Ich brauche neue Wissenschaftsmonster!

 

Wie ich darauf komme? Meine aktuellen Wissenschaftler verzetteln sich in sehr seltsamen Projekten, mit deren Ergebnissen man alles mögliche anstellen kann, aber niemals die Welt erobern!

Schauen wir uns ihre letzten Leistungen an. Hier haben sie eine Osterhasen-Hündin gezüchtet. Das wäre eigentlich weltklasse, oder?

Wenn da nicht das Problem mit den Eiern wäre. Diese Osterhasen-Hündin legt keine Eier. Statt dessen habe ich schon mehrere Nester mit Dottis ausgehoben:

Sagt mal ehrlich, welches Kind freut sich denn über ein Dotti? 0 % Schokolade, so geht es nicht.

Und 0 % Fleisch, da freut sich nicht mal der Socksi, sondern ergreift lieber die Flucht:

Meine Wissenschaftsmonster waren selbst nicht ganz zufrieden und schufen eine weitere Kreatur:

Eine Monsterhäsin in rosa! Sogar mit Wimpern!

Eier schafft die aber auch nicht ran, sondern surft lieber den ganzen Tag im Internet herum. Guckt Euch mal die Pranken an, damit deckt die Monsterhäsin die ganze Maus ab!

Immerhin stimmt sie fleißig für Stray Dogs Bosnien e. V. ab, besser, als wenn sie den ganzen Tag Helene-Fischer-Videos gucken würde.

(Wer auch Lust hat, mitzuhelfen: http://www.antenne.de/vereine/mittelfranken/stray-dogs-bosnien/
Nach 3 Stunden Abstimmungsgeklicke mögt Ihr keine Geschäfte von vorne und Straßenschilder mehr sehen, Bild-Captchas sind auch so eine Erfindung des Teufels…)

Nelly war nicht amüsiert. War es der Hunger, wir reden hier immerhin über eine Cocker-Spaniel-Hündin? Oder hatte sie Angst, hier nicht mehr die Langohrigste zu sein? Man weiß es nicht, jedenfalls passierte das hier:

Meint Ihr nicht auch, dass es so nicht weitergehen kann und ich die Stellen der Wissenschaftsmonster neu ausschreiben sollte? Mal bei Monster.de inserieren gehen… Apropos Monster.de, ich liebe den Werbespot, das Monster ist großartig!

Diese Augen! Das puschelige Fell! Das Format! Die großen Hände! Liiiiebe! Das Monster schafft mir bestimmt die richtigen Wissenschaftler ran! Seid gespannt, was hier in nächster Zeit für Kreaturen auftauchen werden. Dann wird auch endlich die Sache mit der Welteroberung funktionieren. Das Potenzial dafür habe ich. Leuchtauge-Lila-Riesenmonster sagt das auch, immerhin spricht er davon, dass er nicht stoppt, bevor ich den Job habe, den ich verdiene und was sonst als Weltherrscherin sollte das wohl sein? Eben.

(Und nein, ich habe keinen Cent oder sonst was dafür bekommen, dass ich Monster.de hier erwähne. Das haben die einfach durch das epochale Monster geschafft.)

Stillleben mit Dottis

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Die hat wirklich Nelly so arrangiert. Heute habe ich übrigens ein geheimes Dottinest entdeckt und ausgehoben. Vier Dottis hatte sie dort gehortet, allerdings nicht die vier, die hier auf dem Foto zu sehen sind.

Hier noch ein Foto der Dotti-Diebin, wie sie sich gerade mit Socksis Erziehung abmüht. Es ist ein ständiger Kampf um Respekt, denn auch der Kleine ist ein Anarchohündchen.

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(Richtig gut sind meine Actionfotos immer noch nicht. Ob das noch jemals was wird? Aber, hey, fliegende Ohren!)

Planschibild der Woche

 

Das ist schon von vorletzter Woche, ich hänge hinterher, hier nun also wieder eines meiner legendär schlechten Fotos, heute zwei Frösche oder sind es doch eher Kröten?

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Was ist passiert? Die Kröte mit den Pflastern hat nicht an die scheiß Herzchen gedacht, dabei weiß doch mittlerweile jeder, dass man immer an die scheiß Herzchen denken muss!!!!1!drölfzigherzilein!!! Die Herzenskröte hat daraufhin der vergesslichen Kröte mal so richtig die Ladung getrimmt! Hinterher musste sie halt ein bisserl verarztet werden. Kann nun als Apothekenschränkchen zum Karneval gehen. (Tähä-tähä-tähä, Narhallahmarsch!)

Der berühmte Büttenredner aus den USA hat auch wieder einen brillanten Gag rausgehauen:

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Merkwürdige Funkenmariechen, die da um ihn herumstehen. Sind bestimmt FAKE-FUNKENMARIECHEN!!!

Ja, great healthcare in den USA — für einige Leute bestimmt, andere, die kein Geld und keine Versicherungen für Behandlungen haben, müssen halt verrecken; ist das nun ein Lügen-Tweet?

Ich sag gute Nacht und immer an die scheiß Herzchen denken! ❤ ❤ ❤ Außer, Du bist CEO einer U.S. health insurance company. Dann reichen auch Dollarzeichen.

Leseeindruck: „Born To Run — Die Autobiographie“ von Bruce Springsteen

bruce

Mein Lesejahr flutscht bisher überhaupt nicht. Zwar lese ich zurzeit vier (bzw. nun noch drei) großartige Bücher, aber alle etwas ernstere, schwerere Kost, keine Thriller-Turnpager. Da ich momentan sehr unruhig bin, fällt es mir schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. So schaffe ich bestimmt keine 30 Bücher für Daggis Challenge. Das ist schade, nicht, weil es mir darum geht, bei einer Challenge möglichst viel „abliefern“ zu können, sondern weil ich noch so viele tolle Bücher auf meinen SuBs liegen habe…

Eines davon ist nun immerhin geschafft. Ich lese relativ wenige Autobiographien von Stars, da mich die meisten nicht so sehr interessieren. Bei Bruce Springsteen ist das etwas anderes, da ich seine Musik sehr gern mag und mich auch der Mensch dahinter interessiert.

Worum geht es?

Der Titel verrät es: Die Autobiographie von Bruce Springsteen, die er übrigens selbst geschrieben hat. Ich bekomme ja immer die Krise, wenn irgendwelche 18-Jährigen Popsternchen ihre Biographien, die sie mit Sicherheit nicht mal selbst verfasst haben, auf den Büchermarkt werfen… Springsteen hat viel zu erzählen, er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, Depressionen, man erfährt auch viel über die Hintergründe zu seinen Hits und Alben.

Ich habe Bruce Springsteens Musik in den 80ern kennengelernt. Mein erster Song war „Dancing In The Dark“:

Höre ich immer noch gern.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser für den Boss!

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Zitat

Ich weiß nur, dass mit zunehmendem Alter die ungelösten Probleme, die wir mit uns herumschleppen, immer belastender werden. Und der Preis, den wir zahlen, wenn wir uns weigern, die Probleme anzupacken, steigt mit jedem Jahr.

Dem kann ich hundertprozentig zustimmen.

Lieblingscharakter

Der Boss selbst natürlich. Aber man lernt auch viele andere interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem die Mitglieder der legendären E Street Band.

Das Cover

Der junge Bruce. Passt natürlich gut.

Zahlen, Daten, Fakten (ZDF, wie der Controller sagt, zumindest bei uns in der Anstalt, oder ist das allgemein so ein Controller-Begriff?)

 

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453201310
  • ISBN-13: 978-3453201316
  • Originaltitel: Born to run
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 5,5 x 23,3 cm

Erfüllte Aufgabe

56. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt (ich hab’s nicht gewogen, aber der Trumm wiegt allemal mehr als etwas über 3 Tafeln 100 g Nougatschokolade, da bin ich mir sicher).

Noch ein Song

 

 

Und sonst so?

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich Socks den Kleinen Boss nenne. Sock ’n‘ Roll, er rockt auch. Hier mit seinem treuesten Groupie Nelly. Man beachte auch seinen Puschelpompomschwanz mit den langen Haaren. Lange Haare rocken, das weiß man ja. Und diese extravagante weiße Strähne, ganz der Superstar.

socknroll

Das war das… Oh, Moment, Trumpi-Boy will uns noch was sagen:

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Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Erledige doch solche Kleinigkeiten bitte mal selbst! Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und denk dran, die tägliche Dosis Medienbeschimpfung zu erledigen. Ach, haste schon?

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Haste fein gemacht, bekommst einen virtuellen Keks.

(Nein, das ist nicht der verkleidete Böhmermann. Das ist der echte. It’s true.)

Fotoflut

Ihr wisst, was kommt, wenn der Titel „Fotoflut“ ist. Anarchohündchenzeit!

Nelly und ihre geliebten Dottis. Neulich gab es 12 neue, nur 3 Tage später lagen davon mindestens 8 im Garten. Und ich kann die alle wieder zusammensuchen… Hab ja sonst nix zu tun, eine Welt erobern oder so. (Nellchens Ohren sehen etwas zerrupft aus, weil ich Kletten rausschneiden musste, sie sammelt sie alle…)

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Ist ein süßer, hübscher Kerl, der Socks, oder?

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Fliegende Ohren!

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Hier hat die Spitzenfotografin wieder zugeschlagen. Eigentlich sollte ein rennender Socksi fotografiert werden, aber Hauptsache, das Wildgras ist gestochen scharf!

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Strahlemaus!

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Strahlejunge!

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Dotti-Nellchen

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Zwei sehr ähnliche Fotos zeige ich ja sonst eigentlich nicht direkt hintereinander, aber ich konnte mich nicht entscheiden.

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Immer feste druff!

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Da ist er wieder, Master of Grimasse, Mr. Socks!

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Und das war es auch schon wieder für heute. Grüße aus der WEZ und von den Anarchohündchen Schlabberküsschen an alle, die sie toll finden.

Fotoflut

Ihr wollt es doch auch! Smile Schon wieder Anarchohündchenfotos…

Ein neues Filmprojekt von Rübenbrei TV: “Zwei Puschelschwänze für ein Schweineohr”, gefolgt von dem Monumentalschinken “Ein Schweineohr ist nicht genug”.

(Anmerkung: Nellys Ohren sehen leider sehr gerupft aus. Wenn man in jedes Gebüsch geht und alle Kletten in der Gegend mitnehmen muss, hilft manchmal leider nur noch die Schere.)

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Nelly sagt einfach mal an, wer der Boss ist. Das braucht der Kleine ab und zu mal.

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Es beeindruckt ihn aber nicht sonderlich.

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Aus der Rubrik “Das Fellmonster spielt besinnungslos mit Kameraeinstellungen und produziert Murksfotos”:

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Nahaufnahme: Mr. Socks hat gute Zähne. Mr. Socks kann außerdem sein Mäulchen ganz schön weit aufreißen.

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Aber Nellchen passt trotzdem nicht in das Maul rein…

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Da isser wieder, der Haxenzwicker von Bergedorf. Noch lacht Nelly.

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Hier habe ich probiert, Actionfotos zu schießen, indem ich Nelly nach einem ihrer geliebten Dottis haschen lasse. Recht schwierig, einerseits die Kamera zu halten und den Auslöseknopf zu finden, andererseits sich nicht von Nelly über den Haufen springen zu lassen…

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Dementsprechend gibt es von diesen Versuchen nur sehr wenige Fotos, die halbwegs herzeigbar sind. Hier ist sie schon mal in Lauerstellung gegangen, Dotti fest im Visier…

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Auch eine suuuuper Aufnahme der Profifotografin, man sieht kein Gesicht, aber immerhin Socksis tollen Puschelpompom-Schwanz.

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Das war es für heute wieder, aber seid gewiss, dass auf meinem Rechner noch Fotos für weitere Fluten liegen. Smile Ich hoffe, Ihr hattet wieder Spaß, den beiden Höllenhündchen zuzugucken.

Wisst Ihr eigentlich …

 

… dass ich zwar drölfzigtausend Fotos von den Anarchohündchen habe, aber relativ wenige, wo sie beide richtig schön mit ihren Gesichtern zu erkennen sind, ohne dass sie eine Grimasse ziehen? Dieses hier ist noch eines der etwas besseren, da zieht Socksi für seine Verhältnisse nur eine gemäßigte Grimasse:

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Und wer ist schuld? Die Flüchtlinge! Danke Merkel! (Wer mit dem „Danke Merkel“-Running-Gag nichts anfangen kann, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.)

Hier, guckt Euch das mal an. Die Schnecken Flüchtlinge haben meine Wildkrautblätter durchlöchert:

LöcherimBlattdankeMerkel

Danke Merkel!!!!1!!

Jemand hat Socksis Puschelpompomschwanz verwuschelt. Wir wissen, wer diese Jemande sind! Danke Merkel!

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Und dann sind die Tobefotos wieder unscharf geworden, weil die Flüchtlinge meine Kameraeinstellungen verstellt haben. Danke Merkel!!!!1!!!12!!!!

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Selbst mein Beweis, dass auch Socksi fliegende Ohren kann, hält keiner wissenschaftlichen Anforderung stand, sondern hat eher „Yeti-Beweis-Foto“-Qualität. Danke Merkel!!! Ich bin echt voll sauer auf Merkel, aber so was von!!!1!!!!!1111!!!!einselfdrölfzigtausendmal!!!!1!

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Das ist doch nicht in Ordnung, jetzt bringen die Flüchtlinge auch schon ihre Giftschlangen mit! Danke Merkel!

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Und dann habe ich Socksi beim Tanzen erwischt, dabei „Yeah, I’m a dancer and I do the snake dance“ singend. Wenn Socks nun schwul ist?! Danke Merkel!!!!!

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Sag was, ZOMBIEAPFEL, aber nicht „Danke Merkel“, das habe ich schon erledigt.

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Dieses wird kein Foto- oder Hundeblog. Lügenblog, Lügenblog!!!!1!!11!einsdrölfundachtzig!! Ich hab’s bei Facebook in einem Kommentar gelesen, also stimmt es!

PS: Momentan habe ich absolut keine Lust auf eine sachliche Auseinandersetzung mit AfDlingen und deren Sympathisanten. Ich muss mich erst mal von dem „Gutmenschen“-Gequäke erholen, das ertönt, sobald denen die Argumente ausgehen (also in der Regel relativ schnell). Außerdem ist das hier kein seriöses Politblog, sondern ein Bekloppti-Blog (und kein Foto- oder Hundeblog, jawohl, ehrlich, ganz in ernst und außerdem immer erste Liga, nur der HSV!). Beschwerden richten Sie bitte an Ihre Rauhfasertapete oder — noch besser — an die Merkel, denn die ist sowieso schuld. Auch an diesem Blog.

Danke Merkel!!!1!

Pokémon Go?

 

Das ist ja zurzeit der Hype schlechthin. Ich brauche das allerdings nicht, bei mir geben sich die Monster eh die Klinke in die Hand. Hier ein ganz normaler Tag in der WEZ …

Es fing damit an, dass es an der Tür klingelte. Davor stand eine kleine Monsterfamilie, die sofort in die WEZ stürmte. Es muss am Caipigeruch gelegen haben.

“Wie heißt Ihr denn?”, fragte ich die Monster, dabei sorgsam mein Caipiglas abschirmend.

“Ich bin Siggi!”, sagte das große Graue.
”Ich bin Siggi!”, brüllte das kleine Grüne.
”Ich bin Siggi!”, quiekte das kleine lilane.

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“Moment Mal, Ihr heißt alle Siggi?”, fragte ich leicht irritiert.

“Ja”, antwortete das Große. “Das ist am praktischsten, so verwechseln wir nie die Namen und alle kommen, wen man uns ruft. Oder auch keiner, und dann sind alle schuld. Sehr empfehlenswertes Prinzip.”

Ich finde das durchaus bedenkenswert, gerade für Menschen und Monster, die unter Namensvergesslichkeit leiden. Aber ich konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn die Monster stimmten nun ein vielstimmiges Klagelied an, das davon handelte, dass sie am Verdursten seien und dringend einen bis zehn Caipirinhas zum Überleben benötigen würden. Ich gab also nach, man will ja nicht schuld am Ableben von Monstern sein! Tja, es war, wie es eigentlich immer ist: Mittlerweile ist die Siggi-Familie hier zu Hause. Verwandtschaft mit Sigmar Gabriel kann ich ausschließen, sie reden nicht viel und lehnen alle Koalitionen, außer mit Caipi, konsequent ab.

Als nächstes stand Linus vor der Tür, aber hier gab es eine Überraschung.

Linus

“Hi, ich bin Linus, und ich bin auf Weltreise. Darf ich ein Glas Wasser? Mehr brauche ich nicht, mein Essen habe ich mitgebracht.” Es legte ein Salatblatt auf den Tisch. Eine Sensation! Ein wassertrinkendes, salatessendes Monster, welches gleich weiterwollte! So was habe ich noch nie gesehen!

“Wo geht es denn als nächstes hin?”, fragte ich Linus neugierig. Doch Linus antwortete nicht. Er hielt schnüffelnd seine Nase in die Luft.
“Was riecht denn hier so gut?”
”Das kommt von den Limetten, die ich gerade ausgepresst habe, um mir einen Caipi zuzubereiten.”
”Caipi? Darf ich mal probieren?”

Hm, dachte ich, kann ja nicht so schlimm werden, das Monster will ja bald weiter. Nachdem es sich gierig mehrere Gläser Caipi reingeschüttet hatte (anders kann man es nicht nennen), fragte ich es noch mal, welches sein nächstes Ziel sei.

“Ach, habe ich das nicht erwähnt? Hicks… Ich bin fertig mit meiner Welttour. Ich bleibe erst mal hier! Das hier war die letzte Station, die mir noch fehlte! Kann ich noch einen Caipi?”

Unter der Tür durch wuselten wenig später, wohl durch den Caipiduft angelockt, diese beiden Gesellen Plüsch und Plusch. Den Ablauf kennt Ihr ja schon. Gefüllte Caipigläser hinstellen, Monster in die Meute aufnehmen.

Wuschel_und_Puschel

Als dann noch mehrere Monster mit einem lauten PFLATSCH auf meinem Schreibtisch landeten und sich als Familie Flitsch, Flatsch, Flutschi und Bella aus der Gattung der Pflatschmonster vorstellten, fragte ich schon gar nicht weiter nach, warum die Kinder so anders als die Eltern aussehen und ob es okay sei, dass auch die Kleinen schon XXL-Caipis trinken dürfen. Wer viel fragt, bekommt viel Antwort, ich aber wollte nur einen XXL-Caipi für mich. Doch der Cachaca war alle. Ein Gutes hatte das: Der Zustrom an Monsterflüchtlingen war erst mal gestoppt. Seehofer wäre stolz auf mich. Die Flüchtlinge wollen ja alle nur unseren Caipi!!!!1! Caipi, dieses urdeutsche Getränk, den Deutschländern!

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Nun sagt Ihr sicher: Hey, ist doch total cool, die Monsterarmee wächst und wächst, da geht es doch mit der Welteroberung nun endlich mal voran! Tja, ganz ehrlich, könnt Ihr Euch vorstellen, mit solchen caipisaufenden und nougatverschlingenden Monstern eine Welteroberung vorzunehmen? Ich glaube, mit denen bekomme ich nicht mal Castrop-Rauxel unter meine Fuchtel. An dieser Stelle fiel mir also Pokémon Go ein.

Mein bisheriges Wissen über Pokémon war in etwa so: Japanische Monster, die gegeneinander kämpfen, Pikachu ist ganz niedlich, den hätte ich mir in den 90er Jahren beinahe als Stofftier gekauft. Kämpfen, da haben wir es doch, ich fange mir einfach ein paar Pokémon ein und erobere mit denen die Welt.

Mein heutiges Wissen über Pokémon: Die Mehrzahl heißt ebenfalls Pokémon und nicht etwa Pokémons, es sind Monster, die man gegeneinander kämpfen lassen kann, und es gibt niedliche Exemplare. Wir schauen uns mal einige an, um einschätzen zu können, ob diese in der Welteroberungsarmee eine wichtige Rolle spielen können.

Hier sehen wir ein Rattfratz, welches vor Nelly auftaucht.

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Schnell mit dem Pokéball eingefangen, bevor JAGD-Nelly zuschlägt. Aber was kann so ein Rattfratz überhaupt? (Klick auf die Fotos vergrößert.)

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Bekommt alles mit, richtet sein Nest überall ein. Ich denke, da ist eher die Spionageabteilung geeignet. Die Weiterentwicklung heißt übrigens Rattikarl. Der knabbert manchmal sogar Hauswände an. In der Nähe der WEZ will ich den Gesellen lieber nicht haben, wer weiß, ob der nicht auch Limetten anknabbert?!

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Da muss doch noch mehr gehen, gerade in Hinsicht auf das Kämpfen. Wie sieht es mit den Seestreitkräften aus?

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Und es hat platsch gemacht. Super. Für Kämpfe ungeeignet, aber ich denke, man kann es gut Trump an den Kopf werfen und das “Meine Frisur! Ich fordere den Einsatz von Atomwaffen!”-Geschrei abwarten.

Um Unterhaltung geht es uns aber nicht. Mal gucken, was die Luftwaffe so treibt:

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Orientierungssinn, das hat es mir schon mal voraus, das kleine Taubsi. Die Weiterentwicklung ist schon kämpferischer, da geht noch einiges! Bei dem muss ich nur aufpassen, dass Orbán mir nicht alle wegfängt.

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Der Klassiker! Pikachu!

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Mit verkohlten Beeren kann ich leben, aber wehe, ich entdecke hier auch nur eine verkohlte Limette! Dann muss ich ein ernstes Wort mit dem gelben Gesellen reden!

Mein Vulpix hat natürlich einen sechsfach geteilten Schweif, mit Puschelpompomschwänzen kenne ich mich hier dank Socksi sehr gut aus. Was man mit diesem Schmuse-Pokémon bei der Eroberung von Welten anfangen kann, wird man dann sehen. Vielleicht kann es mit seinem Schweif den Feinden im Gesicht rumpuscheln.

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Ja… Hm. Dann kann ich die Helene-Fischer-CDs wieder weglegen?

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Glänzende Blätter. Läuft! Etwas Wichtigeres gibt es bei Welteroberungen überhaupt gar nicht. Glanz und Gloria, täterätätätäääää! Mein Boden hier ist ja sehr fruchtbar, wie meine Monsterwildkräuter jedes Jahr aufs Neue beweisen.

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Keine Welteroberung ohne Cat Content! Kennt man ja aus dem Internet.

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Sein Schwanz sieht fast so aus wie der Spazierstock von Dagobert Duck.

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Sieht er nicht so aus, als würde er jeden Moment anfangen, die Fenster zu putzen? Stilgerecht mit weißen Handschuhen. Ich aber sage Euch: Das täuscht. Schade eigentlich. So bleibt die Fensterputzfrage in der WEZ weiterhin ungeklärt.

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Nur 18 Stunden am Tag Schlaf? So ein hellwaches Teil brauche ich definitiv in meiner Armee! Meine Güte, wie kann man nur mit so wenig Schlaf auskommen? Das ist nichts weniger als ein physikalisches Wunder!

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Nur jemand mit besonders starker Psyche kann dieses Pokémon unter seine Fittiche nehmen. Dann ist es hier ja genau richtig. Ich bin ja für meine seelische Stärke bekannt… Oh, nein, hat da eben jemand einen Grashalm plattgetrampelt? Der arme Grashalm! Meine Nerven!

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Vergisst häufig, was es tun wollte. Gut, dass mir so was nicht passieren kann. Mir entfällt nur manchmal, dass ich die Welt erobern möchte, aber Trudi Träumlich, meine Sekret… ähm, meine Office Managerin, erinnert mich ab und zu daran.

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Ürrgs, mit diesem Monster kuschel ich aber nicht, sympathisches Aussehen hin oder her, aber dieses gummiartige stört mich schon sehr.

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Endlich mal ein gefährliches Pokémon. Es leckt sogar an einem herum! Brr… Ih gitt.

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Ich könnte Euch noch etliche weitere drollige Pokémons zeigen (die Weiterentwicklungen sind übrigens gefährlicher, dafür aber nicht mehr ganz so niedlich), doch um so langsam zum Schluss zu kommen, belasse ich es bei meinen beiden Lieblingen.

Wunderschön, diese Melange aus Marilyn Monroe und lila Kuh, die liebe Rossana:

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Man sieht auch, dass sie sich nicht weiterentwickeln kann. Logisch, sie ist ja schon perfekt!

Dieses hier ist ein bisschen wie eine aus Mischung aus Nelly und Socksi. Von Nelly die Farbe und die Länge der Ohren (auch, wenn es bei Nelly Schlappohren sind), von Socksi den Puschelpompomschwanz Open-mouthed smile:

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Davon habe ich auch schon die Entwicklung FLAMARA.

Natürlich habe ich schon erfolgreich Kämpfe für mein Team bestritten. Ihr wisst sicher alle, dass es drei Teams gibt: Rot für Wagemut, Gelb für Intuition und Blau für Weisheit. Überflüssig zu sagen, welchem Team ich beigetreten bin.

Hier seht Ihr mich, wie ich Wächter in einer Arena abgestellt habe. Ich trage natürlich ein klassisches schwarz-weiß-blaues Outift, was sonst? (Bei der Figur des Avatars gab es leider nichts zur Auswahl, ich hätte ja gern was Pummeliges genommen, diese Avatarette sieht ja viel zu gut und unmonströs aus!)

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Mittlerweile bin ich auf Level 20, hier in der Gegend sind die Monster und Arenen relativ dünn gesät, das bremst ein schnelles Fortkommen etwas aus.

Fazit zu Pokémon Go

Nachteile:

  • Sehr fragwürdige Datenschutzbestimmungen. Das Spiel ist GPS-gesteuert und trackt entsprechend die Bewegungsdaten mit. Datensauger!
  • Hirnverbrannte Vollidioten, die nicht auf ihre Umgebung achten, Pokémon Go beim Autofahren (!) spielen und was der gefährlichen Verhaltensweisen mehr sind.
  • Fernab von Sehenswürdigkeiten, Einkaufspassagen und brodelnden Metropolen wird es relativ ruhig. Wenig Pokémon, Stops und Arenen. Ich wohne etwas außerhalb, dadurch, dass ich öfter in der Stadt bin, geht es aber noch. Ansonsten wäre der Spaßfaktor sehr niedrig.

Vorteile:

  • Das Sammeln der Viecher bringt Spaß, mir zumindest, sie sind drollig und haben häufig bekloppte Namen. Und ich habe endlich Beschäftigung beim Busfahren, vom Lesen im Bus wird mir nämlich leider schlecht.
  • Das Spiel ist nicht kompliziert. Bei Computerspielen ist mir das wichtig, da habe ich keinen Bock, mich erst 5 Stunden in eine komplexe Bedienungsanleitung zu vertiefen. Klar gibt es Wissen, das einem bei den Kämpfen nützen kann, z. B., dass Wasserpokémon die besten bei Kämpfen gegen Feuerpokémon sind u. ä. Damit habe ich mich nicht näher beschäftigt, man findet im Netz umfangreiche Matrixdarstellungen zu diesem Thema. Wer es mag …
  • Man kommt an die frische Luft und bekommt evtl. mehr von seiner Umgebung mit (Pokéstops). Okay, frische Luft ist bei mir als Hundebesitzer eh nicht soooo das Problem, aber die Leute, die sich immer aufregen, dass die Kinder heutzutage gar nicht mehr wegkommen vom Computer, sollen sich doch freuen.

Mal sehen, wie lange der Hype anhält. Spätestens, wenn man alle Pokémon hat, dürfte es langweilig werden. Einige bekommt man wohl nur in speziellen Gegenden und ganz seltene soll es nur bei irgendwelchen Events, die ich bestimmt nicht besuchen werde, geben. Und spätestens im November, wenn das Wetter ungemütlich wird, bleiben wohl auch viele Monsterfänger lieber drin. Warum sich manche so sehr über das Spiel echauffieren und die Spieler Pokémongos nennen, weiß ich nicht, das Spiel ist nicht sinnloser, aber auch nicht sinnvoller als viele andere Computerspiele.

Wir werden sehen, wie uns die Pokémon auf dem Weg zur Weltherrschaft unterstützen.

Denkt bitte daran, dass morgen Welt-Bärchenpärchentag ist! Immer noch gilt: Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen, sogar in der Suppe das Bärchenhärchen. Wer diesen Tag ehren möchte, bloggt morgen einfach etwas über Bärchenpärchen.