Nostalgieblogging (5)

Ach, Kinners, bin gerade nicht so recht in Blogstimmung, es mag an den mehr oder weniger durchwachten Nächten liegen. Da habe ich also einfach wieder was aus meinem alten Blog gekramt. Ich hatte seinerzeit mal eine Sprechstunde als Podcast aufgenommen, und der ein oder andere fand das sogar gut. Grund genug, es ins Nostalgieblogging zu packen… Erstveröffentlichung im alten Blog am 31.10.2010.

Und übrigens ist Real Madrid wohl so gut wie spanischer Meister, die haben heute El Clásico gegen Barca in Barcelona gewonnen. Mach’s noch einmal, Mou! Mittwoch gegen die Sepplhosen! Mit noch ein, zwei, drei … Toren mehr! Come on!

Glückwünsche natürlich auch nach Dortmund! Standen die Bayern nicht zwischenzeitlich schon mal mit 7 Punkten Vorsprung an Platz 1 der Tabelle? Tja, dieses Topteam hat es vermasselt.

Nun aber endlich das Nostalgieblogging, yippie-yippie-grusel-yeah. (An die Diddlfans: Alles nur Spaß, knuddel-knuddel… ;-))

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Experiment Psychorunde als Podcast, Teil 1

Die Überschrift lässt schon Böses erahnen, oder? Ja, es ist ziemlich ausgeufert. 3 Teile insgesamt, wobei der erste mit 6:44 noch im Rahmen ist. Der zweite wurde dann schon schwafeliger (8:13), während der dritte mit über 15 Minuten völlig den Rahmen sprengt. Das sind Wachstumsraten, von denen Berlusconi nur träumen kann!

Darum auch hier eine häppchenweise Veröffentlichung. Und ja, ich habe zu schnell gesprochen, aber seid froh, ansonsten hätte der Quatsch noch länger gedauert, und was kann ich dafür, dass ich so eine dynamische Persönlichkeit bin? ;-) Ab und zu sind Hintergrundgeräusche drauf, das ist alles roh, spontan und unbearbeitet… Die Ausschnitte aus den “Musik”-Stücken sind übrigens immer kurz, ich mute Euch doch keinen kompletten Schnuffel-Song zu!

Für lieber Lesende folgt unten Trudis Protokoll. Danke, Trudi!

Fazit: Nicht so schnell wieder…

Psychorunde gelabert, Teil 1

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Hallo, ich bin’s, Trudi, die Office Managerin der Welteroberungszentrale. Hier nun das Protokoll Nr. 1. Ich armes Huhn!

Zunächst einleitende Worte der Chefin, erster Monsterpodcast bzgl. der Psychos, blabla. Keine Limetten im Haus, es wird furchtbar. Das stimmt. Irgendwann kam sie dann tatsächlich mal zum Thema.

  • fragebogen über circus Betrifft Circus Sarrazin. Wie gehabt Sarraze mit faulen Äpfeln, Tomaten usw. beschmeißen oder nächstes Mal gleich den 100 kg-Amboss?
  • diddl-sprüche Fand die Chefin nicht witzig, irgendwas mit “ich habe Dich ganz doll lieb, knuddelknuddel”, aber das hat sie geraten und den Patienten in den Graben vorm Haus geworfen.
  • 70. geburtstag brothund Ist der wirklich schon so alt? Dann sollte man ihn wirklich mal aufessen. Das ist ein Rat der Chefin, gesund hört sich das nicht an. Aber ich tippe hier ja nur das Protokoll.
  • schnuffel klopft an klingelton Ja, hier hat die Chefin dann auf folgendes Machwerk verlinkt und sich furchtbar darüber aufgeregt, dass der Hase ihr Eigentum (die Welt) verschenken möchte… Mein Tipp: klickt nicht auf den Link. Aber ich bin hier ja nur die Tippse, auf mich hört ja keiner. Ach ja, der Schnuffel ist bestimmt von der Krötenarmee geschickt worden. Sagt die Chefin. Ich glaube eher, es handelt sich um eine Ausgeburt der Hölle.
  • trudi huhn Wunderbar, hier suchte jemand nach mir und die Chefin hat mich auch in den höchsten Tönen gelobt, also beste Traumdeuterin der Welt und Office Managerin, ohne die hier alles zusammenbrechen würde usw.
  • suche frau in münchen mit monsterbusen Messerscharfe Analyse der Chefin: Navi kaputt, total verirrt.
  • traumdeutung blasen Da durfte ich ran, da ich ja die weltbeste Traumdeuterin bin. Meine Diagnose: Der Patient wünscht sich, dass er Trompete spielen könne. Die Chefin stimmte meiner Analyse zu.
  • super illu drecksblatt Dieser Patient wurde als geheilt entlassen, weil er vollkommen recht hat.
  • schokoweihnachtsfrau angela Kommissarin Fellmonster schlussfolgerte, dass es sich um den Stalker, der vor kurzem das Ferienanwesen unserer Kanzlerin besucht hat, handeln müsse. Indizien? Beweise? Ich bin hier nur die Schriftführerin! Fragt mich nicht!
  • sexgeschichte pille roulette Großes Geweine, wo denn die Spammerin “Roulettchen” bloß abgeblieben sein mag. Aufruf an Euch, ob Ihr sie in letzter Zeit gesehen hättet. Meine Güte, was für ein Drama! Sexgeschichten gibt es so lange nicht, bis Roulettchen wieder auftaucht, sprach die Chefin.
  • sexgeschichten praktikum chef Hier der Hinweis der Chefin, dass sie keine Praktikantin mehr sei, weil man sich ja weiterentwickeln müsse. Ach! Rat an den Patienten, sich die blöden Praktikantinnengeschichten woanders zu besorgen. Höflichkeit? Fehlanzeige! Der Patient wurde in den Graben hier vorm Haus geschmissen.
  • penisgrabscherin Schlimm, was es alles gibt. Die Chefin hat sich bemüht, der Patientin zu erklären, dass man so etwas nicht tue, dass die Männer das nicht mögen, so was auch nirgends im Knigge stehe usw. Dann kam der Berlusconi und meinte, haach, bei ihm dürfe die Frau aber mal versuchen. Und die sucht noch heute und findet da nix! Ein Elend! Aber wenigstens ist die Patientin beschäftigt.
  • nackte frau mit kopfhörer als hintergrundbild Die Chefin fürchtete einen Kopfhörerfetischisten und versteckte sofort ihre Kopfhörer.
  • hillary clinton sexgeschichten Hier mal wieder eine Story aus der Praktikantinnenzeit im White House. Die Chefin hatte sich Hillary gegriffen und ihr empfohlen, eine Affäre mit einem jungen Praktikanten anzufangen, einfach mal, um sich an Bill zu rächen und im Sinne der Gleichberechtigung. Hillary hatte aber immer nur Rahm angeschmachtet. Chefin meinte, das konnte nichts werden. Warum auch immer, fragt mich nicht, ich bin hier nur die… ach egal, Ihr wisst schon.
  • http://www.ich-möchte-meine-frau-nackt-fotografieren http://www.dann-tus-doch.de
  • sexgeschichten joschka Es wird immer schlimmer, meint die Chefin. Dann stellte sie fest, dass seine jetzige Ehe schon viel zu lange hält und dass da bestimmt was nachkommt, weil seine Frau ja nicht jünger wird. Das soll eine Warnung an alle jungen Frauen sein. Ich bin so froh, dass ich ein Huhn bin!
  • qualitätssicherung gagbilder Ham wir hier nicht, Qualitätssicherung wurde auf diesem Blog noch nie betrieben. Das stimmt! Eine Zeitlang habe ich mich ja mal um Qualität und Niveau bemüht, aber ach, es war vergebens…

Danach wurde die Pause verkündet. Fürchtet den 2. Teil, die Psychopathen werden nicht harmloser!

Was zur Hölle…?! (4) oder Nostalgieblogging (4) oder Wirre Träume (7)

Wer googelt denn so was?

in dem traum war barack obama schwul, und sein langjähriger lebensgefährte hatte eine ganz schlimme krankheit: er wurde von flugmonstern, die aber nur

Das habe ich original so in der Statistik meines alten Blogs in der Rubrik “Suchbegriffe” gefunden. Es ist richtig, dass dieser Satz genauso in diesem Artikel vorkam, aber wer gibt das Wort für Wort in eine Suchmaschine ein? Hat derjenige vielleicht sogar ganze Absätze ins Suchfeld kopiert? WordPress schneidet die Suchbegriffe ja ab… Wir wissen es nicht, aber hier nun der völlig normale Traum und Trudi Träumlich in Aktion!

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In dem Traum war Barack Obama schwul, und sein langjähriger Lebensgefährte hatte eine ganz schlimme Krankheit: Er wurde von Flugmonstern, die aber nur er sehen konnte, ganz langsam zerfleischt, also Gliedmaßen abgebissen, aber über einen längeren Zeitraum, es müssen mehrere Jahre gewesen sein. Die Ungeheuer waren pechschwarz und sahen wie furchterregende hässliche Greifvögel aus, mindestens doppelt so groß wie ein Mensch. Diesen Part habe ich leider ziemlich intensiv geträumt, das hätte locker eine Vorlage für einen Horrorfilm sein können.

Barack war jedenfalls im Krankenhaus, weil es mit seinem Freund nun endgültig zu Ende ging. Im Weißen Haus war Rahm Emanuel (mit dem ich eine Affäre hatte) mit wichtigen Verhandlungen beschäftigt. Thema weiß ich nicht, er sah jedenfalls ziemlich übermüdet aus. Er sprach mich zwischendurch kurz an (ich habe im Weißen Haus gearbeitet, aber keine Ahnung, in welcher Position) und meinte, ich müsse Barack unbedingt finden, er dürfe nach dem Tod seiner großen Liebe nicht allein sein. Ich antwortete, dass er aber gerade das vielleicht bräuchte: Ein bisschen Ruhe und Abstand. Das hat Rahm aber nicht eingesehen und mir statt dessen einen Zettel mit der Adresse des Krankenhauses in die Hand gedrückt und mir eingeschärft, wie wichtig es sei, dass ich Barack finde. Noch seien wohl auch die Eltern des Freundes mit im Krankenhaus, aber ich müsse auf jeden Fall schnell dort hineilen, um mich um ihn zu kümmern.

An der Stelle bin ich aufgewacht. Sehr verwirrend. Aber vor kurzem habe ich ja Trudi Träumlich für “Rübenbrei TV” engagiert, sie soll dort eine Call-In-Sendung oder wie das heißt für Traumdeutung moderieren. Da kann ich sie ja gleich mal testen. Ich stelle also vor: Trudi Träumlich. Auf ihrer Visitenkarte steht: “Trudi Träumlich. Tiefenanalyse Ihrer Träume und Schäume, denn träumen und schäumen tun wir alle.”

trudi_traumlich

Ich: “Frau Träumlich, was bedeutet mein Traum?”

Trudi: “Er bedeutet, dass Obama schwul ist und sein Partner sehr qualvoll stirbt.”

Ich: “Das weiß ich auch! Aber das ist doch Symbolik für etwas! Was will mir mein Unterbewusstsein mitteilen, was hätte Freud gesagt?”

Trudi: “Freud? Dieser Typ, der überall unterdrückte sexuelle Wünsche diagnostiziert hat? So ein Schweinkram kommt für mich nicht in Frage!”

Ich: “Schon… Aber diese…”

Trudi: “Ich analysiere Ihren Schweinkram nicht!”

Ich: “Entschuldigen Sie mal, ja? Der Schweinkramanteil in dem Traum beträgt genau sechs Wörter, und die stehen auch noch in Klammern! Habe ich extra für Sie schön kurz gehalten. Also mal flauschig bleiben, ja?!”

Trudi: “Na gut, der Traum bedeutet, dass Sie mit diesem Rahm Emanuel ein Verhältnis anfangen wollen. Kann ich nun gehen?”

Ich: “Arrgh! Das ist doch sowieso klar. Ich meine die anderen Teile des Traums. Dass Obama schwul ist und dann diese Flugungeheuer.”

Trudi (holt tief Luft): “Obama wurde schwul, als er Sie gesehen hat. Die Flugmonster symbolisieren, dass es bei Ihnen im Oberstübchen nicht richtig tickt. Kann ich nun gehen?”

Ich: “So ein Schwachsinn! Obama war in dem Traum schon ganz lange, wenn nicht immer, schwul! Das weiß ich genau!”

Trudi: “Kann ich nun gehen?”

Ich: “Morgen gibt’s Hühnersuppe im Hause Fellmonster!”

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(Erstmals im alten Blog am 27.02.2009 veröffentlicht)

Ein Traum mit Rahm! Darauf und weil Freitag ist eine Runde scheiß Herzchen:

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Denn es gilt: Niemals die scheiß Herzchen vergessen, denn das ist unherzig!

Monsternostalgiebloggingzeuchs (3)

Oder: Ihr glaubt gar nicht, was ich beim Stöbern alles wiederfinde…

Ich bin nämlich gerade dabei, meine Bernd-das-Brot-Bilder zu sichten, um für Magrat den Kalender fertigzustellen, denn ich dachte mir, dass ich vielleicht einige photogeshoppte Sachen nehme, anstatt einfach Bilder aus dem Web zusammenzuklauben. (Es gab mal eine Zeit, da habe ich ein bisschen mit Wallpaperbasteln und so herumprobiert.) Selbst malen kann ich ja leider nicht. Hatte ich schon erwähnt, dass Magrat mir eine supertolle eCard geschickt hat? Mit einer selbstgemalten Flachlandhutze, wunderschön! Ich weiß nicht, ob ich die hier mal zeigen darf? Magrat? Aber zurück zum Fall, ich habe eben auch die folgende Story wiedergefunden, sie entstand damals vor hunderten von Jahren für das Projekt 52 von Sari. Und sie passt noch so gerade eben rein, es ist nämlich eine Art Weihnachtsgeschichte mit Bernd dem Brot. Ich glaube, man muss das Berndiversum kennen, um einige Anspielungen zu verstehen, vielleicht reicht es aber auch schon zu wissen, dass Briegel der Busch ein total durchgeknallter Erfinder ist, dessen Erfindungen meistens explodieren oder sonstwie interessante Fehlfunktionen aufweisen. (Nein, Briegel hat nicht SAP erfunden! Also wirklich! Was hier wieder einige denken!) Chili ist ein Stuntschaf, zu deren Stunts zwingend mehrere Stangen Dynamit gehören — oder ihre Kanone, mit der sie ihre erfolgreichste Nummer “Das fliegende Schaf” darbietet. Kommt jetzt alles in der folgenden Story eher nicht vor, aber schön, dass wir mal drüber geredet haben. :-)

Klick macht groß, noch ein Klick noch größer.

Es begab sich aber zu der Zeit, dass Rübenbrei TV beschloss, die Weihnachtsgeschichte mit Bernd und seinen Freunden zu verfilmen:

Monsternostalgiebloggingzeuchs (2)

Ich heute: Total kaputt… Für solche Tage habe ich das Nostalgieblogging “erfunden”: Das Bekloppteste aus meinem alten Blog. Heute: Die Niebelungensage, 1. Teil (im alten Blog am 22.02.2010 veröffentlicht).

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Deutschland braucht ein neues Nationalepos. Definitiv. Das Nibelungenlied ist doch mittlerweile arg verstaubt.

Lest nun den ersten Teil der

NIEBELUNGENSAGE!

Hach, Kinners, das wird schön! (Fotos beim Spiegelfechter entdeckt.)

Monsternostalgiebloggingzeuchs (1)

Heute wäre das alte Welteroberungsblog drei Jahre alt geworden, das ist doch mal ein guter Anlass, mein Nostalgieblogging zu starten. Ihr erinnert Euch bestimmt noch an meine Umfrage von vor einigen Wochen, was Ihr davon haltet, zeitlos bekloppte Artikel aus dem alten Blog hier noch mal zu veröffentlichen. Das werde ich nun ab und zu tun, aber maximal zweimal pro Monat, denn dank aga80, der siebenmal abstimmte, war das Ergebnis der Umfrage von einer beachtlichen Eindeutigkeit…

Starten werde ich mit einer Fotostory, die anlässlich meines “Blograusches” im August 2009 entstand. Meine Aufgabe damals war es, jeden Tag des Monats über das Thema “Geriffelte Kondome” zu bloggen — was ich erstaunlicherweise sogar durchgehalten hatte (in 2010 habe ich jämmerlich versagt, aber das brauchen wir nicht weiter zu vertiefen). Das Motto stammte von Markus und wurde von den lieben Lesern gewählt.

Lange Rede, kurzer Sinn, im Rahmen dieser Aktion entstand die “Besenstielkondom-Fotolovestory” (den epochalen Titel verdanke ich Hermione) in mehreren Folgen, hier natürlich alle gnadenlos untereinander geknallt. Klick vergrößert die Bildchen. Und ja, die Story ist wirklich total bekloppt. :mrgreen: (Entstand damals leider noch nicht mit dem Fotocomicprogramm, welches ich heute nutze, aber egal…)

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Riffelia Riffel, das geriffelte Kondom, zitterte vor Angst. Was war passiert?

Welch grausamer Anblick! Das böse Teufelskondom, welches alle geriffelten Kondome durchlöchern möchte, weil es eifersüchtig auf die schönen Rillen und Noppen ist!

Riffelia Riffels Angst wurde immer stärker. Wer konnte ihr bloß helfen?

Kaum gerufen, schon kam der Kasper:

Ja mei, was war denn das? Das war doch nicht der Verkehrskasper!

Das Ulichen! Wer auch sonst? Heute ausnahmsweise mal nicht mit knallroter Wutbirne. Ob Riffelia erfreut über diese Wendung der Dinge war?

Was Wunder, sie war nicht beglückt! Wer ist das schon, wenn er Ulichen, den Fußballkasper trifft?

Doch es kam wie es kommen musste: Die FCB-Ballermänner schossen sonstwohin, aber das Teufelskondom trafen sie nicht. Sollte es um Riffelia und alle anderen geriffelten Kondome geschehen sein? Würden nur noch Kondome mit glatter Oberfläche verwendet werden? Was sagen die Praktikantinnen dieser Welt dazu?

Doch da! Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. So heißt es ja. Oder auch:

Oha, ein Zyklopenkondom, da schimmert wohl wieder meine Verwandtschaft zu den griechischen Göttern durch. Egal. Ist es nicht schön, dass in höchster Not immer mal ganz überraschend so ein Superheld angeflogen kommt? Doch beleuchten wir kurz Cecilias traurige Vorgeschichte. Cecilia war ein Kondom, jedoch kein gewöhnliches, sondern ein Multi-Orgasmus-Kondom! Ihr „Rundum-Reiz-Noppen-Set“ sollte außerdem für unvergessliche Orgasmen sorgen. Mit solcherart Hypothek belastet, steuerte sie geradewegs in ihre ganz persönliche Katastrophe. Es trug sich nämlich zu, dass bei ihrer Verwendung nichts passierte. Kein Orgasmus, und unvergesslich war für die Frau höchstens die Ausredenflut des Mannes, die auf sie einprasselte. Manche Italiener können ganz schön schnell ganz schön viel reden, und Silvio B. ja sowieso. Doch die arme Cecilia suchte die Schuld bei sich selbst. Keine Aufnahme in den Kondomhimmel! Sie verzog sich und schluchzte leise. Irgendwann beschloss sie jedoch, ihrem Jammertal ein Ende zu bereiten, pappte sich ein Auge auf die… äh… Stirn? Dann suchte sie sich einen treuen Gefährten und wurde Superheldin.

Und Cecilia Zyklopenkondom kam nicht allein. Sie hatte ihren treuen Gefährten dabei. Paul Penisring!

Cecilia erfasste die Situation sofort und schleuderte Paul in Richtung des Bösewichts!

„Uppsi! Verfehlt!“, murmelte Cecilia. Aber das sah die Fußballwelt ganz anders. Nichtsdestotrotz gelang es ihr, auch das böse Teufelskondom mit Hilfe von Paul zu besiegen. Triumphierend stopfte Paul den Fiesling dorthin, wo die Sonne nicht scheint, es sei denn, jemand lässt den Deckel offen.

Und so wurde Riffelia vor einem teuflischen Bösewicht gerettet, und die Superheldin Cecilia das Zyklopenkondom verließ nach erfolgreicher Mission den Schauplatz des Kondomwahns:

Sie flog in den düsteren Abendhimmel, weitere Fürsten der Finsternis mussten bekämpft werden! Normalerweise hätte hier jetzt Schluss sein können, ABER:

Bisher kam noch nicht ein Hauch „Love“ vor, und das bei dem Titel! Jetzt aber!

Alles war voller Herzchen, zumindest für Riffelia. Wer hat sie so in den Bann gezogen, wer???

Es konnte nur einer sein! Der Casanova der Kondome, der van Gogh der Verhüterlis, der Gott der Gummis!

Es war mein aus einer Mülltüte selbstgebasteltes blaues geriffeltes Kondom! Und es weiß genau Bescheid, wie man das Herz einer Frau erobert: Mit Besenkammerbesichtigungen! Ich bin so stolz auf meine Schöpfung!

Sie zogen sich also in eine Besenkammer zurück, doch diskret, wie ich bin, habe ich die dort stattfindenden Aktivitäten nicht fotografiert. Auf jeden Fall besonders praktisch: Im Gegensatz zu seinerzeit bei Bobbele waren dieses Mal Kondome dabei!

Und wenn sie nicht gestorben sind, schwelgen sie noch heute in den höchsten Wonnen der Liebe.

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Das war also die romantischste Story, die jemals geschrieben wurde. Oder? ;-) Ich habe im Vergleich zum Original kleine Änderungen vorgenommen, die der Beklopptheit aber keinen Abbruch tun.