Leseeindruck: „Die Stadt der Träumenden Bücher, Teil 1: Buchhaim“ (Graphic Novel) von Walter Moers und Florian Biege

 

Okay, der letzte Leseeindruck. Ich werde nächstes Jahr nicht an Daggis toller Challenge teilnehmen. Mir hat zwar sehr viel Spaß gebracht, Bücher zu den passenden Mottos zu lesen, aber Leseeindrücke zu verfassen, ist einfach nicht meins, vor allem, wenn es mengenmäßig ausufert, und für meine Verhältnisse hatte ich ein gutes Lesejahr. Ich glaub, es waren 35 Bücher, ja, die meisten Buchblogger lächeln jetzt müde, aber die haben auch nicht nebenbei noch eine Welt zu erobern.

Vielleicht hat jemand von Euch Lust, bei der Challenge mitzumachen? Hier der Link zur Anmeldung.

Ich selbst werde die gute alte A – Z-Challenge für mich persönlich aufwärmen, denn mein Caipibewertungssystem und die Fotos mit den Büchern und den Monstern sollen erhalten bleiben. Es wird aber nur eine Projektseite geben, keine einzelnen Artikel mehr.

Jetzt aber zum letzten Leseeindruck für die Challenge. Bisschen wehmütig ist mir ja doch ums Herz …

Worum geht es?

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ als Graphic Novel, hier der Teil, in dem sich Hildegunst von Mythenmetz, noch nicht der genialste Schriftsteller Zamoniens, nach Buchenhaim begibt, um dort das Geheimnis eines Manuskripts, das er von seinem Dichterpaten erhalten hat, zu lüften.

Wie hat es mir gefallen?

Großartig, toll, epochal! Toller Zeichenstil, die Geschichte als solches ist sowieso brillant.

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Lieblingscharakter

Mythenmetz. Und die Schreckse Inazea mag ich natürlich auch.

Das Cover

Super, super, super!

Erfüllte Aufgabe

Nr. 31, ein Buch das von einem Autoren-Duo geschrieben wurde

Leute, lest auch den Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“! Wer bei Moers an „Das kleine Arschloch“ denkt und sich davon abschrecken lässt, dem sei gesagt, die Zamonienromane sind ganz anders. Viel toller, phantasievoller, einfach hachzzz. (Wenn Ihr sie aber dann doch nicht mögt, macht mich nicht dafür verantwortlich, das ist hier alles ohne Gewähr.) Lest aber bitte noch nicht „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“. Das ist zwar der Fortsetzungsroman, aber er besteht hauptsächlich aus vielen Rückblicken. Es wird einen dritten Band geben, und ich gehe stark davon aus, dass die Romane im Zusammenspiel ein echter Knaller sein werden.

Zamonien, dafür eine Runde scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

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Leseeindruck: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

Schnell noch 2 Leseeindrücke raushauen, Kinners…

Worum geht es?

Und alle so: Zamonien, yeah! Lange auf neuen Stoff gewartet! An diesem Buch ist einiges anders, so stammen die Illustrationen nicht von W. Moers, sondern von Lydia Rode, die auch die Inspiration zu dem Roman war. Lydia leidet an CFS (Chronisches Fatigue- oder Erschöpfungssyndrom). Eine ihrer Nebenwirkungen sind massive Schlafstörungen. So kam es zu dieser Geschichte einer Prinzessin, die unter chronischer Schlaflosigkeit leidet. Und wenn sie mal Schlaf findet, ist der alles andere als erholsam. Eines Tages macht sie die Bekanntschaft mit einem Nachtmahr, der ihr eine abenteuerliche Reise verspricht …

Wie hat es mir gefallen?

Dass Walter Moers ein äußerst kreativer Wortschöpfer ist, wissen Zamonienfans längst. Das zieht sich auch durch dieses Buch. Und doch habe ich mich die beinahe ersten 70 Seiten etwas gelangweilt, da hier hauptsächlich aufgezählt wurde, was die Prinzession während ihrer vielen wachen Stunden treibt. Auf Seite 69 kam dann der Nachtmahr ins Spiel und die Geschichte nahm Fahrt auf.

Die Illustrationen von Lydia sind wunderschön, vor allem die jadegrüne Spinne.

Und doch ist es für mich nicht der allerbeste Zamonienroman. Für Einsteiger würde ich andere Romane empfehlen.

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Lieblingscharakter

Die Spinne, der Nachtmahr und auch Prinzessin Dylia. Die Spinne hätte ich gern als Kuscheltier. Warum gibt es kein vernünftiges Zamonien-Merch? Empööööörend!

Das Cover

Ist super.

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 1, ein Buch mit einem überwiegend blauen oder lilafarbenen Cover

Leseeindruck: „Weihnachts-Geschichten“ von Carl Barks

Alle Jahre wieder zieht die Donaldistin die Weihnachtsgeschichten von Carl Barks aus dem Regal.

Worum geht es?

In meiner zweibändigen Ausgabe sind alle Weihnachtsgeschichten von Carl Barks enthalten. Es geht überraschenderweise um Weihnachten. Darauf wärt Ihr von allein nie draufgekommen, oder? Carl Barks hatte mit Weihnachten nicht allzu viel im Sinn, so dass die Geschichten nicht zu rührselig sind. Letztendlich geht natürlich doch (fast) alles gut aus, auch ein Carl Barks darf an der Heile-Welt-Idylle von Disney nicht zu sehr rütteln.

Die berühmteste Weihnachtsgeschichte von Carl Barks dürfte „Weihnachten für Kummersdorf“ sein. Tick, Trick und Track gehen durch das Elendsviertel Entenhausens und kommen angesichts der Armut auf die Idee, dass die Menschen dort ein schönes Weihnachtsfest bekommen sollen. Könnte eigentlich alles ganz einfach sein, immerhin hat man ja den reichen Onkel Dagobert Duck, aber wir wissen alle, dass Geben nicht seine Kernkompetenz ist.

Apropos Dagobert Duck, seinen allerersten Auftritt hat er in einer anderen Weihnachtsgeschichte von Carl Barks: „Die Mutprobe.“ Griesgrämig und einsam sitzt der reiche Erpel in seiner Villa und brütet eine Mutprobe für Donald und die drei Kleinen aus. Die läuft natürlich anders ab als geplant … Die Geburt einer Comic-Legende! Im Original heißt Dagobert Duck übrigens Scrooge McDuck, Scrooge wie Ebenezer Scrooge aus der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens.

Drollig die kurze Geschichte „Ein irrer Vogel“, in der Erika Fuchs, die brillante Übersetzerin vieler Barks-Storys, ihrem Hang zur Alliteration ziemlich häufig nachgeht.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser. Ist halt Carl Barks.

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Lieblingscharakter

Donald und Dagobert sowieso. Ich mag außerdem Tick, Trick und Track in ihrer Bengelphase gern, wie in der Story „Die Weihnachtswäsche“. Später waren sie teilweise arg extrem die Fähnlein-Fieselschweif-Musterknaben.

Das Cover

Eigentlich sind es drei, das oben gezeigte ist das Cover des Schubers. Hätte ich aus den beiden Bänden zwei Leseeindrücke gemacht, hätte ich sogar noch zwei Mottos erschlagen können, aber ich muss eh noch zwei schreiben, die Zeit wird langsam knapp.

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 17, ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover.

Die letzten beiden Leseeindrücke werden übrigens sehr zamonisch …

Leseeindruck: „Wächter der Nacht“ von Sergej Lukianenko

Worum geht es?

Wer hätte es gedacht, es gibt auch gute Bücher mit Vampiren. Wobei die Bloody-Caipi-Säufer nicht im Mittelpunkt stehen, sondern ein buntes Gemisch aus sogenannten „Anderen“ — Personen, die über besondere Fähigkeiten verfügen (XXL-Caipi zuzubereiten gehört nicht dazu). Die meisten dieser Anderen entscheiden sich für die Tag- oder Nachtwache, die den Waffenstillstand zwischen Licht und Dunkelheit überwachen. Es erscheint eine Magierin auf der Bildfläche, die das Zeug zur Großen Zauberin hat und entsprechend ausgebildet werden soll, denn die Lichten haben einen Plan … Liebe kommt auch vor, und obwohl sie die Handlung entscheidend beeinflusst, dreht sich nicht ständig alles um Romantikkram, Trennungen und Gedöns. Überhaupt kommen die Personen eher distanziert geschildert rüber, was es mir erschwert hat, mit ihnen richtig mitzufiebern.

Wie hat es mir gefallen?

Auf jeden Fall gut genug, um die anderen Bände auch noch lesen zu wollen (die wievielte angefangene Reihe das ist, weiß ich nicht, es ist ein Elend…). Es ist nicht alles schwarz-weiß und nicht alles, was die Guten anstellen, ist eitel Sonnenschein. Im Gegensatz zu Kleinstadt-Idyllen-Edward & Co. spielen diese Romane in einer Großstadt, nämlich Moskau. Die Geschichte hat einige überraschende Wendungen auf Lager. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Story noch nicht richtig Fahrt aufgenommen hat, der Roman hat etwas episodenhaftes an sich. Mal sehen, wie es sich entwickeln wird.

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Lieblingscharakter

So richtig ins Herz geschlossen habe ich keinen, aber Anton und Swetlana sind schon recht sympathisch.

Das Cover

Mir gefällt’s.

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 8, ein Buch, das mit einem Cliffhanger endet

Leseeindruck: „Die Ernte des Bösen“ von Robert Galbraith (besser als J. K. Rowling bekannt)

 

Ein paar Leseeindrücke müsst Ihr noch über Euch ergehen lassen. 🙂 Nächstes Jahr ist dann Schluss damit, von einigen Ausnahmen abgesehen. Die „Biss zum …“-Reihe wird natürlich noch vorgestellt und mit reichlich Spoilern verbloggt, alles nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Mist, vergessen, den blöden „Spiegel-Bestseller“-Aufkleber zu entfernen, dabei finde ich das Teil so zum Kotzen, das können die sich echt mal schenken. Überflüssig wie Zitrone im Caipi.

Worum geht es?

Das ist der dritte Band rund um den Privatdetektiv Strike und seine Partnerin (nur geschäftlich zu verstehen) Robin. Nachdem mein Magen und ich beim letzten Buch der Reihe mit gewissen Problemen zu kämpfen hatten, ging es bei diesem Roman wieder, obwohl auch der nicht ohne ist. Wem es vor abgeschnittenen Gliedmaßen gruselt, der lässt mal bitte schön die Finger davon. Jemand hat eine Rechnung mit Strike offen und möchte in seine Rachepläne auch Robin mit einbeziehen …

Wie hat es mir gefallen?

Trotz der Ekelpassagen hat mir der Krimi dieses Mal besser gefallen, denn man erfährt viel über Strikes Vergangenheit; auch von Robin erfahren wir endlich, warum sie damals ihr Studium geschmissen hat. Und natürlich das Grübeln darüber, wer denn nun der Täter war. So einfach macht es die Autorin dem Leser mit dem Erraten zum Glück nicht.

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Lieblingscharakter

Immer noch Strike und Robin.

Das Cover

Auch wieder gelungen.

Zahlen, Daten, Gedöns

Ist ein Taschenbuch mit über 600 Seiten. (Ja, bei den letzten Leseeindrücken mach ich mal ganz schnell hinne…)

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 36, ein Buch das 2015 erschienen ist. Zumindest die Originalausgabe, in Deutschland glaub ich erst 2016, keine Ahnung, was nun zählt. Einfach mal das Motto für mich so hinbiegen, als künftige Weltherrscherin werde ich das wohl dürfen. 😉

Leseeindruck: „Badische Blutsbrüder“ von Ralf H. Dorweiler

Worum geht es?

Und wieder zieht Schlaicher Mord und Totschlag an, so wie ein XXL-Caipi Monster anlockt. Dieses Mal verschlägt es ihn in die USA. Ich dachte zuerst, oh-oh, was ist mit dem Rest des Teams? Aber keine Angst, die kommen nicht zu kurz. Der Titel lässt ahnen, dass auch die Ureinwohner Amerikas eine Rolle spielen oder zumindest Menschen, die von Indianern fasziniert sind.

Wie hat es mir gefallen?

Wieder sehr gut, das sind einfach schöne Bücher, nicht zu brutal, trotzdem spannend und natürlich: Basset!

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Lieblingscharakter

Immer wieder Dr. Watson, aber auch Schlaicher und Martina.

Das Cover

Gefällt mir auch wieder.

Zahlenzeuchs

  • Taschenbuch: 220 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897056836
  • ISBN-13: 978-3897056831
  • Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 2,5 x 20,3 cm

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 30, ein Buch, mit dessen Autor Du in Kontakt stehst (pers. getroffen, Betaleser, per Facebookprofil o.ä.). Ich gebe zu, dass ich das Motto etwas dehnen muss. Ich weiß, dass der Autor meine bisherigen Artikel zu den Büchern gelesen hat und an Heidi folgendes whats-appte facebookmessengerte:

Oh, das ist wirklich toll! Bestelle der Dame doch bitte meine herzlichen Grüße! Immerhin hat sie noch ein paar Teile vor sich, wenn sie jetzt beim dritten Band ist…

Und auf seiner Facebookseite hatte ich einen kurzen Austausch über sein neuestes Buch. 🙂

Leseeindruck: „Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith

 

Wie gut, wenn man Zeuchs in den Entwürfen hat, dann kann man das Blog auch bronchitisgeschädigt herumröchelnd füllen… Ich befürchte, mein Arzt hat recht, als er sagte, ich leide unter bronchialer Hyperreagibilität. Zumindest der Begriff ist hübsch. Nun aber zum Fall, denn es gibt viel Schlimmeres, man könnte zum Beispiel einem Mord zum Opfer fallen, da nehmen wir lieber eine Bronchitis, nech?

Worum geht es?

Der zweite Roman mit Privatdetektiv Strike und seiner Assistentin Robin. Vom ersten war ich ja sehr begeistert. Hier haben wir es mit einem verschwundenen Schriftsteller zu tun. Es ist nur wenig gespoilert, wenn ich verrate, dass Strike den Gesuchten bald ermordet auffindet.

Wie hat es mir gefallen?

Also ehrlich, Frau Rowling, da haben Sie dieses Mal tief in die Schauerkiste gegriffen. Die Art des Mordes ist ekelhaft, mir war das schon zu viel, zumal immer wieder darauf rumgeritten wurde. Aber okay, im Kontext der Story musste das letztendlich so sein, ich sehe es ja ein, aber mein manchmal empfindlicher Magen hatte schon etwas zu kämpfen. Ansonsten hat es mir wieder gut gefallen, ich mag Robin und Strike und die Lösung des Falles war ungewöhnlich. Mal kein Krimi, bei dem man schon auf Seite 40 ahnt, wer der Täter ist …

Ich gebe trotzdem dieses Mal ein halbes Glas Caipi weniger als beim ersten Roman, den Rest vom Getränk brauche ich zur Magenberuhigung. 🙂

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Lieblingscharakter

Strike und Robin finde ich beide gut.

Das Cover

Mit blutrotem Anteil, das passt wirklich. *schauder*

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 688 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734102235
  • ISBN-13: 978-3734102233

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 57, ein Buch aus einer Reihe

 

Leseeindruck: „Biss zur Mittagsstunde“ von Stephenie Meyer ***ICH MUSSTE DAS LESEN! OPFER AN DEN FUSSBALLGOTT! VERURTEILT MICH NICHT!

Wie bereits in der Überschrift dezent erwähnt: Ich musste das lesen!!! Achtung, Achtung, Achtung, Artikel enthält Spoiler!

Worum geht es?

Im letzten Roman durften wir erleben, wie Bella mit dem superhypermegagigaattraktiven Vampir Edward zusammengekommen ist. Er ist die Liebe ihres Lebens, ihr ein und alles und überhaupt. Der zweite Band beginnt mit Bellas Geburtstagsparty, die sie im Kreise ihrer blutschlürfenden Freunde verbringt. Frau Ungeschickt schafft es, sich am Geschenkepapier zu schneiden (hätte ich sein können), also: BLUUUUT!!!! Daraufhin flippt Jasper aus, das ist so’n anderer Vampir, und geht auf Bella los wie ein durstiges Monster auf einen XXL-Caipi. Alles großes Durstdrama, Baby.

Natürlich überlebt Bella, denn ansonsten hätte ich nicht noch drei Bände vor mir und das Opfer an den Fußballgott wäre kaum lohnend gewesen. Edward, ganz liebender Vampir, trennt sich von Bella, um sie zu schützen.

Danach haben wir reichlich lange LIEBESKUMMER im Roman. Bella wendet sich irgendwann Jacob zu und freundet sich tief mit ihm an. Er empfindet mehr, aber Bella wird auf immer und ewig nur Edward lieben, das weiß man doch! Jacob hofft trotzdem. Jacob wird kurze Zeit später zum Werwolf, auch das noch. Werwölfe bekämpfen Vampire, das wird ja immer schlimmer. Bella wird übrigens zu allem Übel von einer Vampirin verfolgt, die noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Immerhin verstehe ich nun die Fragen, über die ich manchmal in irgendwelchen Blogs oder Foren gestolpert war: „Team Jacob oder Team Edward“? Ich nehme Team Jacob, Vampire gehen mir auf die Nerven und außerdem sieht Socksi manchmal wie ein kleiner Werwolf aus, wenn er seine Grimassen zieht.

Und warum heißt der Roman nun „Biss zur Mittagsstunde“? Weil Edward in Gefahr schwebt, in großer Gefahr. Er möchte seinem Leben … seinem Nichtleben … seinem Untod … was weiß denn ich, wie man das bei Vampiren nennt?! ein Ende setzen. Klappt natürlich nicht, denn sonst hätte ich ja nicht noch 3 Bänder vor mir. Edward liebt Bella auch auf immer und ewig und kommt mit der Trennung gar nicht klar. Doch Vampire gehen nicht zum Psychiater, sie gehen ins Licht. Ins pralle Sonnenlicht nämlich. In Italien. Wer mehr wissen will, liest den Kram bitte selbst.

Wie hat es mir gefallen?

Etwas besser als der erste Band. Es gab mehr Handlung, außerdem Werwölfe, und nicht dieses andauernde „kommen wir zusammen?“ Nervig war der ewige Liebeskummer. Ja, das ist realistisch, das kennen wir vermutlich alle, das kann sich lange hinziehen, im Roman ist es trotzdem langweilig, jedenfalls für Leser wie mich, die mit Romantik wenig anfangen können.

Das Buch hatte übrigens ein paar ganz tolle Seiten! Hier ein Beispiel:

Ich gebe trotzdem mal ganz großzügig drei Caipigläser, aber nur wegen der Werwölfe.

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Lieblingscharakter

Jacob ist okay.

Das Cover

Wieder schnörkelig, dieses Mal in stahlgrau. Das „Biss“ blutrot, da bekommt man glatt Durst, allerdings nicht ich, dazu müsste das schon caipigrün sein.

Zahlen, Daten, Gedöns

1 Bella + 1 Edward = 2 anstrengende Leutchens

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Nr. 14: ein Kinder- oder Jugendbuch. Ich habe bei Wikipedia nachgelesen. Das gehört zur Gattung Jugendliteratur.

 

Leseeindruck: „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling

 

Bevor ich Euch endlich mal wieder ein neues Buch vorstelle, aussageschwach wie immer, aber Hauptsache Caipigläser, hier ein wichtiger Hinweis: Es wird auch in 2018 Daggis tolle Challenge geben. Hier könnt Ihr Euch anmelden. Daggi hat dieses Mal sogar einige interessante neue Mottos mit eingebaut.

Ich selbst werde wohl trotzdem nicht mehr dabei sein. Es liegt nicht an der Challenge, die ist super. Zwei Gründe sprechen bei mir dagegen. Ich lese zu wenig, so dass es für mich eigentlich erst jetzt zu einer Herausforderung wird, wirklich passende Bücher zu den restlichen Mottos suchen zu müssen. Die ersten ca. 25 Bücher passen halt so oder so zu einem der Mottos. Ich wollte aber gerade erreichen, auch mal in den Tiefen älterer SuBs „buddeln“ zu müssen, um ein passendes Buch zu finden. Daggi vermutet, dass es gerade aufgrund der Schwierigkeit nun zu weniger Buchmeldungen kommt; für mich fängt aber gerade jetzt erst die spannende Herausforderung so richtig an. Ich schaffe dieses Jahr vermutlich 30 Bücher, für meine Verhältnisse ist das ziemlich gut, es gibt aber so einige Teilnehmer, die schaffen locker 40, 50 — eine Teilnehmerin hat sogar alle 60 Mottos erfüllt.

Der zweite Grund ist eigentlich der entscheidende: Ich kann nicht mal vernünftige Leseeindrücke schreiben, und ich empfand es teilweise als Belastung, wenn hier mal wieder drei, vier, fünf Bücher lagen und ich schon wieder einiges vergessen hatte, bevor ich endlich den Artikel geschrieben habe.

Irgendwas mit Büchern möchte ich trotzdem nächstes Jahr auch ins Blog stellen. Derzeitige Variante: Mal wieder A – Z (auf den Titel bezogen), dazu eine Bewertung mit meinem geliebten Caipigläserbewertungssystem und Foto „Buch mit Monster oder sonstiger Kreatur“. Das alles auf einer Projektseite, aber ohne jeweils extra Artikel zum Buch. Nachteil: Es kommt keine Information im Reader bzw. per Mail. Ist nun die Frage, wer diese Bücherartikel überhaupt vermissen würde?

Tja, mal sehen, so richtig entschieden habe ich mich noch nicht. Ich könnte es mir natürlich auch selbst ein bisschen herausfordernder gestalten, indem ich die Aufgabenliste in der Reihenfolge abarbeite, aber die Disziplin, die Leseeindrücke immer sofort zu schreiben, werde ich bestimmt nicht aufbringen. Das hat dieses Jahr schon nicht geklappt.

Nun erst mal zurück zum Fall.

Worum geht es?

„Qualityland“ ist ein Roman vom Autor der „Känguru-Chroniken“, die man kennen sollte, wenn man witziges, intelligentes Zeuchs mag. „Qualityland“ ist nicht ganz so gaggefüllt, aber immer noch witzig — wenn einem nicht gerade das Lachen im Hals stecken bleibt, denn vieles ist von unserer heutigen Realität nicht so weit entfernt. Qualityland ist das Land, in dem man nur gern lebt, wenn man Konsum mag und im Ranking hoch steht, denn angeblich allwissende Algorithmen ordnen die Menschen mittels eines Punktesystems einem bestimmten Level zu. Blöd ist z. B., wenn deine Freundin befördert wird, von Parship … ähm … QualityPartner einen besseren Partner vorgeschlagen bekommt, und dich daraufhin verlässt. Dann bringt auch noch eine Drohne von Amazon … nein, Quatsch, von TheShop ein blödes Produkt, dass man nicht haben will, obwohl TheShop doch angeblich immer weiß, was man sich am sehnlichsten wünscht und man deswegen gar nicht erst bestellen muss — die Produkte kommen alle vollautomatisch. Währenddessen stellt eine Partei einen Droiden als Spitzenkandidat für die Präsidentenwahl auf. Das interessiert den Protagonisten nicht. Er möchte nur das blöde Produkt wieder an TheShop zurückgeben — und stößt auf ungeahnte Schwierigkeiten.

Michael Kohlhaas meets Zukunftssatire.

Wie hat es mir gefallen?

Zukunft etwas überdreht weitergedacht, es würde mich nicht wundern, wenn einiges so ähnlich in der Zukunft passieren wird. Für komplette fünf Caipigläser fehlte mir irgendwie die letzte Bissigkeit.

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Lieblingscharakter

Pink. Ist aber kein pink fluffy unicorn. Oooh, ich nutze die Gelegenheit trotzdem für wertvolles Liedgut. Hatten wir schon viel zu lange nicht mehr:

Hachzzzz, schöööön!

Das Cover

Schwarz mit goldener Schrift. Gibt es auch in weiß. Leider nicht in pink, sorry, Krötengeneral.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (22. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550050151
  • ISBN-13: 978-3550050152

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 34, ein Buch, das 2017 erschienen ist.

Smile! Yeaaaahhhh!

Leseeindruck: „Schattenstill“ von Tana French

Worum geht es?

Der vierte Roman aus der Dublin-Murder-Squad-Reihe. Der erfolgreiche Ermittler Mike Kennedy wird in eine Neubausiedlung gerufen, in der eine Familie niedergestochen wurde, nur die Mutter überlebt schwerverletzt.

Wie hat es mir gefallen?

Von allen Büchern, die ich bisher aus der Reihe gelesen habe, hat mich dieses am meisten mitgenommen. Es lag wohl daran, dass zwei kleine Kinder zu Tode gekommen sind. Das geht mir auch in fiktiven Werken sehr nah. Wie immer hat es Tana French geschafft, eine Geschichte zu schreiben, in die man als Leser immer mehr reingezogen wird, es sei denn, man ist mehr auf Action oder überraschende Wendungen aus als auf das tiefe Eintauchen in die Beweggründe von Menschen. Dieses Buch spielt zu Zeiten der Wirtschaftskrise, die Neubausiedlung ist ein trister Ort, da die meisten Häuser nicht fertiggebaut wurden. Was Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit nach und nach mit Menschen anrichten kann, erfährt man in diesem Roman hautnah. Trotzdem hat es mich zwischendurch nicht ganz so gefesselt wie ihre anderen Romane, hin und wieder fand ich die Handlung etwas zähflüssig.

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Das Cover

Düster, wie alle Cover aus der Reihe. Passt sehr gut.

Zahlen und so

  • Taschenbuch: 768 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596188822
  • ISBN-13: 978-3596188826

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Challenge

Nr. 58, ein Buch, das schon mindestens ein Jahr auf Deinem SuB liegt