Kunst in der Anstalt / Die Weggeworfene

 

Wir befinden uns immer noch in der Origamiphase der Künstlerin, deren Namen wir nicht wissen. Dieses Werk spricht für sich. Zusammengeknüllt und weggeworfen, achtlos, wie es schlimmer nicht geht, nicht mal der Papierkorb wurde getroffen. Ich lasse Euch nun mit diesem verstörenden Werk allein. Das müsst Ihr erst mal seelisch bewältigen, nichtsdestotrotz wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, das hoffentlich für Euch alle ein schön langes ist.

PS: Ich wählte den Titel „Die Weggeworfene“, weil ich das Kunstwerk wie so oft in den Räumlichkeiten des Damen-WCs der Anstalt entdeckte. Es könnte natürlich auch sein, dass es sich um männliches Papier zum Abtrocknen der Hände handelt. Die Künstlerin lässt uns hier wie immer bewusst im Dunkeln stehen, und so sind wir ratlos und doch voller Interpretationen!

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16 Kommentare zu “Kunst in der Anstalt / Die Weggeworfene

  1. Also dieses Kunstwerk darf gar nicht in den Papierkorb geworfen werden!
    Ich bin ganz sicher, wir werden noch davon hören oder sehen?!
    Liebes Wuffi Isi

    • Die Künstlerin hat dieses Werk selbstverständlich ganz bewusst neben den Papierkorb geworfen, aber trotzdem wurde diese Installation natürlich mal wieder zerstört. Ich glaube aber, dass es der Künstlerin auch auf diese Kurzlebigkeit ankommt, sonst würde sie einen anderen Ort wählen. Das hängt alles mit allem zusammen. Von der Künstlerin werden wir auf jeden Fall noch hören. Außerdem ist ein weiterer großer Künstler in Bergedorf aufgetaucht (oder auch wieder eine Künstlerin, man weiß es nicht), hiervon demnächst ein aufsehenerregendes Werk, nur in diesem Blog!
      LG und gute Nacht, mit Schlabberküsschen von Nellchen und Socksi-Man

  2. Eindeutig ein künstlerisches Zeichen für den Weltfrieden {auch wenn der Toilettenfrieden dadurch kurzfristig gestört wurde} … 😉
    In diesem Sinne ist die Installation natürlich eine {hirnrissige} teure, nicht zu bezahlende Kunstbarkeit … 😀

    • Putzwütige Reinigungskommandos zerstören diese Meisterwerke viel zu schnell, um wieder die Toilettenruhe herzustellen. Bleiern liegt die Stimmung der unterdrückten Kunst über der Anstalt, grauer Nebel wabert durch die Flure, Hirne und Herzen werden verschlossen…
      Und ich muss da arbeiten, ey!

  3. Oh man … so ein Schlampen … ach ich werde jetzt nicht ausfallend, aber ist es zu viel verlangt, den Eimer zu treffen, wie sieht das nur zu Hause aus.

    Ja ich bin langweilig.

  4. Man muss nicht jedes Kunstwerk verstehen… Jetzt kommt etwas, dass wird Dir das Herz aus der Brust reißen. Oder das Blut in der Adern erstarren lassen. Ich war heute bei Aldi. Da lagen fertig gemischte Caipi-Flaschen in einem Grabbelkorb, ganz doll runter gesetzt. Die werden das Zeugs hier nicht los, weil es keiner kaufen will. 😀

    • Dieses Fertigcaipizeug ist eine Ausgeburt der Hölle. Caipi gehört frisch zubereitet. Kein Wunder, dass das keiner kaufen will. Die Leute lesen alle mein Blog und wissen, wie Caipi gehört. 😀
      LG

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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