Schlangenbeschwörung



Das gibt es nicht nur in Indien. Nelly und Socksi können das auch.

Hypnoseblick. So wird die Schlange gezähmt. Man sieht schon, wie sie schlaff rumhängt. Alles durch den Hypnoseblick!

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Danach sanftes Beißen durch Mr. Socks, nur, um die Schlange daran zu erinnern, dass ggf. spitze Zähne zum Einsatz kommen könnten.

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Die Flugnummer mit Schlange sorgt immer wieder für Aufsehen, zumindest in Schlangenkreisen.

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Nach der ganzen Beschwörungsarie liegt die Schlange nur noch erschöpft auf dem Boden herum. Nelly ist stolz, und das zurecht.P1110545

Fotos schon älter und noch mit der alten Knipse, deswegen ist die Qualität arg schlecht, aber egal, Hauptsache Anarchohündchen!

Problem erkannt, Problem gebannt!



Der gestrige Artikel in ZEITMANGEL führte bei dem ein oder anderen Leser zu Ängsten, doch das wollen wir natürlich nicht und lösten das Problem prompt. Nelly nahm den Schwarzen Mann bei sich auf, nannte ihn Socks und integrierte ihn in die Monstermeute. Hier einige Beweisfotos:

„Ergib Dich! Hier bin ich die Chefin!“

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„Jetzt ist er mir schon wieder entfleucht, aber keine Sorge, den fange ich wieder ein… keuch!“

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„Halt! Stehen bleiben! Polizei! Äh, nein, Quatsch, nicht Polizei! Nelly! Sie sind umstellt! Widerstand zwecklos!“

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„Wo ist er hin? Ich gehe erst mal mit dem Fellmonster eine Bezahlung pro Kilometer aushandeln, damit sich die Rumrennerei lohnt; dann suche ich den Schwarzen Mann, so weit weg kann er ja nicht sein. Solange er sich nicht heimtückisch von hinten anschleicht…“

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Einige Tage später gelang es Nelly bereits, den Schwarzen Mann an ihrer berühmten Schlangenleine spazierenzuführen.

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Mittlerweile versucht sie, ein Hüpfhäschen aus ihm zu machen, aber das wird glaube ich nichts.

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Zwischendurch ein bisschen Wild erlegt — Nelly ist Jagdhund durch und durch. Apropos Nelly: Erinnert Ihr Euch, dass ich vor einigen Monaten 12 (zwölf!!!) Dotties für sie kaufte? Davon sind noch 5 über, davon einer sichtbar, aber unerreichbar im Dschungel versteckt, es sei denn, man holt die Machete und kämpft sich durch das Gestrüpp. Ich vermute, dass auch die anderen Dotties noch existieren, Nelly zerfetzt sie nicht, aber vermutlich sind sie irgendwo auf dem Grundstück der WEZ verbuddelt. Sollten nächstes Frühjahr Dottiebäume sprießen, weiß ich Bescheid.🙂

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Zurück zum Schwarzen Mann aka Socks: Hier übt sie Unterwerfung mit ihm.

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Das klappt nur so mittelprächtig gut, aber keiner braucht sich zu fürchten, wir haben den Schwarzen Mann im Griff. So ziemlich. Einigermaßen. Halbwegs. Wird schon gutgehen.

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Dogdancing mal anders.🙂

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Im Übrigen bekommt der Schwarze Mann hier täglich seine Ration rohes Fleisch, damit er nicht mehr auf die Idee kommt, unter Betten oder Liegen herumzulungern und auf Beute zu warten. Außerdem hat er gelernt, dass es im Bett schöner ist als darunter.

Ihr seht, wieder hat Eure Weltherrscherin Gefahr von der Menschheit abgewendet. Ja, so bin ich zu Euch.

(Der nächste Beitrag wieder ohne Hunde, damit das hier nicht doch noch über die Hintertür ein Hundeblog wird. Die Fotos sind übrigens noch mit der alten Kamera aufgenommen worden, also schon älter.)

ZEITMANGEL deckt auf

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Ein Teil meines Medienimperiums besteht aus der Zeitung ZEITMANGEL, wie Stammleser längst wissen. Diese Publikation erscheint in sehr unregelmäßigen, sehr großen Abständen, das mag mit Zeitmangel der Chefredakteurin, Lektorin und der Praktikantin (alles meine Wenigkeit) zusammenhängen. Aber nichtsdestotrotz ist es dieser Weltgazette gelungen, eines der Mysterien der Menschheit aufzuklären.

Wir alle fürchten ihn — den Schwarzen Mann unterm Bett oder auch unter der Gartenliege. Unsere mutige Außenreporterin Nelly hörte von einem Auftreten dieser geheimnisvollen Gestalt und ging der Sache todesmutig auf den Grund.

Schwarzer Mann unter Schlafgelegenheiten — es gibt ihn wirklich! Hier ein Beweisfoto!

Angriff auf unsere heldenhafte Reporterin Nelly:

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Ja, schemenhaft erkennen wir das Ungeheuer, welches sich heimtückisch auf die Lauer legt, um Menschen, die ihr müdes Haupt auf Liegen betten wollen, zu attackieren. Der Schwarze Mann — lange wurde er im Reich der Legenden vermutet; die meisten Menschen glaubten daran, dass er dort mit dem Yeti und dem Ungeheuer von Loch Ness Skat spielt und dabei Caipi süffelt. Nun wissen wir es besser. Der Innenminister erwägt bereits Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr (noch größerer Lauschangriff, Einsatz der Bundeswehr in deutschen Schlafzimmern, Verbot des Tragens von schwarzem Fell, Vorrats- und Nachratsdatenspeicherung für 10 Jahre).

Unserer Starreporterin gelang durch monatelanges Ausharren eine gestochen scharfe Aufnahme des Schwarzen Mannes. Bitte wappnen Sie sich, verehrte Leserschaft, denn er sieht sehr gefährlich aus!

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Ja, da schaut er neugierig, wo das nächste Opfer bleibt! Seien Sie immer auf der Hut, falls Sie sich irgendwo hinlegen möchten. Er könnte schon da sein und auf Sie warten, um Sie mit einer Küsschenattacke anzugreifen! Sicherheitsexperten raten auf einen kompletten Verzicht des Hinlegens.

Und es kommt noch dramatischer! Manchmal schläft der Schwarze Mann, der gar nicht komplett schwarz, sondern auch ein bisschen weiß und braun ist, sogar unter Tischen! Zumindest halb oder ein bisschen.

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Wir danken unserer mutigen Außenreporterin Nelly für dieses beeindruckende Bildmaterial. Dafür wird es mit Sicherheit in der nächsten Zeit reichlich Journalisten- und Fotopreise regnen. Und denken Sie immer daran: Wer sich hinlegt, begibt sich in Gefahr. Rauchen Sie lieber.

Wettbewerbe und ich…



… das ist keine erfolgreiche Beziehung. Neulich, vor langer Zeit, gab es bei Hundekind Abby wieder einen ihrer genialen Wettbewerbe. Es ging darum, eine Filmszene nachzustellen. Ich war wild entschlossen, mit meinen beiden teilzunehmen. Das hat auch etwas besser geklappt als damals bei Chris mit dem Boxenstopp, denn immerhin habe ich mit dem Training angefangen. Dann kam wieder Unbill dazwischen, und erneut scheiterte eine Teilnahme. Aber einige Fotos sind entstanden, die ich Euch nun einfach zeige.

Es gab natürlich für mich DIE Filmszene, die Nelly und Socks nachstellen sollten. Immerhin ist Nelly ein Cocker Spaniel (okay, ein Mix, aber der Cocker Spaniel ist deutlich zu erkennen) und Socksi ein Mix, ein sog. „bosnisches Allerlei“.

„Susi und Strolch“, die berühmte Spaghettiszene, sollte es sein, völlig klar! Oder?

Es galt also, folgendes zu lernen: Still auf einer Bank zu sitzen und gemeinsam von einem Teller Spaghetti zu essen. Hört sich eigentlich nicht so schwer an. War es aber. Ich wählte als „Lokal“ den Tisch unter meinem Pavillon aus, das hieß schon mal Fotografieren mit Blitz. Das sollte sich als ungünstig erweisen. Außerdem ist es so, dass Nelly Essen freiwillig nicht teilen würde und Socks dieses voll und ganz respektiert. Also war mein Plan, die Spaghetti von oben zwischen beide zu halten, in der Hoffnung, dass sie sich beide bedienen. Von einer authentischen Nachstellung war ich schnell abgekommen.

Immerhin sorgte ich für passende Tischdeko, man beachte die Korbflasche mit Kerze! Fast wie im Original.🙂

Was habe ich daraus gelernt? Erstaunlich, wie schnell Hunde Spaghetti verschlingen können… Wobei das für mich nicht erstaunlich war, ich kenne meine beiden schließlich schon ein bisschen länger.

Und es erwies sich als quasi unmöglich, Spaghetti hochzuhalten und gleichzeitig Fotos aus einem vernünftigen Winkel zu schießen. So sehen die Fotos auch aus.

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Uppsi, ein Irrläufer.🙂

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Das Foto kam dem Ziel noch am nächsten. Traurig, aber wahr…

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Vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr, ein Foto zum Thema Boxenstopp zu erstellen, das war mal ein Wettbewerb beim lieben Chris. Ah, geh, schaffe ich eh nicht, also erzähle ich Euch, was mein Plan war:

Socksi sollte sich neben meine große Lautsprecherbox setzen, darunter hätte ich „His Master’s Voice“ geschrieben. Dann hätte ich die „Musik“ angeschaltet, also natürlich „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer, und Socksi wäre seltsamerweise schnell weggeflitzt, das alles hätte ich fotografisch festgehalten, und nun seid Ihr sicher froh, dass es keine Musikfotos gibt.😉 Das „Atemlos“ hätte ich nur mit einer Sprechblase dargestellt.

Ich bin gespannt, ob ich es IRGENDWANN mal schaffe, bei einem Trickwettbewerb erfolgreich teilzunehmen. Wer Wetten abschließen möchte, sollte wohl besser gegen mich wetten, da sind die Quoten aber nicht so gut.

Spielkind…



Kurz was in eigener Sache: Momentan habe ich mal wieder arge Probleme mit dem Internet. Mal ist es ganz weg, meistens läuft es schnarchlangsam. Wer erinnert sich noch an die „guten“ alten Zeiten mit 56k-Modem? So ungefähr. Wundert Euch also nicht, falls es mit Kommentarbeantworten mal länger dauert. Und bei Euch kommentiere ich momentan überhaupt nicht, bin froh, wenn ich die Kommentare hier gewuppt bekomme. Ich werde wohl den Anbieter wechseln. Was ich in den drei Tagen erlebt habe, könnte schon einen eigenen Artikel füllen, aber so was will ja keiner lesen. Also sorgen wir für etwas Puscheligkeit, wenn das Internet mich lässt. Spät abends läuft es manchmal etwas besser.

Habe da neulich was bei den Überraschungspaketen entdeckt. Klar, dass ich das ausprobieren musste. Wollte ja schon immer mal wissen, welcher Rasse meine beiden angehören. Okay, bei Nelly weiß ich es (Cocker Spaniel, angeblich ein Mix, aber der Cocker dominiert auf jeden Fall).

Mal sehen, was die Künstliche Intelligenz so von sich gibt.

Fehlen nur so ca. 30 kg und etliche Zentimeter. Reserviert gegenüber Fremden ist Socksi in der Tat.

Beauceron

Bei Nelly kam sehr oft Golden Retriever heraus (ich zeige nicht alle Fotos, mit denen ich getestet habe). Farblich ja einigermaßen ein Treffer… Kommt mit jedem aus – absolut. “Eager to please” – absolut nicht. Zum Glück!

Golden

Gordon Setter, auch hier wieder ein leichter Größenunterschied. Smile

GordonSetter

Nelly soll der Rasse mit dem längsten Namen ever ever ever angehören? Masterful swimmer? Ich bekomme Nelly nicht mal in ein Planschbecken. Auch nicht bei 30 Grad im Schatten. In love

Nelly_swimmer

Bei Socksi kam als Ergebnis häufig Shetland Sheepdog heraus. Das hat mich gefreut, denn mein erster Hund war ein Sheltie.

Sheepdog

Und Nelly ist eben doch ein Terrier (ehrenhalber)! Charakterlich passt das sehr gut. Frech, jawoll, sie nennt es willensstark, und Tendenz zum Bellen ist noch nett ausgedrückt.

Cairn

Socks hat sooo viel Hütehund in sich:

vollmegaintelligent

Aber die Künstliche Intelligenz kann auch Volltreffer:

Cocker

Socksi, der Mini-Pinscher… Open-mouthed smile Bossy but charming, das ist so wahr! Diese KI ist so intelligent, dass sie das Wesen der Hunde zugrundelegt.

MiniPinschi

Der schlafende Socksi scheint yorkiemäßig zu sein:

Yorkie

Nun geben wir der KI mal eine richtig harte Nuss zu knacken. Was passiert, wenn ich ein Knäuel aus beiden Höllenhündchen präsentiere? Aha, zwei Anarchohündchen ergeben einen Afghanen. Nun, gestapelt mag zumindest die Größe hinkommen. wir wollen da jetzt nicht mäkelig werden.

Afghane

Letzter Test: Wir zeigen ein Foto mit Socks’ Puschel-Pompom und lernen, dass der Kopf des Chinesischen Schopfhundes wie Socksis Puschelrute aussieht. Oder umgekehrt. Allerliebst.

Chinese

Das war das. Mein Ergebnis ist, dass ich die für mich besten Hunde der Welt habe.❤ Dafür brauche ich nicht mal ein kluges Computerprogramm, das weiß ich auch so.🙂

Fashion Doggy!



Wiff-wuff! Hier ist mal wieder nach viel zu langer Zeit Eure Blogger-Nelly! Ich helfe Frauchen mal beim Abarbeiten der alten Blogbeiträge, denn das ist ja diese Woche das Blogmotto hier im Beklopptiblog. Diesen Artikel schrieb ich schon letztes Jahr, Frauchen schob ihn aber erst mal in die Entwürfe, dabei „ist ja kein Hundeblog hier, lass mal ein paar Tage damit warten“ murmelnd. Haha, aus den paar Tagen wurden Monate! Dabei ist das Thema so wichtig! Lest selbst!


Mein Frauchen ist ja Fashion-QUEEN (behauptet sie, dabei ist sie total desinteressiert an Mode, aber Hauptsache, überall mitsenfen…), also bin ich auch nicht ganz unbedarft, was Mode betrifft. Ich habe eine neue Frisur kreiert: Teufelshörnchen im Fell! Weil ich ja auch Höllenhündchen genannt werde. Schaut mal her:

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Seht Ihr es über meinen Ohren? Frauchen sagt dann immer: „Oha, Nelly, Du hast wieder Deine Teufelshörnchen ausgefahren, was führst Du im Schilde?“

Der Trick dabei ist natürlich: Wenn ich Hörnchen trage, stelle ich ab und zu was an, aber nicht immer. Dafür aber ab und zu was, wenn ich keine Teufelshörnchen zeige! Man darf nicht ausrechenbar werden, das ist wichtig.

Das nächste Mal in der Reihe „Fashion neu definiert“ zeige ich Euch Slips, die ich zu Fetzen-Schlüppern umgestaltet habe. Das wird der neueste und hinternachletzte Schrei in der Unterwäschenmode! Wird aber bestimmt erst nächstes Jahr was, wisst ja, das Fellmonstertempo gleicht einer Schnecke. Einer Schnecke, der der Schleim ausgegangen ist und die deswegen nur noch seeeeeehr langsam kriechen kann.

Mit einem Schlummerfoto sage ich Euch allen da draußen gute Nacht! Schlaft schön! Wir haben noch unseren Nachtspaziergang vor uns.

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Hund sein …

… im Hier und Jetzt leben, das gute Wetter genießen, den Augenblick zelebrieren, ich wünschte, ich wäre ein Hund. Ab und zu mal zoffen und sich eine Minute später wieder ein Schlabberküsschen auf die Schnauze geben. Kein Hass, kein Nachtragen, statt dessen viel Miteinander und Zuneigung. Ach, Menschheit, nimm Dir doch ein Beispiel an Nelly und Socks.

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Mit traurigen Gedanken an die Opfer von Terrorakten, Amokäufen und Kriegen.

  • Paris
  • Nizza
  • Kabul
  • Israel
  • Palästina
  • Würzburg
  • Bagdad
  • Istanbul
  • München
  • Manbidsch
  • und zu vielen anderen Orten

Nur noch zwei, drei unsortierte Gedanken.

Es verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei dem Mörder in München um einen Amokäufer handelt. Was ich aber gestern, als man noch kaum etwas wusste, wieder in den sog. sozialen Netzwerken lesen musste, war erschreckend.

Glauben wir denn wirklich, dass

  • geschlossene Grenzen
  • Verurteilung einer ganzen Glaubensgemeinschaft
  • Hass, Hass, Hass

uns irgendeiner Lösung näherbringen werden?

Langfristig sollte es erfolgversprechender sein, eine Gesellschaft zu schaffen, in der

  • Mitmenschlichkeit
  • Hilfsbereitschaft (nicht nur Deutschen gegenüber)
  • Rücksicht
  • soziale Gerechtigkeit
  • Toleranz
  • Chancen für alle
  • Bildung, Bildung, Bildung, auch und gerade in Sachen Geschichte, Ursachen von Konflikten, Analyse von Zusammenhängen

die tragenden Werte sind, um den Hass zu reduzieren. (Ganz werden wir ihn nie beseitigen können, da braucht man sich nichts vorzumachen.)

Ich bin nicht blauäugig. Wir kommen nicht daran vorbei, Terrororganisationen auszuspionieren, um zumindest einige Anschläge zu verhindern (wie weit das gehen darf, ohne Grundrechte und notwendigen Datenschutz zu verletzen, ist ein weites Feld, um das es hier nicht gehen soll), auch habe ich kein Problem damit, dass Flüchtlinge registriert werden, wobei ich letzteres nicht für ein wirksames Mittel gegen Terroranschläge halte.

Grenzen schließen? Gar keine politisch Verfolgten mehr aufnehmen, keine Kriegsopfer? Nicht das, was ich mir wünsche, ich möchte eine Gesellschaft, in der Humanität eine wichtige Rolle spielt. Es ist tragisch, dass sich nicht alle EU-Länder einig waren. Hätte jeder EU-Staat eine Anzahl Flüchtlinge aufgenommen und für menschenwürdige Umstände gesorgt, wäre einiges besser gelaufen. Hier hat die EU als Gesamtgebilde definitiv versagt. Ich bin ein Anhänger des Prinzips EU als Solidaritätsgemeinschaft und bestimmter Werte. Wenn es nur noch darum gehen soll, Konzernmolochs freie Grenzen und Profitmaximierung zu ermöglichen, bräuchten wir sie in der Tat nicht mehr… Der Verlust wäre größer, als manch einer heute denkt.

Zum Schluss: Es ist ja jedes Mal wieder das gleiche, Menschen machen sich Gedanken, was jemanden so weit bringen kann, ihm völlig unbekannte Personen umzubringen. Sofort kommen andere Menschen mit dem Argument: „Um den Täter machen sich nun wieder alle Gedanken, während die Opfer nicht interessieren.“

Falsch. Es geht darum, die Lebensumstände des Täters zu analysieren, um vielleicht solche Taten und somit großes Leid zukünftig zu verhindern bzw. zu reduzieren. Das wird nie zu 100 % erfolgreich sein, aber es könnte, um mal Amokäufe als Beispiel zu nennen, helfen, in der Schule einige Gefährdete rechtzeitig zu erkennen und ihnen zu helfen, bevor es zum Äußersten kommt. Was fanatisch-radikalisierte Täter betrifft, dürfte das ungleich schwieriger werden, aber auch hier sind gewisse Ursachen bekannt. Wir dürfen davon ausgehen, dass mit jedem westlichen Bombenangriff, dem Zivilisten zum Opfer fallen, neue künftige Attentäter geschaffen werden.

Auge um Auge, Zahn um Zahn wird uns nicht weiterhelfen, so sehr der Wunsch nach schnellen, einfachen Lösungen in Anbetracht dieses sinnlosen Sterbens verständlich ist. Es wird nicht funktionieren. Gewalt zeugt Gewalt, Hass zeugt Hass.

Wer mich jetzt als Gutmensch beschimpfen will, soll sich die Zeit sparen und seine Tastatur auf ein Pokémon werfen. Ist sinnvoller. Mit Leuten, die solche „Argumente“ bringen, diskutiere ich grundsätzlich nicht mehr.

Und heute Abend wird es noch einen der üblichen bekloppten Artikel geben, Nelly wird sich mal wieder zu Wort melden.

Fotoflut, die Xte…

Auch diese Fotos stammen noch aus der alten Kamera. Ich und meine Angewohnheit, Artikel ewig in den Entwürfen bunkern zu lassen… Für nächste Woche nehme ich mir mal vor, einige der ganz alten Entwürfe zu veröffentlichen. Da sind noch welche aus März 2015 (!) drin.🙂

Aber nun erst mal viel Spaß mit den Anarchohündchen-Fotos. Vieles habt Ihr so ähnlich schon mal gesehen, und dieses Mal habe ich mir auch keinen doofen Text zu jedem Foto ausgedacht, aber Ihr werdet es überstehen.😉

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Fotoflut

Was, schon wieder?

Ja, ich komme hier gerade zu nix, weil ich mein Büro umbaue, und dann noch ständig dieser Fußball. Diesen Artikel hatte ich schon länger in den Entwürfen, die Fotos entstanden noch mit der alten Kamera. Ich habe also qualitätstechnisch keinen Schritt rückwärts getan! Ausnahmsweise mal ohne weiteren Text, einfach Fotos… Klick macht groß, danach ein Klick noch größer. Viel Spaß. (Und nein, dieses wird kein Hundeblog. Echt nicht.🙂 )

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