Stöckchenzeit: Im Herbst wandern

stoeckerl

Ja, ich weiß, ist eigentlich Winter, aber das Stöckchen wurde mir halt im Herbst zugeworfen. Und da ich gerade in meiner typischen silvestergenervten Stimmung bin, dachte ich mir, ich bearbeite einfach mal eines meiner geliebten Stöckchen, bzw. genauer gesagt, geht es hier um den legendären Wander-TAG. Zugeworfen wurde er mir von der lieben Elfi.

Die Regeln ähneln einem normalen Stöckchen, allerdings darf die 11. Frage nicht geändert werden! Bei Zuwiderhandlung saufen Euch die Einhörner Eure Caipis weg!

  1. Fliegende Autos oder doch fliegende Besen? Fliegende Besen sind recht unbequem. Habe ich gehört, hüstel-räusper. Also mal mit einem fliegenden Auto versuchen…
  2. Blätterhaufenspringen – Top oder Flop? Top, wobei Springen in meinem Alter… Eher mal so durchraschelwandern, das wirkt auch seriöser, zukünftige Weltherrscherin und so.
  3. Gibt es irgendwas in deinem Leben, was du gerne ändern würdest? Wenn Ja, was? Und wenn nein, was hat dein Leben vollkommen gemacht? Zu viel, das würde hier den Rahmen sprengen.
  4. Hast du Geheimnisse und wenn ja, würdest du jetzt sofort eins dieser Geheimnisse gestehen? Geheimnisse sind Geheimnisse nicht ohne Grund. 🙂 Ja, ich habe welche. Nein, ich werde sie nicht gestehen. Gibt wenig, mit dem ich hinterm Berg halte, ich rede ja sogar in der Anstalt offen über meine Depression. Aber so zwei, drei Sachen gehen niemanden was an.
  5. Warst du eher ein Mama oder ein Papakind? Ein Mamakind. Ich war in meiner Kindheit 100 %ig auf Seiten meiner Mutter gegen meinen alkoholkranken Vater. Dass solche Zustände nicht für ein einfaches Gut-Böse-Schema taugen, wurde mir erst später nach und nach bewusst.
  6. Schlage das nächstgelegene Buch auf Seite 77 und schreibe den 7. Satz auf. Socksi liegt gerade so lieb neben meinem Schreibtischstuhl, da möchte ich nicht aufstehen… Ich komme gerade nur an den Ordner mit den Seminarunterlagen „Einkaufscontrolling“ ran. Auf Seite 77 befindet sich zum Thema „Linear Performance Pricing — Die Idee“ eine grafische Darstellung mit einigen Stichpunkten, insofern wird das mit dem 7. Satz nichts. Irgendwas mit Linien, Benchmark der Besten und haste nicht gesehen… Man muss immer an den bestimmenden Leistungsparameter denken.
    Würdest du allein durch diesen Satz verstehen worum es in dem Buch geht? Irgendwas mit Preisen. Jaha, totaler Durchblick, ey. Fragt mich bloß bitte nie etwas zum Thema Einkaufscontrolling! Danke!
  7. Hattest du schonmal einen Schulunfall? Wenn ja, was ist passiert? Außer Prellungen und so nix Ernstes.
  8. Wer steht am meisten in deinem Telefonprotokoll? In den letzten Tagen/2 Wochen der Physiotherapeut meiner Mutter, weil das immer hin und her mit den Terminen ging.
  9. Hast du große Angst vor Etwas und würdest diese Angst gerne einmal überwinden? Ängste würde wohl jeder gern überwinden, oder? Ich leide unter Verlustängsten.
  10. Wie viele Lieder besitzt du auf deinem Handy? Leicht schwankend, aber immer so ca. um die 300 Titel.

Und wie immer die elfte Frage:

11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? Der Wander-TAG ist so großartig und epochal, so ganz anders als dieses ganze Silvester- und Jahreswechselgedöns. Ja, ich gebe zu, dass ich damit gar nichts anfangen kann. Nun ist immerhin die Böllerei fast überstanden.

Jetzt meine Fragen:

  1. Silvester — toll oder nervig?
  2. Einkaufscontrolling — langweilig oder total wichtig?
  3. Wie geht es Deinem pinken, fluffigen Einhorn?
  4. Was weißt Du über Erlangen?
  5. Fällt es auf, dass mir gerade keine sinnvollen Fragen einfallen?
  6. Hast Du einen originellen Anrufbeantworterspruch oder ist das total 80er?
  7. Minions oder Einhörner?
  8. Orange oder Schwarz?
  9. Winkekatzen oder Wehwehchen?
  10. Wo bleiben eigentlich die Schoko-Osterhasen in den Geschäften? Das zieht sich ja wieder hin!
  11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? (Immer dran denken: Diese Frage darf nicht geändert werden!)

Ich schmeiße den Wander-TAG seiner Erfinderin zu. Hau rein, Windsprite.

Es ist 1.20 Uhr und die Idioten fangen hier wieder zu böllern an, wo ich mich gerade gedanklich darauf vorbereitet habe, noch mal kurz mit den Anarchohündchen rauszugehen. Ich hasse Silvester.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen ein gigantisch-feines 2017! Ich weiß, dass das eher unrealistisch ist, aber ich wünsche es Euch trotzdem, weil Ihr es verdient habt!

 

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21 Kommentare zu “Stöckchenzeit: Im Herbst wandern

  1. Schönes Neues Jahr, küWehe … 😀
    Nicht schon am ersten Tag ärgern, das kann der Kreislauf nicht vertragen! Das Stöckchen werde ich natürlich gleich aufnehmen. Das allersrste dieses Jahr … 😉

    • Danke schön! Wünsche ich Dir auch!
      Schön, dass Du den Wander-TAG auch mitnimmst. Ich habe mich nicht getraut, Dich schon wieder zu taggen. 🙂 Zum Glück bist Du nicht schüchtern.
      Silvester/Neujahr und ich, das wird keine Freundschaft mehr, es ist nicht nur die Knallerei, sondern das ganze Brimborium, und am 1. Januar ist Facebook überschwemmt mit Suchmeldungen von verschwundenen Hunden (ja, klar sind da die Halter in der Pflicht, aber so oder so ist das deprimierend). Nun isses ja erst mal wieder für ein Jahr geschafft. 🙂

      • Also, daß du dich was nicht traust, verwundert mich doch sehr! Schüchtern, nö, das bin ich nicht, jedenfalls nicht im blog 😀
        Im Gesichtsbuch bin ich kein Mitglied, es werden zuviel Lügen verbreitet und Sensationsmache betrieben.
        Deine Pfoten sind wohlbehalten daheim und somit hat doch das Jahr für dich gut begonnen 😉

        • Ich habe gedacht, dass es vielleicht etwas penetrant wäre, Dich schon wieder zu nominieren, auch wenn Du ja meine Stöckchenschwester im Geiste bist. 🙂
          Facebook ist praktisch, wenn man Kontakt zu z. B. Tierschutzorgas halten will. Aber stimmt schon, es sind auch viele Idioten und Hetzer dort vertreten. Ist halt einfacher, sich dort anzumelden, da kann sich jeder Blubberkopp austoben.

  2. Hallo Fellmonsterchen,
    private Knallerei zu Silvester gehört abgeschafft,kannste getrost auf Deine To-Do- Liste als Weltherrscherin setzen.Bei uns wars diesmal zwar nicht ganz so schlimm wie üblich und Paula hat sogar gefressen und getrunken,trotzdem hat sie wieder alles angehalten und vor Angst 16 Stunden das Haus nicht verlassen.

    Dein Herbst-Stöckchen im Winter finde ich toll.Vor allem das Foto.
    Herbst und Winter gehören auch abgeschafft,die machen so depressiv.Vielleicht nicht die Jahreszeiten an sich,aber doch diese bescheuerte Dunkelheit morgens und dann schon wieder am frühen Nachmittag.Aber die Tage werden ja jetzt endlich wieder länger.(So,das war der optimistische und aufmunternde Satz in diesem Kommentar;ist Dir hoffentlich aufgefallen)
    Paula grüßt ihre Leidensgenossin Nelly und Bernadett schickt einen unverständlichen Knurrer an Socks.Lass Dich von den beiden Chaoten etwas aufheitern.2017 wird alles besser!!!
    In diesem Sinne alle guten Wünsche fürs Neue Jahr!
    LG Uwe

    • Ja, höre ich öfter, dass Hunde dann fast einen Tag lang nicht vor die Tür gehen. Oder wenn, dass sie vor Angst nicht mal das Bein heben. Der Golden Retriever meines Bruders war auch so ein Kandidat, ich hatte Buddy damals immer an Silvester, es war nichts zu wollen, er ging zwar mit raus, aber war nur im Panikmodus. Und am nächsten Tag morgens lief dann der Wasserfall…
      Ich finde, es wäre schon was gewonnen, wenn die Leute wirklich nur an Silvester nachts böllern und Raketen zünden würden. Und dann vielleicht für maximal eine halbe Stunde. Ich kann es nach wie vor nicht nachvollziehen, wenn hier manche anderthalb Stunden Zeuchs verfeuern, das muss doch ein Heidengeld kosten. Kann zwar jeder mit seinem Geld machen, was er will, aber einen Teil davon zu spenden, anstatt stundenlang Böller zu schmeißen und Raketen in die Luft zu jagen, wäre doch fein.
      Wenn ich nur heute bei Facebook die ganzen Vermisstenmeldungen von Tasso und Co. sehe… 😦 Ich bleibe dabei, ich hasse Silvester.
      Ich wünsche Euch ein sehr schönes 2017 und Nelly und Socksi zupfen mal eine Runde an Paulas und Bernadetts Ohren herum…

  3. Liebes Fellmonsterchen,
    zuerst einmal wünsche ich dir ein komplikationsloses 2017!
    Wenn dann noch einige Annehmlichkeiten und endlich die Weltherrschaft dazu kommen, dann ist das Jahr zu 100% besser, als 2016.
    Dann kopiere ich noch Uwe’s Satz:
    „Die private Knallerei zu Silvester gehört abgeschafft,kannste getrost auf Deine To-Do- Liste als Weltherrscherin setzen.“
    Ansonsten habe ich das Stöckchen wieder gern lesen, hat Spaß gemacht.
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Nelly & Socks Schlabberbussis schickt,
    und von Heidi Grüße und Neujahrswünsche schickt.

    • Liebe Isi,
      Dein Wort in des Schicksals Gehörgang. Mal ein Jahr ohne größere Probleme und Baustellen wäre ganz nett, um mal wieder zu Kräften zu kommen. Anstrengend wird es durch die Therapie eh genug.
      Euch wünsche ich ein super 2017, hab’s auch eben schon bei Dir geschrieben. Du hast ja heute Star-Wars-Content, das gefällt mir. 🙂
      LG und viele, viele Schlabberküsschen von meinen beiden Puschelhelden

  4. Hallo Fellmonsterchen, ich wünsche dir und deinen Fellnasen ein tolles Jahr 2017.
    Die dauernde Knallerei an Silvester (den Sinn von Böllern verstehe ich nun ganz und gar nicht), die schon ein paar Tage vorher los geht, hasse ich auch. Die Raketen um Mitternacht finde ich ganz nett, wir haben gestern auch so eine Kassette gezündet (1x anzünden, muss man nicht in die Hand nehmen, kann nicht umfallen, kommen 2min (oder so) hübsche bunte Raketen raus). Aber ich hatte ehrlich ein schlechtes Gewissen, lese ja bei dir (und anderen Fellkindmüttern) mit und die Tiere sind ja wirklich zu bedauern. Und die Haustiere haben ja ihre Menschen, aber wie mag es erst den freilebenden gehen? Nun ja, ich will dieses Jahr (wieder und eindringlicher) versuchen, den Mann vom Kauf abzuhalten.
    Ansonsten war es hier nicht so schlimm wie in anderen Jahren, auch der Müll hält sich in Grenzen.
    Wird mir verziehen, oder muss ich deine Weltherrschaft fürchten?

    • Hallo Miki,
      danke schön! Ich wünsche Dir und natürlich Deinem Sohn und dem Piraten auch ein tolles 2017! Ungerade Jahre sollen gut werden, sagte mir neulich eine Freundin.
      Feuerwerk mag ich eigentlich auch gern angucken, komme bloß durchs Hundeberuhigen nicht so dazu. 🙂
      Für die Wildtiere ist es richtig übel, und auch einige Haustiere haben Angst, so sehr Frauchen/Herrchen auch versuchen zu beruhigen… Das Schlimmste ist aber, dass jedes Jahr so viele Hunde in Panik abhauen. Ja, hier haben natürlich die Besitzer eine Verantwortung, aber es ist schwierig, wenn die Schwachmaten schon Tage vorher oder nachher böllern, denn irgendwann muss man mit den Hunden raus, und Sicherheitsgeschirre hat nicht jeder, gibt genug Hundebesitzer, die leider nicht mal wissen, dass es so etwas gibt. Ich habe am 1. Januar immer einen dicken Kloß im Hals, wenn ich die ganzen Vermisstenmeldungen sehe.
      Ich könnte mir einen Kompromiss vorstellen, den ich unten als Antwort auf Susanne geschrieben habe. Das wäre ein Anfang, dann hätten die Fans Gelegenheit zu böllern/Raketen zu zünden, und trotzdem bliebe das ganze überschaubar. Für Wildtiere wäre dieser Kompromiss immer noch nicht ideal, aber besser als nix. Wäre halt ein Aufeinanderzugehen… So ist es jedes Jahr immer wieder das gleiche Schimpfen und Fluchen von beiden Seiten (Befürworter sind auch nicht immer zimperlich…)
      Natürlich musst Du meine Weltherrschaft nicht fürchten, zumal Du ja jetzt wieder mehr bloggst. Das reißt es raus. 🙂 😉
      Liebe Grüße

      • Da bin ich aber froh! 🙂 Aber hier ziehen echt immer noch Kids rum und böllern blöd. Vor allem soll das ja scheinbar ein Spass sein, andere mit dem Scheiß zu bewerfen. 😦 Unser Unfallkrankenhaus (UKB) gibt immer Zahlen bekannt: diesmal mehr und schlimmer: Amputationsverletzungen und Gesichtsverletzungen. Da gibt es also neue Böllergegner. Dann vermehren die sich wenigstens. (ich weiß:bööööse).

        • Hab auch gerade was gelesen, Hund, doppelt gesichert, irgendwelche Arschlöcher werfen einen Böller auf ihn, da ist er aus Geschirr und Halsband raus. Das ist dann ja auch kein Wunder, und da kann man dann dem Halter auch keinen Vorwurf machen. Die Besitzer suchen ihn nun verzweifelt.
          Solchen Menschen wünsche ich definitiv, dass die sich ihre Finger wegsprengen. Böllern ist das eine, aber den Mist auf Tiere oder Menschen zu werfen, ist das allerletzte. In der Nachbarschaft hier gibt es einen Hund, der panisch auf jedes Knallgeräusch reagiert, weil ihm ein Nachbarsgör mal einen Böller vors Gesicht geschmissen hat. Ich schreibe hier nicht hin, was ich mit so jemanden machen würde, wenn das mein Hund gewesen wäre.
          Seit 2 Tagen ist hier endlich Ruhe, die Leutchens scheinen ihre letzten Vorräte verballert zu haben.

  5. Ich wünsche auch ein gesundes und glückliches neues Jahr! ❤ Und ich bin auch Uwe´s Meinung: Privat-Knallerei zu Silvester gehört abgeschafft! Es könnte in jeder Stadt, an einem bestimmten Platz, ein öffentliches Feuerwerk von einem Profi geben. Da können die Leute hingehen und gut ist!
    LG Susanne

    • Danke schön, wünsche ich Euch auch!
      Persönlich könnte ich auf sämtliches privates Geböller und Feuerwerk auch verzichten, ich könnte allerdings auch damit klarkommen, wenn es sich wirklich auf sagen wir mal 18 Uhr bis 1 oder 2 Uhr beschränken würde und die Böller nicht immer lauter und die Raketen nicht immer größer werden würden. (Ich bin mir sicher, dass man so etwas durchsetzen könnte, wenn die Polizei 1. konsequent auf so etwas achten würde und 2. empfindlich hohe Geldstrafen bei Zuwiderhandlung verhängt werden würden.)
      Das wäre zumindest ein Kompromiss oder ein Anfang. Hier haben sie heute noch geböllert, dieses tagelange vorher und nachher Böllern finde ich am nervigsten, und dass mittlerweile auf jeder größeren Privatfeier gezündelt wird…
      LG

  6. Pingback: Stöckchen im Neuen Jahr | Charis {ma}

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