Kunst in der Anstalt

Ich nenne dieses Meisterwerk „Obenauf“!

Fällt es Euch auf? Wie der Toilettenpapierrollenpappkern leicht zusammengedrückt wurde? Was sagt uns das? Ganz oben wird die Luft dünn, der Druck ist groß …

Ich lasse Euch jetzt mit diesem Meisterwerk allein, damit Ihr es in Ruhe genießen könnt.

Übrigens: Damit das endlich mal geklärt wird! Mit Dank an Isis Managerin Heidi. Passt thematisch so schön. 🙂

Nachti, nachti, schlaft gut, wo immer Ihr seid…

Advertisements

Anstaltskunst — hatten wir viel zu lange nicht mehr!

 

Ausnahmsweise befinden wir uns nicht in den WC-Räumlichkeiten, sondern präsentieren heute ein Werk der Heizungskunst, in dem eine Zigarettenkippe eine große Rolle spielt; diese wurde halb unter einem künstlerisch-origamisch bearbeiteten Papierknäuel versteckt. Zusammen mit der Wand, die eine ursprüngliche Rauhheit ausstrahlt, wie wir sie heutzutage nur noch in jedem fünften Treppenhaus sehen, ergibt dieses Ensemble eine spektakuläre Würdigung der Fluppenkunst. Ich glaube, wir werden noch viel von diesem Kippenkünstler sehen und hören, zumindest hoffe ich das sehr und spendiere ihm einfach hoffnungsvoll ein eigenes Schlagwort. Ich werde wie immer die Augen offen halten, zumindest, wenn sie nicht gerade mal wieder vor Müdigkeit zufallen…

2015-05-04 08.46.06

Wunderschön! Phänomenal! Allerliebst! Diese Harmonie, gepaart mit Disharmonie! Weltklasse!

Snoopy in der Anstalt!

 

Habe ich das wirklich getan? Habe ich meinen lieben Gast Snoopy wirklich in die Anstalt des eskalierenden Wahnsinns mitgenommen? Ja! Er wollte es so, denn er ist ein Hund, dem so schnell vor nichts graut.

Eigentlich wollte er zum G20-Gipfel, um das lustige Hundeflauschi, das Trump immer auf dem Kopf herumträgt, genauer zu begutachten, aber die Idee fand ich nicht so gut. „Möchtest Du Bekloppte sehen, kannst Du auch mit in die Anstalt kommen“, sagte ich zu ihm.

Vorher gingen wir aber noch ein bisschen in Bergedorf spazieren. Beim weltberühmten Bergedorfer Brunnen befindet sich eine Pokémon-Arena, die ich nebenbei erobern wollte. (Alles Training für die Welteroberung.)

Das ist der Brunnen:

Und das ist Snoopy, die Wasserratte, die im höchsten Tempo auf den Brunnen zulief, und dann machte es laut Platsch. Da ich Persönlichkeitsrechte achte, verzichte ich auf Fotos vom pudelnassen Kerlchen.

Anschließend beschnupperte er noch die Blümchen und hinterließ einige Pee-Mails, wie sich das gehört.

Nun wurde es Zeit fürs Büro, als erstes machte er sich mit meinem Office-Monster Frusty bekannt und versuchte, mit meinem Zweithirn zu kommunizieren, das ist allerdings auch nicht viel aktiver als mein Ersthirn und schwieg somit beharrlich. Wieder erwies sich das alte Sprichwort „Wie der Herr, so das Hirn“ als wahr.

Währenddessen trudelten meine Bezahlungen in Form von Nougatpralinen ein, so dass Snoopy hungrig wurde. (Ich hatte einen etwas verzwickten Fall geklärt und aus Spaß in eine der tausend Mails zu dem Vorgang an die Kollegen geschrieben, dass ich gern Nougatpralinen von Lindt esse — prompt kam der Stoff ran, beste Kollegen ever, ever, ever…)

Nun dürfen Hunde ja keine Menschenschokolade essen, wie wir alle, zumindest die Hundebesitzer unter uns, wissen. Bevor ich etwas sagen konnte, sauste Snoopy davon, etwas von „ich gehe mal schnell einkaufen“ bellend.

Und was brachte er mit? Das glaubt Ihr nicht!

„Äh, Snoopy, das ist ja Bernd das Brot und … noch eins?! Die kannst Du nicht essen!“

Hatte Snoopy schon gemerkt und schob mir die deprimierten Kastenbrote auf den Schreibtisch. Jetzt habe ich hier also zwei Brote, die andauernd „Meine Arme sind zu kurz“ herumlamentieren.

Aber Hauptsache, Eismuster auf der Papiertaschentücherbox!

Ich nahm Snoopy mit in eine Banf-Schulung, die ich geben musste. (Für Nicht SAPler: Banf = Bestellanforderung.) SAP sollte ja wohl von Hungerattacken ablenken, hoffte ich. Als wir wieder im Büro waren, zeigte er mir, wie gut er aufgepasst hatte, sofort enterte er meinen Rechner:

Snoopy war offensichtlich wirklich sehr, sehr hungrig, ich verstand die Zeichen am Monitor und wir beendeten unseren Arbeitstag zügig für ein vorgezogenes Abendbrot-Menü.

Diesen Tag im Wahnsinn rundeten wir mit einem Besuch einer weiteren Arena ab. Mein Pokémon ist die Heiteira, selbstverständlich die Stärkste in dem Trupp.

Und so ging ein weiterer Tag in der WEZ für Snoopy zu Ende, doch falls Ihr glaubt, dass das aufregend war: Wartet erst mal ab, was danach noch alles passierte!

Das Foto zum Wochenende

 

Wenig Zeit zum Bloggen gehabt, in der Anstalt sind sie alle irre, außer natürlich ich. Das habe ich nun sogar schriftlich von einer Kollegin bestätigt bekommen, hier das entsprechende Zitat aus ihrer Mail:

Katrin, Katrin, du bist echt nicht mehr ganz dicht meine Liebe, aber so herrlich normal und liebenswert dabei *lol*

Herrlich normal, nun wisst Ihr Bescheid. Den Hinweis mit „nicht mehr ganz dicht“ könnt Ihr überlesen, das ist der unwichtige Teil in dem Satz.

Nun aber das Foto (Klick macht größer), eine schöne grüne Wanze mit Regentröpfchen, auch alles völlig normal:

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und lass mich nun ins Bett fallen.

Kunst in der Anstalt: Rapunzel!

 

Übermorgen darf ich nach etwas über 2 Wochen zurück in die Anstalt. Oh, Glück, oh Freude, oh wild loderndes Zuneigungsgefühl!

Ähm, ja … Wir wollen uns etwas auf die Wiederkehr des Monsters in die Anstalt einstimmen, und womit ginge das besser als mit einem weiteren wahnbrechenden Kunstwerk der immer noch anonymen WC-Künstlerin?

„Rapunzel, lass Dein Toilettenpapier herunter“ nennen wir dieses Werk. Hilfreich lässt der Toilettenpapierrollenpappkern sein wallendes Geschmeide herab, um die Rolle, deren Papier im Blech schmerzhaft eingeklemmt ist, zu retten. Hört Ihr nicht quasi auch die Schmerzensschreie der mittleren Rolle?

Oh ja, dieses Thema gäbe Stoff (oder Toilettenapier) für einen abendfüllenden Spielfilm! Krimi, Drama, alles ist möglich, nur keine seichte Komödie!

(Anmerkung für neue Leser: Diese Werke finde ich genauso vor, ich habe nichts verändert, sondern dokumentiere lediglich mit der Handykamera!)

2016-06-07 13.23.39

2016-06-07 13.23.45

Kunst in der Anstalt — knülliger Knüller!

 

Beim letzten Kunstwerk stellte Herr Ackerbau fest, dass die Klo-Künstlerin eine neue Schaffensphase eingeleitet zu haben scheint. Brutaler, aggressiver… Dieses Werk scheint eine Bestätigung zu sein:

2017-01-10-13-06-21kl

2017-01-10-13-06-27kl

2017-01-10-13-06-32kl

2017-01-10-13-06-38kl

2017-01-10-13-06-44kl

2017-01-10-13-06-55kl

2017-01-10-13-07-16kl

2017-01-10-13-07-22kl

Und doch! Mit welcher Kunstfertigkeit sie das Toilettenpapier in den Toilettenpapierrollenpappkern geknüllt hat! Kloknüllknitterkunst, das ist der reinste Knüller; trotz der gewalttätigen Aussage bin ich tief beeindruckt.

Knüllige Grüße von Eurem Fellmonster

Kunst in der Anstalt? Oder vielleicht doch nicht?

Neulich sah ich einen Toilettenpapierrollenpappkern mitten in den Vorräumen der Damen-WCs liegen. Wir wissen, dass es sich hierbei um das bevorzugte Material der anonymen Klokünstlerin in der Anstalt handelt. Doch als ich die Räumlichkeit betrat, sah ich die Putzfrau Room Cleaning Service Managerin (nur echt ohne Bindestriche, weil Englisch!), wie sie auf den Toilettenpapierrollenpappkern trat. Nun war ich am Überlegen: Beobachtete ich die legendäre Künstlerin beim Erschaffen ihrer Kunst? Aber es sah so aus, als wäre die Room Cleaning Service Managerin nur aus Versehen drauf getreten. Ich bin ratlos. Zerstörung oder Geburt eines Kunstwerkes? Hier die Fotos:

2016-10-12-17-00-59

2016-10-12-17-00-56

Socksi, der mich gern mal tritt (er nennt es „liebevolles Stupsen“), meint, dass das Kunstwerk durch das Herauftreten noch gewonnen habe. Nelly sagt, dass Kunst ohne Kekse sie nicht interessiere. Meine Monster fragen, wo der nächste Caipi bleibt. Ihr seht, ich bin auf Euren Kunstsachverstand angewiesen. Was meint Ihr?

Monsterrätsel Nr. keine Ahnung und zu faul, um nachzugucken

 

Leute, heute spielen wir Mitmachblog! Ich habe mal wieder ein Rätsel für Euch. Heute in der Anstalt erreichte mich eine Mail. Nein, natürlich kamen viele Mails, unter anderem mit der Frage, warum die französische Niederlassung unsere Mails ablehnt. Tja, dem französischen Server war fröstelig und dann kamen da so durchgefrorene Mails aus Hamburg an, ist doch logisch, dass der „neee“ dazu sagt. Bzw. „non“. Das wäre als Rätsel aber viel zu einfach gewesen, darum also die Frage: Um was für einen Artikel geht es in diesem Satz?

„Seine facettenreiche Oberfläche in Kombination mit Material und Farbe erzeugen einen wahren multisensorischen Erlebnisraum für Ihre Kunden.“

Zusatzfrage: Kommt so was nur vom Koks oder sind da noch andere Substanzen im Spiel? Multisensorischer Erlebnisraum…

Fröhliches Rätselraten wünsche ich Euch!

Euer Fellmonster, als künftige Weltherrscherin auch an Brot und Spiele denkend

Meine armen Kollegen!

 

Heute begab es sich in der Anstalt des eskalierenden Wahnsinns, dass kryptische Mails bei vielen Kollegen landeten. Sie bestanden aus dem Wort „Steuerungsinformationen“, gefolgt von einer geheimnisvollen Ziffernbuchstabenkombination, die sich über mehrere Zeilen wiederholte.

Was tun also meine Kollegen? Richtig! Sie schicken eine Mail an die künftige Weltherrscherin (also mich):

Hilfe, was ist denn das ?

Ihr kennt mich, ich klärte den Sachverhalt unverzüglich (bei mir bleibt ja nie was liegen, ist ja nicht so, dass ich schon seit Wochen über eine epochale Lieferung aus Berlin bloggen wollte und ein total interessantes Stöckchen liegt hier auch noch rum, aber sonst erledige ich immer alles gleich und sofort oder etwas später) und schrieb folgende Antwort:

Eine gute Frage, die ich mir auch stellte und mein Zweithirn mit der Dechiffrierung beauftragte. Es setzte sich auf seinen goldenen Thron und begann mit der Arbeit:

image003

Resultat: Es handelt sich um codierte Nachrichten, die in mehreren Wiederholungen folgendes aussagen:

MAKE AMERICA GREAT AGAIN!

AMERICA FIRST!

DONNY “THE HAIRSTYLE” TRUMP IS BEST MAN OF THE WORLD!

Wir werden hier alle gehirngewaschen. Bitte lösche diese Mail umgehend, ohne weiter darüber nachzudenken, du wirst ansonsten getrumpdingst.

Viele Grüße

Katrin

PS: Die offizielle Erklärung, dass die IT bei einem Test aus Versehen Mails an ca. ganz viele Leute geschickt hat, glaube bitte nicht. Lügen-IT! Kennt man ja. Alternative Fakten bekommst Du nur hier. 😉

Die armen Kollegen, und trotzdem suchen manche immer wieder unverdrossen Hilfe bei mir. Es ist halt eine Anstalt.

PS: Mein Zweithirn verdanke ich indirekt Raven, ich bin ja ein großer Fan von Professor Lovebrain (links im Bild) und irgendwann entdeckte ich im Internet Verwandte in anderen Farben, die hier einziehen durften und nur aus dem Grunde noch keinen Auftritt im Blog hatten, weil das so nachgeäfft wäre, aber andererseits: Was soll’s, sie sind so epochal und müssen gezeigt werden, wobei sie oft weghüpfen, meistens dann, wenn Hirn besonders dringend benötigt wird… Apropos Raven, guckt Euch unbedingt ihre letzten Artikel an, vor allem, wenn Ihr Harry-Potter-Fans seid! Das ganze Labor hat sie selbst gebaut und gebastelt! Genug abgeschweift, ich habe noch tausend Sachen zu erledigen. Gute Nacht, schlaft schön.