Leseeindruck: „Born To Run — Die Autobiographie“ von Bruce Springsteen

bruce

Mein Lesejahr flutscht bisher überhaupt nicht. Zwar lese ich zurzeit vier (bzw. nun noch drei) großartige Bücher, aber alle etwas ernstere, schwerere Kost, keine Thriller-Turnpager. Da ich momentan sehr unruhig bin, fällt es mir schwer, längere Passagen am Stück zu lesen. So schaffe ich bestimmt keine 30 Bücher für Daggis Challenge. Das ist schade, nicht, weil es mir darum geht, bei einer Challenge möglichst viel „abliefern“ zu können, sondern weil ich noch so viele tolle Bücher auf meinen SuBs liegen habe…

Eines davon ist nun immerhin geschafft. Ich lese relativ wenige Autobiographien von Stars, da mich die meisten nicht so sehr interessieren. Bei Bruce Springsteen ist das etwas anderes, da ich seine Musik sehr gern mag und mich auch der Mensch dahinter interessiert.

Worum geht es?

Der Titel verrät es: Die Autobiographie von Bruce Springsteen, die er übrigens selbst geschrieben hat. Ich bekomme ja immer die Krise, wenn irgendwelche 18-Jährigen Popsternchen ihre Biographien, die sie mit Sicherheit nicht mal selbst verfasst haben, auf den Büchermarkt werfen… Springsteen hat viel zu erzählen, er hatte ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, Depressionen, man erfährt auch viel über die Hintergründe zu seinen Hits und Alben.

Ich habe Bruce Springsteens Musik in den 80ern kennengelernt. Mein erster Song war „Dancing In The Dark“:

Höre ich immer noch gern.

Wie hat es mir gefallen?

5 XXL-Caipigläser für den Boss!

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Zitat

Ich weiß nur, dass mit zunehmendem Alter die ungelösten Probleme, die wir mit uns herumschleppen, immer belastender werden. Und der Preis, den wir zahlen, wenn wir uns weigern, die Probleme anzupacken, steigt mit jedem Jahr.

Dem kann ich hundertprozentig zustimmen.

Lieblingscharakter

Der Boss selbst natürlich. Aber man lernt auch viele andere interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem die Mitglieder der legendären E Street Band.

Das Cover

Der junge Bruce. Passt natürlich gut.

Zahlen, Daten, Fakten (ZDF, wie der Controller sagt, zumindest bei uns in der Anstalt, oder ist das allgemein so ein Controller-Begriff?)

 

  • Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453201310
  • ISBN-13: 978-3453201316
  • Originaltitel: Born to run
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 5,5 x 23,3 cm

Erfüllte Aufgabe

56. ein Buch, das mehr als 333 Gramm wiegt (ich hab’s nicht gewogen, aber der Trumm wiegt allemal mehr als etwas über 3 Tafeln 100 g Nougatschokolade, da bin ich mir sicher).

Noch ein Song

 

 

Und sonst so?

Es kommt nicht von ungefähr, dass ich Socks den Kleinen Boss nenne. Sock ’n‘ Roll, er rockt auch. Hier mit seinem treuesten Groupie Nelly. Man beachte auch seinen Puschelpompomschwanz mit den langen Haaren. Lange Haare rocken, das weiß man ja. Und diese extravagante weiße Strähne, ganz der Superstar.

socknroll

Das war das… Oh, Moment, Trumpi-Boy will uns noch was sagen:

donni

Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Erledige doch solche Kleinigkeiten bitte mal selbst! Ich kann mich nicht um alles kümmern. Und denk dran, die tägliche Dosis Medienbeschimpfung zu erledigen. Ach, haste schon?

fakenews

Haste fein gemacht, bekommst einen virtuellen Keks.

(Nein, das ist nicht der verkleidete Böhmermann. Das ist der echte. It’s true.)

Gänsehaut pur!

 

Ab 02:06:38!

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/EE17-kompletter-festakt,elbphilharmoniekonzert102.html

(Natürlich ist die ganze Sendung sehenswert, aber die Ode an die Freude ist der Höhepunkt, ein besseres Werk für den Schluss hätte Thomas Hengelbrock nicht wählen können.)

Das Gerede vieler Hamburger von der „schönsten Stadt der Welt“ ist mir fremd, aber ich glaube, wir können behaupten, dass wir nun das schönste Konzerthaus der Welt haben. 🙂

Elphi,

 

nun bist du endlich richtig da. Ja, du hast einen Haufen Steuergeld gekostet und ja, du bist ganz schön langsam unterwegs gewesen, bevor du dich uns in voller Pracht gezeigt hast.

Ich mag dich trotzdem! Ja, man hätte mit dem Geld sehr viele andere sinnvolle Dinge anstellen können. Manchmal müssen aber auch große, schöne Werke geschaffen werden, und du bist epochal-schön. (Das Geld für soziale Aktivitäten wäre übrigens trotzdem durchaus vorhanden, wenn man für gerechte Besteuerung sorgen würde, aber das ist heute nicht mein Thema.)

Willkommen, du Großartige!

(Dann zieht mal nach, Berlin und Stuttgart. Wobei an diese Schönheit weder BER noch Stuttgart 21 rankommen werden, da müsst Ihr durch. 😉 )

 

Liebe Monsterblogfreunde,

 

in der Blogosphäre ist es Brauch, seinen Lesern frohe Weihnachten zu wünschen, meistens so um den 23. und 24.12. rum. Das ergibt einen gewissen Sinn, daher möchte ich Euch genau das wünschen: Ein schönes, erholsames Weihnachtsfest, an dem Ihr hoffentlich viel Zeit für Beschäftigungen habt, die Euch Freude bereiten.

Wobei es sein könnte, dass der Weihnachtsmann nicht kommt. Jemand hat seine Rentiere… ähm… zweckentfremdet. Nelly und Socksi gefällt das:

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Ein bisschen Musik geht immer:

Vorschau: Ich habe einige Tage frei und Ihr werdet Dinge erfahren, von denen Ihr bisher nie hörtet und die Euch den Atem rauben werden!

Mein Foltermonster Monster für spezielle Befragungstechniken hat wirksame Methoden der Bestrafung und Befragung entwickelt. Hier ein Foto, das noch nicht wirklich spoilert. Die ganze Wahrheit demnächst im Blog! Ihr werdet entsetzt sein! Auch an Feiertagen rastet dieses Blog nicht, sondern fühlt sich der investigativen Aufklärung verpflichtet!

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Das ist nicht das Foltermonster, sondern einer seiner “Kunden”, eine Spezialbehandlung „genießend“…

(Nein, Foltermonster, ich habe jetzt keine Zeit, Dir das Helene-Fischer-Weihnachtsalbum herunterzuladen, das muss warten!)

Wir werden uns aber auch der Puscheligkeit widmen und enthüllen, was Nelly dazu gebracht hat, ihre Vordertatzen auf den Schreibtisch zu platzieren.

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 Bleibt dran! Bekloppter wird’s nicht mehr! (Oder vielleicht doch. Man weiß so wenig.)

Euer Fellmonster

Was Siri sagt …

 

… nämlich auf die Frage: „Hat Bayern gewonnen?“

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Okay, so „ganz klar“ war der Sieg der Borussia nicht, aber egal, Hauptsache:

Yeah, endlich wieder Bayern-Kloppe im Blog!

(Wo Siri den seltsam klingenden Begriff „Deutschland National Derby“ her hat, weiß ich nicht. Die Frage „Hat Bayern gewonnen?“ kommt übrigens als Vorschlag, wenn man „Hilfe“ zu Siri sagt, dann bekommt man nämlich eine tolle Liste, was man sie alles fragen könnte. Eine weitere gute Idee ist „Wie komme ich nach Hause?“ — Das weiß man nach dem 10. XXL-Caipi vielleicht nicht mehr. (Mir könnte das allerdings nicht passieren, niemals…) Schön auch „Tisch für vier in San Francisco“ oder „Weck mich morgen um 7“. Sollte Siri letzteres tun, hat ihr letztes Stündlein aber um kurz nach 7 geschlagen. 7 Uhr wecken auf einen Sonntag, ich glaube, es hackt!)

Nachtrag: Gerade aus meinen Suchbegriffen gefischt. Hahahahaha.

hahahahahaha

Welt-Bärchenpärchentag 2016!

 

Natürlich gehe ich, ganz die vorbildliche künftige Weltherrscherin, mit gutem Beispiel voran (besser gesagt, hinke ich zeitlich ein bisschen hinterher, woanders hat man bereits Artikel veröffentlicht) und trage auch etwas zu dem Welt-Bärchenpärchentag bei, der jedes Jahr am 8. September stattfindet, denn mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!

Seht mein süßes HSV-Bärchen mit einem anderen süßen Bärchen auf dem epochalen Limettensofa vor epochalem Limettenhintergrund sitzen. Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen und mit Limettchen ist alles nettchen.

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Und jetzt noch ein bisschen bärchenpärchige Musik. Sind die beiden nicht wie ein menschliches Bärchenpärchen? Ja, das Video ist an der ein oder anderen Stelle ein kleines bisschen unpuschelig, aber irgendwas ist ja immer. 😉

Sie sind zu teuer für mich …

… aber sie sind so schön!

Wovon ich rede? Von diesen epochalen Tischen hier! Sind die schön! Können vielleicht nur Leute nachvollziehen, die ebenfalls in den 70ern und 80ern vorm Cassettenrecorder saßen und ihre Lieblingssongs vom Radio aufgenommen haben. Und große Katastrophe, wenn der Moderator reingequatscht hatte… In meinem Keller liegen noch über 400 Musikcassetten. Irgendwann kam die CD auf und ich nahm mir von den CDs meine jeweiligen Lieblingslieder als Futter für den Walkman auf. Eine große Frage für mich war immer, welche Musikcassettenmarke die beste Qualität hatte. Ein Ausprobieren ohne Ende. Ganz zu Anfang habe ich noch die Ränder von alten Hörspielcassetten mit Tesa überklebt, um sie so überspielen zu können. Und Bandsalat! Wie häufig war ich mit Bleistift und Engelsgeduld dabei, eines meiner Cassettenbabys zu retten!

Eigentlich könnte ich aus den vielen Cassetten ja auch einen Tisch basteln: Holztisch kaufen, ganz viele Cassetten festkleben, irgendein Distanzdingens am Rand und dann Glasplatte drauf. Aber nicht mal dafür reichen meine handwerklichen Fähigkeiten. Außerdem sähe das bestimmt nicht so großartig wie die oben gezeigten Tische aus. Aber witzig finde ich die Idee trotzdem.

Liebe jüngeren Leser: Ihr fragt Euch nun, wovon das olle Fellmonster schreibt. Guckt mal hier, darauf hat man früher Musik aus dem Radio aufgenommen. Gängige Laufzeiten waren 60 und 90 Minuten gesamt (die Cassetten haben A- und B-Seiten), das geübte Auge konnte zum Schluss in etwa abschätzen, für wie viele Minuten die Aufnahmekapazität noch reichte. Es gab auch Cassetten mit 120 Minuten Laufzeit, aber die waren aus Qualitätsgründen nicht so sehr empfehlenswert.

Nostalgie, Nostalgie… 🙂