Leseeindruck: „Born To Run — Die Autobiographie“ von Bruce Springsteen

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Mein Lesejahr flutscht bisher überhaupt nicht. Zwar lese ich zurzeit vier (bzw. nun noch drei) großartige Bücher, aber alle etwas ernstere, schwerere Kost, keine Thriller-Turnpager. Da ich momentan sehr unruhig bin, fällt es mir schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. So schaffe ich bestimmt keine 30 Bücher für Daggis Challenge. Das ist schade, nicht, weil es mir darum geht, bei einer Challenge möglichst viel „abliefern“ zu können, sondern weil ich noch so viele tolle Bücher auf meinen SuBs liegen habe…

Eines davon ist nun immerhin geschafft. Ich lese relativ wenige Autobiographien von Stars, da mich die meisten nicht so sehr interessieren. Bei Bruce Springsteen ist das etwas anderes, da ich seine Musik sehr gern mag und mich auch der Mensch dahinter interessiert.

Worum geht es?

Der Titel verrät es: Die Autobiographie von Bruce Springsteen, die er übrigens selbst geschrieben hat. Ich bekomme ja immer die Krise, wenn irgendwelche 18-Jährigen Popsternchen ihre Biographien, die sie mit Sicherheit nicht mal selbst verfasst haben, auf den Büchermarkt werfen… Springsteen hat viel zu erzählen, er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, Depressionen, man erfährt auch viel über die Hintergründe zu seinen Hits und Alben.

Ich habe Bruce Springsteens Musik in den 80ern kennengelernt. Mein erster Song war „Dancing In The Dark“:

Höre ich immer noch gern.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser für den Boss!

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Zitat

Ich weiß nur, dass mit zunehmendem Alter die ungelösten Probleme, die wir mit uns herumschleppen, immer belastender werden. Und der Preis, den wir zahlen, wenn wir uns weigern, die Probleme anzupacken, steigt mit jedem Jahr.

Dem kann ich hundertprozentig zustimmen.

Lieblingscharakter

Der Boss selbst natürlich. Aber man lernt auch viele andere interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem die Mitglieder der legendären E Street Band.

Das Cover

Der junge Bruce. Passt natürlich gut.

Zahlen, Daten, Fakten (ZDF, wie der Controller sagt, zumindest bei uns in der Anstalt, oder ist das allgemein so ein Controller-Begriff?)

 

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453201310
  • ISBN-13: 978-3453201316
  • Originaltitel: Born to run
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 5,5 x 23,3 cm

Erfüllte Aufgabe

56. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt (ich hab’s nicht gewogen, aber der Trumm wiegt allemal mehr als etwas über 3 Tafeln 100 g Nougatschokolade, da bin ich mir sicher).

Noch ein Song

 

 

Und sonst so?

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich Socks den Kleinen Boss nenne. Sock ’n‘ Roll, er rockt auch. Hier mit seinem treuesten Groupie Nelly. Man beachte auch seinen Puschelpompomschwanz mit den langen Haaren. Lange Haare rocken, das weiß man ja. Und diese extravagante weiße Strähne, ganz der Superstar.

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Das war das… Oh, Moment, Trumpi-Boy will uns noch was sagen:

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Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Erledige doch solche Kleinigkeiten bitte mal selbst! Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und denk dran, die tägliche Dosis Medienbeschimpfung zu erledigen. Ach, haste schon?

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Haste fein gemacht, bekommst einen virtuellen Keks.

(Nein, das ist nicht der verkleidete Böhmermann. Das ist der echte. It’s true.)

Vor einigen Jahren …

 

… gab es in diesem Beklopptiblog das Planschibild der Woche. Damit stellte ich so nach und nach meine Quietsche-Entchen vor, indem ich schlechte Handyfotos ins Blog stellte. Nun sind zwar in der Zwischenzeit kaum Entchen dazugekommen, aber

  1. gibt es mittlerweile hier neue Leser, die das Blog eventuell, vielleicht, womöglicherweise nicht ganz von Anfang an gelesen haben und
  2. gehen Quietsche-Entchen immer! Quietsche-Entchen sind epochal!

Also beleben wir doch einfach die gute alte Tradition und zeigen schlechte Handyfotos mit Entchen in der Badewanne, die ich „ganz ohne was an“ fotografiert habe. (Leser, die bereits mein altes Blog von Anfang an verfolgten, wissen, worauf ich anspiele. Neue Leser müssen nicht traurig sein, ich importiere nach und nach die alten Artikel, so dass irgendwann alle in den Genuss dieser Kunstaktion, die über mehrere Monate lief, kommen werden.)

Heute zeige ich Euch Big Black Beauty und Punk-Ente:

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Aktuelle Badewannenlektüre (früher habe ich nie Bücher mit in die Wanne genommen, aber seit einiger Zeit habe ich keine Lust auf Zeitungen oder Zeitschriften, also müssen die Bücher das aushalten, denn natürlich bekommen sie Nässe ab, immerhin ist mir dieses noch nicht komplett ins Wasser gefallen, kann aber alles noch kommen):

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Man beachte auch mein limettenfarbenes „Help!“-Lesezeichen:

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Das war das… In den nächsten Tagen werden wir hochwissenschaftlich analysieren, ob die Nachrichtensendungen Anfang der 60er qualitativ hochwertiger als heutzutage waren („früher war alles besser“), oder ob schon in der Adenauerzeit, in die die AfD so gern zurückmöchte, die Medien nichts taugten („Lügenpresse!“). Warnung oder Verheißung (je nach Standpunkt): Es werden nackte Frauenbrüste zu sehen sein. In einer Nachrichtensendung aus 1962! In Deutschland. Man glaubt es kaum. Bitte dieses Blog auf keinen Fall deabonnieren, es ist nicht nur bekloppt, es bildet auch.

Leseeindruck: „Totengleich“ von Tana French

 

So, einer geht noch für 2016, Daggi hat die Frist etwas verlängert. Hab dieses Mal das Buch nicht fotografiert. Muss auch einmal ohne gehen, woll?

Worum geht es?

Cassie Maddox, ehemals im Morddezernat, seit einigen Jahren aber im Dezernat für häusliche Gewalt tätig, wird zu einem Tatort gerufen — dort liegt eine Leiche, die so aussieht wie sie. Da Cassie praktischerweise auch früher mal undercover gearbeitet hat, lässt sie sich auf das Wagnis ein, sich in die WG der Toten einschleusen zu lassen und lernt vier sehr interessante Menschen kennen…

Wie hat es mir gefallen?

Wieder sehr gut. Die Krimis von Tana French sind etwas Besonderes, sie schafft es, den Leser in bestimmte Stimmungen zu versetzen. Wo viele andere Krimiautoren sich in ewig langen Schilderungen von Umgebungen, Automarken, Einrichtungen etc. verlieren und den Leser damit oft langweilen, erzeugt Tana French mit ihrer teilweise poetischen Sprache einen Sog (nur manchmal war es in meinen Augen einen Tick zu viel des Guten). Es ist außerdem eine sehr originelle Story. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass so was in der Realität funktionieren könnte, aber was soll’s, ist ja ein Roman. 4 1/2 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharakter

Daniel. Ich hab was über für zerrissene Charaktere.

Das Cover

Ein düsterer Himmel, ein Herrenhaus, sehr passend, mir gefällt es. Ich mag düstere Cover.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 784 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 8 (17. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596175437
  • ISBN-13: 978-3596175437
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,2 x 19 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das im englischsprachigen Ausland spielt

Auch dieses Jahr werde ich mich wieder an der Challenge beteiligen, mit dem festen Vorsatz, gelesene Bücher immer gleich zu verbloggen. Mal sehen, ob ich dieses Mal 30 Bücher schaffe. Manche Teilnehmer haben diese Anzahl bereits nach 2 Monaten geschafft, aber ich habe ja nebenbei noch eine Welt zu erobern, insofern bin ich damit definitiv entschuldigt.

Leseeindruck: „Mara und der Feuerbringer — Götterdämmerung“ von Tommy Krappweis

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Worum geht es?

Der letzte Teil der Trilogie, in der die junge Mara nichts weiter tun soll, als die Welt zu retten. Ob sie diese Kleinigkeit gewuppt bekommt, erfahren wir in diesem Buch.

Wie hat es mir gefallen?

Tommy Krappweis ist schon so ein Multitalent. Kann singen, schreiben, hat Bernd das Brot erfunden, und Western-Stunts gehören ebenfalls zu seinem Repertoire. Bestimmt wäre auch die Weltherrschaft kein Problem für ihn. Werde ihn im Auge behalten müssen.

Seine Trilogie hat mir extrem gut gefallen. Er hat einen unterhaltsamen Schreibstil, der trotzdem nicht oberflächlich ist. Ich konnte auf Anhieb mitfühlen, wie es Mara mit ihrer esoterisch angehauchten Mutter so ergangen sein muss. Nebenbei kann man, falls man sich vorher nicht so intensiv damit beschäftigt hat, viel über die nordisch-germanische Götterwelt lernen. Sehr interessant!

Fünf von fünf gut gefüllten XXL-Caipis!

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Lieblingscharakter

Ich mochte Mara auf Anhieb. Aber auch der Professor und seine Ex-Frau sind ein gutes Kaliber. 🙂

Das Cover

Grün und schnörkelig, und wenn man genau hinguckt, entdeckt man noch mehr… Mir gefällt es. Grün ist ja schon mal immer gut, nech?

Zahlen, Daten, Fakten

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten (mit Anhang)
  • Verlag: Egmont Schneiderbuch
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3505126489
  • ISBN-13: 978-3505126482

Erfüllte Aufgabe

25. ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich), der jünger ist als Du. Ja, der junge Hüpfer ist glatt fast 3 Jahre jünger als ich.

So, das war’s für erst mal mit dem Lesegedöns. Könnte sein, dass ich noch einen Roman dieses Jahr schaffe, womöglich sogar zwei, wenn es richtig gut läuft. Vielleicht aber auch nicht. Hier im Blog werden jedenfalls die nächsten Artikel erst mal andere Themen beackern.

 

Leseeindruck: „Feuer und Stein“ von Diana Gabaldon

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Worum geht es?

Kurz nach dem 2. Weltkrieg: Einmal im Schottischen Hochland den falschen Stein angefasst, und schon landete Claire im Schottland des 18. Jahrhunderts. Dass das für sie eine gewisse Verwirrung mit sich brachte, können wir uns alle gut vorstellen, denke ich mal. Kein Internet! Keine Wikipedia zum Recherchieren! Kein Caipi! (Jetzt kommt mir bloß nicht damit, dass sie das in 1945 eh nicht hatte, wir wollen mal nicht kleinlich werden, woll?)

Wie hat es mir gefallen?

Da war er also, der erste Band der berühmten Outlander-Reihe, der mich als Mängelexemplar verlockend anguckte. Ich hörte schon viel von den Romanen, überwiegend Gutes, also griff ich beherzt zu. So kennt man mich, immer entschlossen und tatkräftig. (Die Monster wollen gerade wissen, WER mich so kennen würde, das sei total neu; hört einfach nicht auf die Bande!) Das „Setting“ ist schon mal eine willkommene Abwechslung zum ewigen Mittelalterflair, der so vielen Fantasyromanen innewohnt. Claire ist sehr tough, muss sie in der Situation auch sein, und vor allem im letzten Drittel nimmt der Roman richtig Fahrt auf. Romantik ist auch dabei, sie hält sich aber in Grenzen, war für mich gerade noch so erträglich. 😉 Meine pinke Königinnenente hätte davon gern mehr gelesen… Auf jeden Fall ist sie in das Cover verliebt. Und ich werde die Folgebände lesen. Für Sparfetischisten und -Monster: Ich habe nicht 8, sondern nur 3,99 Euro bezahlt.

4 XXL-Caipis.

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Lieblingscharakter

Claire ist schon ’ne Gute. 🙂

Das Cover

Ihr seht es ja selbst. Passt schon, denke ich.

Zahlen, Daten, Fakten

Ist schon beinahe die antike Ausgabe, die ich hier habe, es scheint eine neu übersetzte Auflage in einem anderen Verlag zu geben. Nun denn… Ich habe hier das Teil vom blanvalet-Verlag liegen, 800 Seiten.

Erfüllte Aufgabe

Gleich die Nummer 1: Ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover.

 

Leseeindruck: „Bretonische Flut“ von Jean-Luc Bannalec

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Worum geht es?

Der Untertitel verrät uns, dass es um Kommissar Dupins fünften Fall geht. Wäre das auch geklärt. Da es sich um einen Krimi handelt, spielen Mord und Totschlag eine gewisse Rolle. Hier muss sich der arme Dupin zunächst mit dem Mord an einer Fischerin beschäftigen. Bevor er auch nur den Hauch einer Spur hat, gibt es die nächste Leiche…

Wie hat es mir gefallen?

Ich hasse es ja eigentlich, Bücher nicht in ihrer Reihenfolge zu lesen. Zwar ist dies ein abgeschlossener Fall, trotzdem glaube ich, es wäre schlauer gewesen, die Dupin-Romane chronologisch zu lesen, aber auch hier handelte es sich ein bisschen um einen Coverkauf. Ich stand so im Buchladen, zu allen drei Büchern, die ich zu der Zeit las, fand ich erschöpfungsbedingt keinen richtigen Zugang (nicht mal zu einem Siegfried-Lenz-Werk!), mir war nach etwas, das mich durch die Spannung einfach etwas fesseln würde. Das ist auch zu großen Teilen gelungen, nur der Kollege von Dupin, der zu Anfang ständig irgendwelche Geschichten und Sagen aus der Historie der Bretagne zum Besten gab, hätte sich dem Lesefluss zuliebe gern etwas zurückhalten können. Wobei die Sagen an sich nicht uninteressant waren. Krimihandlung an sich spannend, hatte lange die falsche Person in Verdacht, Atmosphäre gut eingefangen. Bisschen weniger Gourmet-Essenskram hätte es auch getan, liegt aber vielleicht daran, dass ich generell an Fischgerichten so gar kein Interesse habe. Meinem Grinsekarpfen (s. Foto oben) gefällt das… Mit dem Ende war ich nicht ganz so glücklich, mehr verrate ich nicht. Habe mir bereits die ersten beiden Dupin-Bände bestellt. 4 XXL-Caipis.

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Lieblingscharakter

Nolwenn. Die Frau scheint der Knaller zu sein. Ich hoffe, dass man in den ersten Bänden mehr über sie erfährt. Was ich hier gelesen habe, hat mir sehr gefallen. Dupin ist auch ein interessanter Charakter.

Das Cover

Meer! Leuchtturm! Wunderschön!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462049372
  • ISBN-13: 978-3462049374
  • Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,6 x 21,6 cm

Erfüllte Aufgabe

29. Ein Buch eines  Autors (männlich oder weiblich), von dem Du bisher noch nichts gelesen hast. Hoffe ich mal, denn es handelt sich um ein Pseudonym.

Leseeindruck: „Vier Pfoten und das Weihnachtsglück“ von Petra Schier

 

So! (Hier ein Monster mit entschlossenem Blick vorstellen.) Heute ist der Tag der Leseeindrücke. Vier Bücher liegen hier, und so kann ich meine Statistik für Daggis Buchchallenge noch ein bisschen positiver gestalten. 30 Bücher habe ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, das werde ich nicht mehr schaffen, das liegt vor allem an einigen unvorhergesehenen Ereignissen, die viel Zeit gefressen haben und immer noch fressen.

Ich bin am Überlegen, ob ich auch nächstes Jahr wieder an der Challenge teilnehme. Sie hat mir viel Spaß gebracht, obwohl ich gar nicht richtig an den Punkt angelangt bin, meine Lektüre nach den Vorgaben aussuchen zu müssen. Bisher war es so, dass jedes Buch schon irgendwo reinpasste. Mich interessiert, ob meine Leseeindrücke-Artikel für Euch interessant waren oder Ihr die gleich weggeklickt habt. 🙂 Ohne Artikel geht es nicht, das ist Bestandteil der Challenge.

Zeit für eine Umfrage:

 

Jetzt aber zum ersten Buch des Abends. Es wird romantisch! Erst mal eine Runde scheiß Herzchen!
❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

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Worum geht es?

Sophie hat an ihrem 18. Geburtstag offensichtlich zu viel getrunken und mit ihrer Schwester gewettet, dass sie in genau 10 Jahren den Mann ihres Lebens kennenlernen wird. 10 Jahre später trifft sie auf den attraktiven Carsten. Wird Sophie ihre Wette gewinnen? Immerhin helfen der Weihnachtsmann, seine Elfen und vor allem eine Cocker-Spaniel-Hündin mit.

Wie hat es mir gefallen?

Eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre, ich habe ja eine Allergie gegen zu viel Romantik. Aber in der Vorweihnachtszeit kann ich schon mal eine Ausnahme machen, zumal der Roman unterhaltsam und flott geschrieben ist. Was mich ein klein wenig gestört hat: Quasi alle superattraktiv und ein gewisses Schema, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte, um nichts zu verraten. Das ist z. B. in dem Buch „Das Glück ist mollig“ von Verena C. Harksen besser gelöst (das Buch besitze ich übrigens in einer signierten Version, Isi und ihre Managerin sei Dank!). Sophies aufbrausende Art hat mir auch nicht immer soooo eingeleuchtet, manchmal hat sie aus einer Babymücke einen Elefanten gemacht…

Aber: Cocker Spaniel!!! In dem Buch spielt Lulu, die verschmuste, etwas eigensinnige Cocker-Spaniel-Hündin eine wichtige Rolle, sie wurde nämlich von Carstens ätzender Schwester bei ihm abgeladen. (In dem Buch kommt sie zwar nicht so extrem unsympathisch rüber, aber wer seine Hündin ohne Not abgibt, ist und bleibt für mich ätzend.)

Fazit: Für ein paar unterhaltsame Stunden eine entspannende Lektüre. Und Cocker Spaniel!!! Dafür 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharakter

Lulu, wer denn sonst?  😀

Das Cover

Ja, ich gebe zu, das war auch ein Coverkauf. Cocker Spaniel! Mehr muss ich ja wohl nicht sagen.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 335200871X
  • ISBN-13: 978-3352008719
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19,5 cm

Erfüllte Aufgabe:

Nr. 10: Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. Ist sogar beides drauf: Tannenbäume und ein Cocker Spaniel. Bekomme ich ein Keks für Übererfüllung des Mottos?  😉

 

Leseeindruck: „Sturmwarnung“ von Kapitän Schwandt und Stefan Kruecken

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Vor der großen Stresswelle habe ich einige Bücher gelesen, die ich noch nicht im Rahmen der Bücher-Challenge vorgestellt habe. Aber nun…

Worum geht es?

Kapitän Schwandt erzählt aus seinem Leben, und das ungeschminkt. Die Seefahrt früherer Jahre war nicht (nur) romantisch, sondern auch sehr hart. Zwischendurch nimmt er zu aktuellen Themen Stellung. Auf Facebook war er bis vor kurzem ebenfalls sehr aktiv und hat sich regelmäßig vehement gegen AfD und andere rechte Tendenzen gestellt. Ein kluger Mann, der zurzeit leider schwer krank ist.

Wie hat es mir gefallen?

Super. Einziger Kritikpunkt: Das Buch ist viiiiiel zu kurz. Na ja, und der kleine Seitenhieb gegen die „Generation Wischfinger“ hätte vielleicht auch nicht sein müssen, das hat so’n bisschen was von „Die Jugend von heute“, da isser normalerweise gar nicht der Typ für. Der Kapitän ist einfach ein klasse Kerl! Lasst uns 5 XXL-Caipis auf den alten Seebären trinken! Und auf Uwe und das Schlappohrenrudel, die mir dieses tolle Buch geschenkt haben! DANKE! ❤

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Zitat

Das Buch ist voll von zitatewürdigen Sätzen. Nach der Seefahrt fing der Kapitän beim Wasserzoll an. Aus der Zeit stammt dieser Bericht:

Wenn wir die Decks absuchten, halfen uns Spürhunde, ausgebildete Cocker Spaniel. Das Problem: Sie haben nicht nur feine Nasen, sondern sind auch sehr verspielt. Mehr als einmal räumten wir den Kettenkasten des Ankers aus oder schwitzten im Kabelgatt, nur um nichts zu finden. Kollege Cocker hatte es sich derweil gemütlich gemacht und sah uns freundlich hechelnd an.

Es gäbe typischere Zitate für dieses Buch, aber hey: Cocker Spaniel! Ich musste einfach diese Sätze nehmen! Cocker Spaniel! ❤

Das Cover

Passender geht es nicht. Das ganze Buch ist übrigens schön gestaltet, mit Lesebändchen und Fotos. Es ist nicht ganz billig, aber sein Geld wert.

Daten, Fakten, Zahlen, Zeuchs, rauskopiert bei einem großen Internethändler…

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Ankerherz Verlag; Auflage: Originalausgabe (15. April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945877008
ISBN-13: 978-3945877005
Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 2,1 x 22,9 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 9: Ein Buch mit mindestens einer Person auf dem Cover

Wow, drei Tage hintereinander gebloggt! Preiset das fleißige Fellmonster!

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

Das kurze Leben des Ernst Lossa

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ernstEr ruft so laut er kann: Nur für ein paar Tage, Mutter – versprochen?“

Als Antwort lächelt sie. Sie küsst ihre Handfläche und bläst ihm ihren Kuss hinterher. Danach fährt sie sich mit der Hand über die Augen. Ernst sieht, wie sich ihre Lippen bewegen, als würden sie sagen: „Versprochen.“

Robert Domes – Nebel im August

Ernst Lossa (1929 – 1944 in der Anstalt Irsee)

Ernst ahnt in diesem Moment wohl nicht, dass er seine Mutter nie wiedersehen wird und nie wieder mit seinen Eltern zusammen sein darf. Seine Familie gehört zu den Jenischen. Im Winter wohnen sie meist in einer billigen Wohnung in Augsburg, im Sommer fahren sie mit dem Planwagen durch’s Land. Ernst` Eltern arbeiten als Restauratoren von Kirchenfiguren.  Ernst hat zwei jüngere Schwestern und einen kleinen Bruder. Ernst‘ Mutter leidet an Tuberkulose, kommt ins Krankenhaus – für die Fürsorgebehörde ein willkommener Anlass, Ernst und seine Schwestern…

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Leseeindruck: „Der Pfau“ von Isabel Bogdan

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So, schnell ein paar andere Sachen erledigt und nun der 4. Leseeindruck in dieser Woche. Nee, dieses wird kein Bücherblog, das kann ich versprechen. 🙂 Wäre mir viel zu anstrengend. Aber nun zum Fall.

Worum geht es?

Eine Gruppe Banker samt Vorgesetzter weitab vom Schuss in den schottischen Highlands soll ein Wochenende lang Teambuildingmaßnahmen betreiben. Mit von der Partie unter anderem ein durchgeknallter Pfau, der einige Unruhe verursachen wird. Wie schlagen sich vier Banker und ihre Chefin in der Abgeschiedenheit ohne Handy-Empfang? Wie kommt Rachel, Psychologin und Coach, mit ihrem ersten Auftrag, den sie alleine meistern muss, klar? Wer hier eine bitterböse Satire auf Banker oder Teambuildingmaßnahmen erhofft, wird wohl etwas enttäuscht. Zwar bekommen alle ihr Fett weg, aber eher auf liebenswerte Art und Weise, und nach und nach werden einem die Protagonisten sogar sympathisch. (btw schon das dritte Buch, das in Schottland spielt, von meinen gelesenen dieses Jahr, bzw. eines habe ich noch ingange.)

Wie hat es mir gefallen?

Ich als Skeptiker in Sachen Teambuilding-Seminaren hatte eine etwas bissigere Gangart erwartet. Macht nichts, hat mir trotzdem gut gefallen, warum nicht mal ein „Fühl Dich gut“-Buch lesen, das meistens zum Schmunzeln ist? Okay, es gab zwei, drei Szenen, wo ich etwas schlucken musste, aber das ist glaube ich eher einer Macke von mir geschuldet, und ich geh da nicht weiter ins Detail, weil ich ja nicht zu viel verraten möchte.

Vielleicht müssen Teamseminare unter extremeren Bedingungen stattfinden, um was zu bewirken? Meine Erfahrungen sind eher so, dass man zwar durchaus einiges lernt, aber so ziemlich alles im Tagesgeschäft relativ schnell wieder vergessen wird. Die besten Effekte hatten die Teamseminare, an denen ich teilnehmen musste, meistens abends entwickelt, wenn man in Ruhe mit Kollegen zusammensaß, diese besser kennenlernte und sich fortan mit dem ein und anderen duzte. 🙂 Es kann z. B. unheimlich viel bewirken, von einer Kollegin, die einem bis dahin eher auf die Nerven ging, zu erfahren, dass sie auch einen Hund hat.

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Lieblingscharakter

Aileen, ganz klar.

Zitat

Rachel packte ihren Moderationskoffer aus, stellte Metaplantafeln, ein Flipchart und ein Whiteboard auf, legte Filzstifte, Whiteboardmarker, bunte Zettel, Klebepunkte, lustige Sprechblasen und Wölkchen, Papier und Stifte bereit …

Oja, das Szenario kenne ich zu gut! Kein Seminar und Workshop ohne diese Zutaten! (Na ja, meine SAP-Schulungen schon, aber das ist was anderes.)

Das Cover

Ein Pfau, und er schimmert sogar, das sieht man auf dem Foto nicht so gut. Man beachte auch die kleine Teetasse. Etwas abstrakt, passt gut zum Roman.

Zahlen, Daten, Fakten

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten

Verlag: Kiepenheuer&Witsch (18. Februar 2016)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3462048007

ISBN-13: 978-3462048001

Größe und/oder Gewicht: 12,4 x 2,6 x 19,5 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 53: ein Buch mit weniger als 300 Seiten

Mist, nun ist doch schon Montag. Aber da Feiertag ist, sehe ich meinen Vorsatz trotzdem als erfüllt an. Als angehende Weltherrscherin darf ich das so bestimmen. Ganz ohne Flipchart und lustige Wölkchenzettel.