Wunscherfüllung



Neulich in meinen Suchbegriffen:

hässliche dirndl

Dem Suchenden kann geholfen werden. Bitte schön. Da stimmt einfach alles: Die rosa-grüne Farbkombination, die Rüschen, das Muster mit den scheiß Herzchen, denn auch bei Dirndl-Designern hat sich herumgesprochen: Nie die scheiß Herzchen vergessen!

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(Das Dirndl haltende Händchen ist übrigens nicht von mir, sondern von einer hilfreichen Kollegin, mit der zusammen ich dieses Kleinod entdeckte.)

Schlaaand-Monster

Die Aufregung in der WEZ wächst, bald tritt Schlaaand gegen Frankreich an. Hier sehen wir den Monsterfanclub kurz nach dem Spiel gegen Italien — total erschöpft.

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Das Schlandal, das schwarz-rot-goldene Monster im Hintergrund mit den Tentakeln ist mir bekanntlich von irgendeinem fernen Planeten zugelaufen und kann Stärkungsstrahlen an die deutsche Mannschaft schicken. Die Frage ist nur, wie viel Energie noch übrig ist, denn das Schlandal (vermutlich eine Frau) hat gegen Italien alles gegeben und ist trotz mehrerer Stärkungs-Caipis immer noch ausgelaugt. Davor sehen wir BOZILLA, der sich müde an Schlandal lehnt. Das blaue Teil ist ein kleines Fashion-Monsterchen, welches mehr damit beschäftigt war, von seinem Hut zu schwärmen, als das Fußballspiel zu verfolgen. Hier eine Großaufnahme, es bestand darauf:

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Glitzer, glitzer und Schleifchen, alles dran, was ein Fashion-Monsterchen glücklich macht. Morgen nun also das in meinen Augen vorgezogene Endspiel. Die Franzosen sind anscheinend nun richtig ins Rollen gekommen und haben ihre Nervosität und Anspannung gegen Island endgültig verscheucht. Deutschland mit mehreren Ausfällen. Ich bin gespannt und skeptisch. Werde Schlandal vorsichtshalber noch einen XXL-Caipi kredenzen, nach dem alten Monstermotto viel hilft viel.

Mir hilft momentan in der Anstalt vor allem folgendes Motto, welches ich mir hin und wieder ins Gedächtnis rufe, aber nur so ca. 100 x pro Tag, also alles im grünen Bereich:

lächle

Gute Nacht und auf einen spannenden Fußballabend! Für Fußballnichtmöger: Bald ist es vorbei und überstanden. 🙂

Zu hoher IQ?



Kein Problem, der wird einfach weggeschnitten, wenden Sie sich dazu an IQ-Cut, die schaffen das. Und schon können Sie mit niedrigem IQ herrlich ignorant z. B. bei Montagsspaziergängen mitgehen. Ist das nicht toll? Zu hoher IQ nervt nur — dieses ständige Denken und so… Zeitverschwendung, wo man doch den ganzen Tag mit RTL II verbringen könnte.

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Das folgende finde ich allerdings gar nicht schön. Hey, meine tolle Metallfrisur! Die kommt nicht weg! Einmal mit dem Kopf schütteln, schon hat man mindestens 2 Gegner niedergeschlagen, und das alles nur mit „Haaren“. So was wirft man doch nicht weg!

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Das ist so traurig!

 

Ein Hilferuf erreichte dieses Blog:

Spam_Driving_him_mad

Ich bekomme nie Spamkommentare, immer nur so liebe wie Deine. Ich bin betrübt, dass Dich die Spammer in den Wahnsinn treiben, kann Dir da aber gar nicht weiterhelfen. Dass Dein Blog so ähnlich ist wie meins, freut mich aber. Ich dachte immer, ich sei allein mit meiner exzellenten Art des Bloggens.

In der Vorschau sehen wir, worum es in dem Blog geht:

aehnlichwiemeinBloghahahaha

Jacken! Mode! Fashion! Meine Güte, das Blog ist meinem ja wie aus dem Gesicht geschnitten! Seelenverwandtschaft neu definiert! Ich zeige hier ja andauernd Jacken. Hier! Der Beweis!

FashionBerndis

Das trägt das moderne Brot von heute! Natürlich Kunstpelz, ist ja klar.

Hachz, Mode-Content, gibt es was Schöneres?

Eure Fashion-QUEEN wünscht Euch eine gute Nacht!

Monströse Presseschau (1)

Eine neue Serie im Blog. Ich werde in unregelmäßigen Abständen oder vielleicht auch gar nicht einige Zeitungsmeldungen kommentieren, natürlich nur das Wichtigste vom Wichtigsten. So seid Ihr für jeden Small und Big Talk künftig bestens gerüstet.

Schauen wir als erstes mal eine Meldung aus der Weltgazette „Bergedorfer Zeitung“ von vor ein paar Tagen an.

Die Diddlmaus ist Geschichte!

Das als solches ist nicht die riesengroße Nachricht, auch wenn Depesche-Boss Schiötz das Aus der Maus bedauert:

„Was mir unverständlich ist, ist die Entwicklung, dass Diddl bei Kindern und Jugendlichen heute kaum noch eine Rolle spielt.“

Viel wichtiger ist, was uns der Firmenchef sonst noch so verrät:

„Wir haben neue Figuren erarbeitet und mit denen auch Erfolg.“

Heißt genauer: Die Konsumentinnen von vier bis sieben Jahren werden mit der „Style Princess“ gelockt, die älteren Mädchen beschäftigen sich bitte intensiv mit dem Thema „Topmodels“.

Das hört sich schon mal richtig gut an. Unerschrocken, wie ich als künftige Weltherrscherin nun mal bin, habe ich recherchiert, was sich hinter „Style Princess“ und „Topmodels“ verbirgt.

Zuerst die Prinzessinnen. Ich lud mir direkt auf der Depesche-Website die Produktinfo in PDF herunter. Wer auch will, bitte sehr. Erst mal sieht alles schön rosa-pink aus, das gefällt. Textauszug:

Kreativer Spaß für die Kleinen! In dieser Kollektion für kleine Mädchen ab 3 Jahren dreht sich alles um die süße Prinzessin Mimi und ihre vielen wunderhübschenKleider!

Doch schon ab drei, das ist richtig so! Wollte schon bemängeln, dass es laut Zeitungstext erst ab vier Jahren losgehen soll, aber ich sage Euch, liebe Eltern: Mit Sinn für wunderhübsche Kleider und Adelskram kann man gar nicht früh genug anfangen! Man muss doch Prioritäten setzen! Auch wichtig:

Eine Taschenserie und Produkte wie das Badehandtuch oder Kuschelkissen in verschiedenen Farben runden das Programm ab.

Eine Taschenserie! Taschen sind das Doping der Frauen, das weiß man ja. Und was ist mit Schuhen?! Von Schuhen steht hier aber nichts! Wir merken: Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte.

Von Kleinauf mit dem Wesentlichen vertraut gemacht, steht den etwas älteren Mädchen die nächste Stufe, die sie erklimmen müssen, bevor. Topmodel! Hierfür wurde sogar eine wunderschöne Website gestaltet. Weltklasse, phänomenal, phantastisch, exorbitant! Hier lernen die Mädels wichtige Begriffe wie „Sedcard“ und „Boutique“ kennen. Aus Zeitgründen und nur deshalb (nicht, dass hier jemand denkt, mich hat das Intro verscheucht), ist es mir leider nicht möglich, die Geheimnisse dieses Webauftrittes näher zu erforschen, aber Ihr alle seht, dass die Spieleindustrie in die richtige Richtung läuft… ähm, pardon, schreitet, so sagt man ja wohl in der Modewelt zu dem Catwalk-Gelatsche. Kleidung, Style, Fashion, die weiblichen Erdenbürger werden — zumindest in Schlaaand — perfekt auf das Erwachsenwerden vorbereitet. Ich bin so glücklich!

Liebe Eltern, sollten Eure süßen Prinzessinnentöchter trotzdem Berufswünsche wie Astronautin, Tierärztin oder womöglich sogar Autoschrauberin (ih-gitt, das ist doch das mit dem Schmieröl und macht Flecken auf der Kleidung!) werden wollen, ist bei der Erziehung gehörig was schiefgelaufen, aber das lässt sich alles in Ordnung bringen, einfach einmal quer durch das ganze rosapinke Sortiment kaufen und glücklich werden! Wenn dann nicht Berufswünsche wie Model, Pop-Chartdudel-Sängerin, Glamour-Schauspielerin oder Spielerfrau ganz oben stehen, weiß ich auch nicht weiter, ich kann hier ja nicht alle Probleme lösen.

Spielerfrau ist mein Stichpunkt! Wir gucken uns die nächste Perle deutscher Presseerzeugnisse an. Vor ein paar Tagen gab es mal wieder eine kostenlose

Bild-„Zeitung“,

und ich hatte leider vergessen, den schönen Ruthe-Aufkleber an meinen Briefkasten zu pappen:

Aufkleber_von_Ralph_Ruthe

Also hatte ich das potentielle Hundekotaufsammelpapier in meinem Kasten. Wenn es schon mal da ist, gucke ich doch mal rein, sagte ich mir. Wegen der Unerschrockenheit und so. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit der Fußball-WM. Ich möchte der Bild-„Zeitungs“-Redaktion einen kleinen Tipp geben, ganz kostenlos:

Lasst doch einfach das nächste Mal Euren Inhalt ganz weg und nur die Werbung drin! Das würde die Qualität ungemein steigern!

Vielen Dank. Und nun zu den Spielerfrauen, die eine ganze riesige, dessous-getränkte Bilderseite in Beschlag nehmen dürfen (seht Ihr, liebe Mädchen, dafür lohnt sich die Beschäftigung mit dem Thema „Topmodels“ ungemein, vielleicht werdet Ihr auch mal Spielerfrau und taucht in der Bild-„Zeitung“ auf). Cathy Fischer, das ist die Freundin von Mats Hummels, ist gar nicht mal dumm, wie sie betont. Abitur mit der Note 2,0 und BWL-Studium mit 2,3 abgeschlossen, sogar ein Auslandsjahr in den USA hat sie unbeschadet überstanden. Das ist alles toll, toll, toll, aber liebe Mädchen: Um dann als TV-Moderatorin und Mode-Kolumnistin zu arbeiten, braucht Ihr den Abi- und BWL-Quatsch nicht zwingend, sondern vor allem gutes Aussehen und einen berühmten Fußballer als Freund. Lasst Euch nichts anderes einreden!

Nun glaube ich Cathy Fischer wirklich, dass sie nicht dumm ist, aber zum Glück merkt man es dem Artikel nicht an. Wäre ja noch schöner, wenn ich beim Bild-„Zeitungs“-Lesen denken müsste! Sie berichtet kurz und knapp über einige andere Spielerfrauen, und das ist ungefähr so interessant wie ein leeres Caipiglas. Entweder sind die Spielerfrauen extrem lieb, super hübsch oder bodenständig, manchmal auch grazil wie eine Elfe, Müllers haben ein Gestüt und Cathy würde sich trotz Pferdehaarallergie an die Tiere rantrauen, aber nur, wenn Lisa ihr hilft. Anscheinend kann Lisa dafür sorgen, dass Pferdehaarallergie in ihrer Nähe verschwindet?! Auch eine schöne Superkraft. Meine Superkraft ist ja, Caipi in meiner Nähe ganz schnell verschwinden zu lassen, das nur am Rande.

Ihr seht, es ist ungemein wichtig für Mädchen, die richtigen Berufe anzustreben. Für diesen superlieben, zuckersüßen, bodenständigen Artikel hat Cathy Fischer vermutlich mehr Geld bekommen (beinahe hätte ich „verdient“ geschrieben, hahaha, ich kleines Scherzkeksmonster, ich) als eine Krankenschwester für 50 Nachtschichten.

Ich hoffe, mit dieser Zusammenfassung der wichtigsten Pressemeldungen seid Ihr nun gut für was auch immer gerüstet.

Liebe Grüße

Eure fürsorgliche, mega-bodenständige Weltherrscherin

Schuhbidubbiduschuhschuh — das Resultat / außerdem: VIERTELFINALE!!!!!!!

Mein Schuhkauf gestern war übrigens sehr erfolgreich. Voilà, ich präsentiere meine ersten Dockers:

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Nicht ganz das Modell, welches ich mir ausgeguckt hatte, aber sehr bequem. Schuhspikes habe ich auch gefunden, nun sollte mir das Winterwetter dieses Mal also hoffentlich nicht so schwer zu schaffen machen wie letztes Jahr… Jedenfalls musste ich bei den Schuhen tatsächlich zu einem Männermodell greifen, es gab zwar so ein ähnliches auch bei den Frauen (allerdings von einer No-Name-Marke), aber da war mir 41 tatsächlich zu klein. Mich stört das ja sowieso nicht, obwohl die Verkäuferin zu Anfang etwas entsetzt „das sind Männerschuhe“ bemerkte.

So viel zu dem Fashionthema. Viel wichtiger:

VIERTELFINALE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

HSV_Header Kopie

Und habe ich es nicht vor kurzem in einem Kommentar geschrieben: „Das nächste Mal triffst Du, Ili!“? (Sinngemäß.) Wusste ich wieder mal Bescheid, habe voll den Durchblick!

Schuh-Schuh-Schuhbiddu — ich brauche Euren fachmännischen/-fraulichen Rat

Wie Ihr wisst, hatte ich im letzten Winter diesen tollen knöchernen Strecksehnenanriss. Der war zwar für ein paar Blogartikel gut, muss aber nicht unbedingt wiederholt werden, das wäre viel zu langweilig. Darum bin ich dieses Jahr auf der Suche nach Schuhen, bzw. eher Richtung Boots/Stiefeletten, mit möglichst rutschfester Sohle.

Habt Ihr da goldene Tipps für mich? Damit Ihr eine Ahnung habt, was mir in etwa vorschwebt, hier einige Modelle:

Caterpillar Colorado

Dockers

Timberland

Kennt Ihr die Marken, wisst Ihr, ob die Sohlen wirklich einigermaßen rutschfest sind?

PS: Ich weiß, dass es Männerschuhe sind, ich möchte etwas richtig schön Stabiles. Hab eh Quadratlatschen wie ein Mann, das passt schon. 🙂 (Ich möchte natürlich den Männern mit zarten Füßen nicht zu nah treten — Ihr seid nicht gemeint. ;-))

Mützenmonster!

 

Heute Morgen in der Anstalt:

Kollegin: „WAS IST DAS DENN???“
Ich: „Das ist eine sogenannte Mütze. Sie dient dazu, den Kopf, vor allem die Ohren, vor Kälte zu schützen.“

Ehrfurchtsvolles Schweigen folgte, die Kollegin war wohl starr und stumm vor Bewunderung, was ich als Fashion-QUEEN so alles weiß.

Aber von vorn. Einige von Euch haben mitbekommen, dass mein Ohr seit einigen Tagen zickt. Am Donnerstag, natürlich einem Feiertag, waren die Schmerzen stark genug, um mich einige Minuten lang darüber nachdenken zu lassen, den ärztlichen Notdienst aufzusuchen. Eine Ibuprofen-Tablette später verwarf ich diesen Gedankengang. Dafür stand ich dann gleich Freitag kurz nach Mitternacht (genauer gesagt, kurz nach 8 Uhr) beim HNO-Arzt auf der Matte.

Diagnose: Entzündung, aber zum Glück nur der äußere Gehörgang. Weil eine Sache allein aber total langweilig ist, habe ich auch noch Flüssigkeit (Wasser? Oder womöglich Caipi?) hinterm Trommelfell, welches nicht abfließen kann, weil da irgendwo was verstopft ist.

Arzt: „Machen Sie jeden Tag 87 Millionen mal einen Druckausgleich.“
Mimosenmonster: „Habe ich schon, aber das tut höllisch weh.“
Arzt (Typ Wikinger, blond, bärtig, muskulös): „Das gibt sich nach einigen Malen. Falls das allein nicht hilft, nehmen Sie Nasentropfen.“

Natürlich hat das allein nicht geholfen, und ich musste tatsächlich Nasentropfen nehmen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Nasentropfen angerührt. Das gleiche gilt für Ohrentropfen! Überhaupt war ich hiervor nur einmal beim HNO-Arzt, irgendwann vor 25 Jahren, um ein Ohr „durchpusten“ zu lassen. Vielleicht war ich als ganz kleines Kind mal da, glaube ich aber eher nicht, denn meine Eltern haben es mit Vorsorgeuntersuchungen nicht sooooo genau genommen. (Immerhin war ich ein paar mal beim Augenarzt, nachdem sie nach nur einigen Jahren feststellten, dass ich schielte und auf dem linken Auge kaum gucken konnte… Was immer noch so ist. Zu spät erkannt. Tja. Liebe Eltern und die, die Ihr es werden wollt, nehmt das bitte ernst mit den Vorsorgeuntersuchungen. Die sind nicht verkehrt!)

Und dann wurde mir auch noch geraten, eine MÜTZE zu tragen, um das Ohr zu schützen. Eine MÜTZE! Das letzte Mal, als ich eine Mütze trug, muss ich noch ein kleines Kind gewesen sein, das von seiner Mutter angezogen wurde. Ich mag nichts auf dem Kopf haben, außer natürlich meiner Haare; noch so gerade eben zu tolerieren sind meine Musikkopfhörer und mein Headset in der Firma zum Telefonieren mit den Patienten. Keine Mütze, keine Kapuze, kein Helm. Niemals sah mich jemand in der Anstalt oder sonstwo mit solcherlei Kopfbedeckungen! Jahrzehntelang konnte ich mit nassen Haaren draußen herumrennen, egal, wie kalt es war, kein Nordseesturm konnte mir etwas anhaben. (Die gleiche Einstellung hege ich übrigens gegenüber Schals, wobei ich hier vor einigen Jahren einen Kompromiss einging, als ich starke Halsschmerzen hatte, die mich dazu brachten, zwei Tage einen Schal um den Hals zu wickeln.) Und nun? Ohrenentzündung und so was. Nasentropfen, Ohrentropfen, das muss dieses Älterwerden sein, von dem man immer wieder hört…

Jedenfalls habe ich mir ganz vernünftig eine Mütze gekauft, denn so toll fand ich das mit den Ohrenschmerzen dann doch nicht. Achtung, Fashion-Content! Hier ein Mützenmonster, fotografiert vorm Spiegel in bester Schrott-Fashion-Blog-Manier, soll heißen, am besten etwas überbelichtet und auch sonst schön verrauscht, das muss so! Immerhin habe ich auf totale Unkenntlichmachung durch Überblitzung verzichtet. Lieb, wa?

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Habe außerdem noch ein Monster gebeten, mit dieser superpuscheligen Mütze Modell zu stehen:

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Alte Monsterweisheit: Ist die Mütze zu groß, ist der Kopf zu klein!

Meine erste Amtshandlung, kaum zurück in der WEZ, war, diese Mütze mit einem Feature auszustatten:

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Seht Ihr die magischen Augen? Sie scannen für mich die Gegend ab und warnen mich rechtzeitig vor Feinden, Anstaltspatienten oder Spionen der krötigen Art. Ja, ja, diesen Augen entgeht nichts! Schaut, wobei sie sofort Alarm geschlagen haben:

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Dieses brillant getarnte Fahrrad ist eines aus dem Fuhrpark des Krötengenerals! Ohne Augen hätte ich es nie erkannt! Das Fahrzeug ist nur dezent rosa, und auch mit Glitzersteinchen auf der Tasche wurde äußerst sparsam umgegangen. Fällt also kaum ins Auge, aber meinen magic eyes entgeht nichts! Hat schon einen Hauch von James Bond! Muss nun nur noch eine Taschenkanone und einen Allzwecklaser in das Mützchen integrieren…

Ja, das ist also die total aufsehenerregende Geschichte, wie das Monster nach ca. 500 Jahren mal wieder eine Mütze trug… Übrigens musste ich für den Kauf der Mütze in die Bergedorfer Einkaufshölle eintauchen. Zufällig war an dem Wochenende Königinnentag in Bergedorf, hiervon werde ich noch berichten, denn in diesem Zusammenhang deckte ich einen Skandal auf, davon aber mehr in den nächsten Tagen. Jedenfalls lief mir ein Kirschmonsterchen zu:

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Die drei Bücher sind mir auch zugelaufen. Quasi. Ich ging an einer Buchhandlung vorbei. Draußen hingen Kalender, unter anderem auch einer mit Pferden. Die beste aller Monstermütter bekommt jedes Jahr von mir einen Pferdekalender. Um den Kalender zu bezahlen, musste ich das Geschäft betreten. Es ging nicht anders, denn ich hatte den Betrag nicht passend, sonst hätte ich das Geld über die Türschwelle werfen können. Es gibt ein Naturgesetz, dass ich, sobald ich eine Buchhandlung betrete, nicht ohne mindestens ein Buch herauskommen kann. Und gegen Naturgesetze kämpfen selbst Weltherrscherinnen vergebens. Aber das Kirschmonsterchen ist doch total niedlich, oder? (Bitte überhört das Jammern im Hintergrund, das ist nur mein inneres Sparkursmonster, das sich gerade nicht so gut fühlt…)

@Frau Weiss, falls Sie hier mitlesen: Dieses ist ein total unnötiger und unsachlicher Artikel! Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Die Fellmonster-Fashionweek…

 

… geht heute zu Ende, ich hoffe, Ihr seid nicht allzu traurig. Heute gebe ich Euch ein paar praktische Modetipps. Was kann man tragen, was ist schön, das sind ja immer so die Fragen, die einen bewegen.

Erst mal was für Hunde:

Das einzig wahre T-Shirt für den Hund!

Gibt es auch in rosa. Finde ich eigentlich nicht so passend, aber mit Rahm-Bild kann man es trotzdem (er)tragen.

Einige interessiert bestimmt wahnsinnig brennend, was Rahm denn so trägt. Er kann ja alles tragen, sei es feiner Zwirn

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oder Freizeitkleidung:

Rahm_leger

Hachzzzzz! Was wollte ich jetzt noch schreiben? Bin gerade etwas abgelenkt gewesen. Ach ja, ich weiß wieder.

Dieses hier ist auch wunderschön. ♥♥♥♥♥

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Mein kleiner roter Drachen mit HSV-Schal. Wie ich zu diesem Haustier gekommen bin, muss ich unbedingt auch noch mal irgendwann berichten. Nur soviel: Ralphsroteslieblingsmonster ist daran nicht ganz unschuldig.

Oder das hier, bestimmt schön kuschelig, jetzt, wo die kalten Tage wieder kommen. Da wird einem ums Herz ganz warm.

Es gibt aber noch andere epochale Klamotten, z. B. mit Caipibezug. Auf diesem T-Shirt hier steht zwar nur das Rezept für einen normalen Caipi, wo doch XXL eigentlich das Maß aller Dinge ist, aber sonst kann man das durchaus tragen.

Ein klares Statement tut es manchmal auch.

Wenden wir uns einem weiteren wichtigen Feld zu. Ihr wisst ja: Immer an die scheiß Herzchen denken, denn nur mit scheiß Herzchen ist alles herzig! Das gilt natürlich auch für Eure Kleidung! Damit könnt Ihr ein starkes Signal an Eure Umwelt senden!

Wenn Ihr bereits gekaufte Kleidung optimieren wollt, schneidet einfach rote Post-Its in Herzchenform und klebt diese auf Eure Klamotten. Der gute Bruce zeigt Euch hier, wie es geht.

Und der Nachwuchs bekommt dieses Kleidchen hier angezogen. Man muss in Sachen Herzchen immer die Früherziehung im Blick haben!

Handschuhe mit scheiß Herzchen drauf! Der nächste Winter kommt bestimmt, und auch die Hände wollen adäquat und herzig gekleidet sein! Denkt bitte daran, Euch außerdem warme Mützen mit Herzchen zu stricken!

Sogar die hier gibt’s mit Herzen. Der Siegeszug der scheiß Herzchen ist nicht aufzuhalten!

Nun habt Ihr einiges zum Klicken und Bestellen.

Das war die Bergedorfer Fellmonster-Fashion-Week.  Ab nächste Woche geht es dann hier wieder mit dem normalen Themen-Kuddelmuddel weiter. Ich habe noch so viel alten Krams in den Entwürfen, da werde ich endlich mal einiges veröffentlichen.

Habt Ihr Ideen für weitere Themenwochen? Dann seid nicht schüchtern und schreibt sie in die Kommentare. Vielleicht kümmere ich mich um das ein oder andere Thema in meiner bekannten, sorgfältigen, liebenswürdigen Art.

Glamour!

Ihr kennt alle meine Zeitung ZEITMANGEL, die aus Zeitmangel leider nur unregelmäßig erscheint (das liegt daran, dass ich hier alles allein wuppen muss, von Chefredaktion bis zum kaffeekochenden Praktikanten. Wie praktisch, dass ich kein Kaffee mag), aber als Welteroberin benötige ich einfach ein Medienimperium. Es läuft also. Zu Ehren der Bergedorfer Fellmonster-Fashion-Week ist es ZEITMANGEL gelungen, eine ganz fantastische, fashionable Persönlichkeit zu interviewen, aber lest einfach selbst!

 

Zeitmangel_LogoIn der Welt der Monster spielt Mode normalerweise keine große Rolle. Die Monster haben zotteliges oder auch gar kein Haar, sind bestenfalls puschelig, und man kann von Glück reden, wenn sie nicht nackt durch die Gegend laufen, sondern den Zivilisationswert von Kleidung erkannt haben, auch wenn diese meistens unmodisch daherkommt. Immerhin haben die meisten Monster eine gesunde Abneigung gegen Dirndl.

Aber es gibt Ausnahmen, auch in der Monsterwelt! Jedem in der Szene ist das berühmte Hairmodel Glamour-Gisela ein Begriff. ZEITMANGEL gibt sie nun ihr erstes Interview überhaupt. Das ist fantastisch, sensationell, unglaublich und wahnbrechend!

Glamour_Gisela

ZEITMANGEL: „Vielen Dank, dass Sie uns dieses Interview gewähren. Wir sind noch ganz geblendet vom Glanz Ihrer Haare!“
Glamour-Gisela: „So geht es jedem!“
ZEITMANGEL: „Was ist Ihr Geheimnis? Wie erzeugen Sie diesen Glanz, hinter dem sich jeder Sternenhimmel verstecken kann?“
Glamour-Gisela: „Ganz einfach! Ich trinke jeden Tag mindestens 3 XXL-Caipis. Zum Frühstück, Mittag und Abendessen. Ich sage Ihnen aber gleich, dass Menschen das nicht nachmachen sollten! Bei Menschen funktioniert das nicht, sondern nur bei Monsterorganismen!“
ZEITMANGEL: „Aha… Das hört sich eher… ungesund an? Das ist doch nicht gut für die Leber!“
Glamour-Gisela: „Ich habe keine Leber! Und kein Gehirn. Ich bin Hairmodel, da brauche ich so was alles nicht, sondern einfach schönes Haar!“
ZEITMANGEL: „Was sonst interessiert Sie noch außer der Welt der Haarmode?“
Glamour-Gisela: „Ich verstehe die Frage nicht.“
ZEITMANGEL: „Beschäftigen Sie sich zum Beispiel mit Politik? Oder sonstigen Themen abseits der Hair-Fashion?“
Glamour-Gisela: „Es gibt andere Themen als Hair-Styling? Sind Sie sich sicher? Das hätte ich doch mitbekommen!“
ZEITMANGEL: „Hm… Wir bekommen gerade viele Anrufe rein, dürfen wir die Fragen unserer Leser an Sie weiterreichen?“
Glamour-Gisela: „Gern!“

Silvio B., Italien: „Kann man mit XXL-Caipis auch Penisse vergrößern?“
Glamour-Gisela: „Nein! Aber Sie können sich eine Limette in Ihren Kopf einpflanzen lassen, das verbessert Ihre Hirnleistung schlagartig um 87 Millionen Prozent!“

Uli H., München: „Kann ich die Limetten von der Steuer absetzen?“
Glamour-Gisela: „Nein! Und im Knast gibt es auch keinen Caipi!“

Fipsi Rösler, bald nicht mehr Berlin: „Warum haben Sie sich nicht vor der Wahl mit mir in Verbindung gesetzt? Wir hätten Steuerermäßigungen für alle Friseursalons realisiert! Nun ist es zu spät! Meinen Sie, ich könnte nun auch als Hairmodel arbeiten?“
Glamour-Gisela: „Ganz bestimmt. Das ist genauso wahrscheinlich wie eine FDP-Beteiligung an der nächsten Bundesregierung… oh, wait… Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen einem Seestern und einem FDP-Spitzenpolitiker? Es gibt keinen, beide besitzen kein Gehirn. Haha!“

Angie „Muddi“ Merkel, Berlin: „Ich weiß nicht, mit wem ich koalieren soll. Können Sie mir einen Tipp geben?“
Glamour-Gisela: „Egal, Hauptsache, die Haare schön! Nehmen Sie die Kasper mit der hübscheren Frisur!“

Matthias „Motzgurke“ S., München: „Mich hat hier beim FC Bayern keiner mehr lieb, und das nur, weil ich den Leuten hier regelmäßig in den Hintern trete, natürlich nur verbal!“
Glamour-Gisela: „Versuchen Sie es mal mit einer anderen Frisur… oh, wait. Vielleicht eine Perücke? Oder Sie malen ein paar scheiß Herzchen auf Ihre Kopfplatte.“

Rahm E., Chicago: „Hallo, Glamour-Gisela. Meine persönliche Beraterin trinkt auch viel XXL-Caipi, trotzdem glänzen die Haare nicht so schön. Woran liegt das?“
Glamour-Gisela: „Oooooh, Mr. Emanuel!!!“ (Schmachtender Unterton.) „Das liegt an den vielen Besprechungen! Man darf sich mit solchen Frisuren nicht viel bewegen, dann geraten die Härchen durcheinander!“

Fellmonster, Bergedorf: „Sag mal, Glamour-Gisela, hast DU mit dem rätselhaften Verschwinden der Limettenbestände in der WEZ (Welteroberungszentrale) zu tun???? Komm Du mir mal nach Hause!!!“
Glamour-Gisela: „Oh… Ich muss weg! Die Hair-Salons dieser Welt warten auf mich!“

Wir bedanken uns bei Glamour-Gisela für ihre fachkundigen Ausführungen rund um Hair-Fashion! Lesen Sie auch unsere nächste Ausgabe, die irgendwann innerhalb der nächsten 20 Jahre erscheinen wird.