Es geht uns ja so gut …

… oder etwa doch nicht?

Und wer jetzt etwas in der Art wie „Hätten die halt was Ordentliches gelernt“ in die Runde werfen möchte, dem sei gesagt: Sollen denn alle studieren und fleißig die Karriereleiter raufkraxeln, um Manager, Controller, Ingenieur, Arzt (oder was sonst noch gut bezahlt wird, wobei das bei den Ärzten nicht immer gilt) werden?

Ich nenne das Ausbeutung. Vor allem, wenn man sich diese Fakten vor Augen hält (aus dem oben verlinkten Artikel, Hervorhebung von mir):

Die weltweite Ausbeutung der Beschäftigten lohnt sich, jedenfalls für die Eigentümer von H&M. Der Gewinn für die Eigentümer im Jahr 2016 war 1,8 Milliarden Euro. Die Gewinnrate betrug damit sagenhafte 12 Prozent.[1]

Vater Stefan Persson ist der Haupteigentümer von H&M. Er steht mit 20 Milliarden an Privateigentum auf Platz 50 der reichsten Unternehmer der Welt. Er ist das Oberhaupt des asozialen Familien-Clans. Seine drei Kinder sind ebenfalls schon Multimilliardäre. Sohn Karl-Johan Persson ist Chef von H&M Deutschland.

Nein, ich bin nicht sozialneidisch, Raffigier auf Kosten anderer Menschen mag ich allerdings nicht. Ein paar Millionen weniger und seine Angestellten fair bezahlen und behandeln, das ist einfach eine Frage des Anstands und der Menschlichkeit. Wir brauchen keinen Manchester-2.0-Kapitalismus!

Trotzdem schönes Wochenende!

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Hat die NRA schon den Gesetzesvorschlag eingereicht, dass Waffentragen für alle Konzertbesucher zur Pflicht werden muss?

Es würde mich nicht wundern, denn um Attentate an Schulen zu verhindern bzw. Schlimmeres zu verhüten, sei die Lösung ja auch, dass die Lehrer Waffen tragen sollen. NRA-Logik.

(Möchte nicht die AfD „mündigen Bürgern“ auch den Waffenbesitz erleichtern? Ja, möchte sie, Kapitel 4.7, Seite 25, Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017.)

Würden nicht immer wieder Menschen sinnlos sterben, könnte man das alles komisch finden, so bleiben nur trauernde Menschen, Zynismus und routinierte Beileidsbekundungen vom US-Präsidenten. Was nicht kommen wird: Eine Verschärfung des Waffengesetzes.

Menschheit.

Verlassene Flaschen # 4

Ihr kennt diese Blogaktion? Jeden Freitag poste ich verlassene Flaschen — außer an den Freitagen, an denen ich keine Lust … ähm … an denen der Mond ungünstig steht (in Absprache mit meinem sprechenden Mondkalender).

Wer Lust hat, kann ganz einfach mitmachen: Blogartikel mit verlassenen Flaschen posten und hierunter verlinken. Die verlassenen Flaschen brauchen mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung!

Heute Morgen irgendwo in Bergedorf:

Ich: „Hey, Mate-Mate, was geht? Seid Ihr Zwillinge?“

Flasche links: „Ja. Sogar einflaschige!“

Ich: „Das ist ja cool. Aber die ganzen Kippen! Habt Ihr die alle geraucht?“

Flasche rechts: „Ja, die Hälfte ich, die Hälfte meine Schwester.“

Ich: „Das Bundesgesundheitsministerium warnt: Rauchen …“

Flasche links: „Schnauze! Von Politik haben wir so was von den Flaschenhals voll …“

Flasche rechts: „Ich hab sooooo einen Flaschenhals!“

Ich: „Warum das denn?“

Flasche links: „Dieser Wahlkampf, überall die nervigen Plakate, wir stürzen uns nun in den Müll!“

Ich: „Aber Sonntag ist die Wahl und dann ist der Wahlkampf erst mal vorbei.“

Flasche links: „Wir haben es so dicke! Neulich mitbekommen, wie jemand die AfDeppen als Flaschen bezeichnet hat?“

Ich: „Das ist ja eine Beleidigung …“

Flasche rechts: „Allerdings. So hat uns Flaschen noch nicht mal der Trapattoni damals beleidigt!“

Ich: „Ja, schon …“

Flasche links: „Leider dürfen wir Flaschen nicht wählen! Wir wissen nämlich, dass es dumm ist, wenn man mit einem Misthaufen unzufrieden ist, einen noch viel größeren Misthaufen zu wählen!“

Flasche rechts: „Was ist der Unterschied zwischen einem AfD-Spitzenpolitiker und einer leeren Flasche?“

Ich: „Dass es keine AfD-Spitzenpolitiker gibt?“

Flasche rechts: „Eine leere Flasche hat mehr im Kopf!“

Ich: „Alles klar. Ich muss dann jetzt mal zur Arbeit.“

Und immer dran denken: Wer die schlechte Angie-Politik durch noch viel schlechtere Politik ersetzen möchte, wählt die AfD. Alle anderen wissen:

Und Scheiße riecht man, wählt man aber nicht.

Nachti, nachti, schönes Wochenende.

Und wenn jetzt irgendjemand auf die Idee kommt, mir vorzuwerfen, dass das doch keine seriöse Auseinandersetzung mit der AfD ist: Glückwunsch, sehr gut erkannt! Hab ich auch keinen Bock mehr drauf, ganz ehrlich. Ich habe in den letzten Wochen einige sachliche Diskussionen geführt (ja, das kann ich durchaus!), besser gesagt, versucht zu führen, die ausnahmslos so abliefen: Entweder schon nach meinen ersten Argumenten Schweigen/Diskussionsabbruch oder „Du Gutmensch-Blabla“ oder wilde Verschwörungstheorien. Schönen Dank, wenn die Führer dieser Simpeldenker in den Bundestag einziehen. Ich hoffe zumindest, dass sie nicht die drittstärkste Kraft werden. Also, bitte geht wählen! Die AfD-Anhänger tun es auch.

Blogparade: Angehörigenpflege

 

Dergl hat eine Blogparade mit einem ernsten Thema ins Leben gerufen: Angehörigenpflege.

Manchmal verirren sich auf dieses Blog auch ernste Themen. Ich finde es sehr gut, dass Dergl diese Parade ins Leben getroffen hat, denn 1. sind viele davon betroffen und 2. sind die Bedingungen, die pflegende Angehörige, aber auch Pflegepersonal ausgesetzt sind, häufig eine Katastrophe.

Noch bin ich nicht wirklich eine pflegende Angehörige, meine Mutter braucht zwar mittlerweile eine gewisse Unterstützung, aber das ist alles noch im schaffbaren Rahmen, es geht eher ums Einkaufen, darauf achten, dass sie die richtigen Tabletten regelmäßig nimmt, genug trinkt, Bürokram erledigen, zusehen, dass sie vernünftiges Essen bekommt…

Nichtsdestotrotz hat sie in den letzten Jahren körperlich abgebaut, sie hat mit Schwindel zu kämpfen, in den letzten 2 Jahren musste sie dreimal mit Brüchen ins Krankenhaus, weil sie ihren Rollator nicht konsequent genug genutzt hat und die Stürze zu Brüchen führten. Auch ist gründliches Waschen für sie nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen.

Darum überlegte ich letztes Jahr, auch auf Anraten des Hausarztes, Pflegestufe 1 zu beantragen. Was ich dann auch tat. Und das soll mein Thema sein, quasi die Vorstufe, daher wird mein Beitrag nicht so bedrückend wie die Artikel der anderen Teilnehmer, ich möchte mir aber doch mal Luft verschaffen, denn die Auftritte der Prüfer, die einem der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) ins Haus schickt, sind gelinde gesagt eine Frechheit.

Vorweg: Ich finde es in Ordnung, dass der Zustand der zu pflegenden Menschen begutachtet wird, um Betrug zumindest einzudämmen. Ich erwarte allerdings Fairness und ein gewisses mitmenschliches Auftreten der Prüfer. Die sind aber im Gegenteil ganz offensichtlich darauf gedrillt, dafür zu sorgen, dass die Gelder in der Pflegekasse verbleiben.

Ich habe mich vorher im Bekannten- und Kollegenkreis umgehört und viele Geschichten gehört. Nicht eine davon berichtete von einer Prüferin (es scheinen fast immer Frauen zu sein), die auch nur annähernd eine realistische, anständige Beurteilung abgegeben hat. So gut wie alle mussten Widerspruch einlegen, und das, obwohl die Mutter oder der Vater teilweise nicht mal mehr allein aufstehen konnten. Da war der Fall einer Mutter, die beinahe nur noch im Bett lag. Pflegestufe 1 (!) abgelehnt.

Anderer Fall, Prüferin betritt die Wohnung, die von der Tochter der Mutter immer gründlich geputzt wurde. Sagt zu der Mutter: „Sie sind nicht berechtigt, Sie können Ihre Wohnung ja noch gründlich alleine reinigen!“ Das hat die einfach mal so unterstellt, ohne zu fragen, ob die Putzaktivitäten vielleicht von einer anderen Person stammen könnten.

Rollstuhlfahrer: Nein, kein Anrecht, die Wohnung sei ja behindertengerecht (barrierefrei) eingerichtet, da käme er schon ganz alleine zurecht.

Könnte seitenweise so weiterschreiben, bevor ich aber vor Wut auf den Schreibtisch haue, nun meine eigenen Erfahrungen.

Das alles fand im Dezember 2016 statt, als es noch 3 Pflegestufen gab. Mittlerweile hat sich da einiges geändert, dafür gibt es im Internet genug Quellen, daher erspare ich mir eine detaillierte Erklärung an dieser Stelle.

Es klingelte und wie sich das gehört, schlugen die Höllenhündchen an. Ich sperrte die beiden ein und öffnete die Tür. Und sah niemanden. Ach, doch, die Dame war die 5 Stufen wieder runtergegangen und hatte sich drei Meter vom Eingang weggestellt. Ich begrüßte sie und fragte sie, ob sie nicht reinkommen wollte. Angst vor Hunden, okay, das gibt es und darauf nehme ich natürlich Rücksicht. Ich hatte aber sofort das Gefühl, verloren zu haben, ihr abwertender Blick sprach Bände. Die Frau war dermaßen kalt, unpersönlich und distanziert, das mir etwas passierte, das ich relativ selten erlebe: Antipathie auf den ersten Blick.

Nun wollte ich mit der Frau ja auch nicht ein paar XXL-Gläser Caipi zusammen leeren, also egal, ich hoffte natürlich einfach auf eine faire, objektive Einschätzung und Beurteilung. Meine Mutter war unten in der Küche und die Prüferin richtete einige Fragen an sie, so etwas in der Art wie „Welches Datum haben wir heute?“ Etwas, das meine Mutter so gut wie nie weiß, an dem Tag hatten wir aber zufällig kurz vorher darüber gesprochen, so dass sie es wie aus der Pistole geschossen beantworten konnte…

Dann gingen wir nach oben, bzw. meine Mutter fuhr mit dem Treppenlift, und dort guckte sich die Prüferin die Lebensumstände an (meine Mutter wohnt mit bei mir im Haus, geringe Rente, und der Platz ist ja da), ich wurde so gut wie gar nicht mit ins Gespräch einbezogen, also warf ich hin und wieder meine Sicht der Dinge ein, auch die Schwindelanfälle und dass sie unter beginnender Demenz leidet. Zwischendurch tippte Madame Daten in ihr Notebook ein, irgendwann fragte sie mich tatsächlich etwas und als ich ansetzte, die Frage zu beantworten, fiel sie mir sofort barsch mit einem „Moment mal!“ ins Wort, denn sie musste ja erst wieder was tippen. Alles lief eher unfreundlich und sehr kühl ab. Ich wusste schon längst, dass das alles Zeitverschwendung war, meine Mutter war an dem Tag auch körperlich gut drauf, sie konnte beinahe alles, was die Prüferin von ihr sehen wollte, in die Tat umsetzen.

Die Frau wollte dann noch die Daten vom letzten Krankenhaus und die Medikation haben. Die Tage hatte ich nicht sofort im Kopf parat, worauf sie auch gleich genervt reagierte. Zeit in meinem Kalender nachzugucken, gab sie mir nicht, ich guckte im Krankenhausbericht nach, da fehlte ihr dann immer noch irgendeine Information, sie guckte mich kaum je direkt an, der Blick war hauptsächlich auf ihr Notebook gerichtet. Alles in allem keine skandalösen Details, die ich hier zu bieten habe, aber wenn man bedenkt, dass man in solchen Situationen als Angehöriger unter einer stärkeren emotionalen Belastung als normal steht, frage ich mich, ob das nicht auch anders möglich wäre?

Ich erklärte ihr dann unten an der Tür noch mal die medizinische Lage, sie meinte aber nur: „Ihre Mutter hat keine Demenz. Die muss nur immer genug trinken!“ Bitte, was? Ich habe ihr die Diagnose der Ärztin gezeigt. Aber eine Neurologin, die den Medizinkram etliche Semester studiert hat, kann das natürlich nicht beurteilen, da muss schon so eine Spitzenkraft vom MDK kommen!

Dass dann im Bericht noch einige Unwahrheiten standen, zum Beispiel, dass meine Mutter Zeitschriften lesen würde (haben wir nicht drüber gesprochen und es lagen auch keine Zeitschriften herum, nur einige Zeitungen), wunderte mich dann auch nicht mehr.

Dass die Pflegestufe abgelehnt wurde, konnte ich akzeptieren, so wie die Voraussetzungen sind, war und ist meine Mutter dann doch noch zu fit, man kann sich darüber streiten, ob eine Pflegeversicherung „light“ in solchen Fällen eine gute Sache wäre, aber das ist ein anderes Thema.

Was ich aber absolut verabscheuungswürdig finde, ist das Auftreten der Mitarbeiter vom MDK. KEINER von den Leuten, die ich befragt habe und die Erfahrungen diesbezüglich gemacht haben, hat von einer anständigen, freundlichen Person berichtet, die eine objektive, faire Einschätzung abgegeben hat. Bestimmt gibt es solche Fälle, ich möchte hier nicht alle MDK-Mitarbeiter über einen Kamm scheren, für eine aussagekräftige Statistik habe ich dann doch nicht genug Leute befragt. Es ist aber schon bitter, wenn man sich mit ca. 15 Menschen über ihre Erfahrungen unterhält und keiner korrekt behandelt wurde, ganz im Gegenteil, Menschen, die wirklich ganz offensichtlich viel Hilfe brauchten, wurde diese vorenthalten.

Mal ein Lächeln, mal etwas Wärme und Empathie, ist das zu viel verlangt? Nur mal zur Erinnerung, die Pflegeversicherung ist kein Almosen vom Staat, wir zahlen dafür ein!

Ich bin mir sicher, dass die entsprechend auf Ablehnung geschult werden. Im Vergleich zu den skandalösen Zuständen in Pflegeheimen, zu der Belastung, die pflegende Angehörige ertragen müssen, ist dieser Bericht eher harmlos. Aber da fängt es an. Kein Respekt, kein Einfühlungsvermögen gegenüber den Betroffenen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft. Das ist der erste Schritt auf dem Weg in diese deprimierenden Zustände. Und deswegen regt mich dieses Verhalten der Prüfer auf. Überheblich, kühl, distanziert — Checklisten abarbeiten und Menschen trotzdem mit Respekt und Einfühlungsvermögen zu behandeln, scheint eine Kombination zu sein, die viele Damen und Herren des MDK überfordert.

Ja, man kann Einspruch erheben und wird dann in vielen Fällen recht bekommen (zeigt nicht genau das auch den Fehler im System, wenn im ersten Schritt offensichtlich so oft falsch entschieden wird?), aber was ist mit Menschen, die in so was nicht gut sind, die so etwas nicht können? Die vielleicht seelisch sowieso schon aufgrund der schwierigen Situation fertig sind? Mir selbst fällt so was auch nicht leicht, ich bin vor einigen Monaten in den SoVD eingetreten, um mir dort, wenn es bei mir wirklich ein akutes Thema werden wird, Rat holen zu können. Kostet natürlich Geld, Geld, das nicht jeder hat.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Vielleicht könnt Ihr was zum Thema beitragen und habt Lust, Euch an der Blogparade zu beteiligen. Es ist ein wichtiges Thema, es kann auch uns jederzeit treffen, sei es als Pflegender oder jemand, der Pflege braucht. Einige Sekunden, Schlaganfall, es kann so schnell gehen…

Hier etwas, das auch in die Richtung geht, nicht direkt Pflege, aber dass die Krankenkasse den Blindenhund ablehnt, nach dem Motto, innerhalb von 500 Metern ist ja alles da, was die Antragstellerin braucht, da frage ich mich schon, welche Werte in unserem Land eigentlich die wichtigsten sind. Menschen mit Behinderung ein so weit wir möglich selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, jedenfalls offensichtlich nicht.

 

Oooooch…

 

Liebe Monsterblogfolgende, bitte Tränendrüsen anstellen:

„Ich muss sagen, ich habe heute zum ersten Mal so etwas wie wahnsinnige Wut in mir, Wut, weil wir beschissen worden sind. Wir sind beschissen worden, im wahrsten Sinne des Wortes.“ –Karl-Heinz Rummenigge, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.

Ja, Rummenigge und alle anderen Mimimi-Sepplhosen: Nun seht Ihr mal, wie das ist! Wie oft seid Ihr schon ungerechtfertigterweise von Schiris bevorzugt worden? wie oft hätte Ribéry schon vom Platz fliegen müssen? Und dass Vidal runter musste, war mehr als gerechtfertigt, die Karte kam eher zu spät! Dass gerade das in dem Moment mal kein Foul war — geschenkt, aber so was von! Ich habe die gestrigen Fehlentscheidungen gefeiert! Manchmal gibt es doch so was wie ausgleichende Gerechtigkeit!

Was war denn mit den Entscheidungen zu Euren Gunsten damals im CL-Finale gegen BVB? Und ein gewisses Pokalendspiel kommt mir da auch gerade wieder in den Sinn.

Wisst Ihr was, Ihr unsympathischen Sepplhosen? Einfach mal Fresse halten und sich wie ein guter Verlierer zeigen! Aber nein, Ihr seid einfach nur … na ja. Jedenfalls reicht es für die Bundesliga und wohl auch für den DFB-Pokal, aber eben nicht für die Champions League.

Daraufhin ein dreifaches sehr schadenfrohes und gehässiges

HAHAHA! HAHAHA! HAHAHA!!!!

Ach ja, noch was, apropos beschissen, Ihr wurdet nicht nur beschissen, sondern Ihr seid beschissen, nämlich ganz beschissene Wettbewerbsverzerrer! Unentschieden gegen Leverkusen, und mal sehen, was Ihr gegen die anderen Teams unten im Tabellenkeller zeigt oder auch nicht, weil Ihr ja jetzt so frustriert seid und die Meisterschaft so gut wie sicher ist.

Mit nicht ganz so freundlichen Grüßen

Fellmonster, das millionenmal lieber Fan eines Vereins ist, der gegen den Abstieg kämpft, als von einem Team, das vor einigen Jahren Klatschpappen ans Publikum verteilen musste, um überhaupt mal Stimmung in die Allianz-Arena zu bekommen

Planschibild der Woche

 

Das ist schon von vorletzter Woche, ich hänge hinterher, hier nun also wieder eines meiner legendär schlechten Fotos, heute zwei Frösche oder sind es doch eher Kröten?

2017-02-19-14-54-29

Was ist passiert? Die Kröte mit den Pflastern hat nicht an die scheiß Herzchen gedacht, dabei weiß doch mittlerweile jeder, dass man immer an die scheiß Herzchen denken muss!!!!1!drölfzigherzilein!!! Die Herzenskröte hat daraufhin der vergesslichen Kröte mal so richtig die Ladung getrimmt! Hinterher musste sie halt ein bisserl verarztet werden. Kann nun als Apothekenschränkchen zum Karneval gehen. (Tähä-tähä-tähä, Narhallahmarsch!)

Der berühmte Büttenredner aus den USA hat auch wieder einen brillanten Gag rausgehauen:

ohneworte

Merkwürdige Funkenmariechen, die da um ihn herumstehen. Sind bestimmt FAKE-FUNKENMARIECHEN!!!

Ja, great healthcare in den USA — für einige Leute bestimmt, andere, die kein Geld und keine Versicherungen für Behandlungen haben, müssen halt verrecken; ist das nun ein Lügen-Tweet?

Ich sag gute Nacht und immer an die scheiß Herzchen denken! ❤ ❤ ❤ Außer, Du bist CEO einer U.S. health insurance company. Dann reichen auch Dollarzeichen.

Seriös!



Wer Geldverdienstmöglichkeiten in solch hübscher Farbe verschickt, der kann es doch nur ehrlich meinen, oder? Das ist aber noch gar nicht mal das Wichtigste.

2015-03-13 22.20.42

Sondern das hier. Das gehört alles noch zu dieser „Arbeit! Arbeit! Arbeit!“-Mail dazu. Es umfasst quasi alle Themen, die uns beschäftigen, nur die Ideen von AfD-Petry fehlen — selbst Spammails haben anscheinend ihren Stolz. Flüchtlinge auf irgendeine Insel „zurückführen“, natürlich hat sie keine Ahnung, welche, das soll gefälligst die Bundesregierung klären; gesetzestreue Bürger sollen sich eine Knarre kaufen können, um sich, ihre Familie und ihre Freunde verteidigen zu können — hurra, US-amerikanische Verhältnisse; von den ganzen anderen Dummschwätz, den sie von sich gibt, ganz zu schweigen. Bei allem verständlichen Frust in Bezug auf die etablierten Parteien frage ich mich, wie man die AfD, in der die Dummheit offensichtlich nicht nur zu Hause ist, sondern sich fröhlich wie die Karnickel fortpflanzt, wählen kann.

(Übrigens: Einen Inselplan gab es in Deutschland schon mal: Den sogenannten Madagaskarplan der Nazis. Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch, damit auch der letzte Wähler erkennt, welch Ungeistes Kind diese Partei ist?!)

2015-03-13 22.20.51

Sorry, ich bin wieder abgeschweift. Ist mir nicht gut bekommen, heute das Interview mit dieser Frau zu lesen. Zurück zum Spam.

Sehr schön fand ich die Mails, die ich eine Zeitlang in Sachen „Toilet Paper Coupons“ bekam. Als Verehrerin der geheimnisvollen Toilettenpapierrollenpappkern-Künstlerin in der Anstalt fühlte sich mein Innerstes total angesprochen, zumal die Bilder recht hübsch sind, wobei diese natürlich nicht mit den Werken der Künstlerin konkurrieren können.

2015-03-24 18.26.13 2015-03-26 20.25.41 2015-03-29 16.01.50 Toilettenspam

Wer hier nun Gedankengänge in der Art von Toilettenpapier –> Scheiße  –> AfD hat, dem möchte ich nicht widersprechen. Ich gehe nun ins Bett, bevor ich mich wieder reinsteigere. Gute Nacht.