Leseeindruck: “Der Mond ist nicht genug” von A. Lee Martinez

 

So, liebe Lesenden, jetzt kommen ein paar Leseeindrücke, damit ich zumindest etwas aufhole. Für irgendwas muss so ein langes Wochenende ja gut sein.

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Worum geht es?

Um Monster! Hungrige Monster! Durchgeknallte Monster! Gute Monster, gefährliche Monster… Stell Dir vor, Du findest Deine Traumwohnung, aber im Schrank befindet sich ein Monster, das mit einem unbändigen Appetit alles um sich herum verschlingen möchte – auch Dich. Und dann ist da noch eine Kreatur, die das Ende der Welt bedeuten könnte…

Wie hat es mir gefallen?

Humor-Fantasy hat es mit mir etwas schwieriger, da ich sie immer an Terry Pratchetts Scheibenwelt messe. Das ist unfair, so als würde man Milch mit Honig (brrr, übel) mit Caipi vergleichen. Auch dieser Roman kommt nicht ganz an Pratchetts Werke ran, hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen. Monster! Sogar ein besondes puscheliges mit grünem Fell! Ich vergebe 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharaktere

Vorm. Smile Und natürlich Pogo, der Hund. So eine Art Hund. Ein Monsterhund. Ähnlichkeiten mit Nelly und Socks sind nicht beabsichtigt und bestimmt rein zufällig.

Zitat

“Bevor ich in Kontakt mit deiner Welt kam, war ich nur eine gnadenlose zerstörerische Kraft, ein blindwütiger Fresser.”

Das klingt vertraut, ob das ein Verwandter von mir ist?

Das Cover

Es ist ein puscheliges Monster drauf! Es ist gut! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: Red heartRed heartRed heartRed heartRed heart

Zahlen, Daten, Fakten

Es ist ein Buch. Ein Taschenbuch aus Papier. 398 Seiten, die im Piper-Verlag erschienen sind. Die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch hat Karen Gerwig vorgenommen, und das gut.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 51: Ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat.

Das Buch kam nämlich vom Krötengeneral zu mir gewandert, und nun möchte es weiterwandern, dazu gibt es noch ein weiteres Buch des Autors, nämlich “Gott im Unglück”, welches von seltsamen Göttern handelt und ebenfalls unterhaltsam ist. Jetzt möge sich bitte jemand melden, der Lust auf witzige Fantasy hat, damit ich ihm die Bücher schicken kann. Achtung: Das Buch sieht nicht mehr so neu wie auf dem Foto oben aus, sondern schon etwas zerlesen. (Das oben wurde für andere Verschenkzwecke gekauft und durfte Fotomodel spielen, weil es gerade zur Hand war.)

Sollten sich mehrere Interessenten melden, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein geheimnisvolles Paket…

 

… erreichte vor einigen Tagen die WEZ. Ich war irritiert, denn ich hatte gar nichts bestellt, außer reichlich Fleisch für die Anarcho-Wölfchen, aber das wurde schon am Vortag geliefert.

Nachdem mir meine Schnuppermonster versicherten, dass weder Sprengstoff noch eine Barbiepuppe enthalten sei, öffnete ich den Karton also mutig und fand diese epochale Bettwäsche hier:

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Und nicht nur Bettbezug, nein, sogar ein passendes Spannbettlaken war dabei!

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Wie epochal ist das denn, bitte schön? Und Schokolade passt natürlich hervorragend zu mir, daran gibt es nichts zu rütteln. freuen

Nun fragte ich mich, wem ich diese Epochalität zu verdanken hatte. Ich meine, es hat ja ganz hervorragend geklappt: Im Blog erzählt, dass ich Bettwäsche brauche und zack – ein paar Tage später ist sie da. Ob das auch geklappt hätte, wenn ich hier berichtet hätte, dass ich plane, einen Gefrierschrank für das Barf-Fleisch der Anarcho-Hündchen anzuschaffen? Open-mouthed smile Hat sich aber erledigt, der steht mittlerweile im Keller. Hätte ich das gewusst… Bitte schickt keine Gefrierschränke. Winking smile

Aber zurück zum Fall. Der Bettbezug wurde von einer Firma geliefert, es war aber kein Gruß oder ähnliches dabei. Ich musste also meine IT-Monster damit beauftragen, sämtliche Protokolle und Logs des Internets zu analysieren. Das haben die Guten auch umgehend erledigt, Google und Facebook sind ja nix dagegen. Das Resultat:

Mein Lieblingskröterich aus München ist der Verursacher! Ich gebe zu, dass ich ihn sowieso in Verdacht hatte. Vielen Dank!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche. Ich haue mich jetzt ins Bett, hab ich es doch kurz vor Frühlingsanfang tatsächlich noch geschafft, ein paar Erkältungsviren einzusammeln…

Ihr kennt das alle …

… zumindest, falls Ihr Hundeblogs lest: Hundebesitzer bekommen Pakete. Die Hunde dürfen beim Auspacken helfen, gucken ganz lieb in die Kartons etc.

Und dann gibt es noch Nelly und ihr Frauchen. Aber seht selbst. Achtung, jetzt kommt ein seeehr bilderreicher Artikel, was aber immer noch besser ist, als ellenlangen Text von mir lesen zu müssen (erinnert Euch ruhig mal an meine Politik-Rants).

Vor kurzem bekam ich zwei epochale Pakete. Das erste schickte mir die Managerin der weltberühmten Schauspielerin Isi. Ihr kennt sie alle.

Ich tat also, was ein Monster so tut, wenn ein Paket eintrudelt. Ich griff zum Cutter und befreite den Inhalt. Zuerst lief alles ganz normal.

Alkohol. Ihr kennt das. Ich bekomme so gut wie immer Alkohol geschickt. Hier ein Fertigcaipi, von dessen Verzehr Heidi mir allerdings dringend abriet. Ich mag aber die Flasche leiden, sie kommt zu meiner kleinen Sammlung.

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Folgende Behauptung lasse ich so stehen. Man beweise mir erst mal das Gegenteil! Die Leichen in meinem Keller sind alle an was anderem… ähm, egal, schaut jedenfalls mal hier auf diesen genialen Kühlschrankmagneten:

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Das hier ist so was von epochal. So behandelt man seine Monster richtig, so sieht das nämlich aus:

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Bis hierhin lief die Auspackaktion gut und friedlich. Als nächstes förderte ich das hier zutage:

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Ein Hundehalstuch, ich dachte, das könnte Nelly gut stehen, so eine schöne Farbe. Ich also so: „Nelly komm mal her, lass Dir doch mal was anziehen.“ Nelly kam auch, ganz die gehorsame Hündin. Und dachte, es handele sich um ein Zerrspiel.

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Okay, die Modenschau wurde erst mal verschoben. Bestimmt steht Socksi das Tuch auch sehr gut, aber erst mal keine Experimente, solange Zerr-Nelly in der Nähe weilt… Außerdem waren noch so tolle Sachen in dem Paket, nämlich zwei Kreaturen in orange. Orange ist meine Lieblingsfarbe, wie Ihr alle, die Ihr dieses Blog in- und auswendig kennt, wisst.

So süß!❤

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Und dann noch eine süße Gespensterfrau, Buh Hui war hin und weg, obwohl er schon eine Freundin hat, die hat er übrigens Susanne zu verdanken, ich hatte damals ganz vergessen, sie vorzustellen, dabei ist sie so ein großes Gespenst, welches richtig Krach veranstalten kann. Also das Gespenst, nicht Susanne. Wobei Susanne vielleicht auch, aber das weiß ich nicht so genau.

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Das ist jedenfalls Buh Huis Erstfrau. Und nun hat er noch eine weitere, aber so ein Gespenst kann das wohl gut vertragen.

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Im Hintergrund sieht man zwei Babygespenster. Das ging schnell. Ist bei Geistern wohl so. Eigentlich ist hier ja ein Monsterhaushalt, aber Gespenster passen da schon rein. Genauso wie Hexen und Dämonen. Wo war ich? Ach ja, beim Pakete auspacken:

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Da waren Leckerlies für mich drin. Außerdem gab es natürlich auch Feines für die Anarchohündchen, aber das habe ich nicht fotografiert.

Das waren also die superepochalen Geschenke von Heidi und Isi. Vielen Dank, Ihr Lieben!

Schauen wir nun, was aus München in den Norden kam. München, das kann nur vom Krötengeneral sein.

Hundebesitzer schicken ja niemals Pakete an andere Hundebesitzer ohne Leckerlies für die Hunde. Es gibt aber auch Nichthundebesitzer, die reichlich an die bellenden Gestalten denken, aga80 ist der beste Beweis:

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Und das waren noch nicht mal alle, da versteckte sich noch ein Päckchen im Paket. Die Hunde lieben diese Würstchen.

Als ich weiter im Paket stöbern wollte, geschah es:

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Ja, guck ruhig mal, Nelly. Das ist in den Hundeblogs immer so niedlich, wenn die Hunde beim Auspacken helfen oder zumindest zugucken.

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Doch, wirklich süß. Aber Moment mal, Nelly, was hast Du vor? Du wirst doch wohl nicht …

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„Nell!“, schallte der wohlbekannte Ruf durchs Viertel.

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Schon lag — flatsch — ein Würstchenpaket auf dem Boden. Normale Hunde hätten sich nun die Leckerlies geschnappt und Fersengeld gegeben. Nicht so Nelly.

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Ein Würstchenpackerl ist gut. Zwei sind besser. Drei sind fein. Vier sind epochal. Die Kleine denkt groß.

An dieser Stelle schritt ich ein und konfiszierte die Würstchen. So ein Cocker Spaniel hätte die sonst mitsamt der Verpackung verschlungen. Alle.

Schauen wir weiter ins Paket. Meine Bayernsammlung wird immer kompletter. Ein T-Shirt, ein Tuch und ein Schlüsselband habe ich schon, nun kann ich bei Regen, was in HH ja vorkommen soll, auch mit einem bayrischen Regenschirm flanieren.

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Es ist mir sogar gelungen, ihn im aufgespannten Zustand zu fotografieren. Ich musste nur Nelly einige Male daran hindern, an dem guten Teil herumzuzerren. So ein Schirm sieht aber auch wie ein Zerrspiel für Hunde aus, oder?

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Der gute alte Ludwig… Was nicht fehlen darf, ist natürlich was? Naaaa…?! Genau, Alkohol!

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Kiwi-Likör! So ein Likörchen geht ja immer mal…

eine Duftkerze, die sogar schon schön intensiv vanillig duftet, wenn man sie noch gar nicht angezündet hat:

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Dahinter Baumkuchen, das war aber nicht der einzige Beitrag zu gesunder Monsterernährung. Die Ritter Sport ist übrigens die RIESIGE Variante, das kommt auf dem Foto nicht gut genug rüber:

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Zwischendurch mal Füllpapier wegbringen… Nell!!!!

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Wie lieb, sie will helfen. Falls man Hilfe wie folgt definiert: Viele kleine und noch kleinere Papierschnipsel, verstreut im ganzen Büro.

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Ich wollte Nellys Arbeitskraft aber an dem Tag schonen und brachte das Papier letztendlich doch allein weg. Währenddessen:

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„Nell!!!!!!“ Dieses Mal war sie genügsamer und gab sich mit einem Wurstpäckchen zufrieden, welches ihr allerdings auch gleich wieder entrissen wurde. Böses Frauchen! Blödes Frauchen! Da ist man mal Jagdhund und erbeutet seine Nahrung eigenständig, ist es auch wieder nicht recht.

Nachdem ich die Würstchen hundesicher verstaut hatte, erblickten meine hungrigen Augen das hier:

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Leider war ich nicht die einzige, die die Köstlichkeiten erblickte. Monster haben auch einen eingebauten Plätzchensensor. Sofort stand mein Beratermonster auf der Matte und wies mich auf folgenden Sachverhalt hin (nachdem es mir nach einem Griff in die Dose kräftig auf die Finger schlug): „Jeder Herrscher hat einen Vorkoster! Was, wenn mit den Keksen etwas nicht in Ordnung ist????“

Das Argument hatte was für sich. Das mit dem Vorkoster stimmt, das habe ich schon öfter gelesen und steht auch in dem Standardwerk Erfolgreiche Weltherrschaft (Auflage 1 Exemplar, von mir geschrieben und in meinem Besitz). Ich nickte also und sagte: „Walte Deines Amtes!“ Sofort kamen weitere Monster angestürmt. Mein limettenfarbiges Beratermonster (aufgrund seiner Farbe habe ich es zu meinem Beratermonster ernannt, irgendein Kriterium musste ich ja haben, woll?) bremste die gierigen Gestalten mit Müh und Not.

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„Halt! Jeder nur 10 Plätzchen! Einzeln vortreten!“
An dieser Stelle schaltete ich mich ein. „Ähm, zwar ist mein Finanzmonster gerade auf Dienstreise, aber ich bin mir sicher, dass in der Dose keine 50 Plätzchen sind. So gesehen bliebe ja für mich nichts über. Das fände ich doof!“
Das Beratermonster sah mich nachdenklich an. „Irgendwas ist ja immer, aber Du bleibst gesund, ist das etwa nix?“, erwiderte es.

Tss, ich kann Euch sagen, da machste was mit. Aber ich habe mich durchgesetzt und die Kekse in meinen monstersicheren Safe gesperrt. So was braucht man hier, sonst wären alle Schokoladen-, Keks- und Cachacavorräte in nullkommanix verschwunden. Ich bin mir sicher, dass meine Kampfspuren, diverse Kratzer und Bisse, bald wieder verheilt sein werden.

Auf jeden Fall sind meine Monster und ich uns einig, dass der Krötengeneral uns mal wieder ein epochales Paket geschickt hat! Vielen Dank dafür!!!

Nelly und Socksi schicken an Heidi, Isi und aga viele Schlabberküsschen! Von mir kommen scheiß Herzchen:❤❤❤❤❤❤

PS: Einige werden sich fragen, was denn mit Socks los war, hat er sich an den Aktionen gar nicht beteiligt? Nein, er hat aus sicherer Entfernung zugeguckt. Er ist noch Anarchohündchen in Ausbildung und lernt fleißig von Nelly.

PPS: Nein, ich brauche keine Erziehungstipps. Nelly ist perfekt für mich, ich möchte sie genauso und nicht anders haben.🙂

Obacht! Das Monster warnt! Gefahr aufgetaucht!

 

Liebe Fans, Freunde, Follower, Verehrer! Elite-Team! Wachsamkeit ist angesagt. Meine zuverlässigen Top-Agenten berichteten mir, dass der Krötengeneral, unser härtester Konkurrent im Kampf um die Weltherrschaft, nun auch eine Marine aufgebaut hat.

Ob Meer, Seen, Flüsse, Tümpel, Bäche oder auch nur Pfützen: Große Aufmerksamkeit ist gefordert! Die Gefahr lauert quasi überall, wo sich mehr als drei Tropfen zusammentun, um ein stehendes oder auch fließendes Gewässer zu bilden!

QuakMarine

Ja, das ist also der vierte Soldat des Krötengenerals! Bitte seid besonders vorsichtig! Nicht, dass Ihr aus Versehen auf den Süßen tretet oder ihn auf andere Art versehentlich verletzt, Ihr seht ja, die Gefahr besteht wirklich, denn er ist so klein, aber auch knuffig und niedlich.

Ich danke Euch für Eure Rücksichtnahme.

Liebe Grüße

Eure künftige Weltherrscherin

Pardauz, da war ich aber platt!

Das ist nicht wörtlich zu nehmen, ich bin immer noch das kugelige Moppelmonsterchen, das Ihr kennt und liebt fürchtet…😈 Aber worum geht es denn nun wirklich?

Mich haben zwei epochale Sendungen erreicht. Eigentlich sogar drei, aber eine ist noch nicht enthüllt worden, darum bleibt diese zunächst im Dunkeln.

Erst schickte mir der Lieblingskröterich Lektüre, damit es mir beim im Bett liegen nicht gar zu langweilig wird:

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Er hatte die super Idee, dass ich die Bücher weiterschicken könne, sobald ich sie gelesen habe. (Vorher wäre ja auch irgendwie blöd und sinnlos.) Wer hat Interesse? „DÄMONENHUNGER“ ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam, das kann ich schon mal verraten. Das andere Buch habe ich noch nicht gelesen, weil ich gerade noch versuche, die A — Z-Challenge von Bennimaus zu erfüllen, aber ich glaube, das schaffe ich nicht mehr… Weniger bloggen, mehr lesen, das wäre vielleicht hilfreich, aber das geht nicht, ich muss Euch doch von diesen epochalen Sachen berichten! Zurück zum Fall, ich würde die Bücher dann im Januar weiterschicken. Einfache Regel: Der erste Interessent bekommt die Bücher. Und kann sie dann ja auch weitergeben, wenn er Lust hat. So eine Art Bücherstaffelbloglauf oder so.

DANKE, AGA80, Du junger Hüpfer!

Dann, einige Tage später, es ging mir gesundheitlich immer noch ziemlich schlecht, trudelte ein geheimnisvolles Paket bei mir ein. Geheimnisvoll, weil die Post es geschafft hatte, den Teil des Adressaufklebers, der Aufschluss über den Absender gibt, total zu zerfleddern. Ich konnte gerade noch den Ort entziffern. Dieser kam mir bekannt vor, allerdings dachte ich, nein, das kann an sich nicht sein… Oder doch? Bevor ich in minutenlanges Grübeln verfallen konnte und dadurch womöglich auch noch an Hirnüberhitzung erkranken würde, stupsten mich einige meiner Monster an. „Pack es doch einfach aus!“ Sie sind so praktisch orientiert. Ich mag das. Sie passen auch immer auf, dass ich nicht mal aus Versehen mit einem Turnschuh auf dem Kopf in die Anstalt renne und solche Sachen. Aber zurück zum Fall.

So sah das Innenleben des Paketes aus:

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Unter dem schneeweißen Papier hörte ich ein leichtes Schnaufen. Vorsichtig zog ich die Schutzhülle weg.

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Ja, Donnerwetter, was kam da für eine Wunderschönheit zum Vorschein? Ein epochales Monster schälte sich mit einem lauten „Ächz! Was für ein Job! Anstrengender, als sich ein HSV-Spiel anzugucken!“ aus dem Papier und sprang beherzt auf meinen Schreibtisch.

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„Hallo! Ich bin BOZILLA! Ich komme von Dr. Dr. Linda und Dr. Professor Andrea mit spezieller Monstermedizin!“

Also doch! Und so langsam wurde mir klar, warum meine komische Krankheit einfach nicht besser wurde. Ich wurde mit den falschen Medikamenten behandelt! Monster brauchen limettenhaltige Medizin, dieses haben Andrea und Linda caipiklar erkannt!

Apropos Limetten. Dass es sich bei BOZILLA um ein Limettenmonster handelt, erkannte ich einen Augenblick später. Er hielt mir die verlockende Medizin hin.

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„Hiiiier! Guuuuute Medizin! Ich tausche sie ein gegen 10 XXL-Caipis! Deal? Geschäft? Business? Vertrag?“ (So schön kann nicht mal „Treibe mich selbst in den Ruin“-Schnapper seine Ware anpreisen.)

Ein typisches Verhalten von Limettenmonstern in unfreier Wildbahn. Erkenne ich ja sofort. Da ich zurzeit eh keinen Caipi darf, ging ich auf den Vorschlag ein, um in den Genuss der leckeren Heißgetränke zu kommen. BOZILLA packte dann sogar noch einige wirksame Tabletten dazu:

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Ihr werdet es nicht glauben oder doch, aber mir ging es an dem Tag dann tatsächlich schon besser. Davor hatte ich tagelang keine Schokolade gegessen und mich quasi nur von irgendwelchem weichen Zeuchs und lauwarmen Wasser sowie diversen Tees ernährt. Da sieht man mal wieder, dass sich monster einfach an die richtigen Ärzte wenden muss! Da war ich echt dumm, aber zum Glück hat die liebe Heidi in einer konspirativen Aktion bzgl. der Adresse dafür gesorgt, dass ich mit dieser wertvollen Medizin versorgt werden konnte! (Heidi ist auch einfach schneller als die lahme NSA, völlig klar.)

Auch für Hutze und Hursch waren Leckerlies dabei:

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Der Knaller! Sogar mit Pfotogramm von Linda! ♥♥♥ Höllenhutzerich hat mir schon aufgetragen, dass ich das Pfotogramm rahmen und aufhängen müsse. Völlig klar, eine Selbstverständlichkeit. Ich muss nur noch einen adäquaten Rahmen besorgen.

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Auch eine Geheimbotschaft war dabei, diese unterliegt, wie der Name schon sagt, strengster Geheimhaltung. Selbst die NSA hat sich an dem Code bisher die Zähnchen ausgebissen.

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Ist ja auch klar. Allein schon die brillante Tarnung einer Limette als Zitrone. Da kommen eben nur Genies drauf. Ich möchte aber mal nicht so sein, sondern heute ganz anders, und verrate zumindest, dass in der Botschaft auch scheiß Herzchen eine Rolle spielen. Mehr sag ich aber nicht, ätschibätsch!😈

Aber wer sind eigentlich Andrea und Linda, fragen sich nun einige von Euch bestimmt. Ich selbst habe das Blog vor noch gar nicht so langer Zeit entdeckt. Ihr müsst es Euch einfach angucken. Andrea ist, wie sie selbst sagt, diejenige, die zwischen Linda und ihrem Futter steht.🙂 Aber nicht immer, sonst wäre Linda ja schon verhungert. Linda ist eine epochale „Pinscherette“. Andrea hat sie gerettet, Linda stammt nämlich aus einem Tierheim auf Teneriffa. Allein diese Adoption hat schon mal eine Runde scheiß Herzchen verdient: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Normalerweise noch viel mehr, aber wir wollen die WordPress-Server ja nicht sprengen. Wo war ich? Egal. Lest das Blog, es wird Euch auch gefallen, wenn Ihr keine Hundefans seid (wenn doch, sowieso), dafür stehe ich mit meinem bekloppten Namen, denn es ist nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam, lustig, amüsant und überhaupt epochal. Übrigens glaube ich ja, dass der Höllenhutzerich sich ein bisschen in Linda verguckt hat. Schaut mal, was für eine Süße sie ist. Farblich passt sie 1A zur Hutze, und auch, was den Wunsch nach Nahrung, mehr Nahrung, noch viel mehr Nahrung, betrifft, scheinen sich die beiden recht ähnlich zu sein.😉

Die Überraschung war jedenfalls echt gelungen. Man sieht nicht alle Tage ein verdutztes Monster vor rätselhaften Paketen stehen.🙂

DANKE, liebe Andrea und knuddelige Linda!

Ach ja, übrigens hat sich BOZILLA schon prächtig eingelebt. SUUUPER-Monster, das gute Seelenmonster hier in der Meute, hat sich seiner angenommen. Die beiden passen auch farblich schön zusammen, finde ich. Alle Grüntöne, natürlich auch limettengrün, dabei.

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Von Bomben und Säuren

Vor einiger Zeit kündigte der Krötengeneral eine Lieferung an, Begriffe wie „Bomben“, „Säure“ und „Lösung des Monsterproblems“ fielen. Meine Monster lesen ja hier mit und waren ganz begeistert. Falls jemand der irrigen Ansicht ist, Monster könne man mit Bomben und Säure bekämpfen, der lasse sich nun eines Besseren belehren.

Tatsächlich traf einige Tage später eine Sendung hier ein. Sofort stürzten sich etliche Monster auf das Paket, Sätze wie „Oooh, toll, ist da die Säure drin? Darf ich darin baden und sie trinken???“ oder auch „Bomben sind cool! Weißt Du noch, als ich neulich bei dem Zünder alle Drähte gleichzeitig durchgebissen hatte? Was für ein Spaß!“ fielen.

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„Meine Güte, Monster“, brüllte ich, „lasst mich ran und das Paket erst mal öffnen!“

Widerwillig ließen die Monster zu, dass ich den Karton öffnete, und stürzten sich sofort kopfüber hinein.

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Das lief mir alles zu unkoordiniert ab, also zerrte ich die Monster wieder heraus und holte selbst die Bomben und Säuren ans Tageslicht.

„Spiiiiiiielen!!!!“ brüllte die ganze Bande und stürzte sich sofort auf die vielen Sachen.

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Im Vordergrund sehen wir Bomben, es handelt sich um die berüchtigten Halloren-Kugeln, hier mit Pflaume-Rum-Munition. Vermutlich hochexplosiv. Rechts sehen wir Schießpulver mit Limettengeschmack. Sehen wir uns noch einige Dinge näher an.

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Hier sehen wir eine Säure, in der sich offensichtlich sogar Limetten nach und nach auflösen. Sieht aber oberlecker aus, mjam-mjam!

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Eine Limettensaft-Handgranate. Die Monster suchen noch den Zünder. Die Anleitung informiert: „Mit der Säuerungsstärke von ca. 12 Limetten.“ Das ist schon ganz gut, 12 Limetten reichen für 6 XXL-Caipis, damit bekommt man das ein oder andere Monster definitiv außer Gefecht gesetzt. Aber nur kleine, die noch nicht im Caipitraining sind…

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„Limette küsst Minze.“ Ein Hauch von Romantik weht durch die WEZ. Die Monster bekamen plötzlich kollektiv Durst auf Mojito.

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Eine tolle Karte war auch noch mit dabei. Wie immer ist der Inhalt streng geheim, es lässt sich aber so viel sagen: Die Lieferung war keine halbe Sache!

VIELEN DANK an meinen Lieblingskröterich für die epochalen Sachen!

Ich glaube, ich richte mir demnächst mal einen Limettenschrein ein.🙂

Das Monster klärt über die Gefahren für die Welt auf

Oft werde ich gefragt, warum es mit der Welteroberung nicht so richtig vorangeht. Nun, ich muss so viele Gefahren von der Menschheit abwenden, dass es dadurch zu kleinen Verzögerungen kommt. Und schafft Ihr mal was weg, wenn Rahm jeden Tag 6 – 8 Stunden Besprechungen ansetzt. Aber das nur am Rande.

Heute unser Thema:

Agakröten!

Eine der großen Gefahren sind definitiv Agakröten. Und sie streben ebenfalls nach der Weltherrschaft! Ihr wisst das, denn Ihr lest dieses Blog und kennt daher auch den Krötengeneral.

Erst mal ein Foto zur Einstimmung:

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Quelle

Das ist nicht der Krötengeneral höchstselbst, sondern nur einer seiner Sympathisanten. Der Krötengeneral ist noch viiiiel größer!

Manche dieser Exemplare werden über 20 cm lang, aber viel schlimmer ist, dass diese Kreaturen sehr giftig sind. Mit ihrem Hautsekret können sie sogar größere Säugetiere wie Hunde töten. Wikipedia rät, sich den Agakröten nur vorsichtig und bedächtig zu nähern. Ich ergänze: Bitte esst diese Tiere nicht! Das kann auch nicht gesund sein!

Agakröten können bis zu 20 Jahre alt werden (in freier Wildbahn meistens nur 10 bis 15 Jahre). Krötengeneräle werden sogar 80 Jahre und älter.

In einigen Ländern gab es vor langer Zeit Intelligenzbolzen, die dachten: „Oh, cool, die sind so giftig, die holen wir uns ins Land, damit sie Schädlinge auffressen können.“ So z. B. in Puerto Rico, wo einem Schädling des Zuckerrohrs der Marsch geblasen werden sollte. Der Schutz des Zuckerrohrs liegt mir natürlich sehr am Herzen, aber meine Idee war das nicht! Zuerst schien alles prächtig zu laufen, so dass andere Länder nachzogen, u. a. auch Australien.

Da die Agakröten geborene Welteroberungsbiester sind, breiteten sie sich so stark aus, dass es für einheimische Fauna teilweise sehr ungesund wurde. Das Aussterben einiger Arten wird mit der Kröte in Verbindung gebracht. Ihr könnt das alles z. B. auf Wikipedia nachlesen.

Nun mögen also die Australier die Agakröten überhaupt nicht mehr. Das ist sicher verständlich, aber letztendlich hat der Mensch die Probleme verursacht, denn er meinte mal wieder, der Natur ins Handwerk pfuschen zu können, um Ernteerträge zu steigern und somit mehr Geld scheffeln zu können. Dass nun versucht wird, die Anzahl der Agakröten einzudämmen, ist wohl notwendig; aber widerlich sind viele Methoden, die in Australien angewendet werden und von denen sich einige Politiker wünschen, dass sie legalisiert werden. Typisch: Der Mensch baut die Scheiße, die Tiere haben darunter zu leiden. Einzelheiten gibt es u. a. auch bei Wiki.

Manche benutzen das giftige Hautsekret als Droge. Ganz zu schweigen von Verrückten, die an den Kröten herumlecken, um sich durch das Bufotenin ein paar schöne Halluzinationen zu verschaffen. Überflüssig zu erwähnen, dass das bei einer Kröte mit hochgiftigem Hautsekret nicht ganz ungefährlich ist…

Was lernen wir daraus? Die Agakröten sind gefährlich, aber die Menschheit noch viel gefährlicher.

Nun wisst Ihr also ein bisschen mehr über diese Krötenart, die ebenfalls nach der Weltherrschaft strebt. Dankt meinem Elite-Team und mir, dass sie noch nicht an Euren Tümpeln sitzen.

(Der Krötengeneral ist trotzdem ein feiner Kerl, aber Ihr seht ein, dass ich ihn nicht gewinnen lassen kann, oder? Man stelle sich das lange, laute und gurgelnde Trillern, mit denen lt. Wikipedia die Männchen Weibchen anlocken, vor, das dann überall ertönen würde… Trotzdem ist es schade, dass der Krötengeneral zurzeit recht ruhig ist — entweder auch nur Stress wie bei mir oder aber er brütet geheimnisvolle Dinge aus…)

PS: Ja, der Bericht über das epochale Riiiiesenpaket ist immer noch offen, aber mein Schwung ist irgendwie abhanden gekommen; immerhin arbeite ich so mal meinen Entwürfeordner ab, auch nicht schlecht, oder?

Mützenmonster!

 

Heute Morgen in der Anstalt:

Kollegin: „WAS IST DAS DENN???“
Ich: „Das ist eine sogenannte Mütze. Sie dient dazu, den Kopf, vor allem die Ohren, vor Kälte zu schützen.“

Ehrfurchtsvolles Schweigen folgte, die Kollegin war wohl starr und stumm vor Bewunderung, was ich als Fashion-QUEEN so alles weiß.

Aber von vorn. Einige von Euch haben mitbekommen, dass mein Ohr seit einigen Tagen zickt. Am Donnerstag, natürlich einem Feiertag, waren die Schmerzen stark genug, um mich einige Minuten lang darüber nachdenken zu lassen, den ärztlichen Notdienst aufzusuchen. Eine Ibuprofen-Tablette später verwarf ich diesen Gedankengang. Dafür stand ich dann gleich Freitag kurz nach Mitternacht (genauer gesagt, kurz nach 8 Uhr) beim HNO-Arzt auf der Matte.

Diagnose: Entzündung, aber zum Glück nur der äußere Gehörgang. Weil eine Sache allein aber total langweilig ist, habe ich auch noch Flüssigkeit (Wasser? Oder womöglich Caipi?) hinterm Trommelfell, welches nicht abfließen kann, weil da irgendwo was verstopft ist.

Arzt: „Machen Sie jeden Tag 87 Millionen mal einen Druckausgleich.“
Mimosenmonster: „Habe ich schon, aber das tut höllisch weh.“
Arzt (Typ Wikinger, blond, bärtig, muskulös): „Das gibt sich nach einigen Malen. Falls das allein nicht hilft, nehmen Sie Nasentropfen.“

Natürlich hat das allein nicht geholfen, und ich musste tatsächlich Nasentropfen nehmen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Nasentropfen angerührt. Das gleiche gilt für Ohrentropfen! Überhaupt war ich hiervor nur einmal beim HNO-Arzt, irgendwann vor 25 Jahren, um ein Ohr „durchpusten“ zu lassen. Vielleicht war ich als ganz kleines Kind mal da, glaube ich aber eher nicht, denn meine Eltern haben es mit Vorsorgeuntersuchungen nicht sooooo genau genommen. (Immerhin war ich ein paar mal beim Augenarzt, nachdem sie nach nur einigen Jahren feststellten, dass ich schielte und auf dem linken Auge kaum gucken konnte… Was immer noch so ist. Zu spät erkannt. Tja. Liebe Eltern und die, die Ihr es werden wollt, nehmt das bitte ernst mit den Vorsorgeuntersuchungen. Die sind nicht verkehrt!)

Und dann wurde mir auch noch geraten, eine MÜTZE zu tragen, um das Ohr zu schützen. Eine MÜTZE! Das letzte Mal, als ich eine Mütze trug, muss ich noch ein kleines Kind gewesen sein, das von seiner Mutter angezogen wurde. Ich mag nichts auf dem Kopf haben, außer natürlich meiner Haare; noch so gerade eben zu tolerieren sind meine Musikkopfhörer und mein Headset in der Firma zum Telefonieren mit den Patienten. Keine Mütze, keine Kapuze, kein Helm. Niemals sah mich jemand in der Anstalt oder sonstwo mit solcherlei Kopfbedeckungen! Jahrzehntelang konnte ich mit nassen Haaren draußen herumrennen, egal, wie kalt es war, kein Nordseesturm konnte mir etwas anhaben. (Die gleiche Einstellung hege ich übrigens gegenüber Schals, wobei ich hier vor einigen Jahren einen Kompromiss einging, als ich starke Halsschmerzen hatte, die mich dazu brachten, zwei Tage einen Schal um den Hals zu wickeln.) Und nun? Ohrenentzündung und so was. Nasentropfen, Ohrentropfen, das muss dieses Älterwerden sein, von dem man immer wieder hört…

Jedenfalls habe ich mir ganz vernünftig eine Mütze gekauft, denn so toll fand ich das mit den Ohrenschmerzen dann doch nicht. Achtung, Fashion-Content! Hier ein Mützenmonster, fotografiert vorm Spiegel in bester Schrott-Fashion-Blog-Manier, soll heißen, am besten etwas überbelichtet und auch sonst schön verrauscht, das muss so! Immerhin habe ich auf totale Unkenntlichmachung durch Überblitzung verzichtet. Lieb, wa?

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Habe außerdem noch ein Monster gebeten, mit dieser superpuscheligen Mütze Modell zu stehen:

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Alte Monsterweisheit: Ist die Mütze zu groß, ist der Kopf zu klein!

Meine erste Amtshandlung, kaum zurück in der WEZ, war, diese Mütze mit einem Feature auszustatten:

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Seht Ihr die magischen Augen? Sie scannen für mich die Gegend ab und warnen mich rechtzeitig vor Feinden, Anstaltspatienten oder Spionen der krötigen Art. Ja, ja, diesen Augen entgeht nichts! Schaut, wobei sie sofort Alarm geschlagen haben:

Rosaaaaaaaaaaaaa_kl

Dieses brillant getarnte Fahrrad ist eines aus dem Fuhrpark des Krötengenerals! Ohne Augen hätte ich es nie erkannt! Das Fahrzeug ist nur dezent rosa, und auch mit Glitzersteinchen auf der Tasche wurde äußerst sparsam umgegangen. Fällt also kaum ins Auge, aber meinen magic eyes entgeht nichts! Hat schon einen Hauch von James Bond! Muss nun nur noch eine Taschenkanone und einen Allzwecklaser in das Mützchen integrieren…

Ja, das ist also die total aufsehenerregende Geschichte, wie das Monster nach ca. 500 Jahren mal wieder eine Mütze trug… Übrigens musste ich für den Kauf der Mütze in die Bergedorfer Einkaufshölle eintauchen. Zufällig war an dem Wochenende Königinnentag in Bergedorf, hiervon werde ich noch berichten, denn in diesem Zusammenhang deckte ich einen Skandal auf, davon aber mehr in den nächsten Tagen. Jedenfalls lief mir ein Kirschmonsterchen zu:

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Die drei Bücher sind mir auch zugelaufen. Quasi. Ich ging an einer Buchhandlung vorbei. Draußen hingen Kalender, unter anderem auch einer mit Pferden. Die beste aller Monstermütter bekommt jedes Jahr von mir einen Pferdekalender. Um den Kalender zu bezahlen, musste ich das Geschäft betreten. Es ging nicht anders, denn ich hatte den Betrag nicht passend, sonst hätte ich das Geld über die Türschwelle werfen können. Es gibt ein Naturgesetz, dass ich, sobald ich eine Buchhandlung betrete, nicht ohne mindestens ein Buch herauskommen kann. Und gegen Naturgesetze kämpfen selbst Weltherrscherinnen vergebens. Aber das Kirschmonsterchen ist doch total niedlich, oder? (Bitte überhört das Jammern im Hintergrund, das ist nur mein inneres Sparkursmonster, das sich gerade nicht so gut fühlt…)

@Frau Weiss, falls Sie hier mitlesen: Dieses ist ein total unnötiger und unsachlicher Artikel! Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Link-Sammelsurium

Bevor das Blog einstaubt, hier ein paar Links. Mir ist gerade mal danach.

Neulich erwähnt, dass es da so ein Buch gibt, irgendwas mit Introvertierten. Wusste natürlich den genauen Titel nicht mehr. Ich bin schließlich nicht Super-Brain. Dann habe ich gestern meine Amazon-Wunschliste aufgeräumt (ich bestelle dort zwar kaum noch, nutze aber nach wie vor gern die Wuli-Funktion). Es sind jetzt nur noch zehn — Seiten. Nicht Artikel. Was dachtet Ihr?😀 Dort entdeckte ich jedenfalls das Buch wieder! Wenn man kein gutes Gedächtnis hat, braucht man gute Listen.

Das Buch heißt korrekt

Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt

Wir Stillen haben nämlich auch unsere Stärken. Endlich erkennt das mal jemand. Warum gab es das Buch nicht schon viel früher? Dann hätte ich es all den Menschen, die andauernd zu mir „Du bist zu introvertiert“ und ähnliches Zeuchs gesagt haben, um die Ohren gehauen.😈

Wer kennt Katz & Goldt noch nicht? Deren Werke sind ja so herrlich abwegig! Und eine Beinah-Namensvetterin von mir (Kati) spielt auch mit. Mehr, mehr, mehr!

Schweinische Puscheligkeit! Puscheligkeit pusht!

Oh, nein, der Krötengeneral hat seinen Tümpel einfärben lassen — ratet, welche Farbe seine erste Wahl war!

Gute Nacht, gute Nacht, mit einem müden Monster bedacht…