Stöckchenzeit: Wander-TAG, er lebt! Yeah!

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Drei Stöckchen liegen mittlerweile hier in der Monsterhöhle. Da wollen wir uns mal das erste greifen. Hier hat Windsprite mir den berühmten Wander-TAG zugeworfen.

Achtung, wichtige Regel: „Die letzte Frage darf zwar in ihrem Wortlaut, nicht aber in ihrem ursprünglichen schlumpfigen und flauschigen inneren Sinn geändert werden!“

1. Wie wirst du mit dieser Endsommermelancholie fertig? Ich guck TV-Duell Clinton/Trump. „Niemand respektiert Frauen so wie ich!“ „Das war doch Umkleidekabinengeschwätz!“ Da vergeht einem jede Melancholie. Versprochen.

2. Hast du dir unmittelbar nach dem Brexit-Votum in manchen wütend-unbarmherzigen Momenten auch manchmal gewünscht, man könnte die Briten sofort komplett aus der EU werfen, ohne Netz und doppelten Boden? Nein, ich war und bin eher deprimiert, wie die eigentlich wunderbare Idee der EU nach und nach zerstört wird (und das liegt nicht nur an den Briten, da denke ich an ganz andere Vorkommnisse). Wichtig wäre, dass man klipp und klar verhandelt und die Briten nicht die Vorteile der EU weiterhin behalten dürfen, ohne sich an bestimmte Regeln und Werte zu halten.

3. Bei welchen Dingen kommst du in einen Workflow, also in einen Zustand, in dem sich die Arbeit fast mühelos von alleine erledigt? Hm, klappt in letzter Zeit bei mir generell weniger gut. Ab und zu habe ich mal so einen Anfall und schaffe es z. B. mehrere Artikel aus dem alten Blog zu überarbeiten und für den Import in dieses Blog vorzubereiten, denn einmal angefangen, bringt das Spaß. Ähnlich geht es mir, wenn ich mich erst mal aufraffe, Fotos zu sichten. Aber momentan habe ich so viel um die Ohren, dass ich leider oft mit solchen Sachen gar nicht erst anfange.

4. Hast du manchmal das Bedürfnis, dir die Dinge in Ordnung zu designen, glaubst du also, deine Ideen könnten vielleicht durch ein paar kleine Veränderungen Besserungen zu erzielen? Bestimmt können meine Ideen noch besser werden, manchmal ändere ich dann nachträglich noch dran herum, ist aber eine Frage des Aufwandes.

5. Bastelst du gerne mit den Fingern an irgendetwas rum? Egal ob eher handwerklich oder künstlerisch. Wenn nicht, warum glaubst du, fällt es dir schwer, mit so etwas anzufangen? Ich habe nullkommanull Talent zum Basteln oder Handwerken. Leider. Ich würde es wahnsinnig gern können, aber Versuche haben ergeben, dass es nix bringt. Die Ergebnisse sind so müllig — durch viel Üben könnte sicher eine gewisse Verbesserung erreicht werden, aber wenn ich meine Freizeit mit etwas verbringe, möchte ich zumindest eine gewisse Qualität erreichen, und das ist leider nicht möglich. 😦

6. Was glaubst du, welche entscheidene Wendung in deinem bisherigen Leben hatte den größten Anteil unter Anderem, dich zu dem zu machen, was du bist? Wahrscheinlich die Trennung meiner Eltern, die alles andere als gut ablief. Damit verbunden war der Verlust fast aller meiner Tiere (Hühner, Katzen), zum Glück durfte ich den Hund meines Vaters übernehmen. Auch die Jahre danach dürften mich sehr geprägt haben, weil die Lebensumstände kompliziert waren. Das alles aufzuführen, könnte mehrere Artikel füllen. Dafür bin ich momentan zu faul. 🙂

7. Welches kuriose Lebewesen auf diesem Planeten fasziniert dich wegen seiner biologischen Besonderheit momentan am meisten? Immer noch der Axolotl. Nachzulesen hier im Kapitel „Besonderheiten“. Ich bin aber auch immer wieder fasziniert davon, wie lieb, süß und knuddelig Nelly und Socksi sind. Moment, hier muss ein Foto her:

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8. Was wünschst du dir, wäre ein bisschen mehr dein Lebensmotto, im Vergleich zu der Weise wie du tatsächlich dein Leben verwirklichst. Wenn dir nichts einfällt und du eigentlich ganz zufrieden damit bist, so wie du dein Leben lebst, welchen Rat gibst du Menschen, die mit ihrer eigenen Lebensführung nicht zufrieden sind? Ich wünsche mir mehr Gelassenheit, meinetwegen auch Distanz, zu Dingen/Umständen, die ich nicht ändern kann. Ich arbeite daran. Viele Dinge sind es auch gar nicht wert, sich darüber zu ärgern.

9. Was wäre dir wichtiger: Eine gesunde Biosphäre auf der Erde oder eine gesunde menschliche Gesellschaft, die endlich aufhört unter sich so viele Probleme zu verursachen? Ganz ohne entweder-oder, aber grundsätzlich? Das zweite wäre wichtiger, weil ich glaube, dass die Menschheit, sollte sie jemals so viel Vernunft erlangen, auch an einer gesunden Biosphäre arbeiten würde. Allerdings ist das zweite für mich, obwohl ich eine gewisse Phantasie habe, wesentlich unrealistischer. Das erste könnte gehen, falls sich die Menschheit irgendwann tatsächlich mal selbst ausrottet und der Planet sich nach sehr, sehr, sehr vielen Jahrtausenden von Homo Sapiens‘ Hinterlassenschaften erholt hat. Einen Ausweg gibt es natürlich: Wenn Ihr mich auf meinem Weg zur Weltherrschaft unterstützt, wird natürlich alles gut, aber nur dann.

10. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was nach deinem Tod mit deinen Überresten geschehen soll? Ich habe einen Organspendeausweis, die sollen von mir verwenden, was noch irgend möglich ist (die Leber wird vermutlich eher nicht mehr brauchbar sein…). Alles andere ist mir ehrlich gesagt schnuppe, Hauptsache, die Überreste werden so vergraben/entsorgt, dass es die Umwelt nicht belastet. Oder so wenig wie möglich.

11. Auf einer Skala von ein bis Einhorn: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-TAG? Ein Song sagt mehr als 1000 Worte! Einfach plüschig-fluffig-epochal, der Wander-TAG darf niemals sterben!!!!!!1!!!12!drölfzigmegawichtig!!!!1!

Die Regeln besagen, dass man sich 10 neue Fragen ausdenkt, die 11. nicht verändert oder wenn, dann nur im Sinne der puscheligen Einhornigkeit, aber der Geist muss erhalten bleiben.

Ich bin aber faul und müde, deshalb nehme ich einfach die Fragen von Windsprite, denn sie sind sehr interessant, bei mir käme ja doch wieder nur Quatsch raus. Heute bleiben wir aber zur Abwechslung mal seriös. Ich tagge:

Charisma

Susanne

Wolke

und alle, die ganz viel Lust auf den Wander-TAG haben.

In diesem Sinne: Piiiiiink! Rainbooooows!

Wer keine Lust auf den Wander-TAG hat, kann sich einen aufblasbaren Pub kaufen und aufpusten. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass man in dem scheußlichen Teil in irische Kneipenstimmung kommt, aber vermutlich ist es alles eine Frage des Pegels. Stelle mich für Versuche diesbezüglich uneigennützig zur Verfügung. 😉

 

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43 Kommentare zu “Stöckchenzeit: Wander-TAG, er lebt! Yeah!

  1. Du bist ja lustig, da ein Monster nur ein wenig größer als eine Parkuhr ist, kann dein Stapel ja nicht allzu hoch sein, nur knapp über 150cm … . Das ist nicht hoch.

  2. Hm. Jetzt überlege ich, ob eine aufblasbare Bibliothek denkbar wäre. Zu 5. Ich habe angefangen zu stricken! Ich! Das Buch „Stricken für Dummies“ liegt schon bei mir. Der Übungsschal, den ich stricke, wird definitiv etwas verrupft aussehen.

  3. Ah, du weisst ja, ich lese gern 🙂
    Eigentlich schade, dass du dir keine neuen Fragen ausgedacht hast, die sind immer so witzig 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die für die WEZ Hündchen Bussis schickt

  4. Umkleidekabinengespräche und so: https://twitter.com/hollye83/status/787687567462465537 …wenn es so traurig ist, dass man es nur noch mit Humor aushalten kann 😀

    Das Traurige an der Sache mit der Leber ist, dass das ja schon bei Kindern (die zwar hoffentlich noch nicht Organe spenden) die Lebern heutzutage auch schon ziemlich verfettet sind. Also ich weiß ja nicht, wie’s bei mir konkret steht, aber ich hab auch kein gutes Gefühl bei mir :v

    Ein Irish Pub zum aufblasen, wie praktisch und handlich. Falls man beim Wandern mal einen Irish Pub braucht, Voíla! da hat man ihn nun.

  5. Na toll… Meine Haustiere wollen jetzt diesen Pub zum Aufblasen. Die begehbare Minibar reicht ihnen wohl nicht mehr 😦
    Der Trend geht ja ansonsten eher zum aufgeblasenen Politiker 😈

  6. Habs eben erst gesehen, daß ein Stöckxhen zu mir geflogen ist – nach dem Urlaub ist aber auch immer so eine Unordnung bei uns … 😀
    Wird baldmöglichst beantwortet, liebe Stöckchenschwester im Geiste … 😉

  7. Pingback: Stöckchen (Wander-TAG] | Charis {ma}

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