52 Bücher, Woche 23

 

Heute präsentiere ich Euch mal wieder ein monstergemachtes Motto. Ab und zu möchte ich auch mal meinen eigenen Senf zu den Themen geben. :-)

Unser Thema heute:

Euer skurrilstes/beklopptestes Buch

Ich habe da nämlich bei meiner kürzlich stattgefundenen Entrümpelungsaktion (ich berichtete) ein Buch gefunden:

P1010981

Systemwetter, das klingt schon mal … interessant. Es befand sich zwischen den Sachen meines Bruders. Vermutlich aus der Phase, als er vom Reichtum ohne viel Arbeit träumte.

Wenn wir das Buch aufschlagen,  lässt es uns wissen, dass es hier um Fußball-Toto geht:

P1010987

Fußball-Toto. Ich weiß nur, dass, wenn man auf Sieg FC Sepplhose setzt, meistens leider auf der richtigen Seite liegt. Aber das allein ist es ja nicht.

Man muss sich nämlich mit folgenden Themen beschäftigen (Klick macht groß, noch ‘n Klick noch größer, ich will Euch ja nichts vorenthalten):

P1010989

Zahlenkolonnen noch und nöcher, so sehen viele Seiten in dem Buch aus. Für mich eher eine Einschlafhilfe, vermutlich bin ich deswegen immer noch keine Millionärin.

P1010985

Aber Buchstaben kann das Ding auch, ganz viele b und a:

P1010990

Hier noch ein paar Tipps für Euch. Ich erbitte eine kleine prozentuale Beteiligung, falls Ihr damit Millionär werden solltet:

P1010986

Und bedenket: Wenn Ihr einen guten Grundtipp aufstellen könnt, kann man die Tipps kürzen. Tolltolltoll, fantastisch, großartig, bombastisch, echt gut.

P1010983

Irgendwie skurril. Ich denke, es ist das Prinzip, je mehr Tipps man abgibt, desto höher die Gewinnchancen. Aber das weiß man auch ohne Buch, oder?

Das war das allererste Mal im Rahmen des Büchderprojektes, dass ich einen Artikel schon 3 Tage vorher geschrieben habe! Wahnsinn.

Nun Ihr. Bin gespannt auf die wahnwitzigen Werke in Euren Bücherregalen. Ich liebe ja Durchgeknalltes.

Der Krötengeneral hat es so gewollt!

Oder: Aufräumen und ausmisten (Aua) reloaded

Einige von Euch haben es mitbekommen: Ich musste bei mir mehrere große Räume (Außengebäude) entrümpeln. Dort befand sich neben unheimlich viel Zeuchs aus der Gärtnerei, die sich mal auf diesem Grundstück befand, auch noch einiges von meinen Eltern und meinem Bruder. Unter anderem musste ich feststellen, dass ein Foto von mir aus Kindertagen überlebt hat. Es ist das unsägliche Bild, für das ich gezwungen wurde, ein Dirndl anzuziehen, seitdem schleppe ich ein Dirndltrauma mit mir rum und fühle mich außerstande, das Oktoberfest zu besuchen. Nicht mal das Bergedorfer Oktoberfest wird mich jemals zu Gesicht bekommen. ;-)

Okay, ich habe Euch gewarnt, ich hoffe, Ihr seid für das folgende Grauen gewappnet.

2014-11-29 10.50.23

Ist das schrecklich? Möchte man da nicht den Nebel des Grauens herbeiwünschen? Um das ganze etwas abzumildern, habe ich dafür gesorgt, dass sich zumindest die HSV-Raute spiegelt, damit wenigstens ein epochales Symbol im Bild zu sehen ist.

Vor dem Bild steht übrigens ein von mir selbstgemachtes Etwas aus Schulzeiten. Ich habe es bei der Gelegenheit gleich mit abgelichtet, um meine totale Talentlosigkeit für alles Handwerkliche zu dokumentieren. Nur für den Fall, dass jemand meine diesbezüglichen Aussagen angezweifelt haben sollte. Jeglicher Zweifel dürfte nun ausgeräumt sein.

Auch schön: Eine Karaffe, die bestimmt aus den 70ern stammt. Ich mag sie. Wer erinnert sich eigentlich noch an die legendären Prilblumen?

2014-11-29 10.56.33

Ich bin reich! Ich gehe davon aus, dass die Bundesbank diesen Schein 1:1 umtauscht? Mit 1:2 würde ich mich auch begnügen.

2014-11-29 11.04.01

DAS ist mal ein Honigglas in vernünftiger Größe:

2014-11-29 14.23.29

In einer Kiste, in der sich Sachen meines Vaters befanden, entdeckte ich einen Briefumschlag mit der Aufschrift “Kartoffelbilder”. Ich befürchtete das Schlimmste. Das Kuvert war zugeklebt! Da denkt man doch sofort an eine Tarnbezeichnung, oder?

Und dann das. Es war tatsächlich ein Foto von Kartoffeln. Wenn auch von seltsam aussehenden Kartoffeln:

P1010994

Dann fand ich noch zwei hübsche Tannenbaumkugeln. Selbstverständlich sind diese mit echten Diamanten und Perlen aus der Südsee besetzt. Hier regiert der Luxus! (Ich vermute, dass diese aus dem Fundus meiner Großeltern stammen, aber ob väterlicher- oder mütterlicherseits? Ich glaube, mütterlicherseits, ich meine, mich an solch schnörkeligen Baumschmuck dort zu erinnern…)

P1020007

P1020019

Des Weiteren fand ich in den Sachen meines Bruders ein höchst interessantes Buch, welches ich für das nächste “52 Bücher”-Motto verwenden werde. In diesem Sinne: Dran bleiben, immer schön weiter in diesem bekloppten Blog lesen — normaler wird’s hier eh nicht mehr.

Und noch was in eigener Sache: Wer wird der Erste sein, der in meinem neuen Blog (natürlich nur zusätzlich, dieses hier ist und bleibt das Hauptblog) kommentiert? Auf die Zellen, fertig, los!

Bitte hier entlang!

 

Gedöns-Beitrag

Geht los mit dem Abarbeiten meiner 25 Entwürfe… Dieses hier hängt schon eeewig im Entwurfsordner fest. Arme Fotos, armer Beitrag.

In den letzten Wochen Monaten haben sich ein paar Fotos angesammelt, bei denen ich dachte, könnte ich mal verbloggen, aber so richtig für einen eigenen Beitrag lohnt sich eigentlich keines, also kommt hier ein Sammelbeitrag.

Habe ich neulich beim Aufräumen eines Schrankes wiedergefunden. “Zelltuch-Servietten”, das würde doch heute keiner mehr auf seine Produkte schreiben. :-)

1

Kein Wunder, das stammt noch aus der Ära der vierstelligen Postleitzahlen! Wer erinnert sich noch an die “Fünf ist Trümpf”-Kampagne der Post, ich sage nur Rolf, die gelbe Hand? Wer sich erinnert, outet sich als “nicht mehr ganz so jung”. ;-)

2

Eine bebe-Dose mit scheiß Herzchen! Das ist allerdings mal gutes Marketing, denn herzig geht ja immer! Immer an die scheiß Herzchen denken ist das Motto! Und achtet mal auf das Schnörkeldesign bei dem einen Herzchen. Mehr geht nun wirklich nicht! Bebe ist ja mein Geheimrezept gegen Mückenstiche. Damit eingeschmiert und nach 10 Minuten ist die Sache erledigt. Allerdings ist das Zeuchs ziemlich fettig und braucht seine Zeit, bis es einzieht.

3

Neulich in einem Geschäft sah ich dieses puschelige Motiv. Nein, ich habe das Kissen nicht gekauft, aber ich war kurz davor. :-)

4

Seit mindestens zwei Wochen (vor meinem Urlaub) finden wir in Bergedorf diese Stolperfalle. Die Welt darf gespannt sein: Wird sie auch nach meinem Urlaub noch da sein oder sollte der Missstand womöglich behoben worden sein? Mich und meine Quadratlatschenfüße kann das Loch nicht schocken, aber für Tierpfoten oder High Heels ist das nicht ganz ungefährlich… (Dieser Urlaub ist ewig her und mittlerweile ist das Loch tatsächlich Geschichte. Hier also doch keine zerfallende Infrastruktur.)

6

Das war’s auch schon. Liest sich ein bisschen wie ein Füllbeitrag, oder? Ihr fandet den natürlich trotzdem ganz großartig — immer dran denken, mit wem Ihr es zu tun habt. ;-)

Aufräumen und ausmisten: Das große Finale!

Endlich konnte ich mich mal aufraffen, die Fotos für den Abschluss dieser kleinen Serie zu schießen. Wie schon gesagt, handelt es sich hier um nichts weniger als epochale Gegenstände:

Ist das grandios? Es geht hier vor allem um das Sofa und den Wum. Das Sofa ist doch geradezu loriotesk, oder? Zwar stimmt die Farbe nicht, aber ansonsten ist eine gewisse Ähnlichkeit unverkennbar. Und dann der Wum! Er befand sich nicht da, wo er eigentlich hingehört hätte, also in meinem Regal mit den Hundefiguren, sondern im Umzugsstress wurde er eilig mit anderem Zeuchs in eine Glasvase geschmissen, die im Keller landete, wo er sein Dasein fristete, bis ich ihm beim Aufräumen endlich wiederfand. Nun hat er einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch.

Mal näher rangehen:

(Den Mops und das Brot habe ich noch mit aufs Sofa gesetzt, weil Möpse Loriots Lieblingshunderasse waren und er selbst welche hatte; und in den Bernd-das-Brot-Sendungen gibt es auch einige geniale Humormomente, ich denke, das Brot ist sich der Ehre bewusst, auch wenn der Blick anderes sagt…)

Wum und Wendelin sind übrigens ebenfalls eine Erfindung von Loriot und hatten innerhalb der Sendung “Der große Preis” ihre Auftritte. Ach ja, das waren noch Zeiten. Hier habe ich mal einen passenden Clip rausgesucht:


Und das muss natürlich auch noch: Wums legendäres Lied “Ich wünsch mir ‘ne kleine Miezekatze”!


Das war also das. Habe ich doch tatsächlich mal eine Blogserie zum Abschluss gebracht, wer hätte das gedacht?

Apropos Blogaktivitäten, ich habe mir folgendes im Urlaub vorgenommen:

  • Blogroll überarbeiten
  • Mit den Fotostories weiterkommen, also entweder die Krimigroteske fortführen oder endlich mit der Schwoap, dieser Symbiose aus Schweinkram und Soap, anfangen
  • Award basteln
  • noch irgendwas anderes, das mir gerade entfallen ist :oops:

Weil ich immer dieses Problem habe, mich zu entscheiden, was ich als erstes erledigen soll, frage ich doch einfach mal Euch, denn ich weiß, dass Ihr eine weise Entscheidung treffen werdet. Sollte der letzte Punkt gewinnen, mein Gedächtnis aber weiterhin streiken, gewinnt das Zeuchs mit den zweitmeisten Stimmen. Langweilig, aber so soll es sein.

Ich wünsche Euch schöne Ostern! Wollte erst noch was ostermäßiges mit den Monstern basteln, aber die haben einfach die ganzen (Nougat-)Eier aufgegessen, bevor ich dekomäßig überhaupt nur anfangen konnte…

Aufräumen und ausmisten: kurz vor dem großen Finale

Heute präsentiere ich Euch also den ersten epochalen Leckerbissen, bevor dann mit dem großen Finale diese Serie ihren Abschluss findet.

Was ich hier wiedergefunden habe, kann gar nicht genug gewürdigt werden! Ich weiß, dass besonders einer meiner Leser jetzt völlig aus dem Häuschen sein wird.

Doch, doch …

Darauf hat er sich schon ganz lange gefreut, denn es wurde hier schon hin und wieder thematisiert, und das mit Recht!

Dieses Objekt steht aber nicht zum Verkauf, das muss ich vorwegschicken. Alles Flehen und Betteln ist sinnlos. Ich würde ja gern, aber die Monster haben dieses liebenswerte Teil schon in Beschlag genommen.

Das ist eigentlich schon ein bisschen schade, denn ich vermute, dass man mir Summen im dreistelligen Bereich bieten würde. Mit “man” ist hier natürlich ein spezieller Leser und Fan gemeint.

Nicht Fan von mir, sondern Fan von … Ihr werdet es ja gleich sehen, Geduld!

Aber es gibt gar keinen Grund, traurig zu sein. Bei eBay kann man diese Artefakte ersteigern. Nicht ganz billig, aber dem wahren Freund ist nichts zu teuer für so ein epochales Objekt!

Habe ich jetzt die Spannung lange genug künstlich in die Länge gezogen? Ach nein, ein bisschen Scrollen geht immer, der Bedeutung des Augenblicks und des Objektes angemessen.

.

.

.

.

.

.

Aber jetzt!

Es ist — TROMMELWIRBEL, TUSCH und FANFARENGEDÖNS!!! —

Yeah, Baby, schlumpf it…

Schlumpfig!!!!!!!!!!!!

Das Schlumpfhaus!!!!! Und alle so: YEEEEAAAAAAHHHHHH!!!! (Dark Joh … ähm … der anonyme Fan am lautesten!) Mindestens. Als ich schon kaum noch dran glaubte, tauchte ganz zum Schluss das gelbe Unterteil auf (das tolle orange Dach hatte ich schon vorher wiedergefunden).

Ich meine, hallo?! Wie epochal ist das denn? Und dann guckt Euch mal die heutigen Schlumpfhäuser an. Damals wurde noch schlumpfige Qualität gebaut! Man sieht es ja, meine kleinen Monster haben das Domizil sofort in Beschlag genommen!

Hier noch eine Großaufnahme, extra für Fans!!!

Monsterschlumpfpower!!!

Das Dachgeschoss! Super, wa? Da strahlt das Monsterauge, da lacht das Monstermaul!

Los, noch ein Bild! Mehr, mehr, mehr! Ist ja gut, Dark Joh … ähm … anonym bleiben wollender Fan:

Schlumpfischlumpfi

Mir fehlen langsam selber die Worte. Was sagt Ihr z. B. zu der grünen (!!!) Tür? Und alles ist so schlumpfig-wumpfig-gnumpfig.

Ein Foto habe ich noch, dann muss es aber wirklich genug sein!

Der Tänzer auf dem Dach

Wie ich immer sage: Lieber das Monster auf dem Dach, als den Spatz im Topf. Oder irgendwie so.

Ich bin nun ganz erschöpft vor lauter Begeisterung. Und nun wartet gespannt auf das große Finale, auf den grandiosen Schlusspunkt dieser Reihe!

Ich verbleibe mit einem freundlichen SCHLUMPF-SCHLUMPF-Gruß und mit besonders herzlichen Extra-Schlumpfgrüßen an Schlumpf Johann

Aufräumen und ausmisten: Barbapapas!

Dieses ist, wenn auch noch nicht einer der bereits angekündigten zwei Höhepunkte, so doch eine meiner Lieblingsfolgen dieser Serie. Dark Johann wird nun vermutlich wieder leiden, wie schon damals bei den Schlümpfen, es sei denn, er nimmt seine Tabletten immer noch; egal, da muss er nun durch, denn ich lasse nix auf Barbapapas kommen. Sie waren die Lieblinge meiner jüngeren Kindheit.

Klick macht größer

Sind die toll, oder was? Irgendwann in den 70ern wurden die kurzen Zeichentrickfilme auch in Deutschland ausgestrahlt (erfunden wurden die knuffigen Kerlchen in Frankreich). In der Serie wurden schon damals auch Umweltschutzthemen angesprochen oder Miethaie bekamen (ein bisschen — ist ja eine Sendung für Kleinkinder) ihr Fett weg (Dark Johann: NICHT klicken! Oder vorher 3 Riiiiesentabletten schlucken!! Auf Ex!!):

Die Folge mit der Meeresverschmutzung finde ich gerade nicht.

Allerdings ärgert mich, dass mir von den Hohlkörperfiguren der Barbapapa, also der große rosane (leuchtende Augen bei wem wohl?) fehlt. :-( In den letzten Jahren scheinen die Barbapapas wieder sehr beliebt geworden zu sein, es gibt reichlich neues Zeuchs zu kaufen. Aber ich habe die Originalbarbapapas aus den 70ern! Von den Kindern hat jeder eine bestimmte Eigenschaft bzw. Vorliebe, der eine ist z. B. besonders tierlieb, die andere steckt ständig ihre Nase in Bücher, der rote ist eine Sportskanone (quasi der Rahm unter den Barbapapas) usw. Und der flauschige Schwarze, der einzige Barbapapa mit Haaren, ist der Künstler, er war immer mein besonderer Liebling, aber wohl eher wegen der Puscheligkeit. :-) Wenn man den Barbapapas was vorwerfen könnte, dann einen leichten Hang zum Geschlechterklischeedenken: Es hätte ja ein Mädchen der Technikfreak sein können … Aber egal, ich mochte sie trotzdem.

Und weil’s gar nicht dazu passt, aber egal: Hier noch eine Matrjoschka, knuffig ist die ja auch irgendwie:

Klick = groß

Hat sich da doch wieder ein Fellmonster zwischengemogelt. Typisch, die sind auch überall…

So, diese Folge ist nun zu Ende, mit Rücksicht auf einzelne Leser verzichte ich darauf, die Barbapapas noch alle einzeln in Wort und Bild vorzustellen. :-)

Aufräumen und ausmisten: Noch mehr oller Technikkram

Das Projekt “Aufräumen und ausmisten” geht so langsam zu Ende. Ich werde diese kleine Blogreihe mit zwei absoluten Höhepunkten beenden, doch ganz so weit sind wir noch nicht. Geduld, werte Leser! Heute haben wir erst noch mal etwas Technik aus dem Fellmonstermuseum.

Mein erstes Notebook:

Vor einigen Jahrtausenden ganz billig von einem guten Bekannten abgekauft. Das Programm musste von Diskette gestartet werden. Display: Schönes Grünlich, nicht dieses furchtbare Bunt, das heutzutage auf allen Rechnern drauf ist.

Und hier was aus meiner kleinen Radiosammlung. Habe ich glaube ich mal auf einem Flohmarkt gekauft.

Bitte beachtet rechts oben im Bild die Zitterspinne. Sie ist ein Soldat meiner Zitterspinnenarmee und wird mir bei der Welteroberung helfen.

In der nächsten Folge gibt es einen kleinen Bericht über die Lieblinge meiner Kindheit, und danach kommen wir zum ersten Höhepunkt dieser Serie! Das wird ein Spaß!

Aufräumen und ausmisten: Radiowecker

Eigentlich langweilig, ein alter Radiowecker, den meine Eltern früher in der Küche stehen hatten und den ich mir irgendwann krallte. Der Klang ist recht gut, daher steht er nun im Keller, so dass ich dort ggf. Radio hören könnte, wobei dieser Wunsch bei den grottigen Hamburger Sendern eher selten aufkommt. Ansonsten ist es halt ein Erinnerungsstück an das Haus, in dem ich aufgewachsen bin.

Was aber vor allem sehr epochal an diesem Wecker ist: Er beweist, dass es den legendären Katzencontent schon gab, als noch niemand ahnte, dass es dereinst so etwas wie Bloggen geben würde. Denn was klebt an der Seite dieses Weckers? Tadaaa!

Quasi antiker Katzencontent! Mehr geht ja wohl nicht, oder? Somit ist dieser Wecker als Weltkulturerbe einzustufen und darf niemals verschrottet werden. Ich habe gesprochen. gez. die künftige Weltherrscherin

Aufräumen und ausmisten: Heute mit Mitmachzeuchs!

Heute könnt Ihr hier sogar was gewinnen! Mir ist einfach mal danach, weil Ihr so klasse Leser seid. (“Leser” meint Männlein und Weiblein; ich mag aber das Binnen-I nicht.)

Ich mag ja eigentlich Schneekugeln sehr gern, es sollten aber wirklich welche mit Schnee sein, nicht dieses Glitzerzeuchs, das neuerdings häufig verwendet wird. Ich bin da ganz altmodisch. Egal. Es begab sich jedenfalls vor etlicher Zeit, dass mein Hundefutterversender ein kleines Geschenk bei einer Lieferung mitgab. Es handelte sich um eine Art Schneekugel, in die man ein kleines Foto seines Schnuckiputzischatzileins oder von was auch immer einfügen kann. Und statt Schneegestöber wuselt in dieser Kugel, zumindest nach energischem Schütteln … na, was wohl? Genau:

Herzig!

Herzchen! Viele kleine rote Herzchen! Nun bin ich ja nicht soooo der Romantiker, wie einige schon mitbekommen haben, aber wegwerfen wollte ich die Kugel auch nicht, sie war ja heil, also verschwand sie in einer Kiste, wo ich sie vor kurzem wieder aufgestöbert hatte. Sofort dachte ich mir, hey, da kann man eine kleine Bloggewinnspielaktion draus machen! (Bzw. ist mir das mit dem Gewinn erst heute in den Sinn gekommen.)

Wie Ihr bestimmt schon registriert habt, ist diese Kugel noch bilderlos. Und das ist Eure “Aufgabe”: Schlagt vor, was für ein Foto ich dort einfügen könnte, damit endlich lauter Herzchen um das Bildnis schweben mögen … Es können und sollten sogar auch total irrwitzige, bekloppte Vorschläge dabei sein, damit es zum Blog passt. Die Idee, die mir am besten gefällt, werde ich nach Möglichkeit umsetzen und hier den fotografischen Beweis erbringen.

Den Gewinner lose ich unter allen Teilnehmern aus, jeder zählt einmal, egal, ob einer oder ganz viele Vorschläge kommen. Mein Preis ist nicht annähernd so großartig wie zum Beispiel die Aktion von Dark Johann mit den Mephi-T-Shirts und Tassen, sondern im Gegenteil total normal, was eigentlich nicht zu meinem bekloppten Blog passt, aber man muss auch mal Widersprüche aushalten können. ;-) Ja, was gibt es denn nun zu gewinnen, komm endlich mal auf den Punkt, denkt Ihr bestimmt mittlerweile. Alsoooo: Der Sieger bekommt einen Gutschein über 20 Euro von Libri. Dort gibt’s genug Lesezeuchs, aber auch DVDs und noch anderen Kram. Und Ihr müsst zugeben, dass der Gewinn besser ist, als wenn ich die Herzchenkugel verlosen würde. Oder? :-)

Auslosen werde ich mit Random, da mein schöner grüner Entscheidungsfinder leider kaputt ist. *schnief*

Dieses ziemlich bekloppte Gewinnspiel läuft bis einschl. 17.11.2011, das dürfte genug Zeit für reichlich interessante Vorschläge sein. Also haut rein, ich bin gespannt. :-) Eure Ideen könnt Ihr direkt in die Kommentare schreiben.

(Das ist übrigens keine gesponserte Verlosungsaktion, ich nutze Libri seit einiger Zeit häufig als Alternative zu Amazon und bin sehr zufrieden, deswegen habe ich mich dafür entschieden, aber das Geld stammt aus meinem Welteroberungsbudget, um weitere Anhänger zu gewinnen :mrgreen:.)

Aufräumen und ausmisten: Diverses Zeuchs

Heute fasse ich mal ein paar Sachen zusammen, damit die Entrümpelungsthemen hier nicht überhand nehmen.

Erstarrt alle vor Ehrfurcht! Das ist mein Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater (vielleicht auch ein Ur mehr oder weniger, man weiß so wenig), der in den Adelsstand erhoben wurde. Er soll einen Fluss in Afrika entdeckt haben. Mehr weiß ich nicht, meine einzige Quelle war mein Vater, der aber auch nicht allzu gut im Thema war. Von ihm habe ich dieses Foto geerbt. (Sicher wäre es interessant, etwas Ahnenforschung zu betreiben, aber ich komme ja jetzt schon hinten und vorn nicht mit meiner Zeit zurande… Übrigens bin ich total verarmter Adel, nix mit Gütern und Bekanntschaft mit den von und zu Guttenbergs, also bitte keine Heiratsanträge! Danke. ;-))

Apropos mein Vater: Er hatte eine Bierglassammlung mit den Fußballweltmeistern von ’54. Ein Glas davon existiert noch:

Toni Turek Fußballgott!

Und so sieht die andere Seite des Glases aus:


Hannen Alt. Gibt es das überhaupt noch? Ja, tatsächlich. Hm, sehr sparsamer Webauftritt. Egal, auf zum nächsten Thema, was haben wir denn noch gefunden? Oh, großartig, eine Erinnerung an meine Zeit als Stahleinkäuferin! Mit diesem Schieber konnte man blitzschnell das Gewicht von Stahl ermitteln.

Was wiegt zum Beispiel 1 m Rundstahl, Durchmesser 75 mm?

Das waren noch Zeiten… *seufz*

Das war es erst mal wieder aus meiner kleinen “Aufräumen und ausmisten”-Serie. So ganz langsam neigt sich die Reihe dem Ende entgegen, denn das Projekt als solches ist mittlerweile abgeschlossen, allerdings habe ich noch nicht alle Fotos zu Blogartikeln verwurstet.