Da dachte ich …



… ich hätte was Schräges entdeckt, was geradezu danach brüllt, verbloggt zu werden. Nee, nicht das doofe A.C.A.B, das sieht man ja andauernd, sondern daneben OBSTSTAND:

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Das war aber nicht einfach eine bekloppte Idee für eine Einkaufswagengarage, sondern hat was zu bedeuten. 187 ist nämlich eine, wie Wikipedia schreibt, lose verbundene Rap-Crew aus Hamburg. Und die haben 2015 ein Album namens — naaaaa, Ihr ahnt es vermutlich schon? — genau, Obststand herausgebracht. Und damit ist dieses Graffito nur noch 0,1 % originell, ich verblogge es aber trotzdem, immerhin habe ich mir die Wahnsinnsarbeit gemacht, dieses Foto zu knipsen und auf die Festplatte zu übertragen.

Nun wollt Ihr bestimmt alles über diese Gangster-Rapper wissen, oder? Ich übergebe an Wikipedia, werde aber keine Videos suchen und einbinden, denn ich mag Gangster-Rap nicht.

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Baustellenfotos (nee, das wird kein Fotoblog hier, keine Panik)



Asbachuraltes Zeuchs aus den Entwürfen. Manche Baustellen haben was Faszinierendes an sich, hier mochte ich auch die Lichtverhältnisse gern.

 

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Heute sieht das so aus (der Vorteil, wenn einiges so lange in den Entwürfen vor sich hinbrütet — man kann hemmungslos neuere Fotos dazupacken):

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Noch ’ne andere Baustelle. Da kommen Geldverschwendungsstellen (einige sagen dazu auch Geschäfte oder Läden) hin.

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Erinnert mich entfernt an eine Raketenabschussrampe:

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Alle Fotos mit dem Schlauphone geknipst.

Schlangenbeschwörung



Das gibt es nicht nur in Indien. Nelly und Socksi können das auch.

Hypnoseblick. So wird die Schlange gezähmt. Man sieht schon, wie sie schlaff rumhängt. Alles durch den Hypnoseblick!

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Danach sanftes Beißen durch Mr. Socks, nur, um die Schlange daran zu erinnern, dass ggf. spitze Zähne zum Einsatz kommen könnten.

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Die Flugnummer mit Schlange sorgt immer wieder für Aufsehen, zumindest in Schlangenkreisen.

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Nach der ganzen Beschwörungsarie liegt die Schlange nur noch erschöpft auf dem Boden herum. Nelly ist stolz, und das zurecht.P1110545

Fotos schon älter und noch mit der alten Knipse, deswegen ist die Qualität arg schlecht, aber egal, Hauptsache Anarchohündchen!

Fotosafari

 

Ich gehe ja auch öfter mal mit der Kamera los und knipse schöne, interessante Dinge. Warum also nicht mal Fotoblogger spielen und Euch eine erlesene Auswahl davon zeigen? (Klick macht groß; noch ‘n Klick macht noch größer.)

Alter “Winnie the Pooh”-Ball im Graben. Man beachte rechts oben die hübsche Maserung im Stein, außerdem die Luftbläschen und die Spiegelungen im Wasser. Alles 1A-Fotoblog-Material!

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Uuuh, Krokodile im Graben? Nein, doch nicht. Glück gehabt! Aber Pflanzencontent! Findet man in jedem guten Fotoblog!

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Bemooster Stein. Strizz wäre völlig aus dem Häuschen. Übrigens hat das Moos die Form eines Häschens und qualifiziert sich damit für jedes Fotoblog. Rechts sieht man die Eier, die es überall versteckt, es ist also sogar der Osterhase.

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Fahl leuchtet die Sonne durch die Zweige… Der künstlerische Aspekt sollte in keinem Fotoblog zu kurz kommen.

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Noch ein Moosstein! Ich bin Fan! Ich erkenne eine Eidechse, eine Spinne und Gehirne von AfD-Politikern in 10.000-facher Vergrößerung.

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Jetzt noch eine Spielerei. Als Kind hatte ich ein Buch, in dem die Bilder zunächst schwarz-weiß waren und nach und nach jeweils eine Farbe hinzukam. Ich mochte das Buch sehr. Ihr könnt Euch das in etwa so vorstellen, auch wenn die Bilder in dem Buch ganz anders aussahen, aber irgendwas ist ja immer.

Spielkind

Stillleben mit Fahrrad. Man beachte die Schatten auf dem asphaltierten Weg und überhaupt das ganze Grünzeug sowie den türkisfarbenen Himmel!

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Himmel, Wolken, ein Feld: grün-weiß-blaue Farbkombination, die im SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus für höchste Harmonie steht.

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Noch eine Spielerei. Ich freue mich dieses Mal eher nicht so auf die neue Buli-Saison. Die Testspiele des HSV haben mich desillusioniert. So dankbar ich Bruno Labbadia für die Rettung bin, aber ich glaub, langfristig erfolgreiches Arbeiten ist nicht seine Stärke. Ich hätte endlich gern mal einen richtig guten Trainer beim HSV. Das ist mit die wichtigste Funktion! Jede Saison darauf zu hoffen, dass es drei schwächere Mannschaften gibt, bringt mir definitiv keinen Spaß, auch wenn es eine gewisse Spannung verspricht. Vor allem aber ist der Rumpelfußball grausam anzusehen.

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Dieses Foto nenne ich „Der Sommer geht“. Ein paar der leckeren Johannisbeeren sind schon verdorrt…

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Nun fragt Ihr Euch bestimmt, warum ich Euch nicht richtig schöne Bilder zeige, wie man sie gemeinhin in Fotoblogs sieht. Ich glaube, ich lasse das mit dem Fotoblog doch lieber sein. Schuster, bleib bei Deinen Leisten, Fellmonster, bleib bei Deiner Welteroberung. Smile

Problem erkannt, Problem gebannt!



Der gestrige Artikel in ZEITMANGEL führte bei dem ein oder anderen Leser zu Ängsten, doch das wollen wir natürlich nicht und lösten das Problem prompt. Nelly nahm den Schwarzen Mann bei sich auf, nannte ihn Socks und integrierte ihn in die Monstermeute. Hier einige Beweisfotos:

„Ergib Dich! Hier bin ich die Chefin!“

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„Jetzt ist er mir schon wieder entfleucht, aber keine Sorge, den fange ich wieder ein… keuch!“

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„Halt! Stehen bleiben! Polizei! Äh, nein, Quatsch, nicht Polizei! Nelly! Sie sind umstellt! Widerstand zwecklos!“

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„Wo ist er hin? Ich gehe erst mal mit dem Fellmonster eine Bezahlung pro Kilometer aushandeln, damit sich die Rumrennerei lohnt; dann suche ich den Schwarzen Mann, so weit weg kann er ja nicht sein. Solange er sich nicht heimtückisch von hinten anschleicht…“

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Einige Tage später gelang es Nelly bereits, den Schwarzen Mann an ihrer berühmten Schlangenleine spazierenzuführen.

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Mittlerweile versucht sie, ein Hüpfhäschen aus ihm zu machen, aber das wird glaube ich nichts.

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Zwischendurch ein bisschen Wild erlegt — Nelly ist Jagdhund durch und durch. Apropos Nelly: Erinnert Ihr Euch, dass ich vor einigen Monaten 12 (zwölf!!!) Dotties für sie kaufte? Davon sind noch 5 über, davon einer sichtbar, aber unerreichbar im Dschungel versteckt, es sei denn, man holt die Machete und kämpft sich durch das Gestrüpp. Ich vermute, dass auch die anderen Dotties noch existieren, Nelly zerfetzt sie nicht, aber vermutlich sind sie irgendwo auf dem Grundstück der WEZ verbuddelt. Sollten nächstes Frühjahr Dottiebäume sprießen, weiß ich Bescheid.🙂

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Zurück zum Schwarzen Mann aka Socks: Hier übt sie Unterwerfung mit ihm.

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Das klappt nur so mittelprächtig gut, aber keiner braucht sich zu fürchten, wir haben den Schwarzen Mann im Griff. So ziemlich. Einigermaßen. Halbwegs. Wird schon gutgehen.

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Dogdancing mal anders.🙂

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Im Übrigen bekommt der Schwarze Mann hier täglich seine Ration rohes Fleisch, damit er nicht mehr auf die Idee kommt, unter Betten oder Liegen herumzulungern und auf Beute zu warten. Außerdem hat er gelernt, dass es im Bett schöner ist als darunter.

Ihr seht, wieder hat Eure Weltherrscherin Gefahr von der Menschheit abgewendet. Ja, so bin ich zu Euch.

(Der nächste Beitrag wieder ohne Hunde, damit das hier nicht doch noch über die Hintertür ein Hundeblog wird. Die Fotos sind übrigens noch mit der alten Kamera aufgenommen worden, also schon älter.)

ZEITMANGEL deckt auf

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Ein Teil meines Medienimperiums besteht aus der Zeitung ZEITMANGEL, wie Stammleser längst wissen. Diese Publikation erscheint in sehr unregelmäßigen, sehr großen Abständen, das mag mit Zeitmangel der Chefredakteurin, Lektorin und der Praktikantin (alles meine Wenigkeit) zusammenhängen. Aber nichtsdestotrotz ist es dieser Weltgazette gelungen, eines der Mysterien der Menschheit aufzuklären.

Wir alle fürchten ihn — den Schwarzen Mann unterm Bett oder auch unter der Gartenliege. Unsere mutige Außenreporterin Nelly hörte von einem Auftreten dieser geheimnisvollen Gestalt und ging der Sache todesmutig auf den Grund.

Schwarzer Mann unter Schlafgelegenheiten — es gibt ihn wirklich! Hier ein Beweisfoto!

Angriff auf unsere heldenhafte Reporterin Nelly:

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Ja, schemenhaft erkennen wir das Ungeheuer, welches sich heimtückisch auf die Lauer legt, um Menschen, die ihr müdes Haupt auf Liegen betten wollen, zu attackieren. Der Schwarze Mann — lange wurde er im Reich der Legenden vermutet; die meisten Menschen glaubten daran, dass er dort mit dem Yeti und dem Ungeheuer von Loch Ness Skat spielt und dabei Caipi süffelt. Nun wissen wir es besser. Der Innenminister erwägt bereits Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr (noch größerer Lauschangriff, Einsatz der Bundeswehr in deutschen Schlafzimmern, Verbot des Tragens von schwarzem Fell, Vorrats- und Nachratsdatenspeicherung für 10 Jahre).

Unserer Starreporterin gelang durch monatelanges Ausharren eine gestochen scharfe Aufnahme des Schwarzen Mannes. Bitte wappnen Sie sich, verehrte Leserschaft, denn er sieht sehr gefährlich aus!

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Ja, da schaut er neugierig, wo das nächste Opfer bleibt! Seien Sie immer auf der Hut, falls Sie sich irgendwo hinlegen möchten. Er könnte schon da sein und auf Sie warten, um Sie mit einer Küsschenattacke anzugreifen! Sicherheitsexperten raten auf einen kompletten Verzicht des Hinlegens.

Und es kommt noch dramatischer! Manchmal schläft der Schwarze Mann, der gar nicht komplett schwarz, sondern auch ein bisschen weiß und braun ist, sogar unter Tischen! Zumindest halb oder ein bisschen.

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Wir danken unserer mutigen Außenreporterin Nelly für dieses beeindruckende Bildmaterial. Dafür wird es mit Sicherheit in der nächsten Zeit reichlich Journalisten- und Fotopreise regnen. Und denken Sie immer daran: Wer sich hinlegt, begibt sich in Gefahr. Rauchen Sie lieber.

Hund sein …

… im Hier und Jetzt leben, das gute Wetter genießen, den Augenblick zelebrieren, ich wünschte, ich wäre ein Hund. Ab und zu mal zoffen und sich eine Minute später wieder ein Schlabberküsschen auf die Schnauze geben. Kein Hass, kein Nachtragen, statt dessen viel Miteinander und Zuneigung. Ach, Menschheit, nimm Dir doch ein Beispiel an Nelly und Socks.

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Mit traurigen Gedanken an die Opfer von Terrorakten, Amokäufen und Kriegen.

  • Paris
  • Nizza
  • Kabul
  • Israel
  • Palästina
  • Würzburg
  • Bagdad
  • Istanbul
  • München
  • Manbidsch
  • und zu vielen anderen Orten

Nur noch zwei, drei unsortierte Gedanken.

Es verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei dem Mörder in München um einen Amokäufer handelt. Was ich aber gestern, als man noch kaum etwas wusste, wieder in den sog. sozialen Netzwerken lesen musste, war erschreckend.

Glauben wir denn wirklich, dass

  • geschlossene Grenzen
  • Verurteilung einer ganzen Glaubensgemeinschaft
  • Hass, Hass, Hass

uns irgendeiner Lösung näherbringen werden?

Langfristig sollte es erfolgversprechender sein, eine Gesellschaft zu schaffen, in der

  • Mitmenschlichkeit
  • Hilfsbereitschaft (nicht nur Deutschen gegenüber)
  • Rücksicht
  • soziale Gerechtigkeit
  • Toleranz
  • Chancen für alle
  • Bildung, Bildung, Bildung, auch und gerade in Sachen Geschichte, Ursachen von Konflikten, Analyse von Zusammenhängen

die tragenden Werte sind, um den Hass zu reduzieren. (Ganz werden wir ihn nie beseitigen können, da braucht man sich nichts vorzumachen.)

Ich bin nicht blauäugig. Wir kommen nicht daran vorbei, Terrororganisationen auszuspionieren, um zumindest einige Anschläge zu verhindern (wie weit das gehen darf, ohne Grundrechte und notwendigen Datenschutz zu verletzen, ist ein weites Feld, um das es hier nicht gehen soll), auch habe ich kein Problem damit, dass Flüchtlinge registriert werden, wobei ich letzteres nicht für ein wirksames Mittel gegen Terroranschläge halte.

Grenzen schließen? Gar keine politisch Verfolgten mehr aufnehmen, keine Kriegsopfer? Nicht das, was ich mir wünsche, ich möchte eine Gesellschaft, in der Humanität eine wichtige Rolle spielt. Es ist tragisch, dass sich nicht alle EU-Länder einig waren. Hätte jeder EU-Staat eine Anzahl Flüchtlinge aufgenommen und für menschenwürdige Umstände gesorgt, wäre einiges besser gelaufen. Hier hat die EU als Gesamtgebilde definitiv versagt. Ich bin ein Anhänger des Prinzips EU als Solidaritätsgemeinschaft und bestimmter Werte. Wenn es nur noch darum gehen soll, Konzernmolochs freie Grenzen und Profitmaximierung zu ermöglichen, bräuchten wir sie in der Tat nicht mehr… Der Verlust wäre größer, als manch einer heute denkt.

Zum Schluss: Es ist ja jedes Mal wieder das gleiche, Menschen machen sich Gedanken, was jemanden so weit bringen kann, ihm völlig unbekannte Personen umzubringen. Sofort kommen andere Menschen mit dem Argument: „Um den Täter machen sich nun wieder alle Gedanken, während die Opfer nicht interessieren.“

Falsch. Es geht darum, die Lebensumstände des Täters zu analysieren, um vielleicht solche Taten und somit großes Leid zukünftig zu verhindern bzw. zu reduzieren. Das wird nie zu 100 % erfolgreich sein, aber es könnte, um mal Amokäufe als Beispiel zu nennen, helfen, in der Schule einige Gefährdete rechtzeitig zu erkennen und ihnen zu helfen, bevor es zum Äußersten kommt. Was fanatisch-radikalisierte Täter betrifft, dürfte das ungleich schwieriger werden, aber auch hier sind gewisse Ursachen bekannt. Wir dürfen davon ausgehen, dass mit jedem westlichen Bombenangriff, dem Zivilisten zum Opfer fallen, neue künftige Attentäter geschaffen werden.

Auge um Auge, Zahn um Zahn wird uns nicht weiterhelfen, so sehr der Wunsch nach schnellen, einfachen Lösungen in Anbetracht dieses sinnlosen Sterbens verständlich ist. Es wird nicht funktionieren. Gewalt zeugt Gewalt, Hass zeugt Hass.

Wer mich jetzt als Gutmensch beschimpfen will, soll sich die Zeit sparen und seine Tastatur auf ein Pokémon werfen. Ist sinnvoller. Mit Leuten, die solche „Argumente“ bringen, diskutiere ich grundsätzlich nicht mehr.

Und heute Abend wird es noch einen der üblichen bekloppten Artikel geben, Nelly wird sich mal wieder zu Wort melden.

Handschriftendeutung

Bevor wir einen weiteren alten Schinken aus meine Entwürfen zerren, schauen wir noch mal eine Monsterpflanze an. Im Gegensatz zu meiner Riesendistel von neulich ist sie klein, sprengt aber Asphalt! Mit so was kann man die Welt erobern!

kleinerKraftprotz

Und eine neue Pflanze, die es vorher nie im Monstergarten gab, habe ich auch entdeckt:

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Die Kügelchen sind etwa stecknadelgroß und die dazugehörigen Blätter schmal. Das Pflanzenungetümchen windet sich durch einen Apfelbaum. Meine Pflanzen-App funktioniert leider zurzeit nicht und wo ich das Pflanzenbestimmungsbuch hingelegt habe, ist mir gerade entfallen, temporärer Memory-Engpass… Taufen wir die Pflanze also einfach Stecknadelpieksikügelchen.

Jetzt aber zum alten Artikel. Habe meine Handschrift analysieren lassen, wie immer alles hochseriös und wahr…

Hab ich hier gemacht und das schon im Juli 2015.

Resultat mit meinen Anmerkungen in fett.

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Katrin ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen. Sie ist locker und großzügig.

Öhm, ja, selbstbewusst, das stimmt ungefähr so wie die Aussage, dass in Caipi zwingend Zitronen gehören. Locker, weiß nicht, vielleicht ab und zu, ja, doch, ich nehme vieles nicht so ernst, passt schon. Großzügig ist okay, lass ich gelten.

Katrin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Unsteter Typ, das stimmt! An den anderen Sachen ist auch was dran, wobei ich mich nicht als allzu impulsiv empfinde. Ich habe allerdings Phasen, in denen ich sehr impulsiv reagiere.

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem „Das gehört sich aber so“.

Von mir überzeugt bin ich leider kaum. Aber eine eigene Meinung habe ich, klar doch. Ohne Meinung ist ja auch irgendwie doof.🙂

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.

Pro Gemütlichkeit! Ein Recht auf Faulenzertum! Wider die Hektik! Die anderen drei Attribute lassen wir mal weg.

Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Meine Gelassenheit ist mir in letzter Zeit etwas zu sehr abhandengekommen. Wer hat sie gesehen? Wurde sie vielleicht von einem Pokémon gefressen? Überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten ist so überhaupt gar nicht meins. Da war der Test wohl kurz kaputt…

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Da war der Test immer noch defekt. Kontaktfreudig wie ein Fisch in der Wüste, ja, ganz genau. Aber ein verständnisvoller Mensch bin ich schon recht häufig.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Kann ich doch nix dafür, dass ich immer recht habe! 😀

Katrin ist überdurchschnittlich intelligent. Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.

Moment, ich klopp mal eben auf den Test, vielleicht wird er dadurch wieder heil. Wobei der 2. Satz nicht sooo falsch ist (außer nach dem 3. Caipi).

Katrin legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen. Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Geht doch. Grunddistanz ist ein Volltreffer. Und keiner muss alles wissen, nur ich. 😈

Katrin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Ja, ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn, definitiv. Damit kann ich manchen Leuten ganz schön auf’n Schlüpper gehen.

Katrin wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Und das, wo ich angeblich so gelassen wirke, stand weiter oben. Was denn nun? Das kann man wohl nur mit meiner vielschichtigen Persönlichkeit erklären. 😉 Ja, ich kann schon ein kleines unentspanntes Hibbelmonster sein.

Sie ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

Nein! Das ist Willensstärke! Habe ich von Nelly gelernt.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von Andreas Staubach, www.graphologies.de erstellt.

Das war jenes. Wieder einen Schritt weiter in Sachen Altlastenbereinigung. Mal sehen, ob ich diese Woche die Anzahl der Entwürfe unter 20 gedrückt bekomme…

Monsterpflanzen!

Jedes Jahr wuchern in meinem Garten irgendwelche Monsterpflanzen!

Das ist in einem Monsterhaushalt wohl nichts Ungewöhnliches. Einige erinnern sich vielleicht noch an Audrey III. Dieses Jahr sind nun die Disteln dran. Ihr kennt sie alle, normalerweise gehen sie einem ungefähr bis zur Hüfte, manchmal erreichen sie vielleicht auch mit Müh und Not 1,50 Meter. Nicht so in dem Garten der WEZ! Hier wachsen mehrere Exemplare, die locker die 2-Meter-Grenze überschreiten! Natürlich wollte ich das wieder fotografisch dokumentieren, denn die Welt muss davon erfahren. Warum auch immer. Aber wie diese riesigen Wildpflanzen angemessen ins Bild setzen, so dass auch der Betrachter von ihrem gigantischen Wuchs beeindruckt wird?

Hier kam Andrea ins Spiel. Sie startete vor einigen Monaten eine Blogparade, in der es darum ging, armen Knipsern wie mir hilfreich unter die Arme zu greifen. Ich reichte dieses Foto ein:

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Ein langweiliges Foto, das nicht annährend die Grandiosität der Pflanze wiedergibt. Nur Nelly rettet das fade Bildchen. Was nun aber tun? Andrea hatte mehrere sehr gute Tipps für mich!

Also ab in die Hocke, um das Pflänzchen von unten zu fotografieren. Wie es der Zufall oder das spezielle Fellmonstertempo so wollten, verging einige Zeit, bis ich dazu gekommen bin, Andreas Tipps umzusetzen, das heißt, die Pflanze hat in der Zwischenzeit noch mal zugelegt. Macht aber nix. Wenn man die Fotos so groß klickt, wie es der Monitor hergibt, bekommt man nun eine Ahnung, wie großartig und gigantisch diese Distel ist — und sie hat noch viele Schwestern im Garten. Am besten ist es natürlich, selbst davorzustehen, ich überlege, Eintritt zu kassieren für dieses Wunderwerk der Natur.😉

 

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Das Foto ist am besten, weil die Anarchohündchen mit drauf sind. Nellys Gesichtsausdruck sagt uns in etwa folgendes: „Man, das Frauchen immer mit der nervigen Knipskiste. Soll uns lieber füttern, vor allem mich!“

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Sie blüht! Und ist bei den Bienen sehr beliebt. Also ruhig mal überlegen, sogenanntes Unkraut (ich spreche lieber von Wildkraut) auch mal stehen zu lassen, viele fliegende Viecher werden es danken.

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Noch ein Größenvergleich mit Strandkorb und oranger Gießkanne:

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Nicht so schön ist die Überbelichtung durch das in den Himmel knipsen. Es ist noch ein weiter Weg bis zum guten Hobbyfotografen, aber es hetzt mich ja keiner.🙂

So, wie diese Disteln meinen Garten erobern, werde ich eines Tages die Welt erobern. *muahahahaha*

(So zugewuchert wie dieses Jahr war mein Garten glaube ich noch nie… Könnte eine Location für ein Dschungelcamp in klein werden, vielleicht, wenn RTL mal sparen muss. Prüfungen: Brennessel essen, ohne die Hände zu benutzen, wer schafft die meisten? Piercing durch den Ohrenperforierer Socksi — wer blutet am stärksten? Bierwetttrinken mit in meinem Garten zahlreich vertretenen Spanischen Wegschnecken — wer gewinnt? Apropos Schnecken, Uli hat ja auch wieder ein schneckliches Blog, klickt mal hin und schreibt in die Kommentare, dass er mehr bloggen soll, die Blogosphäre braucht mehr Schneckencontent!)

Andrea hat dann sogar noch einen Ergebnisartikel verfasst. Eine tolle Blogparade, in der sie auf jeden einzelnen Teilnehmer bzw. sein Thema individuell eingeht. Vielleicht habt Ihr  ja auch Lust mitzumachen, ich glaube, es gibt kein konkretes Enddatum. In anderen Beiträgen geht es übrigens um interessante Themen wie z. B. Hunde in Action zu fotografieren, auch etwas, das zumindest uns Hundebesitzer umtreibt (außer wir sind schon so gut wie Andrea).

Danke, liebe Andrea!