52 Bücher, Woche 1

Juchuuuuh, es geht endlich los! Noch sind wir ein feiner, etwas kleinerer Kreis, was wohl auch meiner Schnapsidee geschuldet ist, mitten in der Urlaubszeit bei hohen Temperaturen zu starten. Ich hoffe sehr, dass noch ein paar Bücherverrückte zu uns stoßen werden, denn wir wollen unsere Wunschlisten ja nicht auf Diät setzen. Ihr seid alle herzlich Willkommen, hier mitzumischen.

Für neue Mitleser: Hier steht, wie es geht. Sieht nach viel Text aus, aber an sich haben wir nicht viele Regeln, denn wir leben nach dem Motto „Hauptsache puschelig und Spaß dabei“.

Ob man schon von Tradition sprechen kann, weiß ich nicht, aber in den ersten beiden Durchgängen sind wir mit einem ganz einfachen Motto gestartet, welches wirklich jeder ohne große Hirnverrenkungen beantworten kann, und das ist bei diesen Temperaturen ja nicht ganz unwichtig. Ich starte also die 3. Saison auch wieder mit der interessanten Frage:

Was liest Du zurzeit?

Ich lese zurzeit 3 Bücher abwechselnd:

„Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada in der 2011 veröffentlichten ungekürzten Originalfassung. Dem Thema entsprechend ein sehr beklemmendes, düsteres Buch, das die Atmosphäre in den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte sehr gut beschreibt. Es geht um ein Ehepaar, dass das nationalsozialistische Regime bekämpft.

„Piagnolia“ von Matthias von Arnim. Wird als Fußballkrimi bezeichnet und spielt in Italien 1934 — dort findet die zweite Fußballweltmeisterschaft statt, und Mussolini setzt alles daran, dass Italien Weltmeister wird. Obwohl auch das Buch in einer dunklen Zeit spielt, ist es längst nicht so düster wie mein erst genanntes, das liegt hauptsächlich daran, dass eine verschworene Dorfgemeinschaft im Mittelpunkt steht und die Charaktere hier so ein kleines bisschen klischeehaft geschildert werden — also doch eher ein unterhaltsames und spannendes Buch, zumindest für Fußballfans. Ganz ohne Mord und Totschlag geht es nicht ab, und am Rande werden auch mal die Zustände im faschistischen Italien erwähnt, aber ich würde es nicht wirklich als politischen Krimi einordnen. Zumindest noch nicht, ich habe erst die Hälfte gelesen, insofern ist das keine abschließende Beurteilung.

Apropos WM Italien 1934: Einige Gerüchte um die WM gibt es tatsächlich, denn einiges lief durchaus ungereimt ab. Das dritte Buch, das ich zurzeit lese, ist „1930 – 1950 Uruguay – Italien – Frankreich – Brasilien“ aus der WM-Bibliothek der Süddeutschen Zeitung. Hier geht es sozusagen die Ur-Weltmeisterschaften. Das heutige Spektakel begann relativ klein, es war durchaus nicht abzusehen, dass es mal so ein großes Erfolgsmodell werden würde (inkl. aller negativen Auswüchse). Die WM-Bibliothek hat eine gute Mischung aus Hintergrundinformationen, die nicht jeder kennt (ich jedenfalls nicht), Fakten und auch kleinen Anekdoten rund um die Weltmeisterschaften, und auch die Ungereimtheiten in Italien werden erwähnt.

Und nun Ihr. 🙂 Die Beiträge sammele ich wieder in einer Tabelle, und die liegt hier faul herum. Ich freue mich auf Eure Beiträge! Ich kann Euch jetzt schon versprechen, dass auch wieder das ein oder andere verrückte, herausfordernde Thema auf uns wartet.

Eure Projektmuddi 🙂

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