Lange hat es gedauert …

… doch hier ist nun endlich der zweite Teil, der in Fotostoryform davon berichtet, was Snoopy bei uns erlebt hat.

Wie, wer, was? Ja, ich weiß, verdammt lange her, hier als Auffrischung der Link zum 1. Teil.

Ihr wollt Snoopy auch mal Eure Welt zeigen? Fragt Gabi, ob Snoopy mal bei Euch vorbeikommen darf.

Klick macht groß, noch ein Klick vielleicht sogar noch größer, je nach Einstellung.

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Endlich! Endlich! Darauf habt Ihr gewartet!!!

Es ist so weit, es ist wieder Fotostoryzeit! Freut Ihr Euch auch so dolle?

Snoopy war ja zu Besuch, wisst Ihr sicher noch. Übrigens: Ihr könnt Snoopy auch zu Euch einladen. Wie epochal ist das denn, bitte? Snoopy ist sehr reisefreudig und freut sich immer, neue Menschen kennenzulernen. Guckt einfach mal hier. Bringt Spaß mit dem Lütten. Einfach mal das Gästebett freiräumen und das Kerlchen bei Euch für 2 – 3 Wochen beherbergen…

Ihr wisst ja schon, dass ich ihm Bergedorf und die Anstalt gezeigt hatte. Das war aber bei weitem nicht das Aufregendste, das er hier erlebt hat. Ich dachte mir, ich erzähle die ganze Geschichte einfach mal wieder als Fotocomic, denn das hatten wir hier lange nicht mehr, viel zu lange nicht.

Damit wir alle ganz lange was davon haben, werde ich ganz viele kleine Kapitel veröffentlichen, jede Seite ein Kapitel. Klingt bekloppt? Egal, das ist hier schließlich ein Beklopptiblog, also alles im grünen Bereich.

Genug geschnackt, hier der erste Teil. Noch geht alles sehr beschaulich zu. Das bisschen Safe sprengen ist hier ganz normal.

(Klick macht groß, noch ein Klick noch größer. Tolle Technik.)

Welt-Bärchenpärchentag 2015

Liebe Bärchenpärchenverehrer und solche, die es noch werden wollen,

dieses Jahr habe ich einen etwas aufwändigeren Beitrag vorbereitet, nämlich eine meiner berüchtigt-bekloppten Fotostorys. Zwar ist auch diese etwas unter Zeitdruck entstanden, deshalb das etwas abrupte Ende, aber irgendwas ist ja immer. 🙂 Nur eines bleibt immer bestehen, die absolute Wahrheit:

Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen, selbst in der Suppe das Härchen!

Hier also die 8 Seiten. Wie immer gilt: Ein Klick macht groß, noch ’n Klick macht noch größer, dann kann man den Text sogar gut lesen. 🙂 Ich wünsche Euch einen puscheligen Bärchenpärchentag!

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Fauch, fauch…

 

Oder: Warum es mit der Welteroberung nicht vorangeht!

Einige von Euch kennen Ralphsroteslieblingsmonster. Es ist ein sehr anstrengedes, nerviges… ähm, ein epochales Monster. Aber es hat andauernd extravagante Wünsche! Zum Glück ist es mir vor einigen Jahren gelungen, ihm eine persönliche Beraterin zur Seite zu stellen, seitdem ist er häufig in Besprechungen. Aber trotzdem… Manchmal verlassen ihn die Kräfte (nicht jeder ist ein Rahm), und dann kommt er wieder auf sonderbare Ideen, die ich gefälligst zu erfüllen habe. Natürlich könnte ich seine Wünsche ablehnen, aber dieser Vorschlag kann nur von jemandem kommen, der noch nie mit penetranten Monstern zu tun hatte. Ralphsroteslieblingsmonster ist der König der Penetranzen. Aber natürlich trotzdem ein ganz, ganz toller Typ!

Für das Verständnis des folgenden Berichtes könnte folgendes Vorwissen nicht schaden. Scheibenweltfans brauchen das nicht zu lesen, die kennen das alles.

Nun könnt Ihr den Bericht lesen und Mitleid mit mir haben. Zumindest ein bisschen.

Für die Bildchen gilt: Ein Klick vergrößert. Und noch einer sogar noch mehr. Weltklasse, super, herausragend, epochal, diese Technik!

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So, nun wisst Ihr, warum sich hier so allerlei seltsame Kreaturen ansammeln. Ralphsroteslieblingsmonster ist schuld. Erst alle haben wollen und dann Fliegen nicht vertragen können…

WM-Abseits, Teil 2: GRIECHENLAND

 

Seid Ihr von Teil 1 mit hierher gekommen? Das freut mich!

Wie schon bei meinem Brasilienartikel habe ich einen Schwerpunkt, dieses Mal aber nicht alkoholischer Natur. Mir hat es die griechische Mythologie angetan, in der es schon fast alles gab, was auch heute noch die Kunst beschäftigt: Erotik, Ehebruch, Inzest, Mord und Totschlag, Rache, Zorn, Kannibalismus, Eitelkeiten…

Auch die Griechen der Antike hatten das Bedürfnis, höhere Wesen zu verehren. Im Gegensatz zu monotheistischen Religionen hatten die Hellenen für beinahe jede Gelegenheit einen zuständigen Gott oder auch eine Göttin, außerdem wurde der Kosmos durch Halbgötter (nicht in weiß) und Helden ergänzt. Am berühmtesten ist wohl der Göttervater Zeus, der mit Blitzen um sich warf und mit allerlei Gottheiten auf dem Olymp residierte.

Aber auch vor Zeus gab es schon Gottheiten. Am Anfang war das Chaos (welches überlebt hat, wie man nach einem Blick in meine Schränke weiß), danach betraten etliche andere Gestalten die Bühne. Der Titan Kronos wurde von seiner Mutter Gaia heimlich zur Welt gebracht, weil Papa Uranus seine Kinder, unter anderem auch die Kyklopen (Zyklopen) so sehr hasste, dass er sie in den Tartaros verbannte (Tartaros ist ein Teil der Unterwelt, noch tiefer als der Hades).

Kyklopen, das sind diese einäugigen Typen, von denen ich einige Nachfahren bei mir beherbergen darf:

Kyklopen

Zyklopenkugel und Zyklopen-Umpf!

Das aber nur am Rande…

Kronos jedenfalls entmannte seinen Vater mit einer Sichel. Gut, dass es damals noch keine Bild-„Zeitung“ gab, wir hätten wochenlang Berichte über einen „irren Sichelmörder“ lesen müssen. Kronos war nun der Herrscher und nahm seine Schwester Rhea zur Gattin. Er hatte aber furchtbar Angst, dass seine Kinder mit ihm das gleiche anstellen könnten wie er mit seinem Vater. Hätte es schon geriffelte Kondome gegeben, wäre das alles gar kein Problem gewesen, aber die hatte noch keiner erfunden, also musste er das tun, was wir alle in seiner Situation getan hätten: Er aß seine Kinder auf, immerhin fünf. Rhea, ganz die Mutterliebe, versteckte daraufhin ihren jüngsten Sohn Zeus auf Kreta. Kronos bekam statt dessen einen in Windeln gewickelten Stein, merkte den Unterschied aber nicht. Die Geschmacksnerven schienen bei Titans nicht so gut ausgebildet gewesen zu sein…

Zeus wuchs also unbehelligt auf und wurde groß und stark. Mit einer List gelang es ihm, seinen Vater dazu zu bringen, die anderen Kinder wieder auszuspucken. Wie er das anstellte, darüber gibt es mehrere Varianten. Eine davon erzählte, dass er von Honig so berauscht gewesen war, dass Zeus ihn fesseln und auf die „Insel der Seligen“, die Elysischen Gefilde, aussiedeln konnte. Honig!

Nun begann das Zeitalter der Olympier. Zeus musste erst mal seine schwangere Gattin Metis verschlingen, denn ansonsten wäre deren ungeborener Sohn an seine Stelle gerückt… Danach war er vermutlich erst mal gut gesättigt, bekam aber starke Kopfschmerzen. Also befahl er Hephaistos, was ich Migränepatienten nicht empfehlen würde: „Zerschmettere meinen Kopf!“ Sein Sohn tat wie geheißen. Als Kopfgeburt kam Athene (Athena), die Göttin der Weisheit zur Welt, komplett in voller Rüstung. Äußerst praktisch, kein Windelwechseln und all das. Trotzdem konnten sich Kopfgeburten nicht durchsetzen, vermutlich ist es noch schlimmer, sich den Kopf zerschlagen zu lassen, als Geburtswehen ertragen zu müssen.

Nach dieser medizinisch erfolgreichen Behandlung zeugte Zeus mit seiner Schwester Hera vier Göttergören. (Gewalt! Inzest! Habe ich zu viel versprochen?) Wie erwähnt, war Berlusconi im Vergleich zu Zeus ein Waisenknabe, was auch daran zu erkennen ist, dass Zeus etliche weitere Nachfahren mit diversen anderen Göttinnen zeugte. Und damit nicht genug! Auch Menschenfrauen hatten es ihm angetan! Sex, Drugs (Honig!) & Leiermusik!

Weil Tarnung alles ist, wechselte Zeus häufig die Gestalt, so näherte er sich zum Beispiel der verheirateten Leda als Schwan. Interessant ist auch die Affäre mit Europa. Als ich gerade in einem Buch las, um die Geschichte in meinem Hirn aufzufrischen, ertappten mich meine Monster dabei. Es passierte, was bei solchen Gelegenheiten eigentlich immer geschieht:

„Können wir das nachspielen? Rübenbrei TV wartet schon!“ Und so weiter und so fort. Die Monster haben große Zuneigung zu den darstellenden Künsten (passende Musen: Melpomene und Thalia). So kam es zum Casting, ich brauchte die Besetzung für:

  • Zeus
  • Europa (nicht der Erdteil, sondern die phönizische Königstochter)
  • Hera, Gattin des Zeus‘
  • Athene, Göttin der Weisheit und noch so einiger anderer Dinge

Mit dem Argument: „Ich bin Ralphs Lieblingsmonster und wurde außerdem von Rahm aufgeklärt“ setzte sich Ralphsroteslieblingsmonster für die männliche Hauptrolle durch. Somit war seine persönliche Beraterin Stanislava als Europa gesetzt. Hera wurde irgendein anderes Monster, das nicht schnell genug weglaufen konnte.

Richtig Kopfschmerzen bereitete mir als Produzentin, Drehbuchautorin, Regisseurin, Kameraassistentin und Kaffeekocherin fürs Team die Besetzung der Athene. Meine Monster strahlen alles mögliche aus, Weisheit gehört jedoch leider nicht dazu. Es ist mir aber gelungen, eine Schauspielerin von Weltformat zu gewinnen! Ich bin so stolz! Das erste Mal mit einer Rolle in einer meiner Fotostorys! Aber lasst Euch überraschen, noch verrate ich nichts!

Ab jetzt geht es mit Bildmaterial weiter. Das muss man gesehen haben, das glaubt einem sonst keiner. Klick auf das Foto vergrößert. Und mit einem weiteren Klick kann man den Kram sogar gut lesen! Der Wahnsinn! Sensationell!

1 2 3 4 5Habt Ihr SIE erkannt? Ach, was frage ich? Natürlich! Isi, die berühmte Isi! Ich bin so stolz, dass sie eine Rolle in meiner Fotostory übernommen hat! Das hätte sie nicht müssen! Sie ist immerhin Oscar-Preisträgerin! Alle anderen Filmpreise hat sie natürlich auch gewonnen, sei es den Goldenen Knochen von Cannes oder das Goldene Bärenschnitzel von Berlin! Einfach alles! Ich bedanke mich sehr bei Isi für ihr Mitwirken. Sie verleiht dieser Geschichte erst den nötigen Glanz! Gage folgt. 🙂

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die griechische Mythologie mit ihren vielen Geschichten ist nicht festgemauert in Erden Stein, für viele Ereignisse gibt es mehrere Varianten. Diese hier ist historisch genauso wenig belegt wie all die anderen. Ich bitte das bei Hausaufgaben u. ä. zu berücksichtigen. Ich übernehme keine Verantwortung für schlechte Noten!

Zum Schluss möchte ich mich für die Überüberüberlänge meines Beitrages entschuldigen. Man hätte mir niemals Griechenland anvertrauen dürfen! Ich wusste selbst nicht, dass es so ausufern würde, sondern dachte, dass mich der Zeitmangel zu Bescheidenheit zwingen würde. Doch weit gefehlt, da war das lange Wochenende nicht mit eingerechnet. Ich hoffe, dass der Artikel Euch trotzdem gefallen hat. Ansonsten schickt mir ruhig die Erinnyen auf den Hals. 😈

Apropos Rachegöttinen: Wer noch nicht genug hat, dem lege ich dieses Gedicht von Schiller ans Herz: „Die Kraniche des Ibykus“. Passt auch zum Thema Griechenland.

Morgen geht’s nach Portugal, Susanne stellt uns das Heimatland von José Mourinho und CR7 vor.

WM-Abseits, es geht looooos!

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Bald ist es endlich soweit! Die Fußball-WM beginnt! Hibbel-hibbel. Ich freue mich drauf, nicht nur, weil ich Fußballfan bin, sondern weil ich dieses Jahr tatsächlich mal meinen Haupturlaub in den Sommer gelegt habe.

Bevor aber der hübsche bunte Ball rollen wird, gibt es eine epochale Aktion von Mella und Susanne: WM-Abseits. (Das Logo oben ist übrigens von Mella. Oder doch von Susanne? Jedenfalls nicht von mir, aber das habt Ihr, die Ihr mein Untalent für jegliches Selbstgemachte kennt, bestimmt schon geahnt.) Jeder Blogmitstreiter durfte sich ein Teilnehmerland schnappen (natürlich nur symbolisch, mehr kann ich als Weltherrscherin nicht zulassen), und ich hatte großes Glück, mein Wunschland war noch frei, als ich mich zur Teilnahme entschloss. Für welches Land ich mich entschieden habe, dürfte klar sein, oder?

BRASILIEN!

Und deswegen habe ich die Ehre, den ersten Beitrag dieses Blogprojektes schreiben zu dürfen, denn Brasilien ist bekanntlich das Gastgeberland und deshalb ist es logisch, damit zu starten.

Bei dieser Blogaktion soll es nicht (nur) darum gehen, die Fußballgeschichte des Landes zu beschreiben, sondern auch das ganze Drumherum. Was wird dort gegessen und getrunken, welche kulturellen Eigenschaften zeichnen das Land aus, welche Tiere kreuchen und fleuchen dort etc. pp.?

Oder um es mit den Worten von Susanne zu sagen:

Mannschaft
Land (Geographie/Klima/Wirtschaft/Bergig, Flach/…)
Fans/Fußball im Land
Fauna und Flora

Kunst/Kultur/Musik/Fernsehen
Essen/Trinken

Ich werde aber nicht auf alle Punkte ausführlich eingehen, weil der Artikel dann viel zu lang wird. Zur Einstimmung gibt es jetzt erst mal ein Video mit den schönsten Toren von Pelé, der brasilianischen Fußballlegende.:

Pelé ist Weltfußballer des 20. Jahrhunderts und gilt als der beste Kicker aller Zeiten. Auch wenn man das in Argentinien vermutlich nicht gern hört, denn Maradona war auch ein herausragender Fußballer.

Regelmäßig werden Nachfolger von Pelé ausgerufen, ohne dass jemals ein Fußballer zu einer so großen Legende werden konnte. Die Hoffnungen für diese WM ruhen auf Neymar, einem jungen Burschen, der seit 2013 beim FC Barcelona unter Vertrag steht. Laut Transfermarkt.de hat der 22-Jährige einen Marktwert von 60 Millionen Euro. Also ein Schnäppchen-Häppchen. (Herr Kreuzer, übernehmen Sie! Kleiner Insider für HSV-Fans.)

Neymar 2011

Auch zwei Spieler, die ihren Cachaça in Deutschland verdienen, haben gute Chancen, dabei zu sein: Dante, Abwehrspieler beim FC Sepplhose… ähm, FC Bayern München, meine ich natürlich, und Gustavo, der im Mittelfeld bei Wolfsburg dribbelt.

Brasilien ist eine große Fußballnation, und deswegen habe ich mich gefreut, dass die WM dort stattfinden wird. Wenn ich da an solche Länder wie Katar denke, wird mir ganz anders. Weltmeisterschaften sollten nur in Ländern mit einer ausgeprägten Fußballkultur stattfinden, denn die Stimmung drum herum ist doch auch wichtig. Aber selbst im fußballverrückten Brasilien ist die WM nicht unumstritten, man denke an die Proteste in 2013, ausgelöst durch eine Preiserhöhung für den öffentlichen Nahverkehr. Massiv kritisiert wurden aber auch die Ausgaben für die WM-Stadien, das Geld wäre sicher z. B. im Gesundheitswesen besser investiert. Dass Stadien modernisiert und ab und zu auch mal ein neues gebaut werden muss, ist sicher unstrittig, aber mittlerweile hat da ein Wahnsinn Einzug gehalten, als Stichworte seien Stadien in Gegenden, wo man sie hinterher in der Größenordnung nicht mehr gebrauchen kann, genannt. Aber auch Zwangsumsiedlungen und Korruption waren und sind ein bedrückendes Thema. Fußball ist mittlerweile ein riesiges Geschäft geworden, der Nostalgiker in mir ist darüber durchaus betrübt, aber ich bleibe trotzdem Fußballfan, immer in der Hoffnung, dass das ganze irgendwann mal wieder in etwas vernünftigere Bahnen gelenkt wird. (Spätestens nach erfolgreicher Welteroberung werde ich mich darum kümmern.)

Der brasilianische Fußball an sich ist in den letzten Jahren immer effizienter und erfolgsorientierter geworden, etwas, dass die Fans von Zauberfußball nicht gutheißen, andererseits ist auch der brasilianische Fan verrückt nach Erfolgen. Und bei dieser WM gilt es, eine Schmach, die schon lange zurückliegt, aber immer noch in den Herzen und Hirnen vieler Brasilianer ihr Unwesen treibt, wiedergutzumachen. Es geschah am 16. Juli 1950 im legendären Estádio do Maracanã: Brasilien, haushoher Favorit, verlor gegen Uruguay mit 1:2 und verlor den sicher geglaubten WM-Titel. (Damals gab es noch kein Endspiel ,wie wir es heute kennen, sondern eine Finalgruppe, bestehend aus den besten vier Mannschaften, die alle gegeneinander antraten. Brasilien hätte ein Unentschieden gereicht.)

Wie sagte Alcides Edgardo Ghiggia, der das Siegtor für Uruguay schoss?

„Nur drei Menschen haben mit einer einzigen Bewegung das Maracanã zum Schweigen gebracht: Frank Sinatra, Papst Johannes Paul II. und ich.“

Viele Brasilianer sind leidenschaftliche Fußballfans und sehnen den Titel im eigenen Land mehr herbei als ich den nächsten Caipirinha. Zwar hat Brasilien schon fünf WM-Titel gewonnen, so viele wie keine andere Nation, aber es ist ja nie genug. Wie beim Caipi…

Schauen wir uns kurz den nächsten Punkt an: Land (Geographie/Klima/Wirtschaft/Bergig, Flach/…).

Brasilien gehört zum Planeten Erde, ich begrüße das, denn das heißt, dass auch dieses Land demnächst zu meinem Herrschaftsgebiet gehören wird, immerhin handelt es sich um den fünftgrößten Staat der Erde, das schafft schon was weg. Das Klima ist tropisch, man sieht es auch an den berühmten Karnvevalsfeiern, wo die Leute eher weniger an haben. Wirtschaft: Brasilien ist immer noch durch große soziale Ungererechtigkeiten geprägt, ich verweise hier einfach mal auf Wikipedia, denn das wird sonst wirklich zu lang. Bekannt sind die Favelas. Hier gab und gibt es Bemühungen, die Lebensqualität zu verbessern, aber das dürfte noch ein langer Weg sein.

Brasilien verfügt sowohl über Berge als auch Flüsse und Seen. Oh, Frechmonster, möchtest Du etwas dazu schreiben? Hier die Tastatur… Der berühmteste Fluss ist der Amazonas, benannt nach einem bekannten Online-Versandhandel. (Ähm, Moment mal, Frechmonster, das glaube ich nicht! Du erzählst doch wieder Blödsinn! Geh mal weg von der Tastatur, ich schreibe doch lieber wieder selbst weiter!) Liebe Kinder, schreibt das bloß nicht in Eure Hausaufgaben. An sich ist dieses Blog ja eine Quelle der Weisheit, aber manchmal übernimmt das Frechmonster das Ruder, und dann kommt nur dumm Tüch bei raus.

Kurz noch zur Geschichte Brasiliens, die hochinteressant ist: Seit tausenden von Jahren lebten Indianerstämme in Brasilien, dann kam Portugal als Kolonialmacht und tat das, was Kolonialmächte immer tun: Gucken, womit man Profit machen kann. Alles fing mit Brasilholz an. Später sollte dann Zuckerrohr der große Renner werden. Weil viele Indianer auf den Plantagen starben, wurden sogar afrikanische Sklaven importiert. Der menschenverachtende Irrsinn, wenn es um Profit geht, war und ist anscheinend grenzenlos. Noch heute leiden die Ureinwohner unter der Zerstörung ihrer Lebensräume (Stichwort Rodungen im Regenwald). Brasilien erlebte unter anderem zwei Kaiserreiche und eine Militärdiktatur, bevor 1985 die Demokratie eingeführt wurde. Ich verweise mal wieder auf Wikipedia, einen Teil der Geschichte werde ich noch mal streifen, wenn ich zu meinem Schwerpunktthema komme.

Fauna und Flora: Brasilien gilt als das artenreichste Land der Erde, aber natürlich sind auch hier Arten vom Aussterben bedroht. Aber damit dieser Artikel nicht ins komplett Negative abdriftet, hier einfach mal ein faszinierendes Vieh. Guckt mal, ein Gelbbrustara:

Ara ararauna Luc Viatour filtered

Wunderschön, oder?

Was liegt noch an? Kunst/Kultur/Musik/Fernsehen: Karneval, Samba, Telenovelas. Kennt man alles. Ich möchte kurz auf Brasília eingehen, das ist seit 1960 die Hauptstadt Brasiliens. Viele Gebäude wurden von dem berühmten Architekten Oscar Niemeyer (Nachruf in der „Zeit“) entworfen, der allerdings 2001 über Brasília sagte: „Dieses Projekt war nicht erfolgreich.“ Die Architektur ist umstritten, aber sehr interessant.

Hier der Präsidentenpalast (Palácio do Planalto). Was meint Ihr, soll ich für meinen Regierungssitz in eine ähnliche Richtung gehen?

Palacio do Planalto

Congresso Nacional do Brasil. Das Element rechts erinnert mich an eine Obstschale. Da könnte man ja ganz hervorragend Limetten bunkern, Riesenlimetten für einen XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXL-Caipi.

National Congress of Brazil

Die Kathedrale von Brasília (Catedral Metropolitana Nossa Senhora Aparecida):

Brazil.Brasilia.01

Hier gibt es noch mehr Bilder.

Der letzte Punkt lautet: Essen/Trinken. Ja, die Brasilianer essen auch, das ist unstrittig. Kommen wir zum Trinken und zum eigentlichen Schwerpunkt meines Artikels.

Wie heißt das Nationalgetränk Brasiliens? Genau:

Cachaça!

Und warum ist der so wichtig? Völlig klar, kein

CAIPIRINHA

ohne Cachaça!

(Man kann übrigens „die Cachaça“ oder „der Cachaça“ sagen. Das gilt so auch für Caipirinha. Aber wir wollen hier ja keine Deutschstunde abhalten.) Diese flüssige Epochalität wurde übrigens ebenfalls in Brasilien erfunden, naheliegend im Mutterland des  Cachaças. Nun wisst Ihr auch, warum ich mir gerade dieses Land ausgesucht habe. In Brasilien wird Cachaça übrigens häufig auch pur getrunken.

Mit Dank an Kieliscalling, der mit den Tipp gab, möchte ich Euch zunächst den Geist der Caipirinha, einen hochinteressanten Bericht des Deutschlandfunks, ans Herz legen.

Ich fasse mal die interessantesten Punkte zusammen und kommentiere hier und da in kursiv:

Cachaça ist die typische und exklusive Bezeichnung für Zuckerrohrschnaps, der in Brasilien produziert wird und einen Alkoholgehalt von 38 bis 48 Prozent aufweist.

Im 16. Jahrhundert wurde der Cachaça erfunden. Ob von Sklaven oder den Sklavenhaltern, ist nicht eindeutig geklärt. Lange Zeit galt er als Getränk der Armen.

Aus Minas Gerais kommt der beste Cachaça, denn hier sind die klimatischen Bedingungen für den Anbau des Zuckerrohrs am günstigen.

Es gibt in Brasilien Cachaçarias mit über 500 Sorten! Eine Cachaçaria, wie epochal ist das denn??? Ich weiß nun, was für ein Geschäft ich gern hätte.

Zum 500. Jahrestag der Entdeckung Brasiliens ließ der damalige Präsident keinen Champagner, sondern Cachaça auftischen. Ha, ich werde bei meinen Empfängen mit Caipirinha anstoßen lassen. Weltklasse Idee von Fernando Henrique Cardoso. Danke, Fernando!

In Minas Gerais ist an allen Fazendas (Bauernhöfen) ein kleines Zuckerrohrfeld dabei, um Zucker und Cachaça für den Hausgebrauch herstellen zu können. Schluchz, warum wächst Zuckerrohr nicht in Deutschland? So ein kleines Zuckerrohrfeld in meinem Garten wäre doch allerliebst.

Im Umbanda- und Candomblé-Kult muss der erste Tropfen für Heilige und Götter auf den Boden geschüttet werden. Ja, und die Limette ist die heilige Frucht in meinem Glauben, dem SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus. Das ergibt alles Sinn.

Im November 1660 bis April 1661 kam es zum sog. Cachaça-Aufstand. Das portugiesische Königshaus hatte nämlich Angst, dass keiner mehr die Weine und Branntweine aus Portugal trinken wollte. Es wurden sogar Schiffsladungen mit Cachaça zerstört. Was für ein Verbrechen! Mein Herz blutet! Aber wir wissen, dass der Cachaça gewonnen hat!

Übrigens: Caipirinha war ursprünglich ein Medikament gegen Erkältung. Gut zu wissen! Vergesst Wick Medinait, trinkt lieber einen Caipi!

Deutschland ist der weltweit größte Cachaça-Importeur, dank Caipirinha. Oh, habe ich damit zu tun? Uppsi!

Das Verführerische im Cachaça ist immer wieder thematisiert worden: auf einem Etikett bietet Eva Adam statt eines Apfels ein Glas Schnaps an. Nichts gegen Äpfel, aber mir ist es auch bedeutend lieber, wenn Rahm mir einen Caipi anbietet.

In dem Bericht gibt es noch viele andere Informationen, also hört ihn Euch ruhig an oder ladet Euch das PDF runter, es lohnt sich. Die Atmosphäre kommt sehr gut rüber, ab und zu ist schöne Musik im Hintergrund zu hören.

Um zu beweisen, dass ich mich für diesen Artikel auch persönlich engagiert habe, wagte ich ein Experiment. In Deutschland bekommt man häufig industriell hergestellten Cachaça angeboten. Bisher verwendete ich für meine Caipis meistens den berühmten mit P. Mir schmeckt der auch, meine Geschmacksnerven sind eh ein bisschen grobmotorisch unterwegs. Ich besorgte mir nun extra für diesen Artikel einen Cachaça mit dem Zusatz „artesanal“ — die gute alte Handarbeit, anstatt Massenproduktion. Dank Internet und Webshops war so ein Schnaps gar nicht mal schwer aufzutreiben. Den für 200 EUR habe ich dann allerdings doch nicht bestellt. Meine Wahl fiel auf dieses gute Tröpfchen:

Cachacabuddel

Zuerst probierte ich ihn pur. Ja, schmeckt etwas anders als Pitú, etwas milder und mit anderem Aroma. Aber ich bin kein Cachaça-Pur-Trinker, bei mir kommt nur eine Vermählung mit Rohrzucker, Limetten und Eis in Betracht. Also fix einen Caipi zubereitet. Wie ich das normalerweise angehe, habe ich hier berichtet, inkl. interessanter Diskussion in den Kommentaren.

Übrigens stieß ich auf der Suche nach einem Cachaça artesanal auf kleine Cachaça-Flaschen. Wie süß sind die denn, bitte schön??? Praktisch für den Caipi unterwegs (oder um ihn in die Anstalt zu schmuggeln, aber das ist böse und würde ich nie machen!).

Cachaca_und_beste_Bassets

Als Größenvergleich ein Bild der weltberühmten Schauspielerin Isi mit ihrer lieben Mutter Momo in Postkartengröße.

Und außerdem bin ich die Erfinderin des Bloody Caipi für mein kleines Vampirchen, das hier lebt, aber das nur am Rande.

Auch vor einem 5-Liter-Caipi schrecke ich nicht zurück, man nennt mich nicht umsonst die Caipifrau oder auch Lady Limette.

Blasentee kann man mit Caipi übrigens auch richtig lecker hinkriegen.

Doch nun genug mit den ollen Kamellen aus meinem Blog. Passte thematisch gerade so schön, widmen wir uns nun aber meinem Experiment. Ich bereitete mir wie gesagt einen Caipirinha in XXL-Größe, also einem halben Liter, zu.

Caipi_1

Dieses Mal mit gecrushtem Eis, da kann man schöner drin rumrühren.

Dazu ein bisschen was zu knabbern und passende Lektüre: „Der Club der unsichtbaren Gelehrten“, ein Scheibenweltroman, der sich mit Fußball beschäftigt.

Caipi_2

Und, oh, wer sitzt da ganz in der Nähe des Caipiglases? Meine kleine Umpfina, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen nicht in einem Einweckglas lebt, aber ihr Nest bisher selten verließ. Wurde sie durch das köstliche Getränk angelockt?

Cachacarina

Es schien so, denn als ich ihr einen Schluck spendierte, trank sie mit großem Vergnügen! Ich taufte daraufhin die noch namenlose Umpfina mit einigen Tropfen Caipi auf den wunderschönen Namen Cachaçarina. Ihr Auge leuchtete, als ich sie fragte, ob sie den Namen mag. Geboren in 2014, dem Weltmeisterschaftsjahr in Brasilien, dem Land des Cachaças. Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥ (Für neue Mitleser: „scheiß Herzchen“ ist auch so ein Running Gag hier im Blog. Bitte denkt Euch nichts dabei, dieses Blog ist ziemlich bekloppt. Oder, wie das Frechmonster gerade anmerkt, vor allem die Blogschreiberin.)

Um endlich zum Ergebnis des Geschmackstestes zu kommen: Der Caipi schmeckte mir sehr gut, einen Tick besser als mit Pitú. Und dieses köstliche Getränk lockt sogar schüchterne Ümpfe an. Damit dürfte die Epochalität dieses köstlichen Tropfens bewiesen sein. An alle Caipifans: Probiert ruhig mal andere Sorten aus, das sind interessante, wertvolle Experimente.

Noch mal zurück zur WM: Obwohl einiges im Zuge der WM sehr fragwürdig ist, freue ich mich trotzdem auf das Fußballfest. Mein Traumfinale wäre Brasilien — Deutschland. Aber vermutlich wird uns wieder Italien im Weg stehen. 🙂 Wir werden sehen… Außerdem hoffe ich, dass Brasilien nicht nur effizient und taktisch geprägt spielt, sondern ab und zu auch ein bisschen zaubert. Vielleicht sollten die Spieler einfach ein paar Tropfen Cachaça in ihren Tee gießen?

Vier interessante Links habe ich noch für Euch:

Ich hoffe, der Artikel hat Euch etwas gefallen, obwohl er ein bisschen anders (Euphemismus für „ziemlich bekloppt“) ist. Aber einfach nur Fakten aus dem Internet abschreiben wollte ich nicht so gern, obwohl das sicher einen höheren Informationsgehalt gehabt hätte.

Morgen geht es übrigens bei Sascha weiter. Mit welchem Land? Lasst Euch überraschen! Der puschelige Mendigo hat außerdem eine schöne Übersicht über die erste Teilnehmerrunde geschrieben. Ich freue mich schon darauf, viele Neuigkeiten über die anderen Teilnehmerländer zu erfahren. Ist ja als Weltherrscherin auch wichtig, über alle Staaten Bescheid zu wissen, nicht wahr? 😉

Und zum Abschluss zeige ich denen, die bis hierhin durchgehalten habe, was passiert, wenn man versucht, Monster zum aktiven Fußballspielen zu überreden, um die Vorfreude auf die WM zu steigern. Das hat zwar so explizit nichts mit Brasilien zu tun, aber immerhin fällt der Begriff „Cachaça“… Ob dieser kleine Fotostory-Anhang eine Belohnung oder eine Bestrafung ist, müsst Ihr selbst entscheiden. 😈 Immerhin enthält der Bericht ein schlechtes Wortspiel, das nur „Herr der Ringe“-Fans verstehen werden, es ist also alles drin oder zumindest ein bisschen. 😉

Mit zwei Klicks werden die Bilder übrigens noch größer, falls Ihr Euch den knuddeligen Flachlandhutzerich im Hintergrund noch genauer anschauen möchtet. 🙂

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24 Türchen, Tag 8: Eine höllische Weihnachtsgeschichte

Neulich erwähnte ich ja schon mal, dass ich bei Susannes und Mellas „24-Türchen“-Projekt mitmische. Die Bedingungen sind einfach: Jeden Tag geht ein Adventstürchen in einem Blog auf und dahinter verbirgt sich ein Blogbeitrag, der weihnachtlich angehaucht sein sollte. Bisher haben wir schon leckere Rezepte, spannende Bastelideen und einiges anderes zu lesen bekommen. Und weil sich bei so einem epochalen Projekt natürlich viel mehr als 24 Leute melden, gibt es an den meisten Tagen sogar zwei Blogs, die sich ein Türchen teilen. Ich selbst darf ein Duo mit Sabienes bilden, also klickt gleich mal hin, sie hat einen sehr interessanten Artikel für Euch geschrieben. Und dort findet Ihr auch die Frage zum Gewinnspiel. Gewinnspiel? Ja, Ihr lest richtig, Susanne und Mella (von Mella stammt übrigens die hübsche Grafik links oben) haben Partner aufgestöbert, die sich nicht haben lumpen lassen (weil ich ein faules Monster bin, habe ich diesen Part aus Susannes/Mendigos Blog kopiert):

  • Für die ruhigen Stunden im Leben hat uns Sonnentor leckeren Tee zukommen lassen.
  • My swiss choclate individuelle Schokolade für Jedermann und Jederfrau stellt uns einen Gutschein über 20 € zur Verfügung, den wir verlosen dürfen
  • Knallino.de – Bunte Vielfalt finden wir hier und für unsere Gewinner Frühstücksbrettchen Henne und Memohalter Hund
  • und unser Partner soxinabox ist mit einem Preis von 1 x 10,- EUR und noch 3x sind als Einzeltagesgewinne hinter anderen Türchen versteckt
  • 4 unterschiedliche Moneybags von 4you haben wir von schulranzen.com im Wert von insgesamt 60,- EUR bekommen
  • Ein Kalender lasst Euch inspirieren für 2013 — Danke an Andrea die diesen Gewinn organisiert hat
  • parfuemfactory der Duft, den Frauen wollen – und auch die Männer nicht unangenehm finden: Hello Kitty 50ml EdT und intimately Beckham women 30ml
  • Von Alexander Felden sein Buch „Rabenschwarz“ persönliche Signatur vom Autor an den Gewinner (danke an Kerstin, die uns dieses Schmankerl organisiert hat)
  • text-art.com gibt uns für Euch einen Gutschein für ein Poster — aber nicht irgendein Poster: Literatur auf dem Poster – eine Geschichte schön gestaltet auf einem Poster
  • Und last but not least – wenn das kein Hauptpreis ist: danke an unseren Partner skyscanner.de – der Partner für Unterwegs, und was eignet sich unterwegs besser als: ein Kindle

Und so könnt Ihr gewinnen: Jeden Tag gibt es eine Frage. Auch, wenn sich zwei Blogs beteiligen, ist die Frage nur auf einem der beiden Blogs zu finden. In diesem Fall stellt Sabienes die Frage in ihrem Beitrag. Ihr notiert Euch bitte alle Fragen und Antworten (hier eine Übersicht der bisher erschienenen Beiträge — wird alle paar Tage ergänzt) und spätestens am 24. Dezember schickt Ihr die Antworten gesammelt an annabelle.krause@web.de. Mit 15 richtigen Antworten gibt es 1 Los, mit 20 richtigen Antworten 2 Lose und 3 Lose mit 24 richtigen Antworten.

Lest Ihr noch mit, seid Ihr noch hellwach? Gut. Morgen geht es bei folgenden Bloggern weiter: Bianca und Verena elKafi (epochalen Blognamen beachten, bitte!). So, hoffentlich habe ich an alles gedacht. Ach so, mein eigener Beitrag sollte jetzt mal so langsam kommen, gelle? Als ich von dem Projekt hörte, dachte ich zuerst: Hm, Weihnachten. Rezepte. Basteleien. Kann ich alles nicht. Von mir Gebackenes würde keiner essen wollen. Als Waffe sind meine Backobjekte allerdings top, Saudi Arabien hat schon angefragt. Und Basteln? Ich breche mir mindestens drei meiner zehn Daumen, wenn ich die tollen Anleitungen nur lese … Was also tun? Was kann ich? Ein mehrstündiges Brainstorming mit meinen Monstern ergab das Resultat: eigentlich ja nix. Was natürlich nicht stimmt, ich kann nämlich XXL-Caipi, aber das hat nicht so viel mit Weihnachten zu tun, und Hot-Caipi lehne ich aus religiösen Gründen ab. Es blieb mir also nichts übrig, als eine meiner berüchtigten Fotostorys zu verbrechen. Seid gewarnt: Es wird bekloppt. Ich habe nun mal einen Ruf als Betreiberin des beklopptesten deutschsprachigen Blogs zu wahren, da müsst Ihr durch. 😉

Anmerkung 1: Aus Zeitgründen ist die Qualität der Bilder und die Aufmachung des Comics nicht gut gelungen, ich könnte das normalerweise zumindest etwas besser (aber nicht annähernd so brillant wie Raven. Lesetipp: Task Forest. Lohnt sich!). Anmerkung 2: Klick auf das Bildchen vergrößert. Noch ein Klick auf das Bildchen vergrößert noch mehr! Anmerkung 3: Für seelische Früh- oder Spätschäden, verursacht durch die Beklopptheit dieser Geschichte, übernehme ich keine Haftung. Allerdings täte mir das wahnsinnig leid. [Hier Hundeblick vorstellen.]

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Advent_7Advent_8Advent_9Advent_10Advent_11Advent_12Advent_13Weiha, das ist nicht nur der bekloppteste, sondern wohl auch der längste Beitrag. Sorry. 😳

Schwoap: Der Beginn!

Neulich in einer Umfrage entschied sich eine knappe Mehrheit dafür, dass ich mal wieder eine meiner bekloppten Fotostorys in Angriff nehmen möge. Manch einer, der dieses Blog noch nicht so lange kennt, dachte vielleicht, dass es schöne Fotos zu gucken geben würde, aber so ist es nicht. Es handelt sich hier um einen Bericht von den Dreharbeiten eines der ambitionierten Projekte meines Fernsehsenders Rübenbrei TV. Genau, ich besitze einen eigenen Fernsehsender! Das ist praktisch, nicht umsonst hat ja sogar die Politikerimitation Berlusconi so was. Mein Sender hat natürlich wesentlich mehr Qualität. Wir überzeugen mit Inhalt, anstatt fast nackte Frauen zu zeigen.

Die Schwoap also! Die Schwoap ist eine wundervolle Symbiose aus Schweinkram und Soap! So was war noch nie da! Ich setzte mein Autorenhuhn Hera Huhn an das Drehbuch, und sie sorgte für den nötigen schweinkramigen, seifigen Inhalt. Nebenbei hatte sie noch die Idee, den berühmtesten Porno Erotikfilm der Welt zu reloaden. Das ist gut, man kann die Ansprüche gar nicht hoch genug schrauben.

Wer diesen Film noch nicht kennt, hier die legendärste Szene:

Nie wurde ein brillanteres Drehbuch geschrieben!

Frau: „Ja, das ist der Stromkasten, mit dem wir immer Probleme haben, wenn Sie sich den mal angucken könnten?“
Mann: „Ja, gern, aber warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“
Frau: „Und warum hast Du ’ne Maske auf?“
Mann: „Hm… Dann blas mir doch einen.“

Dieses Ablenkungsmanöver, um nicht verraten zu müssen, warum er eine Maske trägt — brillant!

Aber zurück zur Schwoap. Es liegt in der Natur der Schweinkramsache, dass die Hauptdarsteller aus brillanten Sauspielern bestehen müssen. In der ersten Folge werden wir Florinda Fonroe kennenlernen, eine Sauspielerin von Format! Ihr Idol ist Marilyn Monroe, und ihre Nacktbilder im Playborstenvieh erregten großes Aufsehen weltweit.

In der Rolle des Maskenträgers sehen Sie Hotte Horst. Hotte nennt sich Hotte, weil er im Umkreis von 30 cm das hotteste Schwein überhaupt ist. Sein größtes Vorbild ist er selbst. Kein Wunder, handelt es sich doch um eines der legendären Häkelschweine! (Nein, Rechtschreibprüfung, kein Schweinigels und auch keine Weinschänke! Meine Güte, die kennt Häkelschweine nicht, ist es zu glauben? In was für einer Welt leben wir eigentlich?)

Wer mehr über diese brillanten Sauspieler und viele andere, die noch in Nebenrollen auftauchen werden (aber nicht alle heute), erfahren möchte, kann sich mein frisch aktualisiertes Monsters Meute durchlesen. Bitte auswendig lernen, das kann nie schaden, falls Sie mal zu dem berühmten Rübenbrei-TV-Quiz „Wer wird Euroniär?“ eingeladen werden sollten (man kann bis zu einem Euro gewinnen)!

Als Regisseurin benannte ich mein Huhn für alle Fälle, Ihr kennt sie alle: Trudi Träumlich. Der Fotojournalist, der Euch von den Dreharbeiten berichtet, bin ich selbst höchstpersönlich, jawoll, Eure Lieblingsweltherrscherin. Hätte ich es bloß gelassen, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Aber lest selbst. Wertvoller Tipp am Rande: Ein Klick vergrößert. Noch ein Klick vergrößert noch mehr, es ist der helle Wahnsinn! (Herr Berlusconi, auf die Bilder klicken, auf die Bilder!! Nicht auf … ach, egal, sind Sie wenigstens beschäftigt.)

Das war das. Seid Ihr noch da oder schon vor Schreck auf den Mars geflohen? Müsst Ihr nicht, ich halte ja meine schützende Hand über die Erde! Natürlich werdet Ihr über weitere Vorfälle und überhaupt den Fortgang der Story und den ganzen Rest auf dem Laufenden gehalten…

Monsternostalgiebloggingzeuchs (3)

Oder: Ihr glaubt gar nicht, was ich beim Stöbern alles wiederfinde…

Ich bin nämlich gerade dabei, meine Bernd-das-Brot-Bilder zu sichten, um für Magrat den Kalender fertigzustellen, denn ich dachte mir, dass ich vielleicht einige photogeshoppte Sachen nehme, anstatt einfach Bilder aus dem Web zusammenzuklauben. (Es gab mal eine Zeit, da habe ich ein bisschen mit Wallpaperbasteln und so herumprobiert.) Selbst malen kann ich ja leider nicht. Hatte ich schon erwähnt, dass Magrat mir eine supertolle eCard geschickt hat? Mit einer selbstgemalten Flachlandhutze, wunderschön! Ich weiß nicht, ob ich die hier mal zeigen darf? Magrat? Aber zurück zum Fall, ich habe eben auch die folgende Story wiedergefunden, sie entstand damals vor hunderten von Jahren für das Projekt 52 von Sari. Und sie passt noch so gerade eben rein, es ist nämlich eine Art Weihnachtsgeschichte mit Bernd dem Brot. Ich glaube, man muss das Berndiversum kennen, um einige Anspielungen zu verstehen, vielleicht reicht es aber auch schon zu wissen, dass Briegel der Busch ein total durchgeknallter Erfinder ist, dessen Erfindungen meistens explodieren oder sonstwie interessante Fehlfunktionen aufweisen. (Nein, Briegel hat nicht SAP erfunden! Also wirklich! Was hier wieder einige denken!) Chili ist ein Stuntschaf, zu deren Stunts zwingend mehrere Stangen Dynamit gehören — oder ihre Kanone, mit der sie ihre erfolgreichste Nummer „Das fliegende Schaf“ darbietet. Kommt jetzt alles in der folgenden Story eher nicht vor, aber schön, dass wir mal drüber geredet haben. 🙂

Klick macht groß, noch ein Klick noch größer.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass Rübenbrei TV beschloss, die Weihnachtsgeschichte mit Bernd und seinen Freunden zu verfilmen:

Eine kleine Krimigroteske (1)

Liebe Freunde, Follower, Verehrer, geneigte Leser des beklopptesten Blogs der Blogosphäre,

alles fing hiermit an. Ich beantrage also mildernde Umstände. Es geht um ein Gewinnspiel, das von den Teilnehmern knallhart fordert, eine Geschichte, ein Gedicht oder sonst irgendetwas zu verfassen, enthalten sein müssen folgende Begriffe:

‘Rabenschnabelbein’
‘Speiche’
‘Schnee’
‘Sägezahnmuskel’
‘Kräuterspirale’
‘Mona und Holmes’
‘Umdreher’

Zu gewinnen gibt es Kekse! Hundekekse! Nun stellte ich vor einiger Zeit die Frage, wie der Gewinner ermittelt wird. Losverfahren oder wird der beste Beitrag den Sieg erringen? Ich hoffte auf letzteres, denn dann hätten Hutze & Hursch ein Einsehen gehabt. Aber Silke hatte wohl Mitleid mit mir und antwortete, dass ein Losverfahren das Mittel der Wahl sein würde. Da nahmen Hutze & Hursch Fahrt auf! „Los, Du musst teilnehmen, beim Losen hast selbst Du mit Deinem bekloppten Unsinn eine Chance! Wir wollen die Leberwurst- und Thunfischkekse! Kriegst auch einen Thunfischkeks ab, vielleicht wirst Du dann ein bisschen intelligent!“ (Damit wollten sie mich motivieren.) „Ha“, antwortete ich. „Da steht aber, dass Leute ohne verfressene Hunde Schokolade kriegen! Und Ihr bellt doch immer, dass Ihr gar nicht verfressen, sondern unterfüttert seid! Ha! Hahaha!!!“

Na ja, okay, das war vor einiger Zeit. Die Bisswunden sind mittlerweile halbwegs verheilt … Und ich konnte mich also an die Arbeit machen. Meine Entscheidung war, sonst irgendetwas zu schreiben, denn sonst irgendetwas kann ich am besten. Ich habe versucht, eine Fotostory zu basteln, die die Begriffe enthält. Und Ihr werdet es nicht glauben, das tut sie. Also die Begriffe enthalten. Damit dürfte ich in der Lostrommel sein. Und natürlich würde ich die Hundekekse wählen, falls ich gewinnen sollte, was aber relativ unwahrscheinlich ist, denn ich habe bei so was meistens kein Glück, aber das macht auch nix, immerhin ist so Ralphsroteslieblingsmonster zu seiner ersten Hauptrolle in einer meiner Storys gekommen. Ich will ja gar nicht wissen, was passiert wäre, hätte ich die Rolle einem anderen Monster gegeben! Aber es ist natürlich eh die Idealbesetzung, alleine schon wegen seiner Schürze…

Die Story ist bekloppt. Aber ich habe vorgesorgt. In dem Programm konnte man nämlich beim Abspeichern die Qualität vorgeben, und ich habe:

Genau! Die Einstellung High gewählt. Also dürfte alles in Butter sein. Schon toll, oder?

Klick macht groß. Noch ein Klick macht noch größer.

Das war das. Hoffentlich habe ich keinen Begriff vergessen. Das wäre extrem ärgerlich und unschlumpfig. Und nun: „Seid umschlungen, Millionen von Hundekeksen!“ Falls ich sie denn gewinnen sollte …

PS: Ja, die Story geht noch weiter, aber bis zum 30. 11. werde ich die Fortsetzung wohl nicht schaffen, und das muss ja auch nicht, denn die Begriffe sind schon alle enthalten, ich hoffe, dass das gilt. In Anbetracht der Tatsache, dass ich die künftige Weltherrscherin bin, gehe ich davon aus, dass hier Einigkeit und Übereinstimmung mit der Gewinnspielleitung herrscht … 😉