Kunst in der Anstalt: Rapunzel!

 

Übermorgen darf ich nach etwas über 2 Wochen zurück in die Anstalt. Oh, Glück, oh Freude, oh wild loderndes Zuneigungsgefühl!

Ähm, ja … Wir wollen uns etwas auf die Wiederkehr des Monsters in die Anstalt einstimmen, und womit ginge das besser als mit einem weiteren wahnbrechenden Kunstwerk der immer noch anonymen WC-Künstlerin?

„Rapunzel, lass Dein Toilettenpapier herunter“ nennen wir dieses Werk. Hilfreich lässt der Toilettenpapierrollenpappkern sein wallendes Geschmeide herab, um die Rolle, deren Papier im Blech schmerzhaft eingeklemmt ist, zu retten. Hört Ihr nicht quasi auch die Schmerzensschreie der mittleren Rolle?

Oh ja, dieses Thema gäbe Stoff (oder Toilettenapier) für einen abendfüllenden Spielfilm! Krimi, Drama, alles ist möglich, nur keine seichte Komödie!

(Anmerkung für neue Leser: Diese Werke finde ich genauso vor, ich habe nichts verändert, sondern dokumentiere lediglich mit der Handykamera!)

2016-06-07 13.23.39

2016-06-07 13.23.45

Kunst in der Anstalt — knülliger Knüller!

 

Beim letzten Kunstwerk stellte Herr Ackerbau fest, dass die Klo-Künstlerin eine neue Schaffensphase eingeleitet zu haben scheint. Brutaler, aggressiver… Dieses Werk scheint eine Bestätigung zu sein:

2017-01-10-13-06-21kl

2017-01-10-13-06-27kl

2017-01-10-13-06-32kl

2017-01-10-13-06-38kl

2017-01-10-13-06-44kl

2017-01-10-13-06-55kl

2017-01-10-13-07-16kl

2017-01-10-13-07-22kl

Und doch! Mit welcher Kunstfertigkeit sie das Toilettenpapier in den Toilettenpapierrollenpappkern geknüllt hat! Kloknüllknitterkunst, das ist der reinste Knüller; trotz der gewalttätigen Aussage bin ich tief beeindruckt.

Knüllige Grüße von Eurem Fellmonster

Kunst in der Anstalt? Oder vielleicht doch nicht?

Neulich sah ich einen Toilettenpapierrollenpappkern mitten in den Vorräumen der Damen-WCs liegen. Wir wissen, dass es sich hierbei um das bevorzugte Material der anonymen Klokünstlerin in der Anstalt handelt. Doch als ich die Räumlichkeit betrat, sah ich die Putzfrau Room Cleaning Service Managerin (nur echt ohne Bindestriche, weil Englisch!), wie sie auf den Toilettenpapierrollenpappkern trat. Nun war ich am Überlegen: Beobachtete ich die legendäre Künstlerin beim Erschaffen ihrer Kunst? Aber es sah so aus, als wäre die Room Cleaning Service Managerin nur aus Versehen drauf getreten. Ich bin ratlos. Zerstörung oder Geburt eines Kunstwerkes? Hier die Fotos:

2016-10-12-17-00-59

2016-10-12-17-00-56

Socksi, der mich gern mal tritt (er nennt es „liebevolles Stupsen“), meint, dass das Kunstwerk durch das Herauftreten noch gewonnen habe. Nelly sagt, dass Kunst ohne Kekse sie nicht interessiere. Meine Monster fragen, wo der nächste Caipi bleibt. Ihr seht, ich bin auf Euren Kunstsachverstand angewiesen. Was meint Ihr?

Monsterrätsel Nr. keine Ahnung und zu faul, um nachzugucken

 

Leute, heute spielen wir Mitmachblog! Ich habe mal wieder ein Rätsel für Euch. Heute in der Anstalt erreichte mich eine Mail. Nein, natürlich kamen viele Mails, unter anderem mit der Frage, warum die französische Niederlassung unsere Mails ablehnt. Tja, dem französischen Server war fröstelig und dann kamen da so durchgefrorene Mails aus Hamburg an, ist doch logisch, dass der „neee“ dazu sagt. Bzw. „non“. Das wäre als Rätsel aber viel zu einfach gewesen, darum also die Frage: Um was für einen Artikel geht es in diesem Satz?

„Seine facettenreiche Oberfläche in Kombination mit Material und Farbe erzeugen einen wahren multisensorischen Erlebnisraum für Ihre Kunden.“

Zusatzfrage: Kommt so was nur vom Koks oder sind da noch andere Substanzen im Spiel? Multisensorischer Erlebnisraum…

Fröhliches Rätselraten wünsche ich Euch!

Euer Fellmonster, als künftige Weltherrscherin auch an Brot und Spiele denkend

Meine armen Kollegen!

 

Heute begab es sich in der Anstalt des eskalierenden Wahnsinns, dass kryptische Mails bei vielen Kollegen landeten. Sie bestanden aus dem Wort „Steuerungsinformationen“, gefolgt von einer geheimnisvollen Ziffernbuchstabenkombination, die sich über mehrere Zeilen wiederholte.

Was tun also meine Kollegen? Richtig! Sie schicken eine Mail an die künftige Weltherrscherin (also mich):

Hilfe, was ist denn das ?

Ihr kennt mich, ich klärte den Sachverhalt unverzüglich (bei mir bleibt ja nie was liegen, ist ja nicht so, dass ich schon seit Wochen über eine epochale Lieferung aus Berlin bloggen wollte und ein total interessantes Stöckchen liegt hier auch noch rum, aber sonst erledige ich immer alles gleich und sofort oder etwas später) und schrieb folgende Antwort:

Eine gute Frage, die ich mir auch stellte und mein Zweithirn mit der Dechiffrierung beauftragte. Es setzte sich auf seinen goldenen Thron und begann mit der Arbeit:

image003

Resultat: Es handelt sich um codierte Nachrichten, die in mehreren Wiederholungen folgendes aussagen:

MAKE AMERICA GREAT AGAIN!

AMERICA FIRST!

DONNY “THE HAIRSTYLE” TRUMP IS BEST MAN OF THE WORLD!

Wir werden hier alle gehirngewaschen. Bitte lösche diese Mail umgehend, ohne weiter darüber nachzudenken, du wirst ansonsten getrumpdingst.

Viele Grüße

Katrin

PS: Die offizielle Erklärung, dass die IT bei einem Test aus Versehen Mails an ca. ganz viele Leute geschickt hat, glaube bitte nicht. Lügen-IT! Kennt man ja. Alternative Fakten bekommst Du nur hier. 😉

Die armen Kollegen, und trotzdem suchen manche immer wieder unverdrossen Hilfe bei mir. Es ist halt eine Anstalt.

PS: Mein Zweithirn verdanke ich indirekt Raven, ich bin ja ein großer Fan von Professor Lovebrain (links im Bild) und irgendwann entdeckte ich im Internet Verwandte in anderen Farben, die hier einziehen durften und nur aus dem Grunde noch keinen Auftritt im Blog hatten, weil das so nachgeäfft wäre, aber andererseits: Was soll’s, sie sind so epochal und müssen gezeigt werden, wobei sie oft weghüpfen, meistens dann, wenn Hirn besonders dringend benötigt wird… Apropos Raven, guckt Euch unbedingt ihre letzten Artikel an, vor allem, wenn Ihr Harry-Potter-Fans seid! Das ganze Labor hat sie selbst gebaut und gebastelt! Genug abgeschweift, ich habe noch tausend Sachen zu erledigen. Gute Nacht, schlaft schön.

Kunst in der Anstalt / Die Weggeworfene

 

Wir befinden uns immer noch in der Origamiphase der Künstlerin, deren Namen wir nicht wissen. Dieses Werk spricht für sich. Zusammengeknüllt und weggeworfen, achtlos, wie es schlimmer nicht geht, nicht mal der Papierkorb wurde getroffen. Ich lasse Euch nun mit diesem verstörenden Werk allein. Das müsst Ihr erst mal seelisch bewältigen, nichtsdestotrotz wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, das hoffentlich für Euch alle ein schön langes ist.

PS: Ich wählte den Titel „Die Weggeworfene“, weil ich das Kunstwerk wie so oft in den Räumlichkeiten des Damen-WCs der Anstalt entdeckte. Es könnte natürlich auch sein, dass es sich um männliches Papier zum Abtrocknen der Hände handelt. Die Künstlerin lässt uns hier wie immer bewusst im Dunkeln stehen, und so sind wir ratlos und doch voller Interpretationen!

2015-11-27 15.45.24 2015-11-27 15.45.34 2015-11-27 15.45.39

Guckt mal!

 

Guckt mal. Ein Toilettenpapier, das meinen Namen trägt! Ich habe es geschafft, ich bin auf dem Gipfel aller Dinge, die ein Mensch überhaupt nur erreichen kann, das toppt sogar die Mondlandung und die Erfindung des Aluhuts. Und vor allem: Es ist hochweiß!!!!1!!!Drölf-elf-hastenichtgesehn!!! Das einzige Ziel, das ich mir nun im Leben noch setzen kann: Ein vierlagiges Toilettenpapier mit Caipi-Aroma in grün, das meinen Namen tragen wird!

–live aus der Anstalt

Katrin,
total ergriffen

Kunst in der Anstalt, aber ausnahmsweise mal nicht in den Toilettenräumlichkeiten

Neulich in der Anstalt entdeckte ich diese Installation im Treppenhaus. Nun gibt es also neben der geheimnisvollen WC-Künstlerin einen virtuosen, aber ebenfalls anonymen Treppenhaus-Künstler.

Wie ist Eure Meinung zu diesem Werk? TITEX PLUS A1124 liegt beinahe parallel zu einem grünen Lappen auf einem Heizkörper. Eine Nahaufnahme (Bild 2) zeigt deutlich die Zerrissenheit von TITEX PLUS. Sein Etikett ist teilweise unleserlich. Ein klassisches Werk des 21. Jahrhunderts, das die Unruhen dieser Zeit prägnant auf den Punkt bringt. Eigentlich hätte es des Lappens hierfür gar nicht bedurft, aber der Künstler sagt uns zusätzlich: „Der Drache ist tot!“ Zumindest ist das meine Interpretation. Vielleicht geht es aber auch eher um kleine grüne Männchen vom Mars. Und dann der Hintergrund, diese Wand, die definitiv schon mehr erlebt hat, als gut für sie ist. Exzessives Leben am Limit! Es bleiben viele Fragen offen, zum Beispiel: Wann kommt endlich der Maler?

Ich bin wie immer tief beeindruckt. Nun sehet selbst die Herrlichkeit:

2015-09-16 18.13.25

„TITEX und Lappen lieben den Wärmekörper“, Kunststoff und Textil auf Metall, frühes 21. Jahrhundert

2015-09-16 18.13.58

Kunst in der Anstalt: Origami



Vermisst Ihr die Kunst in der Anstalt auch so? Für mindestens 6 Wochen kann ich nicht für Nachschub sorgen. Wie vorausschauend, dass ich Vorräte in den Entwürfen angelegt habe! Man muss für schlechte Zeiten vorsorgen, damit es nicht zu einer Kunstdürre kommt.

Die Künstlerin hat ihre Origamiphase eingeleitet. Hier ein eher schlichtes Werk:

2015-07-31 15.58.39

Man beachte die kleine Unregelmäßigkeit, die uns so vieles sagen soll. Und die Fußbodenfuge, symbolisiert sie eine Grenze, die überwunden wird?

2015-07-31 15.58.35

Aber selbstvrständlich werden wir auch mit einem hochkomplexen Werk verwöhnt:

2015-07-07 15.02.58

Großaufnahme. Ich sehe eine abstrakte Friedenstaube, passend zu den Olympischen Spielen. Habt Ihr die Eröffnungsfeier gesehen? Mir fehlte die Ehrerbietung an Cachaca und Caipi, da ist wohl meine Mail an die Organisatoren im Spam gelandet. Aber zurück zum Kunstwerk. Da liegt sie, die Botin des Friedens, zerknittert auf kaltem Fliesenfußboden. Ihr wisst, was die Künstlerin uns damit sagen will. Die Botschaft ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten, meine ich. Oder?

2015-07-07 15.02.53

Mit diesen beeindruckenden, erschütternden Kunstwerken entlasse ich Euch in die Nacht.

Hinweis für neue Mitleser: Diese Arrangements finde ich genauso vor. Ich verändere nichts, sondern dokumentiere lediglich fotografisch.

Neue Bezeichnung 

 

Eben wurde mir ein Problem im Zusammenhang mit Datenexporten aus SAP mitgeteilt: Temporärer Shared-Memory-Engpass. Uninteressant, aber ich weiß nun, wie ich künftig meine Vergesslichkeit nennen werde:

Temporärer Memory-Engpass.

Das klingt viel besser als Vergesslichkeit. „Wo warst Du gestern, wir hatten doch einen Termin!“ — „Oh, sorry, ich hatte einen temporären Memory-Engpass.“

–live aus der Anstalt