Socks On The Rocks

 

Das kann man doch so sagen, oder? Immerhin heißt “Rock” Felsen, und Gebirge bestehen aus Felsen, wir leben in Bergedorf — Gebirge, Berge, seht Ihr den Zusammenh… Moment mal eben, ja, bitte? Mein Monster für klare Kommunikation will mir was sagen.

Monster für klare Kommunikation:

“Damit können Deine Leser nichts anfangen! Was ist das für ein Geschwafel, komm auf den Punkt! Geht es hier um einen Cocktail mit Sockengeschmack oder was???”

Ürrgs… Was für Ideen dieses Monster hat. Das hier ist es übrigens, mein Monster für klare Kommunikation. Es heißt Gelbesmonstermitknubbelöhrchen.

MonsterfürklareKommunikation

Fällt Euch was auf? Seht Ihr es? Das epochale Sofa, auf dem das Monster sitzt? Ich meine, hallo??? Limettenmuster!!!! Und dann das kleine Kissen, wie limettig ist das denn, bitte schön?

Nun sagt Ihr natürlich alle: Wo ist das her? Das kannst Du unmöglich selbst fabriziert haben, Du bekommst doch noch nicht mal eine gerade Naht genäht! Und ich sage Euch: Ihr habt recht. Neulich entdeckte ich diese genialen Sofas bei Kieselchen. Sofort war ich hin und weg. Ich hatte spontan eine Idee, und als ich feststellte, dass es tatsächlich Stoff mit Limetten drauf gibt, überwand ich meine Schüchternheit und fragte Nicky in den Kommentaren, ob sie evtl. Auftragsarbeiten annehmen würde. Nein, aber sie hat mir sofort angeboten, mir eins zu basteln. Das ist doch wahnsinnig lieb, oder? Einfach so, obwohl sie mich gar nicht kennt. Es gibt schon tolle Menschen in der Blogosphäre. Vielen Dank, Nicky!

Monster für klare Kommunikation:

“Das hat nun mit der Überschrift bitte schön was zu tun???”

Genau genommen gar nichts. Das hat man davon, wenn man hier mal ein Monster vorstellen möchte.

“Socks On The Docks” würde ich auch gut finden. Hamburg, Hafen und so… Selbst Bergedorf hat ja einen kleinen Hafen. Manchmal liegen sogar zwei Barkassen gleichzeitig dort!

Monster für klare Kommunikation:

“Es ist schon spät, Deine Leser sind vermutlich mittlerweile eingedöst, möchtest Du nicht eventuell jetzt zur Sache kommen?”

Ja, okay, das Monster hat ja recht. Aber ich weiß nicht, wie ich diese Epochalität in Worte fassen soll. Wie wäre es mit einem kleinen Rätsel zwischendurch? Warum seufzt Du, Gelbesmonstermitknubbelöhrchen? Rätsel bringen doch Spaß!

zwei

ZWEI Futternäpfe. Ahnt Ihr was? Den rechten Napf habe ich übrigens vor kurzem von der lieben Heidi bekommen, ohne dass sie etwas ahnte (oder vielleicht doch?), den linken habe ich schon länger. Ich musste so grinsen und schrieb: “Das muss ein Zeichen sein!” Natürlich waren in dem Paket noch weitere epochale Dinge, soll ich die mal eben zeigen, ich müsste nur schnell die Fotos…

Ungeduldiges Monster für klare Kommunikation:

“Nein!!! Das hat ja wohl einen extra Artikel verdient! Darf ich darauf hinweisen, dass ich müde bin? Nein, ich kann noch nicht zu Bett, ich habe hier einen Job zu erledigen, vielleicht bekommst Du ja heute doch noch einen klaren Satz formuliert!”

Ja, nun, es fällt mir schwer, die richtigen Worte für die Epochalität zu finden. Es ist kein Es, es ist kein Monster, es ist ein Er!

Puschelöhrchen

Socks ist in der WEZ angekommen!

Habe ich zu viel versprochen? Ist er nicht der Inbegriff der Puscheligkeit? Und das Ganze kam so:

Vor einigen Wochen sprach ich M. an, M. ist eine tolle Frau, die sich sehr für den Tierschutz engagiert und der ich Nelly zu verdanken habe. Ich bat sie, falls sie mal einen Collie-Mix zu vermitteln hätte, mich anzusprechen, daraufhin gab sie mir den Link einer bosnischen Tierschutzorga, mit der sie viel zusammenarbeitet.

Ich klickte mich also durch die Infos der zu vermittelnden Rüden und blieb bei dem Foto von Socks hängen. In der Info stand “8 kg”, ich dachte, hm, zu klein. Ich wollte unbedingt wieder einen Collie-Mix haben, bisher hatte ich immer Hütehunde an meiner Seite. Meine erste Hündin war ein Sheltie, dann kam Ronny, Collie-Schäferhund-Mix, gefolgt von Rakko, Collie-Schäferhund-Mix, danach Rasputin, Border-Collie-Schäferhund-Mix… Man kann glaube ich ein gewisses Muster erkennen. Ich klickte also weiter, aber sah mir auch immer wieder Socks’ Vorstellung an. Irgendwann meinte dann mein Gefühl zu meinem Verstand (oder was immer das ist): “KAPIER ES ENDLICH, DU HAST DICH DOCH SCHON LÄNGST ENTSCHIEDEN!”

Ich sprach also M. an und bat sie um weitere Infos. Die fielen positiv aus, und sie meinte auch, dass es besser wäre, wenn Nelly einen etwa gleich großen Hund als Gefährten bekäme. Socks sieht übrigens größer aus als er in Wirklichkeit ist, das meiste ist Puschelfell. :-)

Sonnabend war es dann endlich so weit, der Trapo aus Bosnien machte sich früh auf die Reise nach Augsburg. Dort nahmen zwei liebe Menschen Socks mit nach Berlin, wo spät abends auf einem Kentucky Fried Chicken-Parkplatz die Übergabe stattfand. Auf dem ersten Rastplatz dann Kennenlernen mit Nelly, gleich freundliches Verhalten von beiden Seiten, ab nach Hause, Eintreffen irgendwas nach 1 Uhr, und die beiden Verrückten sind hier gleich mal zusammen durch die Zimmer getobt. <3

Es war die richtige Wahl, die beiden verstehen sich super! Socks ist schon ein kleiner Schlawiner, aber auch Charmeur, er liebt es, Küsschen zu geben, hat aber auch schon versucht, Nelly ein bisschen an die Seite zu drängen. Zum Glück sagt sie ihm mittlerweile recht gut Bescheid, das muss sie, wenn sie hier Chefin bleiben will. :-) Aber meistens spielen sie einfach supersüß zusammen. Blöderweise ist mein Garten zurzeit nicht eingezäunt, ich erwähnte hier und da die Abrissarie, so dass das Toben zurzeit ziemlich aufs Haus beschränkt ist, aber das macht den beiden nix, das geht über Stock und Stein, Bett und Kissen, und die ähnliche Größe ist dafür wirklich von Vorteil. Rasputin war immer zu vorsichtig, um richtig mit Nelly zu “kämpfen”, da bestand das Spielen für Nelly eher darin, hinter ihm herzuflitzen.

Viele gute Fotos vom Toben habe ich noch nicht, die sind einfach zu schnell für meine kaum vorhandenen Knipskünste. Hier mal eines, wo er Nelly etwas untergebuttert hat:

untergebuttert

Socks hieß er übrigens schon in Bosnien, ich habe mich sofort entschieden, den Namen zu behalten, denn ich finde ihn genial. Ich hoffe, Sabine und Socke freuen sich über einen Sockerich in der Blogosphäre. :-) Als ich das erste Mal von Sabines Socke las, dachte ich auch sofort: Was für ein epochaler Name! (Und natürlich eine epochale Hündin.)

Nun habe ich hier also zwei Erdnuckel herumflitzen. Socks hat schon einige Spitznamen. In Facebook wurde er schnell Mr. Socks genannt. Ich sage öfter mal Wattebausch zu ihm, manchmal auch Wattebauschteufelchen. Außerdem ist er der erste Cheerleader mit eingebautem Pompom. Guckt Euch das mal an:

Pompom

Ein eingebauter Puschelpompom am Hinterteil, wie praktisch! Gibt es überhaupt männliche Cheerleader? Egal. Ich habe jedenfalls den Verdacht, dass da ein Pekinese mitgemischt haben könnte. Wie auch immer, er ist eine epochale Mischung!

Socks

Seine Ohren sind übrigens tatsächlich unterschiedlich. So wie damals bei Rakko. Zu niedlich.

“Bitte knuddeln! Oh-oh, da kommt Nelly, will sie mich etwa wegschubsen? Obwohl ich so niedlich gucke?!”

Socks_bitte_knuddelnAuf dem Kopf hat er auch ein paar braune Haare, hier sieht man es gut, da lag er zufrieden direkt neben meinem Schreibtischstuhl. Ja, ich habe jetzt oft links und rechts einen Puschelwuschel neben mir liegen. :-)

Socks_Schreibtisch

Puscheligkeit. Glück. Liebe. Im Doppelpack.

Ich weiß nicht…

 

… was ich zu solchen Menschen sagen soll:

Außer, dass ich dem und seinen Lobbyistenkollegen und deren Konzernchefs gern noch was ganz anderes zu trinken geben würde… Und damit meine ich ganz bestimmt keinen Caipi.

Willkommen in der bunten Welt des Konzern-Kapitalismus. Meiner Ansicht nach müsste man diese ganzen Molochfirmen zerschlagen, es kann doch nicht sein, dass die Politik immer mehr von den Großkotzkonzernen bestimmt wird… TTIP und ähnliche Pläne kommen doch auch aus der Ecke. Aber wir sind in Deutschland ja nur reich und hysterisch. Sagt der Siggi, und der wird es ja wohl wissen als Chef der Arbeitnehmerpartei SPD. Uppsi, nun ist mir aus Versehen ein bisschen Ironie in den letzten Satz gerutscht…

(Nein, ich bin kein Sozialist und auch kein Kommunist, aber dagegen, dass Geldscheffeln das Maß aller Dinge ist. Und da muss eigentlich die Politik gegensteuern, denn die meisten Konzernmanager werden immer das Wohl ihrer Aktionäre und ihres eigenen Bankkontos, welches nach Boni hungert, im Auge haben. Außerdem hat es nicht mehr allzu viel mit freier Marktwirtschaft zu tun, wenn sich ein, zwei Konzerne die Märkte aufteilen und kleinere Firmen schlucken oder in den Konkurs treiben. Freie Marktwirtschaft hat nämlich auch was mit Wettbewerb zu tun.)

So, ich musste mir mal kurz Luft verschaffen. Dafür wird es voraussichtlich morgen einen Artikel mit großem Epochalitätsfaktor geben, er ist beinahe fertig geschrieben, aber nun bin ich müde und muss noch Wäsche aufhängen, klickt Euch also morgen wieder rein. :-)

52 Bücher, Woche 41



Dieses Mal habe ich versucht, ein einfaches Motto zu greifen. Was haltet Ihr hiervon?

Es war einmal…

Es stammt vom unermüdlichen Krötengeneral. Ich denke, man braucht nicht unbedingt ein Märchen zu nehmen, ich nehme einfach das Buch, das ich zurzeit lese: Sturz der Titanen von Ken Follett. Es war einmal in Europa der Erste Weltkrieg… Das ist hauptsächlich die Zeit, in der es in dem Buch geht. Anhand mehrerer Familien wird die Zeit geschildert. Ich lese ja ab und zu Familiensaga-Bücher ganz gern und spannend schreiben kann Ken Follett auch, ich habe mittlerweile etwas über die Hälfte durch (danke, liebe Grippe, sonst wäre ich bestimmt schon weiter) und würde zurzeit 4 XXL-Capigläser vergeben, was “sehr empfehlenswertes Buch” heißt. Maximum sind 5 XXL-Caipigläser, aber die vergebe ich nur selten. (Dieses Jahr hat das erst “Tschick” geschafft.)

Ich hoffe, dass dieses Thema mal wieder etwas einfacher ist. Die richtig einfachen Mottos haben wir schon alle verbraten. :-)

Stöckchenzeit: Juchuuuh, ein Fantasy-Wander-TAG!

Wander-Tag_Painted

Windsprite hat es wieder getan, sie hat einen epochalen Wander-TAG kreiert!

Schwerpunkt ist dieses Mal Fantasy! Die Regeln sind wie folgt: Fragen beantworten, evtl. neue Fragen ausdenken (oder bei extremer Epochalität die alten Fragen verwenden, ich hoffe, das ist erlaubt), aber niemals, niemals, niemals die 11. Frage ändern! Die muss so bleiben, gemeißelt in Stein, Marmor oder Bits & Bytes, ansonsten kommt der Schokoladen-Fruchtzwerg und beißt in Deinen Finger.

Los geht das:

  • Was für eine Figur wärst du in einem Fantasyroman? Eine Hexe. Ich finde Oma Wetterwachs und die anderen Hexen in den Scheibenweltromanen großartig.
  • Wohin fliehst du wenn du gejagt wirst? Fliehen? Ich? Wäre es ein Scheibenweltroman, würde ich Lord Vetinari besuchen, in meiner eigenen Fantasywelt würde ich mich zwischen ganz vielen fluffigen pinken Einhörnern verstecken. Hier die passende Musik dazu:
  • Wer wäre in einem Fantasyroman dein Erzfeind? Was hätte er für einen Character und mit welchen Waffen würde er dich bedrohen? Er hätte einen total miesen, fiesen, widerlichen Ätzcharakter und wäre das Böse schlechthin! Er will alle rosa Einhörner zu rosa Puschelwattebäuschen verarbeiten. Vermutlich würde er mir mit Schlachtermessern drohen. Das ist natürlich gegenüber einer Hexe ein Witz…
  • Mit welchen Waffen würdest du dich verteidigen? Mit “Hex hex hex”-Sprüchen, das scheint mir passend. Und mit Giftkräuter-Cocktails in XXL-Größe!
  • Wer wären deine Begleiter, deine Gemeinschaft? Ich bin ja eher so der Typ Einzelkämpfer. Vielleicht würde ich zeitlich begrenzte Zweckbündnisse mit anderen Hexen eingehen und mir als Gefährten ein pinkes puscheliges Einhorn nehmen.
  • Um welches Artefakt würde sich deine ganze Geschichte drehen? Es geht natürlich nicht nur um den bösen Schlachter, der alle fluffigen Einhörner verarbeiten möchte, sondern auch um die heilige Frucht in einem verborgenen Tempel (eine goldene Limette mit magischen Kräften — wer sie besitzt, wird immer einen XXL-Caipi zur Hand haben!).
  • Würdest du verbissen nach dem Artefakt suchen oder zwischendrin auch mal nah am aufgeben sein? Aufgeben? Also eine Pause hier und da möcht schon sein, zwischendurch mal einen XXL-Caipi zur Stärkung trinken…
  • In was für einer Welt würde sich das ganze überhaupt abspielen? Mal sehen… Rundwelt hatten wir schon, das sind wir. Scheibenwelt gibt es auch schon. Limettenförmig? Was ich auf jeden Fall weiß: Das “Setting” (sagt man so?) wäre nicht ans Mittelalter angelehnt! Ich habe mittlerweile den ein oder anderen Fantasyroman gelesen, und davon sind viele stark mittelalterlich geprägt. Das ist nicht per se schlecht, aber wenn man zum 10. Mal von Tavernen, Minnesängern etc. pp. liest, dann hat man irgendwann das Gefühl, schon vieles zu kennen.
  • Welche soziale Stellung hättest du in der Welt in der du leben würdest? Hexen sind ja eher so die Außenseiter, wobei ich mir schon eine gewisse Achtung wünsche, eben so, wie es mit den Hexen auf der Scheibenwelt ist.
  • Hätte deine Geschichte ein gute, schlechtes oder mehr oder weniger offenes Ende? Eher gut, aber nicht im Sinne von “alles ist flauschig-supi-supi-cool”, sondern mit dem ein oder anderen Wermutstropfen.
  • Auf einer Skala von eins bis drölf: wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-TAG? (Und wie sehr nervt es dich eigentlich, dass ich den Wander-TAG gerade mit so viel Fantasy angefüllt habe?) Der Wander-TAG ist wertvoll wie am ersten Tag und viel wertvoller als ein kleines Steak! (Die Fantasy hat mich gar nicht genervt, im Gegenteil, ich mag Fantasy!)

Und jetzt bin ich mal total dreist, frech und unverschämt. Ich nehme dieselben Fragen und lasse den Wander-TAG zu Windsprite rüberwandern, denn ihre Antworten auf diese Fragen interessieren mich sehr. Auch andere dürfen den Wander-TAG mitnehmen, aber bitte, bitte, bitte, ändert niemals die 11. Frage!

Als ich Grippe hatte…

… war ich sogar zu erschöpft zum Lesen, also habe ich mich quer durchs deutsche Fernsehen gezappt. Ich möchte Euch gern an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen, denn dieses Blog dient ja auch der Verbreitung von Kultur. Und Beklopptheit. Um meine Daten visuell zu unterstützen, knipste ich den Bildschirm vom Bett aus mit meinem Handy. Was wie schlechte Qualität aussieht, ist natürlich in Wirklichkeit künstlerisch wertvoller als ein Instagramfilter. Ist nämlich quasi alles handgemacht.

Zunächst landete ich auf einem Shopping-Kanal. Diese bunten Shirts sollen also der Hit der Saison sein:

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Laut Moderatorin würden diese Blumen auch alle in unseren Gärten wachsen. Ja, hm? In meinem habe ich die noch nicht entdeckt, aber vielleicht blühen die ja unter der Erde. Wenn es im TV gesagt wird, muss es doch stimmen. Ich zappte jedenfalls weiter, prompt kam der nächste Fashion-Shopping-Kanal:

2015-04-22 09.48.16Yeah, Knastlook! Die Fashion-QUEEN (das bin ich in einem Nebenberuf) ist total begeistert. Da kann man doch glatt mal den Uli Hoeneß stilgerecht im Gefängnis besuchen. 63 % Polyester, aber nur 20 % Titel… Was gibt es denn noch so?

Astro TV! Das gibt es tatsächlich noch, ich dachte, es wurde eingestellt! Hier eine Kartenleserin, die ihre Karten in rasender Geschwindigkeit auf den Tisch warf und in maschinengewehrsalvenmäßigem Tempo ihre Voraussagen aus dem weisen Mund schoss.

2015-04-22 09.50.08Zumindest, wenn die Anrufer nicht vor Begeisterung, durchgekommen zu sein, ihr Telefon vor Schreck fallen ließen und direkt mit dem Fernsehapparat gesprochen hätten — was die Kartenlegerin zweimal verzweifelt mit “Sie müssen ins Telefon sprechen, nicht zum Fernseher!” kommentierte, aber leider zwecklos. Eine Anruferin hatte dann aber doch die nötige innere Ruhe und stellte souverän ihre Frage, denn ein Mann sei in ihr Leben getreten… Die Prophetin hatte daraufhin sofort messerscharf erkannt, dass da ein neuer Mann eine wichtige Rolle spiele, aber das sei nicht der Richtige, von dem solle sie sich mal trennen, da gäbe es in Zukunft den Richtigen, das sei aber nicht dieser, der würde ihr nicht guttun… Man stelle sich mal vor, die Anruferin hört darauf. Zack, eine womöglich gute Beziehung zerstört. Mir wurde ein bisschen übel und ich drückte weiter auf der Fernbedienung herum.

Und stieß auf Techno-Schnecken. Ja, wirklich! Ich weiß nicht, was Schnecken-Uli dazu gesagt hätte, aber diese Viecher waren noch viel schneller und hektischer als das, was normalerweise so durch den Garten kriecht (vermutlich auf der Suche nach den Blumen, die auf den oben gezeigten Shirts abgebildet sind). Die lieferten sich Verfolgungsrennen, als wäre man bei The Fast and The Furious oder wie das heißt gelandet.

2015-04-22 17.22.07 2015-04-22 17.22.13 2015-04-22 17.22.49 2015-04-22 17.22.52Eine Verhöhnung des Schneckenprinzips! Ich war ganz und gar nicht amüsiert. Die Handlung hatte ich eh nicht begriffen, aber das schieben wir mal auf mein grippegeschwächtes Gehirn. Oder es gab gar keine Handlung, wäre ja auch möglich. Dann kam auf einmal Königin Bananica ins Bild:

2015-04-22 17.24.38Was hatte Ihre Majestät für ein Problem? Na, das glaubte ich ja kaum! Erkältung 10! Da wurde es mir zu bunt und ich habe weitergezappt. Kommt mir doch nicht mit einer läppischen Erkältung, während ich mit einer Grippe im Bett liege! Unglaublich! Beinahe frech! Na ja, die ist nur Bananenkönigin, ich aber Weltherrscherin. Das ist schon ein Unterschied.

2015-04-22 17.24.40Wobei die vier Augen schon ganz praktisch sind, oder? Direkt ein bisserl monströs. Meine Bananen haben keine Augen.

2015-04-22 17.24.54Ich muss Euch etwas gestehen. Ich habe eine dunkle Vergangenheit. Früher habe ich die Lindenstraße geguckt. Das war mal eine Tradition mit meiner Mutter: Sonntags 18:40 Uhr Lindenstraße. Das blieb noch eine Zeitlang haften, bis ich dann 2006 entnervt damit aufhörte. Zu meiner Begeisterung entdeckte ich, dass EinsFestival alte Lindenstraßenfolgen zeigte! Noch mit Else Kling. Else Kling war sowieso die Beste! Hier mit Röschen und Hubertchen!

2015-04-22 18.04.39Logisch auch mit Mutter Beimer. Die gibt es immer noch, ja, ich habe auch zwei aktuelle Folgen während meiner Grippe gesehen. Weiß nicht mehr so recht, was passiert ist, Kinder hatten beinahe eine Küche abgefackelt, irgendwelche Leute haben sich gestritten, aber viel mehr ist nicht hängengeblieben. Hier jedenfalls noch mal the one and only Klatschtante!

2015-04-22 18.08.18Und hier noch mal in einem klassischen Kittel, wunderschön.

2015-04-22 18.21.38Tennis erwischte ich auch irgendwann, dieses hier war eine Frau Görges (?), die sich wacker mühte, ihre Gegnerin zu schlagen, das zog sich aber ewig hin, drei Matchpoints verdaddelte sie, ob sie es irgendwann noch schaffte, weiß ich nicht. Das Foto schoss ich hauptsächlich, weil ich ihr Dress so hübsch farbenfroh fand:

2015-04-22 21.01.52Dass sie nicht allein durch dieses knallige Pink ihre Gegnerin niederzwingen konnte, muss wohl daran gelegen haben, dass die andere in ihrer Kindheit mit Barbiepuppen abgehärtet wurde. Anders konnte ich es mir nicht erklären.

Ansonsten habe ich mich durch etliche Sitcoms geguckt, über die Deutschland schon seit Jahren nicht mehr spricht und die ich nun endlich kennenlernen durfte. Die für mich beste Sitcom war “The Big Bang Theory”, die fand ich auf Anhieb sehr lustig. Bei “Two And A Half Men” fand ich einige Folgen gut, einige aber eher mau. “How I Met Your Mother” gefiel mir, da fehlte mir allerdings einiges an Vorwissen. Alle anderen habe ich — bestimmt fieberbedingt — mittlerweile verdrängt und vergessen. :-) Und in 10 Jahren berichte ich Euch vermutlich, was ich von “The Walking Dead” und dieser anderen Serie mit dem Drogentyp, wo mir gerade der Name nicht einfällt, und “Game Of Thrones” halte…

Eine weitere epochale Entdeckung war die Wiwaldi-Show. Erinnert phasenweise an die Muppets, einige oder auch alle Folgen gibt es bei der Tube, schaut mal hier. Ich liebe ja vor allem die tierischen Puppen. Die möchte ich am liebsten alle in meiner Meute haben. :-) Na ja, fast alle. Durch einige Blogs geisterte schon dieser Auszug hier:

So süß waren Kakerlaken noch nie. :-)

Zum Schluss lege ich Euch noch eine glückskeksige Weisheit ans Herz, so etwas bekomme ich immer von meiner freundlichen Mahjong-App, wenn ich eine Runde erfolgreich bestritten habe.

2015-04-24 18.28.01Ätzend, so einen Traum habe ich tatsächlich ab und zu, aber immerhin bin ich damit offensichtlich nicht allein. Und über 4 Minuten, das lag auch an der Grippe, so langsam bin ich im Normalbeklopptenzustand nicht.

Nelly lacht und Isi nostalgiert…



Neulich auf dem Schlappohrenblog ging es nostalgisch zu. Isi präsentierte uns ihren liebsten Beitrag und rief dazu auf, sich ein Beispiel daran zu nehmen.

Ich habe also ein bisschen in meinem Blog rumgesucht und ein ganz altes Schätzchen gefunden. Aus der Zeit, als ich Fotos noch klein einbaute (Klick vergrößert) und nicht jeden Kommentar beantwortete, weil mir nicht klar war, dass das viel Spaß bringt. Hier mein Beitrag, der Rasputin als Wabenballzüchter zeigt und außerdem ein Foto von Molly enthält.

Und dann gibt es noch einen Wettbewerb bei Tibi, sie sucht die schönsten Lachfotos der Vierbeiner. Ich hätte ja beinahe das perfekte Foto gehabt. Guckt mal, wie süß Nelly auf dem Bild lacht, leider ist die Schlange im Weg.

2015-04-18 13.02.39Hier ist sie auch ganz süß (sie ist sowieso immer sehr süß), aber so ein richtiges Lachen ist das nicht, oder? Vielleicht habt Ihr ja das perfekte Bild für den Wettbewerb.

2015-04-18 13.02.36

 

Guckt mal, ein Schokoladen-Fruchtzwerg!


Leider nur als Link, hab kein freigegebenes Foto gefunden. Bitte unbedingt klicken, so niedlich und puschelig!

Doch, doch, die heißen wirklich so! Unterfamilie der Fruchtvampire, wie epochal ist das denn, bitte schön??? Fruchtvampire! ♥♥♥

Die Süßen fressen gern süße Früchte. Und bekommen nicht mal Karies, was Forscher auf sie aufmerksam gemacht hat.

Die einzigen Fressfeinde dieser possierlichen Vampire sind Eulen. Das unterscheidet sie von Nougatschokolade, deren größter Fressfeind ein gewisses Fellmonster aus Hamburg ist…

Was passiert…



… wenn man eines der tollsten Lieder der Welt, nämlich

anhört und YouTube danach einfach weiterlaufen lässt? Automatisch wird dieses hier gestartet:

Interessant, interessant. Ich sehe da einige schöne künstlerische Ansätze. Wie sind Eure geschätzten Meinungen dazu?

Ich bin heute in Geberlaune und haue auch mal wieder den Körperzellensong raus. Weil wir ihn brauchen.

52 Bücher, Woche 40

Das letzte Motto war anscheinend nicht so nach Eurem Geschmack. Mal sehen, was Ihr hiervon haltet, und mal sehen, ob es DillEmma mal wieder zum Bloggen bringen wird, denn immerhin ist es ihr Vorschlag. Ich mag den Begriff “Flirteratur”.

Flirteratur. Bücher, die ins Gespräch kommen lassen oder gar wie eine Art Test potenziell Auserwählten zum Lesen gegeben werden müssen.

Ich würde ja definitiv mit dem potentiell Ausgewählten erst mal über diese Farbwahl diskutieren. Danach würden wir versuchen, alle Blogs, die Dunkel-Schlumpfi jemals schrieb, aufzuzählen. Zum Schluss würden wir eine Wette abschließen, wann das nächste Dunkel-Schlumpfi-Blog startet. Dann wäre es Zeit, zu was Wichtigerem, falls das überhaupt möglich ist, überzugehen (Caipi trinken). Also auf gut Deutsch, ich weiß nicht, vielleicht würde ich dem armen Schwein… ich meine, dem Auserwählten mal Scheibenweltromane oder bestimmte Fantasywerke oder Zamonienromane oder Werke von Heinrich Böll empfehlen, aber nur, wenn ich merken würde, dass ein gewisses Interesse eh schon da ist.

Und nun isses schon Mitternacht, schnell publizieren…

Nachtrag fürs Protokoll: So sah die Dunkel-Schlumpf-Seite an dem Tag, als dieser Beitrag geschrieben wurde, aus:

Farbe

Orgien!

 

Erschütterndes musste ich neulich auf dem REWE-Parkplatz erblicken. Jugendliche haben wieder wüste Partys gefeiert. Seht Euch das hier an, glaubt Ihr das?

2015-05-02 13.10.18Völlig außer Rand und Band wurde da mit Capri-Sonne gebechert! Empörend! Entsetzlich! Diese Jugend von heute! Und die soll mal meine Rente zahlen? Ich befürchte das Schlimmste! In ein paar Jahren haben diese Lümmel sogar das Wahlrecht!

So was hätte es zu meiner Jugendzeit nicht gegeben!

(Da wurde noch Whisky getrunken.)

Deutschland, wohin schlurfst Du? (Schlurfen — auch so ein schönes Wort, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Bitte nicht mit schlürfen verwechseln, auch wenn das in diesem Zusammenhang naheliegen könnte.)

Apropos REWE-Parkplätze: Geheimnisvolles spielt sich auch anderswo ab, Herr Ackerbau dokumentierte hier ominöses Geschehen.

REWE-Parkplätze scheinen nicht nur gefährliche Capri-Sonnen-Jugendgangs anzulocken…

Apropopos Herr Ackerbau: Wusstet Ihr schon, dass ich Patentante seiner neuen Limettenpflanze sein darf?

Eine Ehre! Andreas, sag Bescheid, wenn ich Dünger schicken soll oder Kraftnahrung für den Gärtner. :-)

Apropopopos Twitter: Als ich krank war, fing ich vor Langeweile wieder an zu twittern, aber nun fehlt es mir wieder an Muße. Immerhin habe ich zwei Weisheiten über den frühen Vogel getwittert:

Und zum Schluss noch etwas, das mich wirklich ankotzt: Der FC Bayern betreibt massive Wettbewerbsverzerrung. :-( Der Verein ist zu recht so unbeliebt und ich wünsche ihm nun erst recht eine richtig schöne Packung am Dienstag. Wie wohl Dortmund, Schalke und Bremen das hergeschenkte Spiel gegen Augsburg fanden? Und was heißt es für den Abstiegskampf, falls die Sepplhosen nächste Woche auch Freiburg gewinnen lassen sollten? Das ist so dermaßen unsportlich, man merkt ja auch, dass für Pep Guardiola die Bundesliga durch ist, seitdem sie Meister sind. Ganz schlechter Stil. Die Weltuntergangsstimmung aufgrund der Niederlage gegen Barcelona fand ich übertrieben, immerhin fehlen den Bayern einige wichtige Spieler und Barcelona ist zurzeit in bestechender Form, da ist die Niederlage keine Schande gewesen. Aber für die Bundesliga hat der FCB immer noch einen Kader, der jede Mannschaft ab Platz 5 schlagen müsste, Augsburg sowieso (Augsburg hat sogar vor kurzem gegen den HSV verloren!). Meiner Ansicht nach überträgt sich die Gleichgültigkeit des Trainers auf die Mannschaft, so dass diese nicht mehr 100 % gibt.

FC Sepplhose — Barcelona 0:5 (wenn es nach mir ginge).