Leseeindruck: „Fever Pitch“ von Nick Hornby

Endlich mal wieder ein Beitrag zu Daggis toller Challenge!

Worum geht es?

Dieses tolle Buch schlummerte auf einem meiner ältesten SuBs — bis meine Therapeutin irgendwann sagte, dass es Parallelen zu meiner Situation gäbe. Der Autor kam nämlich über seinen Vater zu seinem Fußballverein, und seine Eltern waren auch geschieden. Daraufhin wühlte ich endlich in den Tiefen meines Bücherregals und zog das vollgestaubte Buch heraus. Es ist eines der Fußballbücher überhaupt und beschreibt die Beziehung des Autors zu Arsenal London. Wer glaubt, dass Fußballfans nicht alle Limetten im Glas haben, den dürfte dieses Buch bestätigen. Beleuchtet werden die Jahre 1968 bis 1992, also eine Zeit, in der der Profifußball noch nicht ganz so durchkapitalisiert wie heute war, wenn auch in den 90ern schon deutliche Anzeichen sichtbar waren. Eine Art Autobiographie im Schatten des Arsenal Stadiums in Highbury (mittlerweile abgerissen).

Wie hat es mir gefallen?

Beruhigend zu wissen, dass der Typ in Sachen Fußball ja noch viel mehr einen an der Marmel hat als ich! Ganz bestimmt. Okay, er wird wohl nicht gerade, so wie ich, Helene Fischer hören, weil er dem Fußballgott ein Opfer bringen muss, auch wird er nicht die „Biss…“-Reihe lesen, weil er ein Opfer… wisst schon. Auf einmal stehst Du da und lachst mich an, in meinem Kopf ist eine Achterbahn … Ja, danke, Helene, hört sich an wie der Song zum HSV-Fan-Dasein (danke, Dad), oder? Jedenfalls war Hornby bei ca. 87 Millionen Auswärtsspielen dabei, Heimspiele sowieso alle, da kann ich nicht mithalten, ich scheue die geballte Ansammlung von Menschen auf engem Raum zu sehr. Das Buch hat mir gut gefallen, klar, ist ja Fußball. Leider konnte ich mit den meisten Namen nichts anfangen, bin halt im englischen Fußball nicht sehr bewandert (klar, Kevin Keegan, der wurde auch ein paar mal genannt, den kenne ich natürlich!), dafür kann der Autor aber nichts.

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Hach ja, Caipi, der dreimonatige Verziche darauf ist ein weiteres Opfer an den Fußballgott, aber sonst bin ich ganz normal!

Lieblingscharakter

Der Autor selbst. Fußballbekloppter im Geiste.

Das Cover

Rot mit einem Jungen im Fußballdress drauf. Passt.

Zahlen, Daten, Fakten

„Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten“ (Sepp Herberger)

  • Taschenbuch
  • Verlag: Köln : Kiepenheuer und Witsch (1999)
  • ASIN: B0043SGW2A
  • 335 Seiten
  • Alte Ausgabe, mittlerweile gibt es eine Neuübersetzung

Erfüllte Aufgabe

Nr. 2: ein Buch mit einem überwiegend rosa oder roten Cover

Es zieht uns dahin, wo das Leben spielt … Der Weg ist unser Ziel … Die Sonne steht so hoch wie nie … Ja, danke, Helene, ist die halbe Stunde bald rum?

Fischige Grüße von Eurer künftigen Weltherrscherin

 

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6 Kommentare zu “Leseeindruck: „Fever Pitch“ von Nick Hornby

  1. War ja klar, dass dir das Buch gefällt 🙂
    Liebes Wuffi Isi,
    die für Socks & Nelly Schlabberbussis schickt.

  2. Du weißt ja,dass Fußball nicht so mein Ding ist,aber Deine Leseeindrücke lese ich trotzdem immer gerne
    LG Uwe

  3. Von diesem Autor kannte ich bisher nur A long way down und About a boy, allerdings beide nicht gelesen, nur dem Namen nach. Dass er über Fußball geschrieben hat, ist mir völlig neu gewesen, aber ich musste eben lesen, dass Fever Pitch eines seiner bekanntesten Bücher ist. Danke fürs Vorstellen!

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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