Vor einigen Jahren …

 

… gab es in diesem Beklopptiblog das Planschibild der Woche. Damit stellte ich so nach und nach meine Quietsche-Entchen vor, indem ich schlechte Handyfotos ins Blog stellte. Nun sind zwar in der Zwischenzeit kaum Entchen dazugekommen, aber

  1. gibt es mittlerweile hier neue Leser, die das Blog eventuell, vielleicht, womöglicherweise nicht ganz von Anfang an gelesen haben und
  2. gehen Quietsche-Entchen immer! Quietsche-Entchen sind epochal!

Also beleben wir doch einfach die gute alte Tradition und zeigen schlechte Handyfotos mit Entchen in der Badewanne, die ich „ganz ohne was an“ fotografiert habe. (Leser, die bereits mein altes Blog von Anfang an verfolgten, wissen, worauf ich anspiele. Neue Leser müssen nicht traurig sein, ich importiere nach und nach die alten Artikel, so dass irgendwann alle in den Genuss dieser Kunstaktion, die über mehrere Monate lief, kommen werden.)

Heute zeige ich Euch Big Black Beauty und Punk-Ente:

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Aktuelle Badewannenlektüre (früher habe ich nie Bücher mit in die Wanne genommen, aber seit einiger Zeit habe ich keine Lust auf Zeitungen oder Zeitschriften, also müssen die Bücher das aushalten, denn natürlich bekommen sie Nässe ab, immerhin ist mir dieses noch nicht komplett ins Wasser gefallen, kann aber alles noch kommen):

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Man beachte auch mein limettenfarbenes „Help!“-Lesezeichen:

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Das war das… In den nächsten Tagen werden wir hochwissenschaftlich analysieren, ob die Nachrichtensendungen Anfang der 60er qualitativ hochwertiger als heutzutage waren („früher war alles besser“), oder ob schon in der Adenauerzeit, in die die AfD so gern zurückmöchte, die Medien nichts taugten („Lügenpresse!“). Warnung oder Verheißung (je nach Standpunkt): Es werden nackte Frauenbrüste zu sehen sein. In einer Nachrichtensendung aus 1962! In Deutschland. Man glaubt es kaum. Bitte dieses Blog auf keinen Fall deabonnieren, es ist nicht nur bekloppt, es bildet auch.

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10 Kommentare zu “Vor einigen Jahren …

  1. Jetzt musste ich mir doch voller Neugier die Plantscher mal anschauen und stelle fest, dass du tatsächlich eine beeindruckende Sammlung hast. Dagegen sind unsere zwei- die überlebt haben- geradezu langweilig. Ich freue ich auf weitere Bilder

    • Ein kleiner, kurzer Anfall von Sammelwut war das vor einigen Jahren. 🙂 Nun ist die eine Ecke des Badewannenrandes gut gefüllt, und kaum etwas ist zu bekloppt, um hier als Blogstoff präsentiert zu werden.

  2. So ein ähnliches Lesezeichen habe ich auch. Genau genommen mein Vater, aber ich habe sie ständig benutzt und so sind sie Stück für Stück alle zu mir gewandert…
    Ich bade selten seit ich nicht mehr mit meinem Bruder in einer Wanne plantschen kann. Früher hat meine Mutter mir gelegentlich beim Baden Michel aus Lönneberg und Herr der Diebe vorgelesen.

    • Bei Dir habe ich das Lesezeichen damals entdeckt. 🙂 Danach habe ich gesucht, bis ich es gefunden hatte, denn das musste unbedingt hier einziehen.
      Im Herbst und Winter liebe ich heiße Vollbäder. So schön entspannend.

      • Stimmt! Ein Fünf-am-Freitag Post! Ich hab mir auch gedacht, dass ich mal drüber gebloggt habe, war mir aber nicht ganz sicher 😀 jetzt fällt mir noch was ein: Zu Weihnachten hat meine Mutter mir nochmal so etwas Ähnliches geschenkt, allerdings ein Männchen mit Füßen 🙂

        Aaaach, diese Entspannung ist nicht zu vergleichen mit dem absoluten nichts-tun-müssen das ich als kleines Kind erlebt habe: reinsteigen, rumfläzen und erst wenn das Wasser langsam kalt und die Finger runzlig werden nach Mama schreien, bis sie endllich mit dem Handtuch kommt. DAS ist die wahre Entspannung. Wobei, man müsste noch ein Baby sein, dann wird man auch herumgetragen 😛

        • Ich hab so was Ähnliches als Cocktail-Stirrer, da sind dann an beiden Enden Hände dran, und das Teil ist natürlich schlanker und länger.
          Als Kind war sowieso vieles besser, das sage selbst ich mit meiner teilweise unschönen Kindheit… Muss aber nicht heißen, dass das Erwachsensein für jeden Scheiße ist, musst also keine Angst haben. 🙂

  3. Wenn Du gaaaaanz viele Quietsche-Entchen sehen willst, fahr mal mit der Fähre Glückstadt – Wischhafen. Die Fährleute bekommen seit Jahren von vielen Leuten Entchen geschenkt. Die stehen alle auf so ein Dings (keine Ahnung wie das in der Seemanssprache heißt) das direkt am Fähranleger im Wasser steht. Auf beiden Seiten der Elbe steht so ein Dings mit Entchen.
    LG Susanne

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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