Das ist eine Riesensauerei

 

Ausnahmsweise kommt jetzt mal nichts Albernes. Bitte lest Euch diesen Artikel durch und wenn Ihr mögt, unterzeichnet die Petition. Ich finde so was in einem reichen Land wie Deutschland (auch wenn der Reichtum sehr ungleich verteilt ist) einen Skandal.

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22 Kommentare zu “Das ist eine Riesensauerei

  1. Hab schon unterschrieben, weil Du es ja bei FB auch gepostet hast.
    Unglaublich! Wo leben wir denn ?
    Frage ich mich manchmal.
    Liebe Grüße Heidi

    • Danke schön. Hoffentlich unterschreiben viele, ansonsten bringt eine Petition leider eh nichts.
      Wo wir leben, frag ich mich auch manchmal. In einem Land, wo unsere Politiker erleichtert sind, dass eine rechtsextreme Politikerin im Nachbarland „nur“ zweitstärkste Kraft ist… Und nichts verstehen oder nicht verstehen wollen.
      LG

  2. Gerade stelle ich mir vor, wie ich einen Unfall habe, mich nicht mehr alleine versorgen kann und gegen meinen Willen ohne meine Hunde in irgendein Heim muss. Wenn ich daran denke, dass es manchen Menschen wirklich so oder ähnlich ergeht, macht mich das echt wütend.
    Danke, dass du darauf aufmerksam machst!
    LG Nora

    • Ja, ich verfolge dieses Gesetz dank Dergl schon etwas länger. In den meisten Zeitungen stand nur, dass die Situation ja nun verbessert sei und die Regierung hat sich dafür sogar etwas feiern lassen.
      Manchmal bin ich auch sehr, sehr wütend. Meistens aber leider nur noch müde…
      LG
      Katrin

  3. Auch hier nochmal danke für’s Verlinken. Es kann sein, dass man kilometerweit von seinem Wohnort landet. Letztes Jahr wandte sich eine Düsseldorferin in der Hoffnung um Hilfe via facebook – ich habe, da ich da nicht bin, das nur extern mitbekommen – an Ulla Schmidt, die man nach Unfall erst ungefragt in Kurzzeitpflege nach Essen und dann noch weiter weg oder zumindest nicht mehr zurück nach Düsseldorf verfrachtet hatte, Wohnung ohne ihre Zustimmung aufgelöst, Sachen alle entsorgt… Die hatte eine Knochenkrankheit und bis dahin alleine gelebt. Was aus ihr geworden ist weiß ich nicht. Und deine Tiere kannst du in der Situation vergessen.

        • Das ist so deprimierend. Und auf vielen anderen Gebieten geht es auch nicht besser zu. Ich könnte auch Sachen erzählen, was Anträge auf Pflegestufen betrifft, du hast da die Leute als Prüfer, denen es darum geht, dass der Staat ja nix ausgibt, Mitgefühl Fehlanzeige, und wenn da wirklich ein Mensch ganz offensichtlich pflegebedürftig ist… (Ich habe nicht generell etwas gegen Kontrollen, um Betrügereien einzudämmen, aber wie die teilweise ablaufen ist unter aller Würde.)

          • Ich weiß doch wie das abläuft und ich weiß, dass die zu sparen versuchen wo es geht, aber vielleicht muss man sowas erzählen. Müsste vielleicht mal einer eine Blogparade oder so draus machen, dann gäbe es mal eine mit ernstem Thema.

            • Ich finde die Idee sehr gut und bin gespannt, wie das in Bloggerhausen angenommen wird. Manche ernste Blogparaden wie damals das Bloggen gegen Rechts (weiß den offiziellen Namen nicht mehr) hatten eine hohe Beteiligung.

              • Ich rechne nicht mit sehr hoher Beteiligung, auch wenn es schön wäre, es geht mir eigentlich eher darum, dass das Thema auch in Blogs, deren Fokus es nicht ist eventuell Platz finden kann, in dem Sinne, dass die Betroffenen, die nicht thematisch darauf zentriert sind, vielleicht sich auch trauen darüber zu reden (ich kenne Fälle, die würden gern, tun das aber ab mit, wenn sie es täten hielte man sie für Jammerer. Das ist ein Stigma. Jeder, der irgendeinen Angehörigen hat, der gepflegt werden muss oder selbst gepflegt werden muss steht unter einer besonderen Form von Stress. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass die Tochter (63) meiner 90-jährigen Nachbarin, die im Gegensatz zu meiner Mutter wenig Hilfe braucht, sich weniger gestresst fühlt wenn sie fast jeden Tag wie wahnsinnig gegen die Tür hämmern muss, da ihre Mutter es nicht mehr hört als ich, wenn ich meine irgendwo einsammeln muss. Die Sorge, es könnte was passiert sein wird sehr ähnlich sein.)

              • Ja, selbst, wenn nicht so viele teilnehmen, es ist ein Anfang.
                Erinnert ein bisschen ans Thema Depression, auch da traut sich noch längst nicht jeder Betroffene, offen darüber zu reden, gibt aber mittlerweile einige Blogger, die beeindruckende Blogbeiträge dazu schreiben. Vielleicht kommt das beim Thema Pflege auch noch mehr ins Rollen.

              • Es gibt auch da einige Leute, die das schon wunderbar machen (der Glumm(wordpress.com) hat aus der Altenheim-Zeit seiner Eltern schöne Literatur gemacht. Nicht spezifisch getagged muss man suchen, Herr MiM ging mit „Das große Vergessen“ auch in die Richtung), also da geht was. Ich habe für den Start morgen auch extra was von Mikesch rausgesucht, dass sie nicht wie üblich zeigt, sondern eher in einer Situation, die ganz viele Leute kennen.

    • Leider hat mein Blog keine große Reichweite, und in Facebook habe ich auch nicht allzu viele aktive Freunde. Aber ein paar liebe Leute haben nun unterschrieben und verbreiten es vielleicht auch weiter.

    • Geht mir leider auch immer öfter so, und es fehlt eine Partei, die sich für Gerechtigkeit einsetzt und vor allem auch für die Menschen, die in unserer Gesellschaft unter die Räder kommen. Es ist deprimierend.
      Danke fürs Unterschreiben.

  4. Pingback: Idee für eine Blogparade | Fädenrisse

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