Baustellenfotos (nee, das wird kein Fotoblog hier, keine Panik)



Asbachuraltes Zeuchs aus den Entwürfen. Manche Baustellen haben was Faszinierendes an sich, hier mochte ich auch die Lichtverhältnisse gern.

 

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Heute sieht das so aus (der Vorteil, wenn einiges so lange in den Entwürfen vor sich hinbrütet — man kann hemmungslos neuere Fotos dazupacken):

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Noch ’ne andere Baustelle. Da kommen Geldverschwendungsstellen (einige sagen dazu auch Geschäfte oder Läden) hin.

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Erinnert mich entfernt an eine Raketenabschussrampe:

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Alle Fotos mit dem Schlauphone geknipst.

Schlangenbeschwörung



Das gibt es nicht nur in Indien. Nelly und Socksi können das auch.

Hypnoseblick. So wird die Schlange gezähmt. Man sieht schon, wie sie schlaff rumhängt. Alles durch den Hypnoseblick!

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Danach sanftes Beißen durch Mr. Socks, nur, um die Schlange daran zu erinnern, dass ggf. spitze Zähne zum Einsatz kommen könnten.

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Die Flugnummer mit Schlange sorgt immer wieder für Aufsehen, zumindest in Schlangenkreisen.

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Nach der ganzen Beschwörungsarie liegt die Schlange nur noch erschöpft auf dem Boden herum. Nelly ist stolz, und das zurecht.P1110545

Fotos schon älter und noch mit der alten Knipse, deswegen ist die Qualität arg schlecht, aber egal, Hauptsache Anarchohündchen!

Wunscherfüllung



Neulich in meinen Suchbegriffen:

hässliche dirndl

Dem Suchenden kann geholfen werden. Bitte schön. Da stimmt einfach alles: Die rosa-grüne Farbkombination, die Rüschen, das Muster mit den scheiß Herzchen, denn auch bei Dirndl-Designern hat sich herumgesprochen: Nie die scheiß Herzchen vergessen!

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(Das Dirndl haltende Händchen ist übrigens nicht von mir, sondern von einer hilfreichen Kollegin, mit der zusammen ich dieses Kleinod entdeckte.)

Seriös!



Wer Geldverdienstmöglichkeiten in solch hübscher Farbe verschickt, der kann es doch nur ehrlich meinen, oder? Das ist aber noch gar nicht mal das Wichtigste.

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Sondern das hier. Das gehört alles noch zu dieser „Arbeit! Arbeit! Arbeit!“-Mail dazu. Es umfasst quasi alle Themen, die uns beschäftigen, nur die Ideen von AfD-Petry fehlen — selbst Spammails haben anscheinend ihren Stolz. Flüchtlinge auf irgendeine Insel „zurückführen“, natürlich hat sie keine Ahnung, welche, das soll gefälligst die Bundesregierung klären; gesetzestreue Bürger sollen sich eine Knarre kaufen können, um sich, ihre Familie und ihre Freunde verteidigen zu können — hurra, US-amerikanische Verhältnisse; von den ganzen anderen Dummschwätz, den sie von sich gibt, ganz zu schweigen. Bei allem verständlichen Frust in Bezug auf die etablierten Parteien frage ich mich, wie man die AfD, in der die Dummheit offensichtlich nicht nur zu Hause ist, sondern sich fröhlich wie die Karnickel fortpflanzt, wählen kann.

(Übrigens: Einen Inselplan gab es in Deutschland schon mal: Den sogenannten Madagaskarplan der Nazis. Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch, damit auch der letzte Wähler erkennt, welch Ungeistes Kind diese Partei ist?!)

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Sorry, ich bin wieder abgeschweift. Ist mir nicht gut bekommen, heute das Interview mit dieser Frau zu lesen. Zurück zum Spam.

Sehr schön fand ich die Mails, die ich eine Zeitlang in Sachen „Toilet Paper Coupons“ bekam. Als Verehrerin der geheimnisvollen Toilettenpapierrollenpappkern-Künstlerin in der Anstalt fühlte sich mein Innerstes total angesprochen, zumal die Bilder recht hübsch sind, wobei diese natürlich nicht mit den Werken der Künstlerin konkurrieren können.

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Wer hier nun Gedankengänge in der Art von Toilettenpapier –> Scheiße  –> AfD hat, dem möchte ich nicht widersprechen. Ich gehe nun ins Bett, bevor ich mich wieder reinsteigere. Gute Nacht.

Fotosafari

 

Ich gehe ja auch öfter mal mit der Kamera los und knipse schöne, interessante Dinge. Warum also nicht mal Fotoblogger spielen und Euch eine erlesene Auswahl davon zeigen? (Klick macht groß; noch ‘n Klick macht noch größer.)

Alter “Winnie the Pooh”-Ball im Graben. Man beachte rechts oben die hübsche Maserung im Stein, außerdem die Luftbläschen und die Spiegelungen im Wasser. Alles 1A-Fotoblog-Material!

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Uuuh, Krokodile im Graben? Nein, doch nicht. Glück gehabt! Aber Pflanzencontent! Findet man in jedem guten Fotoblog!

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Bemooster Stein. Strizz wäre völlig aus dem Häuschen. Übrigens hat das Moos die Form eines Häschens und qualifiziert sich damit für jedes Fotoblog. Rechts sieht man die Eier, die es überall versteckt, es ist also sogar der Osterhase.

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Fahl leuchtet die Sonne durch die Zweige… Der künstlerische Aspekt sollte in keinem Fotoblog zu kurz kommen.

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Noch ein Moosstein! Ich bin Fan! Ich erkenne eine Eidechse, eine Spinne und Gehirne von AfD-Politikern in 10.000-facher Vergrößerung.

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Jetzt noch eine Spielerei. Als Kind hatte ich ein Buch, in dem die Bilder zunächst schwarz-weiß waren und nach und nach jeweils eine Farbe hinzukam. Ich mochte das Buch sehr. Ihr könnt Euch das in etwa so vorstellen, auch wenn die Bilder in dem Buch ganz anders aussahen, aber irgendwas ist ja immer.

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Stillleben mit Fahrrad. Man beachte die Schatten auf dem asphaltierten Weg und überhaupt das ganze Grünzeug sowie den türkisfarbenen Himmel!

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Himmel, Wolken, ein Feld: grün-weiß-blaue Farbkombination, die im SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus für höchste Harmonie steht.

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Noch eine Spielerei. Ich freue mich dieses Mal eher nicht so auf die neue Buli-Saison. Die Testspiele des HSV haben mich desillusioniert. So dankbar ich Bruno Labbadia für die Rettung bin, aber ich glaub, langfristig erfolgreiches Arbeiten ist nicht seine Stärke. Ich hätte endlich gern mal einen richtig guten Trainer beim HSV. Das ist mit die wichtigste Funktion! Jede Saison darauf zu hoffen, dass es drei schwächere Mannschaften gibt, bringt mir definitiv keinen Spaß, auch wenn es eine gewisse Spannung verspricht. Vor allem aber ist der Rumpelfußball grausam anzusehen.

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Dieses Foto nenne ich „Der Sommer geht“. Ein paar der leckeren Johannisbeeren sind schon verdorrt…

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Nun fragt Ihr Euch bestimmt, warum ich Euch nicht richtig schöne Bilder zeige, wie man sie gemeinhin in Fotoblogs sieht. Ich glaube, ich lasse das mit dem Fotoblog doch lieber sein. Schuster, bleib bei Deinen Leisten, Fellmonster, bleib bei Deiner Welteroberung. Smile

Gottheit gefunden!

 

Bzw. zumindest eine Götzenfigur. Diese fand ich neulich ganz in der Nähe der WEZ. Ihr erkennt auch die göttliche Figur, oder?

Ausgeprägte Nase und ein sehr wuchtiges Kinn, der linke Arm wird quer über die Brust gehalten, während er/sie/es mit dem rechten Arm nach vorne zeigt. Der Schneidersitz mit den dicken Beinchen ist eine Kunst, die nur eine Gottheit beherrschen kann.

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Natürlich nahm ich die Heiligkeit mit in die WEZ. Ich fragte mich, für welches Fachgebiet die Gottheit zuständig sein würde. Diese von Menschenhand erschaffenen Skulpturen haben magische Kräfte, das weiß man ja. Hätte ich womöglich trotz meiner schwarzen Daumen demnächst einen Garten, in dem alles blüht und grünt, nicht nur das Wildkraut? Oder käme Reichtum über die Monstermeute?

Nun, einige Tage später grub ich im Garten und meine Frage wurde beantwortet. Es handelt sich um den Gott oder die Göttin des vergrabenen Golfballs! Ja, schaut her, was ich gefunden habe:

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Bin am Überlegen, nun einen Second-Hand-Golfball-Handel zu eröffnen. Hat bestimmt Zukunft…

Liebe Firmenbesitzer,



… das hat schon viel Schönes, es ist ganz wichtig, den Begriff „Solutions“ zu verwenden, ansonsten verkaufen sich die Pflasterklinker in dieser globalen Welt nicht. Mir fehlt allerdings irgendwo noch die Bezeichnung „Manager“, ich hoffe, dass alle Ihre Mitarbeiter in welcher Form auch immer diesen Begriff in ihren Job Titles haben.

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(Noch 7 Entwürfe aus 2015 abzuarbeiten. Es wird. Yeah!)

Leseeindruck: “Grabesgrün” von Tana French

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Worum geht es?

12-jähriges Mädchen wird ermordet auf einem Opferstein aufgefunden. Rob und Cassie, Detectives im Morddezernat, beginnen die Ermittlungen, und ein alter Fall spielt auch noch eine große Rolle… Ein Irland-Krimi und doch viel mehr.

Wie hat es mir gefallen?

Kennt Ihr diese endlosen detaillierten Beschreibungen von Landschaften, Wohnungen, weiß der Geier was in Krimis, bei denen man das Gefühl hat, es geht nur darum, den Umfang des Buches zu vergrößern? So etwas gibt es bei Tana French nicht. Da sitzt jedes Wort und ihre Romane entfalten einen Sog, dem ich mich nicht entziehen kann. Anspruchsvoll und trotzdem spannend, sogar Krimiverächterinnen wie Anette sind voll des Lobes. Für Leute, die auf jeder dritten Seite eine Leiche erwarten, sind diese Krimis aber wohl eher nichts.

Bisher sind 5 Bücher der Reihe erschienen, wobei ich dummerweise zuerst das letzte gelesen habe (“Geheimer Ort”), aber an sich schadet es nicht, da es sich um jeweils abgeschlossene Romane handelt.

Ich vergebe 4 1/2 Caipigläser, denn eine Sache hat mich doch ein kleines bisschen gestört, die kann ich aber nicht verraten, ich möchte ja nicht spoilern.

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Lieblingscharakter

Cassie Maddox.

Zitat

“… Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend, gebrochen wie gesplittertes Glas. …”

Das Cover

Ein düsterer Wald. Gefällt mir und passt zum Roman.

Zahlen, Daten, Fakten

Taschenbuch: 704 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 16 (25. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596175429
ISBN-13: 978-3596175420
Originaltitel: In the Woods

Erfüllte Aufgabe

Nr. 13: Ein Krimi oder Thriller

Problem erkannt, Problem gebannt!



Der gestrige Artikel in ZEITMANGEL führte bei dem ein oder anderen Leser zu Ängsten, doch das wollen wir natürlich nicht und lösten das Problem prompt. Nelly nahm den Schwarzen Mann bei sich auf, nannte ihn Socks und integrierte ihn in die Monstermeute. Hier einige Beweisfotos:

„Ergib Dich! Hier bin ich die Chefin!“

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„Jetzt ist er mir schon wieder entfleucht, aber keine Sorge, den fange ich wieder ein… keuch!“

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„Halt! Stehen bleiben! Polizei! Äh, nein, Quatsch, nicht Polizei! Nelly! Sie sind umstellt! Widerstand zwecklos!“

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„Wo ist er hin? Ich gehe erst mal mit dem Fellmonster eine Bezahlung pro Kilometer aushandeln, damit sich die Rumrennerei lohnt; dann suche ich den Schwarzen Mann, so weit weg kann er ja nicht sein. Solange er sich nicht heimtückisch von hinten anschleicht…“

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Einige Tage später gelang es Nelly bereits, den Schwarzen Mann an ihrer berühmten Schlangenleine spazierenzuführen.

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Mittlerweile versucht sie, ein Hüpfhäschen aus ihm zu machen, aber das wird glaube ich nichts.

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Zwischendurch ein bisschen Wild erlegt — Nelly ist Jagdhund durch und durch. Apropos Nelly: Erinnert Ihr Euch, dass ich vor einigen Monaten 12 (zwölf!!!) Dotties für sie kaufte? Davon sind noch 5 über, davon einer sichtbar, aber unerreichbar im Dschungel versteckt, es sei denn, man holt die Machete und kämpft sich durch das Gestrüpp. Ich vermute, dass auch die anderen Dotties noch existieren, Nelly zerfetzt sie nicht, aber vermutlich sind sie irgendwo auf dem Grundstück der WEZ verbuddelt. Sollten nächstes Frühjahr Dottiebäume sprießen, weiß ich Bescheid.:-)

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Zurück zum Schwarzen Mann aka Socks: Hier übt sie Unterwerfung mit ihm.

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Das klappt nur so mittelprächtig gut, aber keiner braucht sich zu fürchten, wir haben den Schwarzen Mann im Griff. So ziemlich. Einigermaßen. Halbwegs. Wird schon gutgehen.

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Dogdancing mal anders.:-)

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Im Übrigen bekommt der Schwarze Mann hier täglich seine Ration rohes Fleisch, damit er nicht mehr auf die Idee kommt, unter Betten oder Liegen herumzulungern und auf Beute zu warten. Außerdem hat er gelernt, dass es im Bett schöner ist als darunter.

Ihr seht, wieder hat Eure Weltherrscherin Gefahr von der Menschheit abgewendet. Ja, so bin ich zu Euch.

(Der nächste Beitrag wieder ohne Hunde, damit das hier nicht doch noch über die Hintertür ein Hundeblog wird. Die Fotos sind übrigens noch mit der alten Kamera aufgenommen worden, also schon älter.)