Überlegenswert?

 

Wenn man schon für die „About“-Seite mit Standard-WordPress-Fülltext 8 Likes bekommt, werde ich vielleicht demnächst einfach Beiträge ganz ohne Inhalt veröffentlichen, dafür müsste ich dann zumindest 7 Likes bekommen?

wtf

Ich hätte dann auch mehr Zeit, meinem Hobby nachzugehen, nämlich dem Lesen von fremden E-Mails. Wenn mir bloß Steffen nicht auf die Schliche kommt, er ist nah dran:

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Nein, das ist nicht meine E-Mail! Das ist die von Trump! So ein Mist, nun kann ich mich wieder nicht in das hochgeheime Handelssystem einloggen. Vielleicht behaupte ich einfach, ich sei Trump. Das ist keine Lüge, sondern eine alternative Tatsache. (Was der kann, kann ich schon lange!)

Ein typischer Montag neigt sich dem Ende zu. Richtig so, verzupf dich bloß, du scheiß Tag! Ich baue eine Mauer zwischen Montag und mir. Friday first! Make weekends great again. And longer!!!!

Ich winke Euch huldvoll zu und wünsche Euch nachher eine angenehme Nachtruhe.

Weltknuddeltag!

 

Der ist ja heute, habt Ihr hoffentlich dran gedacht. Falls nicht, ein Stündchen ist ja noch Zeit, die Leute, die Ihr mögt, zu beknuddeln. Danach hat es sich dann erst mal wieder für ein Jahr ausgeknuddelt.

Morgen ist ein noch wichtigerer Tag:

Nationaler Beantworte-die-Fragen-Deiner-Katze-Tag 2017

Wirklich! Zwar nur in den USA, aber getreu dem Motto „Make cat questions great again“ geht das hier auch. Katzenbesitzer, Ihr wisst, was Ihr zu tun habt! Von den USA lernen, heißt Katzenfragen beantworten zu lernen. Ich bin gespannt, was Eure Katzen so fragen.

Ich selbst bin leider raus, da ich keine Katze habe. Dafür werde ich einfach am morgigen „Wirf Deiner Freundin/Deinem Freund ein Dotti ins Gesicht und ziehe eine seltsame Grimasse“-Tag teilnehmen.

Material habe ich schon im Garten zusammengesammelt. (Danke, Nelly!)

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Das Ganze sieht dann ungefähr so aus:

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Hurra, was für ein toller Tag! Wer macht mit?

Nachgereicht: Planschibild der Woche

 

Doch, ich habe Sonntag wieder ein qualitativ schlechtes Quietscheentenbild für Euch geknipst, aber im Umfrage- und Elphirausch nicht gleich verbloggt. Hier seht Ihr Big Pink Beauty, Yellow Nosubmarine und zum Größenvergleich eine normal große Quietscheente.

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Badewannenlektüre hatte ich dieses Mal nicht, weil ich über einiges nachdenken musste und nicht die Ruhe zum Lesen hatte.

Ein besonderes Konzerthaus …

 

… benötigt natürlich auch eine herausragende Orgel. Ihr habt’s erraten, wir wenden uns noch mal der Elphi ❤ zu. Hier ein interessanter kurzer Bericht, wie die Orgel für die Elbphilharmonie entstand:

Mir kommt da gerade eine grandiose Idee! Findet Ihr nicht auch, dass der Körperzellensong mal in der Elphi aufgeführt werden sollte? Die Körperzellen aller Besucher würden jubilieren und vor Glück explodieren! Gleich mal eine Mail verfassen…

Endlich mal wieder im Blog: Der Körperzellensong! Ihr braucht ihn doch auch!

Eine Frage in eigener Blogsache

 

Neulich ist mir aufgefallen, dass ich seit fast einem Jahr meine Blogroll („Flucht“) nicht überarbeitet habe. Das ist nicht schön. Das sieht nach Faulheit und Lieblosigkeit aus. So geht es nicht weiter, Freunde der Puscheligkeit.

Daher meine Frage: Guckt Ihr da überhaupt ab und zu mal rein? Es ist schon ein gewisser Zeitaufwand, da ich auch die alten Einträge hin und wieder überprüfe. Vernetzung innerhalb der Blogosphäre ist etwas, das mir an sich gut gefällt, aber wenn kaum einer reinguckt…

Ich könnte mir folgendes vorstellen: Dass ich ca. alle 4 — 6 Wochen (ich will mich da nicht zu sehr festlegen) 6 neue Blogs dort aufnehme und mit einem extra Artikel darauf hinweise. Ich könnte die neuen Blogs auch direkt in einem Artikel vorstellen, aber der wäre nach ein paar Tagen weiter nach unten gerutscht und würde kaum noch beachtet werden.

Oder interessieren Euch Tipps für andere Blogs sowieso nicht so? Wäre das der Fall, könnte ich die Blogroll ganz einstampfen. Ich selbst geh in anderen Blogs auch eher selten auf die Blogroll, klicke eher mal in neue Blogs, wenn jemand einen interessanten Kommentar geschrieben, einen spannenden Blognamen oder sonstwie meine Aufmerksamkeit erregt hat. Wenn hier jemand kommentiert oder „Gefällt mir“ klickt, gehe ich natürlich sowieso gucken. 🙂

Umfragezeit!

Vor kurzem …

 

… hatte ich mich ja etwas über die Tagesthemen mokiert, weil dort das Thema Wetter ganz zu Anfang versendet wurde, als ob Glatteis im Winter DIE Topnachricht wäre.

Heute gucken wir uns mal an, wie die Nachrichten früher waren, denn früher war bekanntlich alles besser. Für diese Zwecke habe ich mir die „Neue Deutsche Wochenschau“ vom 26.10.1962 ausgesucht.

https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586561?q=&xf%5B0%5D=all_personsinfilm&xo%5B0%5D=EQUALS&xv%5B0%5D=Pele

Einbinden geht entweder nicht oder ich bin zu doof. Vielleicht trifft sogar beides zu, man weiß so wenig. Aber zurück zum Fall.

Die erste Meldung betrifft den 6. Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Konrad Adenauer gab sich die Ehre, hielt eine teilweise launige Rede und wies außerdem daraufhin dass „unser Land ein armes Land ist“. Daran können damals weder Merkel noch die ’68er Schuld gewesen sein, aber wer denn sonst? Adenauer weiß es: Wir haben kaum Rohstoffschätze, nur die olle Steinkohle, und schon damals gab es die Erkenntnis, dass die „außerordentlich entwertet“ ist. Zwischendurch wird der junge Willy Brandt in Großaufnahme gezeigt. Der Fleiß, die Klugheit und die Arbeitssamkeit des deutschen Menschen sei unser einziger wirklicher Reichtum, stellte der Alte von Rhöndorf fest. Ich hätte jetzt doch gern lieber die Info, dass es im Winter glatt sein kann.

Nein, so gnädig ist man nicht. Ab 02:19 geht es in die Villa Hammerschmidt zu Bundespräsident Heinrich Lübke, der von Bundespostminister Stücklen Exemplare der neuen Wohlfahrtsmarken übergeben bekam. Motive aus dem Märchen Schneewittchen zieren die kleinen Klebebildchen, und der Erlös kommt ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute. Das ist prima, das ist weltbewegend. Vielleicht hätte man so die Elphi finanzieren können? (Wobei ich meine Steuergelder trotz allem gern dazu beigetragen habe, ich mag die Elphi nämlich sehr.)

Reuter wird geehrt, Tauben werden fliegen gelassen, keine Angst, es kommt noch spannender. Ab 03:22 endlich internationales Flair! In Bonn fand die 2. Deutsche Afrika-Woche statt. Mit Tanz und Musik und Oben-ohne-Tänzerinnen! Das in einer deutschen Nachrichtensendung Anfang der 1960er. Das ging bestimmt nur, weil das exotische Neger waren, die nichts anzuziehen hatten, weil man im Busch ja eh kaum Klamotten braucht. Weiß man ja, sieht man heute noch im Dschungelcamp.

Wusstet Ihr, dass es im Jahre 1962 einen Ehestau in Deutschland gab? Schaut ab 04:28 und Ihr wisst es. Es ist dramatisch, quasi jeder wollte heiraten, Standesbeamte wurden Tag und Nacht in Blitzkursen ausgebildet:

„Denken Sie aber auch stets daran, dass der Bürger Ihnen in Lebenssituationen gegenübertritt, die stark gefühlsbetont sind. Ich denke da an das Glücksempfinden bei der Eheschließung.“

Aaaaaw, Romantik!!! Aber immer an die scheiß Herzchen denken! Damals wussten das die Standesbeamten und Adenauer noch nicht, aber heute sind wir durch das Internet aufgeklärt und geradezu moralisch verpflichtet, niemals die scheiß Herzchen zu vergessen! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

So, weiter im Text. Der Nachrichtensprecher wundert sich, dass die Menschen zum Heiraten Schlange stehen, obwohl die Generation doch als bindungslos verrufen sei. (Ja, ja, schon die Jugend von damals hatte es nicht so mit Anstand und Sitte, es war und ist empöööörend.)  Im Rathaus Wittenau wurde alle zehn Minuten ein Paar getraut, das musste zack-zack gehen, hätte man nicht so eine Art Massentrauung in einem Fußballstadion vornehmen können? Sehr flexibel und innovativ war man in den 60ern anscheinend nicht.

Heinz Max Röstel heiratet seine Heideline Lachmund, und ich bekam so langsam Sehnsucht nach einer Nachrichtenmeldung übers Wetter, und sei es nur die Info, dass es im Winter draußen kälter als drinnen ist, zumindest, wenn man die Heizung aufdreht und es mit dem Lüften nicht übertreibt. Stattdessen werden Pärchen gefragt, warum sie heiraten wollen. „Weil ich sie lieb hab.“ „Weil wir seit drei Millionen Jahren verlobt sind und es nun langsam mal Zeit wird.“ „Der wichtigse Grund ist, dass ich gern heirate und der Tag spielt dabei keine Rolle.“ „Weil ich zu viel Helene Fischer gehört habe und nun ganz schwurbelig vor lauter atemloser Sehnsucht bin.“ (Eine dieser Meldungen ist eine Fake-News, Ihr könnt nun herausarbeiten, welche Nachricht nicht so ganz der Wahrheit entspricht; nur in diesem Blog bekommt Ihr so ganz nebenbei ein kleines Medientraining verpasst!)

Ihr fragt Euch vielleicht, warum die damals alle heiraten wollten. Es liegt nicht daran, dass es damals noch kein Internet und keine Elphi gab und somit nach anderen Beschäftigungen gesucht werden musste. Nein, das Zauberwort hieß

HEIRATSDARLEHEN!

Reporter: „Hätten Sie auch geheiratet, wenn Sie die 3000 Mark nicht bekommen würden?“
Frisch gebackener Ehemann: „Ja… Ich weiß es nicht.“ (kichernd)
(Alter, wie bist du denn drauf? Lass bloß das Hackebeilchen nicht in der Nähe Deines Eheweibs liegen! Vor allem nicht, wenn sie einen Hund hat und barft!)

Das hält man im Kopf nicht aus, das ist mir hier alles zu rosamundepilcherisch! Aber dann! Mehr als ein Lichtblick! Ein ganzer Lichtschwall! Ab 06:53 endlich mal eine Nachricht, die diese Bezeichnung verdient! Wir gucken nach Hamburg, wo der (trotz allem und damals sowieso erst recht) allertollste epochalste Fußballverein der Welt, der HSV, den FC Santos zu einem Freundschaftsspiel empfing. Warum das nicht die Aufmachermeldung war, verstehe ich bis heute nicht. FC Santos brachte den nicht ganz unbegabten Pelé mit, während beim HSV Uwe Seeler auflief!  08:41, Traumtor von Uns Uwe!

Resümee: Kein Wort übers Wetter, dafür Wohlfahrtsmarken und barbusige Tänzerinnen. So ganz bin ich nicht überzeugt, dass früher die Nachrichtensendungen viel besser waren, obwohl die Qualität mit der letzten Meldung unheimlich zunahm.

Für HSV-Nostalgiker hier noch ein wunderbares Video:

Begeisterung und Spielkunst. Ja, das sind Begriffe, die untrennbar mit dem HSV verbunden waren. Das ist schon ein paar Jährchen länger her. 😦 Trotzdem: Einmal HSVer, immer HSVer.

Morgen kommt wieder ein Elphi-Beitrag, ich habe da noch ein hochinteressantes Video für Euch! Außerdem muss Elphi endlich in meiner Tag-Wolke auftauchen.

Ich wünsche Euch einen superguten Sonntag!

In unserer …

 

… Elphi-Themenwoche, die sich ganz spontan so ergeben hat, wollen wir uns heute einige schöne Fotos von der Lichtershow anschauen, zumindest hoffe ich, dass Ihr auch wollt. Wenn nicht, klickt ja nicht auf diesen Link:

Eindrücke von der Lichtershow

Ich denke, Wochenende blogge ich mal wieder über was anderes, ich kann es aber nicht versprechen. 🙂

Schönes Wochenende!

Gänsehaut pur!

 

Ab 02:06:38!

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/EE17-kompletter-festakt,elbphilharmoniekonzert102.html

(Natürlich ist die ganze Sendung sehenswert, aber die Ode an die Freude ist der Höhepunkt, ein besseres Werk für den Schluss hätte Thomas Hengelbrock nicht wählen können.)

Das Gerede vieler Hamburger von der „schönsten Stadt der Welt“ ist mir fremd, aber ich glaube, wir können behaupten, dass wir nun das schönste Konzerthaus der Welt haben. 🙂

Elphi,

 

nun bist du endlich richtig da. Ja, du hast einen Haufen Steuergeld gekostet und ja, du bist ganz schön langsam unterwegs gewesen, bevor du dich uns in voller Pracht gezeigt hast.

Ich mag dich trotzdem! Ja, man hätte mit dem Geld sehr viele andere sinnvolle Dinge anstellen können. Manchmal müssen aber auch große, schöne Werke geschaffen werden, und du bist epochal-schön. (Das Geld für soziale Aktivitäten wäre übrigens trotzdem durchaus vorhanden, wenn man für gerechte Besteuerung sorgen würde, aber das ist heute nicht mein Thema.)

Willkommen, du Großartige!

(Dann zieht mal nach, Berlin und Stuttgart. Wobei an diese Schönheit weder BER noch Stuttgart 21 rankommen werden, da müsst Ihr durch. 😉 )

 

Vor einigen Jahren …

 

… gab es in diesem Beklopptiblog das Planschibild der Woche. Damit stellte ich so nach und nach meine Quietsche-Entchen vor, indem ich schlechte Handyfotos ins Blog stellte. Nun sind zwar in der Zwischenzeit kaum Entchen dazugekommen, aber

  1. gibt es mittlerweile hier neue Leser, die das Blog eventuell, vielleicht, womöglicherweise nicht ganz von Anfang an gelesen haben und
  2. gehen Quietsche-Entchen immer! Quietsche-Entchen sind epochal!

Also beleben wir doch einfach die gute alte Tradition und zeigen schlechte Handyfotos mit Entchen in der Badewanne, die ich „ganz ohne was an“ fotografiert habe. (Leser, die bereits mein altes Blog von Anfang an verfolgten, wissen, worauf ich anspiele. Neue Leser müssen nicht traurig sein, ich importiere nach und nach die alten Artikel, so dass irgendwann alle in den Genuss dieser Kunstaktion, die über mehrere Monate lief, kommen werden.)

Heute zeige ich Euch Big Black Beauty und Punk-Ente:

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Aktuelle Badewannenlektüre (früher habe ich nie Bücher mit in die Wanne genommen, aber seit einiger Zeit habe ich keine Lust auf Zeitungen oder Zeitschriften, also müssen die Bücher das aushalten, denn natürlich bekommen sie Nässe ab, immerhin ist mir dieses noch nicht komplett ins Wasser gefallen, kann aber alles noch kommen):

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Man beachte auch mein limettenfarbenes „Help!“-Lesezeichen:

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Das war das… In den nächsten Tagen werden wir hochwissenschaftlich analysieren, ob die Nachrichtensendungen Anfang der 60er qualitativ hochwertiger als heutzutage waren („früher war alles besser“), oder ob schon in der Adenauerzeit, in die die AfD so gern zurückmöchte, die Medien nichts taugten („Lügenpresse!“). Warnung oder Verheißung (je nach Standpunkt): Es werden nackte Frauenbrüste zu sehen sein. In einer Nachrichtensendung aus 1962! In Deutschland. Man glaubt es kaum. Bitte dieses Blog auf keinen Fall deabonnieren, es ist nicht nur bekloppt, es bildet auch.