Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

Dieses Mal habe ich vorgesorgt!

Wovon ich rede? Vom Weihnachtsbaum. Die Monster hatten vor einigen Jahren dieses Teil in die WEZ geschleppt:

Das ist doch nicht schön, darum habe ich dieses Mal eine traditionelle nadelnde Tanne gesorgt, wie sich das gehört. (Mit Wurzelballen, wird also nach Weihnachten eingepflanzt.)

„Guckt mal, Monster. Lichterkette schön schief und ungleichmäßig verteilt, Kugeln dito, so ist es doch viel schöner und monströser?!“

Die Monster begutachteten den Baum fachmonströs, um letztendlich festzustellen, dass etwas Wichtiges fehle.

„Ohne Tannenbaumspitze geht ja wohl gar nicht!“, quäkten sie im Chor.

„Für so ein kleines Bäumchen gibt es keine Tannenbaumspitzen“, erwiderte ich genervt.

„Das ist ja wie bei Berlusconi, für sein kleines Dödelinchen gibt es auch keine Kondome“, kicherte ein Monster. (Yeah, schon lange kein Berlusconi-Content im Blog gehabt, die Sprechstunden fehlen doch arg…)

Da kam ein anderes Monster und zeigte mir ein … ein … äh … ein Teil, das mich zu dem entsetzten Aufruf

„WAS IN DREITEUFELSNAMEN IST DAS????“

brachte.

Das war dumm, denn immer, wenn ich den Begriff Dreiteufelsnamen verwende, kommt die Teufelsfamilie, die sich bei mir eingenistet hat, angerannt.

„Was geeeeht? Ist Christian Lindner endlich eingetroffen??? Wir wollen foltern!“, jubilierten sie.

Ich: „Nein. Wir haben Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe. Da foltern wir nicht, auch nicht Klein-ich-will-nicht-mitspielen-Krischi.“

Die Teufel machten lange Gesichter. „Auch keine AfD-Politiker?“

Ich: „Na ja, Ihr sollt ja an Weihnachten auch eine Freude haben, die dürft Ihr bearbeiten. Viel Spaß.“

Jubelnd zogen sie ab, ich hörte sie irgendwas von „mit Intelligenz bewerfen“ und „Xynthilia wird Caipi aus ihren Schädeln schlürfen“ brüllen. Xynthilia ist meine Elite-Dämonin aus dem Ersten Kreis der Hölle.

Zurück zum Fall. Währenddessen hatte ein eifriges Monster die … Tannenbaumspitze angebracht.

WER HAT HIER EIGENTLICH MIT DIESEN EINHÖRNERN ANGEFANGEN????

Egal. Ich lockte die Monster mit ein paar Litern Caipi weg und optimierte die Tannenbaumspitze:

Puschelige Wollmütze, denn: Puscheligkeit pusht! Was es mit der Wollmütze auf sich hat, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen in diesem Blog — es sei denn, Viren oder anderes fieses Zeuchs bringen meinen Zeitplan wieder durcheinander.

In diesem Sinne oder wie auch immer es in Eurem Sinne ist: Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest! Hier noch Weihnachtsmusik, soll niemand sagen, dass es bei mir im Blog nicht festlich zuginge. Ach so, vorher noch einen Pflichttermin notieren, bitte: 16.10 Uhr ARD Evangelische Christvesper! Dieses Mal aus dem Bezirk Bergedorf (genauer gesagt Ochsenwerder), der Heimat Eurer geliebten Welteroberin. Auch hier kann man erkennen, dass Bergedorf eine immer größere Rolle spielt, wir sind also unserem Ziel, der Welteroberung, wieder einen großen Schritt nähergekommen. 

(Alt, aber weihnachtlich.)

Neu, muss hier rein, weil mit Milka-Kuh und vor allem Walross mit norddeutschem Slang! Bis auf eine Szene, die ich etwas makaber finde, ein lustiges Video.

Und wer ganz viel Langeweile hat, kann sich meine alte Fotostory, die ebenfalls sehr bekloppt-weihnachtlich ist, zu Gemüte führen. Das Einleitungsgesülze mit dem Gewinnspiel überspringen, gleich zu den Bildern scrollen… Apropos Fotostory, es geht auch bald mit der Snoopystory weiter, versprochen. „Bald“ heißt dieses Mal tatsächlich „in den nächsten Tagen“.

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Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (6)

 

Hier haben wir ja schon gesehen, dass man sich in Bergedorf sehr viele Gedanken über ansprechende Sitzgelegenheiten macht. An diesem Ensemble für den erschöpften Wanderer oder Einkaufsbummler ist bemerkenswert, dass sogar eine kleine Stärkung in Form eines Ginkgoblattes gereicht wird. Das ist gesund, das hält schlank, da kann sogar die Heidi Klum mit ihren „Mädels“ mal vorbeikommen! (Das Blatt müssen die sich dann halt teilen, mehr gibt es nicht!)

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (5)

 

Erst kam der Einkaufswagen auf seinem schnittigen gelben Fahrrad rangerauscht, um dann schnell nach Hause zu telefonieren, natürlich nur mit dem pinken Hörer der Telefonzelle. So was gibt es auch nur am Bergedorfer Bahnhof. Und vielleicht an -zig anderen Bahnhöfen, aber irgendwas ist ja immer! Hauptsache, Einkaufswagen, denn Einkaufswagen sind gut, diese kleinen, bescheidenen Symbole der Konsumgesellschaft, diese drahtgewordenen Erinnerungen, dass wir keine Jäger und Beerensammler mehr sein müssen, oh, wunderbare Gefährte(n)!

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (4)

 

Fahrradfahrende Geister, das gibt es auch nur in Bergedorf. Mir sind zwar noch keine begegnet, obwohl ich oft zur Geisterstunde unterwegs bin, aber das Schild wird schon seine Berechtigung haben.

Aber ist es eine Lösung, wenn die Geister einfach nur wenden? Dann sind sie immer noch in Bergedorf. Who ya gonna call?

Nein, die rufe ich nicht! Ich habe ja selbst Gespenster in meiner Meute! Jetzt weiß ich auch, was das alles soll. Wenn die Geister wenden, fahren sie in die Richtung der WEZ. Die Verantwortlichen glauben wohl, dass ich alles aufnehme, Monster, Geister, Hexen, Dämonen, Teufel, und mit Caipi abfülle, so dass sie keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit sind. Na, wartet nur ab… (Hier bitte diabolisches Lachen vorstellen!)

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (3)

 

In der Weltmetropole Bergedorf braucht man nicht direkt auf den kalten, verdreckten Stufen sitzen und sich eine Blasenentzündung und eine teure Kleiderreinigungsrechnung einzufangen. Nein, wir sorgen für blümchengemusterte Sitzgelegenheiten! Da lässt es sich gleich viel gemütlicher das Muster der Mauer auswendig lernen.

Das einzige, was ich vermisse: Auf dem Muster sind keine scheiß Herzchen dabei, und das, wo man doch nie die scheiß Herzchen vergessen darf! Vermute, die Tourismusbehörde hatte zu große Angst vor Diebstählen. Schade, schade.

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (2): Der Einkaufswagen …

 

… der so gern ein Fahrrad wäre — andere Welten entdecken, nicht immer nur den Parkplatz vom Supermarkt, sondern auch mal den berühmten Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs… Ihr lerntet ihn schon bei der ersten Folge unseres kleinen touristischen Rundgangs kennen. Bevor Ihr fragt, ob es auch noch andere Ecken der Weltmetropole Bergedorf zu sehen geben wird: Das weiß ich noch nicht. Lasst Euch einfach überraschen!

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Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (1)

 

Liebe Lesende, die Ihr weit weg von der Weltmetropole Bergedorf wohnt: Ich hatte mal wieder einen meiner berüchtigt-brillanten Einfälle! Warum nicht mal einen kleinen Rundgang durch Bergedorf machen und Euch die Höhepunkte der Heimatstadt der künftigen Weltherrscherin zeigen? Eben.

Heute fangen wir mit dem Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs an, genauer gesagt mit einer bahnbrechenden Innovation:

Mülleimer im Einkaufswagen-Design! Die Vorteile liegen auf dem Gitterrost: Mehr Speicherkapazität, luftiges Aussehen, origineller wird’s nicht mehr.

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Nur leider haben noch nicht alle Passanten das Prinzip verstanden. In dem Bereich ganz links sollte der kleinteilige Müll eingeworfen werden, der somit in dem kleineren schwarz-weiß-blauen (!) Wagen landen würde. Wer sich die Mühe macht und das Bild großklickt, wird feststellen, dass die meisten Anwender diesen Prozess nicht befolgen. Unverständnis? Rebellentum? Man weiß so wenig. Es wäre aus meiner Sicht dringend erforderlich, ein großflächiges Schild mit der entsprechenden Anleitung aufzustellen.

(Bleibt festzuhalten, dass Bergedorf hier von unserer Hauptstadt abgekupfert hat. Das schont unsere Gehirnwindungen, die sich nicht mit kreativem Kram abplagen müssen. Danke, Berlin!)

Unmöglich!

 

In der Nähe der Bergedorfer Fischtreppe wurde extra für die lieben Fischis eine Mülltonne aufgestellt:

Foto 2

Und was machen die glibschigen Gestalten? Werfen ihren Müll mitten ins Wasser!

Foto 1 Kopie

Und die schöne Fischtreppe benutzen sie auch nicht!

Ich missbillige dieses würdelose Verhalten entschieden. Wenn das so weitergeht, schicke ich Mestra mit der Angel vorbei!!! (Vielleicht bloggt sie dann mal wieder…)

Frau Tonaris Rost-Parade (3)

Der Monat ist ja schon wieder um! Ihr wisst, was das heißt: Zeit, ein bisschen Rost anzusetzen.

Heute entführe ich Euch in den legendären Bergedorfer Hafen (zumindest in die Nähe, woll’n mal nicht kleinlich sein), Ihr kennt ihn alle. Manchmal werden dort sogar zwei Barkassen gleichzeitig (!!) gesichtet, dieses sei am Rande erwähnt, damit Ihr einen kleinen Einblick in die Gigantonomie dieses Hafens habt.

Was könnte das sein?

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Wäre auch ein schönes Monsterrätsel gewesen, aber heute bin ich mal lieb und löse auf. Es handelt sich um die umstrittene Bergedorfer Fischtreppe:

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Umstritten ist das Gebilde aus zwei Gründen: Zum Einen geht es natürlich um das liebe Geld. Die Fischtreppe hat 1,65 Millionen Euro gekostet. Auch die Stahlrostoptik, die so gewollt ist, stößt nicht bei jedem auf Gegenliebe. Zurzeit wird geprüft, ob die Fischtreppe von den flossigen Viechern überhaupt angenommen wird.

Meine Meinung dazu: Ich halte es nicht für Steuerverschwendung, wenn es wirklich funktionieren sollte. Wir Menschen haben so viel zerstört, dass so eine Fischtreppe ruhig mal finanziert werden kann, ich gebe meine Steuern für so etwas lieber her als für vielen anderen Mist, der von Steuern finanziert wird.

Rostige Optik mag ich im Prinzip ganz gern, hier wirkt sie für mich aber auch wie ein Fremdkörper. Ich würde es schön finden, wenn man das Teil bepflanzen könnte, wie es in Ansätzen schon geschehen ist (Foto 2). Etwas zugewuchert würde es dann eher wie eine „alte Industrieruine“ wirken, die schon lange da war.

Zum Schluss noch, auch wenn es nicht zur Rost-Parade passt, eine Großaufnahme des Schiffchens, es handelt sich um „Uns Ewer“, einem Ewer, wie der Name schon vermuten lässt. Mit so einem Kahn wurden hier früher Obst und Gemüse zu den Hamburger Märkten geschippert. Die Nachbildung wurde in jahrelanger liebevoller Arbeit von einem Förderverein gebaut und ist voll schwimmfähig.

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So, Fußball geht bald los, vorher muss noch ein XXL-Caipi zubereitet werden…