Leseeindruck: „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer ***ICH MUSSTE DAS LESEN! OPFER AN DEN FUSSBALLGOTT! VERURTEILT MICH NICHT!

Wie bereits in der Überschrift dezent erwähnt: Ich musste das lesen!!! Achtung, Achtung, Achtung, Artikel enthält Spoiler!

Worum geht es?

Im letzten Roman durften wir erleben, wie Bella mit dem superhypermegagigaattraktiven Vampir Edward zusammengekommen ist. Er ist die Liebe ihres Lebens, ihr ein und alles und überhaupt. Der zweite Band beginnt mit Bellas Geburtstagsparty, die sie im Kreise ihrer blutschlürfenden Freunde verbringt. Frau Ungeschickt schafft es, sich am Geschenkepapier zu schneiden (hätte ich sein können), also: BLUUUUT!!!! Daraufhin flippt Jasper aus, das ist so’n anderer Vampir, und geht auf Bella los wie ein durstiges Monster auf einen XXL-Caipi. Alles großes Durstdrama, Baby.

Natürlich überlebt Bella, denn ansonsten hätte ich nicht noch drei Bände vor mir und das Opfer an den Fußballgott wäre kaum lohnend gewesen. Edward, ganz liebender Vampir, trennt sich von Bella, um sie zu schützen.

Danach haben wir reichlich lange LIEBESKUMMER im Roman. Bella wendet sich irgendwann Jacob zu und freundet sich tief mit ihm an. Er empfindet mehr, aber Bella wird auf immer und ewig nur Edward lieben, das weiß man doch! Jacob hofft trotzdem. Jacob wird kurze Zeit später zum Werwolf, auch das noch. Werwölfe bekämpfen Vampire, das wird ja immer schlimmer. Bella wird übrigens zu allem Übel von einer Vampirin verfolgt, die noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Immerhin verstehe ich nun die Fragen, über die ich manchmal in irgendwelchen Blogs oder Foren gestolpert war: „Team Jacob oder Team Edward“? Ich nehme Team Jacob, Vampire gehen mir auf die Nerven und außerdem sieht Socksi manchmal wie ein kleiner Werwolf aus, wenn er seine Grimassen zieht.

Und warum heißt der Roman nun „Biss zur Mittagsstunde“? Weil Edward in Gefahr schwebt, in großer Gefahr. Er möchte seinem Leben … seinem Nichtleben … seinem Untod … was weiß denn ich, wie man das bei Vampiren nennt?! ein Ende setzen. Klappt natürlich nicht, denn sonst hätte ich ja nicht noch 3 Bänder vor mir. Edward liebt Bella auch auf immer und ewig und kommt mit der Trennung gar nicht klar. Doch Vampire gehen nicht zum Psychiater, sie gehen ins Licht. Ins pralle Sonnenlicht nämlich. In Italien. Wer mehr wissen will, liest den Kram bitte selbst.

Wie hat es mir gefallen?

Etwas besser als der erste Band. Es gab mehr Handlung, außerdem Werwölfe, und nicht dieses andauernde „kommen wir zusammen?“ Nervig war der ewige Liebeskummer. Ja, das ist realistisch, das kennen wir vermutlich alle, das kann sich lange hinziehen, im Roman ist es trotzdem langweilig, jedenfalls für Leser wie mich, die mit Romantik wenig anfangen können.

Das Buch hatte übrigens ein paar ganz tolle Seiten! Hier ein Beispiel:

Ich gebe trotzdem mal ganz großzügig drei Caipigläser, aber nur wegen der Werwölfe.

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Lieblingscharakter

Jacob ist okay.

Das Cover

Wieder schnörkelig, dieses Mal in stahlgrau. Das „Biss“ blutrot, da bekommt man glatt Durst, allerdings nicht ich, dazu müsste das schon caipigrün sein.

Zahlen, Daten, Gedöns

1 Bella + 1 Edward = 2 anstrengende Leutchens

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 14: ein Kinder- oder Jugendbuch. Ich habe bei Wikipedia nachgelesen. Das gehört zur Gattung Jugendliteratur.

 

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Leseeindruck: „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling

 

Bevor ich Euch endlich mal wieder ein neues Buch vorstelle, aussageschwach wie immer, aber Hauptsache Caipigläser, hier ein wichtiger Hinweis: Es wird auch in 2018 Daggis tolle Challenge geben. Hier könnt Ihr Euch anmelden. Daggi hat dieses Mal sogar einige interessante neue Mottos mit eingebaut.

Ich selbst werde wohl trotzdem nicht mehr dabei sein. Es liegt nicht an der Challenge, die ist super. Zwei Gründe sprechen bei mir dagegen. Ich lese zu wenig, so dass es für mich eigentlich erst jetzt zu einer Herausforderung wird, wirklich passende Bücher zu den restlichen Mottos suchen zu müssen. Die ersten ca. 25 Bücher passen halt so oder so zu einem der Mottos. Ich wollte aber gerade erreichen, auch mal in den Tiefen älterer SuBs „buddeln“ zu müssen, um ein passendes Buch zu finden. Daggi vermutet, dass es gerade aufgrund der Schwierigkeit nun zu weniger Buchmeldungen kommt; für mich fängt aber gerade jetzt erst die spannende Herausforderung so richtig an. Ich schaffe dieses Jahr vermutlich 30 Bücher, für meine Verhältnisse ist das ziemlich gut, es gibt aber so einige Teilnehmer, die schaffen locker 40, 50 — eine Teilnehmerin hat sogar alle 60 Mottos erfüllt.

Der zweite Grund ist eigentlich der entscheidende: Ich kann nicht mal vernünftige Leseeindrücke schreiben, und ich empfand es teilweise als Belastung, wenn hier mal wieder drei, vier, fünf Bücher lagen und ich schon wieder einiges vergessen hatte, bevor ich endlich den Artikel geschrieben habe.

Irgendwas mit Büchern möchte ich trotzdem nächstes Jahr auch ins Blog stellen. Derzeitige Variante: Mal wieder A – Z (auf den Titel bezogen), dazu eine Bewertung mit meinem geliebten Caipigläserbewertungssystem und Foto „Buch mit Monster oder sonstiger Kreatur“. Das alles auf einer Projektseite, aber ohne jeweils extra Artikel zum Buch. Nachteil: Es kommt keine Information im Reader bzw. per Mail. Ist nun die Frage, wer diese Bücherartikel überhaupt vermissen würde?

Tja, mal sehen, so richtig entschieden habe ich mich noch nicht. Ich könnte es mir natürlich auch selbst ein bisschen herausfordernder gestalten, indem ich die Aufgabenliste in der Reihenfolge abarbeite, aber die Disziplin, die Leseeindrücke immer sofort zu schreiben, werde ich bestimmt nicht aufbringen. Das hat dieses Jahr schon nicht geklappt.

Nun erst mal zurück zum Fall.

Worum geht es?

„Qualityland“ ist ein Roman vom Autor der „Känguru-Chroniken“, die man kennen sollte, wenn man witziges, intelligentes Zeuchs mag. „Qualityland“ ist nicht ganz so gaggefüllt, aber immer noch witzig — wenn einem nicht gerade das Lachen im Hals stecken bleibt, denn vieles ist von unserer heutigen Realität nicht so weit entfernt. Qualityland ist das Land, in dem man nur gern lebt, wenn man Konsum mag und im Ranking hoch steht, denn angeblich allwissende Algorithmen ordnen die Menschen mittels eines Punktesystems einem bestimmten Level zu. Blöd ist z. B., wenn deine Freundin befördert wird, von Parship … ähm … QualityPartner einen besseren Partner vorgeschlagen bekommt, und dich daraufhin verlässt. Dann bringt auch noch eine Drohne von Amazon … nein, Quatsch, von TheShop ein blödes Produkt, dass man nicht haben will, obwohl TheShop doch angeblich immer weiß, was man sich am sehnlichsten wünscht und man deswegen gar nicht erst bestellen muss — die Produkte kommen alle vollautomatisch. Währenddessen stellt eine Partei einen Droiden als Spitzenkandidat für die Präsidentenwahl auf. Das interessiert den Protagonisten nicht. Er möchte nur das blöde Produkt wieder an TheShop zurückgeben — und stößt auf ungeahnte Schwierigkeiten.

Michael Kohlhaas meets Zukunftssatire.

Wie hat es mir gefallen?

Zukunft etwas überdreht weitergedacht, es würde mich nicht wundern, wenn einiges so ähnlich in der Zukunft passieren wird. Für komplette fünf Caipigläser fehlte mir irgendwie die letzte Bissigkeit.

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Lieblingscharakter

Pink. Ist aber kein pink fluffy unicorn. Oooh, ich nutze die Gelegenheit trotzdem für wertvolles Liedgut. Hatten wir schon viel zu lange nicht mehr:

Hachzzzz, schöööön!

Das Cover

Schwarz mit goldener Schrift. Gibt es auch in weiß. Leider nicht in pink, sorry, Krötengeneral.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (22. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550050151
  • ISBN-13: 978-3550050152

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 34, ein Buch, das 2017 erschienen ist.

Smile! Yeaaaahhhh!

Leseeindruck: „Schattenstill“ von Tana French

Worum geht es?

Der vierte Roman aus der Dublin-Murder-Squad-Reihe. Der erfolgreiche Ermittler Mike Kennedy wird in eine Neubausiedlung gerufen, in der eine Familie niedergestochen wurde, nur die Mutter überlebt schwerverletzt.

Wie hat es mir gefallen?

Von allen Büchern, die ich bisher aus der Reihe gelesen habe, hat mich dieses am meisten mitgenommen. Es lag wohl daran, dass zwei kleine Kinder zu Tode gekommen sind. Das geht mir auch in fiktiven Werken sehr nah. Wie immer hat es Tana French geschafft, eine Geschichte zu schreiben, in die man als Leser immer mehr reingezogen wird, es sei denn, man ist mehr auf Action oder überraschende Wendungen aus als auf das tiefe Eintauchen in die Beweggründe von Menschen. Dieses Buch spielt zu Zeiten der Wirtschaftskrise, die Neubausiedlung ist ein trister Ort, da die meisten Häuser nicht fertiggebaut wurden. Was Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit nach und nach mit Menschen anrichten kann, erfährt man in diesem Roman hautnah. Trotzdem hat es mich zwischendurch nicht ganz so gefesselt wie ihre anderen Romane, hin und wieder fand ich die Handlung etwas zähflüssig.

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Das Cover

Düster, wie alle Cover aus der Reihe. Passt sehr gut.

Zahlen und so

  • Taschenbuch: 768 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596188822
  • ISBN-13: 978-3596188826

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 58, ein Buch, das schon mindestens ein Jahr auf Deinem SuB liegt

Leseeindruck: „Altes Land“ von Dörte Hansen

Da sind wir wieder mit Lesezeuchs …

Worum geht es?

Nach dem Zweiten Weltkrieg landet die kleine Vera mit ihrer Mutter im Alten Land bei der Bäuerin Ida Eckhoff. Willkommen waren sie nicht. Veras Mutter heiratet den Sohn der Bäuerin, der ein posttraumatisches Trauma aus dem Krieg mitgebracht hat. Einige Jahre später macht sich die stolze Preußin vom Acker, um einen wohlhabenden Hamburger zu heiraten. Vera bleibt mit ihrem Stiefvater zurück und führt ein eigenwilliges Leben im Dorf. Einige Jahrzehnte später nimmt sie ihre Nichte Anne samt Sohn Leon auf, die Ottensen nicht mehr ertragen kann, seitdem ihr Lebensgefährte und Vater von Leon sich in eine andere verliebt hat.

Wie hat es mir gefallen?

Sehr gut. In einer lakonischen, beinahe kargen Sprache, passend zu Norddeutschland, schildert die Autorin das Leben diverser Dorfbewohner — alteingesessene Obstbauernfamilien, aber auch Aussteiger. Fast alle bekommen mit teilweise unterschwelliger Ironie ihr Fett weg. Wer viel Action und Handlung mag, könnte sich mit dem Buch vielleicht langweilen, wer sich für das Leben von unterschiedlichen Menschen interessiert, hoffentlich nicht. Und AfDeppen sollte man vor allem die Schilderungen der Flucht aus Ostpreußen solange um die Ohren hauen, bis sie was begreifen, aber so viel Zeit hat eh kein Mensch.

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Lieblingscharakter

Vera Eckhoff. Eigensinnig bis hin zur Sturheit zieht sie ihren eigenwilligen Lebensstil durch. Glück und Zufriedenheit bringt ihr das allerdings nicht oft.

Das Cover

Gut, dass da unter anderem Äpfel Kirschen (was halt so passiert, wenn man das Alte Land vor allem mit Äpfeln in Verbindung bringt) drauf sind, so konnte ich noch ein Motto finden, das wird nämlich so langsam schwierig.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328100121
  • ISBN-13: 978-3328100126

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 11, ein Buch mit etwas Essbarem oder einem Getränk auf dem Cover

Leseeindruck: „Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith

Worum geht es?

Endlich mal wieder ein Krimi, das hatten wir ja ganz lange nicht bei den Leseeindrücken! (Liebe neue Mitleser, dieses hier ist übrigens kein Buchblog, auch wenn es diese Woche danach aussieht. Bald regiert hier wieder die gut abgemischte Beklopptheit.)

Hier haben wir einen Privatdetektiv, der vorher im Afghanistankrieg im Einsatz war und dort einen Unterschenkel verloren hat. Obwohl er der Sohn eines berühmten Rockstars ist, muss er sich seinen Lebensunterhalt als „Privatschnüffler“ mühsam erarbeiten, denn er ist zu stolz, sich von Papi aushalten zu lassen, und der würde das wohl sowieso nicht tun. An seiner Seite ist seine neue Sekretärin Robin Ellacott, die sich als sehr große Hilfe erweisen wird.

Einige Monate nach dem Selbstmord eines berühmten Models bekommt der Detektiv den Auftrag, den Fall zu untersuchen. War es womöglich doch kein Selbstmord?

Nur für den Fall, dass Ihr es noch nicht wusstet: Robert Galbraith ist in Wirklichkeit J. K. Rowling.

Wie hat es mir gefallen?

Seeeehr gut. Der Roman erinnert so ein bisschen an alte Detektivgeschichten. Etwas runtergekommenes Büro, der Schnüffler als (beinahe) Einzelkämpfer, seelisch und körperlich angeschlagen. Der Fall an sich ist auch spannend. Rowling kann es einfach, auch wenn ich die Schilderungen der London-Gegend manchmal etwas arg ausführlich fand.

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Lieblingscharakter

Cormoran (so heißt der Detektiv) und Robin sind ein gutes Gespann.

Das Cover

Finde ich sehr gelungen.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 656 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442383218
  • ISBN-13: 978-3442383214

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 9, ein Buch mit mindestens einer Person auf dem Cover

 

Leseeindruck: „Leben oder gelebt werden“ von Walter Kohl

Worum geht es?

Zur Abwechslung mal kein Krimi! Wahnsinn! Dieses ist die Autobiographie von Walter Kohl, dem älteren Sohn von Hannelore und Helmut Kohl. Ich war vor allem neugierig, wie es sich so als Sohn eines Politikers wie Kohl lebt. Einiges war bedrückend zu lesen, zum Beispiel, dass er in der Schule verkloppt wurde, nur weil er der Sohn von Kohl war … Oder wie die Söhne in den Zeiten des RAF-Terrors mit Personenschutz zur Schule mussten.

Er schildert aber auch, wie es ihm gelang, sich von der Opferrolle des „Sohn vom Kohl“ und der damit verbundenen Nachteile nach und nach freizukämpfen.

Das Buch stammt übrigens schon aus 2011, Interna der neuen Ereignisse wird man also vergebens suchen.

Wie hat es mir gefallen?

Ist nicht nur Stoff für kleine Neugiermonster, sondern auch der Aspekt, sich vom seelischen Gepäck aus der Kindheit zu lösen, ist sehr interessant. Helmut Kohl war übrigens auch privat der bestimmende Mensch, den wir aus der Politik kannten — wenn er sich nicht eh aus den Familienangelegenheiten rausgehalten hatte und seine Frau machen ließ.

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Das Cover

Ja, Ihr seht es ja selbst. Schlicht, ein bisschen Auflockerung durch unterschiedliche Schriftarten- und Farben…

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345370228X
  • ISBN-13: 978-3453702288

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 15, ein Sachbuch oder eine Biografie

 

Leseeindruck: „Schwarzwälder Schinken“ von Ralf H. Dorweiler

Worum geht es?

Hier haben wir den 3. Band rund um Schlaicher, seinen Basset,  seine gewitzte Mitarbeiterin Martina, Kommissar Schlageter, den geschäftstüchtigen Nachbarn und wie sie alle heißen. Dieses Mal geht es um ein verschwundenes Mädchen.

Wie hat es mir gefallen?

Wieder sehr gut, man muss die Bagage einfach gern haben. Selbst Schlageter so ein kleines bisschen. Lange bleibt offen, ob das Mädchen lebendig wiedergefunden wird, nebenbei gibt es wieder unterhaltsame Handlungsstränge wie die Putzagentur „Perlenkette — Eine Perle auch für Sie“ (was für ein bescheuerter Name und Slogan, oder?)

Basset-Bonus, obwohl Dr. Watson keine allzu große Rolle spielt, es ist nicht zu vergleichen mit Tierkrimis, wo die Tiere wirklich die Hauptrolle spielen und die Fälle lösen. Auch wird die Handlung nicht aus der Perspektive des Hundes geschildert. Aber er ist oft mit dabei und so ein Basset bietet ja von Natur aus viel Charakter und Bereicherung.

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Lieblingscharakter

Dr. Watson, aber Herrchen und Martina sind auch sehr sympathisch. Manchmal finde ich Martina eine ganz kleine Spur zickig, allerdings ist Schlaicher verbal ihr gegenüber teilweise auch arg ungeschickt.

Das Cover

Ist ein Basset drauf, alles ist gut.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897056089
  • ISBN-13: 978-3897056084

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 5, ein Buch, das Dich zum Schmunzeln, Grinsen, Lachen gebracht hat

Leseeindruck: „Biss zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer / ICH MUSSTE DAS LESEN; OPFER AN DEN FUSSBALLGOTT!!!!

Wie gesagt: Ich musste das lesen, es ist eines meiner Opfer an den Fußballgott. Aber ganz ehrlich: Das war das letzte Mal. Dieser Trümmerhaufen, den diese verdammt unfähigen Leute (Bruchhagen, Beiersdorfer, Todt, Gisdol) aus meinem HSV gemacht haben, der ist es nicht wert, allenfalls würde ich Teer und Federn finanzieren, um die ganze Bagage aus Hamburg zu jagen. Aber das ist ja nicht das Thema, also zurück zum Fall.

Worum geht es?

Schülerin verliebt sich in Vampir. Wusstet Ihr eh schon. Das ist eigentlich auch fast schon die gesamte Story.

Wie hat es mir gefallen?

Ich möchte eigentlich keinem Fan auf die Füße treten, ich weiß ja, dass viele die Bücher lieben. Trotzdem: Das ist einfach kein wirklich gutes Buch. Echt nicht. Vampire, die in der Sonne glitzern. Natürlich ist Edward unschlagbar attraktiv und muss Bella andauernd aus der Patsche helfen. Klischee, Klischee, nerv, nerv. Immerhin ist der Schreibstil etwas besser als bei „50 Shades of Grey“, das ist allerdings nicht sonderlich schwer.

Im letzten Viertel wurde es dann doch noch einigermaßen spannend, da kam nämlich richtige Gefahr auf, nicht immer nur dieses Verliebtheitsgedöns und hach ich bin ein Vampir und viel zu gefährlich für Dich, Bella. Na ja, erschwerend kommt hinzu, dass ich mit Romantik-Geschichten nicht so viel anfangen kann. Romane, in denen es sich fast nur darum dreht, ob die Protagonisten zusammenkommen oder nicht, sind für mich extrem öde, es sei denn, sie sind witzig dabei. Dafür kann natürlich die Autorin nichts, aber wie ich schon häufiger erwähnte: Meine Leseeindrücke sind gnadenlos subjektiv. Ich geb 2 1/2 Caipigläser, weil es zum Schluss noch spannend wurde.

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Lieblingscharakter

Ach, was weiß ich, Bellas Eltern sind ganz okay.

Das Cover

Schnörkelschnörkelblutstropfen. Passt schon.

Zahlen, Daten, Gedöns

Viel zu viele Seiten. Und davon gibt es vier weitere Bände, die ich lesen muss!

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Mir fehlt eine Aufgabe, die da in etwa heißt: „Welches Buch hast Du unter Qualen gelesen?“ oder ähnlich. So nehme ich einfach mal Nr. 55, ein Buch mit mindestens 500 Seiten. Ja, 510 Seiten!!!

Leseeindruck: „Ostfriesenkiller“ von Klaus-Peter Wolf

Dieses Jahr ist sehr krimilastig, aber keine Angst, ein paar Bücher aus anderen Genres wird es auch noch geben.

Worum geht es?

Einer dieser Regionalkrimis, die in den letzten Jahren wie Wildkraut in meinem Garten aus dem Boden schießen. Hier haben wir den ersten Fall der Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen, die sich in Ostfriesland mit mehreren Morden herumschlagen muss. Natürlich hat sie auch privat Probleme, das muss so in der Krimiliteratur. 😉

Wie hat es mir gefallen?

Das Buch liest sich spannend und die Auflösung des Falles hat mir zu denken gegeben, ob man bzw. ich nicht bestimmte Leute zu leicht in eine Schublade steckt. Mehr kann ich nicht verraten, sonst wäre die Lösung des Falles zu einfach.

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Lieblingscharakter

Die Kommissarin ist schon okay, obwohl sie mich manchmal auch genervt hat.

Das Cover

Alles mit Meer ist gut!

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch (1. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596166675
  • ISBN-13: 978-3596166671

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 7, ein Buch, das verfilmt wurde, gerade verfilmt wird oder für das eine Verfilmung geplant ist.

 

Leseeindruck: „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón

Worum geht es?

Barcelona 1945. Der zehnjährige Daniel wird von seinem Vater auf den Friedhof der vergessenene Bücher mitgenommen. Hier darf er sich ein Buch aussuchen. Es wird sein Leben über Jahrzehnte bestimmen und ihn in diverse Turbulenzen und Gefahren bringen.

Wie hat es mir gefallen?

Kennt Ihr das, Ihr lest die ersten zwei, drei Sätze eines Buches und seid verliebt? Genau das ist mir mit diesem Buch passiert. Es ist spannend, es ist schön geschrieben, es ist politisch, es ist eine Liebeserklärung an Bücher und das Schreiben. Ich war sehr traurig, als ich es durchgelesen hatte. Wie schön, dass es noch weitere Romane rund um den Bücherfriedhof gibt.

Keine Diskussion, 5 von 5 XXL-Caipis!

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Lieblingscharakter

Da bieten sich mehrere an, sicher auch ein Grund, warum ich den Roman so sehr mag. Daniel, sein Vater, Fermín …

Das Cover

Auch das ist wunderschön.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 565 Seiten
  • Verlag: Fischer
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596196159
  • ISBN-13: 978-3596196159
  • Originaltitel: La sombra del viento

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 27, ein Buch von einem Autoren, der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt. Der Autor wurde in Barcelona geboren.