Leseeindruck: „Happy Smekday“ von Adam Rex

 

Heute ist mal wieder Lesetag im Monsterblog. Zwei Leseeindrücke und danach noch eine kleine Umfrage.

Worum geht es?

Recht fiese Außerirdische erobern die Erde. Kurz danach kommen noch fiesere Außerirdische, die ebenfalls die Erde erobern wollen. (Was ist das bloß für eine Unsitte, unbedingt die Welt erobern zu wollen … oh … egal, weiter im Text!) Eine Elfjährige und einer der recht fiesen Aliens, der bei seinem Volk in Ungnade gefallen ist, machen sich auf den Weg, die Erde zu retten. Es folgte eine Art Road Trip in Buchform.

Wie hat es mir gefallen?

Es war sehr unterhaltsam. Okay, Tip Tucci ist für eine Elfjährige extrem aufgeweckt, das war manchmal einen Tick zu unglaubwürdig, aber ansonsten lässt sich das Buch gut wegschmökern, schön skurrile Einfälle, es gibt zwischendurch aber auch mal nachdenkliche Phasen.

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Lieblingscharakter

Ich mag J.Lo. Nein, nicht die Sängerin, sondern den Außerirdischen, der sich so genannt hat, weil sein wirklicher Name für Erdlinge nicht auszusprechen ist.

Das Cover

Gefällt mir auch, nur dieses dämliche „Jetzt im Kino!“-Teil hätte man ruhig weglassen können. Nein, das ist kein Aufkleber, den man abknibbeln kann.

Zahlen, Daten, Tralala

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764150777
  • ISBN-13: 978-3764150778
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 13 Jahre (Heee, was soll das, ich bin unwesentlich drüber, das ist doch Diskriminierung!)

Erfüllte Aufgabe

Nr. 41: ein Buch mit Bildern oder Illustrationen. Ja, es sind sogar kleine Comics enthalten.

 

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10 Kommentare zu “Leseeindruck: „Happy Smekday“ von Adam Rex

  1. „He was soll das, ich bin doch drüber“ -geht mir auch so. Zumal die Thematik so ist, dass eigentlich jeder was davon haben kann.
    Was bin ich froh, dass ich den Kinoaufkleber nicht habe. Ich war damals mit meinem Bruder im Kino und es war einfach völlig anders als das Buch. Kurioserweise fand mein Bruder dann das Buch voll doof, weil es nicht wie dee Film war und seine Vorstellung völlig zerstört hat, aber eigentlich kann das gar nicht sein, dass das komisch ist, es darf ja bloß J.Lo im Film nicht so heißen, weil J.Lo ™ was dagegen hatte…
    Was ich inzwischen für mich festgestellt hab, ist dass es in jeder Geschichte über Aliens eigentlich viel mehr um die Menschen als die Aliens geht. Meine Lieblingsstelle ungefähr die, an der Tip erwähnt, dass sie einmal einen Unfall hatte und die Leute ihr erst geglaubt haben, dass alles in Ordnung mit ihr war, als sie einen anderen Namen als Gratuity gesagt hat.
    Ich glaube für den Humor musste Tip einfach so aufgeweckt sein wie sie im Buch ist.

    • Du bist aber längst noch nicht so weit drüber wie ich. 🙂
      J.Lo hatte was dagegen? Blöde Zicke. Ich kann die eh nicht leiden. Kann null singen, qüäkt aber die Charts voll.
      Ich mochte auch die Stellen, wo sie bestimmte Ereignisse mit politischen Ereignissen aus der Vergangenheit in Verbindung gesetzt hat.
      Mich stört es nicht, dass sie so aufgeweckt ist, ich habe nur beim Lesen hier und da gedacht, „die ist wirklich extrem tough“, denn ich kenne es von vielen anderen Büchern, dass die Helden eine Entwicklung durchgehen und auch erst mal einige Fehler machen. Es hat mich aber nicht wirklich gestört, fiel mir nur so auf…
      Ich bin ja meistens eher von den Filmen enttäuscht — wenn ich sie mir überhaupt angucke. Die müssen ja zwangsläufig von meiner eigenen Vorstellung abweichen.

      • Ja, aber zwischen dreizehn und achtzehn verändert man sich auch noch genug 😀
        Ach nee, natürlich sollte man dir verbieten das zu lesen, geht ja gar nicht 😛 (Ich weiß wie alt du bist, wenn ich dem BerndBoard glauben schenken darf. So neugierig und unbeschäftigt bin ich schon 😛 *)

        Das hat die Verkäuferin einer anderen Kundin erzählt, als ich grad in den Laden gekommen bin. Noch bevor ich das Buch überhaupt gekauft hab. „Ja, also der Alien heißt J.Lo“. Das nennt sich Kundenberatung oder auch modernes Marktschreien 😀 . Im Film heißt er O. J. Lo hatte aber trotzdem eine Sprechrolle im Film. Als Tips Mutter oder so. Und der Teil mit den fremden Aliens (wie hießen die noch?) wurde einfach komplett umgeschrieben, sodass sie keine Klone mehr waren die teleportiert wurden sondern ein einzelnes Alien, dem die Boov das Ei mit dem kompletten Nachwuchs der nächsten Generation gestohlen hatten (der natürlich in einen Ball passt) und deswegen war dieses einzelne Alien sauer, aber nachdem die Boov das zurückgeben ist alles wieder gut, Friede, Freude Eierkuchen. Alles halt eher auf harmlos gemacht. Tip und J.Lo sind um die Welt statt durch Amerika gefahren, was dem Buch aber eigentlich seinen Charme gegeben hat. Die ganzen Probleme, die humorvoll beschrieben wurden, fehlen, genauso die Anspielungen, nur das Roadmoviekonzept bleibt halt noch. Sehr abgeschliffen alles. Zusätzlich ist alles in ziemlich knalligem Farben animiert. Muss man nicht unbedingt gesehen haben.

        Ich hab auch nicht gedacht, dass es dich stört 😛

        *unbeschäftigt? Ich schreib ja nur übermorgen mein Matheabi…

        • Zum Glück kann mir keiner was verbieten (aus dem Buch „101 Vorteile, Weltherrscherin zu sein“). 🙂

          Der Film hört sich arg verfälscht an. So was würde mich als Autor ja richtig nerven.
          Und wenn J.Lo da mitspielt, ist das noch ein Gegenargument mehr, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie eine Sprechrolle hat. Singt sie womöglich auch? Dann ist der Fall klar und der Film wurde zu Folterzwecken gedreht.

          Viel Erfolg beim Mathe-Abi! Liegt Dir Mathe? War nicht gerade mein favorisiertes Fach. Wie sinnig, dass ich nun im Job viel mit Zahlen zu tun habe. (Kein Wunder, dass ich nicht wirklich das Gefühl habe, den idealen Job zu haben…)

          • Ich weiß dass Popmusik drin war, kann aber auch eine beliebige andere gewesen sein. Jedenfalls so ein Daaaancetrack. Die Katze spielt dadurch, dass die Handlung umgeschrieben wurde fast keine Rolle mehr und man sieht sie aber einmal ein bisschen rumtänzeln. Man findet manchmal noch ein bisschen was von der ursprünglichen Dynamik zwischen Tip und J.Lo wieder, aber es ist halt sehr verfremdet.

            Naja, manchmal verlieren Autoren vermutlich das Interesse daran oder reden einfach nicht mit, weil sie mit Filmen nicht so viel anfangen können. Ich hab mal von Cornelia Funke gelesen, dass sie nach der Verfilmung von Tintenherz (die auch eher dürftig ist) es aufgegeben hat, Verfilmungen von ihren Büchern irgendwie kontrollieren zu wollen. Suzanne Collins dagegen hat bei „The Hunger Games“ unbedingt eingreifen wollen, weil sie nicht wollte, dass die Filme komplett zu den Hungerspielen selbst werden, also dass es für die Filmzuschauer tatsächlich darum geht, sich an Gladiatorenspielen zu ergötzen. Ich kann mir vorstellen, dass Adam Rex sich irgendwann stillschweigend davongemacht hat und sich dachte: „Sollen die bei Dreamworks doch machen was sie wollen“. Und die wollten einen animierten Kinderfilm draus machen, möglichst ohne Reibungfläche oder Profil. Liegt wohl daran, wie wohl sich der Autor am Filmset fühlt. J.K. Rowling schreibt ja momentan einfach direkt die Drehbücher.

            Pffft. Ob mir Mathe liegt? >-< Nee. Eher nicht. Ich finde die Prinzipien die dahinterstecken immer sehr fasziniered und verstehe sie immer im Groben und Ganzen. Aber Formeln und Vorgehensweisen kann ich mir nicht gut merken, weil es mir einfach keinen Spaß macht, irgendwo an einem Graphen einen Punkt zu finden. Dementsprechend verkacke ich alles in den Klausuren, weil ich was ich theoretisch weiß nicht anwenden kann. Mein heutiges Abi wird wohl eher unter aller Sau… es würde mich nicht überraschen, wenn selbst meine Klausuren mich ein wenig hochziehen. Mir liegen meine anderen Fächer mehr (Vor allem Deutsch und Englisch. Überraschung!). Biologie, was mein Wahlfach war, ist die einzige Naturwissenschaft, bei der ich nicht verzweifle, einfach weil es darin mehr um strukturelles Verständnis geht und man zur Beantwortung von Fragen keine Formeln wissen muss.

            Nun ja, Zahlen haben ja nicht zwingend mit Mathematik zu tun 😀 *twisted* (aus dem Kapitel: "Wie man so tut als ob man was von Mathematik verstünde")

            P.S. Manchmal frage ich mich wie das wirkt, wenn ich immer so viel Text produziere. Es entspricht dem, was ich beim Reden auch raushauen würde, deswegen ist es gar nicht so verfälschend aber findest du, dass ich die Kommentarsektion dadurch stark für mich beanspruche? 😛

            • Daaance Track, das könnte durchaus J.Lo gewesen sein. Ich werde nicht weiter darüber nachdenken. 🙂 Solange ich es nicht hören muss, ist es gut.

              Ich glaub, sollte ich jemals ein Buch schreiben und veröffentlichen, was sehr unrealistisch ist, aber egal, gäbe ich die Filmrechte nicht her. Ich hätte keine Lust darauf, dass mein Werk so verschandelt werden würde.

              Hachz, apropos Rowling, gestern habe ich mir ENDLICH mal „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ angeguckt. Es gibt sicher Storys mit mehr Tiefgang und Spannung, aber die Tiere! Hachz, die sind ja so toll, ich glaub, ich muss den Film noch mal gucken.

              Hast Du schon ein Ergebnis von der Matheklausur? Tja, Zahlen haben nicht unbedingt mit Mathematik zu tun, aber Excelformeln gehen ja schon in die Richtung. Ich finde Excel zwar großartig, bei komplizierteren Formeln komme ich aber wirklich an meine Grenzen. Wenn ich sehe, was mein Kollege Controller da alles einbaut, weiha, da staune ich nur.

              Mach ruhig weiter so mit den vielen Text, ich mag das und Du kanst die Kommentarsektion gern stark beanspruchen. 🙂 Ich antworte nur leider nicht immer so ausführlich, bin oft zu müde, gerade wenn es in der Woche nach der Arbeit ist… Heute Wochenende geht es mal, aber nun muss ich auch so langsam mal noch mit den Hunden raus und dann zu Bett. Morgen Seminar, die ganze Woche über tausend Termine, das wird wieder eine gaaaaanz tolle Woche. *seufz*

  2. Aufkleber lassen sich so schwer abknibbeln 🙂
    Aber dafür kann ja der Autor nix:
    Ich würde gern mal ALLE Monster auf einem Foto sehen, so, wie hier meine Kumpel bei mir hocken:

    🙂 🙂 🙂
    Wenn du fünf Caipigläser vergibst, dann ist das Buch ok ❤
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Socks & Nelly Schlabberbussis schickt.

    • Wenn’s wenigstens ein Aufkleber wäre, den hätte ich während des Lesens abgeknibbelt, das habe ich schon öfters gemacht. Aber der ist richtig mit aufgedruckt. Na ja, ist eh kein Cover, das ich mir sichtbar ins Regal stellen möchte. Also nicht so schlimm.
      Es sind 4 1/2 Caipigläser… 5 vergebe ich nicht soooo oft. Aber alles ab 4 Caipigläser ist auf jeden Fall meiner Ansicht nach okay. Wenn ich drunter bleibe, war ich nicht zufrieden. Passiert zum Glück wenig, vermutlich, weil ich mir meine Lektüre meistens recht gezielt aussuche. Klar wäre es auch spannend, mal einfach nach dem Cover zu kaufen, manchmal mach ich das auch.
      Das mit den Monstern bekomme ich glaub ich nicht hin. Wenn ich die aufbauen würde, käme sofort Schredder-Nelly immer dazwischen. 🙂 Es sind auch sehr viel, auch ganz kleine, da müsste ich mal überlegen, wie ich das am besten hinbekäme.
      Hab Dich übrigens auf dem tollen Foto gleich entdeckt. Die Plüschis sind toll, aber haben natürlich nicht Deine Ausstrahlung.
      LG und von den beiden Höllenhündchen viele Schmatzer

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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