Leseeindruck: „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón

Worum geht es?

Barcelona 1945. Der zehnjährige Daniel wird von seinem Vater auf den Friedhof der vergessenene Bücher mitgenommen. Hier darf er sich ein Buch aussuchen. Es wird sein Leben über Jahrzehnte bestimmen und ihn in diverse Turbulenzen und Gefahren bringen.

Wie hat es mir gefallen?

Kennt Ihr das, Ihr lest die ersten zwei, drei Sätze eines Buches und seid verliebt? Genau das ist mir mit diesem Buch passiert. Es ist spannend, es ist schön geschrieben, es ist politisch, es ist eine Liebeserklärung an Bücher und das Schreiben. Ich war sehr traurig, als ich es durchgelesen hatte. Wie schön, dass es noch weitere Romane rund um den Bücherfriedhof gibt.

Keine Diskussion, 5 von 5 XXL-Caipis!

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Lieblingscharakter

Da bieten sich mehrere an, sicher auch ein Grund, warum ich den Roman so sehr mag. Daniel, sein Vater, Fermín …

Das Cover

Auch das ist wunderschön.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 565 Seiten
  • Verlag: Fischer
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596196159
  • ISBN-13: 978-3596196159
  • Originaltitel: La sombra del viento

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 27, ein Buch von einem Autoren, der nicht aus Deutschland, Großbritannien oder den USA stammt. Der Autor wurde in Barcelona geboren.

 

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Leseeindruck: „Das Seehaus“ von Kate Morton

Dieses Jahr habe ich mir gesagt, Fellmonster, Du beteiligst Dich wieder an der tollen Challenge von Daggi und schreibst immer sofort nach dem Auslesen eines Buchs den Leseeindruck, dann bleibt der Aufwand überschaubar und du hast nicht solche merkwürdigen Aktionen wie 4 Bücherartikel an einem Tag im Blog.

Klappt echt super, im Regal für noch zu schreibende Leseeindrücke liegen glaube ich nur noch 6 oder 7 Bücher.

Aber nun zum Buch.

Worum geht es?

1933: Ein kleiner Junge verschwindet. 2003: Eine junge Polizistin stößt auf die alte, nie geklärte, Geschichte. Wir haben hier einen typischen Kate-Morton-Roman, eine Art Familiensaga mit Krimianteilen. Sie springt vor und zurück in den Zeiten, nach und nach lernen wir viele Familienmitglieder kennen, eine größere Rolle spielt in diesem Roman außerdem das Kriegstrauma, das viele Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg mit sich herumschleppten.

Wie hat es mir gefallen?

Ich mag diese Art Bücher, das ist eine schöne Sommerlektüre, ohne zu seicht zu sein. Außerdem gefällt es mir, wie Kate Morton immer wieder die Perspektiven wechselt. Zum Schluss gibt es ein bisschen arg viel Zufall, aber was soll’s, es ist halt ein Roman. Mich stört so was nicht so sehr. Das ist mir 4,5 von 5 XXL-Caipis wert.

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Lieblingscharakter

Alice Edevane

Das Cover

So idyllisch! So ein Anwesen möchte ich auch! 🙂

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 624 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag; Auflage: Taschenbucherstausgabe (10. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453359461
  • ISBN-13: 978-3453359468
  • Originaltitel: The Lake House

Erfüllte Aufgabe

Nr. 12, „ein Buch mit einem Gebäude oder Bauwerk auf dem Cover“

 

Leseeindruck: „Eine Maus kommt selten allein“ von Rita Mae Brown

Worum geht es?

Bis zum 15. Katzenkrimi mit Mrs. Murphy und ihren Freunden habe ich mich nun vorgearbeitet. Dieses Mal ist Frauchen Harry mit ihren Schnüffelnasen nicht im heimischen Crozet zugange, sondern ermittelt in Kentucky auf einem Reitturnier, wo es zu mehreren Todesfällen kam.

Wie hat es mir gefallen?

Ich fand es etwas besser als den Vorgängerroman, zum Einen startete die spannende Handlung eher, zum Anderen fand ich die Rahmenhandlung rund um das Turnier etwas interessanter als das öde Weinanbau-Gedöns aus dem letzten Roman. Und trotzdem sind die Romane nicht mehr so skurril-charmant wie die ersten Bände. Ich vergebe mal ganz knapp 4 XXL-Caipis, empfehle aber bei Interesse, wirklich mit den ältesten Romanen der Reihe zu starten, zumal es auch fortschreitende Rahmenhandlungen im Privatleben der Hauptperson gibt. Die Tiere reißen halt immer viel raus, wobei mir in diesem Roman der Affe ziemlich auf die Limette ging.

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Lieblingscharakter

Mrs. Murphy, Pewter und Tucker (die Tiere).

Das Cover

Bleibt dem Stil der Vorgänger treu, gefällt mir nach wie vor gar nicht, aber es kommt ja auf den Inhalt an.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548280625
  • ISBN-13: 978-3548280622
  • Originaltitel: Puss’n Cahoots

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

13. einen Krimi oder Thriller

 

 

Leseeindruck: „Sterbenskalt“ von Tana French

Worum geht es?

Aus guten Gründen hat Undercover-Ermittler Frank Mackey vor langer Zeit die Hacken in den Teer gehauen und seine „Hood“ verlassen. Viele Jahre später wird er zurückkehren, denn eine Leiche wurde gefunden — war es seine Jugendliebe? Obwohl er nicht zur Mordkommission gehört, verstrickt er sich gewollt immer mehr in die Ermittlungen und so gerät er auch wieder in das Familienleben, vor dem er einst floh.

Wie hat es mir gefallen?

Auch diesen Krimi von Tana French fand ich wieder großartig. Dieses Mal hatte ich recht früh eine Ahnung, wer der Mörder war, aber das hat der Story nicht geschadet. Es geht in ihren Büchern um mehr als nur die Frage, wer der Täter war. Ich spendiere also fünf von fünf XXL-Caipis:

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Lieblingscharakter

Frank Mackey ist nicht unbedingt sympatisch (im Vorgängerroman fand ich ihn eher zum Abgewöhnen), aber man versteht im Laufe des Romans immer besser, warum er zu einem ruppigen Zyniker wurde. Und doch bemüht er sich sehr, seiner Tochter ein guter Vater zu sein. Eine vielschichtige Persönlichkeit, wie man so schön sagt.

Das Cover

Ich mag die düsteren Foto-Covers der Romanreihe sehr gern.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 624 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 8 (26. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596188342
  • ISBN-13: 978-3596188345

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 6: „Ein Buch, das Dich traurig oder nachdenklich gemacht hat.“ Ja, mal wieder ein Beispiel, wie viel ein alkoholkranker Elternteil zerstört.

 

Leseeindruck: „Der elektrische Mönch“ von Douglas Adams

Worum geht es?

Laut Inhaltsangabe um ein Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos“. Und ja, das kommt auch alles vor, mehr oder weniger.

Wie hat es mir gefallen?

Hätte mich jemand gefragt, wer so ein neues Genre schaffen könnte, hätte ich geantwortet, entweder Terry Pratchett, Walter Moers oder eben Douglas Adams.

Doch leider habe ich mich über weite Strecken gelangweilt. Das Buch lag ewig teilgelesen hier herum, ab und zu habe ich mich aufgerafft, um wieder mal ein, zwei Kapitel weiterzukommen, um es dann wieder Wochen beiseitezulegen. Und das bei einem Douglas-Adams-Roman! Zwischendurch nahm die Handlung mal etwas Fahrt auf, aber das vorherrschende Gefühl bei mir war: Plätscherplätscherplätscher. Auch mit den Protagonisten, obwohl skurril, wurde ich nicht richtig warm.

Ich kann dafür nur 3 Caipi-Gläser vergeben, sorry. (Nur, um noch mal darauf hinzuweisen: Meine Eindrücke sind subjektiv, ich habe keine Ahnung von angemessenen Rezensionen und Kriterien der Qualitätseinschätzung, das ist hier alles frei Monsterschnauze, also möge sich kein Fan angegriffen fühlen, übrigens verehre ich Douglas Adams für die Anhalter-Reihe sehr.)

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Bei Amazon sind viele begeistert, vielleicht fehlt mir einfach nur der Zugang zu einem eigentlich großartigen Buch? Will ich nicht ausschließen. Oder hatte ich eine zu hohe Erwartungshaltung aufgrund der Anhalter-Romane?

Lieblingscharakter

Das Pferd. 🙂

Das Cover

Ihr seht es ja selbst. Nicht richtig schlecht, aber in Begeisterungsstürme brechen weder die Dirndl-Zenzi noch ich aus.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 284 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453199081
  • ISBN-13: 978-3453199088

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 49, ein Buch, das Dir geschenkt wurde. Nämlich von der Wunderbaren Welt des Wissens, deren Blog leider zurzeit brachliegt. Es scheint so, als verlieren wir ein weiteres großartiges Blog an Twitter, aber was will man machen.

 

Leseeindruck: „Ein Teufel zu viel“ von Ralf H. Dorweiler

Worum geht es?

Hier haben wir den zweiten Band rund um Rainer Maria Schlaicher. Auch dieses Mal wird er gegen seinen Willen in eine Mordssache hineingezogen, die dieses Mal besonders teuflisch ist, und dann kommt noch sein Vater zu Besuch. Auch sonst geht einiges schief, ein Leben wie ein permanenter Montag … Trotzdem immer treu an seiner Seite: Basset Dr. Watson.

Wie hat es mir gefallen?

Basset-Content! 5 XXL-Caipigläser! Wenn ich überhaupt Haare in der Suppe gefunden habe, dann, dass mir dieses Mal etwas zu viel alemannischer Dialekt vorkommt, das ist etwas anstrengend zu lesen. Wenn auch wenigstens nicht ganz so unverständlich wie die französischen Teile in „Felix Krull“. Ich hasse es, wenn in Büchern eine Sprache, die ich nicht verstehe, verwendet wird, aber wir wollen jetzt nicht großartig abschweifen.

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Lieblingscharakter

Logo wieder Dr. Watson, wer denn sonst?! Basset-Power!

Das Cover

Basset schön im Vordergrund, so muss das!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag; Auflage: 1 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389705518X
  • ISBN-13: 978-3897055186
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,2 x 20,6 cm

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 53, ein Buch mit weniger als 300 Seiten

Leseeindruck: „Fever Pitch“ von Nick Hornby

Endlich mal wieder ein Beitrag zu Daggis toller Challenge!

Worum geht es?

Dieses tolle Buch schlummerte auf einem meiner ältesten SuBs — bis meine Therapeutin irgendwann sagte, dass es Parallelen zu meiner Situation gäbe. Der Autor kam nämlich über seinen Vater zu seinem Fußballverein, und seine Eltern waren auch geschieden. Daraufhin wühlte ich endlich in den Tiefen meines Bücherregals und zog das vollgestaubte Buch heraus. Es ist eines der Fußballbücher überhaupt und beschreibt die Beziehung des Autors zu Arsenal London. Wer glaubt, dass Fußballfans nicht alle Limetten im Glas haben, den dürfte dieses Buch bestätigen. Beleuchtet werden die Jahre 1968 bis 1992, also eine Zeit, in der der Profifußball noch nicht ganz so durchkapitalisiert wie heute war, wenn auch in den 90ern schon deutliche Anzeichen sichtbar waren. Eine Art Autobiographie im Schatten des Arsenal Stadiums in Highbury (mittlerweile abgerissen).

Wie hat es mir gefallen?

Beruhigend zu wissen, dass der Typ in Sachen Fußball ja noch viel mehr einen an der Marmel hat als ich! Ganz bestimmt. Okay, er wird wohl nicht gerade, so wie ich, Helene Fischer hören, weil er dem Fußballgott ein Opfer bringen muss, auch wird er nicht die „Biss…“-Reihe lesen, weil er ein Opfer… wisst schon. Auf einmal stehst Du da und lachst mich an, in meinem Kopf ist eine Achterbahn … Ja, danke, Helene, hört sich an wie der Song zum HSV-Fan-Dasein (danke, Dad), oder? Jedenfalls war Hornby bei ca. 87 Millionen Auswärtsspielen dabei, Heimspiele sowieso alle, da kann ich nicht mithalten, ich scheue die geballte Ansammlung von Menschen auf engem Raum zu sehr. Das Buch hat mir gut gefallen, klar, ist ja Fußball. Leider konnte ich mit den meisten Namen nichts anfangen, bin halt im englischen Fußball nicht sehr bewandert (klar, Kevin Keegan, der wurde auch ein paar mal genannt, den kenne ich natürlich!), dafür kann der Autor aber nichts.

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Hach ja, Caipi, der dreimonatige Verziche darauf ist ein weiteres Opfer an den Fußballgott, aber sonst bin ich ganz normal!

Lieblingscharakter

Der Autor selbst. Fußballbekloppter im Geiste.

Das Cover

Rot mit einem Jungen im Fußballdress drauf. Passt.

Zahlen, Daten, Fakten

„Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten“ (Sepp Herberger)

  • Taschenbuch
  • Verlag: Köln : Kiepenheuer und Witsch (1999)
  • ASIN: B0043SGW2A
  • 335 Seiten
  • Alte Ausgabe, mittlerweile gibt es eine Neuübersetzung

Erfüllte Aufgabe

Nr. 2: ein Buch mit einem überwiegend rosa oder roten Cover

Es zieht uns dahin, wo das Leben spielt … Der Weg ist unser Ziel … Die Sonne steht so hoch wie nie … Ja, danke, Helene, ist die halbe Stunde bald rum?

Fischige Grüße von Eurer künftigen Weltherrscherin

 

Heute ist der 10. Juli 2017

 

Ist das nicht toll? Wisst Ihr, was heute vor 9 Jahren war?

Da wurde dieses Blog geboren! Hier ist der erste Artikel. Entstanden aus der Idee, mal wieder mehr zu schreiben, ohne sich wirklich mit Blogs genauer auszukennen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Blogspot, doch schon nach relativ kurzer Zeit zog es mich zu WordPress. Dort entstand mein erster Welteroberungsblog, den ich nach einigen Jahren aus Gründen, die hier nichts zur Sache tun, beendete. Ich hielt es aber nicht lange ohne die Bloggerei aus, und so kam es zum Monstermeuten-Blog, der sich eigentlich vom Welteroberungsblog unterscheiden sollte, es aber außer bei der Struktur (Kategorieren, Tags) nicht wirklich tut.

Da ich nach und nach fast alle alten Artikel in dieses Blog übernehme, auch wenn dieses Projekt aus Zeitmangel zurzeit leider ruht, gilt auch für dieses Blog also das Geburtsdatum 10. Juli 2008. Somit wird es heute 9 Jahre alt, das kleine bekloppte Baby, das mir ein so schönes Hobby geworden ist und durch das ich einige interessante, besondere Menschen kennenlernen durfte.

Da ich die Bloggeburtstage meistens vergesse und mir das vermutlich auch nächstes Jahr wieder passieren wird, dachte ich mir also vor ein paar Wochen: Feiere das doch mal ordentlich — ohne Caipi (Opfer an den Fußballgott), dafür aber mit einem Gewinnspiel. Ich erzählte davon Heidi, und sie spendete sofort ein irre tolles Buchpaket:

(Gebraucht, aber in sehr gutem Zustand.)

Horst Evers geht ja sowieso immer. „Die sonderbare Buchhandlung…“ soll auch ein sehr schönes Buch sein, und die anderen Werke hören sich ebenfalls unterhaltsam an. Nelly und Socksi möchten vor allem, dass die „Sachkunde für Hundehalter“ schnellstens die WEZ verlässt, sie haben Angst, dass ich auf merkwürdige Ideen kommen könnte. So abwegig ist das nicht, ich googele ja auch nach Trump-Fanfiction (inspiriert von Dergl, aber sie konnte natürlich niemals ahnen, dass ich SO bekloppt bin). Es gibt übrigens durchaus einige Trump-Storys, gern wird das Pairing Trump/Putin literarisch verarbeitet, wer mehr wissen will, muss selbst googeln, ich habe mich nach der Lektüre zweier kurzer Kapitel von diesem Themenkomplex verabschiedet. Wo war ich? Ach ja:

Danke, liebe Heidi!

Ich habe noch ein neues, ungelesenes Buch dazugepackt:

Ein sehr spannender Krimi mit einigen Ehrerbietungen an alte Detektivschmöker. Hinter Robert Galbraith verbirgt sich übrigens niemand Geringere als Joanne K. Rowling.

Das ist also ein Preis. Ich wollte aber noch etwas ein bisschen Durchgeknallteres, weil das hier ja ein Beklopptiblog ist.

Die meisten von Euch haben schon meine Buchlinge gesehen:

Die sind mit Liebe gehäkelt (nicht von mir!) und gibt es so nirgends zu kaufen. Hier also der nächste Preis: Wer ihn gewinnt, darf sich aus folgenden Farben zwei aussuchen, ein Häkelgenie wird daraus einen Buchling fertigen:

Das ist kein bekloppter, sondern ein epochaler Preis. Wer unbedingt etwas Beklopptes haben möchte, dem biete ich zusätzlich zu diesem Preis zwei, drei meiner berüchtigten selbstgefertigten laminierten Lesezeichen an. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ein Format haben, das alles, aber nicht lesezeichengerecht, ist, außerdem sind sie krumm und schief ausgeschnitten. Manchmal ist sogar noch ein merkwürdiger Text mit drauf.

Wir fassen also zusammen: Es gibt zwei epochale Preise: Das monstermäßige Bücherpaket und den großartigen Buchling (optional mit pfuschigen Lesezeichen dazu).

Ein kleines bisschen was müsst Ihr dafür tun, ist aber nicht schlimm. Ihr kennt ja meine Nelly. Sie liebt es, Dottis in den Garten zu schleppen. Hier sehen wir die beiden plus Dottis und sogar einer Schlange. (Klick vergrößert das Foto, lohnt sich.)

Hin und wieder legt sie die Dottis so hin, dass es einer geheimen Symbolik gleicht. Ich glaube, ich bin da einer großen Sache auf der Spur! (Die hat sie wirklich selbst so hingelegt. Der Graben stammt ebenfalls von Firma Nelly Tiefbau & Co. KG.)

Nun ist es so, dass Nelly die Dottis raus-, aber so gut wie nie  wieder hereinschleppt. Das heißt für mich also, einmal wöchentlich Dottis zusammenzusuchen und ggf. auch in die Waschmaschine zu stopfen.

Und jetzt das Rätsel: Wie viele Dottis befinden sich in diesem Korb? Bedenkt bitte, dass sich unter dieser Schicht noch weitere Dottis befinden könnten, Ihr seht nicht die Tiefe des Korbes, in der die guten Stücke liegen. Es reicht also nicht, nur die sichtbaren zu zählen.

Die Regeln sind einfach: Wer der Wahrheit am nächsten kommt, darf sich einen der Preise aussuchen, der zweite Sieger bekommt den anderen (wenn er möchte — wenn er sagt, das ist nix für ihn, spendiere ich ihm einen 10-EUR-Gutschein eines Onlineshops nach Wahl und spende 20 Euronen an Stray Dogs Bosnien, dafür behalte ich den Buchling oder das Bücherpaket einfach selbst 🙂 ). Bei mehr als zwei Gewinnern entscheidet das Los. Schreibt Euren Tipp einfach in die Kommentare, jeder darf nur einen Tipp abgeben, und Rateschluss ist Freitag, der 14.07.2018.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und andere krumme Wege auch. 🙂

Die Preise sind recht buchlastig, obwohl dieses kein Buchblog ist. Nelly wollte nicht, dass ich einen ihrer Dottis verlose, sonst hätte es noch einen weiteren Preis gegeben. 😉

Viel Spaß beim Raten, und wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr einen Caipi auf das Monsterblögchen trinken. Ich darf ja nicht …

Leseeindruck: „Der mit dem Scheich tanzt“ von Stefan Bauer

Gaaanz toll und konsequent: Als ich mich dieses Jahr für die Challenge anmeldete, war ich wild entschlossen, fertig gelesene Bücher sofort zu verbloggen. Nun liegen hier schon wieder vier Exemplare, die nach einem Leseeindruck schreien… Egal, meine Inkonsequenz ist ja bekannt.

Kommen wir also zum Thema.

Worum geht es?

Der Autor (Stefan Bauer ist ein Pseudonym, keine Ahnung, wie sinnvoll das ist, weil in dem Buch mehrere Fotos von ihm sind) geht für ein Jahr als Paramedic nach Saudi-Arabien.

Wie hat es mir gefallen?

Wer nicht gerade unter einem Stein lebt, weiß zumindest grob über die Verhältnisse in Saudi-Arabien Bescheid, insofern überraschten mich die meisten Schilderungen nicht; einiges war trotzdem hart zu lesen, wenn es auf Einzelschicksale runtergebrochen wird. Aber Saudi-Arabien ist ja unser Best Friend in der Region, viele Waffenbestellungen machen es möglich, da ist es dann auch einfach mal nicht sooooo schlimm, dass dort gefoltert wird, es öffentliche Hinrichtungen gibt und mehrere Bevölkerungsgruppen so gut wie keine Rechte haben (Frauen, Gastarbeiter…). Tja, Syrien, vielleicht hätten große Waffenbestellungen bei US-amerikanischen Firmen geholfen?

Aber genug Zynismus. Der Autor beschreibt auch persönliche Aspekte, so dass wir eine gute Mischung zwischen medizinischen Einsätzen und seinem Privatleben haben. Zum Schluss merkte ich dann bei mir aber doch, dass es mit den medizinischen Notfällen so langsam genug war, zumal ziemlich am Ende ein äußerst furchtbarer Vorfall geschildert wurde. Für ganz schwache Nerven ist das Buch nichts… Es gibt aber auch schöne Momente, und es kommt auch nicht die ganze Bevölkerung des Staates schlecht weg. Bin mir trotzdem sicher, dort nie hinzuwollen, das wusste ich aber schon vorher.

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Lieblingscharakter

Der Autor selbst. Er hat einem Welpen das Leben gerettet, wie könnte ich ihn nicht mögen? Auch sonst spürt man, dass er seinen Job mit Herzblut ausübte und ein sehr mitfühlender Mensch ist.

Das Cover

Vielleicht geht es nur mir so, aber so ein bisschen sieht das Cover nach orientalischer Herrlichkeit aus, von der bekommt man aber nicht so viel zu lesen, was auch daran liegt, dass der Autor seine Einsätze hauptsächlich in einer armen Gegend absolvierte. Eigentlich kein schlechtes Cover, für meinen Geschmack aber in Hinsicht auf den Inhalt etwas zu verspielt.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (8. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785725515
  • ISBN-13: 978-3785725511

Erfüllte Aufgabe

Nr. 60: „Ein Buch das jemand für Dich bestimmt hat – Du wählst drei bis fünf Bücher aus, fotografierst oder stellst sie anderweitig auf Deinem Blog vor und lässt Deine Leser abstimmen, welches Du als nächstes lesen sollst.“ Ja, Ihr erinnert Euch vielleicht noch dunkel an die Abstimmung von vor drölfhundert Tagen. Das Buch war übrigens ein Geschenk meines Lieblings-Krötengenerals.