Stöckchenzeit? Nein, Awardzeit!

Hurra, ich habe jetzt auch den Mystery-Award verliehen bekommen! DANKE, Schäfersky und Frauchen! Ich freue mich immer sehr über solche Awards. Ich mag ja auch Stöckchen. 🙂

Hier die Laudatio:

This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.

Danke, danke! Ich danke meinen Eltern, meiner ersten Klassenlehrerin in der Grundschule, dem Apfelbaum, unter dem ich mich als Kind immer tiefsinnigen Gedanken hingab und … Ja, ist ja schon gut, es geht weiter im Text.

Wie immer gibt es Verpflichtungen, die mit dieser Ehre einhergehen. Wie immer bin ich faul und kopiere diese Vorgaben einfach raus:

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well.
  • Tell your readers 3 things about yourself.
  • You have to nominate 10 – 20 people.
  • Notify your nominees by commenting on their blog.
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Die ersten drei Punkte habe ich bereits oben erledigt. Die Erfinderin des Awards ist Okoto Enigma. Interessanter Name. Das Blog scheint recht unterschiedliche Themen zu bieten. Mit dem Award ist ihr jedenfalls ein Hit gelungen, ich habe ihn schon in recht vielen Blogs gesehen.

Drei Dinge über mich selbst:

Ich mag Caipi, Cola und Nougat. Ach so, das ist Euch zu langweilig, das wusstet Ihr schon? Woher bloß? Okayyyyy, dann eben was anderes.

  1. Ich habe Depressionen und rede offen darüber, auch in der Firma, denn solange es immer noch Hirnattrappen gibt, die das nicht für eine richtige Krankheit halten, scheint mir das notwendig zu sein. Ich verstehe aber jeden, der das nicht so hält, so etwas muss gut überlegt sein. Es kann mit Nachteilen verbunden sein! Also, nicht dass mal jemand bei mir ankommt und sagt, Du hast doch in Deinem Blog geschrieben… Nein, nein, das muss jeder für sich entscheiden und vorher gut darüber nachdenken!
  2. Es gibt einige Wörter, bei denen ich mir einfach nicht merken kann, wie sie sich schreiben. „Attrappe“ ist so ein Beispiel, ich gucke jedes Mal nach, wie sich das schreibt. Ein weiteres Beispiel ist Komitee.
  3. Ich bin Tasso-Suchhelfer. Das ist ganz einfach, wenn Ihr Euch bei Tasso registriert, bekommt Ihr die Suchplakate und haltet einfach ein bisschen die Augen offen, evtl. teilt Ihr die Plakate noch bei Facebook und/oder Twitter. Man kann natürlich noch mehr machen, z. B. die Plakate ausdrucken und in der Gegend aufhängen.

Bevor ich zu den Nominierten komme, beantworte ich erst mal Noras Fragen.

Wenn dein zehnjähriges Ich dein heutiges Leben sähe, was würde es sagen? Wäre es zufrieden mit dir? Glaube ich nicht. Aber es würde Nelly und Socksi lieben und die vielen Bücher toll finden.

Das Gruseligste auf dieser Erde ist… ? Die Menschheit in ihrer Gesamtheit und was sie anrichtet. Dagegen kann man jeden Zombie vergessen.

Du bekommst eine Reise zu einem Ort deiner Wahl geschenkt. Inklusive Hin- und Rückteleportation, sodass die Mitnahme deines Hundes/deiner Hunde kein Problem ist. Wohin geht es? Island, ich möchte gern mal nach Island. Ja, das wär’s.

Was ist das größte Rätsel deines Lebens? Dass Nelly und Socksi so an mir hängen. Außerdem würde ich immer noch gern wissen, ob ich ein Wunschkind oder ein Unfall war, aber meine Mutter schweigt sich darüber hartnäckig aus. Das ist also auch ein Rätsel in meinem Leben, das wohl nie gelöst werden wird.

Wie nennt man bei euch das, was vom Apfel übrig bleibt? Ich kenne das als Apfelgehäuse. Mjam, mjam, Äpfel, lecker. Ich esse die ja meistens bis auf den Stiel auf, da bleibt also das Gehäuse nicht über, so hätte ich eigentlich korrekt Apfelstiel antworten müssen.

Jetzt noch die Links zu meinen besten Posts. Hahaha, die sind ja alle so brillant, aber meine liebsten sind die beiden hier:

Ein neues Elite-Team-Mitglied

Socks on the Rocks!

Jetzt darf ich 5 Fragen stellen, eine davon soll verrückt oder lustig sein. Oje, heißt das, 4 Fragen sollen ernsthafter Natur sein? Okay, ich versuche es. Ich bin die künftige Weltherrscherin, keine Herausforderung ist mir zu klein!

  1. Hast Du den Film „Anleitung zum Unglücklichsein“ geguckt und Superstar Isabella vom Kranichsee bewundert? (Ich mach das gut! Nach einem Film zu fragen, ist definitiv nicht durchgeknallt oder lustig!)
  2. Ist Trump schon jetzt ein schlechterer Präsident als George W. Bush oder müsste er dafür noch mehr Unsinn anstellen?
  3. Der Klassiker, der in keinem Stöckchen fehlen darf: ZOMBIE-APOKALYPSE! Über welches Thema sprichst Du mit den Zombies, wenn a) Politik, b) Literatur oder c) Cocktails zur Auswahl stünden?
  4. (Ich glaub, meine bekloppte Frage hab ich mit Nr. 3 aufgebraucht, nun also wieder seriös!) Könntest Du Dir vorstellen, mehrere Wochen freiwillig ohne Internet zu leben?
  5. Was sind Deine „Jugendsünden“ in Sachen Literatur? (Z. B. die „Biss…“-Reihe u. ä.)

Dieser Award gefällt mir sehr gut, er ist so schön abwechslungsreich. Die Aufgabe, ihn an 10 bis 20 Blogger weiterzureichen, ist allerdings eine harte Nuss. Viele mögen keine Awards. Nun, denn … Hier meine Nominierten:

Windsprite

Susanne hatte schon ewig kein Stöckchen mehr im Blog, dabei wäre das doch passend, wo sie gerade einen neuen Stall baut

Vielleicht hat ja Anette auch mal Lust, eine nette Abwechslung zu dem ganzen Fußball-Elend, das unsere Mannschaften verbreiten. Und die letzte Frage ist sogar mit Büchern!

Stöckchenschwester im Geiste, ich zähle auf Dich!

Elfi, gib alles!

So, immerhin 5 Blogger, das ist doch auch was. Die Hälfte von 10, das kann man mathematisch gesehen gelten lassen. Ist eine Rechenreform, die ich einfach mal schnell durchgeführt habe. Es gibt natürlich noch andere Blogs, die ich klasse finde, aber die meisten mögen wie gesagt keine Awards. Wer doch Lust hat, fühle sich bitte nominiert und nimmt das Teil mit.

 

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22 Kommentare zu “Stöckchenzeit? Nein, Awardzeit!

  1. Ohhhh, ein Stöckchen ❤
    Du weißt. ich liebe Stöckchen, wenn ich sie nur lesen darf, das reicht ja auch.
    Wenn du sogar meinen Film enpfielst, dann lese ich das Stöckchen gleich nochmal so gern. ❤ ❤ ❤
    Liebes Wuffi isi,
    die für Socks & Nelly Schlabberbussis schickt.

  2. Erst einmal vielen Dank für die Nominierung. 😀 Es ist war, ich hatte schon gefühlte 100 Jahre kein Stöckchen mehr. Trotzdem möchte ich dieses Mal aussetzen. Sei mir bitte nicht böse, aber gerade wegen der Arbeit am Stall bleibt wenig Zeit. Wir verlegen auch den Stalleingang, deshalb muss auch der Zaun umgebaut werden. Da habe ich momentan auch den Kopf nicht frei. 😉 Ich habe aber gern Deine Antworten gelesen. Wirklich sehr interessant, was Du uns alles über Dich verraten hast.
    Liebe Grüße in die WEZ
    Susanne

    • Stall ist wichtiger, vor allem der Stalleingang. Das war ja gutes Gelände fürs Schlammcatchen, aber für Miranda und Bachus eher weniger. Wie viele Schuhe wohl schon diesem Sumpfmonster zum Opfer gefallen sind. Kannst von Glück sagen, dass es sich nicht Dich geholt hat. 🙂 Hoffentlich bleibt der neue Eingangsbereich lange trocken.
      LG und Streicheleinheiten für alle Tiere

  3. Danke fürs Mitmachen und deine interessanten Antworten. 🙂 An dieser Stelle bin ich froh, dass ich nicht deine Fragen beantworten und meine literarischen Jugendsünden aufzählen muss. Die Biss-Reihe ist da bei weitem nicht das Schlimmste. 😉
    Liebe Grüße,
    Nora mit Mia und Kalle

    • Ach, schaaaade, diese Jugendsünden hätten mich schon interessiert. 🙂 Vielleicht sollte ich auch mal ein Stöckchen mit dieser Frage kreieren und Dir zuwerfen. 😉
      Danke fürs Nominieren, mir hat der Award viel Spaß gebracht.
      Liebe Grüße von der ganzen Meute

  4. Weil ich für einen gescheiten Post gerade zu faul bin. Manches war eigentlich dazu gedacht, gebloggt zu werden und ist deswegen allgemeiner gefasst.

    Wenn dein zehnjähriges Ich dein heutiges Leben sähe, was würde es sagen? Wäre es zufrieden mit dir?

    Ich bin heute desillusionierter, mich bewegen aber fast die gleichen Dinge wie damals. Klimawandel und Frauenrechte (Heißt, ich hätte den Grünen längst beitreten sollen?).

    Ich hab mich von damals nicht viel weiter entfernt, schon was Erfahrung und Wissen angeht, aber eigentlich nicht, was meine Träume, Wünsche und Meinungen angeht, nur die Worte in denen ich sie beschreibe haben sich geändert. Manche Ideen haben sich weiterentwickelt. Aber mein zehnjähriges Ich hat starke Wurzeln, es schrieb schon Geschichten und las Bücher. Und meine Fantasien haben sich vielleicht ein wenig verändert, die Wünsche die sie ausdrücken sind aber sehr ähnlich.

    Mein zehnjähriges Ich wäre sehr enttäuscht davon, dass ich immer noch kein Buch geschrieben habe. Es wäre dementsprechend sehr entmutigend für uns beide, einander zu begegnen. Ich habe immer noch nicht das Baumhaus gebaut, von dem ich damals geträumt habe. Ich bezweifle, dass ich die existenzielle Krise, die es bedeuten würde, Zeit mit meinem jüngeren Ich zu verbringen lange aushalten würde, aber ich glaube mein zehnjähriges Ich würde nach kürzester Zeit Protest gegenüber mir verspüren und den Willen, selber alles viel, viel besser zu machen als ich, so wie ich auch immer alles viel, viel besser machen will als Mama. Es würde mir das Bücherregal leerlesen und so. Und mich allzeit mit seinem NOCH geringeren Selbstbewusstsein in den Wahnsinn treiben.

    Das Gruseligste auf dieser Erde ist… ?

    Ich fände es gruslig, physisch mit Donald Trump an einem Ort zu sein. Und genau genommen ist er grad in Peking, also: wäääääh?
    Ich meine, alte ekelhafte Männer erfüllen doch sehr die Kategorie gruselig?

    Du bekommst eine Reise zu einem Ort deiner Wahl geschenkt. Inklusive Hin- und Rückteleportation, sodass die Mitnahme deines Hundes/deiner Hunde kein Problem ist. Wohin geht es?

    Ich hab zwar keine Hunde, aber jede Menge Bücher, die auch ein Problem sind, wenn man kein großer Fan von E-Readern ist und dann zum Beispiel auf das Koffergewicht achten muss, bevor man ein Jahr in China verbringen möchte.

    Also, wenn ich mit Büchern überallhin könnte, wo ich wollte, würde ich mich wahrscheinlich für eine einsame Insel entscheiden, auf der es nicht zu heiß und nicht zu feucht ist, die Sonne aber oft genug scheint und es keine Minustemperaturen gibt und ich würde mir eine Hütte bauen und erst wieder zurückkommen, wenn ich alle Bücher gelesen habe.

    Die lahme Bücherantwort, aber so wär’s halt wirklich. Für besonders abenteuerliche Reisen würde ich viel mehr Bücher hinter mir lassen, aber das ist so eine Teleportation ja nicht sehr.

    Was ist das größte Rätsel deines Lebens?

    Wo meine Socken alle hinkommen? Es gibt in meinem Leben kaum Rätsel, abgesehen davon rätsele ich gerade, wie man einem Jungen klarmacht, dass man in ihn verknallt ist und dass man ernsthaft mit ihm zusammen sein will, ohne das allzu krude auszudrücken. Ein Rätsel, aber nicht das größte meines Lebens, das kommt vielleicht noch.

    Wie nennt man bei euch das, was vom Apfel übrig bleibt?
    Apfelbutzen sagt man dazu glaub ich.

    Hast Du den Film „Anleitung zum Unglücklichsein“ geguckt und Superstar Isabella vom Kranichsee bewundert?

    Ich habe den Film gesehen und habe kaum noch etwas davon im Kopf, nur dass die Frau Tiffany hieß und einen unpassenden Namen für ihre Konditorei hatte, weil er irgendetwas in Bezug auf Wurstwaren enthielt? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern! Es gab noch so einen großen Tukan, der genau wie Superstar Isabella eine Rolle gespielt hat. Und irgendwie hat der Film mit dem Buch von Paul Watzlawik nur am Rande zu tun.

    Ist Trump schon jetzt ein schlechterer Präsident als George W. Bush oder müsste er dafür noch mehr Unsinn anstellen?

    Als George W. Bush abgetreten ist, hat man Obama nur dafür, dass er nicht George W. Bush war, den Friedensnobelpreis verliehen. Und das klingt ja, als ob George W. Bush richtig schlimm war. Und ich war neun Jahre alt und fand es toll, dass es jetzt Obama-Berliner mit Schokofüllung beim Bäcker gab. Ich mag Schokolade. Was mich daran erinnert, dass es hier in der Chinesischen Fremdsprachenuni an der ich gerade bin, im Coffeeshop noch zehn Jahre nach dem Obama-Hype immer noch einen Obama-Eiskaffee gibt. Ist aber viel zu sahnig zum Trinken.

    Ich war damals verständlicherweise noch kein 100% politischer Mensch und hatte auch nicht so den Weitblick dafür, aber ich habe seitdem immerhin zu dem Schluss kommen können, dass süße Stückchen und Getränke zwar nette Anekdoten hergeben aber ein schlechter Gradmesser für politische Wirksamkeit sind. Im Positiven war Obama durch solche Sachen wie den Friedensnobelpreis und Obama-Berliner, finde ich, viel eher geschädigt, weil es dazu geführt hat, dass viele Menschen dem Bild eines Idols gehuldigt haben, ihn so sehr überhöht haben, dass sie dann enttäuscht von ihm und seiner Politik waren, obwohl er von Anfang an der Politiker war, der er war und Obama seinen Hype nicht von sich selbst aus verursacht hat, auch wenn er nicht sehr stark darauf hingearbeitet hat, die Bilder, die sich andere Menschen von ihm gemacht haben, entkräftigen zu suchen, sie ja auch genutzt hat um die Wahl zum Präsidenten zu gewinnen.

    In jedem Fall hat er einige Dinge geleistet (wie Krankenversicherung für Menschen mit niedrigem Einkommen einführen) die in meinen Augen bedeutsamer sind, als ein Friedensnobelpreis oder Plakate mit seinem Gesicht oder Schokoberliner.

    Tut mir Leid für die Abschweifung, wo waren wir, bei Trump? Ich denke, dass Trump in bestimmten Bereichen gar nicht kompetent genug ist, um genug gezielten Schaden anzurichten, der Schaden den er dadurch erreicht dass er mit seinen Patschhänden von fast nichts lassen kann tut aber auch schon heftig weh.

    Aber momentan, von meinem Standpunkt aus, der sich gerade in Peking, China befindet, finde ich dass Trump für mich am meisten schadet, wo er die Demokratie untergräbt, sowohl in ihrem Wesen, aber auch in dem Bild, das die Menschen von ihr haben, weil er es einem verdammt schwer macht, an Demokratie zu glauben. Es ist natürlich die Anekdote von einem vereinzelten Menschen in China, die ich zitiere, aber es gibt die Geschichte von einem chinesischen Büroangestellten, der gegenüber einer Zeitung sagte, er lebe lieber unter der Kontrolle der KP in China, als in Trumps Amerika. Daneben ist es auch so, dass Trump mit seinen beschränkten Kompetenzen die USA dank Beraterstab und weil es noch genug intelligente Menschen in den USA gibt, die USA nicht völlig gegen die Wand fahren wird -aber China wird die nächsten mindestens vier, vielleicht auch acht Jahre, fast ohne Konsequenzen in der Weltpolitik und Wirtschaft erstarken, ohne dass die USA einen klaren Kurs gegenüber einem Land fahren werden, das meint, Menschenrechte seien ja ausreichend gegeben, solange die Menschen materiell gesichert sind, aber den Wert den Gedankenfreiheit und gesellschaftliche Freiheit haben nur als idealistischen westlichen Unfug abtut, solange in China jeder zu einem Mittelklasse-Wohlstand kommen kann. Solange man der gesellschaftlichen Norm entspricht kann man zu Mittelklasse-Wohlstand kommen, heißt das. Solange man nicht zufällig auf dem Land lebt, sich die Schulgebühren und Uniformen leisten kann und noch zig weitere Gründe, warum in China die Mittelschicht zwar geschrumpft ist, es aber die weltweit weiteste Schere zwischen Arm und Reich gibt, heißt das.

    Und die USA waren nie das Land, das mit sozialer Gerechtigkeit geglänzt hat und die auch nicht immer ein Musterknabe sind, wenn es um Freiheit geht, aber wenigstens die Idee und die Diskussion darüber existieren dort, wenigstens haben sie eine freie Presse und Diskussionen um Themen der sozialen Gerechtigkeit.

    Was mich hier bedrückt ist, wie wenig Trump die westliche Demokratie repräsentiert und dass er keine klare Gegenüberstellung gegenüber Saudi-Arabien oder China bringen kann. Damit untergräbt er die Demokratie stärker als ein Bush, der wenn ich mit ihm nicht einverstanden bin, immer noch Werte hat und die Demokratie zumindest in dem Kapitel versteht, in dem es um Demokratie für Menschen in Amerika geht (ob er das Kapitel „Menschenrechte für alle Menschen, auch Nicht-Amerikaner“ verstanden hat, da bin ich mir nicht so sicher), während Trump für mich furchtbar hohl ist. Und selbst Bush konnte noch irgendwo deutlich machen, dass er der Präsident für Amerika ist und nicht vor allem für sich selbst.

    Also, selbst das Bild das mir Referenzen in Nachrichten und Wikipedia-Artikel vermitteln (9/11 ist genau mein Bildungsloch, weil es zu neu ist, um im Geschichtsbuch zu sein, von Menschen 30-50 als Allgemeinwissen vorrausgesetzt wird, weil jeder es miterlebt hat und somit zu alt, um in den Nachrichten abseits von N24 diskutiert zu werden.

    Wenn man sich Videoaufnahmen von Mitte der 2000er ansieht in denen George W. Bush den Klimawandel eingesteht und Sarah Palin über die Folgen des Klimawandels in Alaska redet, dann sind die einem zumindest ein bisschen lieber als Trump.

    Ohne den Vergleich des „wirklich am eigenen Leib erlebt Habens“ zu haben, weil ich mit acht nur Obama-Berliner kannte, somit politisch noch auf Trumps Bildungsniveau war, finde ich Trump schlimmer. Vielleicht, weil ich ihn erlebe und Bush nicht wirklich erlebt habe, das mag sein. Man kann auch das Geblubber über China weglassen, George W. Bush hat irgendwo in seiner Wahrnehmung noch auf Fakten gehört.

    Ich hör jetzt auf, weil sich meine Gedanken langsam im Kreis drehen :/

    Der Klassiker, der in keinem Stöckchen fehlen darf: ZOMBIE-APOKALYPSE! Über welches Thema sprichst Du mit den Zombies, wenn a) Politik, b) Literatur oder c) Cocktails zur Auswahl stünden?

    Ich trinke kaum Alkohol, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den oberen zwei Themen von Zombies irgendetwas sinnvolles kommen kann? Deswegen fände ich es fast amüsant die Zombies zu ihren Meinungen, was ihr liebsten Drinks sind zu fragen („Blutwein mit Gehirn“ „Rotting on the Beach“)

    Könntest Du Dir vorstellen, mehrere Wochen freiwillig ohne Internet zu leben?

    Ja. Ich könnte mir sogar vorstellen, über einen längeren Zeitraum als zwei Monate ohne Internet zu leben, vorrausgesetzt ich habe ein Ziel darüber, was ich in dieser Zeit machen will, also einen guten Grund darauf zu verzichten.

    Wenn man mir sagen würde, dass ich mich für mehr als zwei Jahre nicht mehr im Internet „bewegen“ würde, würde ich erwägen, alle meine Accounts im Internet, soweit ich mich an sie erinnere, zu löschen.

    Ich würde auf alles verzichten, wenn sich dafür etwas interessantes entdecken oder lernen lässt.

    Was sind Deine „Jugendsünden“ in Sachen Literatur?

    Die „Stardust“ Serie von Linda Chapman. Rosa Glitzercover und Mädchen die sich nachts in Elfen verwandeln. Oh yeah.

    • Kopier das doch in Dein Blog. Andere machen aus dem Stoff locker drei Artikel. 🙂

      Du bist natürlich noch viel näher dran an Deinem 10-jährigen Ich als ich. Da ist die Erinnerung noch frischer. Ich rede da ja schon von jahrzehntelangen Abständen…

      Isabella hat einen Film, der sich nicht so richtig zwischen Komödie und Ernsthaftigkeit entscheiden kann, gerettet. Für mich ist der Film weder Fisch noch Fleisch, weder Caipi noch Mojito, weder Nougat noch Marzipan…

      Meiner Ansicht nach war es ein Fehler, Obama quasi als Vorschusslorbeeren den Friedensnobelpreis zu verleihen.

      Trump ist glaube ich um einiges dümmer als George W. Bush, hat aber immerhin bisher noch keinen neuen Krieg vom Zaun gebrochen. Ich bin noch unschlüssig, wer die größere Unfähigkeit zu bieten hat… Wird Zeit für meine Weltherrschaft, denn ertragen kann ich den Typen nur sehr schwer.

      • Ich bin grad ein bisschen am rumwurschteln auf meinem Blog (Neeeein! Nicht schoooon wieder….) und stelle mir mit meinem Perfektionismus selbst ein Bein und plupps wird kein Artikel daraus…

        Hmm, mein zehnter Geburtstag war nach Obamas Wahl zum US-Präsidenten wird mir grad klar… insofern hab ich da einen besseren Blickpunkt als über George W. Bush zu diskutieren 😛

        Ich komme noch viel eher in Konflikt, wenn ich an mein vierzehnjähriges Ich oder sechzehnjähriges Ich denke, weil die viel eher noch dumme Entscheidungen getroffen haben, die mich jetzt betreffen und die sehr wohl anders hätten verlaufen können, während mein zehnjähriges Ich zu jung war, als dass ich auf meine damaligen Entscheidungen wütend sein könnte.

        Wir haben in English mal Obama Rede zur Preisverleihung angehört und ich fand sie ein bisschen komisch, sehr sympathisch, aber nicht in der Lage sich auf konkrete Dinge zu beziehen. Weil’s halt auch nix gab. Ich denke, wenn jemand einen Friedensnobelpreis bekommt, bevor er irgendetwas geleistet hat, ist es nicht wirklich möglich eine gute Dankesrede dazu zu schreiben.
        Ich kann dann manchmal verstehen, warum es Kritik an Obama hagelt, denn er hätte den Preis bewusst ablehnen können. Vielleicht kann man da auch nicht urteilen, nach einem historischen Wahlsieg einen kühlen Kopf bewahren stelle ich mir auch nicht leicht vor, aber Obama gibt schon sehr viel darauf, sich nach außen hin zu präsentieren (womit er halt auch im Zeitgeist liegt) und dadurch ist es sehr einfach alles was er tut, als reine Show abzutun. Dabei ist aber bei Obama die Show wenigstens Mittel zum Zweck gewesen während Trump nur Show um der Show willen macht. (wieder so lose Gedanken, die Zeit bräuchten, weil ich glaube dass ich das für einen Blogartikel besser recherchieren müsste.)

        Ich hab mir mal ein Video angesehen, in dem eine YouTuberin (Lindsay Ellis, Nostalgia Chick) die Rezeptionsgeschichte von 9/11 in populären Medien durchgeht und wie sie erklärt, dass eben selbst im Irakkrieg ja noch viele Amerikaner ein positives Bild von Bush hatten und es tatsächlich Filme gab, die ihn auf eine Weise noch heldenhaft portraitiert haben. Solche Videos sind für mich dann persönlich wichtige Informationen, weil ich das Ganze nicht selber nachverfolgen konnte.

        Mit der Logik, dass Trump fast zu inkompetent ist um wirklich Krieg vom Zaun zu brechen wollte ich erst argumentieren, dagegen dass er schlimmer ist als Bush, gerade weil er nix schafft, bis mir eingefallen ist, dass wir gerade erst ein Viertel oder ein Achtel der Zeit die wir mit ihm herumschlagen müssen überstanden haben, je nachdem wie es weitergeht.

        Und Xi Jinping ist extra freundlich zu ihm. Weil er weiß, dass Trump ihm in die Hände spielt, wg. Weltwirtschaftsherrschaft oder sowas. Deswegen glaube ich, dass Trump aber für die USA immer noch deutlich schlimmer ist als für Europa, da betrifft uns glaube ich der Brexit mehr, Theresa May ist aber nicht so interessant wie Trump, weil grau statt orange. Und genau deswegen mache ich keinen Blogartikel daraus, weil ich meine Gedanken kaum an einem einzigen Strang sammle, sondern sie immer durch alle Winde flitzen lasse. Man kann nicht die ganze Weltlage auf einmal besprechen :PPP

        • Wo sind Deine Blogartikel hin? Wenn ich auf die Startseite klicke, kommt die Meldung „Es konnte nichts gefunden werden.“ 😯

          Den Fehler des Friedensnobelpreises für Barry-Boy sehe ich weniger bei ihm, sondern bei dem Komitee. Vorschusslorbeeren zu verteilen, hätten sie sich schenken sollen, sie werden wohl hoffentlich draus gelernt haben.

          Ich gehe davon aus, dass Obama wirklich viele gute Absichten und Pläne hatte. Aber schon als er bei seinen ersten Reden von einer atomwaffenfreien Welt sprach, dachte ich, das ist nun doch ein arg großer Traum. Natürlich, ein tolles Ziel, aber so dermaßen unrealistisch, und leider ist er in der Realität dem Ziel nicht nähergekommen, im Gegenteil. Das ist natürlich nicht seine Schuld allein, aber auch er hat knallharte amerikanische Interessenpolitik betrieben, als Stichwort nenne ich mal den Irakkrieg und die von ihm befohlenen Drohnenangriffe. Ja, der Krieg war ein Erbe von W. Blödbush, so richtig wie ein Friedensnobelpreisträger ist er mit dieser Hinterlassenschaft nicht wirklich umgegangen.

          Im Nachhinein ist man ja immer schlauer, er hat so hohe Erwartungen geweckt, diese konnte er gar nicht erfüllen, denn er ist ja nicht der Diktator der USA, und man konnte merken, wie schnell ihn die ganzen Zwänge, Lobbyisten, Parteigeschacher-Aktionen eingeholt haben, die Gesundheitsreform war ein Beispiel dafür. Wie lange musste er darum kämpfen.

          Trotzdem bleibt Enttäuschung… Es scheint einfacher zu sein, richtig viel Mist zu bauen (W. Bush, Trump), als wertvolle Veränderungen umzusetzen. Na ja, Menschheit halt. Was Trump betrifft, werden wir von ihm wohl noch den ein oder anderen Scherbenhaufen zu erwarten haben.

          Falls es Dich tröstet (vermutlich nicht): Das Alter rund um 14 bis 17 ist geradezu verschrien dafür, falsche Entscheidungen zu treffen. 🙂 Ich kenne da auch was von, und viele andere Menschen auch. Wichtig ist, dass Du aber selbst in diesem Alter schon viel klüger bist als manche mit 71, auch wenn die das manchmal sogar bis zum US-Präsidenten bringen…

          • Für mich sind die ganzen bisherigen Artikel ein bisschen viel geworden.
            Ich hatte schon vorher immer das Gefühl, dass ich mit den bisherigen Blogartikeln nix mehr zu tun haben will, konnte es nicht übers Herz bringen, sie ganz zu löschen, hab mich aber beim Schreiben neuer Artikel immer davon belastet gefühlt, dass ich nicht mehr die gleiche bin, die den ersten Artikel auf diesem Blog geschrieben hat (was paradox klingt, wo ich doch gleichzeitig meine, dass ich von meinem zehnjährigen Ich gar nicht so weit entfernt bin) auf jeden Fall hab ich das ganze Zeug auf einen kostenlosen WordPress.com Blog geladen (http://windspritesarchive.wordpress.com), den ich ab jetzt als Archiv verwenden werde, für das ganze Zeug, das mich abschnürt sobald ich anfangen will einen neuen Post zu schreiben. Ob das meine Blogblockade löst? Keine Ahnung, aber getan hab ich es jetzt. Also im Klartest, ich will völlig von Artikel 1 starten mit meinem Blog, und es heißt, der Weise lernt aus den Fehlern anderer, also, nicht bös gemeint, aber ich werde von Anfang an gar nicht versuchen eine jahrelange großangelegte Blogimportaktion anzufangen 😳

            Das Thema, dass Obama den Irakkrieg weitergeführt hatte, hatte ich auch noch marginal im Kopf, ist bei mir aber nicht so präsent, grad Irakkrieg ist für mich immer noch ein blinder Fleck, wie gesagt. 9/11 stand noch gerade so in manchen Englischbüchern drin, das ganze so nachzuvollziehen ist schwierig. In den Nachrichten werden vergangene Ereignisse ja eher referenziert als erklärt, dadurch kriege ich oft die Info mit, „Irakkrieg war schlecht“, aber selten Details darüber, was da eigentlich genau passiert ist, jedenfalls nicht über Nachrichtenartikel.

            Viele Leute beklagen sich über die Tendenz zu Erklärerei in den öffentlichen Medien, ich finde die ganze Erklärerei absolut gerechtfertig. Ich konnte Tschernobyl schneller mit Fukushima zu assoziieren, weil das als ein weiter in der Vergangenheit liegendes Ereignis eher erklärt wird, als der Irakkrieg, weil bei dem Irakkrieg, der ja „gerade erst gestern“ passiert ist, oft gar nicht erklärt wird, wie und was da passiert ist. Ich frage mich grade übrigens auch, ob das einer Gründe dafür ist, dass sich die 68er ein deutliches Gefühl der Unterinformation über den 2. Weltkrieg hatten.
            Nicht dass ich den Irakkrieg mit dem 2. Weltkrieg vergleichen will, nur die allgemeine Informationssituation von Jugendlichen, die zur Zeit eines Ereignisses zu jung waren, um es wirklich zu verstehen, aber zu alt, dass es schon in ihren Schulbüchern stünde oder ihnen extra erläutert würde, dass die Ereignisse die erst ein, zwei Jahrzehnte her sind, oft einfach übergangen und nicht erklärt werden, weil man als vielbeschäftigter dreißig bis fünfzigjähriger Mensch zu schnell vergisst, dass es Jüngere gibt, die das nicht mehr miterlebt haben.

            Mit zwölf, dreizehn habe ich glaube ich tatsächlich noch naiver an Obama geglaubt. Seine Versprechen waren das, was ich mir gewünscht habe und irgendwie ist es bequem an jemanden zu glauben, der die Welt endlich richten wird.

            Was mich bei dem Nobelpreis seit ich die Rede gehört habe, gestört hat, ist, dass man in den USA offenbar nur mit übertrieben guten Image überhaupt irgendetwas anfangen kann. Hillary Clinton hatte zwar auch utopisch-schöne Sachen im Wahlprogramm stehen (abgesehen davon dass sie ganz ehrlich darüber war in Sachen Militär und Krieg absolut nichts zu ändern, darauf steht sie geradezu), die aber bei weitem nicht so herausgekehrt, weil sie auch eben nicht Obamas Charisma hat. Und wurde natürlich nicht gewählt, schließlich hatte sie ein viel zu ehrliches Programm und

            Das ist auch ein Trost. Obama war nicht Diktator der USA, Trump ist es auch nicht.
            Mein Geschichtslehrer in der elften hat das Ganze sogar noch mehr rationalisiert, indem er zu uns schon 2015, anderhalb Jahre vor seinem Wahlsieg (was einem vor Augen führt, wie ermüdend lange amerikanische Wahlkämpfe sind) gesagt hat, er glaube, Trump würde Präsident, schlichtweg weil sich die Demokraten und Republikaner schon immer relativ regelmäßig abgewechselt haben und dass, solange sich am politischen System der USA an sich nichts ändert, daran auch nichts ändern wird. Das hat glaube ich auch nichts damit zu tun, dass Trumps Sieg für ihn 100% feststand, nur, dass es für meinen Geschichtslehrer, trotz allem was Trump an verrücktem Blödsinn erzählt hat nicht wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher war, dass er gewinnt.

            Ich bräuchte so ein Wortlimitierungsmonster, dass auf meinem Laptop hockt und mir auf die Finger haut wenn ich zu viel tippe. Könnte langsam wirklich überlegen ob ich nicht aus irgendwas hier einen Blogartikel machen will. Hab jetzt einiges in Gedanken, dass ich jetzt nicht mehr schicken werde, weil ich hoffe, dass ich mich morgen zu ein wenig Recherchearbeit finde, wenn alles glatt läuft.

            • Okay, das kann ich nachvollziehen, so ein Neustart kann ja sehr motivierend sein. Ich habe mein Blog damals nicht geschlossen, weil ich nicht mehr zu den Artikeln stand, sondern aus ganz anderen Gründen. Deswegen hätte ich sie gern in diesem Blog, da einige extrem bekloppte Sachen dabei sind.

              Politik überspringe ich heute mal, da fehlt mir irgendwie gerade der Nerv. Will noch einen Leseeindruckartikel reinkloppen.

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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