Leseeindruck: „Der Mann im Strom“ von Siegfried Lenz

Worum geht es?

Hinrichs ist Taucher, aber zu alt, um seinen Job auszuüben, obwohl es in der Nachkriegszeit mehr als genug für Taucher zu tun gibt. Also fälscht er das Alter in seinen Arbeitspapieren… Nebenbei taucht noch ein zwielichtiger Typ auf, der seine Tochter auf Abwege bringt. Auch heute noch ein aktuelles Thema in einer Zeit, in der Menschen ab einem bestimmten Alter auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr viel zählen. Nur, dass man heute seine Papiere nicht mal so eben fälschen kann… Die gute alte Rasierklinge, sie hilft hier nicht mehr.

Wie hat es mir gefallen?

Das ist Siegfried Lenz, unverkennbar, wie er in einer beinahe kargen Sprache präzise die beklemmenden Stimmungen einfängt. Nicht umsonst gehört „Deutschstunde“ zu meinen Lieblingsbüchern. Und auch dieses hat mir sehr gut gefallen.

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Lieblingscharakter

Kuddl

Das Cover

Ganz schlicht, auch mal schön.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Gebundene Ausgabe: 228 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (1. Januar 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455042600
  • ISBN-13: 978-3455042603

Erfüllte Aufgabe

Nr. 48: „Ein Buch aus einem Deiner Lieblingsverlage.“ Wer Siegfried Lenz verlegt, muss ja mit zu meinen Lieblingsverlagen gehören. 🙂

Umfrage für Daggis Buchchallenge

 

So, jetzt noch die Umfrage, dann war’s das erst mal wieder mit dem Lesezeuchs. Bald ist auch der Urlaub vorbei, dann wird es eh wieder weniger mit den gelesenen Büchern.

Eine Aufgabe bei Daggis Buchchallege ist es, ein Buch zu lesen, das jemand für mich bestimmt hat. Also auf gut Deutsch: Ihr.

Das hier steht alles zur Auswahl:

Das sind alles Bücher, die ich von tollen Bloggern bekommen habe.

Hier nun die Umfrage:

Ich habe dieses Mal auch „Mehrfachauswahl“ zugelassen. Die Umfrage läuft eine Woche. Bitte beteiligt Euch zahlreich. 🙂

Leseeindruck: „Mord auf Alemannisch“ von Ralf H. Dorweiler

Worum geht es?

Der erste Band der berühmten Basset-Krimis! Schlaicher ist eigentlich ein Typ, der Kaufhausdetektive ausbildet und als Testdieb arbeitet. Durch bestimmte Umstände wird er aber als Privatdetektiv engagiert. Wird er einen heimtückischen Mord aufklären können? Oft an seiner Seite: Dr. Watson, sein Basset.

Wie hat es mir gefallen?

Das sind Krimis nach meinem Geschmack, eine gute Mischung aus Humor und Spannung. Mir gefiel auch der Schreibstil gut. Nur mit einem Ereignis hatte ich so meine Probleme, aber das würde hier zu viel verraten. Das ist übrigens kein Krimi, der aus der Sicht des Hundes geschildert wird. Dr. Watson spielt auch nicht so eine große Rolle, allerdings in einer Situation eine sehr wichtige.

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Lieblingscharakter

Natürlich Dr. Watson, auch wenn er nicht so oft zum Zuge kommt. 🙂 Aber das hat ein Basset gar nicht nötig! Rainer Schlaicher ist mir ebenfalls sympathisch. Ziemlich gutmütiger Typ, aber schlau.

Das Cover

Ist ein Basset drauf, das ist schon mal epochal. Dass im Hintergrund Frauenbeine zu sehen sind, ist mir wirklich erst aufgefallen, als ich das Foto für den Artikel geschossen habe. Bassets überstrahlen eben (fast) alles. 😀

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Emons Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897054701
  • ISBN-13: 978-3897054707

Erfüllte Aufgabe

Nr. 10: ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover

 

Leseeindruck: „Happy Smekday“ von Adam Rex

 

Heute ist mal wieder Lesetag im Monsterblog. Zwei Leseeindrücke und danach noch eine kleine Umfrage.

Worum geht es?

Recht fiese Außerirdische erobern die Erde. Kurz danach kommen noch fiesere Außerirdische, die ebenfalls die Erde erobern wollen. (Was ist das bloß für eine Unsitte, unbedingt die Welt erobern zu wollen … oh … egal, weiter im Text!) Eine Elfjährige und einer der recht fiesen Aliens, der bei seinem Volk in Ungnade gefallen ist, machen sich auf den Weg, die Erde zu retten. Es folgte eine Art Road Trip in Buchform.

Wie hat es mir gefallen?

Es war sehr unterhaltsam. Okay, Tip Tucci ist für eine Elfjährige extrem aufgeweckt, das war manchmal einen Tick zu unglaubwürdig, aber ansonsten lässt sich das Buch gut wegschmökern, schön skurrile Einfälle, es gibt zwischendurch aber auch mal nachdenkliche Phasen.

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Lieblingscharakter

Ich mag J.Lo. Nein, nicht die Sängerin, sondern den Außerirdischen, der sich so genannt hat, weil sein wirklicher Name für Erdlinge nicht auszusprechen ist.

Das Cover

Gefällt mir auch, nur dieses dämliche „Jetzt im Kino!“-Teil hätte man ruhig weglassen können. Nein, das ist kein Aufkleber, den man abknibbeln kann.

Zahlen, Daten, Tralala

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764150777
  • ISBN-13: 978-3764150778
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 13 Jahre (Heee, was soll das, ich bin unwesentlich drüber, das ist doch Diskriminierung!)

Erfüllte Aufgabe

Nr. 41: ein Buch mit Bildern oder Illustrationen. Ja, es sind sogar kleine Comics enthalten.

 

Leseeindruck: „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt

Worum geht es?

Der Untertitel verrät schon einen kleinen Teil: „Irische Erinnerungen“. Es handelt sich um einen autobiografischen Roman. Die Familie des kleinen Frank verlässt die USA, um in Limerick ein besseres Leben zu beginnen. Wer nun irische Glückseligkeit in bierseliger Pub-Atmosphäre erwartet: Vergesst es. In dem Buch wird viel gehungert, an Krankheiten gelitten, gestorben, und das wird schounungslos geschildert. Das Ganze findet in den 1930er und 40er Jahren statt.

Wie hat es mir gefallen?

Es ist ein großartiges Buch, und doch habe ich mich eine Zeitlang damit etwas abgequält, ich hätte ständig den Vater, der alkoholsüchtig ist und dadurch seine Familie häufig im Stich lässt, schütteln können, hätte ich ins Buch springen können… Ich habe oft gedacht: Ja, genauso ist es mit einem Alkoholiker als Vater. Nein, ich musste als Kind nicht hungern, aber diese Verhaltensweisen, es gut machen zu wollen, was immer wieder vom Drang nach Alkohol zunichtegemacht wird, das habe ich auch so erlebt. Ein Mann, der seine Kinder liebt und ihnen doch so viel Schaden zufügt… Dieser Roman hat noch viel mehr Aspekte, zum Beispiel die frömmelnden Vorgaben der katholischen Kirche, die einen pubertären Jungen durchaus in schwere Gewissenskonflikte bringen können.

Brillantes Buch, das viel zu lange auf einem alten SuB lag. 5 von 5 XXL-Caipigläsern!

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Lieblingscharakter

Frankie, vor allem als er älter wurde und mehr Möglichkeiten hatte, die Familie zu unterstützen, wurde er ein sehr interessanter Charakter.

Das Cover

Kleiner barfüßiger Junge, das passt.

Zahlenzeuchs

  • Taschenbuch: 539 Seiten
  • Verlag: btb; Auflage: 7. (Juli 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442723078
  • ISBN-13: 978-3442723072

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das in Schottland, (Nord-)Irland, Wales spielt. Spielt überwiegend in Irland, nur zu Anfang und ganz zum Schluss dürfen die USA „mitspielen“.

 

Leseeindruck: „Duell“ von Arnaldur Indridason

Worum geht es?

Ein Islandkrimi der zur Zeit des legendären Schachduells zwischen Boris Spasski und Bobby Fischer spielt. 1972, der Kalte Krieg findet auch im Schachsport statt. Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft wird in einem kleinen Kino ein Jugendlicher erstochen. Hängt die Tat mit der Schachweltmeisterschaft zusammen? Nebenbei lernen wir in Rückblenden einiges über Marian Briem (Ermittungsleitung) kennen.

Wie hat es mir gefallen?

Eigentlich ganz gut, aber weniger wegen des Falls, sondern eher, weil ich die Hintergründe des Schachduells interessant fand. Was den Fall betraf, so hatte ich relativ schnell eine Ahnung, in welche Richtung das lief, und die erwies sich als richtig. Wer als Leser nicht so viel „Privatgedöns“ aus dem Leben der Ermittler mag, der lässt besser die Finger vom Buch. Mir gefällt so was gut, weil es den Figuren mehr Tiefe verleiht. Jedenfalls, wenn es gut geschrieben ist.

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Lieblingscharakter

Marian Briem

Das Cover

Ich finde es sehr schön. Tolle Schachfigur und im Hintergrund das tosende Meer, das sind gleich zwei epochale Dinge auf einmal. Deswegen habe ich mir auch ausnahmsweise die gebundene Ausgabe gekauft.

Daten, Fakten, Zahlen

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (17. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724837
  • ISBN-13: 978-3785724835

Erfüllte Aufgabe

Nr. 44: ein Buch mit einen Protagonisten, dessen Vorname mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie Dein eigener Vorname. Es gibt sogar eine Katrín im Buch, also fast 100 %ige Übereinstimmung.

 

Leseeindruck: „Bretonische Brandung“ von Jean-Luc Bannalec

Jetzt kommen drei Bücherbeiträge, dann bin ich in Sachen Daggis Buchchallenge mal wieder auf dem Laufenden.

Worum geht es?

Dupins zweiter Fall. Drei Leichen werden auf den Glénan-Inseln aufgefunden. Alles sieht nach einem Schiffsunglück aus, denn zu der Zeit tobte ein Unwetter. Es stellt sich dann aber doch als Mord raus, logisch, sonst hätte es nicht zu einem Krimi gereicht. 🙂

Wie hat es mir gefallen?

Gut. Man weiß, was man mit einem Dupin-Krimi bekommt: Einen spannenden Fall und nebenbei einige Infos über die Bretagne, vor allem über die Gegend, in der die Fälle spielen. Ich mochte diesen Roman noch etwas mehr als den ersten Fall. Die Ermittlungen gehen eher langsam voran. Für Actionliebhaber ist diese Krimireihe wohl eher nichts.

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Lieblingscharakter

Dupin, ich mag diese etwas eigensinnige, eigenbrötlerische Art. Für seine Kollegen ist das nicht immer so einfach, aber das betrifft mich ja nicht. 🙂

Das Cover

Ich mag die Covergestaltung der Dupinromane. Das Foto ist mir allerdings missglückt, armes unscharfes Hasenbrot. Aber Ostern ist ja eh vorbei, also was soll’s.

Zahlen, Daten, Gedöns

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479282
  • ISBN-13: 978-3442479283

Erfüllte Aufgabe

Nr. 23: ein Buch mit etwas, was man am Himmel findet, im Titel oder auf dem Cover (Sonne, Mond, Sterne, Wolke, Regenbogen)

 

Leseeindruck: „Bretonische Verhältnisse“ von Jean-Luc Bannalec

Noch immer läuft das Lesejahr schleppend, hoffe, es wird besser, wenn das Wetter mich mehr nach draußen in meinen Lieblingsgartensessel lockt…

Worum geht es?

Das ist der erste Roman der Kommissar-Dupin-Reihe und es geht natürlich um einen Mord. Bei einem Krimi jetzt nicht soooo überraschend. In Pont-Aven wird ein alter Hotelier umgebracht. Wir Kunstkenner erinnern uns: In Pont-Aven lebten und arbeiteten eine Zeitlang Gauguin und andere Maler. In dem Roman erfährt man einiges über diese Zeit, und das nicht ohne Grund…

Gauguin - Stilleben mit drei Hündchen

Dieses Gemälde wird auch erwähnt, spielt aber keine entscheidende Rolle im Roman. Egal, immerhin sind drei Hündchen dabei, die darauf warten, dass man ihnen endlich Wein in den bereitstehenden Gläsern kredenzt. Das liegt daran, dass Caipi damals in Europa noch ziemlich unbekannt war.

Wie hat es mir gefallen?

Gut, gut, es war über weite Strecken spannend und man konnte den Mörder auch nicht schon auf Seite 10 erraten. Die Dupin-Krimis sind nicht so blutrünstig, was mir auch gut gefällt. Ich muss nicht auf jeder dritten Seite eine neue Leiche haben. Leser, die es spannungsgeladen mögen, könnten einige Passagen als etwas langatmig empfinden. Im Übrigen machen Dupin-Romane hungrig, es wird häufig erwähnt, was Dupin isst, und es hört sich fast alles sehr lecker an … 4 von 5 XXL-Caipis:

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Lieblingscharakter

Dupin, das olle Leckermaul.

Das Cover

Ist Meer mit drauf. Dadurch gewinnt jedes Cover.

Daten, Fakten, Gedöns

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442479274
  • ISBN-13: 978-3442479276

Erfüllte Aufgabe

Nr. 22: ein Buch mit einem der vier Elemente im Titel oder auf dem Cover (Feuer, Wasser, Luft, Erde)

 

Leseeindruck: „Born To Run — Die Autobiographie“ von Bruce Springsteen

bruce

Mein Lesejahr flutscht bisher überhaupt nicht. Zwar lese ich zurzeit vier (bzw. nun noch drei) großartige Bücher, aber alle etwas ernstere, schwerere Kost, keine Thriller-Turnpager. Da ich momentan sehr unruhig bin, fällt es mir schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. So schaffe ich bestimmt keine 30 Bücher für Daggis Challenge. Das ist schade, nicht, weil es mir darum geht, bei einer Challenge möglichst viel „abliefern“ zu können, sondern weil ich noch so viele tolle Bücher auf meinen SuBs liegen habe…

Eines davon ist nun immerhin geschafft. Ich lese relativ wenige Autobiographien von Stars, da mich die meisten nicht so sehr interessieren. Bei Bruce Springsteen ist das etwas anderes, da ich seine Musik sehr gern mag und mich auch der Mensch dahinter interessiert.

Worum geht es?

Der Titel verrät es: Die Autobiographie von Bruce Springsteen, die er übrigens selbst geschrieben hat. Ich bekomme ja immer die Krise, wenn irgendwelche 18-Jährigen Popsternchen ihre Biographien, die sie mit Sicherheit nicht mal selbst verfasst haben, auf den Büchermarkt werfen… Springsteen hat viel zu erzählen, er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, Depressionen, man erfährt auch viel über die Hintergründe zu seinen Hits und Alben.

Ich habe Bruce Springsteens Musik in den 80ern kennengelernt. Mein erster Song war „Dancing In The Dark“:

Höre ich immer noch gern.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser für den Boss!

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Zitat

Ich weiß nur, dass mit zunehmendem Alter die ungelösten Probleme, die wir mit uns herumschleppen, immer belastender werden. Und der Preis, den wir zahlen, wenn wir uns weigern, die Probleme anzupacken, steigt mit jedem Jahr.

Dem kann ich hundertprozentig zustimmen.

Lieblingscharakter

Der Boss selbst natürlich. Aber man lernt auch viele andere interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem die Mitglieder der legendären E Street Band.

Das Cover

Der junge Bruce. Passt natürlich gut.

Zahlen, Daten, Fakten (ZDF, wie der Controller sagt, zumindest bei uns in der Anstalt, oder ist das allgemein so ein Controller-Begriff?)

 

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453201310
  • ISBN-13: 978-3453201316
  • Originaltitel: Born to run
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 5,5 x 23,3 cm

Erfüllte Aufgabe

56. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt (ich hab’s nicht gewogen, aber der Trumm wiegt allemal mehr als etwas über 3 Tafeln 100 g Nougatschokolade, da bin ich mir sicher).

Noch ein Song

 

 

Und sonst so?

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich Socks den Kleinen Boss nenne. Sock ’n‘ Roll, er rockt auch. Hier mit seinem treuesten Groupie Nelly. Man beachte auch seinen Puschelpompomschwanz mit den langen Haaren. Lange Haare rocken, das weiß man ja. Und diese extravagante weiße Strähne, ganz der Superstar.

socknroll

Das war das… Oh, Moment, Trumpi-Boy will uns noch was sagen:

donni

Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Erledige doch solche Kleinigkeiten bitte mal selbst! Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und denk dran, die tägliche Dosis Medienbeschimpfung zu erledigen. Ach, haste schon?

fakenews

Haste fein gemacht, bekommst einen virtuellen Keks.

(Nein, das ist nicht der verkleidete Böhmermann. Das ist der echte. It’s true.)

Leseeindruck: „Totengleich“ von Tana French

 

So, einer geht noch für 2016, Daggi hat die Frist etwas verlängert. Hab dieses Mal das Buch nicht fotografiert. Muss auch einmal ohne gehen, woll?

Worum geht es?

Cassie Maddox, ehemals im Morddezernat, seit einigen Jahren aber im Dezernat für häusliche Gewalt tätig, wird zu einem Tatort gerufen — dort liegt eine Leiche, die so aussieht wie sie. Da Cassie praktischerweise auch früher mal undercover gearbeitet hat, lässt sie sich auf das Wagnis ein, sich in die WG der Toten einschleusen zu lassen und lernt vier sehr interessante Menschen kennen…

Wie hat es mir gefallen?

Wieder sehr gut. Die Krimis von Tana French sind etwas Besonderes, sie schafft es, den Leser in bestimmte Stimmungen zu versetzen. Wo viele andere Krimiautoren sich in ewig langen Schilderungen von Umgebungen, Automarken, Einrichtungen etc. verlieren und den Leser damit oft langweilen, erzeugt Tana French mit ihrer teilweise poetischen Sprache einen Sog (nur manchmal war es in meinen Augen einen Tick zu viel des Guten). Es ist außerdem eine sehr originelle Story. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass so was in der Realität funktionieren könnte, aber was soll’s, ist ja ein Roman. 4 1/2 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharakter

Daniel. Ich hab was über für zerrissene Charaktere.

Das Cover

Ein düsterer Himmel, ein Herrenhaus, sehr passend, mir gefällt es. Ich mag düstere Cover.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 784 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 8 (17. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596175437
  • ISBN-13: 978-3596175437
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,2 x 19 cm

Erfüllte Aufgabe

Nr. 38: ein Buch, das im englischsprachigen Ausland spielt

Auch dieses Jahr werde ich mich wieder an der Challenge beteiligen, mit dem festen Vorsatz, gelesene Bücher immer gleich zu verbloggen. Mal sehen, ob ich dieses Mal 30 Bücher schaffe. Manche Teilnehmer haben diese Anzahl bereits nach 2 Monaten geschafft, aber ich habe ja nebenbei noch eine Welt zu erobern, insofern bin ich damit definitiv entschuldigt.