Danke, FDP-Fritzen,

war scheußlich mit Euch. Ich freue mich aber, dass Eure Wahlkampagne so gut funktioniert hat. Wäre zwar beinahe noch mal schiefgegangen, Ihr habt ja doch noch an den 5 Prozent geschnuppert, aber wer kann bei solchen Wahlplakaten schon JA ZUR FDP sagen? Eben. Dankesschreiben nicht nötig, habe ich gern für Euch getan! Endlich Freizeit für Euch! Neue Aufgaben! Vielleicht bekommt Ihr ja Jobs als Hotelpagen — so viel Dankbarkeit schuldet Euch die Hotelbranche einfach, finde ich.

(2 Klicks vergrößern das Elend…)

Rösler Kopie

Und über wen soll ich jetzt lästern? Was wird aus meiner tollen Niebelungensaga, die dem tollen Dirk Ehre erwies? Alles vorbei, aber manche Preise zahle ich einfach verdammt gern!

Ansonsten fand ich das Wahlergebnis nicht so prickelnd. Beinahe die absolute Mehrheit für die Union? Das muss doch nun wirklich nicht sein. Beinahe die AfD in den Bundestag? Gerade noch mal so eben gutgegangen. Dann warten wir mal auf die Große Koalition…

Ab morgen hier im Blog wieder wirklich wichtige Themen, dann startet hier die Monster-Fashion-Week! Überall oder zumindest in einigen Städten fanden in den letzten Wochen Fashion Weeks statt, da kann ich als Fashion-QUEEN natürlich nicht abseits stehen, sondern werde Euch in den nächsten Tagen das Wichtigste aus der Welt der Mode präsentieren! Mit weniger solltet Ihr Euch nicht zufriedengeben!

Nun ist ja heute…

… endlich die Bundestagswahl, das heißt, dass die Wahlplakate bald verschwinden werden. Ein Glück. Eins schlimmer als das andere, selbst die Grünen haben solche Stilblüten im Angebot:

Foto

Ist aber eigentlich ganz gut, dass schon die Kleinen auf Denglisch getrimmt werden. Ich weiß zwar nicht, wofür, aber irgendwas mit Global Thinking oder so. Wird schon hinhauen. Ich sag: HELLO Anstalt, ich bin zu alt für KITA. Schade eigentlich, denn betreutes Arbeiten ist anscheinend im Wahlkampf überhaupt kein Thema gewesen, und im Kanzlerduell kam das auch nicht zur Sprache. Mäh, alle doof.

Aber dieses Plakat ist und bleibt natürlich größerer Qualkampf (okay, die Machwerke der NPDeppen waren noch schlimmer, aber das ist eh klar, wenn man nur braune K**** im Hirn hat):

plakat

Hier hatte ich ja schon mal eine korrigierte Version erstellt, was tut man nicht alles für die FDP? (vor allem, sie nicht zu wählen, damit die Kandidaten mehr Zeit für ihre Hobbys, zum Beispiel den Schießsport, haben.)

Nun wurde mir eine noch bessere Version von Schnecken-Uli übermittelt:

anh130909a

Wobei in der FDP die besagte Tätigkeit leider nicht nur in der Freizeit ausgeübt wird, im Gegenteil: In der Politik fabrizieren die noch viel mehr vom entsprechenden Produkt.

Ich danke Edes Herrchen, dass er mir, obwohl er ja selbst bloggt, das Werk zur Verfügung gestellt hat!

PS: Was ganz anderes, momentan aktualisiere ich immer mal wieder in Häppchen meine Blogroll, Ihr könnt also ab und zu mal in die Rubrik “Flucht” gucken, was es dort Neues gibt. Nur gute Blogs natürlich, ganz ohne Scheiß!

Das war ja mal…

… ein merkwürdiger “Tatort” gestern Abend in der ARD. Ist dem Sender das Geld für Actionszenen ausgegangen? Nichts gegen Experimente, aber 90 Minuten lang 2 Verdächtige von 4 Ermittlern verhören zu lassen, das war schon etwas langatmig. Auch hätte man die Charaktere der Kommissare besser herausarbeiten können. Typ einsamer grauer Wolf, okay, nichts gegen einzuwenden, aber so müde? Den beiden Frauen fehlte es an Biss, und der Typ ohne Krawatte — sollte der für den Humor sorgen? Es ist noch ein langer Weg bis zu Thiel & Boerne…  Und alle waren sie so lieb zu den Verdächtigen. Kein “good cop, bad cop”-Prinzip zu erkennen.

Auch vermisste ich die Leiche, wobei zumindest im Laufe der Sendung klar wurde, wofür die beiden Verdächtigen in die sanfte Mangel genommen wurden: Sie sollen die gute Politik gemeuchelt haben. Schon nach kurzer Zeit, wenn nicht sogar vorher, war klar, dass die Ermittler die richtigen Verbrecher im Verhörzimmer sitzen hatten. Für Freunde des gepflegten Mitratens war dieser “Tatort” definitiv die falsche Wahl.

Irgendwie kamen mir die beiden Verdächtigen übrigens bekannt vor…

Da das alles andere als ein packender Krimi war, zappte ich ein bisschen durch die Programme. Qualitätsmedienleistung auf Privatsender, da ist ProSieben ja immer erste Wahl. Dort lief gerade “Schlag den Raab”, und zwar die Kandidatenauswahl. War recht langweilig: Die Jury, bestehend aus vier Personen, stellte einer Frau und einem Mann harmlose Fragen. Ab und zu wurde ein Zeitmesser eingeblendet. Vermutlich ging es darum, wer mehr oder weniger oder schneller oder weiß-der-Geier-was phrasig daherquatschen kann. Strategie der Frau war es wohl, den Raab komplett einzulullen und so die Million (oder wie viel gibt es dort zu gewinnen, ich habe keine Ahnung) zu gewinnen. Der Mann dagegen verweigerte teilweise Auskünfte. Ob das eine kluge Strategie ist? Selten so eine langatmige Kandidatenauswahl gesehen. Kein Wunder, dass der Raab seine Sendungen immer mehrere Tage überzieht.

Irgendwie kamen mir die Kandidaten übrigens bekannt vor…

Ich habe dann weitergeschaltet, RTL lohnt ja auch immer einen genaueren Blick. Aha, da lief eine Talkshow, anscheinend ein neues Konzept: Vier Moderatoren, zwei Gäste. Da es sich um RTL handelte, hieß das Thema vermutlich “Ich hatte einmal Sex mit dieser Frau, und nun habe ich rausbekommen, dass 9 ihrer 10 Kinder nicht von mir sind! Diese Schlampe!” Oder so ähnlich. Während sich die Frau bemühte, ihren Ex-Lover mit unkonkreter Politik (!!!) in den Schlaf zu reden, sah dieser eher so aus, als wäre er bereit, mindestens neun Kinder bei lebendigem Leib zu verschlingen. Oder zumindest ein kleines Kotelett. Das war bestimmt so ein Reality-Script-Gedöns, so etwas gibt es doch nicht in echt.

Irgendwie kamen mir die beiden Gäste bekannt vor…

Das war mir gestern alles zu viel, man kann doch das Wochenende nicht so unharmonisch ausklingen lassen. Worauf kann man sich verlassen, wenn einem der Sinn nach Romantik steht? Das gute alte ZDF. Da läuft Sonntag abends doch immer was von Pilcher & Co. Und ja, so auch dieses Mal! Ich wurde nicht enttäuscht. Das Setting war etwas seltsam, ein Studio, vier Moderatoren, das Paar, das sich noch finden musste, gegenüber. Ein flapsiger Mann bemühte ständig die Begriffe “Große Koalition” und bemühte sich herauszufinden, was denn getan werden müsse, damit es zu einer solchen käme… Ich vermisste so ein bisschen das Cornwall-Ambiente, aber man kann nicht alles haben, diese exotischen Drehorte kosten ja auch immer wahnsinnig viel Geld. Mann und Frau sträubten sich jedenfalls sehr gegen ihre Liebe, aber wir wissen ja, dass bei Pilcher & Co. immer alles gut wird. Leider schlief ich ein, bevor das Happy End gesendet wurde, aber man kann nicht alles haben.

Irgendwie kam mir das Liebespaar in spe so verdammt bekannt vor…

Highlight des Abends, auch für die Fashion-QUEEN (also mich): Die Schlandkette! Sie war in jeder Sendung vertreten, es handelt sich hierbei um ein absolutes Must-Have-Accessoire! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

Zum Schluss noch der Hinweis, dass der FDP ein kleiner Fehler unterlaufen ist — kommt selten vor bei der Partei, normalerweise sind die Fehler ja groß. Dieses Wahlplakat ist unvollständig:

plakat

Zum Glück gibt es ja mich, die FDP-Freundin, die den Fehler sofort ausgebügelt hat. Hier die korrekte, vollständige Version:

FDP_Plakat_optimiert Kopie

Nix zu danken, liebe FDP. Ich helfe, wo ich kann.

Ich bitte dringend um eine Information!

Neulich auf SpOn:

Waaaah

Im ersten Satz die Formulierung “Die Elite des Landes…”, und der zweite beginnt mit “Dirk Niebel…”. Finde den Quatsch. Ich muss dringend wissen, welche Substanzen man zu sich nehmen muss, um so etwas zu schreiben. Es ist wichtig! Die Anstalt treibt mich in den Wahnsinn, vielleicht würden mir diese Drogen/Pilze/Klebstoffe/Pflanzen helfen, den Irrsinn bis zum Urlaub einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Versuche mit etwas größeren Caipigläsern (5 Liter) haben ergeben: Das Mittel war es nicht. Da muss noch was Stärkeres her, aber was?

PS: Dass es auch Sexismus gegenüber Männern gibt, bestreite ich nicht. Eine Frage aber bleibt offen: Gibt es auch Sexismus gegenüber FDP-Politikern?

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Und jetzt noch ein Bild für Isi, um heute auch noch was Schönes zu erwähnen: Isi, guck mal, ich habe Dein Buch in meine Büchertabelle eingetragen:

Isi


Isi hat übrigens den Oscar gewonnen!

Ihr habt es vermutlich alle mitbekommen:

Nämlich die Versuche Brüderles, mit eher nicht so originellen Anbaggersprüchen bei einer Journalistin zu landen. Laut “Stern” stellte der FDP-”Spitzen”-Politiker fest, dass die Dame ein Dirndl gut ausfüllen könne. Und sie möge doch bitte seine Tanzkarte annehmen. Politiker würden eh alle Journalistinnen verfallen und so weiter und so fort. Um ca. 1 Uhr soll seine Pflegerin Sprecherin den widerstrebenden Kerl mit den energischen Worten “Zeit fürs Bett!” aus der Bar geführt haben. (Wer es nachlesen möchte, klicke bitte hier, Achtung Link geht zum “Stern”.)

Wir wissen nicht, ob es wirklich so war, denn wir waren nicht dabei. Ein Glück, denn bei so einer Szene wären die Limetten in meinem Caipi vermutlich spontan schlecht geworden. Da Brüderle sich aber weigert, dazu Stellung zu nehmen, liegt es nah, dass es sich so oder so ähnlich tatsächlich zugetragen haben dürfte. Der Kubicki will nun übrigens keine Journalistinnen mehr in seinem Auto mitnehmen. Gut so, fürsorgliche Eltern haben ihren Töchtern eh beigebracht: “Steig nie zu fremden Männern oder einem FDP-Politiker ins Auto!”

Wie gehen wir nun mit diesem Vorfall um? Wir schlagen zurück! Genau! Wir bekämpfen Sexismus mit Sexismus. Wir halten nicht die andere Wange hin, sondern analysieren hier schonungslos die erotische Ausstrahlung des Herrn Brüderle.

Folgende Fragen müssen wir dazu stellen:

  • Kann Herr Brüderle seinen Schädel mit einem Gehirn ausfüllen? Nun, ganz offensichtlich eher nicht. Null Sahnepunkte.
  • In welcher Partei ist Herr Brüderle? In der FDP, wie wir alle wissen, und das nicht nur als einfaches Mitglied, sondern als “Spitzen”-Politiker. Das ist extrem unerotisch, leider wieder null Sahnepunkte. Eigentlich müsste man dafür sogar Minuspunkte erfinden!
  • Penisgröße? Ich weiß es nicht, und ich kann es auch nicht ermitteln, denn 1. habe ich ein ärztlich beglaubigtes Dirndltrauma und 2. bin ich keine Journalistin und leider auch keine Weinkönigin. Es ist aber sowieso egal, denn selbst, wenn wir hier über >20 cm sprechen würden: s. die Punkte eins und zwei. Das kann nichts, aber auch gar nichts rausreißen.

Damit ziehen wir ein eher düsteres Resümee: Herr Brüderle erreicht auf der nach oben offenen Rahmskala leider null Punkte. Wir sind untröstlich. (Erklärung: Mit der Rahmskala wird die erotische Ausstrahlung von Männern gemessen, es handelt sich um eine wissenschaftlich fundierte Messmethode, die von Frau Dr. Dr. Fellmonster entwickelt wurde. Die Skala wurde natürlich nach Rahm Emanuel benannt, nach wem auch sonst?)

Ist noch ein Politiker durch Sexismus unangenehm aufgefallen und müsste analysiert werden?

PS, Frage am Rande: Tanzkarten, wtf?! Gibt es die noch? Ich dachte, das wäre vorvoriges Jahrhundert oder so. Was zu Brüderle durchaus passen würde, davon mal ab…

Jahaaaa…

… während die Niebelkerze lustig vor sich hinzündelt:

“Es zerreißt mich innerlich, wenn ich den Zustand meiner, unserer FDP sehe”,

sprach Brüderle auf dem FDP-Dreikasperle*-Treffen folgende Worte:

“Die FDP hat die Union besser gemacht!”

Laut Zeit hat er das sogar mehrmals gebrüllt. Und 67 % der FDP-Wähler halten Brüllerle … ähm, pardon, Brüderle für den besseren Parteivorsitzenden.

Mich zerreißt es ja auch, aber eher vor Freude. Was das Bessermachen der Union betrifft, übersetze ich mal:

“Den Scheiß, den wir in der Regierung und auch sonst so verzapfen, lässt den Unsinn, den die Union treibt, in mildem Licht scheinen.”

Als Rösler zu seiner Rede ansetzte, hat ihn auch noch ein Zuhörer als “Arschloch” beschimpft. Benimmse kennen die also auch nicht, diese Wich…te. Meine Güte, das ist wie mit Kanonen auf (Hohl-)Bratzen zu schießen…

Im September ist dann FDP-Abwahl. Mehr habe ich zu dem Treffen nicht zu sagen.

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*Noch sind sie mehr als drei, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass das Dreikasperletreffen der FDP in einem kleinen Puppentheater stattfinden wird, mehr Platz brauchen die dann nicht mehr.

Oha…

… ich hab ein bisschen Angst. Das 24. Türchen im HSV-Kalender wird von Carl-Edgar Jarchow präsentiert. Ausgerechnet! Und das, wo ich zurzeit keinen Alkohol darf. Was mag sich hinter dem Türchen verstecken?

  • Parteihopping leicht gemacht
  • Eine kostenlose FDP-Mitgliedschaft
  • Vertragsverlängerung, ohne vorher Leistung erbracht zu haben
  • Ein Praktikum bei Jarchow

Uh-oh, was hat Carlchen vom Dach(schaden) sich für HSV-Fans ausgedacht? Okay, Ihr seid jetzt auch neugierig, ich klicke mal drauf.

So, fast 2 Minuten überstanden. Es gibt nicht nur einen Ball mit den Unterschriften der HSV-Spieler, sondern auch VIP-Tickets für das Spiel gegen Austria Wien. Nun ist die Frage, ob man da womöglich in der VIP-Lounge von Carl-Edgar landet. Da er aber denkt, dass das Spiel am 13. Januar stattfindet, es aber in Wirklichkeit am 12.01. sein wird, könnte man das Risiko vielleicht eingehen? Hm… Das sind so die schwierigen Entscheidungen im Leben eines HSV-Fans.

Zu was ganz anderem: Lest mal das hier, ich find’s witzig.

Auch immer wieder großartig: Stenkelfeld! Alt, aber epochal.

Außerdem soll ich Euch noch was von den Monstern zeigen. Ich wollte eigentlich nicht, denn das geht an sich gar nicht. Die Meute wollte dieses Jahr unbedingt den Weihnachtsbaum schmücken. Es ging schon los damit, dass sie es ablehnten, “so was grünes, nadeliges” zu verwenden. Metall sollte es sein. Und dann das:

P1050876

Sie nennen es “minimalistische Buntkunst”, ich nenne es … ach, das schreibe ich hier lieber nicht hin. Jedenfalls brachte ich einige Optimierungsmöglichkeiten ins Spiel.

“Wie wäre es noch mit ein bisschen Lametta und ein paar Plätzchen? So ist das doch nix!”

Monster: “Ojaaa! Plätzchen! Backst Du uns welche????”

Ich: “Vergesst das mit den Plätzchen. Was haltet Ihr von Lametta?”

Monster: “Lametta ist cool!”

Ich holte also Lametta. Dass am Baum davon nichts zu sehen ist, liegt daran, dass die Monster damit “Cowboy und Indianer” gespielt haben. Und da Lametta nicht gerade sehr stabil ist, war das Ende dieses Christbaumschmucks schon Mitte Dezember besiegelt. Was mit der Lichterkette passiert ist, wollt Ihr gar nicht wissen. Als Stichworte mögen Euch die Begriffe “Dschungel, Tarzan, Liane, zweckentfremdete Zimmerpflanzen” genügen …

Aber ich hatte da ja noch das gut gehütete Geschenk von Corina und der Kleinen Idee! Ich durfte es heute endlich öffnen, nachdem ich einen Kompromiss mit SUUUPER-Monster und einem Erklärmonster geschlossen hatte. Zuerst hieß es, “nicht vor 18 Uhr”, aber mein Vorschlag, “wenn es dunkel ist”, wurde dann doch akzeptiert. (Danke, Rahm, für die Unterstützung in dieser Diskussion.)

Und wisst Ihr, was drin war? Eine epochale Mythenmetz-Karte! Hildegunst von Mythenmetz, der größte Schriftsteller aller Universen und Epochen!

Die habe ich schnell vor den sog. Weihnachtsbaum gestellt, und was soll ich sagen? Dadurch gewinnt er enorm:

P1050890

Hachz, danke, liebe Corina!

Und nächstes Jahr wollen die Monster die Weihnachtskrippe bauen! Ich habe Angst! Das wird bestimmt noch schlimmer als dieses hier:

oha

Man hat es nicht immer leicht mit Monstern. Oh, schon so spät? Dann mach ich mich mal vom Acker. Schöne Tage Euch allen!

Neulich an der Tür…

… klingelte es. Das ist ja weiter nichts Ungewöhnliches, davon abgesehen, dass es recht schwierig ist, in der WEZ (Welteroberungszentrale) so weit vorzudringen, immerhin muss man eine 100 m hohe Mauer überwinden und durch einen 20 m breiten Krokodilgraben schwimmen, in dem auch Piranhas leben, aber wenn man das erst mal geschafft und noch ein paar Gliedmaßen beieinander hat, steht einem Klingeln an meiner Tür nichts mehr im Wege, von einer Selbstschussanlage, die rosa (!!!!) Wattebäuschchen verfeuert, mal abgesehen.

Es klingelte also. Ich öffnete. Was ich sah, war ein Ball mit Fell, also ein Fusselball. Oder auch nicht. Das Viech stürmte nämlich sofort in die Wohnung und brummte: “Kann ich hierbleiben? Ich bin auf der Flucht!”

Ich schnell hinterher. Es steuerte meinen roten Sessel mit dem HSV-Schal an und ließ sich erschöpft nieder.

ABSCHWEIFUNG: Wer hat denn da heute 3:1 gewonnen? Yippie-yippie-yeah. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Der HSV hat DREI Tore in EINEM Spiel geschossen. Dass ich das noch erleben darf… ABSCHWEIFUNG ENDE.

Ich: “Wer bist Du überhaupt und wer folgt Dir?”

Er: “Ich bin ein Bärchenpärchen!”
Ich: “Du bist doch nur einer! Zu einem Pärchen gehören aber zwei!”
Er: “Aus mir könnte man aber mühelos zwei machen. Das ist wie damals bei diesen runden Öltanks und der Werbung ‘Ich bin zwei Öltanks’. Ich bin zwei Bärchen, also ein Bärchenpärchen!”
Unschlagbares Argument. Anscheinend konnte dieses Bärchenpärchen Mathematik, damit kann man mich immer beeindrucken. “Und wer folgt Dir?”
Er: “Ach, es ist gar nicht schlimm. Kein Grund zur Beunruhigung. Sie können mir ruhig Asyl gewähren, es droht kaum Gefahr für Sie!”
Ich: “Raus mit der Sprache! Eine Horde FC-Bayern-Fans? Tim Wiese, weil Du ihm das Haargel geklaut hast? Barbiefans, die Dein Fell pink färben wollen?”
Er: “Nein, es ist nur … der … der …” An dieser Stelle fiel das Bärchen in Ohnmacht. Es klingelte wieder. Fluchend, weil ich so viele Unterbrechungen nicht gewohnt bin, öffnete ich erneut die Tür. Dort stand ein Typ, irgendwas Mitte/Ende 20, Typ Milchbubi.

Ich: “Was gibt’s?”
Er: “Ich würde mit Ihnen gern über die FDP reden!”
Ich: “Da kann ich Ihnen nicht helfen, meine Krokodile und Piranhas fressen leider nicht alles.”
Er: “Nein, nein.” Er holte einige Formulare aus seiner Aktentasche. “Möchten Sie nicht Mitglied werden? Wir sind die Superpartei, die sogar die Praxisgebühr abgeschafft hat! Jungdynamische Menschen sind bei uns genau richtig!”
Mir dämmerte da was… Zum Einen war nun klar, wie der durch den Graben mit meinen lieben Viechern kam, ohne, dass auch nur ein halber Finger fehlte. Zum Anderen ahnte ich, wer dem süßen Bärchen zugesetzt haben könnte. “Sagen Sie mal, waren Sie vor kurzem im Gespräch mit so einem runden Puschelbär und sind dem gefolgt?”
Er: “Ja, genau, woher wissen Sie das? Ich wollte ihm die Mitgliedschaft in unserer tollen Partei anbieten!”
Ich: “Sie wissen aber schon, dass Tiere in diesem Land kein Wahlrecht haben?”
Er: “Oh, Mist. Sie sind aber kein Tier, oder?”
Ich: “Doch. Ich bin ein Hund. Sieht man doch. Wau. Wau.”
Er: “Mist. Dann entschuldigen Sie die Störung.”

Liebe Kinder: Hier sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, Fremdsprachen zu beherrschen. Hier: Hundesprache. Immer schön aufpassen in der Schule, damit Ihr nicht mangels Bildung eine Laufbahn als FDP-Karrierist einschlagen müsst.

Obwohl das Problem nun gelöst war, erlaubte ich dem einzelnen Bärchenpärchen, hier einzuziehen. Es fühlt sich hier wohl und ich habe endlich mal wieder etwas zu dem Bärchenpärchen-Stöckchen, welches ich selbst vor ca. 300 Jahren ins Leben rief, beigetragen. Hier sieht man Zweibärchen, das Bärchenpärchen, einträchtig neben einem meiner vielen Hühner sitzen:

Harmonisch, oder?

Ihr habt auch was zum Thema Bärchenpärchen beizutragen? Dann schnappt Euch das Stöckchen und schreibt einen puscheligen Bärchenpärchenartikel, denn immer noch und für alle Ewigkeit gilt der Grundsatz: Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!

Okay, das muss heute sein:

Zwischendurch…

… habe ich mal wieder meine E-Mails bearbeitet, denn meine Office Managerin Trudi Träumlich hat gerade ihren sechsmonatigen Sonderurlaub angetreten, also musste ich selbst ran. Zuerst wollte ich den ganzen Quatsch einfach löschen, aber dann unterstellte mir eine Kollegin, dass ich über “Sozialkompetenz” verfügen würde, und so ging ich in mich (nachdem ich ergoogelt hatte, was es mit dieser ominösen Sozialkompetenz auf sich hat) und beantwortete zumindest zwei Hilfesuchenden ihre Mails. Aber seht selbst:

von: Superniebel@bmz.de
an: Weltherrscherin@worlddomination.com

Betreff: Teppichaffäre

Sehr geehrte Weltherrscherin,

Sie haben sicher mein kleines Problem mit dem Import des Teppichs mitbekommen. Nun frage ich Sie: Sind die alle verrückt geworden? Wie kann man denn von mir erwarten, dass ich mich mit Importen, Verzollen und so von Waren aus armen Ländern auskenne? Ich bin der … Moment mal eben, ich muss mal kurz bei Wikipedia gucken, wie die genaue Bezeichnung heißt… ah ja. Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das bin ja ich. Könnten Sie evtl. per Dekret verbieten, dass dieses Teppichthema erwähnt werden darf? Ich habe so viele wichtige Arbeit zu erledigen. Unter anderem versuche ich, alle Posten hier in meinem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und … äh … Moment ich muss noch mal eben bei Wiki gucken, wie die komplette Bezeichnung heißt, ach Sie wissen schon.

Jedenfalls habe ich das Ziel, hier alle wichtigen Posten mit FDP-Mitgliedern zu besetzen. Wissen Sie eigentlich, wie schwierig das ist? Mir gehen langsam die FDP-Mitglieder aus! Sie haben nicht zufällig Lust, in unsere tolle Partei einzutreten? Sie würden sofort einen Job hier bekommen. Als… Wie heißt das noch mal? Irgendwas mit Staatssekretär? Auf jeden Fall wichtig und gut bezahlt. Obwohl man in der freien Wirtschaft mehr bekommt, aber da als FDP-Mitglied einen Posten zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Dabei reißen wir uns den A… ich meine, wir bemühen uns für diese Klientel, dass mir der Schweiß vom mit dem schneidigen Militärkäppi bedeckten Haupt fließt, da könnte man uns doch mal so einen Vorstandsposten bei Daimler anbieten oder etwa nicht?

Gucken Sie mal! Mein Slogan für den nächsten Wahlkampf! Habe ich selbst mit Paint gebastelt! Wie finden Sie es?

Diese tolle Schriftart habe ich auf meinem Computer entdeckt. Heißt … ach wissen Sie was? Das verrate ich Ihnen, wenn Sie mir helfen. Ein kleiner Aufruf von Ihnen, und die Teppichgeschichte ist Geschichte. Kleines Wortspiel, haha!

Herzliche Grüße

Ihr Dirk Niebel
Minister für entwickelnde Zusammenarbeit und … äh. Sie wissen schon.

Arrrgh! Ein Härtefall!

Meine Antwort:

von: Weltherrscherin@worlddomination.com
an: Superniebel@bmz.de

Re: Teppichaffäre

Herr Niebel,

wissen Sie eigentlich, was Pratchett über Leute, die verschwenderisch mit Ausrufezeichen um sich werfen, sagt? Dass sie auf einen kranken Geist schließen lassen. Aber zurück zum Fall. Ihre Idee, Wahlkampfplakate in Paint unter Einsatz von Comic Sans zu gestalten, ist richtig schnuckelig. Vor allem in der Webgemeinde werden Sie damit auf wahnsinnig viel Gegenliebe stoßen. Ihr altes Wahlkampfplakat fand ich aber auch recht nett, ich musste es nur wenig optimieren, schauen Sie mal:

Man beachte die Ergänzungen in rot. Aber wo ist Ihr Militärmützchen?

Wenden wir uns nun Ihrem Problem zu. Ich habe die Lösung. Sie wird Ihnen einen Popularitätsschub ohnegleichen bescheren. Danach können Sie quasi nach der Weltherrschaft greifen. Aber Sie müssen sich exakt an meine Anweisungen halten!

Sie rollen sich nackt in Ihren neuen Teppich ein. (Ja, ja, Ihr Mützchen dürfen Sie aufbehalten, ist ja gut.) Dann lassen Sie sich in die Münchner Allianz Arena schmuggeln, es ist aber unbedingt nötig, dass der FC Bayern München dort gerade spielt. Gegen wen ist egal, aber Schweinsteiger und Robben sollten auf dem Platz stehen. Wenn Sie auf dem Platz sind und das ganze Gejohle und so weiter hören, und Schluchzen von Robben, weil Ribéry ihn wieder “kleiner Dummkopf” nennt, dann ist Ihre Minute gekommen! Sie rollen sich aus dem Teppich! Vertrauen Sie mir, das läuft! So hatte schon Kleopatra bei Cäsar Erfolg, und Sie werden ja wohl Jahrtausende alte ägyptische Weisheit nicht anzweifeln?  (Kleopatra, nicht Klopapier, Du dämliche Rechtschreibprüfung! Nein, ich meinte nicht Sie, Herr Niebel, obwohl das Adjektiv “dämlich” auch bei Ihnen durchaus passend ist.)

Den Rest überlassen Sie einfach mir. Vertrauen Sie mir. Alles wird flauschig.

Mit eher nicht so freundlichen Grüßen

Fellmonster

So, das war Step 1. Jetzt noch schnell eine weitere Mail schreiben.

von: Weltherrscherin@worlddomination.com
an: Den_kleinen_Robben_bitte_nicht_ausschimpfen@sepplhosen.de; Schweini_hat_schnelle_Beini@sepplhosen.de

Betreff: Eine kleine Bitte

Hallo Jungs,

ich benötige demnächst Eure traumhafte Treffsicherheit. Irgendwann bei einem Eurer Heimspiele wird sich ein nackter Typ mit Militärkäppi aus einem Teppich rollen. Das ist nicht Kleopatra, sondern ein böser Flitzer, der den Fußball kaputtmachen will! Den müsst Ihr treffen! In Pfostentreffen seid Ihr schließlich geübt, also werdet Ihr diesen Vollpfosten ja wohl erst recht erwischen. Ihr geht wie folgt vor: Ihr tut so, als müsstet Ihr einen Elfer schießen und der Flitzer ist das Tor. Nee, halt, dann geht das daneben. Der Flitzer ist nicht das Tor, sondern das Tor ist ein kleines Stück neben dem Nackten. Nur in Eurer Phantasie natürlich, Ihr müsst Euch das bildlich vorstellen. Alles klar? Volle Konzentration, Jungs! Ich zähle auf Euch! Falls Ihr noch Fragen zu dem Thema habt, mailt mir, ich erkläre es gern in noch einfacheren Worten.

Gut Pfostenschuss und freundliche Grüße

Fellmonster

PS: Robben, leg Dir mal eine kürzere Mailadresse zu. So lange Texte liest der Ribéry nicht! Das will ja schließlich auch geistig verarbeitet werden, nech?

So, das war das. Soll mal keiner sagen, ich sei kein Menschenfreund, hilfsbereit, wie ich nun mal immer bin. Wird Zeit, dass die Bundesliga wieder anfängt!

Aber es kam ja noch viel schlimmer. Wer hat noch größere Sorgen als Niebel? Rrrrichtig! Der Herr Gauck. Der ist nämlich richtig angefressen, aber lest selbst:

von: Bundespräsident@bellevue.de
an: Weltherrscherin@worlddomination.com

Betreff: Glückssüchtige Gesellschaft

Verehrte Weltherrscherin,

wie Ihnen bekannt sein dürfte, bin ich der rhetorisch begabteste Bundespräsident, den dieses freie Land je hatte. Und was schlägt mir, der ich wagte, auf die Glückssüchtigen dieses Landes hinzuweisen, entgegen? Kritik! Anstatt meine brillante Rede, die Sie sicher gehört, gelesen und auswendig gelernt haben, in den höchsten Tönen zu loben, geschieht das Gegenteil.

Ich hoffe doch sehr, dass Sie in Ihrem millionenfach gelesenen Blog ein bis zwei oder auch hunderte Worte der Unterstützung für den brillantesten Präsidenten, den dieses freie Land jemals hatte, erübrigen könnten? Ich möchte mir an dieser Stelle noch den dezenten Hinweis erlauben, dass ich in meinen Reden bisher nicht auf das drängende Problem der Caipisucht in diesem freien Land eingegangen bin. Dieses betrachten Sie bitte als Wertschätzung Ihrer Person.

Hochachtungsvoll

J. Gauck
bester Präsident, den dieses freie Land je hatte

So, jetzt aber! Nun beweise ich Euch, was für ein grandioser Menschenfreund und Sozialkompetenzhaber ich bin, ich, Eure epochalste Weltherrscherin, die diese freie Welt je gehabt haben wird!

von: Weltherrscherin@worlddomination.com
an: Bundespräsident@bellevue.de

Re: Glückssüchtige Gesellschaft

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit Entsetzen und dem tiefsten Gefühl der Scham, zu dem ein monströses Wesen fähig ist, registriere ich, dass dieses Volk in unserem freien Land einfach nicht das ist, welches Ihro Brillanz, der größte Bundespräsident aller Zeiten, verdient hat! Schattenbewölkt ist mein Gemüt, gram beuge ich mein Haupt vorm Spiegel, weil wir Ihren Ansprüchen nicht im mindesten gerecht werden.

Doch trotz allem suchte und fand ich eine Lösung. Zunächst eine Bestandsaufnahme: Dieses glückssüchtige Volk hat also Probleme mit Gefallenen. Ja, wie kann das sein? Die Begeisterung anno 1914 und der grenzenniederreißende Optimismus 1939 — wo ist er geblieben? Hätten nicht Spuren davon in unserem genetischen Volksgedächtnis erhalten bleiben müssen? Ich wollte mit Sarrazin eine Runde über das Thema plauschen, der ist ja in Sachen Genetik top drauf, doch redet leider nicht mehr mit mir. Egal, ich habe die Ursache eh schon selbst ermittelt:

DIE VERDAMMTEN ’68er sind an allem schuld!

Das sind die nämlich immer! Fragen Sie mal Eva Herman. Seien Sie so frei. Die ’68er haben nämlich zu viel in unserem guten deutschen Genpool geplantscht und mit LSD und ihrem pazifistischen Gedankengut verseucht. Die mit ihrem “Make love not war”. Da haben wir’s doch. Bei der Liebe kommen entschieden weniger Menschen als im Krieg ums Leben. Da geht der ganze Gewöhnungsprozess zum Teufel und die Eltern fangen an, sich um ihre geliebten Sprösslinge zu sorgen, und wollen, dass es denen gut geht und so.

Was nun? Das zu wissen, ist ja schön und gut, aber wie kommen wir einen Schritt weiter? Ziel soll es sein, diese kleinkarierte Kritik verstummen zu lassen, aber da können Sie mit diesem verwöhnten Volk lange drauf warten. Fähnchen für die Fußballer, das ja, aber Flagge zeigen für Flakhelfer, das dann doch nicht.

Nächtelang zerbrach ich mir den Kopf, und ich meine, einen Lösungsansatz gefunden zu haben. Sie werden begeistert sein:

Sie erwerben ein Grundstück, selbstverständlich groß genug, um Ihren eigenen freiheitlichen Staat zu gründen. In irgendwelchen Kriegsgebieten gibt es genug tellerminenverseuchte Areale, die Sie für ein Butterbrot und ein Ei bekommen werden. Da will nämlich niemand leben, alles glücksverseuchte Schlaffis. Jedenfalls werden Sie dort mit einigen Getreuen einen Musterstaat aufbauen. Bitte nehmen Sie vor allem die FDP-Politiker mit, aber ein paar andere finden sich auch noch. Sarrazin ist auf jeden Fall Ihr Mann für die Finanzen. Uli Hoeneß wird für die Beleuchtung sorgen, einfach immer genug ärgern, dann strahlt die Wutbirne hell wie eine 1000000-Watt-Glühlampe.

Bitte vergessen Sie nicht, mir die Koordinaten des neuen Staates mitzuteilen! Ich werde dafür sorgen, dass mein Kumpel, der Pazifistenpräsident Barry Obama, eine Drohne vorbeischickt. Das muss so, damit sich keine Glückssucht entwickelt.

Vertrauen Sie mir. Alles wird flauschig.

Mit freundlichem Gruß

Fellmonster
Beste Weltherrscherin aller Zeiten und Länder

PS: Ich bin nicht caipisüchtig! (Die Rechtschreibprüfung schlägt als Alternative “machtsüchtig” vor. Das bin ich auch nicht, ich strebe aus reinem Verantwortungs- und Freiheitsgefühl nach der Weltherrschaft.)

Das war anstrengend. Ich brauche jetzt dringend einen XXL-Caipi.

Ich glaube, die anderen Mails lösche ich doch alle. Da ist noch eine vom Papst, irgendwas über Probleme mit irgendwelchen Banken. Und Preetz von Hertha BSC Berlin will von mir wissen, ob es erfolgversprechend sein könnte, ein Wiederholungsspiel vor dem Europäischen Gerichtshof zu erstreiten. Von den diversen Mails mit dem Betreff “Betreuungsgeld” von Merkel, Schröder, Seehofer und einem Dutzend anderer Gestalten ganz zu schweigen…

Hilfe…

Eine Kollegin fragt MICH nach Tipps für ihre neue Frisur.

Ich weiß ja, dass hier eine Hochburg der Beklopptheit ist, aber DAS ist nun wirklich der Gipfel des Irrsinns. Demnächst fragt noch jemand den Bahr, wie man gute Gesundheitspolitik betreibt oder den Niebel nach irgendwelchen Zoll- und Steuerbestimmungen.

Ich gehe. Nicht, dass noch jemand Ratschläge in Sachen Kleider- und Schuhekauf haben möchte. Hoffentlich normalisiert sich die Lage hier bis morgen wieder… Ich habe Angst. Wenn man MICH in Sachen Mode konsultiert, könnte die Welt tatsächlich bald untergehen. Dann ist ALLES möglich. Außer, dass England Fußball-Europameister wird. Das dann doch nicht…