Isabella Berta vom Kranichsee, genannt Isi (03.07.2004 – 14.11.2017)

 

Letzte Woche musste Isi uns endgültig verlassen, es kam plötzlich, einige Tage vorher hatte sie auf der Weltausstellung noch gezeigt, wie gut in Form sie mit 13 Jahren noch war. Ja, ich schreibe uns, obwohl sie nicht meine Hündin war, aber ich habe sie auch geliebt und fühlte mich mit ihr sehr verbunden.

Sie war eine ganz Besondere. Bassets haben den Ruf, etwas tolpatschig und faul zu sein, eher Sofahunde als aktive Rennsemmeln. Isi war der Beweis, dass dieses Vorurteil totaler Quatsch ist. Nicht nur, dass sie bei Schlappohrrennen und Ausstellungen regelmäßig abräumte und die Nummer eins war:

Nein, sie spielte auch in vielen Werbespots und sogar in Filmen mit. Wenn der Film „Anleitung zum Unglücklichsein“ läuft, unbedingt einschalten. Die Szenen mit Isi sind das Beste an dem Film. Nicht umsonst ist sie sogar auf den Plakaten zu sehen gewesen.

Hier bei der Premierenfeier auf dem Roten Teppich:

In einem Ikea-Werbespot musste sie hoch hinaus, um in einem Bett mit fliegenden Ohren nach unten zu sausen:

Diese ganzen Leistungen waren nur möglich, weil Isi ihrem Frauchen Heidi blind vertraute. Heidi passte immer gut auf, dass Isi nicht überfordert wurde und klopfte übereifrigen Regisseuren auch schon mal auf die Finger, wenn sie zu viel erwarteten. Dass Isi Vergnügen an der Arbeit hatte, war immer das Allerwichtigste.

In ihrer Freizeit hatte Isi viel Spaß mit Kumpeln, da wurde getobt, dass die Schlappohren flogen:

Oder es wurde die Gegend unsicher gemacht und vorsichtig die schönen Schlappohren gebadet:

Fürs Posieren, hier als Baseballstar, gab es immer reichlich Leckerlis:

Aber ohne Posieren klappte das mit den Leckerchen auch; wer kann schon solchen Blicken widerstehen?

Ich hatte das Glück, Isi, Heidi und Ulli persönlich kennenzulernen. Isi war eine Hündin, die man sofort ins Herz schließen musste, so lieb, so freundlich, so zugewandt anderen Menschen und Hunden gegenüber, voller Vertrauen, dass ihr nichts Böses passieren würde, da Heidi über sie wacht. Hier eines meiner Lieblingsfotos mit meiner Nelly. Da scheint die Sonne selbst bei Mistwetter:

Dass Isi auch im Haus die besten Schlafplätze zustanden, wurde nie in Frage gestellt:

Und auch im Garten gab’s immer kuschelige Decken oder Körbchen für sie:

Ein Leben in pink:

Denn sie war Heidis Prinzessin:

Das Allerwichtigste, das, was wirklich zählt, ist, dass Isi ein wunderbares Hundeleben gehabt hat, wie es besser nicht hätte sein können. Ich hoffe, liebe Heidi, dass das bald ein tröstlicher Gedanke für Dich werden kann.

Ich möchte den Artikel mit einem meiner absoluten Lieblingsfotos abschließen, Isi und ihre Mutti Momo, gemeinsam aus einem Napf trinkend. Dieses Bild zeigt so viel.

Nun ist sie wieder bei ihrer Mutti Momo in dem Land, wo alle Hunde glücklich sind und hoffentlich irgendwann auch die Frauchen und Herrchen landen werden, die ihren Vierbeinern ein glückliches Leben ermöglicht haben.

Bitte keine Kommentare. Danke für Euer Verständnis.

(Danke an Heidi, die mir erlaubt hat, diesen Artikel zu schreiben.)

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