52 Bücher, Woche 38


Es geht mir ein kleines bisschen besser, ich habe einige (nur für mich) neue Sitcoms kennengelernt, aber Fieberträume plagen mich immer noch. Heute Nachmittag hatte ich den Traum, dass der HSV drei Tore (DREI!!!) in einem  (EINEM!!!) Spiel schießt. Total verrückt, was? Hahaha, diese Viren, was die mit einem machen…

Aber das ist gar nicht unser Thema, sondern Bücher, Bücher, Bücher…

Es wird mal wieder Zeit für ein Motto vom fleißigsten Ideengeber:

Welches Fachbuch hattest du zuletzt in der Hand?

Das möchte der Krötengeneral von uns wissen, und das ist zum Glück gerade sehr einfach für mich, denn ich hatte vor einigen Stunden das Buch

Spaniel von Rosemarie Wild

in meinen Patschehändchen. Dieses wurde mir nämlich heute geschenkt, zusammen mit anderen epochalen Dingen, Bericht folgt, sobald ich mich wieder etwas fitter fühle. Das Buch schließt jedenfalls eine Lücke bei mir, ich habe zwar einige über Cocker Spaniel, aber hier werden auch die anderen Spanielarten, die es noch so gibt, vorgestellt. Und es gibt mehrere Kapitel über Erziehung. Nelly, zieh Dich warm an. *muahahahahaha*

Bin gespannt auf Eure Fachbücher.

Liebe Grüße

Eure Projektmuddi, Virenzuchtstation…

 

52 Bücher, Woche 37

Hm, klappt mit dem neuen Editor das Vordatieren nicht? Es steht deutlich “Publizieren am 19. April 2015, 0:01 Uhr”, und der Zeitpunkt war ja wohl schon. Egal, kommen wir zum Thema.
Heute heißt es: Zollstöcke oder Maßbänder raus! Silke möchte das hier wissen:

Kleinstes/Größtes Buch im Bücherregal (Oberfläche in cm2)

Und ein bisschen Mathe muss man dafür auch noch können, weiha… Ich komme erst mal mit Fotos um die Ecke:

P1030689klMein größtes und mein kleinstes Buch. Zum Einen “Strizz” von Volker Reiche. Und das Kleine ist das hier, es ist noch kleiner als z. B. eine Kreditkarte:

P1030695kl“Des Teufels Wörterbuch” von Ambrose Bierce. So was benötige ich hier dringend, denn hier wohnt ja nicht nur eine Teufelsfamilie, sondern auch Teufelsmonster und Xynthilia, die Elite-Dämonin aus der Hölle.

Kostproben:

“Ermahnung, die — Sanfter Tadel, etwa mit einem Schlachterbeil.”

In modernen Zeiten kann man das Schlachterbeil durch andere Werkzeuge ersetzen, z. B. SAP. (Ergänzung von Xynthilia.)

“Morgen, der — Ende der Nacht und Beginn des Ungemachs …”

Großartig. So wahr!

Nun zu den Zahlen. Wir haben folgende Maße:

“Strizz” ist 42 cm breit und 31 cm hoch. Gefordert ist der Flächeninhalt. Länge*Breite oder auch umgekehrt, also 42*31=1302 cm²

Wollen wir auch noch den Umfang errechnen, wo wir gerade so schön dabei sind? Hier rechnen wir einfach 2*42+2*31=146 cm

Die Diagonale schenken wir uns heute mal und rechnen lieber noch das kleine Teufelswerk aus:

Es ist 5,6 cm hoch und 4,4 cm breit. Süüüüß! Ich komme auf 24,64 cm² Fläche.

Wir haben also die beeindruckende Differenz von 1277,36 cm².

Selbstverständlich können wir diese große Differenz mittels Diagrammen optisch gut darstellen.

Der Klassiker: Das gute alte Balkendiagramm, hier in 3D-Optik, denn wir sind voll modern:

Balken

Regenbogenfarben! Wen erinnert das nicht an das liebe gute pinke fluffige Einhorn?RainbowTorte

Und hier noch ein bisschen pac-man-stylisch:wichtiger_wirds_nichtHachz, Diagramme, meine Welt. :-D

Für die Richtigkeit der errechneten Zahlen übernehme ich keine Garantie! 1. ist der Matheunterricht bei mir eeewig her und 2. war es nicht mein stärkstes Fach, vorsichtig formuliert. Man könnte auch sagen, der HSV spielt besser Fußball als ich rechnen kann. Das sagt doch alles, oder? (Trotzdem: Nur der HSV!)

Und nun Ihr, wer bietet mehr und weniger?

52 Bücher, Woche 35



Das heutige Motto habe ich mal wieder von Lioman gegriffen:

Bücher für Kinder, die ich meinem Kind niemals vorlesen werde.

Die meisten Menschen sind ja ganz froh, dass ich mich nicht fortgepflanzt habe, aber davon mal ab: Ich würde meinen Kindern, wenn es sie denn gäbe, nie Struwwelpeter vorlesen. Das fand ich als Kind eklig. Das, was ich noch davon im Kopf habe, erinnert mich an Pädagogik mit dem Holzhammer. Vielleicht bin ich nicht objektiv, denn ich habe es als Erwachsene nie wieder in die Hand genommen, aber es gibt so viele schöne Kinderbücher, da kann der Struwwelpeter auch gern außen vor bleiben.

Viel Spaß mit dem Motto und fröhliche Ostern!

Eure Projektmuddi

52 Bücher, Woche 34

 

Liebe Bücherwürmer, Bücherratten, Bücherhunde, Bücherkatzen, Büchermonster und alle anderen Bücherkreaturen,

heute beschäftigen wir uns mit einem Thema von Lioman:

Gut behütet.

Ich habe ein Buch über Border Collies von Ursula Birr, und das passt wie die Limetten in den XXL-Caipi, denn Border Collies sind Hütehunde, und ich fühlte mich von Rasputin, seines Zeichens ein Border-Collie-Mix, immer gut behütet. Hat sogar gegen die Zeugen Jehovas geholfen, die mir, als sie ihn, den großen, schwarzen, gefährlichen Hund, die Treppe herunterkommen sahen, ihre Unterlagen in die Hand drückten und sich überstürzt verabschiedeten, noch bevor ich ihnen meine Teufelsfamilie vorstellen konnte. Ja, so ein schwanzwedelnder Höllenhund-Titan mit seinem “oh, Besuch, die knuddeln mich bestimmt, die spielen vielleicht sogar Fußball mit mir, freu-freu!!!”-Gesicht ist einfach unbezahlbar.

Ich vermisse ihn immer noch sehr, meinen Großen.

52 Bücher, Woche 33

 

Liebe Lesenden,

eigentlich hatte ich ja diese Woche ein einfaches Motto versprochen, aber als ich so durch meine Liste mit Euren Vorschlägen gescrollt habe, konnte ich mich nicht entscheiden, denn so ganz einfach fand ich die fast alle nicht. Ich blieb dann bei diesem hier vom Krötengeneral hängen:

Neulich

Das lässt ja recht viel Interpretationsspielraum. Da könnte man über etwas berichten, was man neulich gelesen hat oder über ein Buch, das in der Vergangenheit “neulich” gespielt hat.

(Eigentlich wollte ich ja “Schnapszahl” nehmen, immerhin ist das die 33. Projektwoche und die findet auch noch am 22. März statt. Aber so fies wollte ich dann doch nicht sein…)

Was ich “neulich” gelesen habe, kann man hier nachlesen. :-) Da bin ich ja dieses Mal schnell fertig mit der Bearbeitung des Mottos. Dem faulen Monster gefällt das.

Bin gespannt, wie Ihr das Thema angeht.

Liebe Grüße

Eure Projektmuddi

52 Bücher, Woche 32

 

So, mit diesem Artikel melde ich mich zurück. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit mir gefühlt haben, sei es still oder indem sie mir Nachrichten geschickt haben. Anscheinend verschwinden übrigens manchmal Mails, ich weiß von einem Fall, wo eine Mail nicht ankam. Sollte ich jemandem keine Antwort geschickt haben, heißt das, dass die Mail nicht bei mir angekommen ist, denn ich habe alle Mails beantwortet, also mich in so einem Fall bitte nicht für unhöflich halten…

Kommen wir aber nun zum Bücherprojekt. In diesem Monat gab es leider viele Verluste, so ist auch viel zu jung einer meiner Lieblingsschriftsteller gestorben: Terry Pratchett. Für mich als Scheibenwelt-Fan kann es daher nur ein Thema geben:

Terry Pratchett

Für Leute, die noch nie was von ihm gelesen haben, ist das Thema nicht so toll, aber Ihr könntet natürlich schnell einen Scheibenweltroman lesen. :-) (Oder eines seiner anderen Bücher.)

Für mich ist er aber vor allem untrennbar mit der Scheibenwelt verbunden. Ich habe vor etlichen Jahren brav den ersten Band der Reihe gelesen, “Die Farben der Magie”. Ich weiß gar nicht mehr, wer mich drauf gebracht hat, das ist eigentlich schade, denn ich schulde diesem Menschen viel Dankbarkeit. In “Die Farben der Magie” geht es um Rincewind, den verplantesten Zauberer der Scheibenwelt, der auf Zweiblum, den ersten Touristen dieser Welt trifft… In den ersten Romanen verballhornt Pratchett das Fantasygenre nach Strich und Faden und sehr kreativ, auch hin und wieder etwas albern, aber er entwickelte die Welt weiter und nach und nach nahm er aktuelle Themen auf, dadurch bekamen die Scheibenweltromane mehr Tiefe, selbst philosophische Anwandlungen kamen hin und wieder vor. Bei manchen ernsten Themen passte für mich der typische Scheibenwelthumor nicht so ganz, aber selbst etwas schwächere Scheibenweltromane sind lesenswert.

Meine Lieblinge sind unter anderem die Bücher mit der Stadtwache und den Hexen, hier vor allem die trinkfeste Nanny Ogg, die niemals einen XXL-Caipi verschmähen würde (auch, wenn sie in den Romanen was anderes trinkt, das liegt aber nur daran, dass sie mich nicht kennt, sie weiß ja nicht, was sie verpasst — also jetzt nicht meine Bekanntschaft, aber XXL-Caipi!) und natürlich Oma Wetterwachs, die einfach die Größte ist. Aber auch viele andere Romane sind großartig, u. a. die mit dem Tod, der grundsätzlich in Großbuchstaben spricht. Für mich als künftige Weltherrscherin ist natürlich Lord Vetinari ein interessanter Typ. Der Mann kann anscheinend an 1000 Strippen ziehen, ohne sich zu verheddern.

Noch habe ich einige Romane nicht gelesen, ich habe sie mir extra aufgespart, weil schon abzusehen war, dass Terry Pratchett nicht mehr viele schreiben würde, denn er war an Alzheimer erkrankt. Ich sehe es vor mir, wie der Tod ihn abholte und zu ihm etwas in der Art sagte wie: DEINE ZEIT IST GEKOMMEN, DIE GÖTTER MÖCHTEN GUTE GESCHICHTEN LESEN. (Auf der Scheibenwelt gibt es zahlreiche Götter.)

Zum Glück bleiben uns seine wunderbaren Bücher.

52 Bücher, Woche 31

 

Heute mal ein einfaches Thema, ich glaube, das hatte ich versprochen.

Bücher mit (mind.) einem Männernamen im Titel

Das Motto stammt von Katja.

“Der talentierte Mr. Ripley” von Patricia Highsmith ist mein Beitrag dazu.

In eigener Sache: Ich werde mich eine Zeitlang etwas rar machen, ich brauche Ruhe, mir ist das alles momentan etwas zu viel. Ist aber alles okay mit den Hunden, kein Grund, sich zu sorgen.

Bücherprojekt läuft natürlich weiter und ich verfolge auch Eure Blogs, nur werden meine Kommentaraktivitäten noch lascher als normal schon sein. Ob man da überhaupt einen Unterschied merken wird, lasse ich mal dahingestellt.

Selbstverständlich werde ich auch alle Stöckchen bzw. Wander-Tags bearbeiten, wenn ich mich wieder berappelt habe.

Haut rein.

Die Projektmuddi

52 Bücher, Woche 30

 

Nun befinden wir uns also schon in den 30ern. Läuft. Nehmen wir heute mal ein langes Motto:

Comics: Lieber
a) Schlümpfe, Asterix, Tim und Struppi, Lucky Luke & co. (die alte belgisch-französische Comicschule)
b) Disney (Also alles was mit Mickey Maus und Donald Duck ist, das lustige Taschenbuch, das Mickey Maus Magazin, die alten Comichefte von Carl Barks…)
c)Amerikanische Superheldencomics (Batman, Superman, Spiderman und wasweißich)
d) irgendwas anderes

Wir verdanken dieses Multiple-Choice-Thema der lieben Windsprite. (Schaut Euch unbedingt ihr neues, epochales Layout an — alles schön grün!)

Ich antworte mit a) und b). Wobei ich die Schlümpfe nur aus dem TV kenne, hatte glaube ich nie einen Schlumpfcomic. Aber Tim und Struppi, Asterix und Lucky Luke liegen hier als beinahe komplette Serien in der WEZ.

Disney mag ich teilweise. Ganz groß natürlich die Carl-Barks-Storys, bin im Besitz der kompletten Barks-Library. Auch Don Rosa mag ich und noch ein paar andere Entenzeichner. Micky war nie so mein Fall, immer so klug und vernünftig, wobei Goofy ein guter Ausgleich war, und ältere Micky-Geschichten, z. B. von Floyd Gottfredson, hatten noch nicht diesen Besserwisser-Touch. Ich habe recht lange die Lustigen Taschenbücher gesammelt, aber irgendwann mochte ich die neuen Zeichenstile und auch Storys nicht mehr und habe das Sammeln abgebrochen.

Ganz groß sind natürlich auch Clever & Smart, aber das sind mir mittlerweile zu viele, um sie zu sammeln.

Ich liebe außerdem Comic Strips über Wurzel, den schlauen Basset, und Garfield, den verfressenen Kater.

Zu den amerikanischen Superhelden hatte ich nie eine Beziehung mit scheiß Herzchen aufbauen können, weiß auch nicht, warum das so war. Ich habe als Kind einige Superman-Comics in die Finger bekommen, aber die Storys haben mich nicht gefesselt.

Ja, das ist so das… Ich kaufe mir manchmal moderne Comics, und ich bin mir auch sicher, dass es sehr spannende, lesenswerte Mangas gibt, aber da ich so schon nicht mit meiner Zeit zurande komme, fange ich damit gar nicht erst an. Man kann halt nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Ich als Nichttänzerin ja eh nicht… Also bleibe ich bei dem, was ich kenne, und unternehme hin und wieder nostalgische Ausflüge in meine Kindheit, denn alle o. g. Comics habe ich bereits als Kind kennen und schätzen gelernt.

52 Bücher, Woche 29

 

Es ist unfassbar, jetzt versuchen schon die Spammer, Witze zu erzählen:

SpammiWitzHier ein Vorschlag für andere Spammer:

Wer bist Du? — Ich bin ein Horn. — Wenn Du ein Einhorn bist, bin ich ein fluffiges, pinkes Einhorn.

Musik, bitte!

Jaaaa, aber ist das hier nicht das Bücherprojekt? Doch, doch. Guckt mal, der Krötengeneral hat mir einen Witz gemailt:

Willst du Körper an Körper pressen,
heißen Atem und Gerüche im Nacken Spüren,
dich in verschiedene Stellungen verrenken,
von hinten und von vorn ?

Jaaaaa …???

Dann nimm die U-Bahn !

Das bringt uns zu seinem Mottovorschlag — nein, nicht 50 Shades of Grey; geht übrigens noch jemandem das Gewese um den Film so auf den Keks wie mir? Egal, hier also das Motto:

 Verkehrsmittel/Nahverkehrsmittel

Ihr habt bestimmt gedacht, jetzt kommt Karneval oder Witzbuch als Thema, oder?

Ich brauche aber erst mal den Körperzellensong, der passt auch zu diesem Motto, weil er nämlich immer und überall passt:

Das war schön. Und nun mein Beitrag:

 Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. Schönes Buch, mir hat’s gefallen, auf eine Beschreibung habe ich keine Lust, weil das Buch nicht in ein, zwei Sätzen erklärt ist, es ist jedenfalls eher ein ruhiges Buch, nebenbei habe ich noch einiges über Portugals Geschichte gelernt.

Viel Spaß!

Eure Projektmuddi mit den glücklichen Körperzellen