Viele Fotos von vielen Epochalitäten

Schon vor einigen Tagen erreichte mich ein Überlebens- und Aufmunterungspaket von Heidi und Isi. Die berühmte Schauspielerin Isi kennt Ihr ja mittlerweile bestimmt alle, und Heidi ist ihre Managerin (klingt professioneller als Frauchen ;-)).

In dem Paket waren viele epochale Sachen drin, wie die Überschrift schon verrät.

Noch eine super Postkarte von Isi, und die Visitenkarte ist ja wohl auch epochal. Ich muss mir auch mal wieder Postkarten drucken lassen, hatte ja schon mal welche, da stimmt die Webadresse allerdings nicht mehr. Ist aber gar nicht das Thema, gehen wir nun mal in die Details.

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Eingewickelt waren die epochalen Dinge stilgerecht zu Ostern in Servietten mit puscheligem Motiv:

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Hier was Leckeres, da freut sich der Rasputin. (Molly darf ja leider nur noch bestimmte Leckerlies.)

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Für die Monsterschefin war aber auch was dabei. Eine Scheiß-Herzchen-Tasse, wie epochal! Und drin ist das gute Nudossi, der Krötengeneral hat mich ja seinerzeit damit bekannt gemacht, und nun ist also Nachschub da. Nicht nur ein, sondern sogar zwei Pötte, aber ich habe nur einen fotografiert. Die Urlaubsfrühstücke sind definitiv gerettet. 🙂

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Eine Geheimbotschaft mit Geheimsymbolen. So kommunizieren wir im Elite-Team…

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Getarnt als Tragetasche werden weitere geheime Botschaften übermittelt. Ich verrate hier nicht ihre Bedeutung, denn es handelt sich um streng geheime Mitteilungen in Sachen Welteroberung. 😉

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Noch mehr Leckerlies für die Hunde. (Ein kleines Stück für den armen Hursch darf sicher sein…)

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Diese Fußclips sind ja wohl epochal, aber was verbirgt sich in der Serviette?

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Eine Cocker-Spaniel-Kerze. Viel zu schade zum Anzünden, sie bekommt einen Platz in meiner Hundesammlung!

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Zuwachs für meine Hasen- und Karnickelarmee! Sie bringt Puscheligkeit über die Welt… Und links daneben das Blümchenschwein wurde sofort von Rübenbrei TV für die Schwoap engagiert. (Das Erfolgsformat Schwoap ist eine Mischung aus Schweinkram und Soap, und „Schweinkram“ kann man hier durchaus wörtlich nehmen. :-))

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Da ist ja doch der andere Nudossibecher. Und Schokohase. Und Milka-Ei. Und ein extrem epochaler Löffel. Ich finde ja so was ausgefallenes super!

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Die Karte spricht mir aus der Seele. Bei meiner Unordnung müsste ich ein sehr freier Mensch sein. 🙂 Das Foto ist ganz nach meinem Geschmack.

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Und dann war da noch ein superepochales Küken (rechts im Bild), das sofort von meiner Hühnerhorde aufgenommen wurde, man sieht, wie sofort eines meiner Küken zu ihm gestürmt ist und ihm alles erzählt hat, was hier wichtig ist. Also wo das Essen und die Getränke stehen.

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Ich sage ganz doll DANKE für dieses tolle Paket!

Und nun rufe ich noch mal eben schnell Rahm an, der immer noch beim Wettergott festhängt. Richtig warm isses ja immer noch nicht, mal sehen, was da los ist.

Ich: „Rahm, ich saß heute draußen, und meine Finger wären beinahe erfroren, wann geht’s denn endlich los mit dem Frühling? Und guck mal nach Berlin, da liegt noch total viel Schnee, Isi hat die Schnauze voll davon, also schmilz den mal weg, bitte!“
Rahm: „Du wolltest doch, dass ich die Temperaturen nur in kleinen Schritten erhöhe, damit Du keine Kopfschmerzen bekommst!“
Ich: „Okay… Aber etwas schneller kann es trotzdem gehen, das ist doch keine von unseren Besprechungen, bei denen Du Dir extra viel Zeit lässt, um…“
Rahm: „Schon gut, ich… Oh, nein, was zum Teufel treibt der verdammte [ZENSIERT] da???“
(Im Hintergrund sind zischende, britzelnde Geräusche zu hören.)
Ich: „Rahm, Du sollst nicht immer so fluchen, so wirst Du nie US-Präsident!“
Rahm: „Verfluchter [ZENSIERT], er hat einen XXL-Caipi in die Wettermaschine gekippt!“
Ich: „Oh, nein! Wie konntest Du das zulassen????“
Rahm: „Verdammter Mist, jetzt muss die ganze Anlage repariert werden! Das wirft meinen Zeitplan über den Haufen!“
Ich: „Und vor allem: Die Verschwendung dieses köstlichen Getränks! Mein Herz blutet!“
Rahm: „…“
(Im Hintergrund hört man den Wettergott irre lachen und ab und zu etwas von ewigem Winter lallen.)
Ich: „Ich glaube, ich lasse Euch mal in Ruhe. Hört sich so an, als hättest Du zu tun…“
(Im Hintergrund hört man nun Schmerzensschreie des Wettergottes und einen besonders heftig fluchenden Rahm. An dieser Stelle blenden wir aus, denn wir sind kein gewaltverherrlichendes Blog.)

Rahm hat alles in Griff, es wird schon werden mit dem Frühling… Irgendwann. Bitte seht zu, dass Ihr bis dahin nicht erfriert…

„Paul? Wer ist eigentlich Paul?“

Erinnert sich noch jemand an diesen nervtötenden Werbespot? Zwei Frauen unterhalten sich, eine erzählt, dass Paul ihren Busen zu klein finde und ihren Bauch zu dick. Die andere Frau zum Schluss: „Paul? Wer ist eigentlich Paul?“ Doch jahrzehntelang blieb dieses Mysterium ungelöst. Bis ich endlich daran ging, meinen Keller zu entrümpeln. Die Wahrheit ist nämlich die: Paul lebte jahrelang unerkannt bei mir in den tiefen Gefilden des Monsterdomizils.

Und das ist er. Irrtum unmöglich, der Name steht auf dem Etikett:

Ich bin der Paul, ne?

Ich frage mich nur, warum ein knalloranger Plüschhund, der immerhin sehr puschelig ist, sich um irgendwelche Busengrößen und Bauchumfänge schert. Das ist schon sehr bizarr, das alles. Vermute jedenfalls, dass in meinem Krempel auch noch irgendwo das Bernsteinzimmer herumliegen müsste. Macht nix, verdirbt ja nicht.

Verrückte Viecher waren da jedenfalls noch mehr: Hier zwei Hühner, die Paul bestimmt auch zu dick findet:

Rund und bunt und kein Hund

Ich dagegen finde die genau richtig. Die sehen doch gemütlich aus. Apropos Hühner, für meine Plüsch-Gackerhorde habe ich auch noch Nachwuchs entdeckt:

Klein, aber puschelig!

In meinen Keller zu gehen, hat ein bisschen was von Entdeckungsfahrt. Vielleicht versteckt sich dort ja auch noch ein neuer Kontinent, den ich entdecken könnte, um berühmt wie Christoph Columbus zu werden. Das wäre epochal!

P. S.: Falls jemand Interesse an den Tagebüchern von Silvio Berlusconi oder Uli Hoeneß hat… Gebote werden noch angenommen! Auszüge gefällig?

Silvio B.:

„Gestern Bunga-Bunga-Party. KO-Tropfen in alle Champagnerflaschen geschüttet, damit mich die Frauen nicht wieder auslachen. Ein Glas Schampus getrunken, danach totaler Filmriss. Muss eine tolle Nacht gewesen sein.“

„Habe wg. meines Problems gegoogelt. Bin auf Rasputinxxl und so ein Fellmonster gestoßen. Da muss ich hin! Endlich jemand, der meinen Penis verlängern kann!“

„War heute in der Sprechstunde bei dieser Fellmonsterfrau. Kann mir angeblich nicht helfen, das mit Rasputinxxl sei nur ein Missverständnis. Ha, ich durchschaue das Weib, sie will mich nur wiedersehen.“

„Wieder in der Sprechstunde beim Fellmonster. Hat mir bunte Pillen mitgegeben, nannte sie Smarties. Hört sich gut an.“

„Immer noch kein Zentimeter mehr. Beschwerte mich beim Fellmonster. Wurde in den Graben vorm Haus geworfen. Ob das Wasser dort penisverlängernd ist?“

„Mein 200. Besuch beim Fellmonster. Neuer Therapieansatz, Schläge mit Modellen vom Mailänder Dom. Schmerzhaft, aber man muss Opfer bringen.“

„Habe mich letzte Woche massiv bei Dr. Dr. Fellmonster beschwert. Was ist denn das für eine Ärztin? Meinte zu mir, ich solle wegbleiben, aber darüber wird in der nächsten Sprechstunde zu sprechen sein!“

„Ha! Ich hab’s! Ich werde ganz viele Atomkraftwerke in Italien bauen lassen! Die Strahlung verhilft mir bestimmt zu einem längeren Penis! Vielleicht wächst mir dann sogar ein zweiter! Die Frauen werden kreischen vor Begeisterung und ich muss nicht mehr so viel bezahlen!“

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Uli Hoeneß:

2003:  „Dieses Jahr klappt es bestimmt wieder mit dem Champions-League-Sieg!“

2004: „Dieses Jahr klappt es aber ganz bestimmt mit dem Champions-League-Sieg!!“

2005: „Wenn es dieses Jahr nicht mit dem Champions-League-Sieg klappt, werde ich leicht unentspannt!“

2006: „Champions-League-Pokal, wir kommen!!!!“

2007: „Dieses Jahr werden wir mit 110 %gier Sicherheit Champions-League-Gewinner. Ich habe wieder alle deutschen Talente aufgekauft!“

28.04.2007: „Meine Frau hat mir einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf ausgeschüttet, weil sie meinte, dass man mit meiner Birne ein ganzes Rotlichtviertel beleuchten könnte! Verdammter HSV!!“

2008: „2008, das Jahr, in dem wir Champions-League-Sieger werden!“

2009: „Ein erfolgreiches Jahr liegt vor uns!“

30.01.2009: „Kann jemand eine Atombombe auf Hamburg werfen? Ich bin sehr wütend!!!!“

26.09.2009: „Ich mag nicht mehr! Ich spiel nicht mehr mit!“

2010: „Ein glorreiches Jahr in der Geschichte des FC Bayern München liegt vor uns!“

22.05.2010: „Mourinho aufgelauert, wollte ihm meine sämtlichen blutdrucksenkenden Pillen in den Hals stopfen! Hat nicht geklappt, angeblich, weil ihn mein hochrot leuchtender Kopf rechtzeitig gewarnt hat!“

2011: „Champions-League-Sieg, das muss das Ziel sein, davon träume ich Tag und Nacht! Meine Frau will mich in Behandlung zu so einer Dr. Dr. Fellmonster schicken! Kenne ich nicht! Psychoquatsch! Ich bin ganz normal und völlig ausgeglichen!!!“

16.03.2011: „Das ist eine Verschwörung! Aber 2012 im eigenen Stadion, da wird es was!!!!! Hat jemand die Telefonnummer von Mourinho?“

(Wie kommt so was bloß in meinen Keller? Sehr rätselhaft.)

Unzusammenhängendes Geplapper über alles mögliche und nichts bestimmtes…

Erst mal Glückwunsch nach Bremen. Wir HSV-Fans wissen ja, was sich gehört, fairer Sportsgeist und so.

Das hier waren gestern meine ersten beiden Suchbegriffe:

suchbegriffe1

Ich habe die klügsten Suchenden der Welt. Stellen korrekte Zusammenhänge her.

Nein, Rahm hat keine Zeit, nackt für Euch Ballett zu tanzen. Es dauert recht lange, 1 Million fauler Fische einzupacken und zu versenden.

(„Nee, Rahmi, ich habe die genaue Anschrift auch nicht; schreib einfach ‚Tim Wiese in Bremen‘ auf die Pakete, das kommt an!“)

Nachschub läuft.

UEFA-Cup ist viel schöner und besser als der DFB-Pokal.

Guckt mal, was ich Tolles bekommen habe:

trostmosaikchen

Und zwar von Mirjam aka dieTauschlade: Ein Trost-Mosaikchen. Klasse, nicht wahr? Berndi hat sich schon davor gesetzt, er findet die Seiten unbeschrieben am schönsten, aber die werden nicht ewig so leer bleiben. Man beachte auch das kleine Fußballfeld.

Trudi ist wieder da! Und wisst Ihr, wo sie war? Haltet Euch fest: Frau Moralhuhn hat — gebrütet! Sie erzählte es mir mit folgenden Worten:

„Ich hatte auf einmal das starke Bedürfnis, mich auf mein täglich gelegtes Ei zu setzen und ganz lange sitzen zu bleiben. Und so saß ich und saß und saß. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit und noch viel länger, hörte ich ein Knacken. Und heraus kam — das hier! Wie konnte das passieren????“

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Ist das nicht süüüß? Kassandra hat einen kleinen Bruder gekommen, der vom Wuchs her schon größer als sie selbst ist, aber egal. Man sieht auf jeden Fall ganz stark, dass Trudi die Mutter ist, nicht wahr? Trudi und ich streiten uns noch über den Namen. Irgendwelche Ideen? Mein Vorschlag ‚Rahmi‘ wurde sowohl von Trudi als auch von Rahm höchstselbst abgelehnt („Du nennst kein f*** Huhn nach mir!“ war eine recht deutliche Ansage.) Trudi hat jedenfalls in der Schule öfter im Bio-Unterricht gefehlt, ich habe sie nun zur Dicken Bertha zwecks Nachschulung geschickt. Küken sind süß, aber irgendwann isses auch mal genug. Habe den Verdacht, dass „es“ auf ihrem Trip nach Essen passiert sein muss. Trudi erzählte etwas von einem Hahn, der ihr eine Massage angeboten hätte. Ja, genau. Und nach der Massage wäre sie total entspannt gewesen. Ja, natürlich.

Trudi wurde sofort zwangsverpflichtet, ich brauchte noch einen Regisseur für meine Schwoap. Erste Fotos vermutlich morgen oder übermorgen. Im Kasten sind sie schon. Auf der Festplatte auch.

Als ob hier nicht schon genug los wäre, klingelte es heute an der Tür der Welteroberungszentrale. Dafür, dass die Adresse streng geheim ist, kommt ziemlich viel Besuch. Egal. Es war dieses Mal kein kleiner Italiener. Erinnert Ihr Euch noch an diesen Skandal? Und wer stand heute vor der Tür? Die gute Scarlett! Anlass zur Freude. Bis zu einem gewissen Grad…

scarlett

Zunächst nahm ich sie begeistert in den Arm. Sie hat überlebt! Stark geschwächt klagte sie mir ihr Leid:

„Es war die reinste Odyssee! Ich bin richtig vom Fleisch gefallen! Von 200 kg auf 198,5 kg! Bevor ich in die Schwoap einsteige, muss ich erst mal wieder aufgepäppelt werden! Ansonsten gelten meine Vertragsbedingungen ja wohl noch? Ich habe die meiste Screentime und darf mit allen Ebern schlafen und bin die attraktivste, schönste, erotischste Sau in der Schwoap! Mit Abstand!“

Bevor ich das bestätigen konnte, fiel mir etwas kleineres Rundes auf. Ich fragte sie, was das sei.

„Das ist meine Tochter“, antwortete sie stolz. Freie Kost und Logis gelten natürlich auch für Sarah, darauf muss ich bestehen! Und Sarah bekommt ebenfalls eine Hauptrolle in der Schwoap. Sie ist sehr talentiert. Das hat sie von ihrer Mutter!“

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Ich stimmte dem zu. Eine Sau mehr oder weniger macht so eine Schwoap auch nicht fett. Oder doch. Aber damit war es noch lange nicht genug! Noch lange nicht, Kinners! Ein gefährlich aussehendes Wildschwein schob sich nun zur Tür herein. Scarlett war so nett, den Keiler vorzustellen.

„Das ist James! James ist ein Rebell, der James Dean unter den Sauspielern! Deswegen heißt er ja James! Er ist außerdem der Vater von Sarah. Er bekommt die männliche Hauptrolle und Kost und Logis!“

james_rebell

Ich bestätigte das. Noch ging es mir, von langsam aufziehenden Kopfschmerzen abgesehen, recht gut. Ich atmete einige Male tief durch und dachte an mein Praktikum bei Rahm, was bedeutete, dass ich mit der Schweinebande eh nicht viel zu tun haben würde…

„Da ist noch was“, unterbrach Scarlett meine Gedanken an Rahm. „Ich habe noch jemanden mitgebracht. Sie war auf der Flucht, genau wie ich, und wir haben uns angefreundet!“

chantal_schaf

Ich wunderte mich über gar nichts mehr und überlegte ernsthaft, die Welteroberungszentrale in Arche Noah umzutaufen. Ein Schaf. Na gut, was soll’s, ein Schaf im Garten erspart den Rasenmäher. Praktisch. Scarlett plapperte unermüdlich weiter.

„Das ist Chantal! Chantal musste fliehen, da sie eine Schermaschinenphobie und eine Grasallergie hat!“

„Eine Grasallergie? Und wovon ist sie so gut genährt? Ich meine, was frisst die so? Und vor allem: Wie viel?“

„Ach, das ist kein Problem“, erwiderte Scarlett leichthin. „Sie ernährt sich von Nougat. 1 kg pro Tag reicht! Oder war’s pro Stunde? Wichtig: Sie mag keinen Fisch! Bevorzugtes Getränk ist Caipirinha. Das sollte alles lösbar sein, oder? Könnte sie eine Rolle in der Schwoap bekommen?“

An dieser Stelle fiel ich erst mal in Ohnmacht. Nach erfolgreicher Wiederbelebung (Trudi! Über den Eimer mit Eiswasser reden wir noch!!!!) stellte ich mich der Herausforderung in gewohnt kühler Weise.

„Es ist eine Schwoap, verdammt noch mal! Eine f*** Schwoap!!! Würde sich die Serie um Schafe drehen, hieße sie Schoap. Verstehst Du? Aber meinetwegen. Es spielen ja auch eine Kröte und schon zwei andere Schafe mit. Sollen doch die Schafe die Überhand gewinnen! Reden wir über das Nougat…“

„Ja, genau, gutes Stichwort. Es muss Qualitätsnougat sein! Nicht so’n Billigfraß. Davon wird ihr Fell unflauschig. Und sie legt Wert auf Flauschigkeit. Unterwegs haben wir übrigens auch Wiesel getroffen, die viel über Puscheligkeit geredet haben, ich hätte die gern mit hierher gebracht, aber die wollten leider nicht.“

Das bedauerte ich. So ein Wiesel ist schon eine Auszeichnung und ziert jedes Haus, aber ich habe ja das Wunderbare Wiesel im Elite-Team, worauf ich sehr stolz bin. Im Übrigen werde ich halt hier mit dem Hühnerhaufen, der Saubande und der Schafherde ganz unwieselig zurechtkommen müssen. Gewusel statt Gewiesel gewissermaßen.

So sieht übrigens ein Stabschef aus, der bis jetzt 5674 Pakete mit verrottetem Fisch eingepackt hat: Total erschöpft! Das weckt die fürsorgliche Praktikantin in mir. Ich bring ihn jetzt einfach mal zu Bett… Damit er sich richtig ausschläft, natürlich!

Psychos fragen, Monsti antwortet

Ich habe ein äußerst schlechtes Gewissen. So lange gab es keine Ratgeberrunde mehr, dabei steht doch der kleine Italiener immer vor der Tür (und keiner lässt ihn rein). Aber jetzt geht das mal wieder los!

Und wie immer habe ich tatkräftige Unterstützung dabei. Trudi hat leider keine Zeit und Bertha ist mit irgendwas anderem beschäftigt, darum habe ich mir heute Trilli und Trulli gegriffen. Trilli und Trulli sind Berthas Nichten und zwei Hennen im besten Pubertätsalter. Sie haben eine Musikband gegründet, die „Geschlechtsverkehr, gefährliche Rauschmittel & tanzbare Musik“ heißt. Der Name könnte prägnanter sein, aber sie wollen damit ausdrücken, dass sie deutsche Musik machen, irgendwas zwischen Geschwister Hofmann und Jürgen Drews. Was sich furchtbar liest, klingt noch viel grausamer, das könnt Ihr mir glauben! Andererseits ist die Musiktherapie ein Ansatz, den ich hier noch nicht hatte. Meistens texten Trilli und Trulli bereits vorhandene Schlager um, sie haben aber auch schon komplett neue komponiert (brrr).

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Behandlungsversuch: Trilli und Trulli singen ein bis zwei aufmunternde Sätze, und ich gebe meine hilfreichen Kommentare ab. (Für Neuleser: Kursive Begriffe führten arme, unschuldige Seelen über böse-böse Suchmaschinen in dieses Blog. Ich kann nichts dafür!)

Zunächst widme ich mich der großen Gruppe der Penispsychos. Ich weiß nicht, warum so viele mit diesem Thema hier bei mir auftauchen, aber so steht es geschrieben:

der dickste penis der welt / fußball penis / fussballer pimmel / fußballspieler+penis / kleiner schwanz italienisch / kleinster penis der welt / kostenlose kleine schwänze / monsterpenis-blondine-unglaublich / penisbilder nackt ohne haare / männer mit riesenpimmel / pimmel sarkozy / sexgeschichten riesenpenis / riesenschwanz cm dick story / vergrösserung der schwanz mit rasputins / kleiner oder großer pimmel / kleine männerpenise der welt / winzige kleine penise bilder schwänze

Trilli und Trulli: Ob lang, ob kurz, uns isses schnurz. Ob dünn, ob dick, immer schick…

Ich: Und das war nur ein kleiner Auszug zu diesem Thema aus den letzten Wochen! Dieses Penisgedöns scheint eine echte Marktlücke zu sein! Idee: Man könnte vielleicht welche herstellen, also so eine Art Luxusausführung, die batteriebetrieben… Moment mal eben, Telefon.

(Ja, guten Abend, Frau Berger… Wie, so etwas gibt es schon? Was? Nee, erzählen Sie doch nix, das hielt ich bisher immer für ein Küchengerät. Ich meine, bei dem Namen… Vibrator… Da steckt doch das Wort braten drin. Für Fisch wie Vi… Nicht? Nee, ich mag keinen Fisch… Ach so! Ob ich…? Nein, nein, das mit den Bienen und Blüten kenne ich, ich habe doch Apfelbäume im Garten! Auf Wiederhören!)

Vergesst das mit der Marktlücke! Bleiben wir bei der Welteroberung und beraten wir erst mal hier weiter, helfen ist wichtiger als Geldscheffeln. Zum Thema „kleiner schwanz italienisch“ lassen Sie uns auch heute Abend wieder herzlich den Dauerpatienten Berlusconi begrüßen. Buh-Rufe, bitte! Ja, bitte, Sie haben gleich eine Frage, Herr Berlusconi?

als wenn es für frauen nur den penis gäb

Trilli und Trulli: Schwanza für Mariaaa, Pinsel, der aus Träumen geboren…

Ich: Ja, reicht! Meine Ohren! Herr Berlusconi, eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie: Es ist natürlich nicht so! Charakter, Intelligenz, Humor usw. sind Frauen auch wichtig. Schlechte Nachricht: Leider können Sie auch auf diesen Gebieten nicht punkten!

kröte mit dem bösen blick

Trilli und Trulli: Auf der Krötenstraße nach Süden…

Ich: Heißt es nicht Krötentunnel? Egal. Eindeutig ist hier von aga80 die Rede, wenn er in diesem Blog liest, was für ein großartiges Elite-Team ich habe. Da kann er ja nur böse gucken. 😉

ich fotografiere mich selbst nackt

Trilli und Trulli: Ausziehen! Ausziehen! Ausziehen!

Ich: Ihr sollt nicht rumgrölen wie bei diesen Californian Dreamboys oder wie die heißen, Ihr sollt hier singen! Und zu Ihnen, Herr Berlusconi: Nein! Nicht hier!

3 sünden buddhismus

Trilli und Trulli: Auf der Alm da gibt’s koa Sünd…

Ich: 3 Sünden unserer neuen Religion SAP-Zen-Buddhismus: 1. Limetten klauen lassen (kann ganz einfach gesühnt werden, indem man neue besorgt. Außer, die Sünde wird von Rahm begangen, hier sind die Sühnevorschriften andere). 2. FCB gut finden. Geht gar nicht! Kann kaum gesühnt werden, es sei denn, man schwört dem FCB komplett ab, besucht 1000 Heimspiele des HSV und wirft alle FCB-Fanutensilien den Schweinen zum Fraß vor. Nur, dass die Schweine das nicht essen werden. Ist schon sehr schwierig. 3. Berlusconi gut finden. Eine Sünde, die eh nie vorkommt.

nackte frauen am wuseln

Trilli und Trulli: Komm wusel mit mir in den Morgen hinein…

Ich: Nein, Herr Berlusconi, ich weiß auch nicht, wo die wuseln. Mein Interesse an nackten Frauen ist — vorsichtig ausgedrückt — nicht so ausgeprägt wie bei Ihnen.

sau eule

Trilli und Trulli: Eulen sind Sauen…

Ich: Aber nicht EuleTM! Ich geb Euch gleich Saueule, Ihr Psychopathen! EuleTM ist eine Eule mit Stil und Puscheligkeit.

wer trinkt caipirinha

Trilli und Trulli: Brasilianischer Caipi ist nicht wie griechischer Wein, komm schenk mir ein!

Ich: Ich trinke Caipirinha. Haben Sie ein Gläschen über?

nackt autofahren großer penis

Trilli und Trulli: Ich will Spaß, ich will Spaß, ich geb Gas, ich geb Gas, ich will einen großen Penis, größer als Berlusconis…

Ich: T & T, DAS dürfte nicht schwierig sein. Und zum Hilfesuchenden: Öhm… Fällt mir gerade nix zu ein. Der nächste, bitte.

luca toni bayern wallpaper

Trilli und Trulli: Er schießt nicht ins Tor, ins Tor, ins Tor, sondern dahinter.

Ich: Sie sind schwer krank, aber geben Sie die Hoffnung nicht auf! Es gibt Beispiele für Heilung:

anti fcb / anti bayern

Ich: Sehen Sie?

katherina die grosse sexgeschichten / sexleben von katerina der großen

Trilli und Trulli: Auf der Mauer, auf der Lauer liegt eine große Zarin…

Ich: Falls Sie Katharina die Große meinten: Die hätte sicher einige solcher Geschichten zu erzählen gehabt, da sie jedoch nebenbei noch ihr Reich zu regieren hatte, konnte sie leider keinen Bestseller à la „Nichtganztrockengebiete“ schreiben.

gartenzwerg mit waffe

Trilli und Trulli: Adelbert, Adelbert, schenk mir einen Gartenzwerg, Adelbert, Adelbert, mit einem Schwert…

Ich: Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) beachten!

nacktschiessen

Trilli und Trulli: Peng-Peng, wo sind all die Cowboys hin?

Ich: Auch hier gilt: Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) beachten!

penis mit fotografiert

Trilli und Trulli: Knips-knips, zehn kleine Japaner…

Ich: Nee, nix Japaner, das war wieder Berlusconi, hat er ja oben schon angedroht. Macht aber nix, Berlu, das sieht man gar nicht! Ich kann’s aber auch wegpixeln. 1*1 Pixel reicht hier ja.

rahm-emanuel / rahm emanuel (mehrmals!!!!)

Trilli und Trulli: Komm, hol das Lasso raus, wir spielen Stabschef und Praktik…

Ich: Schon gut! Haaach, Rahmi! Was kann ich denn für Euch tun, liebe Suchenden? Soll ich erzählen, wie er mal einen verrotteten Fisch an einen Meinungsforscher geschickt hat? Oder besser die Story, wie er auf einen Tisch gesprungen ist, nachdem 2006 die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobern konnten, was im Übrigen hauptsächlich Rahms Verdienst war, also er sprang auf den Tisch und…

Trilli und Trulli: Geht das hier noch mal mit der Beratung weiter?

Ich: Ja, ja, schon gut. Jedenfalls: Rahm Emanuel ist der Mann, der Chuck Norris wie einen Schmusepophörer aussehen lässt, der Mann, der Baracks wichtigster Mitarbeiter…

Trilli und Trulli: Ich glaube, wir haben es verstanden!

Okay, okay. Aber noch zwei Bilder, ich muss für die Suchenden ja auch was tun! Hier verschmitzt grinsend:

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Und hier sieht man ihn konzentriert lauschend. Seht Ihr die Schatten unter seinen Augen? Alles, weil er so hart arbeitet.

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Haach, Raaaahmiii… Aua! Was sollte das denn, Ihr bekloppten Hühner? Das hat weh getan!

Trilli und Trulli: Tante Bertha hat gesagt, dass wir Dir mit der Stahlstange einen leichten Schlag auf den Hinterkopf geben sollen, sobald Rahmbilder auftauchen, weil Du ansonsten geistig wegtrittst, sagt Tante Bertha! Wobei — wir merken gar keinen großen Unterschied…

Ich: Alle in den Suppentopf! Alle! So, und weil’s gerade so schön passt, hier noch die nächste Psychogruppe rund um Sex und Erotik:

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Ich: Und so weiter und so fort. Aha, Trilli und Trulli hat’s die Sprache verschlagen. Ich sag mal: Macht doch, was Ihr wollt, Ihr Psychos. Aber als ich dann diesen Begriff vorfand,

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wurde mir doch etwas übel. Was soll das sein? Ein Porno mit Luca Toni? Entschuldige, lieber Suchender, aber der trifft doch nicht mal das Tor! Ja, ja, außer gegen Bielefeld, aber das auch nur, weil ihm gezeigt wurde, wie so ein Tor aussieht. (Ein Versehen! Es war nur ein Versehen!)

Diverse Hilfesuchende beschäftigen sich mit dem Thema „Cape“. Ich darf Euch alle an die Selbsthilfegruppe bei Welt des Wissens verweisen, ja? Ihr Lieben, macht Euch doch bitte zügig auf den Weg.

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Trilli und Trulli: Ca(r)pe diem! Ob mit ihr oder ihm!

Ich frage mich gerade, ob die Brüste nicht besser über dem Cape sein sollten, darüber denkt Ihr nun bitte erst mal nach, bevor Ihr weiter rumcapefetischistiert. Hätten wir vielleicht mal etwas ohne Sex? Bitte!

hunderassen caipi

Trilli und Trulli: Was macht der Hund im Caipiglas?

Ich: Hä?! Was soll das sein? Eine neue Züchtung? Ein Hund, der nach Limetten riecht? Seltsam.

schoko caipi

Trilli und Trulli: Ich will keine Schokolade! Ich will lieber einen Caipi!

Ich: Ich will beides, aber bitte keine Perversitäten wie Schokolade mit Limettengeschmack!

cartoon ich dachte, der wäre aus schoko

Trilli und Trulla: Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur, Du denkst, es ist Schokolade…

Ich: Und was war es wirklich? Mach’s nicht so spannend!

schwarzer riesenpenis

Ich: Hätte ich bloß nicht gefragt! Nein, T & T, das braucht Ihr nicht zu besingen.

wieviel bier passt in einen lkw

Trilli und Trulli: So viel Bier passt in einen LKW wie Fisch in einen LKW passt. Fisch ist gesund, Fisch hält uns klug und macht nicht rund.

Ich: Noch jemand eine Frage rund um Getränke?

wieviel liter passt in ein normales glas

Ich: In ein normales 5-Liter-Glas passen 5 Liter.

Trilli und Trulli: 5 Liter? Nie im Leben, lieber Dieter. Du hast viel mehr intus, Du redest nur Stuss…

Wie wäre es nun noch mit etwas Kultur?

songtekst das schonste dirdl auf der wel

Ich: Das Lied gibt es nicht. Hab’s recherchiert!

Trilli und Trulli: Gibt es wohl! Ist von uns. Der neue Hitparadenbrecher! Hör zu! — Das schönste Dirndl auf der Welt ist das, was dem Ulichen gut gefällt, denn er hat ganz viel Geld, und so kaufte er das schönste Dirndl der Welt, für den Luca Toni, der vorm Tor gern mal fällt, doch hey, hey, er trägt das schönste Dirndl der Welt…

Ich: Schnauze!!!! Ich meine: Ja, ganz… ähm… ohrenzerfetzend. Ich hätte jetzt gern mal etwas mit KULTUR!!!!

die blechtrommel oralverkehr

Trilli und Trulli: Wir bräuchten einen guten Trommler für unsere Musikgruppe. Wenn Euch da mal jemand übern Weg läuft…

Ich: In die Buchhandlung gehen. -> Buch kaufen. -> Buch lesen. -> Oralverkehr entdecken. Ich muss nun los. Brausepulver kaufen, mir ist da eine Idee gekommen, und ich habe ja auch noch mein Praktikum…

Trilli und Trulli: Wir lieben die Stürme, das brausende Pulver…

Ich: Ein kleines Abschiedslied gefällig?

Trilli und Trulli: Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Jeder Psycho jetzt schnell nach Hause geht, bevor der Zorn des Monsters ihn zur Tür rausweht!

Ich danke Trilli und Trulli für ihre Unterstützung, bin mir aber nicht sicher, ob ich diesen Behandlungsansatz fortführen sollte. Vielleicht nehme ich das nächste Mal Kassandra als Assistentin.

Trilli und Trulli: Wer gute Hühnchenrezepte kennt, darf sie behalten!

Qualitätsoffensive, Teil 4 oder 5

Wisst Ihr zufällig, der wievielte Teil der Qualitätsoffensive das ist? Habe natürlich nicht mitgezählt, aber Ihr seht, dass ich bemüht bin, Trudis Wünschen gerecht zu werden. Ab und zu. Manchmal. Wenn mir gerade danach ist. Letztendlich bin ich die künftige Weltherrscherin und nicht dieses durchgeknallte Huhn, das mittlerweile eine Selbsthilfegruppe mit dem schönen Namen „Trudi und die anonymen Moraliker“ gegründet hat. Ein „Moraliker“ ist übrigens die Steigerung eines Moralisten, wie ich mir sagen lassen habe, also jemand, der geradezu süchtig nach Moral ist. Trudi behauptet, dass sie auch den Papst in ihrer Gruppe hätte, was natürlich niemand wissen dürfe, deswegen „anonym“, aber ich habe den Eindruck, dass man diesem Huhn nicht alles glauben darf. Ich schweife ab.

Nachdem ich Euch mit dem Lasso-Cowboy-und-Indianertypen-Schlagerfuzzi gefoltert habe, möchte ich nun zum Ausgleich schöne Musik präsentieren.

Und dann war ja bei meiner Umfrage neulich durchaus auch Operninhalt gefragt. Nun bin ich kein Opernkenner, ich handele wie der Kulturbanause (der ich ja auch bin) schlechthin: Entweder ich mag die Musik oder nicht. Gucken wir uns also heute die Oper „Don Giovanni“ von Mozart an. Der Inhalt wird keine Gnade vor Trudis Augen finden, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es eine wunderbare Oper ist, die als Meisterwerk gilt. Inhalt: Don Giovanni ist ein Frauenverführer, der schon mal vergisst, mit welchen Frauen er in der Vergangenheit bereits Kontakt hatte, was nicht jede Frau gleichmütig aufnimmt, die gute Elvira ist jedenfalls verständlicherweise nicht amüsiert. Auch vor verlobten Damen macht er keinen Halt. Das geht auf Dauer nicht gut (wie langweilig wäre das für die Handlung!), und so trifft er eines Tages auf Donna Anna, die er verführen möchte (was sonst), dummerweise kommt ihm der Vater in die Quere, dieser wird im Zweikampf von Don Giovanni getötet. Das schlechte Gewissen plagt ihn nicht allzu lange, falls überhaupt, und so geht’s in der Handlung munter mit noch einigen anderen Frauen, die sein Interesse erregen, weiter. Trudi wäre entsetzt. Die Bezeichnung „Wüstling“ wäre in ihren Augen vermutlich noch zu milde. Das Ende würde ihr allerdings gefallen, das geht nämlich für Don Giovanni nicht gut aus, da er sich weigert, seinen Lebenswandel zu ändern.

Genug geschwafelt. Musik, bitte! Eine meiner Lieblingsarien:

Und zum Schluss noch ein bisschen was Sonniges — mit Dank an WeltdesWissens. 🙂

Ich bin dann mal auf’m Sonnendeck. Oder im Aquarium. Oder im Weißen Haus. Mein Kornfeld gießen.

Qualitätsoffensive, Teil 3 oder so

Habe ehrlich gesagt nicht mitgezählt, aber es ist mal wieder so weit! Trudi, komm her und guck zu! Extra für Dich!

Neulich in meinen Suchbegriffen:

kurzkritik der fänger im roggen

Na? Begeistert?

Trudi: „Der Fänger im Roggen“? Was ist das? Hört sich sympathisch an. Roggen ist ja Getreide, und als Huhn kann ich dazu nicht nein sagen.

Ich: Was das ist? Mensch, Trudi, ich dachte, das kennst Du, so als belesenes Hühnchen! Das ist ein Buch, und zwar ein gutes! Apropos Getreide, dann ist das hier wohl Dein Lieblingssong? (An alle anderen: Nicht klicken! Hört auf meine Warnung! Das Klicken dieses Links gefährdet Ihre Gesundheit mehr als das Quarzen von tausend Zigaretten und das Lesen dieses Blogs!!! Wirklich! Und falls Sie doch klicken, halten Sie sich wenigstens die Ohren und Augen gut zu!)

Trudi (nachdem sie geklickt hat): Ihgitt! Ich will das Korn noch essen, der Gedanke, dass dieser Typ darin rumgelegen hat, vermiest mir den Appetit total!

Ich (vor mich hinsinnierend): In Washington gibt es glaube ich keine Kornfelder. Memo an mich: Rahm im Sommer hierher einladen, hier gibt es ja genug Felder…

Trudi: HALLO? Hören Sie mir noch zu????

Ich (aufgeschreckt): Hm, was? Ja, ich bin voll bei der Sache. Wo war ich? Ach ja, bei der Kurzkritik. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, kann ich jetzt gehen?

Trudi: Ich glaube nicht, dass Kurzkritiken sooo kurz sein dürfen!

Ich: Na gut. Der 16-jährige Holden Caulfield ist kurz davor, mal wieder von einer Schule zu fliegen, weil er die Ausrüstung des Fechtteams in der Bahn liegen gelassen hat und auch seine Noten nicht entsprechend sind. Kleines Schusselchen. Anstatt den Rauswurf abzuwarten, entschließt er sich, von selbst zu gehen, nachdem er vorher noch ein bisschen Zoff mit Mitschülern hatte. Danach streift er drei Tage lang durch New York. (Gibt es in NY Kornfelder? Wäre nicht so eine weite Reise für Rahm. Ich gehe mal eben recherchieren…)

Trudi: HALLO!!!! Es gibt keine Kornfelder in New York. Geht’s nun bitte mit der Kurzkritik weiter? Ich fasse es nicht!

Ich: Ja. Wo war ich? Ach so… Holden ist ein Mensch, den viele als „Verlierertypen“ bezeichnen würden, aber er ist ein sympathischer Charakter, weil er Mitgefühl zeigen kann und häufig ziemlich eigensinnig handelt. Ich mag das. Er kommentiert viele Handlungsweisen seiner Mitmenschen kritisch, das Buch ist in einem teilweise recht flapsigen Stil geschrieben, was die Schilderungen aus jugendlicher Perspektive echt wirken lässt. Ist schon recht ein paar Jährchen her, dass ich es gelesen habe, hat mir wie gesagt sehr gut gefallen. Der Vollständigkeit halber hier noch der Autor: J. D. Salinger.

Trudi: Und was hat es nun mit der Erwähnung des leckeren Getreides auf sich? Behalten Sie die wichtigsten Informationen doch nicht immer für sich!

Ich: Das ist in der Tat eine wichtige Stelle im Buch. Und nun hilft Dir wohl nur, zum Regal zu gehen, schön zu suchen, weil meine Bücher leider nicht sehr gut sortiert sind, und dann selber zu lesen. Apropos Korn, was hältst Du eigentlich von den Mustern, die ich damals mit Hilfe meines Raumschiffes auf der Suche nach einer schönen Heimat in den Kornfeldern hinterlassen habe? Die waren doch hübsch, oder? So, nun habe ich en passant ein weiteres Rätsel der Menschheit erklärt. Ich bin sooo gut.

Trudi: SIE waren das? Die Menschheit rätselt seit langem, woher die Kornkreise stammen, und dann DAS? Eine durchgeknallte Außerirdische von Knäcke IV?

Ich: Ist Dir die Ursache zu langweilig? Das tut mir leid… Ich gebe zu, dass ich die Erklärung, dass es sich um Scherzbolde handelt, auch viel spektakulärer finde. Und nun geh lesen. Mir ist eben die Knalleridee überhaupt gekommen: Ich pflanze ein Kornfeld im Garten des Weißen Hauses an, da ist mehr als genug Platz. *singt* Ein Bett im Kornfeld, denn es ist Sommer… schalalala… kenn den Text nicht… mit Rahm, lalalala…

Trudi: Ich fass es nicht! Gnädiger Gott aller Hühner, Großer Gagack, sei mir gnädig! Wo bin ich hier bloß gelandet?!

Berthas brillante Beratung

Liebe Besucher des Wahn- und Irrsinns,

wie Ihr fast alle wisst, hat sich die Dicke Bertha bereiterklärt, mir bei der Ratgeberrunde (= Ratsuchende, die über Google & Co. hier stranden) zu helfen. Wie ich sie kenne, wird sie eh das komplette Kommando…

Bertha: So, lasst uns anfangen! Hopp, hopp, alle im Kreis aufstellen! Sie, was haben Sie für ein Problem?

alternativtext ein vogel wollte hochzeit

Ich: Ein Hochzeitspaar wollte…

Bertha: Ja, sehr schön, aber ich möchte doch darum bitten, die wunderschönen alten Volkslieder nicht umzudichten! Der Nächste, bitte!

aus dem leben einer praktikantin

Ich: Davon könnte ich berichten. Es war spät abends, als…

Bertha: Sie sehen, dass Praktikantinnen auch spät abends noch arbeiten müssen! Ein hartes Los! Lernen Sie lieber gleich was Vernünftiges!

barack obama welpe

Bertha: Barack Obama ist kein Welpe, sondern der Präsident der USA. Was lernt die Jugend heute eigentlich in der Schule?

barbie angie

Ich: Gibt es. Aber in Barbie-, nicht in Angiemaßen. Ich sehe den Sinn nicht…

Bertha: Ah, geh weg mit diesen Hungerhaken!

bayern logo nur vom fc bayern

Ich: Aber nur mein modifiziertes! Hier irgendwo im Blog. Suchen!

betrunkene weihnachtsfrauen

Bertha: Sie sind zu spät dran. Demnächst gibt es die bekifften Osterhasen!

bierkrug feste druff

Ich: Wo ist Herr Berlusconi? Sonst isser immer hier!

fast nackt bei lilabe

Ich: Feigling. Nur ganz nackt zählt!

erotische geschichten riesenpenis

Ich: Oh, darf ich? Es war spät abends im Weißen Haus, als das Telefon…

Bertha: Ach, wenn ich da an meinen Hahn Krummkamm denke… Der Hühnergott habe ihn selig! Das war ein Hahn!

erotische regencape geschichten

Ich: Dazu kann ich nichts beitragen. Ist bei Outdoorsex (sorry, Roland) vielleicht manchmal ganz nützlich, ein Regencape dabei zu haben.

Bertha: Das ist doch nur was für Weichfedern!

erotische fotos nackt in der wanne

Bertha: Passen’s aber auf, dass die Fotos nicht nass werden. So was passiert in der Wanne leicht mal!

findet jemand hier seine körpergröße

Ich: Ach kommt, Leute, einige habe ich hier schon verraten. Kann ja nix dafür, dass Sie nicht Barack Obama sind. Ansonsten würden Sie hier nämlich durchaus Ihre Körpergröße finden!

folgen treibhaus

Ich: Taxifahrer, folgen Sie dem Treibhaus unauffällig!

frau und mann im bett

Ich: Skandal. Gibt es das wirklich? Ich bin entsetzt!

grusskarte nackt

Bertha: Zieh Dir gefälligst was an, Schlampe, hier ist ein Briefkuvert!

hier meine frau nackt die bilder hier

Ich: Sie lügen doch, hier sind keine Bilder von Ihrer Frau, Herr Sarkozy. Wenn ich auch verstehen kann, dass Sie sie gern mal wieder nackt sehen würden.

hund witz

Ich: Ach, wieder ein schlechter Border-Collie-Witz? Fragt der eine Border Collie den anderen: Was ist dümmer als ein Berlusconi? Sagt der andere Border Collie: Zwei Berlusconis.

Bertha: Die Witze sind wirklich abgrundtief schlecht!

können hunde segelohren bekommen

Bertha: Wenn man sie mit einem Segelschiff kreuzt, sicher das.

lucius malfoy nackt

Ich: Den Wunsch kann ich durchaus nachvollziehen, aber…

Bertha: Ich habe ihn gefragt, er ist nicht dazu bereit! Der Nächste!

macintosh schulungsrechner vorbereiten

Bertha: Am besten mit einem motivierenden Wallpaper, das verkündet: „Nicht für das Leben, für die Firma lernen wir! Und wenn Sie nicht aufpassen, dann ganz schnell Hartz IV!“

männer mögen frauen die gerne dirndl t

Bertha: Die Genforschung arbeitet daran, Geschmacksverirrung zu heilen. Bleiben Sie hoffnungsfroh!

mit excel prozent rechnen auswerten

Ich: Geht nur, wenn Du die Formeln kennst. Hör auf, Dein Excel anzuflehen, es bringt doch nix!

nackte hässliche weiber

Ich: Ich bin aber nur eine, und nun?

nackte luder in grauen haaren

Bertha: Meine Güte, kauf den Ludern doch mal ’ne ordentliche Decke, Geizhals!

penis basteln

Ich: Mensch, Berlusconi, da sind Sie ja endlich! Wo ist mein Bierkrug?

penis tropft wenn ich einen nackten mann

Ich: Gucken Sie doch mal den Herrn Berlusconi an. Und? Problem vorbei? Gut, nech?

prachtvoller penis foto

Ich: Memo an mich, Digitalkamera mit ins Weiße Haus nehmen.

reicher junggeselle sucht frau

Bertha: Aber doch nicht hier! Schmeißen Sie sich in Ihren Ferrari und klappern Sie ein paar Clubs ab.

reife-ehefrau-sucht-dicken-pimmel.com

Ich: Die URL gibt es nicht. Jetzt kaufen!

riesenpenis der passt ja gar nicht

Bertha: Dann wechseln Sie das Gummipuppenfabrikat!

Ich: Oder kommen Sie mal vorbei. Lucius Malfoy kennt einen hervorragenden Verkleinerungszauber.

rübenbrei tv

Ich: Boooaaah, sind wir schon berühmt, man sucht nach uns!

sap irrsinn

Ich: Ja, SAP ist auch ziemlich berühmt.

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Bertha: Wer ist von Zwergen? Die kenne ich nicht, ist das alter deutscher Adel? Und dann solche Videos?

verkleidung monster unterm bett

Ich: Das Grandiose daran ist: Ich brauche mich nicht zu verkleiden, sondern nur unters Bett zu legen. Klasse, oder?

wart ihr alle schön brav? nööö

Ich: Dooooooch.

wer fotografiert mich weib nackt?

Bertha: Ein Fotograf könnte den Job übernehmen!

wer ist die elite der welt

Ich: WIR. DAS ELITE-TEAM!!!

Bertha: Und Ihre Hühnerschar nicht zu vergessen!

berlusconi, penisverlängerung

Ich: Ja, weiß ich doch, Herr Berlusconi. Aber zum 1000. Mal: Hier ist nicht rasputinxxl. Wirklich nicht.

böse logos

Ich: Bayern-Logos. Definitiv.

thorsten havener nackt

Ich: Das ist doch dieser Gedankenleser. Trudi kann auch Gedanken lesen, aber viel besser. Neulich hat sie in meinen Gedanken gelesen, dass ich an Rahm gedacht habe.

Bertha: Das ist ja auch nicht schwierig! Man kann zwischen Nougat, Caipi und Rahm wählen, die Trefferwahrscheinlichkeit ist da ziemlich hoch!

barack obama welteroberung

Ich: Nicht ganz. Er ist zwar ein Helfer, aber die Welteroberung steht mir zu. Oder alternativ EuleTM wegen der Puscheligkeit.

blasen schweinkram cartoon

Bertha: Geht es hier um eine Blasenentzündung? Das tut bannig weh! Darüber macht man keine Cartoons und keine Witze!

pimel

Bertha: Das heißt Primel! Jetzt in jedem Pflanzengeschäft! Aaah, Frühling, endlich!

große penisse in bildern

Ich: Tusch! Der erste Suchende, der den Plural von Penis korrekt schreibt.

40 cm riesenschwanz

Bertha: Ach was! Sie haben doch weiter oben gehört, was passiert. Das passt dann alles wieder nicht, und Sie jammern uns die Ohren voll!

„blau, blau, blau blüht der enzian“+not

Ich: Hilfe, hören Sie sofort auf zu singen! Folter!

Bertha: Deswegen wohl auch der Hinweis auf die „Not“ am Ende…

tom beck kurzer penis

Ich: Sie sind ja mies, das hier rauszuposaunen. Bitte lassen Sie das hier in der Öffentlichkeit. Wir haben Stil!    *flüsternd* Aber doch nicht so kurz wie der vom Berlusconi, oder?

geflügelausstellung 29. märz 2009 baye

Bertha: Immer diese Federnbeschau! Das finde ich nicht richtig, es reduziert uns auf unsere äußeren Merkmale!

murmelchen

Ich: Mensch Murmelchen, Du bist berühmt! Daraufhin eine gemurmelte Weisheit? Bitte!

Murmelchen: Die dümmsten italienischen Politiker haben die kleinsten Dödel. Und nun lass mich schlafen!

site:fellmonster.files.wordpress.com ero

Bertha: Entschuldigen Sie, aber auf dieser Seite nach Erotik zu suchen, ist völlig schwachsinnig! Das wäre so, als würden Sie versuchen, aus Pudding Stahl herzustellen.

Ich: Warum ist mein Stahl so grün und schmeckt nach Götterspeise? Experiment fehlgeschlagen.

keller zitterspinne

Ich: Eine? Viele! Und die sind toll, haben gerade wieder einer Winkelspinne den Garaus gemacht. Ich liebe meine Zitterspinnen.

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Ich: Den Unterschied würde man auf dem Fußballplatz eh kaum merken. Treffen beide nicht das Tor.

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Ich: Oha, eine neue Kampagne unseres Konkurrenten? Memo an mich: T-Shirts mit unserem Motto drucken lassen.

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Ich: So eine Verzweiflung, Herr Berlusconi? Ihnen ist aber schon klar, dass das nur eine virtuelle Vergrößerung… Dann doch nicht? Ach so, ja dann vergessen wir das.

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Ich: Lt. Bernd ist Bielefeld zwar die ödeste Stadt der Welt, aber, Herr Berlusconi, selbst dort werden die Frauen nicht auf Sie fliegen. Geben Sie es auf!

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Ich: Was für ein grandioser Suchbegriff! Lecker! Also der Nougatriegel natürlich nur.

wie bildet man plural von „der wahn“

Bertha: Gar nicht. Aber wenn Sie eine Steigerung suchen, trifft „Fellmonsterchen“ es ganz gut.

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Ich: … würgs…

Bertha: Haltung bewahren!

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Ich: Ah, gut, dass Sie so schnell kommen konnten. Dass Sie nackt sind, ist mir völlig egal. Sehen Sie den kleinen Italiener da? Meucheln Sie! Schnell!

Bertha: Für heute beenden wir unsere Ratgeberrunde! Ich muss mich um die Meuchelmörderin kümmern, bevor sie sich selbst meuchelt, weil sie einen schlimmen Lachanfall beim Anblick von Herrn Berlusconi bekommen hat. Die Chefin ist heute leider außerstande, einige warme Abschiedsworte an Sie zu richten, liebe Patienten. Ich wünsche Ihnen — auch im Namen unserer künftigen Herrscherin — gute Besserung. Und denken Sie immer daran: Suche ist der erste Schritt zur Selbstfindung! Gute Nacht!

Aus dem Westen was Neues

Ihr erinnert Euch bestimmt noch, wie ich neulich ganz selbstlos für Trudi Nachwuchs organisiert habe. Daraufhin entschuldigte sie sich und verabschiedete sich für einige Zeit. Sie wurde im Westen gesichtet, u. a. in Düsseldorf. Und nun ist sie wieder da — aber nicht allein.

Trudi: Hallo, ich bin wieder da! Und ich habe etwas mitgebracht! Kennen Sie die Dicke Bertha?

Ich: Die Krupp-Kanone? Natürlich. So was hast Du ja wohl nicht hier angeschleppt? Das ist total veraltete Technologie, damit erobert man heutzutage nicht mal mehr Bielefeld!

Trudi: Doch nicht das Kriegsgerät! Allerdings war ich in Essen, das stimmt. Ich habe dort Verwandtschaft! Und nun raten Sie mal, wen ich mitgebracht habe: Meine Tante Bertha!

dicke_bertha

Ich: Oh… Hallo, Bertha.

Bertha: Guten Tag. Ich freue mich, Ihre Bekanntschaft zu machen!

Ich: (Höflich ist sie ja…) Und wer sind die ganzen anderen Hühner, die Sie im Schlepptau haben?

Bertha: Meine Familie! Ich kann doch die Bagage nicht allein lassen. Die landen sonst womöglich im Suppentopf!

Ich: Wir sind hier eine Welteroberungszentrale und kein Hühnerhaufen.

Trudi: Bertha wird mir bei der Erziehung Kassandras zur Hand… zum Flügel gehen. Sie hat, wie Sie sehen, eine sehr große Familie und somit reichlich Erfahrung!

Ich: Jaaa… Ich freu mich. Und Aga sicher auch wegen der Ablenkung. Sie können hier wohnen, aber Sie dürfen meine Welteroberungspläne nicht behindern, und außerdem habe ich da dieses Praktikum im Weißen Haus, das meine volle Aufmerksamkeit…

Bertha: Das ist mir bekannt! Trudi hat mir alles erzählt. Ich bin sicher, dass ich Sie in vielerlei Hinsicht unterstützen kann! Zum Beispiel diese Psychoberatung, die Sie regelmäßig abhalten, so was liegt mir im Blut, die nehme ich Ihnen ab, egal, ob Schweinkram oder nicht. Trudi ist da etwas sensibel, aber mir ist nichts Menschliches und Säuisches fremd! Wollen wir uns gleich darum kümmern? Hier hat sich ja schon wieder einiges angesammelt, so geht das nicht! Wie ich immer sage: Je eher daran, desto eher davon! Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen! Lasset uns den Stahl zum Kochen bringen!

Trudi: Aber Tante Bertha! Ich versuche hier für Niveau zu sorgen, ich…

Bertha: Papperlapapp, rede nicht um die heiße Schmelze herum, sondern kümmere Dich um Dein Küken! Jetzt ist Fütterungszeit! Denk immer an die richtigen Zutaten, das ist wie bei der Stahlerzeugung!

Ich: Trudi, nicht das Koks verfüttern, das hast Du falsch verstanden! Nix kann man hier offen liegen lassen. Ich glaube, ich werde jetzt schnell die zwei Limetten verarbeiten, die hier noch rumliegen, bevor die auch in Kassandras Magen landen.

Bertha: Aber danach Psycho-Palaver! Den Menschen muss geholfen werden!

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Tja, da dachte Trudi also, dass sie ihrer Tante die Kükenerziehung aufhalsen könne, aber der Schuss ist wohl nach hinten losgegangen, statt dessen hat sie nun unter Berthas strengem Regiment zu leiden.

Ich habe übrigens mein Praktikum im Weißen Haus verlängert… Und in der Irrenanstalt fallen auch ziemlich viele Überstunden an. Ich werde also in nächster Zeit eher weniger in der Welteroberungszentrale anzutreffen sein.

Und nun noch eine kleine Umfrage. Dieses Mal mit Mehrfachnennung. 🙂


Trudi braucht…

Kalle hat ein Stöckchen vorbeigebracht, das ich vor einiger Zeit schon hatte. Da sich seitdem bei mir nichts Nennenswertes geändert hat, lasse ich Trudi mal ermitteln, was sie laut Google denn so braucht. Die Regeln sind einfach: In der Suchmaschine „Name braucht“ eingeben.

Also erzähl mal, Trudi.

  1. Aber Trudi braucht sich nicht zu schämen. Manchmal schäme ich mich aber für den Schweinkram hier! Ich arbeite dran, dass die Chefin mehr Niveau bietet, aber das ist schwierig!
  2. also trudi braucht nun wirklich keinen text, die ist ja wohl nur süß! Diese Behauptung reduziert mich auf meine Äußerlichkeiten. Das finde ich nicht in Ordnung, du!
  3. Trudi braucht den Arm fast nicht mehr herunterzunehmen. Ich bin ein Huhn. Ich habe Flügel. Keine Arme! Ich bin nur manchmal eine ganz Arme!
  4. Trudi braucht auf Dauer Freigang. So etwas Ähnliches stand bei Kalle auch. Vielleicht habe ich einen Seelenverwandten gefunden.
  5. Trudi braucht täglich ein Herztablettchen und kann auch nicht mehr so gu laufen, aber sonst ist sie noch ganz schön frech Was? Ich bin bei bester Gesundheit! Hören Sie auf zu grinsen, Chefin!
  6. Trudi will nicht nur reisen, sondern gleich die ganze Welt erobern.Verdammt, bist Du mal still! Nun hast Du mich verraten!
  7. Trudi braucht ein Zuhausegefühl, die Gewissheit, ohne Einschränkung geliebt zu sein… Ja, das bin ich, da erkenne ich mich wieder. Ganz das zarte Gemüt!
  8. meine Trudi braucht gleich harnen , bitte! Nein, ich muss jetzt nicht.
  9. Trudi braucht auch unbedingt mal zwei Tage zum ausspannen… Das glaubt man! Seitdem ich Kassandra habe (mein Küken), erst recht!

Mehr gibt Guglhupf nicht her. Ich bin fertig. Ja, Sie möchten natürlich noch einen Kommentar abgeben, Chefin?

Ich will ja nichts sagen. Doch, möchte ich natürlich doch! Trudilein, das Zitat mit „Trudi braucht sich nicht zu schämen“ stammt aus dem Buch „Die Tochter der Wanderhure“. Du hast Schweinkram in dieses Blog gebracht! Schäm Dich. *gnihihi* Erzähl uns ruhig genau, was im Weinrausch zwischen Dir und Georg vorgefallen ist. Ich schmeiß mich weg…

Unglaublich, was man mir hier unterstellt! Wie hält man es in der Irrenanstalt und im Weißen Haus bloß mit Ihnen aus? Unbeschreiblich! Ich gehe! Und wenn ich wieder da bin, möchte ich zumindest einen Artikel lesen, der ansatzweise meinen Niveauvorgaben entspricht!

Helft Trudi — Ergebnis und Action

Vor einigen Tagen klagte Trudi ihr Leid. Langeweile überkam sie, nirgends Träume zum Analysieren. Daraufhin stellte ich eine Umfrage ein, in der ich Euch fragte, was Rahm Emanuel träumt. Hier das Ergebnis:

12 Teilnehmer haben sich beteiligt.

Keiner traut Rahm zu, von XXL-Caipi zu träumen. Auch dass er selbst US-Präsident werden will, mag ihm keiner unterstellen. Immerhin 2 Wähler glauben, dass er von Regencapes träumt. 3 Personen meinen, dass der Wunsch nach Hühnerfrikassee in seinem Unterbewusstsein schlummert. (Sehr zu Trudis Entsetzen! Sie will immer noch wissen, wer das war!) Überzeugender Spitzenreiter, in der Politik würde man von absoluter Mehrheit sprechen, ist der Punkt „erotische Aktivitäten“.

Ich übergebe an Trudi.

Trudi: Ich möchte zunächst betonen, dass es mir vor allem darum geht, dass mein Praktikant deGünn, übrigens ein recht begabter Assistent, etwas bei mir lernt! DeGünn, was fällt uns zuallererst auf? Genau. Uns fehlen Details. Dieser Mann träumt also von erotischen Aktivitäten. Wir brauchen mehr  Informationen für eine Tiefenanalyse. Mit wem? Welche Stellungen? Holt er sich beim Kamasutra-Üben Zerrungen oder…

Ich: Entschuldige die Unterbrechung, aber Rahm holt sich doch keine Zerrungen! Der Mann ist sehr gelenkig, eben ganz der ehemalige Balletttänzer. Und was heißt hier eigentlich „Üben“???

Trudi: Ich konstatiere: Der Mann ist sportlich, aktiv, intelligent, sieht gut aus usw. usf. Er ist also das krasse Gegenteil von Ihnen. Darf ich nun meine Analyse fortführen? Geben Sie mir lieber Einzelheiten des Traums!

Ich: Trudi, das ist doch nur eine Übung. Du kannst Dir selbst ein Szenario ausdenken. Wenn Du möchtest, kann ich aber gern meine Geschichte von neulich weitererzählen. Die, als Rahm mich spät abends anrief und in sein Büro gebeten hatte.

Trudi: Nein. DAS WILL HIER NIEMAND HÖREN! Aber wenn es unbedingt sein muss, tun wir mal so, als würden Sie in dem Traum eine Rolle spielen. Also, DeGünn: Stellen wir uns vor dass… erotische Aktivitäten zwischen diesem Rahm und unserer Chefin stattfinden. Damit wissen wir genug. Diese Interpretation wird ein Kükenspiel. Aber für unseren ersten gemeinsam analysierten Traum ist etwas Einfaches genau richtig.

Ich: Dann mal los!

Trudi: Wir können die Analyse dieses Traums sogar in dem Standardwerk Träume treffend deuten nachlesen. Autorin bin selbstverständlich ich. Übrigens ist das Kapitel „Träume mit erotischem Inhalt im Zusammenhang mit dem Fellmonster“ das bei weitem umfangreichste.

Ich: Das hört sich verdächtig schmeichelhaft an…

Trudi: Nicht ganz zufällig befindet sich der Text in der Rubrik „Alpträume“ und umfasst allein 431 von insgesamt 890 Seiten. Bring das Buch doch bitte mal her, deGünn. Vielen Dank. So, hier steht’s. Wer von Sex mit dem Fellmonster träumt, erleidet den schlimmsten aller möglichen Alpträume!

Ich: Hat jemand mein Buch ‚Hühnersuppenkochrezepte für Beginner‘ gesehen?

Trudi: Der Träumende, oder sollte ich in diesem Fall besser von Opfer sprechen, wird von fürchterlichen Ängsten im Unterbewusstsein beherrscht. So fürchtet er den GAU in mindestens zwanzig Kernkraftwerken gleichzeitig, den Ausbruch sämtlicher Vulkane auf der Erde, eine Invasion von Berlusconi-Klonen und die Wiederkehr aller als besiegt geltenden Seuchen.

Ich: Hört sich ein ganz klein wenig negativ an…

Trudi: Da haben Sie recht, das ist bei weitem noch nicht alles! Das sind nur einige seiner politischen und globalen Ängste, und die sind nichts, ich betone: NICHTS, im Vergleich zur persönlichen Hölle, die der Mann durchschreitet. In seinen schlimmsten Phantasien wird das Opfer in die tiefsten Tiefen des Hades geschleudert und von Zerberus, dem Höllenhund, in kleine Stückchen gerissen. Zeus schleudert Blitze im Sekundentakt auf den armen Mann und trifft jedes Mal; im Hintergrund singen die Erynnien Schmählieder in den höchsten Tönen.

Ich: Ich hole den Suppentopf. Hühnersuppe! He, hat jemand meinen Suppentopf gesehen?

Trudi: Den habe ich zu Pflugscharen verarbeitet! Gemäß Murmelchens Motto: „Suppentöpfe zu Pflugscharen! Bratpfannen zu unförmigen Metallklumpen!“ Außerdem können Sie doch gar nicht kochen! Weiter im Text: Hermes verfolgt den armen Träumenden mit tausend Rechnungen, und es gibt kein Entrinnen. Oder sollte ich sagen Entrahmen? Haha, kleines Wortspiel, gacker-gicker. Muss auch mal sein. DeGünn, nie den Humor außer acht lassen, aber immer mit Stil.

Ich: Ich bin mal kurz weg, muss was organisieren…

Zwei Stunden später. Ich betrete erneut das Büro in der Welteroberungszentrale. Trudi zählt noch immer grauenhafte Geschehnisse auf. DeGünn wirkt auf mich ein klein wenig müde, hält sich aber wacker.

Trudi: Thor verfolgt den armen Rahm mit seinem Hammer und trifft besser als Stürmer vom FCB. Außerdem fürchtet Rahm die Flüche sämtlicher Pharaonen… Puh, durchhalten, deGünn, es sind nur noch 23 Seiten!

Ich: Trudi. Allerliebste Truuhudiiii! Ich habe hier etwas für Dich!

Trudi: Was denn? Ich bin total erschöpft, kommen Sie mir bloß nicht wieder mit Ihrem Kochunsinn. Sie erkennen den Herd doch nicht mal, wenn Sie davor stehen.

Ich: Nein, nichts mit Kochen. Ich darf Dir gratulieren. Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!

Trudi: Nachwuchs? Ich verstehe nicht ganz…

Ich: Voilà! Frisch für Dich und in Deinem Namen adoptiert!

trudiskuken

Trudi: Was ist DAS?

Ich: Es ist laut. Es ist immer hungrig. Es braucht ungeteilte Aufmerksamkeit. Es ist ein KÜKEN. Es ist DEIN KÜKEN. Das ist alles juristisch abgesichert. Du darfst nun Mutterfreuden durchleiden… ich meine natürlich erleben, und ich erlaube Dir sogar, ab und zu darüber zu bloggen. Das wird bestimmt ganz niedlich. *gnihihihi* Dass Du durch Deine neuen Pflichten weniger Zeit für Traumanalysen und vor allem Qualitätsoffensiven haben wirst, verstehe ich, und als familienfreundliche Arbeitgeberin habe ich Deinen Arbeitsvertrag bereits auf Teilzeit umgestellt. Ist natürlich auch mit einer Gehaltsverringerung verbunden. Die Kleine heißt übrigens Kassandra und fiel im Kükengarten vor allem durch pessimistische Prognosen auf. Ihr werdet Euch hervorragend verstehen! Ach ja, Du müsstest ihre Holzpferdphobie behandeln, als psychologisch geschultes Huhn dürfte Dir das ja keine Schwierigkeiten bereiten. Kostet halt ’ne Menge Zeit, tja, das Leben ist keine Hafertorte.

Trudi: DeGünn, ich hoffe, Du bist gut im Kükensitten? Ich muss für einige Stunden weg, um mich um etwas zu kümmern. Keine Sorge, ich werde wiederkommen!