Leseeindruck: „Mord auf Alemannisch“ von Ralf H. Dorweiler

Worum geht es?

Der erste Band der berühmten Basset-Krimis! Schlaicher ist eigentlich ein Typ, der Kaufhausdetektive ausbildet und als Testdieb arbeitet. Durch bestimmte Umstände wird er aber als Privatdetektiv engagiert. Wird er einen heimtückischen Mord aufklären können? Oft an seiner Seite: Dr. Watson, sein Basset.

Wie hat es mir gefallen?

Das sind Krimis nach meinem Geschmack, eine gute Mischung aus Humor und Spannung. Mir gefiel auch der Schreibstil gut. Nur mit einem Ereignis hatte ich so meine Probleme, aber das würde hier zu viel verraten. Das ist übrigens kein Krimi, der aus der Sicht des Hundes geschildert wird. Dr. Watson spielt auch nicht so eine große Rolle, allerdings in einer Situation eine sehr wichtige.

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Lieblingscharakter

Natürlich Dr. Watson, auch wenn er nicht so oft zum Zuge kommt. 🙂 Aber das hat ein Basset gar nicht nötig! Rainer Schlaicher ist mir ebenfalls sympathisch. Ziemlich gutmütiger Typ, aber schlau.

Das Cover

Ist ein Basset drauf, das ist schon mal epochal. Dass im Hintergrund Frauenbeine zu sehen sind, ist mir wirklich erst aufgefallen, als ich das Foto für den Artikel geschossen habe. Bassets überstrahlen eben (fast) alles. 😀

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897054701
  • ISBN-13: 978-3897054707

Erfüllte Aufgabe

Nr. 10: ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover

 

Leseeindruck: „Happy Smekday“ von Adam Rex

 

Heute ist mal wieder Lesetag im Monsterblog. Zwei Leseeindrücke und danach noch eine kleine Umfrage.

Worum geht es?

Recht fiese Außerirdische erobern die Erde. Kurz danach kommen noch fiesere Außerirdische, die ebenfalls die Erde erobern wollen. (Was ist das bloß für eine Unsitte, unbedingt die Welt erobern zu wollen … oh … egal, weiter im Text!) Eine Elfjährige und einer der recht fiesen Aliens, der bei seinem Volk in Ungnade gefallen ist, machen sich auf den Weg, die Erde zu retten. Es folgte eine Art Road Trip in Buchform.

Wie hat es mir gefallen?

Es war sehr unterhaltsam. Okay, Tip Tucci ist für eine Elfjährige extrem aufgeweckt, das war manchmal einen Tick zu unglaubwürdig, aber ansonsten lässt sich das Buch gut wegschmökern, schön skurrile Einfälle, es gibt zwischendurch aber auch mal nachdenkliche Phasen.

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Lieblingscharakter

Ich mag J.Lo. Nein, nicht die Sängerin, sondern den Außerirdischen, der sich so genannt hat, weil sein wirklicher Name für Erdlinge nicht auszusprechen ist.

Das Cover

Gefällt mir auch, nur dieses dämliche „Jetzt im Kino!“-Teil hätte man ruhig weglassen können. Nein, das ist kein Aufkleber, den man abknibbeln kann.

Zahlen, Daten, Tralala

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764150777
  • ISBN-13: 978-3764150778
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 13 Jahre (Heee, was soll das, ich bin unwesentlich drüber, das ist doch Diskriminierung!)

Erfüllte Aufgabe

Nr. 41: ein Buch mit Bildern oder Illustrationen. Ja, es sind sogar kleine Comics enthalten.

 

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (3)

 

In der Weltmetropole Bergedorf braucht man nicht direkt auf den kalten, verdreckten Stufen sitzen und sich eine Blasenentzündung und eine teure Kleiderreinigungsrechnung einzufangen. Nein, wir sorgen für blümchengemusterte Sitzgelegenheiten! Da lässt es sich gleich viel gemütlicher das Muster der Mauer auswendig lernen.

Das einzige, was ich vermisse: Auf dem Muster sind keine scheiß Herzchen dabei, und das, wo man doch nie die scheiß Herzchen vergessen darf! Vermute, die Tourismusbehörde hatte zu große Angst vor Diebstählen. Schade, schade.

Blogparade: Was ist in meiner Hand- bzw. Hundetasche?

 

Schon vor reichlich langer Zeit (Ihr kennt das) habe ich von der lieben Isi die Nominierung für die o. g. Blogparade bekommen.

Bei mir ist das leider total unspektakulär. Neben Smartphone und Geldbörse habe ich bei normalen Touren eine Rolle Kotbeutel in der Tasche:

Ein Fehlkauf, leider habe ich damals gleich mehrere Rollen mitgenommen, aber die Dinger sind labberig ohne Ende.

Bei etwas längeren Touren kommt seit kurzem meistens dieser Rucksack zum Einsatz:

Hauptsächlich für die Wasserflasche und einem kleinen Kunststoffnapf:

Eigentlich schwöre ich ja auf Keramiknäpfe, aber für unterwegs ist das olle Plastikzeuchs schon ziemlich praktisch. Das ist auch kein richtiger Hundenapf, sondern da war mal Tzatziki drin. 🙂 Für kleine Anarchohündchen unterwegs die perfekte Größe.

Die kleine Kamera ist ab und zu dabei, wobei ich, seitdem ich JAGD-Nelly habe, nur noch relativ wenige Fotos auf den Touren knipse, denn das Nellchen fordert volle Aufmerksamkeit. 🙂 Und Socksi dadurch natürlich auch, er orientiert sich an ihr.

Außerdem sind Fotos mit Geschirr und Schleppleine nicht ganz so schön, obwohl ich diese tollen quietschorangen Biothane-Leinen habe.

Leckerlis sind zwar dabei, aber unterwegs interessiert Nelly, obwohl sie doch ein Cocker Spaniel ist, so ein Leckerli gar nicht, die Gerüche sind viel interessanter! Ihr Jagdtrieb ist größer als der von meinen bisherigen Hunden zusammen.

Kleine Leckerlidosen bzw. -Täschchen habe ich mehrere, in letzter Zeit war die meistens dabei:

Die geht auch schön in die Jackentasche, falls ich den Rucksack nicht dabei habe.

Tja, das war’s schon. Manchmal habe ich noch für mich selbst eine Getränkeflasche dabei, aber eher selten. Spielzeug oder so’n Gedöns brauche ich gar nicht anzubieten, das interessiert unterwegs überhaupt nicht. Als ich Rasputin noch hatte, war natürlich immer einer seiner geliebten Latexbälle dabei…

So ein Beitrag darf natürlich nicht ohne Foto mit den beiden Anarchohündchen enden, oder?

Ich wüsste jetzt nicht, wen ich noch bitten könnte, bei der Parade teilzunehmen, ich glaube, in der Hundeblogszene haben schon viele dazu gebloggt. Vielleicht haben Schätersky und Frauchen Lust? Und sowieso darf bei einer Blogparade ja eh jeder, der mag, teilnehmen, auch ohne Nominierung. Also lasst Euch nicht aufhalten, liebe Hundeleute. 🙂

Bei Blohm + Voss …

 

… hat ein kleines Bootchen eingedockt:

Was aussieht wie ein hässlicher Wohnblock in einer Kleinstadt, kann tatsächlich schwimmen und fasst bis zu 3560 Passagiere. Nun soll der Regal Princess ein Kontrollsystem eingebaut werden, mit denen sich Passagiere gegenseitig orten können.

Würdet Ihr auf so einem Riesenpott eine Kreuzfahrt machen wollen? Mir wären das zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Außerdem mag ich diese Schiffe nicht leiden, Ausnahme Queen Mary 2, die sieht wenigstens noch richtig nach Schiff aus.

Außerdem habe ich drölftausend Fotos von der Elphi und irgendwelchen Schiffen geknipst, aber ich bin gnädig und zeige Euch nur ein paar Spielereien. Hier die Elphi in dramatisch:

Aus diesem Foto hier habe ich auch einige Varianten erstellt:

Eine weitere dramatische Version:

Düster!

Grungeversion:

Lomo:

Und hier säuft die arme Elphi gerade ab:

Faszinierend, was man mit Fotoprogrammen alles anstellen kann, selbst wenn man wie ich keine Ahnung von Bildbearbeitung hat.

Zum Schluss noch was Normales, Rickmer Rickmers mit der Elphi im Hintergrund. Und nun seid dankbar, dass dieses kein Fotoblog ist, sonst kämen hier drunderte von Hafenfotos. 🙂

Ach ja, Klick macht groß, noch ein Klick noch größer. (Und für die Kamera brauche ich ein tolles Zoomobjektiv, wo bleibt bloß der Lottogewinn?)

Leseeindruck: „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt

Worum geht es?

Der Untertitel verrät schon einen kleinen Teil: „Irische Erinnerungen“. Es handelt sich um einen autobiografischen Roman. Die Familie des kleinen Frank verlässt die USA, um in Limerick ein besseres Leben zu beginnen. Wer nun irische Glückseligkeit in bierseliger Pub-Atmosphäre erwartet: Vergesst es. In dem Buch wird viel gehungert, an Krankheiten gelitten, gestorben, und das wird schounungslos geschildert. Das Ganze findet in den 1930er und 40er Jahren statt.

Wie hat es mir gefallen?

Es ist ein großartiges Buch, und doch habe ich mich eine Zeitlang damit etwas abgequält, ich hätte ständig den Vater, der alkoholsüchtig ist und dadurch seine Familie häufig im Stich lässt, schütteln können, hätte ich ins Buch springen können… Ich habe oft gedacht: Ja, genauso ist es mit einem Alkoholiker als Vater. Nein, ich musste als Kind nicht hungern, aber diese Verhaltensweisen, es gut machen zu wollen, was immer wieder vom Drang nach Alkohol zunichtegemacht wird, das habe ich auch so erlebt. Ein Mann, der seine Kinder liebt und ihnen doch so viel Schaden zufügt… Dieser Roman hat noch viel mehr Aspekte, zum Beispiel die frömmelnden Vorgaben der katholischen Kirche, die einen pubertären Jungen durchaus in schwere Gewissenskonflikte bringen können.

Brillantes Buch, das viel zu lange auf einem alten SuB lag. 5 von 5 XXL-Caipigläsern!

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Lieblingscharakter

Frankie, vor allem als er älter wurde und mehr Möglichkeiten hatte, die Familie zu unterstützen, wurde er ein sehr interessanter Charakter.

Das Cover

Kleiner barfüßiger Junge, das passt.

Zahlenzeuchs

  • Taschenbuch: 539 Seiten
  • Verlag: btb; Auflage: 7. (Juli 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442723078
  • ISBN-13: 978-3442723072

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das in Schottland, (Nord-)Irland, Wales spielt. Spielt überwiegend in Irland, nur zu Anfang und ganz zum Schluss dürfen die USA „mitspielen“.

 

Leseeindruck: „Duell“ von Arnaldur Indridason

Worum geht es?

Ein Islandkrimi der zur Zeit des legendären Schachduells zwischen Boris Spasski und Bobby Fischer spielt. 1972, der Kalte Krieg findet auch im Schachsport statt. Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft wird in einem kleinen Kino ein Jugendlicher erstochen. Hängt die Tat mit der Schachweltmeisterschaft zusammen? Nebenbei lernen wir in Rückblenden einiges über Marian Briem (Ermittungsleitung) kennen.

Wie hat es mir gefallen?

Eigentlich ganz gut, aber weniger wegen des Falls, sondern eher, weil ich die Hintergründe des Schachduells interessant fand. Was den Fall betraf, so hatte ich relativ schnell eine Ahnung, in welche Richtung das lief, und die erwies sich als richtig. Wer als Leser nicht so viel „Privatgedöns“ aus dem Leben der Ermittler mag, der lässt besser die Finger vom Buch. Mir gefällt so was gut, weil es den Figuren mehr Tiefe verleiht. Jedenfalls, wenn es gut geschrieben ist.

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Lieblingscharakter

Marian Briem

Das Cover

Ich finde es sehr schön. Tolle Schachfigur und im Hintergrund das tosende Meer, das sind gleich zwei epochale Dinge auf einmal. Deswegen habe ich mir auch ausnahmsweise die gebundene Ausgabe gekauft.

Daten, Fakten, Zahlen

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (17. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724837
  • ISBN-13: 978-3785724835

Erfüllte Aufgabe

Nr. 44: ein Buch mit einen Protagonisten, dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie Dein eigener Vorname. Es gibt sogar eine Katrín im Buch, also fast 100 %ige Übereinstimmung.