Ich weiß nicht…

 

… was ich zu solchen Menschen sagen soll:

Außer, dass ich dem und seinen Lobbyistenkollegen und deren Konzernchefs gern noch was ganz anderes zu trinken geben würde… Und damit meine ich ganz bestimmt keinen Caipi.

Willkommen in der bunten Welt des Konzern-Kapitalismus. Meiner Ansicht nach müsste man diese ganzen Molochfirmen zerschlagen, es kann doch nicht sein, dass die Politik immer mehr von den Großkotzkonzernen bestimmt wird… TTIP und ähnliche Pläne kommen doch auch aus der Ecke. Aber wir sind in Deutschland ja nur reich und hysterisch. Sagt der Siggi, und der wird es ja wohl wissen als Chef der Arbeitnehmerpartei SPD. Uppsi, nun ist mir aus Versehen ein bisschen Ironie in den letzten Satz gerutscht…

(Nein, ich bin kein Sozialist und auch kein Kommunist, aber dagegen, dass Geldscheffeln das Maß aller Dinge ist. Und da muss eigentlich die Politik gegensteuern, denn die meisten Konzernmanager werden immer das Wohl ihrer Aktionäre und ihres eigenen Bankkontos, welches nach Boni hungert, im Auge haben. Außerdem hat es nicht mehr allzu viel mit freier Marktwirtschaft zu tun, wenn sich ein, zwei Konzerne die Märkte aufteilen und kleinere Firmen schlucken oder in den Konkurs treiben. Freie Marktwirtschaft hat nämlich auch was mit Wettbewerb zu tun.)

So, ich musste mir mal kurz Luft verschaffen. Dafür wird es voraussichtlich morgen einen Artikel mit großem Epochalitätsfaktor geben, er ist beinahe fertig geschrieben, aber nun bin ich müde und muss noch Wäsche aufhängen, klickt Euch also morgen wieder rein. :-)

Orgien!

 

Erschütterndes musste ich neulich auf dem REWE-Parkplatz erblicken. Jugendliche haben wieder wüste Partys gefeiert. Seht Euch das hier an, glaubt Ihr das?

2015-05-02 13.10.18Völlig außer Rand und Band wurde da mit Capri-Sonne gebechert! Empörend! Entsetzlich! Diese Jugend von heute! Und die soll mal meine Rente zahlen? Ich befürchte das Schlimmste! In ein paar Jahren haben diese Lümmel sogar das Wahlrecht!

So was hätte es zu meiner Jugendzeit nicht gegeben!

(Da wurde noch Whisky getrunken.)

Deutschland, wohin schlurfst Du? (Schlurfen — auch so ein schönes Wort, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Bitte nicht mit schlürfen verwechseln, auch wenn das in diesem Zusammenhang naheliegen könnte.)

Apropos REWE-Parkplätze: Geheimnisvolles spielt sich auch anderswo ab, Herr Ackerbau dokumentierte hier ominöses Geschehen.

REWE-Parkplätze scheinen nicht nur gefährliche Capri-Sonnen-Jugendgangs anzulocken…

Apropopos Herr Ackerbau: Wusstet Ihr schon, dass ich Patentante seiner neuen Limettenpflanze sein darf?

Eine Ehre! Andreas, sag Bescheid, wenn ich Dünger schicken soll oder Kraftnahrung für den Gärtner. :-)

Apropopopos Twitter: Als ich krank war, fing ich vor Langeweile wieder an zu twittern, aber nun fehlt es mir wieder an Muße. Immerhin habe ich zwei Weisheiten über den frühen Vogel getwittert:

Und zum Schluss noch etwas, das mich wirklich ankotzt: Der FC Bayern betreibt massive Wettbewerbsverzerrung. :-( Der Verein ist zu recht so unbeliebt und ich wünsche ihm nun erst recht eine richtig schöne Packung am Dienstag. Wie wohl Dortmund, Schalke und Bremen das hergeschenkte Spiel gegen Augsburg fanden? Und was heißt es für den Abstiegskampf, falls die Sepplhosen nächste Woche auch Freiburg gewinnen lassen sollten? Das ist so dermaßen unsportlich, man merkt ja auch, dass für Pep Guardiola die Bundesliga durch ist, seitdem sie Meister sind. Ganz schlechter Stil. Die Weltuntergangsstimmung aufgrund der Niederlage gegen Barcelona fand ich übertrieben, immerhin fehlen den Bayern einige wichtige Spieler und Barcelona ist zurzeit in bestechender Form, da ist die Niederlage keine Schande gewesen. Aber für die Bundesliga hat der FCB immer noch einen Kader, der jede Mannschaft ab Platz 5 schlagen müsste, Augsburg sowieso (Augsburg hat sogar vor kurzem gegen den HSV verloren!). Meiner Ansicht nach überträgt sich die Gleichgültigkeit des Trainers auf die Mannschaft, so dass diese nicht mehr 100 % gibt.

FC Sepplhose — Barcelona 0:5 (wenn es nach mir ginge).

Wie lange noch…

… wollen die Entscheider der EU (ihres Zeichens Friedensnobelpreisträgerin 2012) noch zugucken, wie Menschen elendig ertrinken?

Die Anstalt hat den Zynismus schon letztes Jahr aufgezeigt, kurze Version:

Länger:

Zwei Petitionen:

https://www.change.org/p/seenotrettung-für-flüchtlinge-jetzt

https://www.amnesty.at/de/sos-europa/

Es ist sicher kein einfaches Thema, und die Idee, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern, ist ja nicht verkehrt (wobei man hier jetzt noch lang und breit diskutieren könnte, inwieweit das wirklich gewollt ist und wie weit man dafür bereit wäre zu gehen), aber es muss doch als allererstes mal darum gehen, die Menschenleben zu retten! Die Abschreckungspolitik funktioniert ja ganz offensichtlich nicht…

Ich glaub das nicht!

 

Heute Morgen schaute Nelly aus dem Fenster und kläffte wie wild. Ich guckte also ebenfalls raus, und was musste ich sehen?

Haben doch die NPDeppen direkt gegenüber der WEZ ein Wahlplakat aufgehängt. Und noch ein paar weitere hier in der Straße, an einem bin ich vorhin ganz dicht vorbeigegangen, es hat mich sehr, sehr, sehr viel Willenskraft gekostet, nicht gegenzutreten.

Diese rechtsextremen, menschenverachtenden Denkabstinenzler machen mich aggressiv.

Mal sehen, ob ich heute Nacht zufällig Schlafstörungen habe. Dann gehe ich mal raus und … lese mir die Plakate ganz in Ruhe durch.

Jetzt wundert mich nichts mehr…

 

“Bis heute beeinflusst ihr [Ayn Rands] Denken die US-amerikanischen Neoliberalen und Konservativen, insbesondere die Republikanische Partei. Bei einer Umfrage der US-Kongressbibliothek, welches Buch den größten Einfluss auf das Leben der Befragten hatte, lag Ayn Rands “Atlas Shrugged” auf Platz 2 – nach der Bibel.”

Erschreckend. Quelle.

Zwischen Epochalitäten und Fuck You, Life… (Achtung, enthält viele Schimpfwörter, es muss mal raus, dafür sind aber auch Epochalitäten enthalten, also bitte trotzdem lesen, vielen Dank)

 

Heute ist wieder einer dieser Tage, wo ich zumindest leicht am Leben verzweifele, aber ich hätte es wissen müssen. Ich hatte mich gerade stimmungsmäßig berappelt und wieder Energie für einige schöne Sachen gefunden, da muss natürlich etwas kommen, das mir die nächsten Wochen, wohl eher Monate, nachhaltig versauen wird. :-( Schönen Dank auch, Leben, fuck you. Geht ja erst seit 2 Jahren beinahe ununterbrochen so. @für mich zuständigen Schicksalssachbearbeiter: Echt witzig, du beschissener Typ. Schade, dass man dich nicht besuchen kann, ich würde dich so was von zusammenkloppen. Ich habe mein Leben lang keine (na ja, kaum) körperliche Gewalt angewendet, habe also durchaus Nachholbedarf! Irgendwo will meine Wut gern mal hin und sich auslassen.

Aber keine Sorge, es ist nix mit Raspu oder Nelly. Immer das Positive sehen.

Wenn es nicht drei Lebewesen gäbe, die mich brauchen, würde ich den ganzen Scheiß wohl nicht mehr mitmachen. Ja, es gibt viele Menschen, denen es viel schlechter geht, aber so langsam gehen meine Energiereserven für diese ganze Kacke, die hier so passiert, drauf…

Obwohl es auch tolle Ereignisse gibt, eines davon kam heute mit der Post. Aber davon erzähle ich noch nicht, denn ich habe noch von einer älteren Epochalität zu berichten.

Vor ein paar Wochen kam ein super Paket hier an:

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Gefüllt war es u. a. mit ca. 2 Tonnen Bonsche. Es waren so viele, dass ich die sogar ganz lieb mit meinen Kollegen in der Anstalt geteilt habe.

Aber das war ja noch längst nicht alles!

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Schokolade!!! Und was ist das da für ein gefräßiges Monster?

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Boah, das hatte sich schon etliche Bonsche einverleibt! So ein freches Teil. Aber so sind Monster ja fast alle. Dieses hier dient aber auch einem guten Zweck:

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Ein Leckerliebeutel für meinen Hutzerichliebling! ♥♥♥ Epochal, oder? Man kann hier übrigens erkennen, dass das Paket gepackt wurde, bevor die liebe Absenderin von der Existenz Nellys wusste. Daran erkennt man mal wieder, wie trantütig ich mit dem Bloggen hinterherkomme…

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Ein Märchenprinz? Moment, ich muss hier eben kurz etwas einblenden, das ich sofort im Ohr habe, sobald ich das Wort “Märchenprinz” höre. Ich kann nix dafür! Ich bin ein Kind der 80er!

Har-har… Habt Ihr nun auch einen schönen Ohrwurm?

Zurück zum Märchenprinz!

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Noch ist es ein Frosch. Ihr kennt ja alle das normale Prinzip: Irgendwas mit Küssen, und dann wird aus dem Frosch ein Märchenprinz. Oder ein EAV-Sänger? Mamamärchenprinz… Bei diesem hier geht das aber anders, was in dieser erkältungsvirenverseuchten Zeit vielleicht gar nicht mal so schlecht ist:

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Wenn ich aber ehrlich bin, fand ich den Frosch so niedlich, dass ich ihn erst mal in dieser Gestalt gelassen habe. Außerdem habe ich Angst, dass der Aristokrat womöglich einer aus der Kategorie “Prinz Harry” ist. Da würde ich ja verrückt werden, da käme ich gar nicht mehr zum Welterobern.

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Mjam-mjam-gnampf! Auch für die lieben Hunde ist viel Feines dabei, und noch mehr für das olle Monster.

Jetzt kommt aber das mega-epochalste aus diesem Paket! Trommelwirbel, Tusch!

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Das ist per se schon ein ganz tolles Buch, aber dieses hier ist sogar signiert!!!! Das zeige ich nicht, denn der Text enthält natürlich verschlüsselte Welteroberungsbotschaften, die top secret sind.

Spätestens jetzt ahnt Ihr, von wem das tolle Paket ist, oder? Isabella, ihres Zeichens Gassigefährtin von Damon und Cara, hat das Monster und die WEZ-Wölfe so gut versorgt! Schaut in ihr Blog, sie hat nicht nur tolle Hundefotos, sondern auch öfter mal epochale Spruchbilder.

Vielen Dank, liebe Isabella!

Ich gehe jetzt ins Bett, ich bin fix und alle… Gute Nacht.

52 Bücher, Woche 11

 

Guten Abend, gute Nacht, mit Büchern bedacht,

dieses Mal erreichte mich ein besonders hübscher Mottovorschlag, der mich über das Formular, welches Ihr rechts in meiner Seitenleiste sehen könnt, erreichte. Das bringt mich auf den Gedanken, Euch noch mal auf genau jenes Formular hinzuweisen, falls Ihr auch ein Thema oder gar mehrere für die “52 Bücher” einreichen wollt. Das geht immer noch, denn wie heißt es so schön? Für epochale Ideen stehen Tür, Tor und Mailbox immer offen.

Das hier stammt von Cheap Ralph Lauren und dauert etwas länger (Snickers gefällig? Caipi dazu?):

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Cool, sogar in Englisch, wie global! Passend zu einer Weltherrscherin… Ähm, Moment mal eben, mein Projektmonster lenkt meine Aufmerksamkeit da gerade auf eine interessante Tatsache… Spam? Oh. Ja, es sagt, das sei nur Spam und der Cheap Ralph Lauren ja nicht mal Projektteilnehmer. Da hat es recht. Cheap Ralph ist einfach kein Dunkelschlumpfi-Ralph, das zählt also nicht.

Wirklich ätzend, mein Formular wird tatsächlich seit einiger Zeit auch mit Spamdreck überflutet. Moment mal eben, ich habe hier eine kleine Durchsage an die NSA:

Liebe NSA, wenn Ihr sowieso weltweit alles ausschnüffelt, dann wisst Ihr doch auch sicher ganz genau, wo die Spamschleudern herumstehen und wer sie füttert. Könnt Ihr die nicht mal mittels Cyberwar mit einigen Viren bombardieren? Schlage vor, dass die Spamspacken, sobald sie ihre Rechner starten, nur noch tanzende Penisse in der XXL-Variante sehen. Oder die Visage von George W. Bush. Mir egal, aber macht was, damit Ihr wenigstens zu irgendwas gut seid!

Danke!

So, jetzt aber zum Projekt. Ich habe gedacht, ich nehme dieses Mal wieder was Einfaches, denn das letzte Thema war ja nicht so ganz ohne. Diese Woche also das hier:

Das Buch hätte ich gerne geschrieben.

Es stammt von Lioman, der zwar diese Saison auch nicht mitmischt, aber bei den ersten beiden dabei war, also hat das Projektmonster grünes Licht gegeben. Ich habe halt aus den anderen Runden auch noch einige schöne Mottos, die nicht untergehen sollen…

Für mich ist die Antwort einfach: Ich hätte gern die Zamonienbücher von Walter Moers geschrieben. Das hieße nicht nur, dass ich eine brillante, überschäumende Phantasie hätte, sondern, dass ich auch gut zeichnen könnte. Tja, Wunschträume sind auch Schäume…

Viel Spaß wünscht Euch Eure Projektmuddi

Dialoge (10)

 

Zuhause. Telefon klingelt.

Ich: “Fellmonster!”
Anruferin: “Guten Tag. Hier ist [bla-bla, hab ich mir nicht gemerkt, irgendein Callcenter] im Auftrag des Instituts für Meeresforschung.”
Ich: “N’Abend.”
Anruferin: “Gibt es in Ihrem Haushalt jemanden, der sich mit Meeresangeln beschäftigt?”
Ich: “Nein.” (Meeresangeln? Ralph soll das Meer nicht angeln, sondern für Chris neu buddeln etc. pp, denn würde er nur ein Meer angeln, fehlte es 1. an anderer Stelle und könnte 2. womöglich mit Blobfischen verunreinigt sein, und das kann ja keiner wollen.)
Anruferin: “Haben Sie denn im Bekanntenkreis jemanden, der in Frage käme?”
Ich: “Nein.” (Bei Mira kommen die Blobfische ja über Ikea in die Wohnung, aber das hätte glaube ich nicht gezählt.)
Anruferin: “Das ist aber schade. Es hätte ja sein können, dass Sie jemanden kennen.”
(Langjährige Erfahrungen mit Callcenter-Mitarbeitern haben mich gelehrt, dass die Anruferin nicht lockerlassen wollte, da wäre noch was gekommen. Ich hatte aber keine Lust mehr, denn es ist warm und ich bin mittlerweile wetterbedingt ziemlich ausgelaugt.)
Ich: “Selbst wenn, würde ich Ihnen die Kontaktdaten nicht geben.” (Ich bin doch nicht bescheuert und gebe einfach so Kontaktdaten raus! Hallo, geht’s noch? Nicht mehr alle Limetten im Glas?)
Anruferin: “Woher wollen Sie denn wissen, dass ich Sie danach gefragt hätte? Sind Sie Hellseherin?” (Tonfall Mischung aus überheblich und leicht aggressiv.)
Ich denkend: Nein, aber noch nicht ganz auf dem IQ-Stand einer abgewrackten Schaluppe angekommen.
Ich: “Das ist doch logisch! Was würde es Ihnen denn nützen, wenn ich nun ‘Ja, ich kenne entsprechende Leute’ gesagt hätte? Türlich hätten Sie die kontaktieren wollen, nützt Ihnen doch sonst nichts.”
Anruferin: Schweigt einige Sekunden.
Ich: Warte interessiert. Wird sie mich belehren, dass sie natürlich niemals Interesse an diesen Menschen gehabt hätte, sondern einfach nur so gefragt hat, weil ihr Kaffee noch nicht alle war und sie sich bis Feierabend mit sinnlosen Gesprächen die Zeit vertreiben wollte?
Anruferin: Legt kommentarlos auf.
Ich: “Ooooooch.”

Eine bestimmte Art von Callcentern ist echt eine Geißel der Neuzeit. Nicht auf die Mitarbeiter bezogen, die haben so ziemlich einen der ätzendsten Jobs der Welt und daher eigentlich mein Mitgefühl, gerade die, die Aufträge an Land ziehen oder eine bestimmte Anzahl von Umfrageergebnissen bringen müssen. Deswegen habe ich mich auch lange Zeit bemüht, auch zu solchen Anrufern freundlich zu sein. Aber es wird einem meistens nicht gedankt; im Gegenteil, viele von denen denken, sie haben ein Opfer gefunden. Neulich z. B. wurde gefragt, ob ich an einer ganz kurzen Umfrage teilnehmen möchte. Habe ich gedacht, okay, kann ich ja machen, hilft der Frau, ihre Quote zu erfüllen und mich kostet es nichts. Erste Frage, ob ich einen Hund hätte. — Ja. — Dürfen wir Ihnen Proben von Firma sowieso schicken? — Nein. — Warum nicht, tolles Futter, blabla. — Noch energischer nein. — Nächste Frage, irgendein Scheiß mit Versicherungen. Darauf reagiere ich ja sowieso allergisch. Habe dann nur geantwortet, dass es wohl doch nur darum ginge, mir irgendwelches Zeuchs zu verkaufen und ich dafür nicht zur Verfügung stünde, schönen Abend noch, aufgelegt. Thema durch.

Ich mache jetzt nur noch kurzen Prozess mit Callcentern. Bei der Hitze sowieso…

Stöckchenzeit: “Das geht ja mal gar nicht!”

Halli-hallo, heute ist schon der 2. Tag der Stöckchenwoche hier im Blog! Auch dieses Holz wurde schon im November 2013 geschnitzt…

Ein supermegatolles Stöckchen habe ich bei Nina geklaut. Ein Stöckchen, das dazu einlädt, mal so richtig schön herumzumotzen. Das mag ich gern, das gefällt mir!

Das geht gar nicht in Bezug auf Essen!

Rosenkohl. Ich vertrage Rosenkohl nicht, mir wird übel davon. Außerdem esse ich nichts, was aus dem Meer kommt. (Und das sage ich als Hamburgerin. Mir schmeckt einfach nichts Fischiges.)

Das geht gar nicht in Bezug auf Klamotten!

Da bin ich ja relativ schmerzbefreit, ich selbst bin ziemlich schluffig gekleidet. Was ich gar nicht mag, sind Schuluniformen, also so wie in England. Und Leggings müssen auch nicht unbedingt sein, oder diese Ballonseidetrainingsanzüge, aber letztendlich wie gesagt, wer’s mag… Ein absolutes No-Go sind selbstverständlich Faschoklamotten.

Das geht gar nicht in Bezug auf Musik!

Volksmusik. Damit meine ich nicht die alten Volksmusiklieder, sondern das, was man im Fernsehen eine Zeitlang so häufig zu sehen bekam. Ist das eigentlich noch immer so? Ich verfolge das TV-Programm kaum noch. Und bestimmten Hip-Hop, den mit den mülligen Texten, braucht man mir auch nicht in die Playlist zu packen. Techno wollen wir auch nicht vergessen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Duft!

Ich vertrage keinen starken Rauch, da habe ich das Gefühl, dass mir die Luft wegbleibt. Osterfeuerzeit ist also nicht so meine Welt. :-) Generell finde ich es nicht schön, wenn sich Leute so mit Düften einnebeln, dass man sie 100 m weiter noch riecht, da kann der Duft noch so schön sein.

Das geht gar nicht in Bezug auf Jahreszeit!

Hm, früher hätte ich sofort gesagt, schwül, 30 Grad, drückende Luft… Das ist auch immer noch so, aber seit 2 Jahren habe ich festgestellt, dass ich auch mit dem Winter nicht mehr so gut klarkomme, wenn er lang und trist ist. Das war mir früher alles wurscht.

Das geht gar nicht in Bezug auf Süßigkeiten!

Alles, wo Kokos drin ist, also z. B. Raffaello. Und da ist ja nebenbei auch noch die Werbung extrem scheußlich.

Das geht gar nicht in Bezug auf YouTube!

Zum Einen sind ja wohl so ca. 80 — 90 % der Kommentare so was von dumpf, sofern man sie überhaupt versteht, denn manche missachten die Rechtschreibung derartig, dass weder Sinn noch Unsinn zu erkennen ist. Richtig nervig finde ich auch die Konzertmitschnitte mit absolut erbärmlichem Sound, wenn man ordentliche Konzertmitschnitte sucht und nur auf Videos stößt, wo man die Musik dunkel erahnen kann…

Das geht gar nicht in Bezug auf McDonalds!

Kann meinetwegen komplett weggehen…

Das geht gar nicht in Bezug auf Personen!

Arroganz, Überheblichkeit. Das hasse ich wie die Pest und weckt Aggressionen in mir. Da muss ich mich immer höllisch zusammenreißen, um nichts Verkehrtes zu sagen.

Das geht gar nicht in Bezug auf öffentliche Personen!

Um mal ein aktuelles Beispiel zu nehmen: Immer mal wieder den Moralapostel geben, aber Steuern hinterziehen. Na, wen meine ich wohl? :-) (Dieses Stöckchen stammt aus November 2013, Ihr müsst also in Euren Erinnerungen wühlen…)

Das geht gar nicht in Bezug auf Haare!

Ist mir eigentlich auch ziemlich wumpe, soll jeder halten, wie er möchte. Nicht so schön finde ich extreme Kurzhaarschnitte, die erinnern mich immer so ans Militär. Aber wer’s mag…

Das geht gar nicht in Bezug auf Party!

Richtig lästig finde ich Leute, die andere animieren wollen, Alkohol zu trinken. Das soll doch jeder entscheiden, und wenn jemand kein Alkohol trinken möchte, soll man das gefälligst respektieren! Ganz schlimm wird es, wenn derjenige mit dem Auto da ist und andere Leute sagen, ach komm, ein Bierchen geht doch trotzdem.

Das geht gar nicht in Bezug auf Auto!

Nebenbei andere Sachen wie telefonieren, sich schminken oder ähnliches. Neulich mit jemandem unterwegs gewesen, das Handy klingelt, Fahrerin sucht nebenbei hektisch in der Handtasche rum. Wir waren kurz vorm Ziel, hat sich um höchstens fünf Minuten gehandelt. Mein Hinweis “lass doch klingeln, siehst Du doch gleich, wer das war oder derjenige meldet sich schon wieder” wurde ignoriert. Dieses ständige erreichbar sein, andauernd seine SMS oder What’s-Apps zu checken, scheint mir aber eh so eine Seuche der heutigen Zeit zu sein… Am besten noch, wenn man mit jemandem im Restaurant sitzt und der sagt “ach ich antworte da mal eben schnell”. Grrr…

Das geht gar nicht in Bezug auf Eltern!

Übereltern, die selbst natürlich alles 100 %ig richtig machen und ständig bei anderen auf Fehlersuche sind. Grausam. Auch richtig nervig: Die Sorte Eltern, die glauben, mit Kind haben sie gefälligst überall Vortritt zu haben, denn sie sind ja die Retter der Rentenkassen. Grrrmpf. Ich sehe ein, dass das Leben in einem relativ kinderfeindlichen Land wie unserem nicht immer einfach ist, ich würde mir da auch einiges an Veränderungen wünschen, aber das rechtfertigt nicht, gar keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Das geht gar nicht in Bezug auf Instagram!

Am Anfang fand ich das noch ganz witzig, mittlerweile finde ich es schade, dass einige anscheinend alle ihre Fotos durch irgendwelche Instagramfilter jagen, manchmal würde ich lieber das Originalfoto sehen, weil ich denke, dass es ohne 70er-Jahre-Filter o. ä. schöner aussähe. Auch kann man die App anscheinend nicht mehr nutzen, ohne sich einloggen zu müssen. Das war ganz zu Anfang mal anders, da hatte ich nämlich die App auch auf meinem Schlauphone und ab und zu damit rumgespielt. Ich habe aber null Interesse, die Fotos irgendwo zu veröffentlichen. Wenn ich was zeigen möchte, dann kommt es hier ins Blog. In seltenen Fällen auch mal in Facebook.

Das war das. Wer hat noch Lust, sich mal ordentlich auszutoben und aufzuregen? Los, das bringt den Kreislauf in Schwung. Greift Euch das Stöckchen zahlreich!