Oh, nee!

 

Was starrt Jagd-Nelly denn da so?

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Ach sooo, da sitzt ein kleiner Snack im Strauch:

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Zweimal musste ich das transusige Amselküken schon retten. Und demnächst wird es hier wohl auch Taubenküken geben, die Tauben bauen ein Nest im Efeu. Hoffentlich fällt kein Küken aus dem Nest. Ein Taubenjunges aufzuziehen fehlt mir in meinem Zeitplan gerade noch…

Mehr Vogelcontent, sogar aus der Hauptstadt, gibt es hier. Vögel sind anscheinend das Thema der Saison.

Weltstar in der WEZ!

 

Kinners, ich sag Euch das, der letzte Mittwoch wird in die Annalen der WEZ (Welteroberungszentrale) eingehen! Wir bekamen Besuch von der weltbesten, weltberühmtesten, weltschnuckeligsten Schauspielerin ever, ever, ever, und sie hatte auch noch ihre tolle Entourage dabei.

Nun wisst Ihr Bescheid, oder? Die Rede ist natürlich von Isabella vom Kranichsee, ihrer Managerin Heidi und dem Tomatenmagier. Hier sehen wir, wie Isi, wie ich sie nennen darf, den Boden der WEZ betritt. Klick auf die Fotos vergrößert die Bildchen etwas.

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Dieser Blick! Man sieht sofort, warum Isi so berühmt wurde, dieser Ausdruck, diese Aura, sucht ihresgleichen.

Leider war

  1. das Wetter total scheiße (sorry, aber man konnte es nicht anders sagen; wenn es nicht gerade regnete, hagelte es, zwischendurch war es einige Minuten lang trocken, aber das war es auch schon; was Petrus sich dabei dachte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, vielleicht mag er keine Schauspielerinnen?! Bei diesen Göttern weiß man ja nie.
  2. die Zeit für Hundebegegnungen etwas knapp, da wir anschließend noch essen gehen wollen, ich hatte bei meiner Planung nicht bedacht, dass das Trio vorher schon bei Susanne gut “gefüttert” wurde, und von mir Gekochtes kredenze ich bekanntllich nur meinen Gegnern, was die Anzahl dieser entscheidend dezimiert hat, aber das ist heute ja nicht das Thema!

Da Socksi bei Besuch immer erst mal etwas fremdelt und es zudem nicht so gut findet, wenn sich jemand seiner Nelly nähert, sind wir erst mal mit Isi und Nelly ein paar Schritte gegangen. Die Qualität der Fotos ist nicht gut (ich weiß, das steht in so gut wie jedem Artikel mit meinen Fotos…:-) ), das lag auch an dem blöden, düsteren Wetter.

Ehrfürchtig und stolz steht Nelly neben Isi, die übrigens wahnsinnig toll, lieb und großartig ist und nullkommagarnix eingebildet.

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(Iiiih, das doofe Fellmonster verwendet eine Flexileine! Ja, das liegt daran, dass ich an einer Straße mit kombiniertem Fußgänger-/Radweg wohne, wo die Verwendung einer Schleppleine nicht so gut funktioniert, ich Nelly und Socksi aber trotzdem Bewegungsfreiheit geben möchte. Bei Feldwegen, an der Elbe etc. verwende ich Schleppleinen, da Nelly diesen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hat…)

In einer ruhigen Nebenstraße flitzt Nelly einfach mal voran.

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Nelly lässt sich von Isi aus dem aufregenden Leben einer Schauspielerin erzählen. Außerdem fragt sie, ob sie auch zu wenig zu essen bekäme, das sei in der WEZ ein ganz schlimmes Problem. Hmpf.

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Zurück im Garten der WEZ durfte dann auch Nelly frei laufen. Hier zeigt sie der Berühmtheit unsere berühmte Wildkräuterzucht, die ich in mühseliger Kleinarbeit angelegt habe. Oder, um es in den wahren Worten Nellys zu sagen: Das Frauchen ist viel zu faul für richtige Gartenarbeit!

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Zwischendurch ein kleines Spiel: Die WEZ sucht den Superstar.

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Hier tauscht Nelly sich intensiv mit Isis Managerin Heidi aus. Ich schnappe Gesprächsbrocken auf: “…mehr Futter?… Darf ich mit nach Berlin? Socksi muss mit!”

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Apropos Socks, ihm war es leider nicht vergönnt, sich mit Isi zu treffen, dafür war die Zeit zu knapp. Er fremdelt erst mal mit Besuch, wir hätten uns dafür eine halbe Stunde oder so ruhig hinsetzen müssen, dann taut er auf, das sind so die Nachteile, wenn man solche Situationen nicht oft genug übt, und ich bin leider nicht besonders gesellig, so dass bei mir nicht andauernd Besuch ein und ausgeht. Er würde es sicher schnell lernen. Auch aus anderem Grund war es schade, dass wir nicht noch ein bisschen gemütlich in der WEZ zusammensitzen konnten, denn ich hatte extra eine spezielle Playlist für Heidi zusammengestellt. Einzige Interpretin: Helene Fischer. Einziger Song: “Atemlos durch die Nacht”. Das haben Heidi und Ulli (Tomatenmagier) nun leider verpasst. Smile

Dieser Blick, zum Dahinschmelzen!

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Nelly war sich wie verrückt am Freuen, man sieht es an der wedelnden Rute, die einen kleinen Orkan in der WEZ verursachte.

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Hier flüstert sie Isi Geheimnisse ins Ohr, hoffentlich ging es nicht wieder um die mikroskopisch kleinen Futterrationen in der WEZ.

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Nelly strahlt, kein Wunder bei so tollem Besuch!

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Dann ab ins Restaurant, wo sich Isi ganz lieb auf ihre Decke legte und hin und wieder schaute, ob nicht eventuell, vielleicht, unter Umständen, man kann ja mal hoffen, etwas vom Tisch fallen würde… Isi ist so eine tolle Hündin, was aber auch kein Wunder ist bei dem Frauchen und dem Herrchen!

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Und schwuppdiwupp war die Zeit leider auch schon wieder um, es ging viel zu schnell, ich hätte so gern noch ein paar Stunden mit den Dreien verbracht! Aber am nächsten Morgen stand schon die Heimreise an.

Meanwhile verlor übrigens der FC Bayern gegen Athletico Madrid mit 0:1, aber das war an einem so bedeutungsvollen Tag einfach mal völlig egal.

Isi nahm in ihrem Isimobil Platz, schaut mal, was für ein schönes Plätzchen sie dort hat, sogar mit Beleuchtung, eben eines Stars würdig.

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Und als ob das alles nicht schon epochal genug wäre, gab es auch noch eine Tüte voller grandioser Mitbringsel. Der Cachaca-Notstand in der WEZ wurde abgewendet, dafür soll es in Berlin nun kaum noch orange Artikel geben. Winking smile

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Logo gab es auch was für die Höllenhündchen:

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Nervennahrung für die Anstalt, die kommt gleich morgen mit, da ist wieder Telko mit dem Konzerncontrolling, uuuuh, das geht ohne Alkohol eigentlich gar nicht…

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Man beachte auch dieses epochale Türschild! Ob ich das auch mit in die Anstalt nehme? Dann brauche ich nicht mehr das geplante “Betreten verboten! Lebensgefahr! Ist ja nicht mein Leben!”-Schild herstellen zu lassen…

Interessante Lektüre:

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Darauf bin ich gespannt. Ich habe meinen kleinen, lästigen Gefährten, das Deprimonster (das einzige Monster hier, das keinen Caipi mag), hier im Blog ja bisher kaum thematisiert, werde ich wohl auch nicht, aber das Thema mal von der humorvollen Seite anzugehen, kann ja nicht das Verkehrteste sein.

Und dann war da noch ein schicker Schlüsselanhänger, in der Mitte ist eine Scheibe, die man rausziehen kann, und zack – hat man einen Einkaufswagenchip. Praktischer geht es nicht. Den habe ich sofort an mein Schlüsselbund gehängt, direkt neben den Anhänger des niederländischen Königspaars, den ich von einer Freundin mit NL-Bezug geschenkt bekommen habe.

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Links das niederländische Königspaar Dings und Dings, keine Ahnung, wie die heißen, ich habe null Ahnung von dem ganzen Monarchenkram; rechts der Anhänger der Berliner Sparkasse, nun habe ich immer ein Stück Berlin bei mir.

Danke für den tollen Besuch, er war leider viel zu kurz! Ich muss unbedingt einen Berlinbesuch planen. Smile

Er ist wieder da…

 

… der Typ mit dem Schnauzer. Nein, nicht der. Der andere. Und er hat ein Buch mitgebracht, irgendwas mit Wunschdenken und warum Politik so häufig scheitert.

Wollen wir uns das wirklich vom Thilo erklären lassen?

Aus dem Wörterbuch:

Sarrazinieren: Den immer gleichen dünngeistigen Abfall in Buchdeckel pressen lassen und dadurch das eigene Konto mit vielen ungeliebten Euros füllen. Setzt eine gewisse Bekanntheit und ein großes Maß an Ignoranz seitens des Verfassers voraus.

Gute Kunde: Wir brauchen das Werk nicht zu lesen. Von der Wunderbaren Welt des Wissens wurde mir folgender Link zugespielt:

http://www.taz.de/!5295134/

Nun sollte man ja eigentlich, bevor man über ein Buch und dessen Verfasser urteilt, das Erzeugnis lesen (oder sich vorlesen lassen – gibt es Sarrazins Bücher als Hörbuch, von ihm selbst vorgetragen?). Aber ganz ehrlich: In diesem Fall kann man getrost eine Ausnahme machen. Wer so einen Stuss von sich gibt (Zitat aus o. g. Artikel kopiert):

„Besonders diskreditiert sind bei Gleichheitsideologen alle Unterrichtsformen, bei denen sich eine Selektion nach der Intelligenz der Schüler und nach dem Bildungshintergrund der Eltern ergeben könnte. Die Gleichheitsideologen möchten offenbar nicht, dass sich die Kinder der Gebildeten und Bessergestellten in ihren eigenen Kreisen bewegen“,

der hat nicht den Anflug einer sachlichen Auseinandersetzung verdient. Chancengleichheit? Fürn Sarrarschin. Upps, sorry, auf der Maus ausgerutscht, sollte “fürn Hintern” heißen. Nicht, dass nun Socksi in seiner Eigenschaft als Botschafter der WEZ einberufen wird.

Noch eine gute Buchkritik: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-04/thilo-sarrazin-wunschdenken

Ja, ja, der Circus ist wieder in der Stadt. (Klick macht etwas größer.)

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PS: Es ist anzunehmen, dass in dem Buch auch wahre Dinge stehen; dass zum Beispiel mit der Bildungspolitik nicht alles zum Besten steht, ist den meisten Menschen eh klar. Auch andere Themen werden von Personen angesprochen, die dankenswerterweise darauf verzichten, irgendwelche qequirlten Herkunftsscheißtheorien unterzumischen, sondern die an einer sachlichen Diskussion und sinnvollen Lösungen interessiert sind.

PPS: Ja, dieser Artikel ist unsachlich. Und? Befinde mich damit in bester Sarrazin-Gesellschaft. Smile with tongue out

PPPS: Dranbleiben! Wochenende kommt ein epochaler Artikel. Ich traf einen wirklichen Superstar!

Leseeindruck: “Hollys Manuskript” von Mira Bluhm

 

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Worum geht es?

May muss umziehen und findet das nicht gut. Weg von ihrer besten Freundin, die ihr zum Abschied ein Manuskript schenkt. Das ist zum Glück nicht der typische Teenagerroman nach dem Schema “Protagonistin hat erst wahnsinnige Probleme, dann verliebt sich der absolute Traumtyp der Schule in sie etc…” Okay, etwas Romantik gibt es auch, aber alles realistisch und sympathisch. Dieser Roman ist etwas spooky, denn er spielt in verschiedenen Zeitebenen. Raven, das Mädchen aus dem Manuskript, das in ein fürchterliches Waisenhaus muss, spielt eine wichtige Rolle. Mehr möchte ich nicht verraten. Lassen wir dem Roman die geheimnisvolle Aura. Smile

Wie hat es mir gefallen?

Sehr gut, einziges “Manko”: Der Roman ist zu kurz. Ich hätte vor allem gern mehr über die Gesellschaftsform, in die es Raven nach ihrer Flucht verschlägt, erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich gut in die Menschen hereinversetzen und mitfiebern.

Das gibt 4 XXL-Caipigläser = sehr empfehlenswertes Buch:

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Lieblingscharaktere

Ich mag sowohl May als auch Raven gern und natürlich auch den Jungen mit Hund (bloß nicht zu viel verraten Winking smile ).

Zitat

“Aber es geht ums Prinzip. Ich sag, der ist viertel voll, und du sagst, der ist dreiviertel leer. Das ist der Unterschied zwischen uns beiden.”

(Wie ich immer sage: Dreiviertel leer kann man akzeptieren, wenn es sich um ein Fünfliter-XXXXXXXL-Caipiglas handelt. –Anm. des Fellmonsters)

Das Cover

Passt wie die Limetten in den XXL-Caipi. So einen Blick traue ich May mit ihrer trockenen Schlagfertigkeit durchaus öfter mal zu. Und im Hintergrund wurde an die scheiß Herzchen gedacht. Sehr schön, so muss das!

Zahlen, Daten, Fakten

Habe ich als E-Book gelesen, deswegen weiß ich nichts über die Seitenanzahl. Laut Amazon 91 Seiten. Seht Ihr, sag ich doch, viel zu kurz. Winking smile Verlag BookRix, also Self-Publishing.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 30: “Ein Buch, mit dessen Autor oder Autorin Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.)”.

Ja, das meine ich wohl, zwar nicht persönlich getroffen, aber Kommentare in meinem Blog (wer erinnert sich nicht gern an die Blobfisch-Geschichten), und ich habe sogar mal ein Paket mit epochalen Sachen von ihr bekommen. Könnt Ihr hier nachlesen.

Hexe Helene…

 

… oder: Wie Helene Fischer mein Leben veränderte.

Bevor hier der Aufschrei von HF-Fans kommt: Mit “Hexe Helene” meine ich natürlich nicht Helene Fischer! Lest den Artikel, und der Schleier des Geheimnisvollen wird gelüftet.

Wie Ihr wisst, musste ich, damit der HSV letzte Saison nicht absteigt, unter anderem drei Monate lang jeden Tag 5 x “Atemlos durch die Nacht” von Helene Fischer hören. (War noch nicht mal das Schlimmste, das war nämlich die Lektüre von Shades of Grey, ALLE DREI VERDAMMTEN BÄNDE!!!!).

Nun ja, nach einigen Tagen sprach mich eine der hier lebenden Hexen an. Ja, hier wohnen auch Hexen. Das ist nicht weiter verwunderlich, warum sollten neben Monstern, Gespenstern, einer Elite-Dämonin, der Teufelsfamilie und Vampiren nicht auch Hexen hier leben? Hulda meinte also zu mir: “Meine Schwester kommt morgen zu Besuch. Sie hat sich selbst eingeladen.”

Ihr kennt sicher alle den Hexenkodex: Niemals eine Hexe, die sich selbst einlädt, wieder ausladen. Das hat böse Folgen! Wobei in diesem Fall auch das Aufrechterhalten der Einladung böse Folgen hatte, aber das wusste ich damals noch nicht…

Huldas Schwester heißt Helene. Und, was noch schlimmer ist, sie ist großer Helene-Fischer-Fan. Sie kleidet sich sogar beinahe so wie ihr großes Vorbild! Links Hulda, rechts in dem Glitzerfummel Helene:

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Solange hier fünfmal täglich „Atemlos durch die Nacht“ lief, fühlte sie sich wie Zuhause. Das war okay, die Zeit würde ja ein Ende haben, dachte ich. Ich naives, armes, kleines Monsterchen!

Sie entschied sich, hier wohnen zu bleiben, der Caipi schmecke hier nämlich so gut, war ihre Begründung. Allerdings knüpfte sie Ihr Bleiben an die Bedingung, dass hier weiterhin jeden Tag Helene-Fischer-Musik zu hören sein müsse. Natürlich sträubte ich mich, aber eine Hexe, die bleiben möchte, werdet Ihr nicht los. Sie drohte mir also bei Nichterfüllen ihrer Wünsche damit, mich in eine Kröte zu verwandeln. Das fand ich ganz interessant, immerhin hätte ich so mal persönlich den Krötengeneral ausspionieren können.

Daraufhin griff sie zu härteren Mitteln: Verwandlung in einen FC-Bayern-Fan, und jede Limette würde fortan Gesichter von Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer, Ribery etc. tragen… An diesem Punkt wusste ich, dass ich besser nachgeben sollte.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass Huldas Bruder Justin, ein angeblich sehr begabter Zauberer, sich nicht auch noch hier einnisten möchte…

PS: Die Gerüchte, dass Hexe Helene einen gewissen Claudio P. aus B. verhext haben soll, weisen wir in aller Deutlichkeit zurück. Dass hier gestern den ganzen Tag lang laute Helene-Fischer-Musik lief, war reiner Zufall. Reiner Zufall!

Dass ich nun hier Helene Fischer verlinke, hat nur damit zu tun, dass sie letzte Saison ihren Teil zur Rettung des HSV beigetragen hat und hat nichts mit etwaigen Forderungen einer gewissen Hexe zu tun!

Meine Güte, das Video habe ich mir noch nie angeguckt, das ist ja auch… Also, das alte Taxi ist sehr schön, ja, doch!

Ich soll dann noch… Also ich meine, ich zeige Euch ganz freiwillig noch einige YouTube-Kommentare, die total daneben… die es total auf den Punkt bringen.

…das ist musikalisch ein meisterwerk einer der schönsten frauen des planeten

das ist einer der besten Songs aller Zeiten ! da ist nichts flach,zu elektrolastich und schon gar nicht scheiße !! ALSO ICH LIEBE DIESEN LIED !!!

…ihre Stimme haut mich um. Außerdem ist Leni einfach atemberaubend und eine Frau für die ich sterben würde. ; )

immer noch ohrwurm – klassiker für die Jahrzente

Auf meinen Grab soll stehen,Atemlos.

Leni????

Anarchohündchen, was sagt Ihr dazu?

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Nelly? Socksi? Wo wollt Ihr hin? Bleibt gefälligst hier!

Dann soll Zombieapfel halt das letzte Wort bzw. die letzten Worte haben:

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(So ein Zombieapfel fürchtet anscheinend keine Hexen. Vielleicht ist er gegen Hexerei immun. Vielleicht ist er aber auch bald eine Limette mit Uli-Hoeneß-Gesicht. Man weiß so wenig…)

PPS: Liebe Helene-Fischer-Fans, ist alles nur Spaß! Seitdem sie ihren Anteil zur HSV-Rettung erbracht hat, sind wir hier in der WEZ alle ein bisschen Helene-Fans — solange ihre Musik nicht läuft, aber irgendwas ist ja immer.

Leseeindruck: “Er ist wieder da” von Timur Vermes

 

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Worum geht es?

Das dürfte weithin bekannt sein: Adolf Hitler wacht im Jahr 2011 in Berlin auf einem unbebauten Grundstück auf, trifft auf “Fernsehfritzen” und wird ein berühmter Comedian – ohne wirklich zu verstehen, was da genau vor sich geht.

Wie hat es mir gefallen?

Natürlich gab es heftige Diskussionen, was dieses Buch betraf. Darf man über Hitler lachen? Zumal als Deutscher? Ich wollte mir selbst ein Urteil bilden und bin trotzdem noch unentschlossen, was ich davon halten soll.

Als Satire auf den Medienbetrieb ist das Buch recht gut gelungen. Es hat einige Passagen, die lustig, sogar ein bisschen albern sind. So fragt Hitler den Kioskbesitzer, der ihn zunächst aufnimmt, nach einem Spiegel, um seine Erscheinung zu prüfen, der Kioskbesitzer verweist auf den “Spiegel” neben dem Focus, Hitler nimmt das Magazin, denkt aber, dass er in einen Spiegel guckt und sehr gut aussieht, weil auf dem Nachrichtenmagazin mal wieder ein Hitlertitel prangt…

Das ganze Buch ist in der “Ich”-Version geschrieben, was ich zeitweise als anstrengend empfand. Der Hitler-“Ton” ist nicht so schlecht getroffen, wobei es sich glücklicherweise längst nicht so verschwurbelt las, wie es eine hundertprozentige Authentizität verlangt hätte. Wer jemals in “Mein Kampf” gelesen hat, weiß, was ich meine…

Erschreckend, dass man teilweise in einigen Szenen sogar Sympathie für Hitler empfinden konnte, zum Glück hat der Autor dann meistens schnell wieder gegengesteuert. Unrealistisch ist das nicht, man erinnere sich nur an die Propagandafotos z. B. vom Obersalzberg, Hitler mit kleinen Kindern…

Der Gröfaz hat nicht wirklich begriffen, was vor sich geht, klar hat er gemerkt, dass er sehr erfolgreich war, aber das Prinzip “Comedian” hat sich ihm nicht richtig erschlossen. Neonazis, eigentlich ja seine natürliche Gefolgschaft, hielten ihn natürlich auch für einen Schauspieler und begnügten sich nicht nur mit Morddrohungen…

Den Schluss finde ich nicht gelungen, er wirkt auf mich so, als soll da noch eine Fortsetzung kommen.

Vermutlich überflüssig zu erwähnen, dass das Buch nicht dazu geeignet ist, sich Wissen über das Dritte Reich anzueignen, das ist aber auch nicht die Absicht des Autors, behaupte ich einfach mal.

Tja, wie hat es mir denn nun gefallen? Als Mediensatire wie gesagt recht gelungen, und trotzdem war mir das Buch teilweise zu flach – vielleicht hätte man mehr rausholen können, wenn verschiedene Perspektiven geschildert worden wären. Bücher in “Ich”-Form sind meistens sowieso nicht so nach meinem Geschmack, das spielt auch mit rein, dafür kann der Autor natürlich nix. Smile

Ich gebe mal 3 1/2 Caipigläser, also ein Mittelding zwischen “ganz okay, hat mich aber nicht so richtig gefesselt oder irgendwas hat mich gestört” und “sehr empfehlenswertes Buch”. Kann sein, dass ich dem Buch damit unrecht tue, meine Beurteilungen sind 100 %ig knallhart subjektiv und ich bin kein Literaturexperte. No shitstorm, please. Smile

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Lieblingscharaktere

Seine Sekretärin, das “Fräulein Krömeier”.

Zitat

“Mein liebes Fräulein Krömeier”, sagte ich, “ich persönlich halte die kurze Lederhose für die männlichste Hose, die es gibt. Und wenn ich eines Tages wieder Oberbefehlshaber der Wehrmacht bin, werde ich eine ganze Division mit diesen kurzen Hosen ausrüsten. Und mit Wollstrümpfen.”

Das Cover

Sehr weiß-schwarz gehalten mit dem Gröfaz drauf, drüber die stilisierte Frisur. Passt schon. Es ähnelt dem Filmplakat, allerdings fehlt auf dem Buchcover der Hund.

Zahlen, Daten, Fakten

Kostenbewusst, wie ich ab und zu bin (das Sparmonster ist stolz auf mich!), habe ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet, die bei BASTEI LÜBBE erschienen ist. Im Kleingedruckten der wertvolle Hinweis: “Der Autor legt Wert auf die Feststellung, dass Sigmar Gabriel und Renate Künast nicht wirklich mit Adolf Hitler gesprochen haben.” 394 Seiten.

Erfüllte Aufgabe

7. Ein Buch, das verfilmt wurde, gerade verfilmt wird oder für das eine Verfilmung geplant ist.

Spielzeug…

Isabella von „Überraschungspaket Hund“ möchte wissen, wie es bei uns mit Spielzeug aussieht.

Einiges liegt auf dem Fußboden herum, einiges wird in den Garten geschleppt, einiges wird in einem Korb aufbewahrt… Nelly und Socksi lieben vor allem Flauschis. Versuche, Socksi für Bälle zu begeistern, sind leider fehlgeschlagen. Nelly untersucht die Flauschis gern gründlich, könnte ja was Gefährliches im Innern lauern. Kleinschredder-Nelly ist immer wachsam, immer auf der Hut!

Und weil ich ja versuche, eine ganz liebe Hundemuddi zu sein, gab’s vor einigen Tagen einen ganzen Karton voll mit dem absoluten Lieblingsspielzeug:

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Was passiert, wenn sich so ein Dotti mitten aufs Kissen legt? In so einem Fall muss sich Nelly halt mal an den Rand quetschen. Geht mir im Bett schließlich auch oft genug so.😉 Dann ist allerdings kein Dotti die Ursache, sondern ein kleiner Boss oder eine zimtfarbene Königin…

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PS: Chris wunderte sich, dass Socksi „nur“ der kleine Boss ist und nicht König. Tja, Nelly duldet keinen König neben sich, sie hat Alleinherrscherinnen-Allüren. Wo sie das bloß herhat…😀

(Handyfoto ohne Blitz aufgenommen, darum so verrauscht… Ich war aber nüchtern und nicht im Rausch.)

Drei Lieblingsfotos

 

In den letzten Wochen entstanden wieder tausende von Nelly-Socks-Fotos. Nein, ich übertreibe nicht. Drei davon gefallen mir besonders gut. (Bezieht sich wie immer nicht auf die technische Qualität.)

Klick macht groß, noch ein Klick noch größer.

Hier sieht es so aus, als würde Nelly Socks tröstend in “die Arme” nehmen. Ist natürlich Quatsch, aber trotzdem sehr niedlich.

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Hier war Nelly mal so K.O., dass sie sogar im Garten gedöst hat. Socksi hatte definitiv seine Pfoten im Spiel… Normalerweise ist sie draußen immer wachsam. Unterm Stuhl haben übrigens beide ein schönes Loch gebuddelt. Teamwork können sie auch.

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Und jetzt stellt Euch mal vor, ich könnte so gut fotografieren wie z. B. Andrea oder Sabine. Dann wäre dieses Foto beinahe perfekt, okay, der Hintergrund ist nicht optimal, aber da könnte man zur Not ja noch mit Photoshop eingreifen. Smile Mir gefällt das Foto trotzdem. Schwer genug, den Süßen in vollem Tempo so zu knipsen, dass man mehr erkennen kann als einen undeutlichen schwarzen Klecks… Irgendwie ärgert mich die Unschärfe aber doch. Ich denke ernsthaft über eine bessere Kamera nach und natürlich auch, mich etwas mit den technischen Aspekten auseinanderzusetzen.

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Aber wie auch immer, die Bilder haben Seele, die Seele der für mich besten Anarchohündchen der Welt. Red heart

Einen Nachschlag gibt es noch, gerade vorhin geschossen, nicht ganz „Absolutes Lieblingsfoto“-Kategorie, aber auch ganz knuffig.

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