Monstermützenmodenschau! Neues Elite-Team-Mitglied! Weltherrschaft, wir kommen!

 

Liebe Fashion Addicts! Letztes Jahr trug sich hier Großes zu! Alles fing mit einem kleinen Gefallen an, den ich Dergl tat. Wir Monster leben ja nach dem Motto „jedes Jahr eine gute Tat“, und ich hatte meine noch offen, wurde also Zeit.

Da auch ein bisschen Geld im Spiel war, hatte ich die Wahl zwischen

  • mir das Geld überweisen lassen (das ist eher langweilig und bietet keinen Blogstoff) oder
  • mir kuschelig-wuschelige Mützen stricken zu lassen

Es war klar, wofür ich mich entschieden habe. Zwar fange ich eigentlich erst bei -5 Grad an, darüber nachzudenken, ob ich mir eine Mütze aufsetze (und entscheide mich meistens dagegen), aber die Monstermutter friert umso leichter.

Wo ich schon dabei war, habe ich mir für einige Mitglieder meiner Monstermeute kleine Mützchen gewünscht, denn als Fashion-QUEEN bin ich immer bestrebt, dass die Süßen modisch was herzeigen.

Schon einige Tage später kam ein großes Paket an, welches unter anderem auch seeehr viel Nougat enthielt, die Mützen, Bücher und noch … aber dazu später mehr!

Auf die Bücher stürzte sich natürlich gleich einer meiner Buchlinge. Ich ließ ihn, weil ich mich um meine Monstermützenmodenschau kümmern musste. Ich trommelte also einige Monster und Bernd das Brot zusammen. Berndi war wie immer nicht enthusiastisch.

„Busch und Schaf haben mir einen albernen Sepplhut aufgesetzt! Mein Leben ist die Hölle!“

„Schmeiß weg das Ding“, befahl ich. „Hier kommt was Epochales!“

Berndi beäugte misstrauisch eine bunte Gestalt. „Wer ist dieser Typ, der so ekelhaft fröhlich grinst?“

„Man, Berndi, sei doch nicht immer so schlecht gelaunt. Nachher große Vorstellung, probiere erst mal diese Mütze!“

Berndi war beinahe begeistert. Soweit er überhaupt zu dieser Art Gefühlsregung in der Lage ist. „Prima. So muss ich das Schaf und den Busch nicht mehr sehen!“

Einer war also schon mal zufrieden.

Als nächstes bat ich Hedwig auf den Catwalk. Das sieht doch super aus, so ein bisschen keck und frech, da ist der Kopf gut geschützt bei ihren nächtlichen Ausflügen.

Hedwig war glücklich und wollte nur noch eins wissen: „Wer ist eigentlich der Typ, der mich so anstarrt?“

Danach zerrte ich Yetimonster auf die Bühne, der zickte erst wie gewohnt rum. „Ich bin ein Yetimonster, ich brauche keine Mützen, ich habe dem Messner im Himalaya-Gebirge Limetten aus dem Proviantrucksack geklaut, alles ohne Mütze und Handschuhe! Was kommt als nächstes? Dass ich Hauspuschen anziehen soll?“

„Egal, keine Widerrede, setz das mal auf!“ (Nach einem kleinen Handgemenge und dem Einsatz von K.O.-Tropfen, die ich in einem Caipi … ist aber egal, zurück zum Fall …)

Fesche Fashion! Yetimonster ließ sich von der Puscheligkeit der Mütze überzeugen, womit wieder mal bewiesen wäre: Puscheligkeit pusht. Nur eins trieb ihn noch um: „Wer ist der Typ da hinter mir? Warum zwinkert der mir so komisch zu?“

Neugierig kam BOZILLA, mein Gesundheitsmonster, näher. Er hielt zunächst einen fünfstündigen Vortrag über die Wichtigkeit warmer Kleidung im Winter, bevor er zur Mütze griff.

„Ganz hervorragend, da werden die Ohren perfekt warmgehalten! Die Farben harmonieren vortrefflich mit meiner Schleife. Aber wer ist eigentlich der Typ da neben mir??? Trägt brav eine Mütze, scheint ein kluger Geselle zu sein!“

Trudi Träumlich, meine Office Managerin und Traumdeuterin (Motto: Tiefenanalyse Ihrer Träume und Schäume, denn träumen und schäumen tun wir alle), verschaffte sich resolut Zutritt zum Catwalk, griff sich Mütze und Schal und gackerte: „Ich habe immer kalte Füße, das gehört nun alles mir! Was starrt der Typ mich so an, wohnt der jetzt hier?“

Der grüne Schal gehört eigentlich mir, den hat Dergl für mich gestrickt! Aber das ist wie mit den Limetten und dem Cachaca, eigentlich mein Eigentum, nun ja, theoretisch … (Warte nur, Trudi, wenn Du schläfst …)

Nachdem mich alle Monstermodels so sehr wegen des neuen Mitbewohners gelöchert hatten, rief ich auch den modedesinteressierten Rest zusammen, um unsere neue Verstärkung gebührend vorzustellen.

„Liebe Monstermeute, schaut mal! Wir haben ein neues Elite-Team-Mitglied im Zeichen der Regenbogenfahne, Ihr wisst, was das …“

Weiter kam ich nicht. Die Monster fingen an zu jubeln und irgendwas von Einhörnern zu brüllen. „Hast Du uns Einhörner mitgebracht? Wo sind die? Ziehen die Deinen Schlitten?“ Mit solchen und anderen Fragen wurde der arme neue Mitbewohner von den Monstern bombardiert.

Zeit für mich, einzugreifen. „Ihr mit Euren Einhörnern! Hier geht es um Wichtigeres! Achtet doch mal auf die Fahne, fällt Euch nichts auf?“

Die Monster fingen daraufhin an, „Pink fluffy unicorns dancing on rainbows“ zu singen. Ihr wisst schon:

Zeit, meine Stimme etwas zu lauter zu stellen. „HALLO??? Es geht um etwas Wichtiges! Ich erzähle Euch mal was aus der Anstalt.“

Die Monster verstummten schlagartig. Sie fürchten meine Storys aus der Anstalt. Hier also ein Dialog, der wirklich so stattfand, und zwar erst letztes Jahr, also 2017. Im 21. Jahrundert.

Ich hatte einem Kollegen von meiner Depression erzählt. Er daraufhin: „Drei Sachen darf man in der Anstalt nicht verraten: Dass man Depressionen hat, dass man homosexuell ist oder dass man Alkoholiker ist.“ (Das ist nicht seine Meinung, sondern seine Erfahrung mit der Anstalt, der Kollege selbst tickt definitiv nicht so.)

Und ja, es ist was dran, nicht nur in der Anstalt, sondern in der gesamten Gesellschaft gibt es immer noch Menschen, die Probleme damit haben, dass homosexuelle Paare gleichgestellt werden oder die schwul/lesbisch sein irgendwie unnatürlich finden. Ich erklärte den Monstern also, dass die Regenbogenfahne ein wichtiges Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung ist. Die Reaktion der Biester versöhnte mich dann wieder mit der Bande, sie äußerten in etwa folgendes:

„Hm, wieso ist das alles ein Problem, ist doch egal, wer wen liebt, Hauptsache Liebe! Vierauge und Karl-Hugo-Zweizahn wohnen ja sogar zusammen!“

„Ich sehe andauernd Glubschäugigeblaumonsterin mit Dickgelbmonsterin rumknutschen, wo ist das Problem, das ist doch nix Unnormales?! Servier uns lieber ein paar Caipis!“

Und ähnliches. Was lernen wir daraus? Die Monster sind schon da, wo so einige Menschen geistig erst noch hinkommen müssen. Darum Fellmonster an die Weltmacht! Mit unserem neuen Elite-Team-Mitglied Niko mittenmang. In diesem Sinne PEACE, LOVE AND JOY!

Danke an DERGL für die superpuscheligen Stricksachen und den epochalen neuen Mitbewohner, der hier schon viele Freundschaften geschlossen hat.

 

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Schlaaand-Monster

Die Aufregung in der WEZ wächst, bald tritt Schlaaand gegen Frankreich an. Hier sehen wir den Monsterfanclub kurz nach dem Spiel gegen Italien — total erschöpft.

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Das Schlandal, das schwarz-rot-goldene Monster im Hintergrund mit den Tentakeln ist mir bekanntlich von irgendeinem fernen Planeten zugelaufen und kann Stärkungsstrahlen an die deutsche Mannschaft schicken. Die Frage ist nur, wie viel Energie noch übrig ist, denn das Schlandal (vermutlich eine Frau) hat gegen Italien alles gegeben und ist trotz mehrerer Stärkungs-Caipis immer noch ausgelaugt. Davor sehen wir BOZILLA, der sich müde an Schlandal lehnt. Das blaue Teil ist ein kleines Fashion-Monsterchen, welches mehr damit beschäftigt war, von seinem Hut zu schwärmen, als das Fußballspiel zu verfolgen. Hier eine Großaufnahme, es bestand darauf:

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Glitzer, glitzer und Schleifchen, alles dran, was ein Fashion-Monsterchen glücklich macht. Morgen nun also das in meinen Augen vorgezogene Endspiel. Die Franzosen sind anscheinend nun richtig ins Rollen gekommen und haben ihre Nervosität und Anspannung gegen Island endgültig verscheucht. Deutschland mit mehreren Ausfällen. Ich bin gespannt und skeptisch. Werde Schlandal vorsichtshalber noch einen XXL-Caipi kredenzen, nach dem alten Monstermotto viel hilft viel.

Mir hilft momentan in der Anstalt vor allem folgendes Motto, welches ich mir hin und wieder ins Gedächtnis rufe, aber nur so ca. 100 x pro Tag, also alles im grünen Bereich:

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Gute Nacht und auf einen spannenden Fußballabend! Für Fußballnichtmöger: Bald ist es vorbei und überstanden. 🙂

Pardauz, da war ich aber platt!

Das ist nicht wörtlich zu nehmen, ich bin immer noch das kugelige Moppelmonsterchen, das Ihr kennt und liebt fürchtet… 😈 Aber worum geht es denn nun wirklich?

Mich haben zwei epochale Sendungen erreicht. Eigentlich sogar drei, aber eine ist noch nicht enthüllt worden, darum bleibt diese zunächst im Dunkeln.

Erst schickte mir der Lieblingskröterich Lektüre, damit es mir beim im Bett liegen nicht gar zu langweilig wird:

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Er hatte die super Idee, dass ich die Bücher weiterschicken könne, sobald ich sie gelesen habe. (Vorher wäre ja auch irgendwie blöd und sinnlos.) Wer hat Interesse? „DÄMONENHUNGER“ ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam, das kann ich schon mal verraten. Das andere Buch habe ich noch nicht gelesen, weil ich gerade noch versuche, die A — Z-Challenge von Bennimaus zu erfüllen, aber ich glaube, das schaffe ich nicht mehr… Weniger bloggen, mehr lesen, das wäre vielleicht hilfreich, aber das geht nicht, ich muss Euch doch von diesen epochalen Sachen berichten! Zurück zum Fall, ich würde die Bücher dann im Januar weiterschicken. Einfache Regel: Der erste Interessent bekommt die Bücher. Und kann sie dann ja auch weitergeben, wenn er Lust hat. So eine Art Bücherstaffelbloglauf oder so.

DANKE, AGA80, Du junger Hüpfer!

Dann, einige Tage später, es ging mir gesundheitlich immer noch ziemlich schlecht, trudelte ein geheimnisvolles Paket bei mir ein. Geheimnisvoll, weil die Post es geschafft hatte, den Teil des Adressaufklebers, der Aufschluss über den Absender gibt, total zu zerfleddern. Ich konnte gerade noch den Ort entziffern. Dieser kam mir bekannt vor, allerdings dachte ich, nein, das kann an sich nicht sein… Oder doch? Bevor ich in minutenlanges Grübeln verfallen konnte und dadurch womöglich auch noch an Hirnüberhitzung erkranken würde, stupsten mich einige meiner Monster an. „Pack es doch einfach aus!“ Sie sind so praktisch orientiert. Ich mag das. Sie passen auch immer auf, dass ich nicht mal aus Versehen mit einem Turnschuh auf dem Kopf in die Anstalt renne und solche Sachen. Aber zurück zum Fall.

So sah das Innenleben des Paketes aus:

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Unter dem schneeweißen Papier hörte ich ein leichtes Schnaufen. Vorsichtig zog ich die Schutzhülle weg.

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Ja, Donnerwetter, was kam da für eine Wunderschönheit zum Vorschein? Ein epochales Monster schälte sich mit einem lauten „Ächz! Was für ein Job! Anstrengender, als sich ein HSV-Spiel anzugucken!“ aus dem Papier und sprang beherzt auf meinen Schreibtisch.

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„Hallo! Ich bin BOZILLA! Ich komme von Dr. Dr. Linda und Dr. Professor Andrea mit spezieller Monstermedizin!“

Also doch! Und so langsam wurde mir klar, warum meine komische Krankheit einfach nicht besser wurde. Ich wurde mit den falschen Medikamenten behandelt! Monster brauchen limettenhaltige Medizin, dieses haben Andrea und Linda caipiklar erkannt!

Apropos Limetten. Dass es sich bei BOZILLA um ein Limettenmonster handelt, erkannte ich einen Augenblick später. Er hielt mir die verlockende Medizin hin.

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„Hiiiier! Guuuuute Medizin! Ich tausche sie ein gegen 10 XXL-Caipis! Deal? Geschäft? Business? Vertrag?“ (So schön kann nicht mal „Treibe mich selbst in den Ruin“-Schnapper seine Ware anpreisen.)

Ein typisches Verhalten von Limettenmonstern in unfreier Wildbahn. Erkenne ich ja sofort. Da ich zurzeit eh keinen Caipi darf, ging ich auf den Vorschlag ein, um in den Genuss der leckeren Heißgetränke zu kommen. BOZILLA packte dann sogar noch einige wirksame Tabletten dazu:

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Ihr werdet es nicht glauben oder doch, aber mir ging es an dem Tag dann tatsächlich schon besser. Davor hatte ich tagelang keine Schokolade gegessen und mich quasi nur von irgendwelchem weichen Zeuchs und lauwarmen Wasser sowie diversen Tees ernährt. Da sieht man mal wieder, dass sich monster einfach an die richtigen Ärzte wenden muss! Da war ich echt dumm, aber zum Glück hat die liebe Heidi in einer konspirativen Aktion bzgl. der Adresse dafür gesorgt, dass ich mit dieser wertvollen Medizin versorgt werden konnte! (Heidi ist auch einfach schneller als die lahme NSA, völlig klar.)

Auch für Hutze und Hursch waren Leckerlies dabei:

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Der Knaller! Sogar mit Pfotogramm von Linda! ♥♥♥ Höllenhutzerich hat mir schon aufgetragen, dass ich das Pfotogramm rahmen und aufhängen müsse. Völlig klar, eine Selbstverständlichkeit. Ich muss nur noch einen adäquaten Rahmen besorgen.

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Auch eine Geheimbotschaft war dabei, diese unterliegt, wie der Name schon sagt, strengster Geheimhaltung. Selbst die NSA hat sich an dem Code bisher die Zähnchen ausgebissen.

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Ist ja auch klar. Allein schon die brillante Tarnung einer Limette als Zitrone. Da kommen eben nur Genies drauf. Ich möchte aber mal nicht so sein, sondern heute ganz anders, und verrate zumindest, dass in der Botschaft auch scheiß Herzchen eine Rolle spielen. Mehr sag ich aber nicht, ätschibätsch! 😈

Aber wer sind eigentlich Andrea und Linda, fragen sich nun einige von Euch bestimmt. Ich selbst habe das Blog vor noch gar nicht so langer Zeit entdeckt. Ihr müsst es Euch einfach angucken. Andrea ist, wie sie selbst sagt, diejenige, die zwischen Linda und ihrem Futter steht. 🙂 Aber nicht immer, sonst wäre Linda ja schon verhungert. Linda ist eine epochale „Pinscherette“. Andrea hat sie gerettet, Linda stammt nämlich aus einem Tierheim auf Teneriffa. Allein diese Adoption hat schon mal eine Runde scheiß Herzchen verdient: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Normalerweise noch viel mehr, aber wir wollen die WordPress-Server ja nicht sprengen. Wo war ich? Egal. Lest das Blog, es wird Euch auch gefallen, wenn Ihr keine Hundefans seid (wenn doch, sowieso), dafür stehe ich mit meinem bekloppten Namen, denn es ist nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam, lustig, amüsant und überhaupt epochal. Übrigens glaube ich ja, dass der Höllenhutzerich sich ein bisschen in Linda verguckt hat. Schaut mal, was für eine Süße sie ist. Farblich passt sie 1A zur Hutze, und auch, was den Wunsch nach Nahrung, mehr Nahrung, noch viel mehr Nahrung, betrifft, scheinen sich die beiden recht ähnlich zu sein. 😉

Die Überraschung war jedenfalls echt gelungen. Man sieht nicht alle Tage ein verdutztes Monster vor rätselhaften Paketen stehen. 🙂

DANKE, liebe Andrea und knuddelige Linda!

Ach ja, übrigens hat sich BOZILLA schon prächtig eingelebt. SUUUPER-Monster, das gute Seelenmonster hier in der Meute, hat sich seiner angenommen. Die beiden passen auch farblich schön zusammen, finde ich. Alle Grüntöne, natürlich auch limettengrün, dabei.

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