Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (6)

 

Hier haben wir ja schon gesehen, dass man sich in Bergedorf sehr viele Gedanken über ansprechende Sitzgelegenheiten macht. An diesem Ensemble für den erschöpften Wanderer oder Einkaufsbummler ist bemerkenswert, dass sogar eine kleine Stärkung in Form eines Ginkgoblattes gereicht wird. Das ist gesund, das hält schlank, da kann sogar die Heidi Klum mit ihren „Mädels“ mal vorbeikommen! (Das Blatt müssen die sich dann halt teilen, mehr gibt es nicht!)

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Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (5)

 

Erst kam der Einkaufswagen auf seinem schnittigen gelben Fahrrad rangerauscht, um dann schnell nach Hause zu telefonieren, natürlich nur mit dem pinken Hörer der Telefonzelle. So was gibt es auch nur am Bergedorfer Bahnhof. Und vielleicht an -zig anderen Bahnhöfen, aber irgendwas ist ja immer! Hauptsache, Einkaufswagen, denn Einkaufswagen sind gut, diese kleinen, bescheidenen Symbole der Konsumgesellschaft, diese drahtgewordenen Erinnerungen, dass wir keine Jäger und Beerensammler mehr sein müssen, oh, wunderbare Gefährte(n)!

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (4)

 

Fahrradfahrende Geister, das gibt es auch nur in Bergedorf. Mir sind zwar noch keine begegnet, obwohl ich oft zur Geisterstunde unterwegs bin, aber das Schild wird schon seine Berechtigung haben.

Aber ist es eine Lösung, wenn die Geister einfach nur wenden? Dann sind sie immer noch in Bergedorf. Who ya gonna call?

Nein, die rufe ich nicht! Ich habe ja selbst Gespenster in meiner Meute! Jetzt weiß ich auch, was das alles soll. Wenn die Geister wenden, fahren sie in die Richtung der WEZ. Die Verantwortlichen glauben wohl, dass ich alles aufnehme, Monster, Geister, Hexen, Dämonen, Teufel, und mit Caipi abfülle, so dass sie keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit sind. Na, wartet nur ab… (Hier bitte diabolisches Lachen vorstellen!)

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (3)

 

In der Weltmetropole Bergedorf braucht man nicht direkt auf den kalten, verdreckten Stufen sitzen und sich eine Blasenentzündung und eine teure Kleiderreinigungsrechnung einzufangen. Nein, wir sorgen für blümchengemusterte Sitzgelegenheiten! Da lässt es sich gleich viel gemütlicher das Muster der Mauer auswendig lernen.

Das einzige, was ich vermisse: Auf dem Muster sind keine scheiß Herzchen dabei, und das, wo man doch nie die scheiß Herzchen vergessen darf! Vermute, die Tourismusbehörde hatte zu große Angst vor Diebstählen. Schade, schade.

Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (2): Der Einkaufswagen …

 

… der so gern ein Fahrrad wäre — andere Welten entdecken, nicht immer nur den Parkplatz vom Supermarkt, sondern auch mal den berühmten Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs… Ihr lerntet ihn schon bei der ersten Folge unseres kleinen touristischen Rundgangs kennen. Bevor Ihr fragt, ob es auch noch andere Ecken der Weltmetropole Bergedorf zu sehen geben wird: Das weiß ich noch nicht. Lasst Euch einfach überraschen!

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Bergedorfer Sehenswürdigkeiten (1)

 

Liebe Lesende, die Ihr weit weg von der Weltmetropole Bergedorf wohnt: Ich hatte mal wieder einen meiner berüchtigt-brillanten Einfälle! Warum nicht mal einen kleinen Rundgang durch Bergedorf machen und Euch die Höhepunkte der Heimatstadt der künftigen Weltherrscherin zeigen? Eben.

Heute fangen wir mit dem Vorplatz des Bergedorfer Bahnhofs an, genauer gesagt mit einer bahnbrechenden Innovation:

Mülleimer im Einkaufswagen-Design! Die Vorteile liegen auf dem Gitterrost: Mehr Speicherkapazität, luftiges Aussehen, origineller wird’s nicht mehr.

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Nur leider haben noch nicht alle Passanten das Prinzip verstanden. In dem Bereich ganz links sollte der kleinteilige Müll eingeworfen werden, der somit in dem kleineren schwarz-weiß-blauen (!) Wagen landen würde. Wer sich die Mühe macht und das Bild großklickt, wird feststellen, dass die meisten Anwender diesen Prozess nicht befolgen. Unverständnis? Rebellentum? Man weiß so wenig. Es wäre aus meiner Sicht dringend erforderlich, ein großflächiges Schild mit der entsprechenden Anleitung aufzustellen.

(Bleibt festzuhalten, dass Bergedorf hier von unserer Hauptstadt abgekupfert hat. Das schont unsere Gehirnwindungen, die sich nicht mit kreativem Kram abplagen müssen. Danke, Berlin!)