Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (2): Der Einkaufswagen …

 

… der so gern ein Fahrrad wäre — andere Welten entdecken, nicht immer nur den Parkplatz vom Supermarkt, sondern auch mal den berühmten Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs… Ihr lerntet ihn schon bei der ersten Folge unseres kleinen touristischen Rundgangs kennen. Bevor Ihr fragt, ob es auch noch andere Ecken der Weltmetropole Bergedorf zu sehen geben wird: Das weiß ich noch nicht. Lasst Euch einfach überraschen!

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Stöckchenzeit mit Zombieapokalypse!

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Zu jedem ordentlichen Stöckchen gehört einfach die Frage nach der Zombieapokalypse. Darauf kann man sich gar nicht genug vorbereiten! Das sieht auch Hermione so, bei der ich das Stöckchen vor längerer Zeit fand, erst mal einlagerte und nun aus dem Vorratsraum holte, weil mir nach Stöckchen ist!

Und wenn Ihr das Stöckchen brav fertiggelesen habt oder meinetwegen auch vorher, könnt Ihr in meine Blogroll gucken, da haben sich sechs weitere Blogs eingenistet. Es werden nun alle paar Wochen weitere folgen, ich habe noch genug Tipps auf Halde. Euch soll ja nicht langweilig werden.

Nun zu den Fragen, los geht das.

1. Mit oder ohne Fruchtfleisch? Mit! Purer Gnampf.

2. Welche Gestalt nimmt dein Irrwicht an? Als ich neulich eine alte Truhe öffnete, sprang mir ein Schreckgespenst entgegen, das, während es übel die Justiz und die Medien beschimpfte, wild Tweets absetzte. Ein Irrwicht mit Smartphone hatte ich vorher noch nie gesehen, das war mir nicht geheuer, ich schickte es in die USA, weil es ständig „America first!“ brüllte. Tja, wir alle wissen, was daraus geworden ist… Nicht gut, gar nicht gut, aber in meinem Keller konnte es nicht bleiben, das könnt Ihr sicher verstehen.

3. Ananas auf Pizza: Freund oder Feind? Ich toleriere Ananas in geringen Mengen. Aber zu viel davon, und ich lasse eine Mauer um die Pizza bauen. Die Ananas zahlt.

4. Wann dachtest du das letzte Mal, dass du jetzt besser die Klappe halten solltest, und hast trotzdem weitergeredet? Das war in der Anstalt, da hätte ich wohl gegenüber dem Boss bezüglich meiner Depression nicht so mit offenen Karten spielen sollen. Andererseits: Ich bereue es trotzdem nicht! Wir sind im 21. Jahrhundert, wann, wenn nicht jetzt, soll man über so was offen sprechen können? Ein Kollege sagte vor einigen Wochen zu mir: Zwei Dinge darfst Du in der Anstalt nicht sein, depressiv oder homosexuell. Na ja, immerhin 50 % der inoffiziellen Vorgaben erfüllt. 😉 Vielleicht kommen die Nachzügler in der Anstalt ja auch irgendwann noch mal geistig im 21. Jahrhundert an…

5. Zombieapokalypse! Wohin gehst du, wer begleitet dich und was ist deine Waffe? Begleiten lasse ich mich von Trump, hinter dem ich mich strategisch klug verstecken werde, denn die Zombies werden natürlich einen Bogen um ihn machen, nämlich deswegen:

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Meine Waffen sind Cachaca, Limetten, Rohrzucker, Eis und mein 5-Liter-XXXXXXXXXL-Caipiglas, denn Caipirinha wird mir übermenschliche Kräfte verleihen. Oder zumindest das Elend abmildern. (Damit meine ich in erster Linie Trump, nicht die Zombies.)

6. Wenn dein achtjähriges Ich dich heute besuchen würde, würde es mit dir schimpfen oder wäre es stolz? Hm, Kinder sehen ja vieles anders als Erwachsene. Vielleicht fände mein achtjähriges Ich einen Pokémon-Go spielenden, depressiven Menschen, der nicht allzu viel auf die Reihe bekommt, gar nicht so schlimm? Immerhin bin ich mir sicher, dass es Nelly und Socksi lieben und mit glänzenden Augen vor meinen Büchertürmen stehen würde. Außerdem, auch das ist 100 %ig sicher, würde es meine Monstersammlung toll finden und sofort drauflos spielen (mein achtjähriges Ich brauchte keine teuren Spielsachen und vorgefertigte Szenarien, es konnte einfach loslegen und hat sich die wildesten Geschichten ausgedacht, ein paar Tierfiguren und Bauklötze reichten dafür dicke aus).

7. Utopie oder Dystopie? Bei Büchern eher Dystopien. Dystopien gibt es ja nicht erst seit „Die Tribute von Panem“, ich sage nur „1984“. Wobei ich die Tribute auch gern gelesen habe, nach zwei weiteren Dystopieserien reichte es mir dann aber erst mal, die schossen ja nach dem Tribute-Erfolg wie Monsterwildkraut in meinem Garten aus dem Boden.

8. Hast du einen Adventskalender? Wenn ja, was für einen? Was war heute drin? Traditionell haben eine Kollegin und ich in der Anstalt je einen Adventskalender, und zwar den von der Firma mit den lila Kühen. Heute war da aber nichts mehr drin, der ist merkwürdigerweise mittlerweile leer, und das schon 10 Monate vor der Adventszeit! Böses, verfressenes Monster!

9. In welches Hogwarts-Haus würde der sprechende Hut dich einteilen? Mal sehen… Für Gryffindor bin ich nicht mutig und tapfer genug. Für Slytherin fehlt es an Hinterlistigkeit und Arroganz. Ravenclaw sind die besonders Klugen, da bin ich auch raus. Bleibt Hufflepuff, das Haus für die Zuverlässigen, Fleißigen und Loyalen. Vielleicht würde der Hut aber auch spontan ein neues Haus für Durchgeknallte gründen. Weiß man ja nie. Aber Hufflepuff ist gut, der Name ist ja schon pure Puscheligkeit.

Nichtsdestotrotz wollen wir das Ganze wissenschaftlich analysieren und verwenden diesen höchst seriösen Test.

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Super, ich bin eine Mischung aus Mutmonster und Intelligenzbestie! Eben ganz die geborene Weltherrscherin!

Nachdem das geklärt ist, stürzen wir uns mutig und mit einer gehörigen Portion Intellekt auf die beiden letzten Fragen:

10. Kugelschreiber: kaufen oder klauen? Kaufen, ich liebe ausgefallene Kugelschreiber. Habe eine kleine Sammlung. 🙂

11. Hast du heute schon gelacht? Ja, habe vorhin zwei recht lustige Videos geschaut:

 

So, alle genug getrumpdingst? Dann kann ich ja nun mit den Anarchohündchen los, obwohl ich etwas besorgt bin: Es ist schon 9 Stunden her, seitdem Trump das letzte Mal twitterte. Mein Zombieschutz wird doch wohl nicht krank sein?!

Gute Nacht, und immer dran denken: MAKE CAIPIGLASSES GREAT AGAIN!

Was man tun kann …

Aus Müdigkeitsgründen reblogge ich einfach mal, was Arno sowieso schon perfekt erklärt hat.

Arno von Rosen

ist ab und zu über seinen Schatten zu springen und zu helfen. Das möchte ich heute auch machen.

Petra Elsner ist eine Künstlerin, dies ist per se schon kein Pflaster auf dem es sich bequem leben lässt. Jeder der seine Kunst liebt (da sind ja einige unter euch), weiß um die harten Zeiten, wenn wir damit Geld verdienen wollen oder sogar müssen. Kommt dann eine Erkrankung hinzu wird es sehr schnell existenziell. Dies ist mit ein Grund, warum ich 25 Jahre nicht mehr meine Kunst verfolgt habe, um dem Geld nachzurennen. Heute nehme ich für meine Liebe gerne einiges in Kauf und habe großes Verständnis für diese Leidenschaft. Petra hatte leider einen miserablen Start in dieses Jahr und würde sich sehr über eure Hilfe freuen. Ich verstehe gut, wenn ihr nichts erwerben wollt oder könnt, aber ihr hättet ebenfalls die Möglichkeit ihre Seite zu verbreiten, eventuell etwas zu…

Ursprünglichen Post anzeigen 56 weitere Wörter

Vor kurzem …

 

… hatte ich mich ja etwas über die Tagesthemen mokiert, weil dort das Thema Wetter ganz zu Anfang versendet wurde, als ob Glatteis im Winter DIE Topnachricht wäre.

Heute gucken wir uns mal an, wie die Nachrichten früher waren, denn früher war bekanntlich alles besser. Für diese Zwecke habe ich mir die „Neue Deutsche Wochenschau“ vom 26.10.1962 ausgesucht.

https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586561?q=&xf%5B0%5D=all_personsinfilm&xo%5B0%5D=EQUALS&xv%5B0%5D=Pele

Einbinden geht entweder nicht oder ich bin zu doof. Vielleicht trifft sogar beides zu, man weiß so wenig. Aber zurück zum Fall.

Die erste Meldung betrifft den 6. Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Konrad Adenauer gab sich die Ehre, hielt eine teilweise launige Rede und wies außerdem daraufhin dass „unser Land ein armes Land ist“. Daran können damals weder Merkel noch die ’68er Schuld gewesen sein, aber wer denn sonst? Adenauer weiß es: Wir haben kaum Rohstoffschätze, nur die olle Steinkohle, und schon damals gab es die Erkenntnis, dass die „außerordentlich entwertet“ ist. Zwischendurch wird der junge Willy Brandt in Großaufnahme gezeigt. Der Fleiß, die Klugheit und die Arbeitssamkeit des deutschen Menschen sei unser einziger wirklicher Reichtum, stellte der Alte von Rhöndorf fest. Ich hätte jetzt doch gern lieber die Info, dass es im Winter glatt sein kann.

Nein, so gnädig ist man nicht. Ab 02:19 geht es in die Villa Hammerschmidt zu Bundespräsident Heinrich Lübke, der von Bundespostminister Stücklen Exemplare der neuen Wohlfahrtsmarken übergeben bekam. Motive aus dem Märchen Schneewittchen zieren die kleinen Klebebildchen, und der Erlös kommt ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute. Das ist prima, das ist weltbewegend. Vielleicht hätte man so die Elphi finanzieren können? (Wobei ich meine Steuergelder trotz allem gern dazu beigetragen habe, ich mag die Elphi nämlich sehr.)

Reuter wird geehrt, Tauben werden fliegen gelassen, keine Angst, es kommt noch spannender. Ab 03:22 endlich internationales Flair! In Bonn fand die 2. Deutsche Afrika-Woche statt. Mit Tanz und Musik und Oben-ohne-Tänzerinnen! Das in einer deutschen Nachrichtensendung Anfang der 1960er. Das ging bestimmt nur, weil das exotische Neger waren, die nichts anzuziehen hatten, weil man im Busch ja eh kaum Klamotten braucht. Weiß man ja, sieht man heute noch im Dschungelcamp.

Wusstet Ihr, dass es im Jahre 1962 einen Ehestau in Deutschland gab? Schaut ab 04:28 und Ihr wisst es. Es ist dramatisch, quasi jeder wollte heiraten, Standesbeamte wurden Tag und Nacht in Blitzkursen ausgebildet:

„Denken Sie aber auch stets daran, dass der Bürger Ihnen in Lebenssituationen gegenübertritt, die stark gefühlsbetont sind. Ich denke da an das Glücksempfinden bei der Eheschließung.“

Aaaaaw, Romantik!!! Aber immer an die scheiß Herzchen denken! Damals wussten das die Standesbeamten und Adenauer noch nicht, aber heute sind wir durch das Internet aufgeklärt und geradezu moralisch verpflichtet, niemals die scheiß Herzchen zu vergessen! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

So, weiter im Text. Der Nachrichtensprecher wundert sich, dass die Menschen zum Heiraten Schlange stehen, obwohl die Generation doch als bindungslos verrufen sei. (Ja, ja, schon die Jugend von damals hatte es nicht so mit Anstand und Sitte, es war und ist empöööörend.)  Im Rathaus Wittenau wurde alle zehn Minuten ein Paar getraut, das musste zack-zack gehen, hätte man nicht so eine Art Massentrauung in einem Fußballstadion vornehmen können? Sehr flexibel und innovativ war man in den 60ern anscheinend nicht.

Heinz Max Röstel heiratet seine Heideline Lachmund, und ich bekam so langsam Sehnsucht nach einer Nachrichtenmeldung übers Wetter, und sei es nur die Info, dass es im Winter draußen kälter als drinnen ist, zumindest, wenn man die Heizung aufdreht und es mit dem Lüften nicht übertreibt. Stattdessen werden Pärchen gefragt, warum sie heiraten wollen. „Weil ich sie lieb hab.“ „Weil wir seit drei Millionen Jahren verlobt sind und es nun langsam mal Zeit wird.“ „Der wichtigse Grund ist, dass ich gern heirate und der Tag spielt dabei keine Rolle.“ „Weil ich zu viel Helene Fischer gehört habe und nun ganz schwurbelig vor lauter atemloser Sehnsucht bin.“ (Eine dieser Meldungen ist eine Fake-News, Ihr könnt nun herausarbeiten, welche Nachricht nicht so ganz der Wahrheit entspricht; nur in diesem Blog bekommt Ihr so ganz nebenbei ein kleines Medientraining verpasst!)

Ihr fragt Euch vielleicht, warum die damals alle heiraten wollten. Es liegt nicht daran, dass es damals noch kein Internet und keine Elphi gab und somit nach anderen Beschäftigungen gesucht werden musste. Nein, das Zauberwort hieß

HEIRATSDARLEHEN!

Reporter: „Hätten Sie auch geheiratet, wenn Sie die 3000 Mark nicht bekommen würden?“
Frisch gebackener Ehemann: „Ja… Ich weiß es nicht.“ (kichernd)
(Alter, wie bist du denn drauf? Lass bloß das Hackebeilchen nicht in der Nähe Deines Eheweibs liegen! Vor allem nicht, wenn sie einen Hund hat und barft!)

Das hält man im Kopf nicht aus, das ist mir hier alles zu rosamundepilcherisch! Aber dann! Mehr als ein Lichtblick! Ein ganzer Lichtschwall! Ab 06:53 endlich mal eine Nachricht, die diese Bezeichnung verdient! Wir gucken nach Hamburg, wo der (trotz allem und damals sowieso erst recht) allertollste epochalste Fußballverein der Welt, der HSV, den FC Santos zu einem Freundschaftsspiel empfing. Warum das nicht die Aufmachermeldung war, verstehe ich bis heute nicht. FC Santos brachte den nicht ganz unbegabten Pelé mit, während beim HSV Uwe Seeler auflief!  08:41, Traumtor von Uns Uwe!

Resümee: Kein Wort übers Wetter, dafür Wohlfahrtsmarken und barbusige Tänzerinnen. So ganz bin ich nicht überzeugt, dass früher die Nachrichtensendungen viel besser waren, obwohl die Qualität mit der letzten Meldung unheimlich zunahm.

Für HSV-Nostalgiker hier noch ein wunderbares Video:

Begeisterung und Spielkunst. Ja, das sind Begriffe, die untrennbar mit dem HSV verbunden waren. Das ist schon ein paar Jährchen länger her. 😦 Trotzdem: Einmal HSVer, immer HSVer.

Morgen kommt wieder ein Elphi-Beitrag, ich habe da noch ein hochinteressantes Video für Euch! Außerdem muss Elphi endlich in meiner Tag-Wolke auftauchen.

Ich wünsche Euch einen superguten Sonntag!

Vor einigen Jahren …

 

… gab es in diesem Beklopptiblog das Planschibild der Woche. Damit stellte ich so nach und nach meine Quietsche-Entchen vor, indem ich schlechte Handyfotos ins Blog stellte. Nun sind zwar in der Zwischenzeit kaum Entchen dazugekommen, aber

  1. gibt es mittlerweile hier neue Leser, die das Blog eventuell, vielleicht, womöglicherweise nicht ganz von Anfang an gelesen haben und
  2. gehen Quietsche-Entchen immer! Quietsche-Entchen sind epochal!

Also beleben wir doch einfach die gute alte Tradition und zeigen schlechte Handyfotos mit Entchen in der Badewanne, die ich „ganz ohne was an“ fotografiert habe. (Leser, die bereits mein altes Blog von Anfang an verfolgten, wissen, worauf ich anspiele. Neue Leser müssen nicht traurig sein, ich importiere nach und nach die alten Artikel, so dass irgendwann alle in den Genuss dieser Kunstaktion, die über mehrere Monate lief, kommen werden.)

Heute zeige ich Euch Big Black Beauty und Punk-Ente:

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Aktuelle Badewannenlektüre (früher habe ich nie Bücher mit in die Wanne genommen, aber seit einiger Zeit habe ich keine Lust auf Zeitungen oder Zeitschriften, also müssen die Bücher das aushalten, denn natürlich bekommen sie Nässe ab, immerhin ist mir dieses noch nicht komplett ins Wasser gefallen, kann aber alles noch kommen):

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Man beachte auch mein limettenfarbenes „Help!“-Lesezeichen:

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Das war das… In den nächsten Tagen werden wir hochwissenschaftlich analysieren, ob die Nachrichtensendungen Anfang der 60er qualitativ hochwertiger als heutzutage waren („früher war alles besser“), oder ob schon in der Adenauerzeit, in die die AfD so gern zurückmöchte, die Medien nichts taugten („Lügenpresse!“). Warnung oder Verheißung (je nach Standpunkt): Es werden nackte Frauenbrüste zu sehen sein. In einer Nachrichtensendung aus 1962! In Deutschland. Man glaubt es kaum. Bitte dieses Blog auf keinen Fall deabonnieren, es ist nicht nur bekloppt, es bildet auch.

Stöckchenzeit: Im Herbst wandern

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Ja, ich weiß, ist eigentlich Winter, aber das Stöckchen wurde mir halt im Herbst zugeworfen. Und da ich gerade in meiner typischen silvestergenervten Stimmung bin, dachte ich mir, ich bearbeite einfach mal eines meiner geliebten Stöckchen, bzw. genauer gesagt, geht es hier um den legendären Wander-TAG. Zugeworfen wurde er mir von der lieben Elfi.

Die Regeln ähneln einem normalen Stöckchen, allerdings darf die 11. Frage nicht geändert werden! Bei Zuwiderhandlung saufen Euch die Einhörner Eure Caipis weg!

  1. Fliegende Autos oder doch fliegende Besen? Fliegende Besen sind recht unbequem. Habe ich gehört, hüstel-räusper. Also mal mit einem fliegenden Auto versuchen…
  2. Blätterhaufenspringen – Top oder Flop? Top, wobei Springen in meinem Alter… Eher mal so durchraschelwandern, das wirkt auch seriöser, zukünftige Weltherrscherin und so.
  3. Gibt es irgendwas in deinem Leben, was du gerne ändern würdest? Wenn Ja, was? Und wenn nein, was hat dein Leben vollkommen gemacht? Zu viel, das würde hier den Rahmen sprengen.
  4. Hast du Geheimnisse und wenn ja, würdest du jetzt sofort eins dieser Geheimnisse gestehen? Geheimnisse sind Geheimnisse nicht ohne Grund. 🙂 Ja, ich habe welche. Nein, ich werde sie nicht gestehen. Gibt wenig, mit dem ich hinterm Berg halte, ich rede ja sogar in der Anstalt offen über meine Depression. Aber so zwei, drei Sachen gehen niemanden was an.
  5. Warst du eher ein Mama oder ein Papakind? Ein Mamakind. Ich war in meiner Kindheit 100 %ig auf Seiten meiner Mutter gegen meinen alkoholkranken Vater. Dass solche Zustände nicht für ein einfaches Gut-Böse-Schema taugen, wurde mir erst später nach und nach bewusst.
  6. Schlage das nächstgelegene Buch auf Seite 77 und schreibe den 7. Satz auf. Socksi liegt gerade so lieb neben meinem Schreibtischstuhl, da möchte ich nicht aufstehen… Ich komme gerade nur an den Ordner mit den Seminarunterlagen „Einkaufscontrolling“ ran. Auf Seite 77 befindet sich zum Thema „Linear Performance Pricing — Die Idee“ eine grafische Darstellung mit einigen Stichpunkten, insofern wird das mit dem 7. Satz nichts. Irgendwas mit Linien, Benchmark der Besten und haste nicht gesehen… Man muss immer an den bestimmenden Leistungsparameter denken.
    Würdest du allein durch diesen Satz verstehen worum es in dem Buch geht? Irgendwas mit Preisen. Jaha, totaler Durchblick, ey. Fragt mich bloß bitte nie etwas zum Thema Einkaufscontrolling! Danke!
  7. Hattest du schonmal einen Schulunfall? Wenn ja, was ist passiert? Außer Prellungen und so nix Ernstes.
  8. Wer steht am meisten in deinem Telefonprotokoll? In den letzten Tagen/2 Wochen der Physiotherapeut meiner Mutter, weil das immer hin und her mit den Terminen ging.
  9. Hast du große Angst vor Etwas und würdest diese Angst gerne einmal überwinden? Ängste würde wohl jeder gern überwinden, oder? Ich leide unter Verlustängsten.
  10. Wie viele Lieder besitzt du auf deinem Handy? Leicht schwankend, aber immer so ca. um die 300 Titel.

Und wie immer die elfte Frage:

11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? Der Wander-TAG ist so großartig und epochal, so ganz anders als dieses ganze Silvester- und Jahreswechselgedöns. Ja, ich gebe zu, dass ich damit gar nichts anfangen kann. Nun ist immerhin die Böllerei fast überstanden.

Jetzt meine Fragen:

  1. Silvester — toll oder nervig?
  2. Einkaufscontrolling — langweilig oder total wichtig?
  3. Wie geht es Deinem pinken, fluffigen Einhorn?
  4. Was weißt Du über Erlangen?
  5. Fällt es auf, dass mir gerade keine sinnvollen Fragen einfallen?
  6. Hast Du einen originellen Anrufbeantworterspruch oder ist das total 80er?
  7. Minions oder Einhörner?
  8. Orange oder Schwarz?
  9. Winkekatzen oder Wehwehchen?
  10. Wo bleiben eigentlich die Schoko-Osterhasen in den Geschäften? Das zieht sich ja wieder hin!
  11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? (Immer dran denken: Diese Frage darf nicht geändert werden!)

Ich schmeiße den Wander-TAG seiner Erfinderin zu. Hau rein, Windsprite.

Es ist 1.20 Uhr und die Idioten fangen hier wieder zu böllern an, wo ich mich gerade gedanklich darauf vorbereitet habe, noch mal kurz mit den Anarchohündchen rauszugehen. Ich hasse Silvester.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen ein gigantisch-feines 2017! Ich weiß, dass das eher unrealistisch ist, aber ich wünsche es Euch trotzdem, weil Ihr es verdient habt!

 

Liebe Monsterblogfreunde,

 

in der Blogosphäre ist es Brauch, seinen Lesern frohe Weihnachten zu wünschen, meistens so um den 23. und 24.12. rum. Das ergibt einen gewissen Sinn, daher möchte ich Euch genau das wünschen: Ein schönes, erholsames Weihnachtsfest, an dem Ihr hoffentlich viel Zeit für Beschäftigungen habt, die Euch Freude bereiten.

Wobei es sein könnte, dass der Weihnachtsmann nicht kommt. Jemand hat seine Rentiere… ähm… zweckentfremdet. Nelly und Socksi gefällt das:

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Ein bisschen Musik geht immer:

Vorschau: Ich habe einige Tage frei und Ihr werdet Dinge erfahren, von denen Ihr bisher nie hörtet und die Euch den Atem rauben werden!

Mein Foltermonster Monster für spezielle Befragungstechniken hat wirksame Methoden der Bestrafung und Befragung entwickelt. Hier ein Foto, das noch nicht wirklich spoilert. Die ganze Wahrheit demnächst im Blog! Ihr werdet entsetzt sein! Auch an Feiertagen rastet dieses Blog nicht, sondern fühlt sich der investigativen Aufklärung verpflichtet!

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Das ist nicht das Foltermonster, sondern einer seiner “Kunden”, eine Spezialbehandlung „genießend“…

(Nein, Foltermonster, ich habe jetzt keine Zeit, Dir das Helene-Fischer-Weihnachtsalbum herunterzuladen, das muss warten!)

Wir werden uns aber auch der Puscheligkeit widmen und enthüllen, was Nelly dazu gebracht hat, ihre Vordertatzen auf den Schreibtisch zu platzieren.

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 Bleibt dran! Bekloppter wird’s nicht mehr! (Oder vielleicht doch. Man weiß so wenig.)

Euer Fellmonster

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Liebe Lesende, die Ihr weit weg von der Weltmetropole Bergedorf wohnt: Ich hatte mal wieder einen meiner berüchtigt-brillanten Einfälle! Warum nicht mal einen kleinen Rundgang durch Bergedorf machen und Euch die Höhepunkte der Heimatstadt der künftigen Weltherrscherin zeigen? Eben.

Heute fangen wir mit dem Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs an, genauer gesagt mit einer bahnbrechenden Innovation:

Mülleimer im Einkaufswagen-Design! Die Vorteile liegen auf dem Gitterrost: Mehr Speicherkapazität, luftiges Aussehen, origineller wird’s nicht mehr.

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Nur leider haben noch nicht alle Passanten das Prinzip verstanden. In dem Bereich ganz links sollte der kleinteilige Müll eingeworfen werden, der somit in dem kleineren schwarz-weiß-blauen (!) Wagen landen würde. Wer sich die Mühe macht und das Bild großklickt, wird feststellen, dass die meisten Anwender diesen Prozess nicht befolgen. Unverständnis? Rebellentum? Man weiß so wenig. Es wäre aus meiner Sicht dringend erforderlich, ein großflächiges Schild mit der entsprechenden Anleitung aufzustellen.

(Bleibt festzuhalten, dass Bergedorf hier von unserer Hauptstadt abgekupfert hat. Das schont unsere Gehirnwindungen, die sich nicht mit kreativem Kram abplagen müssen. Danke, Berlin!)

Stöckchenzeit!

 

So ein Stöckchen geht ja immer. Ihr kennt mich ja. Dieses hier wurde mir von Susanne, Muddi des Gnadenhofes von Miranda & Co., zugeworfen. Erst mal Knudeleinheiten an alle Tiere da. Und nun geht das schon los. Die Regeln sind einfach. Fragen beantworten und an drei Blogger weiterwerfen. Das kann ich.

1. Mit welchen TV-Serien bist du aufgewachsen? Die Barbapapas fand ich besonders toll. ❤ Außerdem auch Sandmännchen, Biene Maja, Sesamstraße, Rappelkiste, Hallo Spencer (ganz großartig! Die Rohrpost!), Tom & Jerry, Fred Feuerstein, Black Beauty, Lassie (natürlich!) und vermutlich noch etliche andere. Auch Fußball habe ich schon sehr früh geliebt und geguckt, wenn es im TV lief. Gruselig allerdings die Erinnerungen an die Spiele, bei denen mein Vater Kumpels zum Gucken eingeladen hatte. Stellt Euch eine Runde sehr lauter, alkoholisierter verhinderter Welttrainer vor, die wirklich alles besser wussten und konnten. Der Schiri lag grundsätzlich falsch mit seinen Entscheidungen und die Fußballer waren sowieso alles Rumpelfüßler…

2. Experimentierst du gern beim Kochen? Ich koch nicht mal gern… Und selbst beim Essen bin ich nicht allzu sehr experimentierfreudig. Was das Monster nicht kennt, frisst es nicht. 🙂 (Ganz so schlimm ist es nicht, aber Experimente mit z. B. Schlangenfleisch oder Insekten kann man mit mir getrost vergessen.)

3. Machst du gern Komplimente? Hin und wieder, aber nicht inflationär. Das wäre unmonströs. 😉

4. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht? Vor ein paar Monaten. Viel zu lange her. Ich vermisse die Nordsee.

5. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat? Ich trage überhaupt keinen Schmuck. Ich mag nichts am Körper rumbamseln haben, das nervt mich. Ich habe aber eine Bernsteinkette, die ich mir vor ewigen Zeiten mal in Dänemark gekauft habe.

6. Wie sieht dein Auto innen aus? Es gibt so Fragen, die man mir nicht stellen sollte… 😉 Unser Auto ist kein Muster an Ordnung, aber Hauptsache, Platz für die Hunde.

7. Hast du in den letzten 5 Jahren neue Freundschaften geschlossen? Ja, auch durch das Bloggen. ❤ Und eine alte Freundschaft lebte wieder auf. Sehr wertvoll.

8. Wer bist du wenn niemand zuschaut? Die, die ich sonst auch bin. Mich zu verstellen, ist mir viel zu anstrengend, bin doch Faulmonster. 🙂 Klar gibt es Situationen, in denen ich mich zusammenreiße, obwohl es in mir drin anders aussieht, aber das kennt wohl jeder.

9. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast? So eine spannende Krimigeschichte wie Susanne habe ich nicht zu bieten. Es gab und gibt mehrere Sachen, die für mich spannend waren, aber so ein richtiges Highlight? Hm. Spannend war es, meinen zweiten Hund Ronny auszusuchen (Burga, meine erste, hatte ich von meinem Vater übernommen) und die erste Zeit mit dem jungen Wilden, was auch für mich eine neue Erfahrung war… Spannend war es, als ich das erste Mal eine Schulung geben musste (vorne stehen und vor Leuten reden, bibber…). Vor kurzem war es spannend, meine erste Vorkontrolle für eine Tierschutzorga zu machen – Leute „auszufragen“ und auf den Zahn zu fühlen, war für mich Neuland. Ganz früher gab es auch mal eine Preisverleihung bei einem kleinen Schreibwettbewerb, bei dem ich den 3. Platz gewonnen hatte. Na ja, alles nicht super aufregend, für andere schon gar nicht, ich bin halt ein ziemlich langweiliges Monster. Action und Aufregung sind nicht so meins…

10. Hast du schon mal in einem Schloss geschlafen? Nein, aber ich war Trauzeugin einer Freundin, die im Bergedorfer Schloss geheiratet hat. Immerhin Schloss. Und irgendwo habe ich ein Foto vom Schloss, das jetzt ganz hervorragend hierher gepasst hätte, aber da meine Fotosammlung extrem ungeordnet ist, zeige ich jetzt einfach ein Bild eines dösenden Ponys, damit dieser Beitrag nicht zur Textwüste verkommt.

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Das hat wieder Spaß gebracht und waren auch mal ganz andere Fragen, als man sie sonst häufig bei Stöckchen hat.

Ich schmeiße das Stöckchen weiter an

natürlich meine Stöckchengesinnungsgenossin Charisma,

die schlumpfigste Bloggerin, seitdem es Blogs gibt, Windsprite, und

Elfi, eine weitere liebe Stöckchenschwester im Geiste.

Viel Spaß beim Beantworten. Ich verziehe mich nun ins Bett, ich bin noch müder als das Pony auf dem Bild. Gute Nacht!