Sprechstunde!

 

Ihr wisst ja:

praxisschild_neu-kopie

Ich erinnerte mich an den hippokratischen Eid und beschloss, mal wieder einigen Patienten zu helfen. (Anmerkung: Die Diagnosen sind original Google-Suchbegriffe, die — warum auch immer — zu meinem Blog geführt haben.)

Nicht lang schnacken, Kopp in Nacken. Als Belohnung warten noch zwei Limetten auf mich, aber erst die Arbeit!

sklave brennnessel gummipuppe Die Brennesseln wollen die Gummipuppen versklaven? Warum? Und muss der Berlusconi dann den Brennesseln Geld für die Gummipuppen bezahlen? Fragen über Fragen.

penisvergröserungs übungen video Ach Herr Berlusconi. Kaum wird der Depp genannt, kommt er auch schon angerannt. Darf ich Ihnen wärmstens die Videos in diesem Blog empfehlen? Helfen bestimmt! Trust me!

riesen caipirinha glas Jaaa! Ein wichtiger Punkt! Ein halber Liter sollte mindestens reinpassen, ich habe ja sogar ein 5-Liter-Glas.

welche fergroserung brauche ich um staubmilben zu sehen Ungefähr die gleiche Vergrößerung, die sie bräuchten, um Berlusconis Dödel sehen zu können.

die anstalt hat angerufen Nein! Bitte nicht heute! Ich habe Wochenende!

„möge sap_all mit dir sein“ Das wäre toll! Das würde einiges vereinfachen.

verheriratete damen schreiben ihre sexstories Und manchmal brät so ein Bestseller wie „50 Shades Of Grey“ dabei heraus. Also ran an die Tastaturen, Mädels!

ach kröten träume traumdeutung Sie fürchten die Weltherrschaft der Kröten. Zu recht. Deswegen jetzt das Fellmonster unterstützen, ich verhindere das Krötenregiment!

bekanntes buch 50 Shades Of Grey. Grau, grau ist alle Theorie…

ring finger sehnenentzündung Ist auch nicht besser als Zeigefinger Sehnenentzündung.

kurzgeschichten regencape Treffen sich zwei Regencapes. Verlieben sich ineinander. Zeugen kleine Gummistiefelchen. Happy End.

voll bekloppt Geht’s noch, Kollege? Das ist kleine Literatur, aber doch nicht bekloppt!

nacktkroete Muttu Regencape überziehen.

fc bayern neue pläne der eu ekelbild auf zigarettenschachtel Ja, hatte dazu im Blog schon einen Designvorschlag. Das Vereinslogo reicht ja.

werdergläser Das wurde an einem Tag viermal gesucht. Hallo, Werderfans, das gibt es bestimmt im Werderfanshop. Und heute üben wir mal, dort allein hinzufinden, ohne dass Muddi Monster Euch das verlinkt. Okayyy? Ihr könnt es!

handyhülle hsv Habe ich. Sogar selbst gestaltet. Viele Fußballfans heute hier in der Sprechstunde.

hausfrau 65 jahre mi ausklopfer Kann ich mir den Ausklopfer mal leihen, um den Berlusconi zu vertreiben?

penisfergroserung Sehen Sie, da ist die olle Nervensäge schon wieder! Und fragt nie nach Hirnvergrößerung, obwohl die genauso wichtig wäre!

allein in der anstalt witzig Da hat man wenigstens seine Ruhe.

ursula von der leyen pornstories Ürrgs. Melden Sie sich freiwillig beim Bund und leiten alles Nötige in die Wege. Gehen Sie schnell! Bloß raus hier!

zeig mir die mannschaft chicago nicht zeig mir fotos von chicago bulls Ach was, zeige mir den Bürgermeister von Chicago! Bitte schön, ich helfe ja gern:

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caipirinha glas xxl Diese wurden alle an einem Tag gesucht! Ich glaube, ich bin verliebt! ♥♥♥

„frauen im männerklo“ Mir ist das ja in der Anstalt mal passiert, als ich total in Gedanken und im falschen Stockwerk war. Dass die Stockwerke und Raumanordnungen aber auch so ähnlich sein müssen…

egal was die frage ist schokolade ist die antwort Sowieso. Und Caipi!

wie lange krankschreibung bei strecksehnenriss am mittelfinger Genauso lange wie beim Ringfinger.

nachtmenschen intelligenter Da möchte ich nicht widersprechen, sieht man ja an mir. *muahahahaha*

tabletten bestelen fur penisfergroserung Och, Herr Berlusconi, Sie nerven!

schrumpelige alte nacktbilder gratis Einfach in die Badewanne werfen und anschließend auf die Heizung zum Trocknen, danach sind die Fotos so richtig schön schrumpelig.

ich sehe aus wie ein monster und ich bin eine davon Ach, Sie auch?

ohne slip ausgehen Ach menno, voll gemein, der Slip will doch auch mal ausgehen, was erleben, nicht immer zu Hause herumhocken… Sie Slipquäler, Sie!

knocherner strecksehnenabriss vollnarkose Nö, muss nicht. Ich habe zumindest akustisch alles von der OP mitbekommen. Schade, dass ich nicht gucken durfte.

welt-bärchenpärchentag. Hachz, ein wichtiges Anliegen! Der nächste Weltbärchenpärchentag ist am 8. September. Bitte nicht vergessen!

quizduell wie kann mich jemand herausfordern den ich nicht kenne Ist doch ganz einfach: Immer wieder „beliebiger Spieler“ herausfordern, und weil es mittlerweile so viele User sind, haben Sie am besten immer parallel 1000 Handys im Gebrauch und pro Handy natürlich auch mindestens 100 Duelle gleichzeitig laufen.

total bekloppt Wieso, was ist denn an der Methode total bekloppt? Verstehe ich nicht.

geld falten hsv Hä? Eine Raute aus Geld falten oder wie? Das geht mir zu sehr in die Fachrichtung Basteln, damit will ich nix zu tun haben.

missfelder, koerpergroesse Herrlich! Endlich wieder Körpergrößenfragen! Hier lautet die Antwort: Groß wie ein Misthaufen. Leider aber nicht ganz so schlau.

schnabbeldibabbeldizupf In diesem Sinne beende ich die Sprechstunde und wünsche allen eine gute Besserung! Auf mich wartet nun mein Gehopse, danach Spaziergang mit den WEZ-Wölfchen und dann zwei Limetten, die einem Cocktail zugeführt werden möchten.

Wer tut so was???

Und warum????

Erreicht mich doch eben ein Notfall, überwiesen von Dr. Google. Habe ich heute Nacht Notdienst? Nee, eigentlich nicht, aber ich dachte, es wäre der Berlusconi auf der Suche nach dem üblichen Problem

  • penis vergroserung

und da dachte ich, probiere ich mal meine neue automatische Ambosswurfmaschine aus, aber dann war es gar nicht 7-Jahre-3,5-cm-Silvio, sondern so jemand hier:

  • staubwischen

wtf? Alarm, Alarm, Ausnahmezustand! Was soll das denn? Was kommt als nächstes? Womöglich die Diagnose „Fensterputzen“?! Wo soll das hinführen? Ich kann so nicht arbeiten! Ja, Moment mal bitte, noch ein Notfall?

  • sex geschichten mit nackt fensterputzer

Spricht man das böse Wort aus, kommt gleich der volle Graus!

Dann doch lieber das hier:

  • plötzlich krummer finger

Hatte ich ja im Winter kurz vor Weihnachten, Ihr alle erinnert Euch noch an meinen knöchernen Strecksehnenanriss. Bin gestürzt, guckte einige Minuten später meinen linken Ringfinger an und dachte, oh, irgendwie krumm, bin dann aber trotzdem an meinen Arbeitsplatz gegangen, zeigte einer Kollegin den Finger mit den Worten „ganz normal sieht das nicht aus, oder?“, woraufhin sie mich sofort zu unserer Sani-Station schickte. Der Rest ist ausführlich verbloggte Geschichte… Also, lieber Patient, wenn Ihr Finger plötzlich krumm ist, hoffen Sie, dass es ein knöcherner Strecksehnenanriss ist, damit können Sie auf keinen Fall Staub wischen! Lassen Sie sich bloß nichts in der Art wie „aber die andere Hand ist doch noch heil“ einreden!!!!

  • arbeitsunfähig bei knöcherner strecksehnenausriß

Sag ich doch! War ich auch! Und wenn ich nicht in der Anstalt wirken kann, kann ich erst recht nicht Staub wischen oder Fenster putzen. Das leuchtet doch ein?!

  • ich weis das du balabala bist

Wer? Ich? Da beweist man ständig seine Müdderlichkeit, um dann doch nur beleidigt zu werden. Was ich brauche:

  • atombomben der welt

Natürlich, um sie zu verschrotten, ist ja klar. Für den Balabala-Patienten reicht mir auch

  • kugelschreiberhalter waffe

Oooh, das hätte ich gern:

  • t-shirt möge sap_all mit dir sein

Nicht das T-Shirt, sondern SAP_ALL. 🙂 Ungeahnte Möglichkeiten! Ein Träumchen! Wem, wenn nicht mir, stünde dieses wunderbare Berechtigungsprofil zu?

  • diese musik ist nicht so mein fall

Ja, welch sinnvoller Begriff für eine Googlesuche. Zeit, mal wieder den Körperzellensong einzublenden. Neue Leser kennen ihn vielleicht noch nicht, und das geht ja gar nicht!

Wunderbar! Hervorragend! Fantastisch! Unübertroffen!

Da schocken uns nun auch Patienten mit einer Diagnose wie dieser hier nicht mehr:

  • in den konzertflügel unserer moorleiche

Puh, man merkt, dass Urlaubszeit ist:

  • www. urlaubohneunterwäsche.c om
  • „urlaub ohne unterwäsche“

Gemein, dass die arme Unterwäsche zu Hause bleiben soll. Die braucht doch vielleicht auch mal Urlaub!

Zum Schluss noch einige seltsame Bedürfnisse, die ahnen lassen, dass hier vielleicht Marktlücken existieren. Vielleicht hat ja jemand Lust, die entsprechenden Produkte zu fabrizieren und teuer zu verkaufen?

  • bettwäsche penisdruck
  • blowjob gutscheine
  • piercing schmuck penismotiv
  • schiene für finger strick

So, das war eine spontane Nachtnotsprechstunde. Seltsamerweise ohne Berlusconi, merkwürdig. Wo er wohl abgeblieben ist? Es geschehen noch Zeichen und … ähm, Moment mal bitte. Nein! Das kann nicht wahr sein, wie haben Sie es geschafft, unter dem Schutthaufen hervorzukriechen? Das waren mindestens zwei Tonnen!

  • penismassage zur vergößerung video

Och nö, Herr Berlusconi! Und immer der gleiche Mist! Haben Sie nicht mal eine neue Diagnose? Chronische Gehirnabstinenz müsste bei Ihnen z. B. auch mal dringend behandelt werden.

  • italienische frauen mit extra grossen busen

Weiß ich nicht! Kenne ich nicht! Passen außerdem nicht zu Ihrem Minidödel! Wissen Sie was, suchen Sie bitte im Internet nach folgendem:

  • anleitung für penis häkeln

Dann können Sie sich nämlich endlich einen häkeln, doll, was?

Nun bin ich erschöpft und schließe schnell die Praxistür. (Toll, wie das XXL-Katapult den Berlusconi aus meinen Praxisräumen geschleudert hat, auch wenn sich das „Platsch“-Geräusch nicht so appetitlich anhörte…)

Gute Nacht, gute Nacht, mit Rosen oder Psychos bedacht.

Das Monster ist wie eine Muddi zu Euch (1)

Oder: Die Sprechstunde ist wieder da!

Kinners, Ihr wisst, dass ich in letzter Zeit bereits hier und da andeutete, dass ich auch eine mütterliche, fürsorgliche, behütende, einfach ganz liebe Seite habe. Hier wurde ich dazu aufgefordert, mehr darüber zu schreiben. Nun könnte ich hier einen herzerwärmenden langen Text mit ca. zehn bis zwölf Wörtern schreiben, aber wäre es nicht viel schöner, Taten sprechen zu lassen, auch wenn ich locker trotz Kinderlosigkeit nebenbei 209 Muddiblogs betreiben könnte? Ich denke schon, also werde ich im Juni mindestens 10 Artikel verfassen, die beweisen, dass ich eine ganz liebe Person bin.

Womit könnte ich das besser beweisen als mit einer Wiedereröffnung meiner Praxis? Ihr wisst schon:

Wobei es die Praxisgebühr ja gar nicht mehr gibt. So was passiert, wenn man vergisst, die FDP-Politiker zu schmieren, aber natürlich geht es mir nicht ums Geld, denn das wäre unherzig. Und immerhin haben damals sieben Leser für die Wiedereröffnung meiner legendären Praxis votiert.

Schauen wir also, wen und was Dr. Google zu mir überwiesen hat. Dass viele Suchbegriffe sexuell kontaminiert sind, liegt nicht an mir, sondern an diesem Internet. Vielleicht programmiere ich bei Gelegenheit mal ein anderes, aber nun legen wir sofort mit meiner fürsorglichen, liebevollen, mütterlichen Behandlung los.

  • bürowahnsinn Das geht so: Probleme, Probleme, Zeitdruck, Probleme, Projekte, Projekte, Besprechungen, Zeitdruck, Zeitdruck, Probleme, Besprechungen, Probleme, Probleme, Chefüberfälle am frühen Morgen, Projekte, Projekte, Zeitdruck, Zeitdruck, Probleme… Das bitte tausendmal hintereinander kopieren, und Sie haben einen kleinen Eindruck davon, welchem Bürowahnsinn ich zurzeit ausgesetzt bin. Und da wollen Sie hier rumjammern? Mimose! Weichmelone! Suppenhuhn!
  • wie groß wird eine venezuelische pudelmotte So groß wie ein zehnstöckiges Haus in Liliput. Diese Info ist kostenlos. Bitte, gern geschehen.
  • frei erfundene sexgeschichten free Haben Sie bestimmte Wünsche? Ich bin ja heute im Liebseinmodus, da können Sie ruhig was äußern.
  • kostenlose geschichten von florian silbereisen als sex-sklave Ürrgs. Ich glaube, Sie brauchen mal ein bisschen Verstand mit dem Teppichklopfer eingebläut!
  • pornofilme mit teppichklopfer Nein! So nicht! Sie haben mich total falsch verstanden!
  • erotikgeschichte von nackten nachbarinnen beim hausputz Hausputz ist sch***! Wo ist mein Teppichklopfer? Ihnen gehört doch die Ladung getrimmt!
  • hausfrauen nackt unterm rock zu hause beim putzen oder bei der gartenarbeit free videoclips Jetzt reicht es aber! Dem nächsten, der das böse P-Wort in den Mund nimmt, hext Xynthilia mehrere komplizierte Seemannsknoten dahin, wo Sie sie bestimmt nicht gebrauchen können!
  • was hat mathe mit häkeln zu tun Ich kann beides nicht. Reicht das als Gemeinsamkeit?
  • linksreaktionäres gutmenschenpack Sie klingen so unentspannt. FDP-Wähler? Mal gucken, ob ich hier noch irgendwo ein mitleidiges „Oooooch“ herumliegen habe… Nein, leider nicht, dann werfe ich Ihnen einfach einen Amboss an den Kopf.
  • erotikfilm mit handlung Dagegen! Contra geistige Überforderung!
  • lustige sap bilder SAP ist nicht lustig! SAP hat mich heute geärgert! Noch viel mehr ärgert mich allerdings zurzeit eine gewisse Katalogsoftware…
  • ich bin hsv Ooooh und aaaaah und hachzzzzzz… NUR DER HSV! Aber bitte minus Vorstand und Aufsichtsrat.
  • wer hat den keks aus der dose geklaut Krümelmonster, wer denn sonst? Verfolgung zwecklos, der Keks ist gegessen.
  • penisfoto fdp Was? Da hilft nur noch der Anruf bei den netten Jungs mit den Ich-hab-mich-lieb-Jacken.
  • rollkragenpulloverfetisch Immer noch besser, als sich FDP-Penisse angucken zu wollen. Ich bin noch ganz geschockt!
  • an sap verzweifelt Ich! Ich! Ich!
  • gummizelle teamentwicklung kaufen Ja, zusammen mit der kompletten FDP. Eine Gummizelle reicht.
  • xxxxxxxxxxxxxl Was geht? Dahinter sollte doch noch etwas Bestimmtes stehen…
  • xxxxxxxxxl sex xxxxxxxxxxxxxl Ich dachte eher an Caipi, aber okay… Ich werde dieses Thema nachher mit Rahm besprechen.
  • sap wahnsinn Was soll es mir sagen, dass direkt darauf der Begriff
  • fellmonsterchen folgte? Da kennt jemand die Zusammenhänge! Dabei sind die doch geheim!
  • ohne sap ist alles doof Ganz genau. Und ohne Grippe und Fußpilz auch. Meine Güte, auf was für Patienten habe ich mich da wieder eingelassen?
  • traumdeutung dirndlkleid Arrrgh! Ich habe doch dieses Dirndltrauma. Gibt es nicht mal
  • irgendwas normales ? Genau, einfach was ganz Normales!
  • knöcherner strecksehnenabriss kann man nach der therapie gleich wieder arbeiten? Endlich mal mein Fachgebiet! Meinen Sie mit Therapie die OP oder die Physiotherapie? Ich sage Ihnen mal was, ich habe schon wieder gearbeitet, da bin ich mit der Physio noch nicht mal angefangen!
  • knöcherner strecksehnenausriss wie lange krankgeschrieben Ich glaube, ich war zwei oder drei Wochen krankgeschrieben, da lagen aber eh Betriebsferien zwischen. Noch Wochen später wurde ich in der Handsprechstunde, wo ich jedes Mal einen neuen Arzt hatte, ab und zu gefragt, wie lange ich noch krankgeschrieben werden wolle, was ich mit „Ich arbeite schon lange wieder!“ beantwortete. Tss.
  • wie lange schmerzen nach strecksehnenausriss nach op Ich brauchte zwei Tage Schmerztabletten, danach ging es ohne.
  • fcb weinhachtsfeier beckenbauer kopierer Keine Details! Ich will es nicht wissen!
  • männlichen lehrer um tampon bitten Warum nicht? Hat er bestimmt dabei, immer gut gegen Nasenbluten…
  • hurra ich bin wieder bürgermeister Der einzige Bürgermeister, der zählt, ist Rahm! Die Chicago Blackhawks sollen sich mal anstrengen, dass sie die L.A. Kings schlagen, denn Rahm hat eine Wette mit Villaraigosa (Bürgermeister von Los Angeles) laufen…
  • rahm auf penis Also Sahne auf Rahms Penis oder wie meinen? Psst! Sonst wird mir wieder vorgeworfen, dass ich nicht muddimäßig bin, sondern es wird irgendwas mit Handschellen und oben liegen behauptet, so was bringt der Krötengeneral in Umlauf… Es handelt sich um eine Desinformationskampagne. (Immerhin sind die Handschellen plüschig. So!)
  • winkekatze reichtum südwesten Ich bin im Besitz von zwei Winkekatzen, die mir die Weltherrschaft herbeiwinken werden! Also, liebe Konkurrenten, gebt auf, denn gegen die Kraft der Winkekatzen ist kein Kraut gewachsen, und falls doch, habe ich ja immer noch SUUUPER-Monster und Xynthilia!
  • erotikgeschichte koeln bahn Geschichten mit Lokalkolorit sind immer schön und herzerwärmend.
  • vereinswappen vfl wolfsburg farben Grün-Weiß. Schwarz-Weiß-Blau ist besser! Hör auf Muddi! Die weiß Bescheid!
  • porno mit riffel kondom Geriffelte Kondome sind ein Muss! Sie machen es richtig!
  • kleid mit penismotiv So was zieht man nicht an! Sagt die Fashion-QUEEN und auch die Muddi, was zufälligerweise ein und dieselbe Person ist.

So, ich denke, das reicht für heute. Wisst Ihr, was großartig ist? Mein ehemaliger Stammpatient ist gar nicht aufgetaucht, er hat wohl nicht mitbekommen, dass ich wieder praktiz… Oh, nein! Wird der Idiot genannt, kommt er auch schon angerannt!

  • penis vergroserung Herr Berlusconi, och nö! Wer hat Ihnen erzählt, dass meine Praxis wieder geöffnet ist? Den setze ich in der FDP-Parteizentrale aus! Was soll das heißen, das ist nicht muddimäßig-liebevoll? Das ist mir gerade mal völlig egal!

So, Kinners, ab ins Bett mit Euch, es ist schon spät, Sandmännchen ist vorbei, und Ihr müsst morgen fit sein; nicht, dass auf Arbeit was schiefläuft und Ihr den Kapitalismus kaputtmacht.

Gute Nacht und schöne Träume wünscht Euch Eure Blogmuddi! Total fürsorglich! Wer Zweifel anmeldet, muss auf die stille Treppe oder wie das heißt!

Ich bin verwirrt…

… so sieht heute meine Suchbegriffe-Statistik aus:

hmwas

Sucht da wirklich jemand nach „Monstermeute“ + den ganzen Begriffen? Könnte man das nicht einfacher haben? Und wo sind die ganzen „Oralsex bis zum Schluss machen“-Suchenden hin, von denen ich gestern noch fünf Stück hatte? Muss ich mir Sorgen machen? Ist doch immer noch Erkältungs- und Halsschmerzzeit. Und der Berlusconi ist auch gar nicht dabei.

Da lobe ich mir doch Patienten, die nach

  • btx nude bilder

suchen. Das sind quasi die Archäologen des virtuellen Zeitalters. BTX, wer kennt das noch? Naaa? Wie so ein BTX nude ausgesehen haben mag, kann ich mir aber nicht vorstellen. Es gab es in schönen Grautönen, irgendwann aber auch in bunt. Das war damals eine totale Umgewöhnung.

So geht es aber nicht!

  • gratis monster frisst nackte frauen

Nein, das ist böse! Immer wollt Ihr alles kostenlos erledigt haben! Was nix kostet, taugt auch nix, hat irgendjemand mal gesagt. Schreibt Euch das hinter die Ohren und zückt Eure Scheckbücher.

  • ich will sex lustig

Ja, Herr Brüderle, DAS ist wirklich lustig. Fast so lustig wie Ihre Spitzenkandidatur.

Wenden wir uns wichtigen Fragen zu:

  • wie lange arbeitsunfähig bei knöcherner strecksehnenausriss

Zu lange. In der vorletzten Handsprechstunde. Arzt: „Sie arbeiten schon wieder?“ (Mit sehr erstauntem Unterton.)

In der letzten Sprechstunde. Arzt: „Wie lange soll ich Sie noch krankschreiben?“ Ich: „Ich arbeite schon wieder.“ Arzt: „Was? Wie lange?“ Ich: „Seit 9. Januar.“

Leute, die OP war am 17. Dezember, das ist eeeewig her! Seit Mittwoch bin ich übrigens die Fingerschiene los. Immerhin. Aber eine Mini-OP (angeblich ist das ganz harmlos und geht schnell), um die Schraube rauszuholen, lässt sich wohl doch nicht vermeiden. Vielleicht will man mich dann nur 3 Monate krankschreiben, das wäre schön kurz.

Zum Schluss noch ein guter Ratschlag für einen verzweifelten Schriftsteller:

  • wie beschreibt man romantische sex szene im buch

Sie beschreiben die Sexszene ganz normal, streuen aber ab und zu ein „Ich liebe Dich!“, „Du bist der Sonnenschein meines Lebens“ oder „Für Dich soll es Millionen von scheiß Herzchen regnen!“ und ähnliches romantisches Zeuchs ein.

Und zum allerletzten Schluss, aber nur für heute, verabschieden wir uns mit einem klugen Sprichwort in die Nacht:

  • sprichwort krötenalarm

Greifen Kröten nach der Weltmacht, wird die Menschheit um den Schlaf gebracht.

Dialoge (9)

Heute in der Handsprechstunde.

Ich rede mit der Ärztin über meinen knöchernen Stecksehnenanriss. Zwischendurch wird die Krankenschwester immer ziemlich panisch von einer Kollegin angerufen, eine Patientin, die operiert werden soll, dreht wohl etwas zu stark an der Panikschraube, weil ihr Arm mit einem Kreuz bemalt wurde. Hatte ich auch. So ein schöner runder Kreis mit einem Kreuz drin, wie auf einem Wahlzettel, wenn man es denn schafft, sich für eine der vielen tollen Parteien zu entscheiden. Während unseres ca. 10-minütigen Gesprächs kamen zu dem Thema drei Anrufe. Die Ärztin, eine sehr freundliche Person, wurde sogar leicht aggressiv. Beim dritten Anruf ging es dann auch noch um das Thema Vollnarkose.

Ärztin: „Die Patientin wird jetzt sowieso noch nicht operiert und eine Vollnarkose bekommt sie auch noch nicht in ihrem Zimmer.“

Ich: „Das wäre aber bei einigen Patienten doch eine gute Idee!“

🙂

Die Ärztin fand es witzig und bescheinigte mir einen guten Humor, obwohl das ja schon etwas gemein war.

Andererseits: Ist doch einfach so! Ihr erinnert Euch ja noch alle an meine Sprechstunden. Wie oft ich dem Berlusconi eine Vollnarkose mit der zehnfachen Dosis verpasst habe, weiß ich gar nicht mehr. Das Problem ist: Es brauchte nur das Dreibuchstabenwort mit S fallen (ausnahmsweise rede ich mal nicht von SAP), und der Kerl war schlagartig wieder wach! Da ich hauptsächlich Sexpsychos therapierte, war das schon ein Problem.

Ich meine, seht Euch allein das mal an:

  • sexgeschichten erna
  • kostenlose sexgeschichten sekretärin läuft nackt im großraumbüro
  • exhibitionistische sexgeschichten
  • sexgeschichten -entführung gefesselt die indianer
  • cheerleadersexgeschichten
  • sexgeschichten k.o.-tropfen
  • fremdgeschwängert worden sexgeschichten
  • regencape geschichten erotisch

Damit könnte ich reich werden — wenn die Geizlüstlinge nicht meistens auf „kostenlos“ bestehen würden. Ach, es ist ein Elend. Aber weil Weihnachten ist, will ich mal nicht so sein. Erst mal die K.O.-Tropfen-Story:

An einem schönen Sommerabend fragte K.O.-Tropfen seine neue Bekanntschaft K.O.-Tropfline: „Zu mir oder zu Dir?“
„Ich komm noch mit zu Dir auf einen XXL-Caipi“, antwortete Tropfline entschlossen. Tropfen konnte sein Glück kaum fassen und trat das Gaspedal bei seinem Tropfomobil durch, um möglichst schnell seine Flaschenwohnung zu erreichen. Dort dann der Schock! Limetten waren alle! Und der Cachaca auch! Dabei kannte jeder in der K.O.-Tropfen-Community die eiserne Regel in Bezug auf Tropfline: „Ohne Caipi kein Sex!“ Es stand ja sogar dick auf ihrer Facetropfseite, die von Milliarden Tropfen verfolgt wurde! Was nun, armer K.O.-Tropfen? So kurz vorm Ziel, und dann das! Sein Blick fiel auf zwei Zitronen. Und wenn er …? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! So malte er die Zitronen grün an und verwendete anstatt Cachaca K.O.-Tropfen, denn etwas anderes hatte er nicht im Haus, außer natürlich eine große Packung geriffelter Kondome. Stolz kredenzte er seiner Auserwählten den leicht modifizierten Caipi.
„Der Caipi schmeckt … irgendwie seltsam …“, murmelte Tropfline, bevor sie umkippte.
„Verdammter Mist“, fluchte Tropfen. So hatte er sich das nicht vorgestellt.
Er schritt sofort zur Wiederbelebung, indem er Tropf-zu-Tropf-Beatmung startete. Tropfline war ihm für die Reanimation sehr dankbar und danach hatten sie wilden Sex.
(Anmerkung: Das wirkliche Ende war viel unschöner. Tropfen wurde für das Panschen eines Caipirinhas zu lebenslänglichem Aufenthalt in der Wüste Gobi verurteilt, und Tropfline musste mehrere Wochen im Krankenhaus an den Cachaca-Tropf. Aber Ihr wollt ja immer Sex und Happy-End in den Storys, was soll ich machen?)

Was noch? Sexgeschichten mit Erna? Die wurde sogar vertont, hier, bitte schön:

Die Sekretärin, die nackt durchs Großraumbüro läuft? Stellen Sie einfach auf jeden Schreibtisch einen XXL-Caipi. Aber nicht in der Anstalt, da herrscht strengstes Alkoholverbot, und nackt durch Großraumbüros darf man dort auch nicht laufen. Mir fehlt deswegen die Inspiration für eine Geschichte.

Exhibitionistische Sexgeschichten — habt Ihr auch immer so ’ne Angst, dass hinter dem nächsten Busch eine exhibitionistische Sexgeschichte hervorspringt? Ich erschrecke mich immer ganz dolle, wenn die mir plötzlich alle ihre Buchstaben zeigt!

„sexgeschichten -entführung gefesselt die indianer“: Das mit den gefesselten Indianern ist aber doch falsch? Wurden nicht immer die Cowboys an den Marterpfahl gefesselt? Egal, völlig egal! Ich habe da was entdeckt, das gleichzeitig die Dirndlfetischisten beglückt:

Cheerleadersexgeschichten, ja, da geht was!

Neulich, irgendwo in Chicago. Eine 87-köpfige Cheerleadergruppe bildete eine ihrer berühmten Körperpyramiden und wedelte mit ihren Puscheldingern herum (Pompoms oder wie die heißen, ich recherchiere jetzt nicht auch noch großartig rum, ist ja nur eine Sexgeschichte). Da lief der Bürgermeister Chicagos, Rahm E., vorbei, der mal wieder für einen Triathlon trainierte, und grüßte die Mädels freundlich winkend. Die Cheerleaderin an der Spitze kreischte laut „RAAAAAAHM“, sofort fielen die anderen 86 ein, und die Pyramide stürzte in sich zusammen. Rahm konnte sich gerade noch mit einem beherzten Zehnmetersprung retten, um nicht unter einer Traube aus wild gewordenen Cheerleadern begraben zu werden. Er blickte sich um und sah 87 kreischende Frauen, die sich die wenigen Klamotten vom Leib rissen. Sie brüllten „Rahm, ich will Sex mit Dir!“ und ähnliche unanständige Avancen. Während auf dem Polizeirevier die ersten Anzeigen wegen Lärmbelästigung eintrafen, beschloss Rahm, Fersengeld zu geben. Natürlich hätte er die 87 Frauen spielend beglücken können, aber er hatte in einer halben Stunde eine Besprechung mit seiner pünktlichkeitsfanatischen persönlichen Beraterin und wollte auf keinen Fall zu spät kommen.
Nach zehn Kilometern drehte er sich um und stellte kritisch fest, dass es mit der Fitness der Chicago-Cheerleader-Zunft nicht zum Besten stand, denn es folgten ihm nur noch eine Handvoll kreischender Puschelschwingerinnen, und das, obwohl seine Beraterin doch immer sagte: Puscheligkeit pusht! Diese so schnell außer Atem zu bringenden Frauen wollten ausgerechnet mit ihm Sex? Rahm flitzte noch schnell in ein Geschäft, um Limetten, Cachaca und eine tausender Packung Kondome, natürlich die geriffelten, zu kaufen. „So, für eine Woche sollte das reichen“, stellte er zufrieden fest. Vor dem Geschäft lauerten ihm noch fünf keuchende Cheerleaderinnen auf, die er mit einem eleganten Sprung über ihre Köpfe hinweg stehen ließ, ganz der elegante, ehemalige Balletttänzer. Er steuerte 121 N LaSalle Street an, wo seine persönliche Beraterin bereits in dem fensterlosen Besprechungsraum …

Moment mal bitte eben, ja, was ist denn? Wie, das ist keine Cheerleadersexgeschichte, sondern droht eine Rahm-Persönliche-Beraterin-Story zu werden? Oh… Okay, das tut mir leid, aber immerhin kann ich mir jetzt schenken, die ganzen vier Stunden, die die Besprechung dauert, zu schildern. Das macht mein kaputter Finger eh nicht mit.

Was die fremd Geschwängerten betrifft, dann mal viel Spaß, aber bitte passt auf, dass Ihr an den Richtigen geratet. Man stelle sich mal vor, frau ließe sich von einem FDP-Politiker fremdschwängern! Hallo?! Immer an die Gene denken!

Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass mir die Regencapefetischisten schon irgendwie ans Herz gewachsen sind. Die hätten bestimmt auch Gefallen an den widerlichen Thromboseprophylaxe-Strümpfen, die ich im Krankenhaus tragen musste (um mal wieder den Bogen zu meinem knöchernen Strecksehnenanriss zu schlagen), gefunden, das war auch so’n ekliges latexartiges Material. Bah! Ach so, da fällt mir doch noch eine Frage an das Plenum ein: Warum zur Hölle darf man bei einer OP nicht mal seinen eigenen Slip anhaben? Hat das was mit Hygiene/Keimfreiheit zu tun? Ich finde das nicht sehr überzeugend, vor allem, wenn man bedenkt, dass der KH-Schlüpper eher ein netzartiges Teil ist (Kinder der 80er, wer erinnert sich noch an die Netz-Shirts? So ähnlich). Da flutschen Keime, die ja eh auch am Körper wären, noch viel eher durch. Ich guckte jedenfalls sehr irritiert, was die Krankenschwester zu der erstaunten Frage „Wurden Sie denn noch nie operiert???“ veranlasste. Doch, Ende der 80er oder Anfang der 90er wurde am Fuß ein Muttermal weggeschnippelt, da wurde aber nicht so’n Zinnober zelebriert. Später fragte ich zwei andere Krankenschwestern nach dem Sinn, die beide antworteten: „Fragen Sie mich nicht“, in genau dem Tonfall, den ich auch anwende, wenn mich Kollegen in der Anstalt nach dem Sinn völlig schwachsinniger Prozesse/Anweisungen fragen. GENAU SO! Ich könnte mir folgendes Szenario vorstellen: „Lieber Einkäufer, wenn Sie uns von diesen formunschönen Unisex-Höschen 87 Millionen Stück abkaufen, geben wir Ihnen einen Rabatt von 3 %!“ Manch Einkäufer reagiert auf solche Angebote wie der Hursch auf ein Schweineohr: HABEN WILL!!! Nun sind 87 Millionen Stück ziemlich viele Stück, und wenn die Lagerkapazität dafür nicht vorhanden ist, muss halt der Verbrauch beschleunigt werden. Aber ich möchte niemandem etwas unterstellen, das ganze hat sicher einen medizinisch einwandfreien Sinn, der dem Krankenhauspersonal bloß nicht bekannt ist, bestimmt aber dem Management. Die haben dort auch Supermanager, die andauernd Prozesse neu strukturieren, das wurde mir erzählt, weil doch das ein oder andere am OP-Tag sehr kraus ablief, aber das wird ein anderer Blogartikel… (Das soll aber nicht gegen die Mitarbeiter gerichtet sein, die bisher, soweit ich mit ihnen zu tun hatte, alle sehr nett und freundlich waren.)

Ach so, da war noch was Interessantes in den Suchbegriffen:

  • wie heisst der horrorfilm in dem rosa kugelförmige fellmonster

Das hört sich interessant an! Kennt jemand den Film? Ich könnte mir vorstellen, dass das ein schönes Geschenk für

wäre. Bedenke: ROSA!!! 😈

Ach so, noch was, Ihr wollt ja bestimmt noch unbedingt ganz doll wissen, was nun mit dem Finger ist, noch ’ne OP, ja/nein/vielleicht. Es ist so, dass sich das Teil, das mit der Schraube befestigt wurde, wieder abgesprengt hat. Ja, abgesprengt, das ist O-Ton der Ärztin. Cool, es hat sich abgesprengt. Haben die Ärzte nicht nur eine Schraube, sondern auch eine Mini-Dynamitstange mit eingebaut? Jedenfalls ist die Entzündung auf dem Rückmarsch. Der Oberarzt würde eine erneute OP empfehlen. Die Ärztin meinte aber, das eben maximal die Fingerspitze krumm bleibt. Auf die Frage, ob die Schraube denn auch so drin bleiben könne (was ja eh geplant war), meinte sie, das sollte man beobachten. Wenn die raus muss, kann man natürlich auch gleich den Kram noch mal richtig befestigen. What ever. Die soll drin bleiben, das ist voll das coole Inbody-Piercing! Die Fashion-QUEEN wird diesbezüglich demnächst einen neuen Trend ausrufen. Inbody-Piercing ist das neue Must-Have, da geht kein Weg dran vorbei!

(Liebe Titanschraubenhersteller, die Fashion-QUEEN wird Sie demnächst wegen einer kleinen Umsatzbeteiligung kontaktieren.)

Update: knöchernes Strecksehnendreckszeuchs // Frohe Weihnachten

Was macht eigentlich der Monsterfinger?

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Genau. Ihr wisst Bescheid. Er hat sich entzündet. Das ist Antibiotikum. Und Filmtabletten, wie epochal! Da könnte Rübenbrei TV gleich mal einen Pillenfilm drehen…

So was kann ja böse enden, da verletzt man sich an einer Fleischschneidemaschine den Finger, geht nicht zum Arzt, sondern lieber im Lake Michigan schwimmen, holt sich Infektionen, muss wochenlang ins Krankenhaus und kämpft mehrere Tage mit dem Tod. Furchtbar, oder? Letztendlich muss der halbe Finger amputiert werden. Das ganze sieht dann so aus:

neuneinhalb_finger

Ich verzichte also besser auf mein Eisbad in der Elbe, damit es mir nicht wie Rahm ergeht (hat er mir eh verboten, er passt auf seine Beraterin auf) und lasse mir von SUUUPER-Monster immer schön meine Tabletten reichen:

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Hätte Rahm damals ein SUUUPER-Monster gehabt, wären wohl noch alle Finger dran. Aber immerhin nimmt er es ja mit Humor:

„Of all the fingers to lose! I could not express myself for months. I had to learn to talk with my left hand.“

Aber zurück zu meinem Fall. Falls Ihr dachtet, dass am Kranksein wenigstens das Ausschlafen toll wäre: Nun ja.

Montag: 5.35 Uhr Wecker klingelt, da ich um 7 Uhr zur OP da sein musste.
Dienstag: 6.35 Uhr Wecker rappelt, weil ich um 8 Uhr in der Handsprechstunde sein musste.
Mittwoch: Ausschlafen. Yeah.
Donnerstag: dito. Hurra.
Freitag: 6.35 Uhr, Handsprechstunde
Samstag: Ausschlafen
Sonntag: 6.35 Uhr, die Handsprechstunde wartete, schön bei Blitzeis ins KH, natürlich 1000 neue Notfälle, daher entsprechend lange Wartezeit.
Montag: Toll, an Heiligabend darf ich ausschlafen!
Dienstag: 6.35 Uhr, mal wieder die Handsprechstunde aufsuchen.

(Wenn ich in die Anstalt muss, klingelt der Wecker übrigens erst um 7.15 Uhr.)

Aber ich will mich nicht beklagen, die Ärzte und Schwestern sind noch schlechter dran.

Jedenfalls dachte sich wohl das Fingerchen, so eine Entzündung allein ist ööööde. Und so lockerte sich die Schraube, was wohl heißt (wenn es nach den Ärzten geht): Noch eine OP. Wenn es nach mir geht: NEIN!

Wir, das waren ein netter Mann, den ich in der Handsprechstunde getroffen hatte, die Ärztin und ich, saßen in einem Warteraum, weil alles drunter und drüber ging. Blitzeis, Notfälle usw.

Ärztin: „Die Schraube hat sich gelockert.“
Ich: „Na, toll. Heißt das noch eine OP?“
Ärztin: „Wahrscheinlich, aber erst muss die Entzündung raus. Ich werde das morgen mit dem Oberarzt besprechen.“
Ich: „Und wenn das nicht operiert wird? Das wächst doch trotzdem irgendwie zusammen.“
Ärztin: „Ja, aber dann bleibt der Finger etwas krumm.“

An dieser Stelle wurde es Zeit für einen kleinen dramatischen Auftritt:

Ich: „Ich lasse das nicht noch mal operieren! Dann ist der halt etwas schief! Hauptsache, ich kann den bewegen und damit tippen!“

Skeptische Blicke.

Ich fuchtelte mit den Armen in der Luft herum. „Gucken Sie mich doch an! Ich bin eh hässlich, da schadet ein krummer Finger auch nicht mehr!!!“

Abschweifung: Eigentlich möchte ich so etwas ja nicht tun, also den Hinweis auf meine Hässlichkeit geben, höfliche Menschen fühlen sich dann merkwürdigerweise immer berufen, dieser Aussage, obwohl offensichtlich wahr, zu widersprechen, und an sich möchte ich ja niemanden in die Zwickmühle zwischen Höflichkeit und Wahrheit quetschen. Aber hier ging es um wichtige Überzeugungsarbeit. Da müssen alle Argumente auf den Tisch. Abschweifung Ende.

Jedenfalls lachten die beiden und machten zaghafte Anstalten, mir zu widersprechen. (Ha, ich bin auf einem guten Weg, die berühmte Comedieuse Maria Barth zu werden: Sie lachten, obwohl ich nichts Witziges gesagt hatte!) Die armen Menschen, das wollte ich nicht! Schnell schob ich hinterher: „So ein schiefer Finger hat doch Charme!“ Die Ärztin lachte noch mehr und meinte: „Sie sind klasse!“ Ja, ich denke, ich kann die Imtech Arena nun buchen, dreißig Abende hintereinander.

So, Kinners, das ist die Kurzversion, und die Beschreibung des total chaotischen OP-Tages steht ja auch noch aus, aber dazu fehlt mir momentan der Nerv, das dauert ja doch alles recht lange mit der Tipperei. Der Begriff „knöcherner Strecksehnenanriss“ wird in der Tagwolke bestimmt noch recht groß. 😈 Aber mit einem krummen Finger werde ich Rahm wenigstens ein kleines Stück ähnlicher sein. Hachz, toll. 😉 :mrgreen: Okay, die überragende Intelligenz wäre mir lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben, nech?

Die Fashion-QUEEN hat Euch auch noch was mitzuteilen:

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Finger-Fashion: Das trägt Finger diese Saison als Abendfingerkleid! Ein absolutes Must-Have in durchfallfarbigem Braun! Mehr It-Finger war nie!

Danke, liebe Fashion-QUEEN. Wieder was gelernt. Vor allem aber: YEAH!!! DER VERDAMMTE GIPS IST AB!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mir bleibt jetzt noch, Euch ganz tolle Weihnachtstage zu wünschen! Ich habe leider kein hübsches Foto mit Hutze & Hursch im Schnee vorbereitet, mir fehlt momentan so’n bisschen der Elan. Aber Katzencontent geht ja immer, damit das hier wenigstens ein bisschen besinnlich-weihnachtlich zugeht:

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Liebe Grüße
Euer Fellmonster

Das wäre ja prima…

Eben stand ein verzweifelter Patient vor meiner Tür:

  • pornofilme handshop mit handlung

Pornofilme mit Handlung — oha, intellektuelle Herausforderungen, aber das ist nicht das Thema, sondern ich lese da etwas von „Handshop“. Es gibt einen Handshop? Einmal eine neue linke Hand, bitte. Alle Finger sollten komplett heil sein, bitte jubeln Sie mir ja keinen Finger mit knöchernem Strecksehnenanriss unter.

Ach, der blöde Hirni meinte dann doch nur „Handjob“. Wäre ja auch zu schön gewesen. Ich habe dem erst mal eine mit dem Gips gepfeffert. Ist ja auch eine Art von Handarbeit, wenn auch nicht die, die ihm vorschwebte.

Übrigens meinte der eine Arzt, dass er selten so biegsame Finger gesehen hätte. Vielleicht gibt es Fingerschlangenmenschen unter meinen Vorfahren.

Mal gucken, was sonst noch so anliegt. Ich langweile mich gerade tierisch. Den ganzen Tag lesen ermüdet auch irgendwann.

  • ja das ist der stromkasten mir dem wir immer probleme haben … falls sie sich den mal angucken …. könnten.

Sehen Sie, Sie dürfen da nicht immer Stroh rumliegen lassen, das beschädigt nämlich die empfindliche Elektronik in dem Stromkasten! Lassen Sie das Stroh einfach da, wo es hingehört, nämlich in Ihrem Kopf.

  • bairische dirndel sex filme gratis

Jodel, jodel, ich hab mein Jodeldiplom verlegt. Und nun? Ist Youporn eigentlich down oder was sollen die ganzen Pornoanfragen? Rübenbrei TV sendet so einen Schmuddelkram jedenfalls nicht. Da werden Sie kein Dirndl zu sehen bekommen!

  • arm in gips sex

Hand in Gips, kräftig zuschlagen. Ja, funktioniert.

  • hat mario gomez einen grossen penis

Ja. Nein. Vielleicht. Zutreffendes bitte unterstreichen. (So, nun kann man nur hoffen, dass Mario G. hier mitliest, aber hier liest ja eigentlich jeder mit.)

  • geburtstag chef brötchen freiwillige soziale aufwendungen

Der Chef verdient genug Geld und soll das gefälligst aus eigener Tasche bezahlen! Muss ich auch, wenn ich was ausgebe.

  • scheiss sap

Ja, hm, ich würde mich da jetzt echt gern mit rumplagen. Scheiß knöcherner Strecksehnenanriss.

  • mathias döpfner caipirinha

Ich würde den Caipi ja eher jemand anderem gönnen. Mir zum Beispiel.

  • dominina mit teppichklopfer

Die gute alte Dominina. Bitte nach dem Teppichklopfen die Fenster putzen und einmal gründlich durchwischen.

  • traum oralverkehr freund schaut zu

Dem ollen Voyeur gleich eine knallen, aber hier noch ein Profitipp: Mit fensterlosen, abschließbaren Besprechungsräumen/Büros passiert so was gar nicht erst. Bitte, ich helfe ja gern.

  • berlusconi als wackeldackel

Oh, nein! Sagen Sie nicht diesen Namen, sonst kommt der gleich angewackeldackelt!

  • pennisvergroserung

Verdammt! Zu spät. Ja, Herr Berlusconi, ich weiß. Sie sind nun verlobt, und es drängt. Ich ruf mal eben Ihre Verlobte an.

Ich: „Hallo, Frau Pascale. Sie wollen ja den Berlusconi heiraten. Ich bin seine Therapeutin und wollte mal fragen, ob Sie über sein 3,5- cm-Problem im Bilde sind.“

Francesca Pascale: „Was für 3,5 cm?“

Ich: „Na, seine Dödellänge! Haben Sie denn noch nicht mit ihm… also, ich meine, Sie müssen ihn doch schon nackt gesehen haben?“

Francesca: „Ach so, das! Das ist mir doch egal! Ich heirate ihn nur wegen seines Vermög… ähm… Charakters! Innere Werte, Sie wissen schon!“

Ich: „Ach so, alles klar. Die Werte im Inneren der Bank… Und Sie finden auch nicht, dass Sie zu alt für ihn sind? Immerhin sind Sie schon 27!“

Francesca: „Mir ist bewusst, dass ich hart an der Grenze bin, aber Silvio ist ja so generös und schaut großzügig darüber hinweg, dass ich eine alte Frau bin!“

Ich: „Na, dann ist ja alles klar. Viel Glück Ihnen beiden.“

Francesca: „Das ist nett von Ihnen. Darf ich auch in Ihre Sprechstunden kommen?“

Aaaargh! Ich: „Ich bin völlig ausgebucht! Tschüs!“

Das hat man davon, wenn man sich doch noch ab und zu um ein paar Patienten kümmert.

So, dem Rest, der noch im Sprechzimmer sitzt, verordne ich eine sinnvolle Beschäftigungstherapie:

  • vasen im keller aufräumen

Und wer keinen Keller hat, der baut bitte bis zum nächsten Mal einen

  •  blowjobautomat

oder füllt wahlweise für mich den Packen Formulare aus, den ich von der Berufsgenossenschaft bekommen habe und wo sogar eine Skizze gefordert wird! Nicht vom Automaten, sondern der Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte. Die haben doch Caipi mit Zitrone getrunken! Eine Skizze! Ich und zeichnen! Bekloppt.

Gute Nacht!

PS: Der verdammte, nervige Weltuntergang findet nicht statt. SUUUPER-Monster und ich haben den kurzfristig abgesagt, weil ich bis zum 31.12. krankgeschrieben bin. Übrigens: Die FDP soll in Umfragen wieder bei 5 % liegen! HALLO?!?!? Das kommt einem kleinen Weltuntergang schon recht nah.

OP / Verschiebung 52 Bücher

Vorweg: Die eigentliche OP ist gut gelaufen. Mit 7 Leuten waren die im OP-Saal. Lag es daran, dass ich die Weltherrscherin bin oder dass es so ein interessanter Fall war?

Jedenfalls:

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Genau. Hat sich was mit Zweifinger-System, was schon lästig genug war, nun muss ich einhändig tippen, und das tue ich mir dann doch nicht an. Schade, denn der heutige Tag hätte Stoff für mindestens zwei Kapitel der OP-Soap geboten, Pleiten, Pech und Pannen… Reiche ich nach. Die haben mir übrigens 2 Finger eingegipst. Gaaaanz toll. Grrrmpf.

Etwas verschieben werde ich den Start des 52-Bücher-Projektes. Da wäre jetzt mal der erste Infoartikel fällig gewesen, außerdem die Überarbeitung der Projektseite, und ich wollte auch noch was testen. Wären wir mittendrin gewesen und es nur um die Motto-Artikel gegangen, hätte ich es natürlich durchgezogen. So ist das zu viel, will mir ja nicht wg. einseitiger Belastung ’ne Sehnenscheidenentzündung einfangen.

Ach ja, und selbst ich habe eingesehen, dass ich diese Woche nicht mehr zur Arbeit gehen sollte. 🙂 Hab heute schon ein Formular mit rechts unterschreiben müssen (bin an sich Linkshänder). Sagen wir mal so: Sah aus wie die Unterschrift von jemandem, der innerhalb von 10 Minuten 5 XXL-Caipis geschlürft hat…

Heute und morgen übrigens Alkoholverbot!

Kommentieren werde ich leider auch weniger…

Liebe Grüße und hoffentlich bis bald.

Projekt Finger-OP — eine Groteske in mehreren Kapiteln

Das befürchte ich zumindest.

Kapitel 1 habt Ihr in Ansätzen ja schon Dienstag lesen dürfen. Als ich Dienstag im Bergedorfer Unfallkrankenhaus war, schon mal der erste kleine Schock:

Ärztin: „Das muss operiert werden.“
Ich: „Okay, nützt ja nix.“
Ärztin: „Wir behalten Sie dann zwei bis drei Tage hier…“
Ich: „Waaas? Geht das nicht ambulant????“
Ärztin (zögernd): „Jaaa… Das könnten wir auch machen, aber…“
Ich: „Gut, dann bitte auf jeden Fall ambulant!“

(Durchsetzungsvermögen ist super!)

Dann Risikoaufklärung, ein mehrseitiges Formular ausfüllen, in denen Fragen wie „Trinken Sie Alkohol? Wie oft?“ beantwortet werden müssen (intimer wird’s nicht mehr?!), zum Anästhesisten getüffelt etc. pp. Nichtsdestotrotz sollte ich dann Freitag, also heute, noch mal zu einem weiteren Vorgespräch, um die operierenden Ärzte kennenzulernen. Wozu, meine Mutter sucht gar keinen Schwiegersohn, aber ich fügte mich. Mir wurde gesagt, melden Sie sich am Anmeldetresen der Handchirurgie, Freitag um 15.30 Uhr.

Heute treffe ich also bereits um kurz vor 15 Uhr ein (als Pünktlichkeitsfanatiker bin ich lieber viel eher als fünf Minuten zu spät da) und gehe zu der Dame am Tresen, da, wo „Anmeldung Handchirurgie“ steht.

Ich (freundlich): „Hallo, ich habe einen Termin um 15 Uhr dreiß…“
Anmeldetrulla: „Aber nicht hier!“
(Oha. Ich mag es ja gar nicht, unterbrochen zu werden.)
Ich: „Doch. Es ist eine Vorbesprechung für meine OP am Montag.“ (Halte ihr den Zettel mit dem Termin vor die arrogante Nase.)
Anmeldetrulla (immer noch lustlos): „Ach So, Sie haben eine OP. Dann müssen Sie sich in den Wartebereich setzen.“
Ich: „Brauchen Sie meinen Namen gar nicht?“
Anmeldetrulla: „Nein, die Ärzte wissen das, Sie werden aufgerufen.“

Ich warte. Das ist ja nichts ungewöhnliches. Und warte. Auch noch um 15.45 Uhr. Okay, warten auf Ärzte ist normal. Irgendwann kurz nach 16 Uhr beschließe ich zu fragen, ob es noch lange dauert. Ich gehe wieder zum Anmeldetresen. Alles zu. Rolläden runtergelassen. wtf?! Normal bei Besprechungen mit Rahm, aber hier??? Ich gehe ein Stück den Flur runter, finde ein Büro, an der Tür steht auch was von Handchirurgie: „Anmeldezeiten irgendwas (weiß ich nicht mehr) bis 16.15 Uhr.“ Ich gucke auf meine Uhr. 16.06 Uhr. Das ist immer noch vor 16.15 Uhr, nicht wahr? Die Tür lässt sich öffnen, aber im Büro ist alles dunkel. Schön. Ein Arzt, der gerade vorbei ging, meint, dass die Kollegin schon weg sei.

An dieser Stelle werde ich leicht unentspannt. Der Arzt hat es eilig und entfernt sich aus meiner Reichweite. Ich verlasse das Büro der faulen Frutte und blicke mich suchend weiter um. Dann — Glück im Unglück — sehe ich die Ärztin, die mich am Dienstag betreut hatte und die übrigens sehr freundlich ist. Sofort greife ich mir die Ärztin und frage sie, was Sache sei. Sie kann sich zum Glück an mich erinnern und klappert einige Zimmer mit mir ab, aber natürlich sind die Ärzte nicht mehr greifbar. Ich schildere ihr das Verhalten der Empfangstrulla. Ich bin kein Beschwerdehansel, aber die hat einen Einlauf verdient! So was von lustlos und unfähig, sorry. Ich stelle mir gerade mal vor, ich hätte nicht die Ärztin getroffen, dann hätte sich vielleicht die ganze OP erst mal wieder verzögert. Und ich will auch gar nicht wissen, wie die mit Patienten umgeht, die schlimme Sachen haben und verzweifelt sind. Auch so gleichgültig? Nee, habe ich kein Verständnis für. Die wusste doch, dass ich da sitze, also mal auf die Idee kommen, dass etwas schiefgegangen sein könnte? Mitdenken? Sich mal kümmern? Hallo?

Die Ärztin ärgert sich auch sichtlich und meint, das wird auf jeden Fall ein Gespräch geben. Das finde ich richtig so. Sie erzählt mir noch einige Sachen, davon eigentlich kaum etwas Neues, aber gut, ist halt so. Sie ist auch wirklich sehr freundlich. Ich frage zur Sicherheit noch mal nach der Uhrzeit für die OP.

Ich: „Elf Uhr ist noch so geblieben?“
Sie: „Es ist jetzt zwölf Uhr, es gibt eine kleine Verzögerung im OP-Plan.“
Ich (oh, wie schön, länger schlafen!): „Wann muss ich dann hier sein?“
Sie: „Um sieben Uhr.“
Ich (habe ich mich verhört?) „Um sieben Uhr? Wenn die OP um zwölf ist? Was soll ich dann schon um sieben Uhr hier? Das ist ja mitten in der Nacht!“
Sie: „Das machen wir immer so, alle, die operiert werden, müssen um sieben Uhr hier sein, dann können wir, falls es Ausfälle gibt, andere Patienten vorziehen.“
Ich: „Okayyy…“ (Muss ich aushalten, ist ja nur ein Tag, und falls die Krötenarmee mal um 7 Uhr hier einfallen sollte, muss ich ja auch hellwach sein, ich verbuche das mal als Training, aber verdammt noch mal zur Hölle: Um die Zeit schlafe ich sogar noch, wenn ich in die Anstalt muss!!!)

Dann gehen wir noch vor die Tür, nicht um eine zu rauchen, sondern weil sie mir noch zeigt, in welches Gebäude ich dann Montag mitten in der Nacht gehen muss. Mir fallen noch einige Fragen ein:

Ich: „Ich bekomme ja einen Gips. Wie lange ist der drauf?“
Sie: „Circa sechs Wochen…“
Ich: „Oh, so lange?“
Sie: „Eventuell kann er auch eher ab und durch so eine Schiene ersetzt werden.“ (Zeigt auf mein super Fingerbettchen in fleischfarben, das ich nicht mehr hergeben möchte.)
Ich: „Okay. Können Sie schon sagen, wie lange ich ungefähr krankgeschrieben werde?“
Sie: „Rechnen Sie mal mit zwei Wochen, bis die Wundheilung einigermaßen abgeschlossen ist.“
Ich: „ZWEI WOCHEN?????? Ich wollte eigentlich Mittwoch wieder arbeiten!“

Hier muss ich mal kurz ’ne Abschweifung einbauen: Ich bin weder Workaholic noch halte ich mich in der Anstalt auch nur annähernd für unersetzbar. Ich bin nur einfach nicht gern krankgeschrieben. Das ist ja nicht wie Urlaub. Sicher kann ich trotzdem rausgehen, weil ich ja nicht bettlägerig bin, aber trotzdem… Wenn ich rausgehe, kann ich doch auch arbeiten. Zumal ausgerechnet nächste Woche meine Vertretung Urlaub hat und somit etwas von meiner Arbeit an einer anderen Kollegin, die zurzeit wahnsinnig viel zu tun hat, hängenbleiben wird. Das ist auch nicht schön. Zurück zum Fall.

Ich also: „ZWEI WOCHEN?????? Ich wollte eigentlich Mittwoch wieder arbeiten!“
(Menschen im Umkreis von mindestens fünfzig Metern drehen sich neugierig zu uns um. Vermutlich öffnen sich auch einige Fenster in Krankenzimmern.)
Sie: „Wundheilung … schauen wir mal …“
(Ich bekomme ihre Worte nicht richtig mit. In meinem Kopf wirken immer noch die Worte „zwei Wochen“ nach und nehmen meine zwei Gehirnzellen beinahe vollzählig in Beschlag.)

Danach lasse ich mir noch mal bestätigen, dass es sich wirklich um eine ambulante Geschichte handelt.

So, nun kennt Ihr schon mal die ersten beiden Kapitel. Fortsetzung folgt dann nächste Woche. Morgen bin ich wild entschlossen, den Bericht eines epochalen Ereignisses zu schreiben. Dranbleiben!

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

Warnung: Autsch-Content! Werder-Content!

ACHTUNG-ACHTUNG-ACHTUNG! Am Ende dieses Artikels verlose ich ein — ich mag es als HSV-Fan kaum hinschreiben — Werder-Dingens. Aber erst mal eine wichtige Mitteilung.

Liebe Elite-Team-Kämpfer, Sympathisanten und Kröteriche,

Eure angehende Weltherrscherin hat „Finger“.

Finger

Ooooooch… Was hat das kleine Fingerchen denn? Wie friedlich es daliegt in seinem hautfarbenen Bettchen. (Caipifarben war aus.)

Ihr seht hier, jedenfalls, wenn Ihr Röntgenblick habt, einen knöchernen Strecksehnenanriss an meinem linken Ringwurstfinger. Ist das doll, oder was? Und natürlich ist es die linke Hand, denn ich bin Linkshänder, hallo?! Wo wäre sonst die Herausforderung? Türlich muss das Ganze auch noch operiert werden. Wo wäre sonst die … ach, Ihr wisst schon. Danach gibt es Gips, hurra, ich werde alle damit nerven, dass sie in mikroskopisch kleiner Schrift unterschreiben müssen… Moment mal eben… Sie haben eine Frage? Der kleine Italiener dahinten?

  • usa dr. tableten penis fergroserung

(Upps, hätte ich bloß nie was von mikroskopisch klein geschrieben, das musste ja IHN auf den Plan rufen…)

Och nö, Herr Berlusconi. Sie könnten sich doch zumindest mitfühlend erkundigen, wie das mit meinem Finger passieren konnte. Wissen Sie übrigens, dass der Anriss auf dem Röntgenbild wie Ihr Dödel aussieht — nur größer?

Jedenfalls ist mir das Missgeschick nicht beim Basteln passiert, und ich habe auch nicht versucht zu stricken. Ganz öde habe ich mich dank  Rutschi-Rutschi-Wetter zu schwungvoll aufs Monsterfell geschmissen.

An dieser Stelle möchte ich eine kurze Durchsage machen:

Stichwort Bergedorf, Bergedorfer Bahnhofsplatz, Bergedorfer Bahnhofsvorplatz, Platten, Denkabstinenzler…

Liebe Verantwortliche, die Ihr dafür zuständig seid, den Bergedorfer Bahnhofsvorplatz nicht nur zu räumen, sondern auch zu streuen: Hey, wie wäre es, wenn Ihr Euch mal drum kümmert? Das Wetter ist nicht erst seit heute Morgen 8.30 Uhr so!

Liebe Verantwortliche, die Ihr damals, vor noch gar nicht so langer Zeit, diese tollen hell- und mittelgrauen Platten für den Platz ausgesucht habt: Toll gemacht! Es benötigt nur ein bisschen Matsch, um auf diesen, Euren, so supertoll aussehenden Platten auszurutschen. Raue Oberfläche? Neeeeiiiiiiinnnnn, das sieht doch nicht aus. Der tolle, schnieke neue Bergedorfer Bahnhof braucht doch ein würdiges Aussehen! Davon abgesehen: Die Platten sind trotzdem hässlich! Dafür waren sie aber bestimmt schön teuer.

Liebe Verantwortliche, die Ihr entschieden habt, dass am Weidenbaumsweg am Bahnhof der Zebrastreifen ja überflüssig ist und es doch für die Fitness der ollen Fußgänger echt gut ist, dass sie zwischen den Autos hindurch huschen (Jogging vor und nach der Arbeit!): Tolle Idee, kommt bei Matschschnee auf den tollen glatten Fliesen so richtig gut! Glatteis braucht’s da gar nicht mal, wobei das noch mal eine Nummer spannender sein wird.

Ich bin weiß der Teufel kein Mensch, der  sich dem Winter nicht anpasst. Ich gehe vorsichtig und langsam, und meine Welt gerät nicht gleich aus den Fugen, wenn irgendwo mal nicht gestreut ist. ABER: DAS IST EIN VERDAMMTER BAHNHOFSPLATZ, VERDAMMT NOCH MAL! Da gehen täglich tausende von Menschen lang. Auch zum Beispiel ältere, bei denen Brüche evtl. nicht mehr gut verheilen. Ist Euch total gleichgültig, oder? Habt Ihr nicht dran gedacht, nee, ne? Ich habe von meinem Fingerthema ca. 8 – 10 Wochen ein paar Nachteile (kann kein Zehnfingersystem tippen und brauche z. B. für diesen Artikel ca. 3 – 4 x länger), aber danach wird wohl alles wieder OK sein. Ich will mich gar nicht über meine persönliche Situation beschweren, hätte ja auch sonst wie ausgehen können, gebrochener Arm, Hüfte, weiß der Geier. Aber das ist doch der Punkt: Anderen wird genau das passieren. Aber wehe, der Privatmensch räumt nicht morgens um sieben oder acht spätestens den Schnee, und falls er arbeiten muss, soll er halt eine teure Firma engagieren, die das für ihn erledigt. Tja, da schlägt die Härte des Gesetzes zu, doch wenn die Verantwortlichen beim Bezirk sitzen? Nö, da muss das ja alles nicht.

Aber, liebste Verantwortliche, grämt Euch nicht. Sobald die Weltherrschaft mein ist, werde ich Euch ermitteln lassen und Euch belohnen. Ja, Ihr hört richtig! Kleiner Wellnessurlaub. Oder ist es etwa kein Wellness, wenn man Euch mit den Füßen am Baum aufhängt (das streckt und entspannt die Wirbelsäule), mit Honig einschmiert (voll gesund) und ein paar Bienenstöcke und Ameisenbauten in der Nähe platziert?

Ich bin so gütig!

Kommen wir nun zu etwas komplett anderem. Ich hatte es vor kurzem in den Kommentaren angekündigt: Die Verlosung eines Werder-Dingens steht an. Nun fragt Ihr Euch natürlich: Hä??? Wie zum Teufel kann es sein, dass beim Fellmonster, dem HSV-Fan, so etwas grün-weißes herumliegt? Jugendsünden? Psychokrieg des Krötengenerals? Nein, alles weit gefehlt. Das war nämlich so: Ich kenne sympathische Werderfans. Ja, ehrlich! Ich kenne sogar einen netten FC-Bayern-Fan, aber das ist ’ne andere Geschichte. Diesen Werderfans wollte ich was schenken. Etwas Epochales — wenn denn das merkwürdige Salmilogo nicht wäre, aber irgendwas ist ja meistens. Dieses Dingens gab es aber nur im Dreierpack. Zwei habe ich verschenkt, eines blieb über und wurde von mir in eine Schublade in die hinterste, tiefste, dunkelste, am weit-wegsten Ecke gepackt. Sonntag räumte ich diese Schublade auf — und da war es wieder. Lebenslang Grün-Weiß? Klingt wie lebenslang bei Wasser und Brot, und darf hier in der WEZ bitte nicht sein.

Das ist Eure Chance! Outet Euch. Sagt einfach in den Kommentaren, dass Ihr das Werder-Dingens haben wollt. Beim Verlosen, sollte es mehrere Interessenten geben, bevorzuge ich Stammleser bzw. aktive Kommentatoren. (Die Nette Bücherkiste hat also gute Chancen.) Natürlich können auch HSV-Fans mitmischen, die das Dingens im Rahmen eines Grün-Weiß-Austreibungsrituals „behandeln“ möchten (Vorschlaghammer sollen bei Exorzismus-Ritualen ja eine gewisse Rolle spielen.)

Früher fand ich Werder übrigens recht sympathisch. König Otto. Wunder von der Weser. Meine Sympathie bröckelte schon, als Karate-Tim Wiese begann, sein Unwesen zu treiben. Dann die eher unglückliche Trikotwerbung. kik? Musste nicht sein. Dann diese fragwürdige Bank… Den Hühnervogel hat man aber diese Saison abgeschossen, ich sage nur Wiesenhof. Mir sind alle Argumente für und wider bekannt (nach dem Motto, selbst billig einkaufen, aber über Wiesenhof aufregen), und sicher trifft das auf einige Kritiker auch zu, aber trotzdem: Wiesenhof geht gar nicht. Respekt allen Werderfans, die dagegen protestiert haben.

Zurück zum kleinen Gewinnspiel: Ja, was ist es denn nun ? Hach, sorry. Es ist eine Fahrradklingel! Und ich habe sogar ein Foto geschossen. Bitte scrollt nach unten, die Ihr hartgesotten genug seid!

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  • von damenrunde zum sex gezwungen

Och, Herr Berlusconi, nun mischen Sie sich doch hier nicht wieder ein! Außerdem: So besoffen, zugekifft oder sonstwie geistig aus dem Takt geraten kann eine Damenrunde gar nicht sein, um Sie zum Sex zu zwingen. Träumen Sie weiter!

Jetzt aber das Foto… Nein, nicht von Ihnen, Herr Berlusconi! Ksch! Gehen Sie weg und ziehen Sie sich wieder an! In der Reihenfolge, bitte. Danke.

Das_grün_weiße_Grauen

Das ist sie! Die Fahrradklingel! Die ist doch an sich knuffig, oder? Das limettenfarbige Monster gehört nicht dazu, das entwickelte nur auf einmal so einen Zerstörungsdrang… Seltsam. Woran das wohl gelegen hat? Links oben sehen wir Vampi, der aufgrund des ungewohnten Grün-Weiß-Salmis mit den Worten „es geht mir nicht gut“ einen kleinen Schwächeanfall hatte. Ein XXXXXXL-Bloody-Caipi in einem großen HSV-Glas brachte aber sofortige Besserung! Im Hintergrund übrigens eine Autogrammkarte von Isi! Habt Ihr schon ihren Film „Anleitung zum Unglücklichsein“ gesehen?

Ihr werdet verstehen, dass ich nun zum Ausgleich HSV-Stoff bieten muss! NUR DER HSV! Hier könnt Ihr die Klingel in größer bewundern, nun auch in richtiger Lackierung. 😉

DIE_Raute_des_Supervereins

 

Okay, dann kommentiert mal schön, ich glaube ja nicht, dass der Andrang riesengroß sein wird. Wie gesagt, es gibt nur die Werderklingel geschenkt, weil sie hier raus muss, sie gefährdet unsere Gesundheit. 🙂 Die Klingel kommt ganz kostenlos per Post zu dem Gewinner nach Hause.

Ja, Herr Berlusconi, Sie sind ja immer noch hier! Was? Hä?

  • hüpfender penis

Äh … Ja. Okayyyyyy. Wenn Sie meinen… Dann hüpfen Sie mal zusammen mit Ihrem Winzling nach Hause und „retten“ Sie Italien. Kann ich davon ausgehen, dass Sie nun, wo Sie in die Politik zurückkehren, meine Sprechstunde (die es eigentlich ja gar nicht mehr gibt!), nicht mehr so häufig beehren werden? Nicht? Dafür haben Sie immer Zeit? Prioritätensetzung? Na, wenn Sie meinen… Ich lass schon mal ein Betonbad einlaufen.

Und in den nächsten Tagen werde ich Euch berichten, was den bis dahin doch etwas unoptimalen Tag heute mehr als gerettet hat. Nur so viel: Es wird epochal und in die Annalen der WEZ eingehen!

Eure baldige Weltherrscherin

PS: Es wird wohl in den nächsten Wochen hier keine so textlastigen Beiträge geben… Das war doch recht anstrengend und macht sich beim lädierten Finger bemerkbar. Bin ich froh, dass mir das nicht schon im November passiert ist!