Halloween im Hause Fellmonster

 

Ihr könnt Euch vorstellen, dass Halloween in einem Haus, das Geister, Hexen, Ungeheuer und Riesenspinnen beherbergt, eine gewisse Rolle spielt.

Aufgeregt leuchten die drei kleinen Gespenster. Was mag Hexe Hulda auf ihrer Halloween-Party kredenzen?

Ganz klar: Einen Caipihexentrank!

Seht Ihr, wie schön limettengrün das Hexengebräu blubbert? Wer da keinen Durst bekommt, ist nicht von dieser Welt.

Die Partygäste sind jedenfalls alle begeistert!

Aber dann kamen die Riesenspinnen. Wo ist die Partygemeinschaft hin? Die Spinnen werden doch wohl nicht …?!

Zurück ins Funkhaus … die Sendezentrale … whatever! Jedenfalls besser erst mal weg von hier!

PS: Heute ist außerdem der „Steigere-deine-übernatürlichen-Fähigkeiten“-Tag. Das ist keine Erfindung von mir, obwohl sich der griffige Titel ganz danach anhört. Mehr darüber hier. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Gläserrücken oder Channeling.

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Mega-Produktidee!!!

Wiff-knurr!

Ich bins mal wieder, der Socksi! Ihr glaubt nicht, was ich hier mitmach. Ich habe mir ein bisschen die Pfote verletzt und nun muss ich hier mit so einem ätzenden Schuh rumlaufen, ab und zu bekomme ich einen Halskragen auf (aber einen weichen, Frauchen sagt, die sind besser als die harten Plastikdinger, das mag ja sein, dann sind sie halt auf der Ätzskala nur eine 7 statt einer 10, jedenfalls trotzdem arg nervig!!!), und das alles, weil ich meine Pfote gesundlecken wollte. Frauchen meint, das sei nicht richtig, dadurch würde es eher schlimmer werden.

Jedenfalls habe ich mir mal so meine Gedanken gemacht, nicht über Schuhe für Hunde, sondern darüber:

Okay, da gibt es Verbessserungspotential. Amazon, hör mal gut zu! Wir brauchen eine Alexa, die auf Gebell reagiert! Außerdem brauchen die Spezialboten einen Schlüssel für die WEZ, so dass die Leckerlis, die wir via Alexa bestellen, tagsüber gebracht werden, wenn das Frauchen arbeitet. So umgehen wir das Problem mit der nervigen Einteilerei der Leckereien. Die extra ausgebildeten Boten müssen natürlich die Schmackofatzos auch gleich auspacken. Servicegedanke, sage ich da nur!

Auf so ein Produkt und einen Service würden Nelly und ich richtig fliegen!

Und viele andere Hunde bestimmt auch, oder? Wufft Euch doch mal zu Wort, liebe bellende Leser! Um so eher bekommen wir unsere eigene Alexa!

Euer Socksi

 

Gewonnen!

Willkommen in der Welt der Drogen, des Elends und des Alkohols … Ach, Quatsch, natürlich nicht. Alles böse, böse Sachen, außer, wenn sie zu einem epochalen Gewinn führen.

So geschehen vor einigen Monaten bei Herrn Ackerbau im Blog. Es war dieser Artikel, der meine Kommentarschreibfaulheit kurzfristig außer Gefecht setzte, denn es gab epochale Preise zu gewinnen.

Und dann war Herr Ackerbau noch so mutig, was von Drogenliedern der 30er Jahre zu schreiben. Dabei weiß er doch, dass ich bei ihm mitlese und irre Ideen sofort adoptiere. Es war also klar, was ich mir wünschte.

Das alles fand übrigens schon im Sommer statt, Ihr seht es am Datum. Ich bin ganz stolz auf mich, noch im selben Jahr über den Gewinn zu berichten! So ein Hochgeschwindigkeitstempo kann nicht jeder!

Was war also in dem Gewinnpaket? Nougat! Ein epochales Buch! Eine epochal-liebreizende Monsterin!

Natürlich auch Geheimbotschaften in Sachen Welteroberung und eine Heilige Frucht!

Hier noch mal die charmante Monsterin in Großaufnahme. Sie bricht die Herzen der stolzesten Monster.

Das Buch! Robert Gernhardt geht ja wohl immer!

Jetzt aber zum Kerngewinn! Eine CD mit Drogenliedern!

Das ist drauf:

Ich hatte nichts Eiligeres zu tun, als die Lieder auf den Rechner zu ziehen und eine Playlist namens „Herr Ackerbau“ anzulegen.

Das Liedgut ist hochinteressant und ich mag auch das Rauschen und Knacken der Schellackplatten bei den alten Liedern. Natürlich ist auch „Caipirinha“ von Bernhard Brink dabei. (Bernhard Brink kann mich nicht schocken, ich bin dank des Fußballgottes helenefischergestählt!) Das Werk „Caipirinha“ ist eigentlich ein Drama in Miniform, denn: „An ihre blöde Nummer habe ich Trottel nicht gedacht.“ Und das nach so viel Caipigenuss. Seine Klamotten waren auch weg, und sogar die Hotel-Handtücher. (Das gehört sich nun wirklich nicht.) Was ihm die brasilianische Schönheit auf dem Spiegel als Botschaft hinterließ, müsst Ihr selbst rausbekommen, indem Ihr Euch den Song anhört. 😈

Einiges kannte ich sogar. „Smoke! Smoke! Smoke!“ ist aus dem Jahre 1947, das hätte ich nicht gedacht.

Während hier also die Drogenlieder in Endlosschleife liefen, bahnte sich eine Romanze, ganz ohne Caipi, an (besser ist das, allein schon wg. der Nummernvergesserei):

Oh, Romantik, schnell weg!

Vielen Dank, wenn auch sehr zeitverzögert, an Herrn Ackerbau für dieses epochale Paket!

Nächste Woche auf der Agenda: Blogrückstände abbauen, ich werde also versuchen, jeden Tag einen Blogartikel zu schreiben.

Lange hat es gedauert …

… doch hier ist nun endlich der zweite Teil, der in Fotostoryform davon berichtet, was Snoopy bei uns erlebt hat.

Wie, wer, was? Ja, ich weiß, verdammt lange her, hier als Auffrischung der Link zum 1. Teil.

Ihr wollt Snoopy auch mal Eure Welt zeigen? Fragt Gabi, ob Snoopy mal bei Euch vorbeikommen darf.

Klick macht groß, noch ein Klick vielleicht sogar noch größer, je nach Einstellung.

Drei Jahre zimtfarbenes Glück!

Schon wieder ein Hundebeitrag?

Seht es mir bitte nach, aber wann, wenn nicht heute? Vor genau drei Jahren fuhr ich mit einer Dame vom Tierschutz zum Hamburger Flughafen und holte meine Nelly ab. Mein Wunsch nach Mollys Tod war eine liebe, etwas freche, eigensinnige Hündin. Bekommen habe ich Nelly, die auf ihre Art genauso großartig ist, wie Molly es war, etwas, womit ich nie gerechnet hätte.

Da ihre Großartigkeit von mir nicht in Worte gefasst werden kann, würdige ich sie mal wieder mit einer Fotoflut. Technisch erwartet bitte nicht allzu viel, das kennt Ihr ja schon. Die Fotos sind trotzdem schön, sind ja Nelly und/oder Socksi mit drauf! (Kann sein, dass es das ein oder andere Foto schon mal im Blog gab, ich bin nicht immer sehr konsequent mit der Ordnung meiner Bilder.)

Klick vergrößert die Bilder. Bei den Motiven lohnt sich der extra Klick allemal.

Hier sehen wir meine geliebte Tiefbauingenieurin nach erledigter Arbeit. Erschöpft, aber zufrieden.

Buddelpfoten in Großaufnahme:

Wer hart arbeitet, sollte auch viel und gut schlafen:

Die Spionin, die aus der Kälte kam (stimmt eigentlich nicht, sie kam aus dem sonnigen Spanien und eroberte hier — ganz Konquistadorin — sofort alle Herzen):

Jetzt auch mal mit ihrem frechen Socksi, der auch ein ganz großer Schatz ist:

Hier mit einer Schlange, die sie tapfer bekämpfte. Sie hat noch viel größere Schlangen, Fotos folgen irgendwann:

Schwarzpfotenindianerin, Pause machend:

Manchmal sind Schlappohren wirklich unpraktisch, z. B., wenn sie beim Toben vorm Gesicht rumflattern:

Ein Tänzchen, hoffentlich kein Kriminaltango. Bei diesen beiden Schlitzohren weiß man nie, Nelly hat heute Morgen ein Brötchen vom Tisch geklaut. Behauptungen, dass jemand das so niedlich fand und einfach zuließ, sind … aber lassen wir das. Man beachte Socksis süßen Puschelpompomschwanz. Ganz große Puscheligkeit!

Ist das ein Dottitanz? Man beachte den Dotti auf Socksis Kopf:

Tauziehen ist so was von gestern, der neueste Trendsport heißt Dottiziehen:

Socksis Gesichtsausdruck nach zu schließen, ist ihm Nelly zu schwer. Also Diät!

Dottihaschen ist eine weitere Disziplin, die unbedingt olympisch werden sollte. Die Goldmedaillengewinnerin steht von vorneherin fest:

Und zum Schluss noch eine kleine Wrestling-Einlage. Tim Wiese ist zum Glück nicht dabei.

Epochalitäten-Alarm!!!!

Wiff, ich bin es nach längerer Zeit mal wieder, Eure Nelly! Dieses Blog gehört in Hundepfote, denn ich habe Euch einiges zu berichten!

Schon vor längerer Zeit erkannten Paula und Bernadett die skandalösen Umstände, die in der WEZ herrschten, und beauftragten ihren Leinenträger und Leckerligeber Uwe, Abhilfe zu schaffen!

Übrigens habe ich gerade erfahren, dass Paula jeden Tag ein halbes Brötchen bekommt! Frauchen, Du weißt, was das heißt???

Entschuldigt die Abschweifung, aber ich bekomme nur Wochenende jeweils ein halbes Brötchen, wenn überhaupt!

Noch schlimmer war hier die Dotti-Unterversorgung! Ganz, ganz übel! Aber im Juli nahte endlich Rettung, guckt Euch das hier mal an!

Sooooo viele Dottis, Leckerlis und dann auch noch der tolle Geier namens Gustav! Ich war hin und weg! DANKE, LIEBER UWE! Frauchen hat ein paar Handyfotos (also noch schlechtere Qualität als üblich, Ihr kennt das) von mir geknipst, die zeigen, wie glücklich ich mit den Dottis bin. Seht Ihr, wie meine Rute rotiert? Das konnte die Kamera gar nicht erfassen:

Wer sich meinem Dotti nähert, riskiert eine ernsthafte Verletzung!

Ganz nah ist es bei mir, mein Schatzzzzzzz! Natürlich teilt Frauchen die Dottis ein, glaubt man ja nicht, ich habe alle auf einmal bekommen. Sie meinte, die Einteilung sorgt für längere Freude! Ich glaube, sie spinnt. Wie mit den Brötchen!

Kleines Dotti auf Riesendotti.

In dem Paket waren sogar Herzchen-Dottis! Die Weisheit „Immer an die scheiß Herzchen denken, sonst hat irgendwo ein Einhorn Bauchschmerzen!“ setzt sich immer mehr durch.

Apropos Einhorn, guckt Euch das mal an, das war nicht in dem Uwe-Paket, sondern kam von Isis Managerin Heidi. Und daneben was zu saufen, damit wissen wir: Für mich ist das nicht, sondern für das Fellmonsterchen. Es ist aber kein Geburtstagsgeschenk, auch wenn die Karte etwas anderes suggeriert. Heidi und das Fellmonster schenken sich nix zum Geburtstag! Eine Hälfte hält sich dran, ratet, wer? 🙂

Kartoffel und Feige, da kommt sogar so ein Smiley-Monster schnell näher. Natürlich waren in dem Paket auch Leckerlis für uns. Niemals würden Heidi und Isi Socksi und mich vergessen! Aber Frauchen hat die Leckerlis nicht fotografiert, meinte, die hätten wir schon oft genug im Blog gezeigt. Das Einhorn ist übrigens ein Punk-Einhorn, man sieht es an der Farbe der Frisur. Die großen Augen sind doch auch nicht normal, ob es irgendwelche Drogen nimmt? Die Lindt-Pralinen existieren jedenfalls nicht mehr, die hat aber NICHT das Einhorn gefressen!

Und dann kam noch ein Paket von Uwe, dieses Mal fürs Fellmonsterchen. Ich sage Euch, verdient hat sie es eigentlich nicht, ich weise noch mal auf das Thema mit den Brötchen hin. Paula: Jeden Tag ein halbes. Ich: Sonnabends und sonntags ein halbes!

Einhörner! Ich glaube, die Einhörner übernehmen die Macht. Überall Einhörner. Und angefangen hat alles damit, dass das Fellmonster dieses Lied andauernd im Blog brachte. Damit wurde der Hype ausgelöst, ganz bestimmt, weil dieses Blog ja Millionen von Lesern hat. Oder zumindestens drei.

Ehrlich, vorher hat man kaum Einhörner in Geschäften gesehen, und nun schaut Euch das hier an:

Nougat! Einhörner! Das Fellmonster war begeistert!

Huch, was ist das? Der Jammerlappen aus der Wiwaldi-Show. Es war gleich ganz große Liebe zwischen Frauchen und ihm! Der Jammerlappen wollte sich gleich mit Caipi betrinken, weil alles so elendig war, und praktischerweise war Caipi im Paket mit drinnen. Da haben sich wohl zwei Seelenverwandte gefunden. Aber auf was sitzt denn der Lappen da rum? Das ist ja wohl MEINS!

Hundekekse!!!! Total lecker!!!! Natürlich teilt Frauchen die ein, Socksi und ich können es nicht fassen!

Selbstbedienung! Ich will die haben!

Mist! Zu klein! Hat jemand eine Leiter?

Eine Cocker-Spaniel-Tasse! Und zwei Einhorn-Fohlen! Frauchen konnte sich nicht entscheiden, was sie niedlicher finden sollte. Ich selbst bin natürlich für die Tasse! Ist ja klar! Schlappohren an die Macht!

Frauchen sagt, das stimme. Der Keller in der Anstalt sei nicht groß genug für so viele Leichen. Meine Güte, wozu hat sie eine Tiefbau-Ingenieurin im Rudel? Ich buddel doch gern Löcher, die groß genug für bestimmte Zwecke sind! Aber da heißt es dann wieder, Nelly, Nelly, verwandel doch den Garten nicht in eine Kraterlandschaft.

Zumindest könnte Frauchen aber mir gegenüber mal so nett sein und die Brötchenration erhöhen! Jeden Tag ein halbes Brötchen! Jetzt Petition unterschreiben!

Es gab da noch ein anderes epochales Paket aus Berlin, aber darüber soll Frauchen selbst schreiben, das ist was mit Drogen, da bin ich raus! Auch wenn Frauchen meint, für mich wären Brötchen wie Drogen. Blödsinn! Ich bekomme ja nur Wochenende ein halbes Brötchen! Nicht wie andere Hunde jeden Tag!

Von Frauchen soll ich viele Dankeschöns an Heidi und Uwe ausrichten! Und von Socksi und mir gibt es ganz viele Schlabberküsschen für die Dottis und die Leckerlis!!!! Socksi darf natürlich auch mit den Dottis spielen. Er schleppt sie gern aufs Bett und legt dort kleine Sammlungen an. 

Welt-Bärchenpärchentag 2017

 

Auch dieses Jahr ist wieder Welt-Bärchenpärchentag, wie jedes Jahr am 8. September, denn wir wissen ja:

Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!

Diese Weisheit soll heute besonders gewürdigt werden.

Mega-origineller Beitrag von mir: Ich habe zwei Bärchen, also ein Bärchenpärchen, aufs Sofa gesetzt. Das Besondere an diesen mit Liebe gehäkelten Bärchen: Sie stammen aus der Stray-Dogs-Bosnien-Überraschungsgruppe; dort habe ich sie ersteigert, zum Einen, damit sie hier ein gutes Leben als Bärchenpärchen führen können, zum Anderen geht das Geld an Stray Dogs Bosnien, die meinen Socksi gerettet haben.

Man beachte auch die Schals. Wird ja langsam wieder kühler.

Und hier noch ein weiteres Pärchen, mit dem hier in der WEZ auch alles absolut klärchen ist:

Tiefbauarbeiten in der WEZ

 

In der WEZ finden zurzeit wichtige Tiefbauarbeiten statt. Das alles dient natürlich unserem großen Ziel, der Welteroberung.

Rübenbrei TV berichtet wie immer exklusiv, wie schnell es vorangeht.

Wofür das gut ist, ist noch geheim. Gerüchte, dass neulich Monster im White House waren, um Trump zu vermessen, sind natürlich … egal, anderes Thema.

Übrigens ärgere ich mich jedes Mal, dass die Röhre es schafft, die Qualität der Videos so extrem zu reduzieren. 😦 Im Original sieht das noch recht ordentlich aus, hier ist das ja krisselig-pixelig wie nur was. Vielleicht würde es helfen, das Video vorher mit einem guten Programm in ein anderes Format zu konvertieren und dann erst bei YouTube hochzuladen, aber mit Videobearbeitung beschäftige ich mich nicht auch noch näher, dann ärgere ich mich lieber alle paar Monate, die ich ein Video hochlade, mal darüber.

Neulich …

 

… war ich ja auf einem Seminar. Das Thema hieß „Einkaufscontrolling“. Jetzt bitte nicht gleich wegdösen, liebe Leser, denn das, was dann passierte, werdet Ihr kaum glauben!

Ich habe nämlich den blauen Ordner mit den Seminarunterlagen mit nach Hause genommen. Das war nicht meine allerbeste Idee. Vorsichtig formuliert.

Neugierig näherte sich Nelly dem Objekt.

Controller_Nelly

Was dann passierte, ist typisch Anarchohündchen. Nelly und Socks setzten sich zusammen, sie nannten es „Controller Roundtable“, und entwickelten ein Hundecontrolling. Das heißt aber nicht, dass nun Kennzahlen und Auswertungen über die Höllenhündchen erstellt werden, nein, nein. Es geht um ganz andere Messgrößen. Mir stellte sich zum Schluss nur noch die Frage:

WER ZUM TEUFEL HAT DIE ANARCHOHÜNDCHEN AN EXCEL GELASSEN????

Folgendes Gespräch musste ich mit den Anarcho-Controllern führen.

Nelly: „Hier zum Beispiel ist die Rede von MCV …“

Ich: „Ganz genau. Material Cost Variance ist eine wichtige Kennzahl im Einkauf, hiermit wird die Veränderung des durchschnittlichen Preises …“

Nelly: „Blödsinn! MCV heißt Mindestmenge Cookies Verfütterung! Socksi, reiche mir mal das Diagramm! Socksi ist mein Junior Controller!“

Socksi: „Wiff! Hier!“ (Klick vergrößert.)

Ich: „Was ist DAS denn? Ich bin blind! Hat das ein Einhorn erstellt? Wo ist die Legende, was bedeuten die Kennzahlen, wie wäre es mit einem Diagrammtitel? so geht das nicht!“

Nelly: „Mit solchen Nebensächlichkeiten halten wir uns nicht auf! Links die Anzahl der Kekse in kg pro Monat, oben die Ziellinie und unten der Ist-Zustand. Diese Analyse beweist eindeutig eine Unterkeksung der Anarchohündchen!“

Ich: „Okay. Können wir jetzt zum …“

Nelly: „Wir haben noch viele weitere KPIs! Reden wir mal über DPO!“

Ich: „Days Payable Outstanding. Kenn ich! Durchschnittliche Zahlungsdauer …“

Nelly: „Wieder falsch! DPO steht für Dörrfleisch Per One Hour!“

Ich: „Müsste es dann nicht DPOH heißen? Und immer dieses Denglisch. Das kommt mir nicht korrekt …“

Nelly: „Unterbrich mich doch nicht andauernd! Wir haben festgestellt, dass auch die Versorgung mit Dörrfleisch keinem gut geführten Hundehaushalt entspricht. Controlling legt solche Missstände gnadenlos offen!“

Ich (seufzend): „Okay, ich weiß, dass Du Dörrfleisch liebst, aber jetzt kommt hoffentlich nicht wieder so ein kreischbuntes … “

Nelly: „Socksi, das Diagramm zum Thema, bitte!“

Socksi: „Hier, hat Spaß gebracht!“ *Puschelpompom mach*

Ich (resignierend): „Gibt es das auch in bunt?“

Nelly: „Unten die normalen Rationen, oben sehen wir vereinzelt die Mengen, als wir selbst an das Dörrfleisch …“

Ich: „Wie bitte? Ihr habt Euch selbst bedient???“

Nelly: „Der Eimer ist runtergefallen und wir haben saubergemacht! Du sagst doch immer, wir können auch mal was im Haushalt tun!“

Ich: „Der Eimer ist runtergefallen? Ganz von selbst?“

Nelly: „Quasi. Wir haben Limettenweitwurf gespielt, dabei den Eimer getroffen und …“

Ich: „Ihr habt … WAS?!?!?!?!“

Socksi: „Ich gehe dann mal in den Garten, ein Loch buddeln! Scheint gerade ein günstiger Zeitpunkt zu sein!“

Nelly: „Warte, ich komme mit! Nächster Controller Roundtable morgen! Wir müssen noch über die durchschnittlichen Werte der Futterrationen sprechen!“

Ich (nur noch verzweifelnd murmelnd): „Limettenweitwurf … Limettenweitwurf … Die armen Limetten …“ (schluchzend ab)

PS: Fragt mich bloß nichts zum Thema Einkaufscontrolling. Seminar hin oder her, ich habe davon keine Ahnung!

PPS: Hier noch ein Foto vom Controller Roundtable:

Junior-Controller und Senior-Controllerin engagiert beim Zahlenschubsen.

 

PPPS: Ich verzichte beim Controller Roundtable bewusst auf meine geliebten Bindestriche, da es ein englischsprachiger Begriff ist. In der englischen Sprache hat man es ja kaum mit Bindestrichen, sehr zu meinem Verdruss. (Ansonsten schöne Sprache, nice, nice…)