Leseeindruck: „Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith

 

Wie gut, wenn man Zeuchs in den Entwürfen hat, dann kann man das Blog auch bronchitisgeschädigt herumröchelnd füllen… Ich befürchte, mein Arzt hat recht, als er sagte, ich leide unter bronchialer Hyperreagibilität. Zumindest der Begriff ist hübsch. Nun aber zum Fall, denn es gibt viel Schlimmeres, man könnte zum Beispiel einem Mord zum Opfer fallen, da nehmen wir lieber eine Bronchitis, nech?

Worum geht es?

Der zweite Roman mit Privatdetektiv Strike und seiner Assistentin Robin. Vom ersten war ich ja sehr begeistert. Hier haben wir es mit einem verschwundenen Schriftsteller zu tun. Es ist nur wenig gespoilert, wenn ich verrate, dass Strike den Gesuchten bald ermordet auffindet.

Wie hat es mir gefallen?

Also ehrlich, Frau Rowling, da haben Sie dieses Mal tief in die Schauerkiste gegriffen. Die Art des Mordes ist ekelhaft, mir war das schon zu viel, zumal immer wieder darauf rumgeritten wurde. Aber okay, im Kontext der Story musste das letztendlich so sein, ich sehe es ja ein, aber mein manchmal empfindlicher Magen hatte schon etwas zu kämpfen. Ansonsten hat es mir wieder gut gefallen, ich mag Robin und Strike und die Lösung des Falles war ungewöhnlich. Mal kein Krimi, bei dem man schon auf Seite 40 ahnt, wer der Täter ist …

Ich gebe trotzdem dieses Mal ein halbes Glas Caipi weniger als beim ersten Roman, den Rest vom Getränk brauche ich zur Magenberuhigung. 🙂

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Lieblingscharakter

Strike und Robin finde ich beide gut.

Das Cover

Mit blutrotem Anteil, das passt wirklich. *schauder*

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734102235
  • ISBN-13: 978-3734102233

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 57, ein Buch aus einer Reihe

 

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13 Kommentare zu “Leseeindruck: „Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith

        • Gute Frage, schwer zu beantworten. Ich mag ihre Krimis, aber im Gegensatz zu Harry Potter, wo sie quasi eine neue Welt voller Phantasie geschaffen hat, kennt man Krimis dieser Art letztendlich schon, der „kaputte“ Ermittler ist nichts Neues, und Frauen kommen mittlerweile in vielen Krimis auch besser zur Geltung als früher. Deswegen würde ich Harry Potter noch etwas höher einstufen. Speziell dieser Band war mir ja etwas zu brutal, der dritte, den ich beinahe durchhabe (mal sehen, ob ich noch einen Leseeindruck schaffe), gefällt mir wieder besser.

            • Kaum schrieb ich es, kam eine kurze, aber seeehr eklige Stelle in dem Roman vor. Grr, ich darf Sachen echt nicht beschreien. 🙂
              Ja, ausprobieren, ich tue mich sowieso schwer damit, Leseempfehlungen zu geben, da Geschmäcker ja unterschiedlich sind. Bei einigen Menschen bin ich mir relativ sicher, welche Bücher ihnen gefallen, da ich die sehr gut kenne und sie in Sachen Literatur ähnlich ticken. Für alle anderen, die aufgrund meiner Leseeindrücke losrennen, kann ich leider nicht die Verantwortung übernehmen. 🙂
              Ich glaube, das ist auch mit ein Grund, warum ich nicht gerne Rezensionen/Leseeindrücke schreibe. Plus der Angst, zu viel zu verraten.

  1. Wir mögen keine Fellmonster mit Bronchitis und wünschen ganz schnell gute Besserung!
    Paula und Bernadett bellen die blöden Viren so laut an,dass die es eigentlich in Hamburg hören müssen und schnell das Weite suchen.Nelly und Socksi sollen mit einstimmen oder Dich vielleicht auch lieber gesundkuscheln,je nachdem was sie besser können.Hauptsache unsere Weltherrscherin ist schnell wieder auf dem Damm!
    Schließlich taugt die beste Krankheit nichts,egal was sie für einen tollen Namen hat.
    Ach ja,das Buch ist eh nix für uns.Du weißt schon,Krimi und so.Trotzdem den Leseeindruck wie immer gerne gelesen.

    LG und Gute Besserung Paula und Anhang

    • Danke an Paula und Bernadett. Die Viren waren wohl sehr schreckhaft und haben sich wegbellen und -kuscheln lassen. 🙂 Es ist zum Glück bei einer Mini-Bronchitis geblieben (und einer Triefnase, die sich aber auch langsam beruhigt). Schaut so aus, als kann ich meine Urlaubswoche doch genießen.
      Viele Leseeindrücke wird es im Blog nicht mehr geben, ich glaub, dieses Jahr fehlen mir noch zwei oder drei Bücher, für die ich Eindrücke schreiben muss, dann ist finito. So toll wie die Challenge ist, aber ich hatte für meine Verhältnisse ein gutes Lesejahr (Buchblogger lächeln müde über meine 30 oder 31 gelesenen Bücher), was aber automatisch mehr Schreiberei bedeutete, und so viel Spaß habe ich meistens nicht an Leseeindrücken-Schreiben.
      Aber die Biss…-Reihe wird hier natürlich bis(s) zum bitteren Ende vorgestellt und analysiert, das ist klar! 🙂
      LG und viele Knuddels an die Schlappohren

  2. Liebes Felli,
    da bin ich aber foh, dass Bernadett & Paula die Viren weggebellt, und Socksi mit Kuscheln geholfen haben.
    4 Caipi Gläser oha, da warst du großzügig – oder?
    Liebe Grüße Heidi

    • 4 Caipigläser sind schon verdient, der Roman kann ja nichts dafür, dass ich nicht so auf extrem schauerliche Fälle stehe. Der dritte Band wird wohl wieder ein halbes Caipiglas mehr bekommen, es sei denn, im letzten Drittel passiert noch was, das mir nicht gefällt…
      Liebe Grüße vom jetzt mal endlich zu Bett gehendem Monster (1.35 Uhr, gähn…)

  3. Pingback: Daggis Buch-Challenge 2017 – Stand 31.12.2017 | Daggis Welt – rund um Bücher, Kaiserslautern und die Welt

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