Blogaktion, Ihr erinnert Euch?

Nämlich an diese feine Blogaktion?

Meine tollen Überraschungen von Sylvia, Tibis Frauchen, habe ich mittlerweile erhalten. Ist natürlich schon ein bisschen her, Ihr kennt ja mein spezielles Fellmonstertempo …

So schön in eine bunte Tasche eingepackt kamen meine Geschenke:

Ich mag ja bunt. Meinen Geschmack voll getroffen:

Diese beiden tollen Teile kamen zum Vorschein: Ein Buch mit ganz tollen Bildern und Sprüchen und ein Postkartenbuch.

Auch hier meinen Geschmack total getroffen. Es sind schöne Fotos, überwiegend aus der Natur, Meerbilder, Wolkenbilder, einfach wunderschön. Vielen Dank, liebe Sylvia!

Bei mir haben sich ja zwei Freiwillige gemeldet, Frau Tonari hat ihr Päckchen mittlerweile bekommen, da zeige ich einfach schon mal, was ich ihr geschickt habe. Sie hat es ja mit Kanaldeckeln, da habe ich mir einfach ein paar schöne Fotos aus ihrem Blog gemopst und Glasuntersetzer draus fertigen lassen. Leider sind sie nicht ganz perfekt geworden (s. Ränder), aber irgendwas ist ja immer. 🙂 Sie hat sich zum Glück trotzdem gefreut.

Das Paket für Herrn Ackerbau geht morgen auf die Reise. Hier ist leider einmal eine Bestellung verlorengegangen, da musste ich erst auf den Ersatz warten, aber nun geht das los. Da verrate ich natürlich nicht, was im Päckchen ist, soll ja eine Überraschung sein.

Eigentlich lautet die Regel ja, drei Blogger zu überraschen. Windsprite hatte sich auch gemeldet, das verzögert sich aber auf nächstes Jahr, weil die Verschickerei nach und aus China doch arg teuer werden würde.

Wenn also noch jemand möchte, ein Platz ist quasi noch frei. 🙂 Einfach in die Kommentare schreiben, dass man Interesse hat. Ich nehme dieses Mal nicht den ersten Kommentierenden, sondern den, der explizit sagt, dass er mitmachen möchte. Die Regeln stehen im o. g. verlinkten Beitrag.

Ich sag noch mal vielen Dank an Sylvias Frauchen und schicke außerdem viele Knuddeleinheiten für die liebe Tibi!

So, für nächste Woche nehme ich mir mal vor, jeden Tag einen Leseeindruck zu bloggen. Das ist zwar für viele vermutlich recht langweilig, aber zum Glück kann man die Artikel ja am Titel erkennen und somit schnell weiterscrollen, wenn das Lesezeuchs nicht so interessiert. Hier liegen mittlerweile sieben gelesene Bücher herum, die noch verbloggt werden wollen, da möchte ich jetzt mal ein bisschen aufholen.

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Blogparade: Angehörigenpflege

 

Dergl hat eine Blogparade mit einem ernsten Thema ins Leben gerufen: Angehörigenpflege.

Manchmal verirren sich auf dieses Blog auch ernste Themen. Ich finde es sehr gut, dass Dergl diese Parade ins Leben getroffen hat, denn 1. sind viele davon betroffen und 2. sind die Bedingungen, die pflegende Angehörige, aber auch Pflegepersonal ausgesetzt sind, häufig eine Katastrophe.

Noch bin ich nicht wirklich eine pflegende Angehörige, meine Mutter braucht zwar mittlerweile eine gewisse Unterstützung, aber das ist alles noch im schaffbaren Rahmen, es geht eher ums Einkaufen, darauf achten, dass sie die richtigen Tabletten regelmäßig nimmt, genug trinkt, Bürokram erledigen, zusehen, dass sie vernünftiges Essen bekommt…

Nichtsdestotrotz hat sie in den letzten Jahren körperlich abgebaut, sie hat mit Schwindel zu kämpfen, in den letzten 2 Jahren musste sie dreimal mit Brüchen ins Krankenhaus, weil sie ihren Rollator nicht konsequent genug genutzt hat und die Stürze zu Brüchen führten. Auch ist gründliches Waschen für sie nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen.

Darum überlegte ich letztes Jahr, auch auf Anraten des Hausarztes, Pflegestufe 1 zu beantragen. Was ich dann auch tat. Und das soll mein Thema sein, quasi die Vorstufe, daher wird mein Beitrag nicht so bedrückend wie die Artikel der anderen Teilnehmer, ich möchte mir aber doch mal Luft verschaffen, denn die Auftritte der Prüfer, die einem der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) ins Haus schickt, sind gelinde gesagt eine Frechheit.

Vorweg: Ich finde es in Ordnung, dass der Zustand der zu pflegenden Menschen begutachtet wird, um Betrug zumindest einzudämmen. Ich erwarte allerdings Fairness und ein gewisses mitmenschliches Auftreten der Prüfer. Die sind aber im Gegenteil ganz offensichtlich darauf gedrillt, dafür zu sorgen, dass die Gelder in der Pflegekasse verbleiben.

Ich habe mich vorher im Bekannten- und Kollegenkreis umgehört und viele Geschichten gehört. Nicht eine davon berichtete von einer Prüferin (es scheinen fast immer Frauen zu sein), die auch nur annähernd eine realistische, anständige Beurteilung abgegeben hat. So gut wie alle mussten Widerspruch einlegen, und das, obwohl die Mutter oder der Vater teilweise nicht mal mehr allein aufstehen konnten. Da war der Fall einer Mutter, die beinahe nur noch im Bett lag. Pflegestufe 1 (!) abgelehnt.

Anderer Fall, Prüferin betritt die Wohnung, die von der Tochter der Mutter immer gründlich geputzt wurde. Sagt zu der Mutter: „Sie sind nicht berechtigt, Sie können Ihre Wohnung ja noch gründlich alleine reinigen!“ Das hat die einfach mal so unterstellt, ohne zu fragen, ob die Putzaktivitäten vielleicht von einer anderen Person stammen könnten.

Rollstuhlfahrer: Nein, kein Anrecht, die Wohnung sei ja behindertengerecht (barrierefrei) eingerichtet, da käme er schon ganz alleine zurecht.

Könnte seitenweise so weiterschreiben, bevor ich aber vor Wut auf den Schreibtisch haue, nun meine eigenen Erfahrungen.

Das alles fand im Dezember 2016 statt, als es noch 3 Pflegestufen gab. Mittlerweile hat sich da einiges geändert, dafür gibt es im Internet genug Quellen, daher erspare ich mir eine detaillierte Erklärung an dieser Stelle.

Es klingelte und wie sich das gehört, schlugen die Höllenhündchen an. Ich sperrte die beiden ein und öffnete die Tür. Und sah niemanden. Ach, doch, die Dame war die 5 Stufen wieder runtergegangen und hatte sich drei Meter vom Eingang weggestellt. Ich begrüßte sie und fragte sie, ob sie nicht reinkommen wollte. Angst vor Hunden, okay, das gibt es und darauf nehme ich natürlich Rücksicht. Ich hatte aber sofort das Gefühl, verloren zu haben, ihr abwertender Blick sprach Bände. Die Frau war dermaßen kalt, unpersönlich und distanziert, das mir etwas passierte, das ich relativ selten erlebe: Antipathie auf den ersten Blick.

Nun wollte ich mit der Frau ja auch nicht ein paar XXL-Gläser Caipi zusammen leeren, also egal, ich hoffte natürlich einfach auf eine faire, objektive Einschätzung und Beurteilung. Meine Mutter war unten in der Küche und die Prüferin richtete einige Fragen an sie, so etwas in der Art wie „Welches Datum haben wir heute?“ Etwas, das meine Mutter so gut wie nie weiß, an dem Tag hatten wir aber zufällig kurz vorher darüber gesprochen, so dass sie es wie aus der Pistole geschossen beantworten konnte…

Dann gingen wir nach oben, bzw. meine Mutter fuhr mit dem Treppenlift, und dort guckte sich die Prüferin die Lebensumstände an (meine Mutter wohnt mit bei mir im Haus, geringe Rente, und der Platz ist ja da), ich wurde so gut wie gar nicht mit ins Gespräch einbezogen, also warf ich hin und wieder meine Sicht der Dinge ein, auch die Schwindelanfälle und dass sie unter beginnender Demenz leidet. Zwischendurch tippte Madame Daten in ihr Notebook ein, irgendwann fragte sie mich tatsächlich etwas und als ich ansetzte, die Frage zu beantworten, fiel sie mir sofort barsch mit einem „Moment mal!“ ins Wort, denn sie musste ja erst wieder was tippen. Alles lief eher unfreundlich und sehr kühl ab. Ich wusste schon längst, dass das alles Zeitverschwendung war, meine Mutter war an dem Tag auch körperlich gut drauf, sie konnte beinahe alles, was die Prüferin von ihr sehen wollte, in die Tat umsetzen.

Die Frau wollte dann noch die Daten vom letzten Krankenhaus und die Medikation haben. Die Tage hatte ich nicht sofort im Kopf parat, worauf sie auch gleich genervt reagierte. Zeit in meinem Kalender nachzugucken, gab sie mir nicht, ich guckte im Krankenhausbericht nach, da fehlte ihr dann immer noch irgendeine Information, sie guckte mich kaum je direkt an, der Blick war hauptsächlich auf ihr Notebook gerichtet. Alles in allem keine skandalösen Details, die ich hier zu bieten habe, aber wenn man bedenkt, dass man in solchen Situationen als Angehöriger unter einer stärkeren emotionalen Belastung als normal steht, frage ich mich, ob das nicht auch anders möglich wäre?

Ich erklärte ihr dann unten an der Tür noch mal die medizinische Lage, sie meinte aber nur: „Ihre Mutter hat keine Demenz. Die muss nur immer genug trinken!“ Bitte, was? Ich habe ihr die Diagnose der Ärztin gezeigt. Aber eine Neurologin, die den Medizinkram etliche Semester studiert hat, kann das natürlich nicht beurteilen, da muss schon so eine Spitzenkraft vom MDK kommen!

Dass dann im Bericht noch einige Unwahrheiten standen, zum Beispiel, dass meine Mutter Zeitschriften lesen würde (haben wir nicht drüber gesprochen und es lagen auch keine Zeitschriften herum, nur einige Zeitungen), wunderte mich dann auch nicht mehr.

Dass die Pflegestufe abgelehnt wurde, konnte ich akzeptieren, so wie die Voraussetzungen sind, war und ist meine Mutter dann doch noch zu fit, man kann sich darüber streiten, ob eine Pflegeversicherung „light“ in solchen Fällen eine gute Sache wäre, aber das ist ein anderes Thema.

Was ich aber absolut verabscheuungswürdig finde, ist das Auftreten der Mitarbeiter vom MDK. KEINER von den Leuten, die ich befragt habe und die Erfahrungen diesbezüglich gemacht haben, hat von einer anständigen, freundlichen Person berichtet, die eine objektive, faire Einschätzung abgegeben hat. Bestimmt gibt es solche Fälle, ich möchte hier nicht alle MDK-Mitarbeiter über einen Kamm scheren, für eine aussagekräftige Statistik habe ich dann doch nicht genug Leute befragt. Es ist aber schon bitter, wenn man sich mit ca. 15 Menschen über ihre Erfahrungen unterhält und keiner korrekt behandelt wurde, ganz im Gegenteil, Menschen, die wirklich ganz offensichtlich viel Hilfe brauchten, wurde diese vorenthalten.

Mal ein Lächeln, mal etwas Wärme und Empathie, ist das zu viel verlangt? Nur mal zur Erinnerung, die Pflegeversicherung ist kein Almosen vom Staat, wir zahlen dafür ein!

Ich bin mir sicher, dass die entsprechend auf Ablehnung geschult werden. Im Vergleich zu den skandalösen Zuständen in Pflegeheimen, zu der Belastung, die pflegende Angehörige ertragen müssen, ist dieser Bericht eher harmlos. Aber da fängt es an. Kein Respekt, kein Einfühlungsvermögen gegenüber den Betroffenen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Gesellschaft. Das ist der erste Schritt auf dem Weg in diese deprimierenden Zustände. Und deswegen regt mich dieses Verhalten der Prüfer auf. Überheblich, kühl, distanziert — Checklisten abarbeiten und Menschen trotzdem mit Respekt und Einfühlungsvermögen zu behandeln, scheint eine Kombination zu sein, die viele Damen und Herren des MDK überfordert.

Ja, man kann Einspruch erheben und wird dann in vielen Fällen recht bekommen (zeigt nicht genau das auch den Fehler im System, wenn im ersten Schritt offensichtlich so oft falsch entschieden wird?), aber was ist mit Menschen, die in so was nicht gut sind, die so etwas nicht können? Die vielleicht seelisch sowieso schon aufgrund der schwierigen Situation fertig sind? Mir selbst fällt so was auch nicht leicht, ich bin vor einigen Monaten in den SoVD eingetreten, um mir dort, wenn es bei mir wirklich ein akutes Thema werden wird, Rat holen zu können. Kostet natürlich Geld, Geld, das nicht jeder hat.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Vielleicht könnt Ihr was zum Thema beitragen und habt Lust, Euch an der Blogparade zu beteiligen. Es ist ein wichtiges Thema, es kann auch uns jederzeit treffen, sei es als Pflegender oder jemand, der Pflege braucht. Einige Sekunden, Schlaganfall, es kann so schnell gehen…

Hier etwas, das auch in die Richtung geht, nicht direkt Pflege, aber dass die Krankenkasse den Blindenhund ablehnt, nach dem Motto, innerhalb von 500 Metern ist ja alles da, was die Antragstellerin braucht, da frage ich mich schon, welche Werte in unserem Land eigentlich die wichtigsten sind. Menschen mit Behinderung ein so weit wir möglich selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, jedenfalls offensichtlich nicht.

 

Blogparade: Was ist in meiner Hand- bzw. Hundetasche?

 

Schon vor reichlich langer Zeit (Ihr kennt das) habe ich von der lieben Isi die Nominierung für die o. g. Blogparade bekommen.

Bei mir ist das leider total unspektakulär. Neben Smartphone und Geldbörse habe ich bei normalen Touren eine Rolle Kotbeutel in der Tasche:

Ein Fehlkauf, leider habe ich damals gleich mehrere Rollen mitgenommen, aber die Dinger sind labberig ohne Ende.

Bei etwas längeren Touren kommt seit kurzem meistens dieser Rucksack zum Einsatz:

Hauptsächlich für die Wasserflasche und einem kleinen Kunststoffnapf:

Eigentlich schwöre ich ja auf Keramiknäpfe, aber für unterwegs ist das olle Plastikzeuchs schon ziemlich praktisch. Das ist auch kein richtiger Hundenapf, sondern da war mal Tzatziki drin. 🙂 Für kleine Anarchohündchen unterwegs die perfekte Größe.

Die kleine Kamera ist ab und zu dabei, wobei ich, seitdem ich JAGD-Nelly habe, nur noch relativ wenige Fotos auf den Touren knipse, denn das Nellchen fordert volle Aufmerksamkeit. 🙂 Und Socksi dadurch natürlich auch, er orientiert sich an ihr.

Außerdem sind Fotos mit Geschirr und Schleppleine nicht ganz so schön, obwohl ich diese tollen quietschorangen Biothane-Leinen habe.

Leckerlis sind zwar dabei, aber unterwegs interessiert Nelly, obwohl sie doch ein Cocker Spaniel ist, so ein Leckerli gar nicht, die Gerüche sind viel interessanter! Ihr Jagdtrieb ist größer als der von meinen bisherigen Hunden zusammen.

Kleine Leckerlidosen bzw. -Täschchen habe ich mehrere, in letzter Zeit war die meistens dabei:

Die geht auch schön in die Jackentasche, falls ich den Rucksack nicht dabei habe.

Tja, das war’s schon. Manchmal habe ich noch für mich selbst eine Getränkeflasche dabei, aber eher selten. Spielzeug oder so’n Gedöns brauche ich gar nicht anzubieten, das interessiert unterwegs überhaupt nicht. Als ich Rasputin noch hatte, war natürlich immer einer seiner geliebten Latexbälle dabei…

So ein Beitrag darf natürlich nicht ohne Foto mit den beiden Anarchohündchen enden, oder?

Ich wüsste jetzt nicht, wen ich noch bitten könnte, bei der Parade teilzunehmen, ich glaube, in der Hundeblogszene haben schon viele dazu gebloggt. Vielleicht haben Schätersky und Frauchen Lust? Und sowieso darf bei einer Blogparade ja eh jeder, der mag, teilnehmen, auch ohne Nominierung. Also lasst Euch nicht aufhalten, liebe Hundeleute. 🙂

Wichtige Ankündigung! Wichtigstes Blogprojekt aller Zeiten oder zumindest bis hierher!

Freunde, Verwandte, Follower, Blogger, Brüder, Schwestern, Seelenverwandte: Es wird sich Großes ereignen! Bald!

Es ist nämlich so: Herr Ackerbau hatte eine brillante Idee: Nun bloggen Haustiere!

Aber nicht so, wie wir es gemeinhin kennen, also dass die lieben Tierchen uns ihre Texte diktieren. Nein, sie müssen selbst aktiv werden, also höchstselbst die Pfoten/Tatzen/Hufe/was auch immer über die Tastatur gleiten lassen bzw. draufhämmern. Eine Beeinflussung darf es nicht geben. Allerhöchstens ist es erlaubt, z. B. einer Spinne, wenn diese über die Tastatur läuft, beim Runterdrücken der Tasten zu helfen. Ihr Weg darf aber nicht von Euch vorgegeben werden, auch Hilfsmittel wie das Träufeln von Caipitropfen auf bestimmte Buchstaben ist strengstens verboten.

Und wozu das alles? Es dient natürlich einem tieferen Sinn, denn alles, was Herr Ackerbau und ich in unseren Blogs veröffentlichen, ist bekanntermaßen von einer tiefschürfenden Sinnhaftigkeit wie man sie in der Blogosphäre selten findet. Wir erwarten wunderbar kryptische Texte, deren Bedeutung sich erst nach dem 10. XXL-Caipi oder vielleicht auch gar nicht erschließen wird. Oh, wunderbare Geheimnisse, auch für die Nachwelt. Immer an unsere Nachkommen denken, die möchten auch was zu entschlüsseln haben.

Ich hoffe auf zahlreiche Teilnahmen, denn ich weiß ja, dass hier einige Tierbesitzer mitlesen. Für demolierte Tastaturen übernehmen wir natürlich weder Verantwortung noch Haftung. Gegen so was sind wir nicht versichert.

Wann ist dieser epochale Tag? Bald! Lasst Eure Tiere texten am

2. November 2016!

Huch, das ist ja schon Mittwoch. Ganz genau, schnell in den Terminkalender eintragen. Die Beiträge bitte bei Herrn Ackerbau oder mir verlinken, oder womöglich gar bei beiden. Natürlich könnt Ihr Euer textendes Tier kurz in verständlicher Menschensprache vorstellen, gern sehen wir auch ein Foto, nebenbei dürfte damit der Puscheligkeitsfaktor erhöht werden (vielleicht nicht unbedingt bei Schlangen, die man übrigens bestimmt wundervoll über die Tastatur kriechen lassen kann, aber irgendwas ist ja immer, auf jeden Fall sind alle Tierarten herzlich eingeladen, mitzutexten).

Besitzer von Schnecken dürfen ihren Beitrag gern zeitverzögert nachreichen, hier machen wir aus nahekriechenden Gründen eine Ausnahme. Die Fristverlängerung gilt bis zum 31.12.2016, ich hoffe, das reicht. Habe gehört, dass man Schnecken mittels Biermotivation zu leicht erhöhtem Tempo animieren könne…

Sollte dieser Tag ein Erfolg werden, wovon Herr Ackerbau und ich natürlich überzeugt sind, wird der 2. November künftig als „Tag des textenden Tieres“ festgelegt.

Übrigens: Wer mehrere Tiere hat, darf natürlich alle zu Wort kommen lassen. Keine Botschaft soll ungehört bleiben!

Ich gehe dann mal meine Cachaca- und Limettenvorräte aufstocken…

Rost-Parade 29

 

Eeeeewig nicht mehr dran teilgenommen, dabei habe ich noch ein paar Fotos, die passen. Tonaris-Rostparade, zu recht immer noch sehr beliebt.

Herr Ackerbau hat ein Schiff, ich auch. *nachäff*  😉 Irgendwann mal in Esbjerg geknipst, als ich noch nicht wusste, dass es jemals so etwas wie eine Rost-Parade geben würde.  🙂 Wenn das nicht vorausschauend gedacht ist, dann weiß ich auch nicht …

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Monsterpflanzen!

Jedes Jahr wuchern in meinem Garten irgendwelche Monsterpflanzen!

Das ist in einem Monsterhaushalt wohl nichts Ungewöhnliches. Einige erinnern sich vielleicht noch an Audrey III. Dieses Jahr sind nun die Disteln dran. Ihr kennt sie alle, normalerweise gehen sie einem ungefähr bis zur Hüfte, manchmal erreichen sie vielleicht auch mit Müh und Not 1,50 Meter. Nicht so in dem Garten der WEZ! Hier wachsen mehrere Exemplare, die locker die 2-Meter-Grenze überschreiten! Natürlich wollte ich das wieder fotografisch dokumentieren, denn die Welt muss davon erfahren. Warum auch immer. Aber wie diese riesigen Wildpflanzen angemessen ins Bild setzen, so dass auch der Betrachter von ihrem gigantischen Wuchs beeindruckt wird?

Hier kam Andrea ins Spiel. Sie startete vor einigen Monaten eine Blogparade, in der es darum ging, armen Knipsern wie mir hilfreich unter die Arme zu greifen. Ich reichte dieses Foto ein:

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Ein langweiliges Foto, das nicht annährend die Grandiosität der Pflanze wiedergibt. Nur Nelly rettet das fade Bildchen. Was nun aber tun? Andrea hatte mehrere sehr gute Tipps für mich!

Also ab in die Hocke, um das Pflänzchen von unten zu fotografieren. Wie es der Zufall oder das spezielle Fellmonstertempo so wollten, verging einige Zeit, bis ich dazu gekommen bin, Andreas Tipps umzusetzen, das heißt, die Pflanze hat in der Zwischenzeit noch mal zugelegt. Macht aber nix. Wenn man die Fotos so groß klickt, wie es der Monitor hergibt, bekommt man nun eine Ahnung, wie großartig und gigantisch diese Distel ist — und sie hat noch viele Schwestern im Garten. Am besten ist es natürlich, selbst davorzustehen, ich überlege, Eintritt zu kassieren für dieses Wunderwerk der Natur. 😉

 

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Das Foto ist am besten, weil die Anarchohündchen mit drauf sind. Nellys Gesichtsausdruck sagt uns in etwa folgendes: „Man, das Frauchen immer mit der nervigen Knipskiste. Soll uns lieber füttern, vor allem mich!“

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Sie blüht! Und ist bei den Bienen sehr beliebt. Also ruhig mal überlegen, sogenanntes Unkraut (ich spreche lieber von Wildkraut) auch mal stehen zu lassen, viele fliegende Viecher werden es danken.

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Noch ein Größenvergleich mit Strandkorb und oranger Gießkanne:

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Nicht so schön ist die Überbelichtung durch das in den Himmel knipsen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum guten Hobbyfotografen, aber es hetzt mich ja keiner. 🙂

So, wie diese Disteln meinen Garten erobern, werde ich eines Tages die Welt erobern. *muahahahaha*

(So zugewuchert wie dieses Jahr war mein Garten glaube ich noch nie… Könnte eine Location für ein Dschungelcamp in klein werden, vielleicht, wenn RTL mal sparen muss. Prüfungen: Brennessel essen, ohne die Hände zu benutzen, wer schafft die meisten? Piercing durch den Ohrenperforierer Socksi — wer blutet am stärksten? Bierwetttrinken mit in meinem Garten zahlreich vertretenen Spanischen Wegschnecken — wer gewinnt? Apropos Schnecken, Uli hat ja auch wieder ein schneckliches Blog, klickt mal hin und schreibt in die Kommentare, dass er mehr bloggen soll, die Blogosphäre braucht mehr Schneckencontent!)

Andrea hat dann sogar noch einen Ergebnisartikel verfasst. Eine tolle Blogparade, in der sie auf jeden einzelnen Teilnehmer bzw. sein Thema individuell eingeht. Vielleicht habt Ihr  ja auch Lust mitzumachen, ich glaube, es gibt kein konkretes Enddatum. In anderen Beiträgen geht es übrigens um interessante Themen wie z. B. Hunde in Action zu fotografieren, auch etwas, das zumindest uns Hundebesitzer umtreibt (außer wir sind schon so gut wie Andrea).

Danke, liebe Andrea!

Blogparade: Blogger als Sammelkarte

Bei Konna habe ich schon vor einiger Zeit eine sehr originelle Blogparade entdeckt. Es geht darum, Sammelkarten zu gestalten, und zwar über sich selbst (oder andere Blogger). Zuerst wollte ich nicht teilnehmen, da auf den Sammelkarten ein Foto mit drauf sein sollte. Wie Ihr wisst, verzichte ich aus humanitären Gründen auf Fotos meiner Person. Aber wie immer habe ich auch dieses schwierige Problem gelöst*, nicht umsonst bin ich künftige Weltherrscherin: keine Schwierigkeit zu schwierig, kein Problem zu problematisch, kein Caipiglas zu groß… Aber zurück zum Fall. Hier also nicht nur meine Sammelkarte, sondern — Premiere, Tusch oder tähää, wie Briegel der Busch sagen würde –, ein Foto von mir im Blog!

monstersammelkarte-kopie

Ist zwar nicht sehr witzig geworden, aber dafür schön grün!

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* Mit Dank an Herrn Brot, von dem ich die Idee abgekupfert habe: