Leseeindruck: „Der mit dem Scheich tanzt“ von Stefan Bauer

Gaaanz toll und konsequent: Als ich mich dieses Jahr für die Challenge anmeldete, war ich wild entschlossen, fertig gelesene Bücher sofort zu verbloggen. Nun liegen hier schon wieder vier Exemplare, die nach einem Leseeindruck schreien… Egal, meine Inkonsequenz ist ja bekannt.

Kommen wir also zum Thema.

Worum geht es?

Der Autor (Stefan Bauer ist ein Pseudonym, keine Ahnung, wie sinnvoll das ist, weil in dem Buch mehrere Fotos von ihm sind) geht für ein Jahr als Paramedic nach Saudi-Arabien.

Wie hat es mir gefallen?

Wer nicht gerade unter einem Stein lebt, weiß zumindest grob über die Verhältnisse in Saudi-Arabien Bescheid, insofern überraschten mich die meisten Schilderungen nicht; einiges war trotzdem hart zu lesen, wenn es auf Einzelschicksale runtergebrochen wird. Aber Saudi-Arabien ist ja unser Best Friend in der Region, viele Waffenbestellungen machen es möglich, da ist es dann auch einfach mal nicht sooooo schlimm, dass dort gefoltert wird, es öffentliche Hinrichtungen gibt und mehrere Bevölkerungsgruppen so gut wie keine Rechte haben (Frauen, Gastarbeiter…). Tja, Syrien, vielleicht hätten große Waffenbestellungen bei US-amerikanischen Firmen geholfen?

Aber genug Zynismus. Der Autor beschreibt auch persönliche Aspekte, so dass wir eine gute Mischung zwischen medizinischen Einsätzen und seinem Privatleben haben. Zum Schluss merkte ich dann bei mir aber doch, dass es mit den medizinischen Notfällen so langsam genug war, zumal ziemlich am Ende ein äußerst furchtbarer Vorfall geschildert wurde. Für ganz schwache Nerven ist das Buch nichts… Es gibt aber auch schöne Momente, und es kommt auch nicht die ganze Bevölkerung des Staates schlecht weg. Bin mir trotzdem sicher, dort nie hinzuwollen, das wusste ich aber schon vorher.

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Lieblingscharakter

Der Autor selbst. Er hat einem Welpen das Leben gerettet, wie könnte ich ihn nicht mögen? Auch sonst spürt man, dass er seinen Job mit Herzblut ausübte und ein sehr mitfühlender Mensch ist.

Das Cover

Vielleicht geht es nur mir so, aber so ein bisschen sieht das Cover nach orientalischer Herrlichkeit aus, von der bekommt man aber nicht so viel zu lesen, was auch daran liegt, dass der Autor seine Einsätze hauptsächlich in einer armen Gegend absolvierte. Eigentlich kein schlechtes Cover, für meinen Geschmack aber in Hinsicht auf den Inhalt etwas zu verspielt.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (8. Oktober 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785725515
  • ISBN-13: 978-3785725511

Erfüllte Aufgabe

Nr. 60: „Ein Buch das jemand für Dich bestimmt hat – Du wählst drei bis fünf Bücher aus, fotografierst oder stellst sie anderweitig auf Deinem Blog vor und lässt Deine Leser abstimmen, welches Du als nächstes lesen sollst.“ Ja, Ihr erinnert Euch vielleicht noch dunkel an die Abstimmung von vor drölfhundert Tagen. Das Buch war übrigens ein Geschenk meines Lieblings-Krötengenerals.

 

Achtung, weiterer Angriff aus München

 

Ihr alle wisst, dass der Krötengeneral mein hartnäckigster Konkurrent im Kampf um die Weltherrschaft ist. Erinnert Ihr Euch noch an die Bayern-Artikel aus der letzten Sendung?

Nun kam noch mehr! Mein Foltermonster Manager für alternative Verhör- und Überzeugungsmethoden ist vor Begeisterung in Ohnmacht gefallen, was eine erhebliche Schwächung des Elite-Teams bedeutete:

Es gelang meiner Hexe Helene aber, ihn ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Dafür reichte ein einmaliges Abspielen des neuen Helene-Fischer-Albums. Ich muss mir diese Musik jetzt sowieso jeden Tag eine halbe Stunde anhören, Stichwort Opfer an den Fußballgott.

Außerdem kamen neue Spione an:

Ich habe die erst mal angekettet, wie man das halt so macht mit Spionen:

Sie sind trotzdem ganz vergnügt, vielleicht weil mein Manager für alternative Verhörmethoden usw. ihnen den Bayernfusel zum Trinken gegeben hat? Man weiß so wenig…

Des Weiteren wurde ich abgelenkt, hier kam ein sehr schweres Rätsel:

Ich habe alle 6 neuen Sorten natürlich erraten: Sie schmecken alle nach … haltet Euch fest, das erratet Ihr nie: Gummibärchen! Tähääää! Gewonnen!

Backzubehör? Aber es ist was mit Einhörnern, das kann ja nur gut sein! Die Monster sahen das anders und bekamen das große Zittern, weil sie tatsächlich dachten, ich würde versuchen, etwas zu backen. Und das mir, die ich sogar Fertigbackmischungen ruiniere! Zum Glück kam mein Solutionmanagermonster auf DIE Idee: Man kann diese leckeren Streusel auch auf z. B. Eis streuen, am besten natürlich mit Sahne.

Ja, mit Schokolade schmeckt alles besser! Das stimmt! Wichtiges Grundnahrungsmittel für Monster!

Achtung, jetzt wird es megaknuffig!!!! Da spendiere ich schon mal eine Runde scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Ein Schokolandenfrosch, der es süß braucht! Er ist hier so was von verdammt richtig! Ist der nicht toll?

Was für das Gärtnermonster war auch noch dabei, Ihr wisst ja, dass die Krötengeneralpakete es immer in sich haben:

Wunderblumen, ob die mir die Weltherrschaft streitig machen? Aber ich hatte ja vor Jahren schon Audrey II. hier im Garten, ich kann also mit widerspenstigen Pflanzen umgehen. Mittlerweile keimt auch etwas, ich bin sehr gespannt. Solltet Ihr in den nächsten 3 Jahren nichts von mir hören, handelt es sich um eine monsterfressende Pflanze. Dann hätte die Welt halt Pech gehabt. Und ich auch…

Wie immer waren auch epochale Postkarten in dem Paket:

DANKE, Lieblingskröterich für die wieder mal sehr epochalen Sachen!

Heute ist endlich mal ein Revanche-Paket auf die Reise gegangen, allerdings ist es nicht halb so originell wie dieses hier geworden. Ich schwächel zurzeit etwas mit meinen Paketen…

Gegengift!

 

Die Älteren unter Euch erinnern sich: Vor drölfhundert Jahren erreichte mich ein epochales Paket des Krötengenerals, welches allerdings auch für Monster giftige Artikel enthielt. Wer es nachlesen möchte, bitte hier klicken, aber auf eigene Gefahr! Inhalt enthält FC-Bayern-Content!

Zum Glück habe ich ja mein Elite-Team. Sofort leiteten Isi und ihre Managerin Heidi Gegenmaßnahmen ein und schickten etliche Epochalitäten auf die Reise.

Selbstgestaltete Weihnachtskarte mit der weltberühmten Isi! (Daran könnt Ihr erkennen, dass ich mit diesem Bericht leicht hinterherhänge. Scheiß depressive Erschöpfung! Die geht wirklich sehr auf die Leistungsfähigkeit.)

Mein neuestes Motto! Das Kissen kam wie gerufen für meine neu gestaltete Leseecke.

Das ungeschriebene Gesetz, dass Hundebesitzer niemals Pakete ohne Hundeleckerlis an andere Hundebesitzer schicken, wurde selbstverständlich eingehalten:

He, Moment mal, halt! Nelly, so geht das nicht!

So frech! Und dann wird sie noch mit einem Dotti belohnt. 🙂

Da waren die Tatzen auch schon wieder auf dem Schreibtisch! Wer hat sie eigentlich erzogen, wer???

Menschennahrung, Monsternahrung…

Ein kleiner Eimer in orange! ❤ Und was war da noch schönes drin?

Diverses in orange. Sehr passend!

Noch mehr Monsternahrung, außerdem waren Kottüten in Signalfarbe im Paket, das kann man als Hundebesitzer ja immer gut gebrauchen:

Noch mehr für die beiden süßen Anarchohündchen. Die Kräutermischung riecht sehr lecker, könnte ich mir glatt selbst aufs Essen streuen. 🙂

Kommen wir nun zu den medizinischen Artikeln des Paketes, Ihr erinnert Euch ja, dass ich von Gegengiften sprach. Die Nougatmedizin gehört natürlich auch dazu. Schauen wir uns nun noch folgende Tropfen an:

Sehr gut! Und was brauchen wir dazu? Folgende grüne Pillen:

Die heilige Frucht, zu verabreichen immer im Doppelpack! (Für einen XXL-Caipi werden 2 benötigt.)

Was mag das sein? Verpackt in monsterfreundlichem Grün:

HSV-Dosen! Ein sehr wirksames Gegengift!

NUR DER HSV!!! Ich habe ja eine kleine, aber feine HSV-Dosensammlung:

Hachz, ist das schön!

Damit gelang es, den schädlichen Einfluss der FC-Bayern-Merchandisingartikel vollständig zu eliminieren. Mein Foltermonster… ähm… Manager Fachrichtung spezielle Verhörmethoden und Überzeugungsprozesse ist ganz glücklich, dass er die Sachen behalten durfte und bringt sie regelmäßig zum Einsatz. Mehr ins Detail gehen möchte ich hier nicht, ich habe auch zartbesaitete Leser.

Wenig später erreichten weitere Großartigkeiten die WEZ (Welteroberungszentrale):

Ist das nicht eine wunderschöne Karte?

Außerdem dabei: Viele Leckerlis für die beiden Höllenhündchen und Grundnahrungsmittel für das olle Fellmonster:

Diese Ladung Schmackazitäten haben wir Isabella zu verdanken, denn dort hatten wir vor einiger Zeit bei einem Kreuzworträtsel mitgemacht und diese feinen Sachen abgeräumt. Bis auf einem Eintrag ist es uns gelungen, alles zu lösen.

Und dann gab es noch Nachschlag vom Krötengeneral: Ein Buch, das bestimmt sehr interessant ist, und dann noch Monster-Tattoos.

Auf das Buch bin ich schon sehr gespannt, auch wenn ich nach wie vor dieses Jahr immer noch nicht viel zum Lesen gekommen bin. Ganze drei Bücher habe ich bisher geschafft. Bei Daggis Lesechallenge sind einige schon bei 25 Büchern. Nun ja, bald habe ich Urlaub, da werde ich hoffentlich mehr Zeit haben, denn es liegen so viele tolle Bücher auf meinen SuBs.

Viele fette Dankeschöns an Heidi und Isi, Isabella mit Cara und Damon und den Krötengeneral mit seiner Krötenarmee! Ihr seid super!

Achtung, FSK 18, dieser Beitrag ist nichts für zarte Gemüter, er enthält unanständigen Content, der das seelische Gleichgewicht von jungen Menschen gefährden könnte. Von älteren auch, aber irgendjemand muss mit mir leiden. Das Leben ist keine Cachacaria, leider, leider! Und übrigens kann ich längere Titel als die NachDenkSeiten!

 

Alles fing ganz harmlos an, aber das täuscht. Es ist so, dass der Krötengeneral die psychologische Kriegsführung mittlerweile recht gut beherrscht, und so landete eines Tages dieses hier bei mir:

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Ein Paket. Das ist nicht ungewöhnlich, aber warum ist es an der einen Ecke so angeditscht? Hatte da jemand schon BÖSES gewittert und wollte den Inhalt zerstören? Ich bin ja als Eure künftige Weltherrscherin (küWehe, Erfindung meiner künftigen Abkürzungsministerin Charisma) von einer Furchtlosigkeit, die ihresgleichen sucht.

Eine bayrische Tasche! Das ist super, ich habe ja schon ein bayrisches Tuch, einen Regenschirm, ein T-Shirt, auf dem steht, das mein Dirndl in der Wäsche ist, ich kann mich also bald entsprechend tarnen und bei Seehofer spionieren.

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Nougat! Nervennahrung! Und eine … Schwimmbrezn? Diese lenkte mich so ab, dass ich unvorsichtig wurde…

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Ach ja, für die Anarchohündchen war auch ordentlich was dabei. Sie lieben diese Würstchen! Was für Monster Nougatschokolade, scheinen für die beiden WEZ-Wölfchen diese Würstchen zu sein.

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Diese „Ohne Alkohol“-Leckereien befinden sich in einer schicken Blechdose.

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Diesen Tee werde ich wohl in den nächsten Tagen mal probieren, denn das Wetter ist endlich entsprechend winterlich kalt geworden, so dass Tee besonders gut schmeckt. Bei Plusgraden bin ich ja eher das Monster für kalte Getränke.

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Noch immer befinden wir uns im harmlosen Bereich (die Dame mit nicht ganz so viel an ist nicht der Grund meiner eindringlichen Warnung), wobei dieses Teil ja wohl epochal-xxl ist:

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Eine Schwimmbrezn! Sie bietet Platz für zwei Erwachsene oder drei Kinder. Oder ein Monster und zwei Höllenhündchen. 🙂 Das wird aber erst bei wärmeren Temperaturen ausprobiert.

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Hier weitere Nervennahrung, die ihren Weg schon in die Anstalt gefunden hat. Dort ist der Bedarf an Nervennahrung seltsamerweise besonders groß.

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Durch diese ganzen Dinge abgelenkt, sah ich es zu spät! Das Grauen! Wer bis hierhin mitgelesen hat, sollte sich gut überlegen, ob er weiterschauen möchte. Ich füge vorsichtshalber einige Zeilenschaltungen ein. Weiterscrollen auf eigene Gefahr!!!1!Einsdrölfzigsakra!

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Okay, Zeit, dem Horror ins Auge zu blicken. Es ist… Es ist… Seht selbst!

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Merchandise vom Sepplhosenverein! Und ich dachte, obwohl da was von „Energy“ steht, dass da ja wohl Bier drin sein müsste. Dass die Sitte der Energydrinks in Bayern nicht nur angekommen ist, sondern dort nicht mal davor zurückgeschreckt wird, dieses Getränk in Ein-Literdosen abzufüllen, beweist, dass die Welt dringend Hilfe und eine ordentliche Weltregierung (das Elite-Team des Felllmonsters) benötigt! Was ist bloß aus der Tradition und dem Widerstand gegen all das neumodische Zeug geworden, hat da die CSU nicht aufgepasst?

Übrigens: Das ist eine LIMITED EDITION! Das bedeutet, dass dieses Ensemble in 100 Jahren viel wert sein wird. Einen Euro oder so…

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1 Liter Energie — wem das zu viel ist, kann Freunde einladen, die man gern entfreunden möchte, damit könnte es klappen. 😉

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Während ich mich noch sammelte und meine Seele mittels Nougat wiederbelebte, geschah etwas Unvorhergesehenes. Mein Foltermonster — es selbst nennt sich Manager Fachrichtung spezielle Verhörmethoden und Überzeugungsprozesse — stieß einen Jubelschrei aus und versprühte scheiß Herzchen! Hier seht Ihr zum ersten Mal mein Foltermonster in bunt und Farbe!

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„Das ist ja eine perfekte Ergänzung“, kreischte es und übertönte damit sogar das Helene-Fischer-Weihnachtsalbum, das das Monster aus rein beruflichen Gründen rauf und runter hörte. Es hat vier Arme, um seine Opfer wirkungsvoller durchkitzeln zu können.

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Und besonders scharf war das Monster auf den Karton! Zunächst wunderte ich mich, aber schon wenig später sah ich es, während das Foltermonster „Muahahaha, das perfekte Gefängnis, Guantanamo ist im Vergleich dazu eine Cachacaria!“ brüllte.

Das arme Monster!

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Das ereignete sich hier also in der Zeit kurz vor Weihnachten, dem Fest der Liebe.

Ich bedanke mich sehr bei dem Krötengeneral für die tollen Sachen, also die Nervennahrung, den Tee und die Schwimmbrezn sowie die Hundeleckerlis. Das Foltermonster wirft eine Runde scheiß Herzchen für sein neues Handwerkszeug Richtung Krötengeneral! ❤ ❤ ❤ (Das Motto des Foltermonsters lautet übrigens: „Folter mit scheiß Herzchen — herzlos gequält wird woanders!“)

Lest in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten, wie dank eines berühmten Elite-Team-Mitglieds mein seelisches Gleichgewicht wieder hergestellt wurde. 🙂

Schönes Wochenende, allerseits!

Schlechtes Gewissen

 

Schon vor Wochen kam von meinem Lieblingskröterich, der mir so ein bisschen Konkurrenz um die Weltherrschaft macht, ein Paket mit gaaaanz viel epochaler Nervennahrung und anderen genialen Dingen!

Ein ganzer Turm aus Epochalitäten:

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Ein Krötenspion, getarnt als Solarfrosch:

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Er hat sich mittlerweile mit meinen Winkekatzen angefreundet und das Spionieren aufgegeben, weil das viele Winken der Winkekatzen heilende Wirkung auf ihn hatte:

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Fashion-Schokolade! Genau das richtige für die Fashion-QUEEN!

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Hier auf dem Catwalk:

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Das Monster von Welt isst nur Smartphone-Schokolade:

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Nougat! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤

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Suchtstoff aus Halle:

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Das wär auch ein schönes Geschenk für einen Controller. Ich hab’s aber lieber selbst gegessen. 🙂

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Playboy hat auch Pralinen. In einem Selbstversuch aufopferungsvoll getestet: Sehr lecker. For girls and monsters only.

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Soooo viel Schokolade, um das Überleben des Monsters zu sichern! Beachtet bitte auch die epochale Tasse! Mit Schokolade geht alles besser, das stimmt.

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Schokolade kann man ja auch trinken, sie ist einfach ein universal einsetzbarer Stoff. Mit im Bild ein Solarlämpchen, das mir abends dabei hilft, das Büro stimmungsvoll zu beleuchten. Ich habe ja einen Lampenfimmel, insofern habe ich die Leuchte sofort ins Herz geschlossen.

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Zum Schluss noch eine Auswahl der Karten, meine Sammlung hat wieder reichlich Zuwachs bekommen.

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Danke, weltbester Krötengeneral! Die Nahrung hat es mir ermöglicht, wieder einige Zeit in der Anstalt zu überleben. 🙂

Leseeindruck: “Der Mond ist nicht genug” von A. Lee Martinez

 

So, liebe Lesenden, jetzt kommen ein paar Leseeindrücke, damit ich zumindest etwas aufhole. Für irgendwas muss so ein langes Wochenende ja gut sein.

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Worum geht es?

Um Monster! Hungrige Monster! Durchgeknallte Monster! Gute Monster, gefährliche Monster… Stell Dir vor, Du findest Deine Traumwohnung, aber im Schrank befindet sich ein Monster, das mit einem unbändigen Appetit alles um sich herum verschlingen möchte – auch Dich. Und dann ist da noch eine Kreatur, die das Ende der Welt bedeuten könnte…

Wie hat es mir gefallen?

Humor-Fantasy hat es mit mir etwas schwieriger, da ich sie immer an Terry Pratchetts Scheibenwelt messe. Das ist unfair, so als würde man Milch mit Honig (brrr, übel) mit Caipi vergleichen. Auch dieser Roman kommt nicht ganz an Pratchetts Werke ran, hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen. Monster! Sogar ein besondes puscheliges mit grünem Fell! Ich vergebe 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharaktere

Vorm. Smile Und natürlich Pogo, der Hund. So eine Art Hund. Ein Monsterhund. Ähnlichkeiten mit Nelly und Socks sind nicht beabsichtigt und bestimmt rein zufällig.

Zitat

“Bevor ich in Kontakt mit deiner Welt kam, war ich nur eine gnadenlose zerstörerische Kraft, ein blindwütiger Fresser.”

Das klingt vertraut, ob das ein Verwandter von mir ist?

Das Cover

Es ist ein puscheliges Monster drauf! Es ist gut! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: Red heartRed heartRed heartRed heartRed heart

Zahlen, Daten, Fakten

Es ist ein Buch. Ein Taschenbuch aus Papier. 398 Seiten, die im Piper-Verlag erschienen sind. Die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch hat Karen Gerwig vorgenommen, und das gut.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 51: Ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat.

Das Buch kam nämlich vom Krötengeneral zu mir gewandert, und nun möchte es weiterwandern, dazu gibt es noch ein weiteres Buch des Autors, nämlich “Gott im Unglück”, welches von seltsamen Göttern handelt und ebenfalls unterhaltsam ist. Jetzt möge sich bitte jemand melden, der Lust auf witzige Fantasy hat, damit ich ihm die Bücher schicken kann. Achtung: Das Buch sieht nicht mehr so neu wie auf dem Foto oben aus, sondern schon etwas zerlesen. (Das oben wurde für andere Verschenkzwecke gekauft und durfte Fotomodel spielen, weil es gerade zur Hand war.)

Sollten sich mehrere Interessenten melden, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein geheimnisvolles Paket…

 

… erreichte vor einigen Tagen die WEZ. Ich war irritiert, denn ich hatte gar nichts bestellt, außer reichlich Fleisch für die Anarcho-Wölfchen, aber das wurde schon am Vortag geliefert.

Nachdem mir meine Schnuppermonster versicherten, dass weder Sprengstoff noch eine Barbiepuppe enthalten sei, öffnete ich den Karton also mutig und fand diese epochale Bettwäsche hier:

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Und nicht nur Bettbezug, nein, sogar ein passendes Spannbettlaken war dabei!

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Wie epochal ist das denn, bitte schön? Und Schokolade passt natürlich hervorragend zu mir, daran gibt es nichts zu rütteln. freuen

Nun fragte ich mich, wem ich diese Epochalität zu verdanken hatte. Ich meine, es hat ja ganz hervorragend geklappt: Im Blog erzählt, dass ich Bettwäsche brauche und zack – ein paar Tage später ist sie da. Ob das auch geklappt hätte, wenn ich hier berichtet hätte, dass ich plane, einen Gefrierschrank für das Barf-Fleisch der Anarcho-Hündchen anzuschaffen? Open-mouthed smile Hat sich aber erledigt, der steht mittlerweile im Keller. Hätte ich das gewusst… Bitte schickt keine Gefrierschränke. Winking smile

Aber zurück zum Fall. Der Bettbezug wurde von einer Firma geliefert, es war aber kein Gruß oder ähnliches dabei. Ich musste also meine IT-Monster damit beauftragen, sämtliche Protokolle und Logs des Internets zu analysieren. Das haben die Guten auch umgehend erledigt, Google und Facebook sind ja nix dagegen. Das Resultat:

Mein Lieblingskröterich aus München ist der Verursacher! Ich gebe zu, dass ich ihn sowieso in Verdacht hatte. Vielen Dank!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche. Ich haue mich jetzt ins Bett, hab ich es doch kurz vor Frühlingsanfang tatsächlich noch geschafft, ein paar Erkältungsviren einzusammeln…

Ihr kennt das alle …

… zumindest, falls Ihr Hundeblogs lest: Hundebesitzer bekommen Pakete. Die Hunde dürfen beim Auspacken helfen, gucken ganz lieb in die Kartons etc.

Und dann gibt es noch Nelly und ihr Frauchen. Aber seht selbst. Achtung, jetzt kommt ein seeehr bilderreicher Artikel, was aber immer noch besser ist, als ellenlangen Text von mir lesen zu müssen (erinnert Euch ruhig mal an meine Politik-Rants).

Vor kurzem bekam ich zwei epochale Pakete. Das erste schickte mir die Managerin der weltberühmten Schauspielerin Isi. Ihr kennt sie alle.

Ich tat also, was ein Monster so tut, wenn ein Paket eintrudelt. Ich griff zum Cutter und befreite den Inhalt. Zuerst lief alles ganz normal.

Alkohol. Ihr kennt das. Ich bekomme so gut wie immer Alkohol geschickt. Hier ein Fertigcaipi, von dessen Verzehr Heidi mir allerdings dringend abriet. Ich mag aber die Flasche leiden, sie kommt zu meiner kleinen Sammlung.

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Folgende Behauptung lasse ich so stehen. Man beweise mir erst mal das Gegenteil! Die Leichen in meinem Keller sind alle an was anderem… ähm, egal, schaut jedenfalls mal hier auf diesen genialen Kühlschrankmagneten:

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Das hier ist so was von epochal. So behandelt man seine Monster richtig, so sieht das nämlich aus:

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Bis hierhin lief die Auspackaktion gut und friedlich. Als nächstes förderte ich das hier zutage:

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Ein Hundehalstuch, ich dachte, das könnte Nelly gut stehen, so eine schöne Farbe. Ich also so: „Nelly komm mal her, lass Dir doch mal was anziehen.“ Nelly kam auch, ganz die gehorsame Hündin. Und dachte, es handele sich um ein Zerrspiel.

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Okay, die Modenschau wurde erst mal verschoben. Bestimmt steht Socksi das Tuch auch sehr gut, aber erst mal keine Experimente, solange Zerr-Nelly in der Nähe weilt… Außerdem waren noch so tolle Sachen in dem Paket, nämlich zwei Kreaturen in orange. Orange ist meine Lieblingsfarbe, wie Ihr alle, die Ihr dieses Blog in- und auswendig kennt, wisst.

So süß! ❤

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Und dann noch eine süße Gespensterfrau, Buh Hui war hin und weg, obwohl er schon eine Freundin hat, die hat er übrigens Susanne zu verdanken, ich hatte damals ganz vergessen, sie vorzustellen, dabei ist sie so ein großes Gespenst, welches richtig Krach veranstalten kann. Also das Gespenst, nicht Susanne. Wobei Susanne vielleicht auch, aber das weiß ich nicht so genau.

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Das ist jedenfalls Buh Huis Erstfrau. Und nun hat er noch eine weitere, aber so ein Gespenst kann das wohl gut vertragen.

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Im Hintergrund sieht man zwei Babygespenster. Das ging schnell. Ist bei Geistern wohl so. Eigentlich ist hier ja ein Monsterhaushalt, aber Gespenster passen da schon rein. Genauso wie Hexen und Dämonen. Wo war ich? Ach ja, beim Pakete auspacken:

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Da waren Leckerlies für mich drin. Außerdem gab es natürlich auch Feines für die Anarchohündchen, aber das habe ich nicht fotografiert.

Das waren also die superepochalen Geschenke von Heidi und Isi. Vielen Dank, Ihr Lieben!

Schauen wir nun, was aus München in den Norden kam. München, das kann nur vom Krötengeneral sein.

Hundebesitzer schicken ja niemals Pakete an andere Hundebesitzer ohne Leckerlies für die Hunde. Es gibt aber auch Nichthundebesitzer, die reichlich an die bellenden Gestalten denken, aga80 ist der beste Beweis:

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Und das waren noch nicht mal alle, da versteckte sich noch ein Päckchen im Paket. Die Hunde lieben diese Würstchen.

Als ich weiter im Paket stöbern wollte, geschah es:

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Ja, guck ruhig mal, Nelly. Das ist in den Hundeblogs immer so niedlich, wenn die Hunde beim Auspacken helfen oder zumindest zugucken.

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Doch, wirklich süß. Aber Moment mal, Nelly, was hast Du vor? Du wirst doch wohl nicht …

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„Nell!“, schallte der wohlbekannte Ruf durchs Viertel.

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Schon lag — flatsch — ein Würstchenpaket auf dem Boden. Normale Hunde hätten sich nun die Leckerlies geschnappt und Fersengeld gegeben. Nicht so Nelly.

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Ein Würstchenpackerl ist gut. Zwei sind besser. Drei sind fein. Vier sind epochal. Die Kleine denkt groß.

An dieser Stelle schritt ich ein und konfiszierte die Würstchen. So ein Cocker Spaniel hätte die sonst mitsamt der Verpackung verschlungen. Alle.

Schauen wir weiter ins Paket. Meine Bayernsammlung wird immer kompletter. Ein T-Shirt, ein Tuch und ein Schlüsselband habe ich schon, nun kann ich bei Regen, was in HH ja vorkommen soll, auch mit einem bayrischen Regenschirm flanieren.

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Es ist mir sogar gelungen, ihn im aufgespannten Zustand zu fotografieren. Ich musste nur Nelly einige Male daran hindern, an dem guten Teil herumzuzerren. So ein Schirm sieht aber auch wie ein Zerrspiel für Hunde aus, oder?

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Der gute alte Ludwig… Was nicht fehlen darf, ist natürlich was? Naaaa…?! Genau, Alkohol!

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Kiwi-Likör! So ein Likörchen geht ja immer mal…

eine Duftkerze, die sogar schon schön intensiv vanillig duftet, wenn man sie noch gar nicht angezündet hat:

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Dahinter Baumkuchen, das war aber nicht der einzige Beitrag zu gesunder Monsterernährung. Die Ritter Sport ist übrigens die RIESIGE Variante, das kommt auf dem Foto nicht gut genug rüber:

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Zwischendurch mal Füllpapier wegbringen… Nell!!!!

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Wie lieb, sie will helfen. Falls man Hilfe wie folgt definiert: Viele kleine und noch kleinere Papierschnipsel, verstreut im ganzen Büro.

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Ich wollte Nellys Arbeitskraft aber an dem Tag schonen und brachte das Papier letztendlich doch allein weg. Währenddessen:

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„Nell!!!!!!“ Dieses Mal war sie genügsamer und gab sich mit einem Wurstpäckchen zufrieden, welches ihr allerdings auch gleich wieder entrissen wurde. Böses Frauchen! Blödes Frauchen! Da ist man mal Jagdhund und erbeutet seine Nahrung eigenständig, ist es auch wieder nicht recht.

Nachdem ich die Würstchen hundesicher verstaut hatte, erblickten meine hungrigen Augen das hier:

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Leider war ich nicht die einzige, die die Köstlichkeiten erblickte. Monster haben auch einen eingebauten Plätzchensensor. Sofort stand mein Beratermonster auf der Matte und wies mich auf folgenden Sachverhalt hin (nachdem es mir nach einem Griff in die Dose kräftig auf die Finger schlug): „Jeder Herrscher hat einen Vorkoster! Was, wenn mit den Keksen etwas nicht in Ordnung ist????“

Das Argument hatte was für sich. Das mit dem Vorkoster stimmt, das habe ich schon öfter gelesen und steht auch in dem Standardwerk Erfolgreiche Weltherrschaft (Auflage 1 Exemplar, von mir geschrieben und in meinem Besitz). Ich nickte also und sagte: „Walte Deines Amtes!“ Sofort kamen weitere Monster angestürmt. Mein limettenfarbiges Beratermonster (aufgrund seiner Farbe habe ich es zu meinem Beratermonster ernannt, irgendein Kriterium musste ich ja haben, woll?) bremste die gierigen Gestalten mit Müh und Not.

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„Halt! Jeder nur 10 Plätzchen! Einzeln vortreten!“
An dieser Stelle schaltete ich mich ein. „Ähm, zwar ist mein Finanzmonster gerade auf Dienstreise, aber ich bin mir sicher, dass in der Dose keine 50 Plätzchen sind. So gesehen bliebe ja für mich nichts über. Das fände ich doof!“
Das Beratermonster sah mich nachdenklich an. „Irgendwas ist ja immer, aber Du bleibst gesund, ist das etwa nix?“, erwiderte es.

Tss, ich kann Euch sagen, da machste was mit. Aber ich habe mich durchgesetzt und die Kekse in meinen monstersicheren Safe gesperrt. So was braucht man hier, sonst wären alle Schokoladen-, Keks- und Cachacavorräte in nullkommanix verschwunden. Ich bin mir sicher, dass meine Kampfspuren, diverse Kratzer und Bisse, bald wieder verheilt sein werden.

Auf jeden Fall sind meine Monster und ich uns einig, dass der Krötengeneral uns mal wieder ein epochales Paket geschickt hat! Vielen Dank dafür!!!

Nelly und Socksi schicken an Heidi, Isi und aga viele Schlabberküsschen! Von mir kommen scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

PS: Einige werden sich fragen, was denn mit Socks los war, hat er sich an den Aktionen gar nicht beteiligt? Nein, er hat aus sicherer Entfernung zugeguckt. Er ist noch Anarchohündchen in Ausbildung und lernt fleißig von Nelly.

PPS: Nein, ich brauche keine Erziehungstipps. Nelly ist perfekt für mich, ich möchte sie genauso und nicht anders haben. 🙂

Obacht! Das Monster warnt! Gefahr aufgetaucht!

 

Liebe Fans, Freunde, Follower, Verehrer! Elite-Team! Wachsamkeit ist angesagt. Meine zuverlässigen Top-Agenten berichteten mir, dass der Krötengeneral, unser härtester Konkurrent im Kampf um die Weltherrschaft, nun auch eine Marine aufgebaut hat.

Ob Meer, Seen, Flüsse, Tümpel, Bäche oder auch nur Pfützen: Große Aufmerksamkeit ist gefordert! Die Gefahr lauert quasi überall, wo sich mehr als drei Tropfen zusammentun, um ein stehendes oder auch fließendes Gewässer zu bilden!

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Ja, das ist also der vierte Soldat des Krötengenerals! Bitte seid besonders vorsichtig! Nicht, dass Ihr aus Versehen auf den Süßen tretet oder ihn auf andere Art versehentlich verletzt, Ihr seht ja, die Gefahr besteht wirklich, denn er ist so klein, aber auch knuffig und niedlich.

Ich danke Euch für Eure Rücksichtnahme.

Liebe Grüße

Eure künftige Weltherrscherin