52 Bücher, Woche 34

 

Liebe Bücherwürmer, Bücherratten, Bücherhunde, Bücherkatzen, Büchermonster und alle anderen Bücherkreaturen,

heute beschäftigen wir uns mit einem Thema von Lioman:

Gut behütet.

Ich habe ein Buch über Border Collies von Ursula Birr, und das passt wie die Limetten in den XXL-Caipi, denn Border Collies sind Hütehunde, und ich fühlte mich von Rasputin, seines Zeichens ein Border-Collie-Mix, immer gut behütet. Hat sogar gegen die Zeugen Jehovas geholfen, die mir, als sie ihn, den großen, schwarzen, gefährlichen Hund, die Treppe herunterkommen sahen, ihre Unterlagen in die Hand drückten und sich überstürzt verabschiedeten, noch bevor ich ihnen meine Teufelsfamilie vorstellen konnte. Ja, so ein schwanzwedelnder Höllenhund-Titan mit seinem “oh, Besuch, die knuddeln mich bestimmt, die spielen vielleicht sogar Fußball mit mir, freu-freu!!!”-Gesicht ist einfach unbezahlbar.

Ich vermisse ihn immer noch sehr, meinen Großen.

52 Bücher, Woche 33

 

Liebe Lesenden,

eigentlich hatte ich ja diese Woche ein einfaches Motto versprochen, aber als ich so durch meine Liste mit Euren Vorschlägen gescrollt habe, konnte ich mich nicht entscheiden, denn so ganz einfach fand ich die fast alle nicht. Ich blieb dann bei diesem hier vom Krötengeneral hängen:

Neulich

Das lässt ja recht viel Interpretationsspielraum. Da könnte man über etwas berichten, was man neulich gelesen hat oder über ein Buch, das in der Vergangenheit “neulich” gespielt hat.

(Eigentlich wollte ich ja “Schnapszahl” nehmen, immerhin ist das die 33. Projektwoche und die findet auch noch am 22. März statt. Aber so fies wollte ich dann doch nicht sein…)

Was ich “neulich” gelesen habe, kann man hier nachlesen. :-) Da bin ich ja dieses Mal schnell fertig mit der Bearbeitung des Mottos. Dem faulen Monster gefällt das.

Bin gespannt, wie Ihr das Thema angeht.

Liebe Grüße

Eure Projektmuddi

52 Bücher, Woche 32

 

So, mit diesem Artikel melde ich mich zurück. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit mir gefühlt haben, sei es still oder indem sie mir Nachrichten geschickt haben. Anscheinend verschwinden übrigens manchmal Mails, ich weiß von einem Fall, wo eine Mail nicht ankam. Sollte ich jemandem keine Antwort geschickt haben, heißt das, dass die Mail nicht bei mir angekommen ist, denn ich habe alle Mails beantwortet, also mich in so einem Fall bitte nicht für unhöflich halten…

Kommen wir aber nun zum Bücherprojekt. In diesem Monat gab es leider viele Verluste, so ist auch viel zu jung einer meiner Lieblingsschriftsteller gestorben: Terry Pratchett. Für mich als Scheibenwelt-Fan kann es daher nur ein Thema geben:

Terry Pratchett

Für Leute, die noch nie was von ihm gelesen haben, ist das Thema nicht so toll, aber Ihr könntet natürlich schnell einen Scheibenweltroman lesen. :-) (Oder eines seiner anderen Bücher.)

Für mich ist er aber vor allem untrennbar mit der Scheibenwelt verbunden. Ich habe vor etlichen Jahren brav den ersten Band der Reihe gelesen, “Die Farben der Magie”. Ich weiß gar nicht mehr, wer mich drauf gebracht hat, das ist eigentlich schade, denn ich schulde diesem Menschen viel Dankbarkeit. In “Die Farben der Magie” geht es um Rincewind, den verplantesten Zauberer der Scheibenwelt, der auf Zweiblum, den ersten Touristen dieser Welt trifft… In den ersten Romanen verballhornt Pratchett das Fantasygenre nach Strich und Faden und sehr kreativ, auch hin und wieder etwas albern, aber er entwickelte die Welt weiter und nach und nach nahm er aktuelle Themen auf, dadurch bekamen die Scheibenweltromane mehr Tiefe, selbst philosophische Anwandlungen kamen hin und wieder vor. Bei manchen ernsten Themen passte für mich der typische Scheibenwelthumor nicht so ganz, aber selbst etwas schwächere Scheibenweltromane sind lesenswert.

Meine Lieblinge sind unter anderem die Bücher mit der Stadtwache und den Hexen, hier vor allem die trinkfeste Nanny Ogg, die niemals einen XXL-Caipi verschmähen würde (auch, wenn sie in den Romanen was anderes trinkt, das liegt aber nur daran, dass sie mich nicht kennt, sie weiß ja nicht, was sie verpasst — also jetzt nicht meine Bekanntschaft, aber XXL-Caipi!) und natürlich Oma Wetterwachs, die einfach die Größte ist. Aber auch viele andere Romane sind großartig, u. a. die mit dem Tod, der grundsätzlich in Großbuchstaben spricht. Für mich als künftige Weltherrscherin ist natürlich Lord Vetinari ein interessanter Typ. Der Mann kann anscheinend an 1000 Strippen ziehen, ohne sich zu verheddern.

Noch habe ich einige Romane nicht gelesen, ich habe sie mir extra aufgespart, weil schon abzusehen war, dass Terry Pratchett nicht mehr viele schreiben würde, denn er war an Alzheimer erkrankt. Ich sehe es vor mir, wie der Tod ihn abholte und zu ihm etwas in der Art sagte wie: DEINE ZEIT IST GEKOMMEN, DIE GÖTTER MÖCHTEN GUTE GESCHICHTEN LESEN. (Auf der Scheibenwelt gibt es zahlreiche Götter.)

Zum Glück bleiben uns seine wunderbaren Bücher.

52 Bücher, Woche 31

 

Heute mal ein einfaches Thema, ich glaube, das hatte ich versprochen.

Bücher mit (mind.) einem Männernamen im Titel

Das Motto stammt von Katja.

“Der talentierte Mr. Ripley” von Patricia Highsmith ist mein Beitrag dazu.

In eigener Sache: Ich werde mich eine Zeitlang etwas rar machen, ich brauche Ruhe, mir ist das alles momentan etwas zu viel. Ist aber alles okay mit den Hunden, kein Grund, sich zu sorgen.

Bücherprojekt läuft natürlich weiter und ich verfolge auch Eure Blogs, nur werden meine Kommentaraktivitäten noch lascher als normal schon sein. Ob man da überhaupt einen Unterschied merken wird, lasse ich mal dahingestellt.

Selbstverständlich werde ich auch alle Stöckchen bzw. Wander-Tags bearbeiten, wenn ich mich wieder berappelt habe.

Haut rein.

Die Projektmuddi

52 Bücher, Woche 30

 

Nun befinden wir uns also schon in den 30ern. Läuft. Nehmen wir heute mal ein langes Motto:

Comics: Lieber
a) Schlümpfe, Asterix, Tim und Struppi, Lucky Luke & co. (die alte belgisch-französische Comicschule)
b) Disney (Also alles was mit Mickey Maus und Donald Duck ist, das lustige Taschenbuch, das Mickey Maus Magazin, die alten Comichefte von Carl Barks…)
c)Amerikanische Superheldencomics (Batman, Superman, Spiderman und wasweißich)
d) irgendwas anderes

Wir verdanken dieses Multiple-Choice-Thema der lieben Windsprite. (Schaut Euch unbedingt ihr neues, epochales Layout an — alles schön grün!)

Ich antworte mit a) und b). Wobei ich die Schlümpfe nur aus dem TV kenne, hatte glaube ich nie einen Schlumpfcomic. Aber Tim und Struppi, Asterix und Lucky Luke liegen hier als beinahe komplette Serien in der WEZ.

Disney mag ich teilweise. Ganz groß natürlich die Carl-Barks-Storys, bin im Besitz der kompletten Barks-Library. Auch Don Rosa mag ich und noch ein paar andere Entenzeichner. Micky war nie so mein Fall, immer so klug und vernünftig, wobei Goofy ein guter Ausgleich war, und ältere Micky-Geschichten, z. B. von Floyd Gottfredson, hatten noch nicht diesen Besserwisser-Touch. Ich habe recht lange die Lustigen Taschenbücher gesammelt, aber irgendwann mochte ich die neuen Zeichenstile und auch Storys nicht mehr und habe das Sammeln abgebrochen.

Ganz groß sind natürlich auch Clever & Smart, aber das sind mir mittlerweile zu viele, um sie zu sammeln.

Ich liebe außerdem Comic Strips über Wurzel, den schlauen Basset, und Garfield, den verfressenen Kater.

Zu den amerikanischen Superhelden hatte ich nie eine Beziehung mit scheiß Herzchen aufbauen können, weiß auch nicht, warum das so war. Ich habe als Kind einige Superman-Comics in die Finger bekommen, aber die Storys haben mich nicht gefesselt.

Ja, das ist so das… Ich kaufe mir manchmal moderne Comics, und ich bin mir auch sicher, dass es sehr spannende, lesenswerte Mangas gibt, aber da ich so schon nicht mit meiner Zeit zurande komme, fange ich damit gar nicht erst an. Man kann halt nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Ich als Nichttänzerin ja eh nicht… Also bleibe ich bei dem, was ich kenne, und unternehme hin und wieder nostalgische Ausflüge in meine Kindheit, denn alle o. g. Comics habe ich bereits als Kind kennen und schätzen gelernt.

52 Bücher, Woche 29

 

Es ist unfassbar, jetzt versuchen schon die Spammer, Witze zu erzählen:

SpammiWitzHier ein Vorschlag für andere Spammer:

Wer bist Du? — Ich bin ein Horn. — Wenn Du ein Einhorn bist, bin ich ein fluffiges, pinkes Einhorn.

Musik, bitte!

Jaaaa, aber ist das hier nicht das Bücherprojekt? Doch, doch. Guckt mal, der Krötengeneral hat mir einen Witz gemailt:

Willst du Körper an Körper pressen,
heißen Atem und Gerüche im Nacken Spüren,
dich in verschiedene Stellungen verrenken,
von hinten und von vorn ?

Jaaaaa …???

Dann nimm die U-Bahn !

Das bringt uns zu seinem Mottovorschlag — nein, nicht 50 Shades of Grey; geht übrigens noch jemandem das Gewese um den Film so auf den Keks wie mir? Egal, hier also das Motto:

 Verkehrsmittel/Nahverkehrsmittel

Ihr habt bestimmt gedacht, jetzt kommt Karneval oder Witzbuch als Thema, oder?

Ich brauche aber erst mal den Körperzellensong, der passt auch zu diesem Motto, weil er nämlich immer und überall passt:

Das war schön. Und nun mein Beitrag:

 Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. Schönes Buch, mir hat’s gefallen, auf eine Beschreibung habe ich keine Lust, weil das Buch nicht in ein, zwei Sätzen erklärt ist, es ist jedenfalls eher ein ruhiges Buch, nebenbei habe ich noch einiges über Portugals Geschichte gelernt.

Viel Spaß!

Eure Projektmuddi mit den glücklichen Körperzellen

 

52 Bücher, Woche 28

 

Droboooo, ich will ein Kind einen Handschuh von Dir!

Ähm, sorry, kleine Abschweifung. Geht schon wieder. (Sorry, 96, aber wir brauchen die Punkte wirklich dringender…)

Ich hatte Euch ja ein einfaches Thema versprochen. Es gibt an dem heutigen Tag nur ein Motto, welches man vorgeben sollte.

Puschligkeit

Eingereicht von der Wunderbaren Welt des Wissens. Ich hoffe doch, dass für Euch, die Ihr hier teilweise schon lange mitlest und bestimmt auch der Puscheligkeit huldigt, dieses Motto ein Selbstgänger sein wird.

Ich habe so viele Bücher über Hunde und auch einige über Katzen, da fällt die Entscheidung schwer. Also nehme ich einfach etwas ganz anderes, nämlich ein Buch, das es nur einmal gibt.

Mein Fotobuch, das ich vor einiger Zeit zusammengestellt habe und in dem Molly im Mittelpunkt steht, aber auch Fotos von Rakko und Rasputin zu finden sind. Molly war der Inbegriff der Puscheligkeit, es kann bei mir kein Buch zu finden sein, welches besser zum Thema passt. Beim Klick auf den Link seht Ihr einige abfotografierte Seiten. Ich nehme das Buch hin und wieder zur Hand und blättere gerne darin. Mittlerweile überwiegt das Gefühl der Dankbarkeit gegenüber der Traurigkeit, woran sicher auch Nelly einen großen Anteil hat, sie habe ich ja vorhin schon gewürdigt. Und auch Raspu ist ein riesengroßes Puschelknuddelchen. Hier ein Foto von ihm, denn auch er ist sehr wichtig für mich, alle sollen sie heute, am Welttag der Puscheligkeit, hier gepriesen werden. :-) Es ist unglaublich, wie lieb er mit Nelly umgeht, auch wenn sie ihn mal wieder richtig traktiert. Selbst gestern, als es ihm nicht so gut ging und sie wieder einen Spielanfall hatte, ließ er das geduldig über sich ergehen.

P1100504

Jetzt seid Ihr dran. Denkt dran, Puscheligkeit kann auch eine geistige Haltung sein, es muss nicht zwingend was Flauschiges gezeigt werden. Ihr schafft das schon. :-)

Puschelige Flauschgrüße von Eurer Blogmuddi

52 Bücher, Woche 27

 

Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde der Lagerkomplex Auschwitz von der Roten Armee befreit. Auschwitz ist wohl der schlimmste Beweis für menschliche Grausamkeit. 70 Jahre, so lange ist das noch nicht her.

Es wird immer wichtig sein, daran zu erinnern, um daraus zu lernen. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich wieder ein Trend abzeichnet, eine bestimmte Gruppe zu stigmatisieren, nicht nur auf sog. Spaziergängen.

Deswegen ist das Thema dieser Woche

Nationalsozialismus

Mein Beitrag zum Thema ist

Das Lager im Dorf lassen — Das KZ Neuengamme in der lokalen Erinnerung” von Gesa Anne Trojan.

Das ehemalige KZ Neuengamme befindet sich in der Nähe meines Wohnortes, insofern gab es für mich schon früh Berührungspunkte. Jahrzehntelang befand sich auf dem Gelände eine Justizvollzugsanstalt. Gesa Anne Trojan beschäftigt sich vor allem mit den Erinnerungen von Dorfbewohnern, die zu der Zeit Kinder waren, und mit den Erfahrungen der später Geborenen — was haben sie von der älteren Generation über das KZ erfahren, welche Bedeutung hat die Gedenkstätte und ähnliches. Stichwort “Oral History”.

Bei dem Thema lässt sich denken, dass das keine leichte Lektüre ist. Als Einstiegsbuch, falls man sich vorher noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, würde ich es nicht empfehlen, ansonsten aber auf jeden Fall.

Damit habe ich nach langer Zeit auch mal wieder etwas zum Projekt der Momos “Zeichen setzen” beigetragen.

52 Bücher, Woche 26

 

Oh, Halbzeit im Projekt, das ging ja wieder fix… Das letzte Motto war schwierig, und heute wird es glaube ich nicht viel einfacher, dafür aber um so durchgeknallter. Ich habe ja versprochen, etwas Beklopptes zu nehmen, es sind solche Themen, die dieses Projekt von anderen unterscheidbar machen:

Handschellen, Schlagsahne und immer oben liegen

Hört sich nach Krötengeneral an? Rrrichtig, ist auch vom Krötengeneral. (Geht mal bei ihm gucken, er hat gerade ein sehenswertes Video präsentiert.)

Nun könnte man natürlich einen Krimi (Handschellen), ein Backbuch mit sahnehaltigen Torten (Schlagsahne) und …ähm… das Kamasutra vielleicht… vorstellen, aber ich weiß natürlich noch, in welchem Zusammenhang diese Idee geboren wurde: Es ging um Rahm, und darum bin ich mit einem Buch, welches ich irgendwann schon mal verwendet habe, auf jeden Fall gut dabei:

The Thumpin': How Rahm Emanuel and the Democrats Learned to Be Ruthless and Ended the Republican Revolution

Damit habe ich das Thema “Schlagsahne” schon mal erledigt, für das “oben liegen” bleibe ich beim Kamasutra, und was die Handschellen betrifft, so sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. Puschelig! Plüschig! Pink! Und mit Glitzergedöns! Im Text steht irgendwas mit Tussi on Tour und hocherotisch. Ich für meinen Fall habe nun Kopfschmerzen, nachdem ich unglücklicherweise meinen Blick habe schweifen lassen und feststellen musste, dass es “attraktive Beifahrerinnen”, gefertigt aus mehrschichtiger Pappe, gibt (“dadurch, dass sie zweidimensional sind, lassen sie sich besonders gut verstauen”, na dann ist ja alles klar!).

Viel Spaß mit diesem abgedrehten Thema! Und immer dran denken: Ich kann nix dafür! :-)

 

52 Bücher, Woche 25

 

Irgendwo gab es neulich die Frage nach einem Motto, das so ziemlich diesem hier entspricht:

Das Buch, das dich am traurigsten macht/bei dem du am meisten geweint hast.

Es ist noch ein altes Motto, welches mal von Sema IV eingereicht wurde.

Ich nehme stellvertretend “Was für ein schöner Sonntag!“. Warum, dürfte klar sein, wenn Ihr den Wikipedia-Artikel dazu lest. Generell machen mich solche Berichte sehr traurig, wie auch z. B. Zeitungsartikel über Gräueltaten des IS oder oder oder… Die Grausamkeit, zu der Menschen fähig sind, ist beinahe grenzenlos.

In Romanen komme ich gar nicht gut damit klar, wenn Kindern oder Tieren Schlimmes passiert, auch wenn ich natürlich weiß, dass es nur Fiktion ist, aber man weiß ja, dass so was auch in Wirklichkeit passiert…

Das wird dann also eine eher deprimierende Themenwoche, dafür werde ich das nächste Mal wieder ein besonders durchgeknalltes Motto nehmen. Aber es kann ja auch ruhig mal ernst zugehen.