitel: In the Woods

Erfüllte Aufgabe

Nr. 13: Ein Krimi oder Thriller

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13 Kommentare zu “Leseeindruck: “Grabesgrün” von Tana French

    • Habe spaßeshalber mal bei Amazon geguckt, die Meinungen gehen sehr auseinander. Die übliche Krimikost darf man halt nicht erwarten, und wer z. B. Fan von Fitzek ist, mag vielleicht enttäuscht sein, das will ich nicht ausschließen. Ich selbst kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen. 🙂

  1. Boah, 4,5 Caipigläser, da scheint das Buch ja wirlich lesenswert zu sein!
    Liebes Wuffi Isi,
    die für die WEZ Wölfchen „Dottibussis“ schickt 🙂

    • Das Buch ist wirklich sehr gut, wobei ich das letzte, welches ich fälschlicherweise als erstes gelesen habe, noch besser fand. Sie hat sich also noch gesteigert. Bei Amazon gehen die Meinungen sehr auseinander, mag sein, dass viele die übliche Krimikost erwartet haben…
      LG und viele Küsschen von der Herrin der Dottis und dem kleinen Schwarzen Mann

  2. Du verstehst es wirklich,jemanden auf Bücher neugierig zu machen.
    Aber Krimis sind eigentlich wirklich nicht so mein Ding Ausnahmen bilden da natürlich die beiden Schafskrimis von Leonie Swann und die sieben Schwarzwaldkrimis von Ralf Dorweiler mit Basset Dr Watson.
    Natürlich nur wegen der tollen Hauptfiguren.
    LG Uwe

    • Ich finde meine Leseeindruck-Artikel eigentlich eher schwach, und Rezensionen kann ich gar nicht, aber die Challenge bringt mir trotzdem Spaß und Leseeindrücke gehören halt dazu.
      Von den Bassetkrimis habe ich ja auch welche, da möchte ich auch endlich mal ran.
      Was die Frenchkrimis betrifft, könntest Du ja mal gucken, ob es bei Amazon eine Leseprobe gibt und ob die Dir zusagt.
      LG und viele Knuddels für die Schlappohren

  3. Pingback: Daggis Buch-Challenge 2016 – Auswertung August | Daggis Welt – rund um Bücher, Kaiserslautern und die Welt

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