Inside Monsterblog

Hier entsteht nach und nach DAS Insiderwissen überhaupt! Neue Leser schütteln häufig verständnislos den Kopf über diese ganzen Beklopptheiten hier und können manchmal nicht folgen — was einfach daran liegt, dass sich einiges nicht von selbst erklärt, wenn man das Pech hatte, bei der Entstehung nicht dabei gewesen zu sein — darum gibt es ab sofort diese Seite.

Die Reihenfolge ist willkürlich. Um ein bestimmtes Thema schnell zu finden, empfiehlt sich die Browsersuche in der aktuellen Seite, die man bei den meisten Browsern mit Strg+F aufrufen kann. Beim Firefox öffnet sich links unten ein Suchfenster, beim Opera und beim IE links oben (beim IE bin ich mir nicht sicher, so ist es zumindest in unserer asbachuralten Version, die wir in der Anstalt nutzen müssen. Privat verwende ich den IE nicht), beim Chrome rechts oben.

Darauf eine Runde scheiß Herzchen! ♥♥♥♥♥♥ Und damit sind wir auch schon beim ersten Punkt:

Was soll eigentlich der Kram mit den scheiß Herzchen?

Alles fing mit Fratzbuch an. Ja, ich habe dort einen Account, wenn auch nur einen schwach genutzten, denn meine Meinung zu facebook ist: Eine tolle Idee, aber grottig umgesetzt. Das ist jedoch nicht das Thema, sondern die scheiß Herzchen. Auf facebook kursieren gern mal Statusmeldungen, die an Rührseligkeiten nicht zu überbieten und häufig mit Herzchen garniert sind. Daraufhin schlug das Ironie-Imperium zurück und kreierte Statusmeldungen, die das ganze kräftig durch den Kakao zogen und häufig mit „Ja nicht die scheiß Herzchen vergessen! ♥♥♥“ oder „Und immer an die scheiß Herzchen denken! ♥♥♥“ endeten. Ich tat nichts weiter als den Trend der scheiß Herzchen in die Blogosphäre zu tragen, treu dem Motto „besser bekloppt geklaut als irre selbst ausgedacht“. Die scheiß Herzchen fanden bei einigen Lesern so viel Anklang, dass sie mittlerweile sogar einen eigenen Tag haben. Das ganze soll um Himmels Willen keine Veräppelung von Aktionen wie „Das Montagsherz“ oder ähnlichem sein, sondern ist mehr ein Augenzwinkern in Richtung allzu herziger „Schaaaatzi, ich hab Dich sooooo doll liiiiiieb“-Attitüde. Nichtsdestotrotz meinen wir alle hier die Verwendung der scheiß Herzchen immer lieb und positiv. Außerdem ist es bekloppt, passt somit in dieses Blog und sollte auf keinen Fall ernst genommen werden, denn man sollte locker mindestens 95 % dieses Blogs absolut nicht ernst nehmen.

Kunst in der Anstalt

„Anstalt“ ist hier in der Regel die Bezeichnung für die Firma, in der ich meine Limetten verdiene. Vor einiger Zeit fand ich eine interessante Objektanordnung im Büro vor: Die Putzfrau/Reinigungsfachkraft/Room Cleaning Managerin hatte meinen Papierkorb auf einen Besucherstuhl gestellt. Das war der Startschuss für diese Serie. Die aktivste, aber leider unbekannte Anstaltskünstlerin tobt sich bei uns in den Räumen des Damen-WCs aus, ihre bevorzugten Objekte sind Toilettenrollenpapierpappkerne. Eiserne Regel: Ich lichte diese wunderbaren Kunstinstallationen nur ab, nehme aber auf keinen Fall Veränderungen vor. Kunst pur, in seiner ursprünglichsten Form!

Rahm — alles Sahne oder was? Oder: Who the fuck is Rahm Emanuel?

Damals als ich zu bloggen anfing, bemerkte ich bald, dass diesem Blog etwas fehlte. Aber was? Irgendwann während meiner Aktion „VdPiWHzW“, was lang ausgesprochen „Von der Praktikantin im Weißen Haus zur Weltherrscherin“ heißt, wurde mir klar, woran es hier mangelte: Ein männliches Wesen zum Anschmachten, denn immerhin ist dieses hier ein Määäädchenblog! So mehr oder weniger. Aber wen als Sexobjekt nehmen? Viele haben Schauspieler oder Sportler. Mit Schauspielern kenne ich mich nicht aus, außerdem scheinen die meisten privat langweilig zu sein. Und Sportler? Da fiel mir auch keiner ein.

Dann traf ich im White House auf Barack Obamas damaligen Stabschef Rahm Emanuel. Und da war das Objekt gefunden. Nicht nur, dass er ein optimaler Stabschef für die künftige Weltherrscherin sein würde, nein, auch sonst passte es perfekt. Der Typ ist nämlich ziemlich durchgeknallt. Hier ein paar absolut wahre Fakten:

In jungen Jahren schnitt er sich an einer Fleischschneidemaschine in den Finger, aber anstatt zum Arzt zu gehen, schwamm er lieber eine Runde im Lake Michigan — was ihm eine böse, lebensgefährliche Infektion und einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt einbrachte. Ein halber Finger musste amputiert werden, ausgerechnet der rechte Mittelfinger, was Barack Obama zu der Aussage bewegte: „That rendered him practically mute.”

Rahm flucht gern, bevorzugt das Four-Letter-F-Word (weswegen ich es in der Kapitelüberschrift einfach auch mal verwendet habe), welches im US-Fernsehen gern überpiept wird.

Legendär ist auch die Aktion, wie er einem Meinungsforscher, der ihn verärgerte, einen vergammelten Fisch schickte.  [FORTSETZUNG FOLGT.]

 Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!

Häufig liest man hier von Bärchenpärchen — doch wie kam es dazu? Alles fing ganz harmlos an, wie es ja so häufig der Fall ist. Im Rahmen meiner Aktion „Aufräumen und ausmisten“ berichtete ich über ein ziemlich kitschiges Objekt, nämlich eine Bärenmutter mit Bärchenbaby im Kinderwagen. Das brachte mich auf die Idee, das SUPERKITSCHSTÖCKCHEN zu kreieren. Bekanntlich mag ich ja Stöckchen sehr gern, deswegen erfinde ich sogar hin und wieder selbst welche, der Wahn kennt halt keine Grenzen. Jedenfalls nahm unter anderem auch Rüdiger an diesem Stöckchen teil und präsentierte eine wunderbar kitschige Kerze. In den Kommentaren verwendete ich zum ersten Mal den Begriff „Bärchenpärchen“, zuerst noch ganz arglos, doch erkannten Rüdiger, Katja und Corina das Potential und die Wichtigkeit von Bärchenpärchen. Von da an war es nur noch ein kleiner Schritt für das Monster, jedoch ein großer für die Menschheit, zu erkennen: „Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!“ Als fürsorgliche Weltherrscherin immer um das Wohlergehen der Menschheit besorgt, rief ich wenig später ein weiteres Stöckchen ins Leben: Das Bärchenpärchenstöckchen. Ich forderte die Blogosphäre auf, über Bärchenpärchen zu bloggen, immer und immer wieder; auf, dass dieses Stöckchen das langlebigste in Bloggerhausen werden möge. Auch ich selbst blogge natürlich immer mal wieder über Bärchenpärchen.
Natürlich gibt es auch einen Weltbärchenpärchentag, dieser findet am 8. September statt. Gerade an diesem Tag sollte sich jeder Blogger ermuntert fühlen, über Bärchenpärchen zu bloggen, denn: Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!

Bleibt dran, wenn folgende Geheimnisse und noch viele mehr gelüftet werden:

  • Was hat es mit Rouletti-Sprüchen auf sich?
  • Berlusconi in jeder Sprechstunde — wie kam es dazu und woher weiß ich von seinem kurzen Dödel?
  • SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus
  • Knäcke IV
  • Warum sollten Kondome auf jeden Fall geriffelt sein?
  • Elite-Team
  • Krötengeneral — wer ist das, was möchte er mit der Weltherrschaft, warum liebt er rosa?
  • Körperzellensong!
  • WEZ, was ist eigentlich WEZ?

 

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19 Kommentare zu “Inside Monsterblog

  1. TAKE 555 (Arthouse-Movie: Was sind Rouletti-Sprüche*?)
    (Der Raum ist leicht abgedunkelt, nur am Schreibtisch sitzt eine einsame Gestalt und hämmert in die Tasten. Leise Musik, mit bereits dramatischen Anklang. Die Kamera fährt näher heran, bis man das Gesicht der Schreiberin erkennen kann und schließlich den Text auf dem Bildschirm…)
    (Sicht auf Text) Rouletti Sprüche*??? *verzeifelt* Was sind denn Roulette Sprüche*?
    (Die Musik wird dramatischer. Maus fährt wie wild über den Bildschirm in die Sidebar)
    (Die Kamera wendet sich nun der Schreiberin zu. Diese sitzt kopfschüttelnd vor dem Bildschirm, beinahe ruckelt ihr Kopf herum, wie der einer Irren (die sie möglicherweise sogar ist) und bald hört man aus ihrem Mund ein verzweifeltes Wimmern.)
    (Sicht auf Text) Rouleeeeeeettttttiiiiiii????!!!!!?????
    (Kamera wendet sich der Schreiberin zu. Diese hämmert wie wild und planlos auf die Tastatur ein, in der schwindenden Hoffnung, es könnte sich eine Lösung bieten)
    Plötzliche Stille, die Musik verstummt, der Zuschauer wird auf die Probe gestellt. Der Bildschirm verdunkelt sich.
    Was ist los? Ist der Fernseher kaputt? Plötzlich durchbricht ein gellender Schrei die kurze, atemlose Stille, die Schreiberin selbst ist es, die in einem Anfall von wahnsinnigem Wahnsinn einen Derwischtanz über ihrem Computer hinlegt, Plötzlich sind die Glasscheiben in den Fenstern dran, eine nach der anderen zerbricht mit einem ohrenbetäubenden Klirren, jedoch ist das ganze im Mondlicht kaum zu sehen, da die Schreibtischlampe bereits der Schreiberin zu Opfer gefallen ist. Das Ganze ist unterlegt mit Musik, demselben Thema wie zuvor, nun jedoch hektisch, laut und kreischend, denn alles wendet sich einem irren Höhepunkt zu, in dem auch der Schrei seine höchste Lautstärke erreicht, als plötzlich das Licht angeht, das Zimmer von einem Trupp Männern mit hab-mich-lieb-Jacken* gestürmt wird und das arme, verzweifelt Mädchen abgeführt wird. Sie wird in einem Wagen davongefahren, kreischend und wehrhaft, mit leiser, trauriger Musik unterlegt. Diese erreicht den deprimierenden Höhepunkt, als sie in eine Zelle mit puschelig puschenden Wänden* eingesperrt wird und in dem Moment, in dem sie ihre grün bepelzte Zellengenossin vorwurfsvoll anblickt, verstummt abrupt die Musik und wiederum verdunkelt der Bildschirm. Schließlich erscheint eine fette, große Meldung in limettengrüner* Schrift auf dem Bildschirm:)
    „WAS SIND ROULETTI-SPRÜCHE?“ (Im Hintergrund ein letztes leises Irrenwimmern der Schreiberin)

    Meine Damen und Monster, danke für ihre Aufmerksamkeit. Ich benötiger sie dringend, sonst könnte sich dieses schreckliche Szenario einst bewahrheiten *Wiimmmeeer“

    *Deine Anfrage konnte leider nicht beantwortet werden

    (Ich hoffe dieser irre Kommentar erscheint angemessen und maßvoll. Falls nicht, ist eine Zensur möglich.)

  2. 😀
    Alles ist limnettengrün und puschelig, alles wird gut!
    Leider ist das Geheimnis hinter den Roulettisprüchen nicht so spektakulär, wie es dieser Kommentar verdient hätte. Es geht um einen Spammer, der vor allem in meinem alten Blog sehr aktiv war und dämliche Sätze wie „Theoretisch ist dies ne positive Story, ich bin mir nur unsicher, ob das auch dauerhaft umsetzbar bleibt!“ zum Besten gab. Bei der Wunderbaren Welt des Wissens trieb Rouletti (der Link führte meistens zu irgendwelchen Roulette-Schummel-Seiten, daher Rouletti) auch sein Unwesen, seitdem schreiben wir ab und zu seltsame Sätze in die Kommentare, die in Wirklichkeit Rouletti-Zitate sind.
    Die schönsten Sprüche von Rouletti dann demnächst auf dieser Seite. 🙂

  3. Endlich kapiere auch ich ansatzweise worum es hier geht! Super Idee!!! Das Dunkel lichtet sich langsam…
    LG Susanne
    PS: Und ein Bärchenpärchenpost zum Weltbärchenpärchentag am 08. September habe ich jetzt schon fertig. Siehste, nun ist alles klärchen. 😉

  4. Pingback: 05/52 – 2014: Rezensionen — Die Wauzelwelt

  5. Warum habe ich hier nicht kommentiert?
    Das muss ich ganz schnell nachholen – wufft die Isi
    ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Ehrerbietungen hier rein, bitte ;-)

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