Leseeindruck: „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt

Worum geht es?

Der Untertitel verrät schon einen kleinen Teil: „Irische Erinnerungen“. Es handelt sich um einen autobiografischen Roman. Die Familie des kleinen Frank verlässt die USA, um in Limerick ein besseres Leben zu beginnen. Wer nun irische Glückseligkeit in bierseliger Pub-Atmosphäre erwartet: Vergesst es. In dem Buch wird viel gehungert, an Krankheiten gelitten, gestorben, und das wird schounungslos geschildert. Das Ganze findet in den 1930er und 40er Jahren statt.

Wie hat es mir gefallen?

Es ist ein großartiges Buch, und doch habe ich mich eine Zeitlang damit etwas abgequält, ich hätte ständig den Vater, der alkoholsüchtig ist und dadurch seine Familie häufig im Stich lässt, schütteln können, hätte ich ins Buch springen können… Ich habe oft gedacht: Ja, genauso ist es mit einem Alkoholiker als Vater. Nein, ich musste als Kind nicht hungern, aber diese Verhaltensweisen, es gut machen zu wollen, was immer wieder vom Drang nach Alkohol zunichtegemacht wird, das habe ich auch so erlebt. Ein Mann, der seine Kinder liebt und ihnen doch so viel Schaden zufügt… Dieser Roman hat noch viel mehr Aspekte, zum Beispiel die frömmelnden Vorgaben der katholischen Kirche, die einen pubertären Jungen durchaus in schwere Gewissenskonflikte bringen können.

Brillantes Buch, das viel zu lange auf einem alten SuB lag. 5 von 5 XXL-Caipigläsern!

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Lieblingscharakter

Frankie, vor allem als er älter wurde und mehr Möglichkeiten hatte, die Familie zu unterstützen, wurde er ein sehr interessanter Charakter.

Das Cover

Kleiner barfüßiger Junge, das passt.

Zahlenzeuchs

  • Taschenbuch: 539 Seiten
  • Verlag: btb; Auflage: 7. (Juli 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442723078
  • ISBN-13: 978-3442723072

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das in Schottland, (Nord-)Irland, Wales spielt. Spielt überwiegend in Irland, nur zu Anfang und ganz zum Schluss dürfen die USA „mitspielen“.

 

Leseeindruck: „Duell“ von Arnaldur Indridason

Worum geht es?

Ein Islandkrimi der zur Zeit des legendären Schachduells zwischen Boris Spasski und Bobby Fischer spielt. 1972, der Kalte Krieg findet auch im Schachsport statt. Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft wird in einem kleinen Kino ein Jugendlicher erstochen. Hängt die Tat mit der Schachweltmeisterschaft zusammen? Nebenbei lernen wir in Rückblenden einiges über Marian Briem (Ermittungsleitung) kennen.

Wie hat es mir gefallen?

Eigentlich ganz gut, aber weniger wegen des Falls, sondern eher, weil ich die Hintergründe des Schachduells interessant fand. Was den Fall betraf, so hatte ich relativ schnell eine Ahnung, in welche Richtung das lief, und die erwies sich als richtig. Wer als Leser nicht so viel „Privatgedöns“ aus dem Leben der Ermittler mag, der lässt besser die Finger vom Buch. Mir gefällt so was gut, weil es den Figuren mehr Tiefe verleiht. Jedenfalls, wenn es gut geschrieben ist.

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Lieblingscharakter

Marian Briem

Das Cover

Ich finde es sehr schön. Tolle Schachfigur und im Hintergrund das tosende Meer, das sind gleich zwei epochale Dinge auf einmal. Deswegen habe ich mir auch ausnahmsweise die gebundene Ausgabe gekauft.

Daten, Fakten, Zahlen

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (17. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724837
  • ISBN-13: 978-3785724835

Erfüllte Aufgabe

Nr. 44: ein Buch mit einen Protagonisten, dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie Dein eigener Vorname. Es gibt sogar eine Katrín im Buch, also fast 100 %ige Übereinstimmung.

 

Leseeindruck: „Bretonische Brandung“ von Jean-Luc Bannalec

Jetzt kommen drei Bücherbeiträge, dann bin ich in Sachen Daggis Buchchallenge mal wieder auf dem Laufenden.

Worum geht es?

Dupins zweiter Fall. Drei Leichen werden auf den Glénan-Inseln aufgefunden. Alles sieht nach einem Schiffsunglück aus, denn zu der Zeit tobte ein Unwetter. Es stellt sich dann aber doch als Mord raus, logisch, sonst hätte es nicht zu einem Krimi gereicht. 🙂

Wie hat es mir gefallen?

Gut. Man weiß, was man mit einem Dupin-Krimi bekommt: Einen spannenden Fall und nebenbei einige Infos über die Bretagne, vor allem über die Gegend, in der die Fälle spielen. Ich mochte diesen Roman noch etwas mehr als den ersten Fall. Die Ermittlungen gehen eher langsam voran. Für Actionliebhaber ist diese Krimireihe wohl eher nichts.

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Lieblingscharakter

Dupin, ich mag diese etwas eigensinnige, eigenbrötlerische Art. Für seine Kollegen ist das nicht immer so einfach, aber das betrifft mich ja nicht. 🙂

Das Cover

Ich mag die Covergestaltung der Dupinromane. Das Foto ist mir allerdings missglückt, armes unscharfes Hasenbrot. Aber Ostern ist ja eh vorbei, also was soll’s.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479282
  • ISBN-13: 978-3442479283

Erfüllte Aufgabe

Nr. 23: ein Buch mit etwas, was man am Himmel findet, im Titel oder auf dem Cover (Sonne, Mond, Sterne, Wolke, Regenbogen)

 

Leseeindruck: „Bretonische Verhältnisse“ von Jean-Luc Bannalec

Noch immer läuft das Lesejahr schleppend, hoffe, es wird besser, wenn das Wetter mich mehr nach draußen in meinen Lieblingsgartensessel lockt…

Worum geht es?

Das ist der erste Roman der Kommissar-Dupin-Reihe und es geht natürlich um einen Mord. Bei einem Krimi jetzt nicht soooo überraschend. In Pont-Aven wird ein alter Hotelier umgebracht. Wir Kunstkenner erinnern uns: In Pont-Aven lebten und arbeiteten eine Zeitlang Gauguin und andere Maler. In dem Roman erfährt man einiges über diese Zeit, und das nicht ohne Grund…

Gauguin - Stilleben mit drei Hündchen

Dieses Gemälde wird auch erwähnt, spielt aber keine entscheidende Rolle im Roman. Egal, immerhin sind drei Hündchen dabei, die darauf warten, dass man ihnen endlich Wein in den bereitstehenden Gläsern kredenzt. Das liegt daran, dass Caipi damals in Europa noch ziemlich unbekannt war.

Wie hat es mir gefallen?

Gut, gut, es war über weite Strecken spannend und man konnte den Mörder auch nicht schon auf Seite 10 erraten. Die Dupin-Krimis sind nicht so blutrünstig, was mir auch gut gefällt. Ich muss nicht auf jeder dritten Seite eine neue Leiche haben. Leser, die es spannungsgeladen mögen, könnten einige Passagen als etwas langatmig empfinden. Im Übrigen machen Dupin-Romane hungrig, es wird häufig erwähnt, was Dupin isst, und es hört sich fast alles sehr lecker an … 4 von 5 XXL-Caipis:

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Lieblingscharakter

Dupin, das olle Leckermaul.

Das Cover

Ist Meer mit drauf. Dadurch gewinnt jedes Cover.

Daten, Fakten, Gedöns

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479274
  • ISBN-13: 978-3442479276

Erfüllte Aufgabe

Nr. 22: ein Buch mit einem der vier Elemente im Titel oder auf dem Cover (Feuer, Wasser, Luft, Erde)

 

Leseeindruck: „Born To Run — Die Autobiographie“ von Bruce Springsteen

bruce

Mein Lesejahr flutscht bisher überhaupt nicht. Zwar lese ich zurzeit vier (bzw. nun noch drei) großartige Bücher, aber alle etwas ernstere, schwerere Kost, keine Thriller-Turnpager. Da ich momentan sehr unruhig bin, fällt es mir schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. So schaffe ich bestimmt keine 30 Bücher für Daggis Challenge. Das ist schade, nicht, weil es mir darum geht, bei einer Challenge möglichst viel „abliefern“ zu können, sondern weil ich noch so viele tolle Bücher auf meinen SuBs liegen habe…

Eines davon ist nun immerhin geschafft. Ich lese relativ wenige Autobiographien von Stars, da mich die meisten nicht so sehr interessieren. Bei Bruce Springsteen ist das etwas anderes, da ich seine Musik sehr gern mag und mich auch der Mensch dahinter interessiert.

Worum geht es?

Der Titel verrät es: Die Autobiographie von Bruce Springsteen, die er übrigens selbst geschrieben hat. Ich bekomme ja immer die Krise, wenn irgendwelche 18-Jährigen Popsternchen ihre Biographien, die sie mit Sicherheit nicht mal selbst verfasst haben, auf den Büchermarkt werfen… Springsteen hat viel zu erzählen, er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, Depressionen, man erfährt auch viel über die Hintergründe zu seinen Hits und Alben.

Ich habe Bruce Springsteens Musik in den 80ern kennengelernt. Mein erster Song war „Dancing In The Dark“:

Höre ich immer noch gern.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser für den Boss!

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Zitat

Ich weiß nur, dass mit zunehmendem Alter die ungelösten Probleme, die wir mit uns herumschleppen, immer belastender werden. Und der Preis, den wir zahlen, wenn wir uns weigern, die Probleme anzupacken, steigt mit jedem Jahr.

Dem kann ich hundertprozentig zustimmen.

Lieblingscharakter

Der Boss selbst natürlich. Aber man lernt auch viele andere interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem die Mitglieder der legendären E Street Band.

Das Cover

Der junge Bruce. Passt natürlich gut.

Zahlen, Daten, Fakten (ZDF, wie der Controller sagt, zumindest bei uns in der Anstalt, oder ist das allgemein so ein Controller-Begriff?)

 

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453201310
  • ISBN-13: 978-3453201316
  • Originaltitel: Born to run
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 5,5 x 23,3 cm

Erfüllte Aufgabe

56. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt (ich hab’s nicht gewogen, aber der Trumm wiegt allemal mehr als etwas über 3 Tafeln 100 g Nougatschokolade, da bin ich mir sicher).

Noch ein Song

 

 

Und sonst so?

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich Socks den Kleinen Boss nenne. Sock ’n‘ Roll, er rockt auch. Hier mit seinem treuesten Groupie Nelly. Man beachte auch seinen Puschelpompomschwanz mit den langen Haaren. Lange Haare rocken, das weiß man ja. Und diese extravagante weiße Strähne, ganz der Superstar.

socknroll

Das war das… Oh, Moment, Trumpi-Boy will uns noch was sagen:

donni

Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Erledige doch solche Kleinigkeiten bitte mal selbst! Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und denk dran, die tägliche Dosis Medienbeschimpfung zu erledigen. Ach, haste schon?

fakenews

Haste fein gemacht, bekommst einen virtuellen Keks.

(Nein, das ist nicht der verkleidete Böhmermann. Das ist der echte. It’s true.)

Leseeindruck: „Totengleich“ von Tana French

 

So, einer geht noch für 2016, Daggi hat die Frist etwas verlängert. Hab dieses Mal das Buch nicht fotografiert. Muss auch einmal ohne gehen, woll?

Worum geht es?

Cassie Maddox, ehemals im Morddezernat, seit einigen Jahren aber im Dezernat für häusliche Gewalt tätig, wird zu einem Tatort gerufen — dort liegt eine Leiche, die so aussieht wie sie. Da Cassie praktischerweise auch früher mal undercover gearbeitet hat, lässt sie sich auf das Wagnis ein, sich in die WG der Toten einschleusen zu lassen und lernt vier sehr interessante Menschen kennen…

Wie hat es mir gefallen?

Wieder sehr gut. Die Krimis von Tana French sind etwas Besonderes, sie schafft es, den Leser in bestimmte Stimmungen zu versetzen. Wo viele andere Krimiautoren sich in ewig langen Schilderungen von Umgebungen, Automarken, Einrichtungen etc. verlieren und den Leser damit oft langweilen, erzeugt Tana French mit ihrer teilweise poetischen Sprache einen Sog (nur manchmal war es in meinen Augen einen Tick zu viel des Guten). Es ist außerdem eine sehr originelle Story. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass so was in der Realität funktionieren könnte, aber was soll’s, ist ja ein Roman. 4 1/2 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharakter

Daniel. Ich hab was über für zerrissene Charaktere.

Das Cover

Ein düsterer Himmel, ein Herrenhaus, sehr passend, mir gefällt es. Ich mag düstere Cover.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 784 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 8 (17. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596175437
  • ISBN-13: 978-3596175437
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,2 x 19 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das im englischsprachigen Ausland spielt

Auch dieses Jahr werde ich mich wieder an der Challenge beteiligen, mit dem festen Vorsatz, gelesene Bücher immer gleich zu verbloggen. Mal sehen, ob ich dieses Mal 30 Bücher schaffe. Manche Teilnehmer haben diese Anzahl bereits nach 2 Monaten geschafft, aber ich habe ja nebenbei noch eine Welt zu erobern, insofern bin ich damit definitiv entschuldigt.

Leseeindruck: „Mara und der Feuerbringer — Götterdämmerung“ von Tommy Krappweis

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Worum geht es?

Der letzte Teil der Trilogie, in der die junge Mara nichts weiter tun soll, als die Welt zu retten. Ob sie diese Kleinigkeit gewuppt bekommt, erfahren wir in diesem Buch.

Wie hat es mir gefallen?

Tommy Krappweis ist schon so ein Multitalent. Kann singen, schreiben, hat Bernd das Brot erfunden, und Western-Stunts gehören ebenfalls zu seinem Repertoire. Bestimmt wäre auch die Weltherrschaft kein Problem für ihn. Werde ihn im Auge behalten müssen.

Seine Trilogie hat mir extrem gut gefallen. Er hat einen unterhaltsamen Schreibstil, der trotzdem nicht oberflächlich ist. Ich konnte auf Anhieb mitfühlen, wie es Mara mit ihrer esoterisch angehauchten Mutter so ergangen sein muss. Nebenbei kann man, falls man sich vorher nicht so intensiv damit beschäftigt hat, viel über die nordisch-germanische Götterwelt lernen. Sehr interessant!

Fünf von fünf gut gefüllten XXL-Caipis!

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Lieblingscharakter

Ich mochte Mara auf Anhieb. Aber auch der Professor und seine Ex-Frau sind ein gutes Kaliber. 🙂

Das Cover

Grün und schnörkelig, und wenn man genau hinguckt, entdeckt man noch mehr… Mir gefällt es. Grün ist ja schon mal immer gut, nech?

Zahlen, Daten, Fakten

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten (mit Anhang)
  • Verlag: Egmont Schneiderbuch
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3505126489
  • ISBN-13: 978-3505126482

Erfüllte Aufgabe

25. ein Buch eines Autors (männlich oder weiblich), der jünger ist als Du. Ja, der junge Hüpfer ist glatt fast 3 Jahre jünger als ich.

So, das war’s für erst mal mit dem Lesegedöns. Könnte sein, dass ich noch einen Roman dieses Jahr schaffe, womöglich sogar zwei, wenn es richtig gut läuft. Vielleicht aber auch nicht. Hier im Blog werden jedenfalls die nächsten Artikel erst mal andere Themen beackern.

 

Leseeindruck: „Feuer und Stein“ von Diana Gabaldon

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Worum geht es?

Kurz nach dem 2. Weltkrieg: Einmal im Schottischen Hochland den falschen Stein angefasst, und schon landete Claire im Schottland des 18. Jahrhunderts. Dass das für sie eine gewisse Verwirrung mit sich brachte, können wir uns alle gut vorstellen, denke ich mal. Kein Internet! Keine Wikipedia zum Recherchieren! Kein Caipi! (Jetzt kommt mir bloß nicht damit, dass sie das in 1945 eh nicht hatte, wir wollen mal nicht kleinlich werden, woll?)

Wie hat es mir gefallen?

Da war er also, der erste Band der berühmten Outlander-Reihe, der mich als Mängelexemplar verlockend anguckte. Ich hörte schon viel von den Romanen, überwiegend Gutes, also griff ich beherzt zu. So kennt man mich, immer entschlossen und tatkräftig. (Die Monster wollen gerade wissen, WER mich so kennen würde, das sei total neu; hört einfach nicht auf die Bande!) Das „Setting“ ist schon mal eine willkommene Abwechslung zum ewigen Mittelalterflair, der so vielen Fantasyromanen innewohnt. Claire ist sehr tough, muss sie in der Situation auch sein, und vor allem im letzten Drittel nimmt der Roman richtig Fahrt auf. Romantik ist auch dabei, sie hält sich aber in Grenzen, war für mich gerade noch so erträglich. 😉 Meine pinke Königinnenente hätte davon gern mehr gelesen… Auf jeden Fall ist sie in das Cover verliebt. Und ich werde die Folgebände lesen. Für Sparfetischisten und -Monster: Ich habe nicht 8, sondern nur 3,99 Euro bezahlt.

4 XXL-Caipis.

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Lieblingscharakter

Claire ist schon ’ne Gute. 🙂

Das Cover

Ihr seht es ja selbst. Passt schon, denke ich.

Zahlen, Daten, Fakten

Ist schon beinahe die antike Ausgabe, die ich hier habe, es scheint eine neu übersetzte Auflage in einem anderen Verlag zu geben. Nun denn… Ich habe hier das Teil vom blanvalet-Verlag liegen, 800 Seiten.

Erfüllte Aufgabe

Gleich die Nummer 1: Ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover.

 

Leseeindruck: „Bretonische Flut“ von Jean-Luc Bannalec

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Worum geht es?

Der Untertitel verrät uns, dass es um Kommissar Dupins fünften Fall geht. Wäre das auch geklärt. Da es sich um einen Krimi handelt, spielen Mord und Totschlag eine gewisse Rolle. Hier muss sich der arme Dupin zunächst mit dem Mord an einer Fischerin beschäftigen. Bevor er auch nur den Hauch einer Spur hat, gibt es die nächste Leiche…

Wie hat es mir gefallen?

Ich hasse es ja eigentlich, Bücher nicht in ihrer Reihenfolge zu lesen. Zwar ist dies ein abgeschlossener Fall, trotzdem glaube ich, es wäre schlauer gewesen, die Dupin-Romane chronologisch zu lesen, aber auch hier handelte es sich ein bisschen um einen Coverkauf. Ich stand so im Buchladen, zu allen drei Büchern, die ich zu der Zeit las, fand ich erschöpfungsbedingt keinen richtigen Zugang (nicht mal zu einem Siegfried-Lenz-Werk!), mir war nach etwas, das mich durch die Spannung einfach etwas fesseln würde. Das ist auch zu großen Teilen gelungen, nur der Kollege von Dupin, der zu Anfang ständig irgendwelche Geschichten und Sagen aus der Historie der Bretagne zum Besten gab, hätte sich dem Lesefluss zuliebe gern etwas zurückhalten können. Wobei die Sagen an sich nicht uninteressant waren. Krimihandlung an sich spannend, hatte lange die falsche Person in Verdacht, Atmosphäre gut eingefangen. Bisschen weniger Gourmet-Essenskram hätte es auch getan, liegt aber vielleicht daran, dass ich generell an Fischgerichten so gar kein Interesse habe. Meinem Grinsekarpfen (s. Foto oben) gefällt das… Mit dem Ende war ich nicht ganz so glücklich, mehr verrate ich nicht. Habe mir bereits die ersten beiden Dupin-Bände bestellt. 4 XXL-Caipis.

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Lieblingscharakter

Nolwenn. Die Frau scheint der Knaller zu sein. Ich hoffe, dass man in den ersten Bänden mehr über sie erfährt. Was ich hier gelesen habe, hat mir sehr gefallen. Dupin ist auch ein interessanter Charakter.

Das Cover

Meer! Leuchtturm! Wunderschön!

Zahlen, Daten, Fakten

  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462049372
  • ISBN-13: 978-3462049374
  • Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,6 x 21,6 cm

Erfüllte Aufgabe

29. Ein Buch eines  Autors (männlich oder weiblich), von dem Du bisher noch nichts gelesen hast. Hoffe ich mal, denn es handelt sich um ein Pseudonym.

Leseeindruck: „Vier Pfoten und das Weihnachtsglück“ von Petra Schier

 

So! (Hier ein Monster mit entschlossenem Blick vorstellen.) Heute ist der Tag der Leseeindrücke. Vier Bücher liegen hier, und so kann ich meine Statistik für Daggis Buchchallenge noch ein bisschen positiver gestalten. 30 Bücher habe ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, das werde ich nicht mehr schaffen, das liegt vor allem an einigen unvorhergesehenen Ereignissen, die viel Zeit gefressen haben und immer noch fressen.

Ich bin am Überlegen, ob ich auch nächstes Jahr wieder an der Challenge teilnehme. Sie hat mir viel Spaß gebracht, obwohl ich gar nicht richtig an den Punkt angelangt bin, meine Lektüre nach den Vorgaben aussuchen zu müssen. Bisher war es so, dass jedes Buch schon irgendwo reinpasste. Mich interessiert, ob meine Leseeindrücke-Artikel für Euch interessant waren oder Ihr die gleich weggeklickt habt. 🙂 Ohne Artikel geht es nicht, das ist Bestandteil der Challenge.

Zeit für eine Umfrage:

 

Jetzt aber zum ersten Buch des Abends. Es wird romantisch! Erst mal eine Runde scheiß Herzchen!
❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

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Worum geht es?

Sophie hat an ihrem 18. Geburtstag offensichtlich zu viel getrunken und mit ihrer Schwester gewettet, dass sie in genau 10 Jahren den Mann ihres Lebens kennenlernen wird. 10 Jahre später trifft sie auf den attraktiven Carsten. Wird Sophie ihre Wette gewinnen? Immerhin helfen der Weihnachtsmann, seine Elfen und vor allem eine Cocker-Spaniel-Hündin mit.

Wie hat es mir gefallen?

Eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre, ich habe ja eine Allergie gegen zu viel Romantik. Aber in der Vorweihnachtszeit kann ich schon mal eine Ausnahme machen, zumal der Roman unterhaltsam und flott geschrieben ist. Was mich ein klein wenig gestört hat: Quasi alle superattraktiv und ein gewisses Schema, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte, um nichts zu verraten. Das ist z. B. in dem Buch „Das Glück ist mollig“ von Verena C. Harksen besser gelöst (das Buch besitze ich übrigens in einer signierten Version, Isi und ihre Managerin sei Dank!). Sophies aufbrausende Art hat mir auch nicht immer soooo eingeleuchtet, manchmal hat sie aus einer Babymücke einen Elefanten gemacht…

Aber: Cocker Spaniel!!! In dem Buch spielt Lulu, die verschmuste, etwas eigensinnige Cocker-Spaniel-Hündin eine wichtige Rolle, sie wurde nämlich von Carstens ätzender Schwester bei ihm abgeladen. (In dem Buch kommt sie zwar nicht so extrem unsympathisch rüber, aber wer seine Hündin ohne Not abgibt, ist und bleibt für mich ätzend.)

Fazit: Für ein paar unterhaltsame Stunden eine entspannende Lektüre. Und Cocker Spaniel!!! Dafür 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharakter

Lulu, wer denn sonst?  😀

Das Cover

Ja, ich gebe zu, das war auch ein Coverkauf. Cocker Spaniel! Mehr muss ich ja wohl nicht sagen.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 335200871X
  • ISBN-13: 978-3352008719
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19,5 cm

Erfüllte Aufgabe:

Nr. 10: Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. Ist sogar beides drauf: Tannenbäume und ein Cocker Spaniel. Bekomme ich ein Keks für Übererfüllung des Mottos?  😉