Leseeindruck: „Biss zum Morgengrauen“ von Stephenie Meyer / ICH MUSSTE DAS LESEN; OPFER AN DEN FUSSBALLGOTT!!!!

Wie gesagt: Ich musste das lesen, es ist eines meiner Opfer an den Fußballgott. Aber ganz ehrlich: Das war das letzte Mal. Dieser Trümmerhaufen, den diese verdammt unfähigen Leute (Bruchhagen, Beiersdorfer, Todt, Gisdol) aus meinem HSV gemacht haben, der ist es nicht wert, allenfalls würde ich Teer und Federn finanzieren, um die ganze Bagage aus Hamburg zu jagen. Aber das ist ja nicht das Thema, also zurück zum Fall.

Worum geht es?

Schülerin verliebt sich in Vampir. Wusstet Ihr eh schon. Das ist eigentlich auch fast schon die gesamte Story.

Wie hat es mir gefallen?

Ich möchte eigentlich keinem Fan auf die Füße treten, ich weiß ja, dass viele die Bücher lieben. Trotzdem: Das ist einfach kein wirklich gutes Buch. Echt nicht. Vampire, die in der Sonne glitzern. Natürlich ist Edward unschlagbar attraktiv und muss Bella andauernd aus der Patsche helfen. Klischee, Klischee, nerv, nerv. Immerhin ist der Schreibstil etwas besser als bei „50 Shades of Grey“, das ist allerdings nicht sonderlich schwer.

Im letzten Viertel wurde es dann doch noch einigermaßen spannend, da kam nämlich richtige Gefahr auf, nicht immer nur dieses Verliebtheitsgedöns und hach ich bin ein Vampir und viel zu gefährlich für Dich, Bella. Na ja, erschwerend kommt hinzu, dass ich mit Romantik-Geschichten nicht so viel anfangen kann. Romane, in denen es sich fast nur darum dreht, ob die Protagonisten zusammenkommen oder nicht, sind für mich extrem öde, es sei denn, sie sind witzig dabei. Dafür kann natürlich die Autorin nichts, aber wie ich schon häufiger erwähnte: Meine Leseeindrücke sind gnadenlos subjektiv. Ich geb 2 1/2 Caipigläser, weil es zum Schluss noch spannend wurde.

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Lieblingscharakter

Ach, was weiß ich, Bellas Eltern sind ganz okay.

Das Cover

Schnörkelschnörkelblutstropfen. Passt schon.

Zahlen, Daten, Gedöns

Viel zu viele Seiten. Und davon gibt es vier weitere Bände, die ich lesen muss!

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

Mir fehlt eine Aufgabe, die da in etwa heißt: „Welches Buch hast Du unter Qualen gelesen?“ oder ähnlich. So nehme ich einfach mal Nr. 55, ein Buch mit mindestens 500 Seiten. Ja, 510 Seiten!!!

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Endlich!

Heute ist der 21. August! Heute ist der Tag, an dem die drei Monate des Grauens um sind. Ich darf wieder Caipi trinken! Yippie, yippie, yeah, yeah!

Die Helene Fischer muss ich noch einen Monat hören (und dann in der Vorweihnachtszeit ihre Weihnachtslieder, aber das ist noch lange hin! *verdräng*)

Mit dem ersten Buch der „Biss“-Reihe bin ich fast halb durch. Meine Begeisterung hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Es ist allerdings nicht ganz so schlimm wie die Shades of Grey-Reihe, dafür sind es 5 Biss-Bände. Übrigens ist dieser Edward genauso attraktiv und unwiderstehlich wie Christian Grey. Ein Wunder ist das alles nicht, die Shades-Story basiert auf Fanfiction zu — Ihr ahnt es schon — der Twilight-Saga. Was würde wohl passieren, wenn man diese beiden Männer in einen Raum sperrte? Idee: Darüber könntet Ihr jetzt eine Fanfictionstory schreiben, aber bitte eine möglichst schlechte (das ist egal, Ihr werdet damit trotzdem Bestsellerautor und Millionär), und ich lese sie dann nächstes Jahr als Opfer an den Fußballgott.

Ihr seht, meine Opfer an den Fußballgott werden ordnungsgemäß erbracht.

So…

 

… heute erfolgreich alles gegeben!

Glücks-HSV-T-Shirt angezogen:

Kleinen, aber wirksamen HSV-Altar aufgebaut, mit HSV-Monster, HSV-Buchling, HSV-Wackeldackel, HSV-Windlicht (natürlich mit angezündetem Licht während der 90 + 5 Minuten), HSV-Würfel und einem Glückswichtel (nicht in den HSV-Farben, aber mit limettenfarbenem Hut):

Während des Spiels, als es nicht so lief, Xynthilia, meine Elite-Dämonin, gefragt, ob sie nicht was tun kann. Dass Wollscheid wenig später ein dicker Patzer unterlief, der zum Ausgleich führte, war vermutlich kein Zufall …

Da habe ich mir einen Erleichterungs-Cocktail wohl redlich verdient, oder? Weil ich nun 3 Monate lang keinen Caipi mehr trinken darf, wurde ein XXL-Cuba-Libre zubereitet, jetzt muss der HSV nur noch endlich mal XXL-Cocktailgläser in seinem Shop anbieten.

Diese Stärkung brauche ich auch, denn nun stehen die Opfer an den Fußballgott an:

  • Vier Monate lang jeden Tag eine halbe Stunde Helene Fischer hören und dann noch mal in der Adventszeit ihre Weihnachtslieder
  • Die ganze „Biss…“-Reihe lesen, wisst schon, die Glitzervampir-Teenie-Love-Schmonzetten, es sind ganze 5 Bände, ich habe Angst!
  • Drei Monate lang keinen Caipi trinken

Das wird hart. Zum Glück stehen solche Opfer nur alle zwei Jahre an … Danke, Merkel … ähm … HSV!

Und Hermann sieht auch in der nächsten Saison von Wolke 7 seinen Verein in der Ersten Bundesliga:

Also gut …

… Fußballgott! Hier ist der Deal!

HSV bleibt erstklassig, egal wie, hier meine Opfer, Du kennst das ja schon:

  • 3 Monate keinen Caipi
  • 3 Monate Helene Fischer, täglich mindestens eine halbe Stunde (bei Verpassen am nächsten Tag entsprechend mehr)
  • Alle Bände der „Biss…“-Reihe, Ihr wisst schon, das Zeugs mit den glitzernden Vampiren, Teenie-Liebe und all so was — davon gibt es insgesamt 5 Bände!!! FÜNF!
  • 1 Tag ohne Schokolade!

Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht … Also mach hinne! Bitte…

(Übrigens wären wir gemäß der Wahren Tabelle nicht mal auf einem Abstiegsplatz. Nur mal so… Ich möchte nur Gerechtigkeit. ;-))

 

Geheimes Verlangen…

… verspürte ich ganz und gar nicht danach, die Shades Of Grey-Trilogie zu lesen, aber da das eine meiner Opfgergaben an den Fußballgott war, damit mein Verein HSV nicht das erste Mal in seiner Geschichte absteigen musste, gab es keinen Ausweg. Dagegen wirkten meine beiden anderen Opfergaben eher schlapp. So habe ich drei Monate lang jeden Tag Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“ fünfmal gehört. Und wenn ich mal einen Tag nicht dazu gekommen bin, wurde die Anzahl selbstverständlich am nächsten Tag verdoppelt. Für die liebe Helene und ihren Tophit legte ich sogar eine extra Playlist an, das sah dann so aus:

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Schon ziemlich furchtbar, oder? Die zweite Opfergabe hieß, einen HSV-Gartenzwerg anzuschaffen und dadurch die gartenzwerglose Epoche in der WEZ zu beenden. Der Gartenzwerg steht allerdings immer noch in der Küche und ist leicht eingestaubt, denn er ist so klein, dass ich noch keinen richtig guten Platz im Garten gefunden habe. Für das Foto habe ich ihn nur schlampig vom Staub befreit.

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Viel, viel härter war in der Tat das Lesen der drei Bände von Fifty Shades of Grey. Ich möchte keinen Fans dieser Trilogie zu nah treten, aber das war wirklich brutaler als die Helene-Fischer-Musik. Jeder der Bände hat über 600 Seiten!

Mein Ziel war es ja eigentlich, Euch in mehreren Artikeln über meinen Lesefortschritt auf dem Laufenden zu halten, denn geteiltes Leid ist angeblich halbes Leid, wobei ich das in diesem speziellen Fall nicht glaube. Ich hatte im Juni, nachdem die Rettung des HSV feststand, wirklich Probleme, mich aufzuraffen. Irgendwann kam mir die Idee, damit die Mittagspause in der Anstalt zu verbringen, und da hat dann auch recht gut geklappt. Grauen zu Grauen, passte schon und bereits im November konnte ich Vollzug vermelden, aber zum Bloggen fehlte mir die Zeit und Lust.

Komen wir so langsam mal zur Sache, Schätzchen… Wir starten mit einem Foto von Rahm, denn immerhin sprechen wir gleich über Erotikliteratur, und in Sachen Erotik muss es einfach Rahm-Content geben.

yummi

Die Bände beginnen mit Geheimes Verlangen, das Buch handelt im Großen und Ganzen davon, wie die beiden Hauptakteure sich kennenlernen und zusammenkommen; im Folgeband Gefährliche Liebe gibt es zumindest mal etwas Gefahr, deswegen wohl der Titel; im dritten Band Befreite Lust kommt direkt mal so was wie Spannung auf. So ein bisschen.

ACHTUNG, AB JETZT SPOILERE ICH!!! Falls wirklich noch jemand die Bücher lesen möchte, möge er ab hier nicht mehr weiterlesen!!!!

Worum geht es überhaupt? Irgendwas mit Sex, das haben die meisten schon mitbekommen, stand ja in so gut wie allen Medien. Die beiden wichtigsten und tollsten und superdupersten Personen in dem Buch sind Anastasia Steele, total attraktiv und intelligent, aber auch ein bisschen tolpatschig, und Christian Grey, total junger Multimillionär (27 Jahre alt, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht), suuuuuper attraktiv und gutaussehend und soooooo intelligent und nebenbei Retter der Welt und einfach tolltolltoll, der Typ! Die Bücher bestehen aus vielen Sexschilderungen, sind aber nicht so BDSM-lastig wie sie tun. Eigentlich ist das meiste Blümchensex, okay, manchmal wird auch gefesselt und es gibt Klapse aufs Popöchen, aber die klassische Rollenverteilung Dom/Sub, die Christian, der nach eigenen Angaben total abgefuckt sei und nicht richtig lieben könne, kommt nicht wirklich zustande, denn Anastasia eignet sich einfach nicht als Sub, das eigensinnige Ding, das.

Es gibt auch noch weitere Personen in dem Roman, die sind fast alle super-attraktiv, schlau und erfolgreich. Da ist die Freundin von Ana, die wie sie auch Englische Literatur studiert und nebenbei natürlich für die Studentenzeitung schreibt, Kate, mit der sie eine WG bildet. Hatte ich schon erwähnt, dass Kate mega-intelligent und attraktiv ist? Falls nicht, sie ist super-attraktiv und das gilt auch für Christians Bruder, in den sie sich später verlieben wird und die natürlich ein Paar werden. Elliot ist natürlich auch giga-erfolgreich, aber nicht ganz so doll wie Christian, denn der steht und schwebt sowieso über allen, obwohl er eine wirklich schlimme Kindheit hatte.

Aber wen interessiert das alles überhaupt? Ich bringe mal auf den Punkt, was mich an den Büchern am meisten genervt hat:

Die ständigen Wiederholungen. Ich weiß nicht, wie oft erwähnt wurde, dass Ana so eine gut riechende, weiche Haut hat. Und von Christians Attraktivität und wie es nur sein kann, dass sich ein so toller Mann für Ana interessiert, ganz zu schweigen!

Und dann die ganzen Zufälle, alle zu schön, um wahr zu sein, da verliebt sich wie gesagt Anas beste Freundin Kate in Christians Bruder Elliot. Zwischen Christians Schwester und Kates Bruder knistert es natürlich auch.

Die ganze Handlung hätte man mühelos in ein Buch packen können, und dann wäre es vielleicht sogar einigermaßen nett zu lesen gewesen.

Hier mal ein Auszug:

„Du hast Dir die Zähne geputzt“, stellt er fest.
„Mit deiner Zahnbürste.“Er verzieht den Mund zu einem kleinen Lächeln. „Anastasia Steele, was soll ich bloß mit dir machen?“

Noch einer? Ihr wollt es doch auch!

Er geht elegant um den Wagen herum … Woher kommt nur die Anmut seiner Bewegungen?
„Was für ein Auto ist das?“
„Ein Audi R8 Spyder …“

Die Autorin scheint fasziniert von Luxus und Geld zu sein. Sie ergötzt sich an ausgiebigen Schilderungen von Charitybällen, Christians Luxus-Penthouse, seiner Ferienvilla und weiß der Geier, was noch alles.

Wir wollen uns natürlich mit dieser Lektüre fortbilden, also gucken wir uns einfach mal einen R8 Spyder an, damit wir auch morgen noch mitreden können.

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Audi R8 Spyder V10 front 20101002“ von S 400 HYBRID – own photo. Lizenziert unter Attribution über Wikimedia Commons.

Oh, es ist ein Auto. Toll!

Irgendwann bin ich dann auf die schlaue Idee gekommen, den Kram nicht mehr abzutippen, sondern einfach zu fotografieren. Ich bin sooooo schlau! Natürlich nicht annäherend so klug wie auch nur ein Haar von Anastasia, aber immerhin. Was haben wir denn hier?

innereGöttin

Ah, ja, richtig! Anastasia hat eine innere Göttin, und die entfaltet ständig irgendwelche Aktivitäten! Meine innere Bekloppte ist da ganz ähnlich, nur, dass die eher mal in die Tischkante beißt, gegen Wände läuft oder sich aus Fenstern stürzt. Aber sonst sind die sich ganz ähnlich, die innere Göttin und die innere Bekloppte.

Das Traumpaar (Ana und Christian, nicht innere Göttin und innere Bekloppte!) geht natürlich so zwischendurch einfach mal zum Segelfliegen. Wir lernen wieder etwas:

Die L-23 taugt mehr als die L-13. Merkt Euch das gefälligst, wenn Ihr Euch ein neues Segelflugzeug anschafft. Die L-23 ist nämlich eine Weiterentwicklung der L-13, und es wäre doch schön blöd, wenn Ihr Euch das veraltete Modell in den Flugzeughangar stellen würdet, oder?

Wollen wir ein Foto sehen? Jaaaa, Foto! Meine innere Bekloppte hüpft begeistert herum und trinkt dazu einen XXL-Caipi.

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Blanik 3 a“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.

Keine Ahnung, warum da nun „Blanik 3 a“ steht, bei Wikipedia direkt steht „L-23 Superblanik“. Alles super. Vor allem, wenn Christian wieder mit postkoital verwuscheltem Haar seine Anastasia anguckt. Postkoital ist auch so ein Lieblingsbegriff der Autorin.

Hier haben wir nun definitiv eine Falschaussage, denn wer ist bitte schön der attraktivste Mann auf dem Planeten??? Liest die Autorin etwa dieses Blog nicht? War sie nie in Chicago? Ach nee, die lebt ja in London. Vielleicht hat sie es noch nicht mitbekommen, so als Insulanerin.

attraktivsterMannWTF

Moment, es ist wieder Zeit für ein Rahmfoto, um hier klarzustellen, wer der attraktivste Mann auf diesem merkwürdigen Planeten ist, im Hintergrund zwei schmachtende Rahmetten:

Schmachtende_Rahmetten

Zurück zum Thema. Bei Christian schmiegen sich übrigens so gut wie alle Hosen sexy um seine Hüften. Ich weiß nicht, wie häufig das in den Romanen erwähnt wird, auf jeden Fall ungefähr genauso oft wie Seehofer Blödsinn von sich gibt. Also quasi ständig.

Körperzelle

Jede einzelne Körperzelle wird zum Leben erweckt? Die Autorin kennt doch den Körperzellensong! Klar, wer kennt ihn nicht? Bitte sehr, einmal Körperzellensong, damit Ihr diesen Artikel durchsteht. Seid froh, dass Ihr nur Auszüge lesen müsst, ich musste ALLE DREI BÄNDE (!!!!) komplett lesen!!!!! Meine Körperzellen waren definitiv nicht glücklich.

So, und darüber müssen wir wirklich mal reden, Mr. zweitsexiester Mann der Welt: Tampons gehören nicht in die Toilette!!!!!! Ich denke, Sie sind so schlau, Mr. Grey????

Tampon

Spem statt Spam. Und natürlich wurde dazu gevögelt. Das ahnten wir schon, ist ja Erotikliteratur.

Vögelei

Immerhin wirft er das benutzte Kondom nicht in die Toilette. Außerdem sehen seine Haare immer irgendwie postkoital aus. Wie praktisch. Meine innere Bekloppte moniert, dass in diesem Absatz nicht darauf hingewiesen wird, dass Christian absolut hinreißend ist und sämtliche Ameisen auf diesem Planeten ihn nicht verdienen. Oder so.

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Autos. Ana hat ein Auto gefahren, ohne es zu beschädigen. Die beiden wurden nämlich verfolgt. Es gab schon ab und zu halbwegs spannende Rahmenhandlungen, nur hat die Autorin die leider nicht so gut hinbekommen. Da ist eine Ex-Sub von Christian, die ob des großen Verlustes total durchtickt und mit einer Waffe rumläuft, aber das ist in den USA nun nicht soooo was besonderes. Christian, der sowieso ein Kontrollfreak ist, stellt seine geliebte Anastasia unter Doppel- und Dreifachbewachung. Viel wichtiger ist aber: Sie haben in diesem Wagen gevögelt. Hier haben wir einen weiteren Punkt, der mich an den Büchern gestört hat. Es wurde kein Klischeeort ausgelassen. Sex im Auto, natürlich auf einem öffentlichen Parkplatz, Sex auf dem Billardtisch, Sex auf dem Schreibtisch, und natürlich — das ist immerhin bitte schön das Oberklischee, die Mutter aller Klischees — Sex im Fahrstuhl!

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Ach Du Scheiße, ein R8. Foto hatten wir ja eben schon. Da wirft man sich gleich mal tänzelnd in Christians Arme. Mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein. Meine innere Bekloppte hat bereits die dritte Flasche Cachaca pur getrunken.

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Anastasia, die übrigens von Christian entjungfert wurde (sorry, diese wichtige Info hatte ich Euch vorenthalten. Er hat aber Blümchensex mit ihr gemacht, also alles gut! Zwar hatte er davor einen Wutanfall, weil er dachte, er hätte sich eine Frau mit zumindest etwas Erfahrung als Sub ausgeguckt, aber irgendwas ist ja immer, nech?!), ist, wie oben schon erwähnt, etwas tolpatschig und verplant. So hatte sie vergessen, ihre 3-Monatsspritze erneuern zu lassen, und was passiert manchmal, wenn weder Frau noch Mann verhüten und Sex haben? Aaaaah, Schwangerschaft!!!!

Anastasia nennt ihr zukünftiges Baby Mini-Blase oder auch nur Blase. Und schuld an der ganzen Misere war eh die Assistentin, die einfach die Termine bei der Frauenärztin gelöscht hat. Zwar auf Anweisung von Anastasia, die ständig alle möglichen Termine canceln ließ, aber trotzdem. Ach ja, Anastasia arbeitet in einem Verlag, und nachdem ihr Boss geflogen ist, weil er sie sexuell belästigt hatte — das mag Christian aber mal so gar nicht!!!! — bekam sie natürlich den Bossposten. Der Verlag gehört, das überrascht Euch jetzt sicher genauso kolossal wie mich, Christian. Er kaufte ihn sofort, nachdem er erfuhr, dass Anastasia dort arbeiten würde. Kontrollfreak. Ehrlich. Aber diese Hannah, also wirklich!

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So, liebe Pferdefreunde, Ihr müsst ganz stark sein! Anastasia mag keine Pferde. Im Gegenteil, sie nennt sie vierbeinige Ausgeburt Satans! Mal ehrlich, Anastasia: Ich musste als Kind auch reiten, obwohl ich es nicht wollte, und nach meinem ersten Abwurf weigerte ich mich standhaft, aber deswegen mag ich Pferde trotzdem! Ich glaube eher, dass diese drei Bände Erotik-Literatur eine Ausgeburt des Teufels sind.

AusgeburtdesTeufels

Ja, ja, die innere Göttin schwärmt für rosa. Aber so eine Federboa ist zumindest ein bisschen puschelig. Da können wir auch gern mal ohne Höschen durch die Gegend rennen, aber der Puscheligkeitsfaktor muss gewahrt werden.

innereGöttin

Was verdient der tolle Christian eigentlich? Das wollten wir alle schon mal wissen. Hier die Aufklärung:

Kohle

Ja, ich finde auch, dass das obszön viel Geld ist, aber man nennt es entfesselten Kapitalismus, da gibt es so was. Tja, Ana, klapp Deine Kinnlade wieder hoch und lies auch mal was über Politik und Wirtschaft.

Lesen? Och nö, nur Englische Literatur, aber Autos sind auch cool.

Saab

Das Auto bekam sie übrigens vor dem Spyder, ich habe die Auszüge etwas durcheinandergebracht. Egal, die alte Sub-Schleuder (O-Ton Ana) wurde jedenfalls von der verzweifelten Ex-Sub (die mit der Pistole, Ihr erinnert Euch?) demoliert. Deswegen der neue Wagen.

Manchmal, wenn auch selten, blitzen in den Büchern humorige Anwandlungen auf. Nur deswegen entschied ich mich, der Reihe 2 XXL-Caipigläser in meiner Bewertung zu geben. Und weil ich es nicht übers Herz bringe, eine Einglas-Bewertung zu vergeben, denn fleißig war die Autorin ja.

Sarkasmus

Was war sonst noch so? Ein Highligt des ersten Bandes war der komplett abgedruckte Vertrag, den Ana unterschreiben sollte, und der quasi alles regelte: 1000 x die Woche Sport, damit sie Christians Anforderungen erfüllen kann, genaue Essenspläne, Verbot, sich selbst zu befriedigen, und -zig Dinge mehr, die ich mittlerweile verdrängt habe.

Anas Ex-Chef im Verlag war so sauer, dass er Christian umbringen wollte, aber gar nicht mal nur wg. der Entlassung, sondern weil er ganz zufällig (ich sag’s ja, so viele Zufälle wie in diesen Büchern hat nicht mal der schlimmste Til-Schweiger-Tatort) in derselben Pflegefamilie wie Christian lebte, aber wer wurde von den Greys adoptiert? Der Christian. Eben.

Eigentlich müsste hier jetzt noch einiges zu Elena („Mrs. Robinson“) erzählt werden, aber ich habe keine Lust mehr.

Und wie endete alles? Alles super, Anastasia gelang es innerhalb weniger Monate, den seelisch so sehr verletzten Christian zu heilen, und im letzten Kapitel erfahren wir, dass sie mittlerweile zwei Kinder in die Welt gesetzt haben. Alles ist schön, alles ist gut.

Mittlerweile gibt es ein weiteres Buch, das den ganzen Sermon noch mal aus Christians Sicht erzählt. DAS war zum Glück nicht im Opfer an den Fußballgott enthalten. Keine Ahnung, ob das auch noch mal drei Bände werden sollen, aber vorsichtshalber möchte ich auf etwas hinweisen:

Lieber HSV, das tust Du mir bitte nicht noch mal an!!!!! Du bist mein Verein, aber alles hat seine Grenzen!

 

Tag 1 der Opfergaben

 

Ja, ich habe heute bereits 2 x Helene Fischer gehört und dazu zumbagehüpft.

Heute noch 3 x …

Bald werde ich diesen Text auswendig können.

Mein E-Reader muss erst mal geladen werden, danach werde ich die wundervolle Welt der 50 Grautöne draufladen. Hier habe ich mir kein Zeitlimit gesetzt, habe aber vor, die Aktion auf jeden Fall dieses Jahr abzuschließen, sprich: ALLE DREI BÄNDE (!!!!) zu lesen und hier im Blog vorzustellen.

Auch heute wurde kein Caipi getrunken, obwohl ich dringend einen hätte gebrauchen können.

Ein Gartenzwerg wurde heute bestellt.

Jetzt noch schnell ein Gegengift zu dem Helene-Fischer-Song:

Gut, dass ich mich nicht verpflichtet habe, auf den Körperzellensong zu verzichten. Das müsste ich wohl tun, damit der HSV mal wieder Deutscher Meister wird.

Lieber Fußballgott!

DANKE!

Selbstverständlich werde ich meine Opfer, die ich Dir versprochen habe, bringen. Es wird mir eine Freude sein (na ja, vielleicht eine etwas eingeschränkte, aber egal…)

  • 50 Shades of Grey, ALLE DREI BÄNDE, lesen und hier im Blog verwursten, natürlich in meiner bekannt seriösen Art. Ja, liebe Leser, Ihr müsst da auch durch!
  • 3 Monate lang keinen Caipi! Nicht mal einen XXS-Caipi! Also erst wieder Anfang September erlaubt. Gerade im Sommer ein recht großes Opfer… Vor allem, wenn man 50 Shades of Grey, ALLE DREI BÄNDE, lesen muss. Ohne Caipi! Wat bin ich froh, dass ich einen E-Reader habe, dann muss ich diese Bücher hier wenigstens nicht in gedruckter Form herumliegen haben…
  • Einen HSV-Gartenzwerg in den Garten stellen!
  • 3 Monate lang mein Zumba ausschließlich zu Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“! Nur das Original, nix witzige Coverversionen. Bei Tagen ohne Zumba werde ich „Atemlos…“ mindestens 5 x täglich hören. Bei einem verpassten Tag muss am nächsten Tag selbstverständlich die doppelte Menge gehört und außerdem mitgesungen werden.

Die letzten 2 Punkte habe ich gestern noch schnell hinterhergeschossen. Man sieht, das war wichtig.

Danksagung an meine Elite-Dämonin Xynthilia und Teufelsmonster und somit auch an Heidi und Isi, denn ohne die beiden keine Dämonin und kein Teufelsmonster.

Abbitte möchte ich auch tun, nämlich in Richtung Bruno Labbadia. Ich war sehr skeptisch, und nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob er lange Trainer bleiben wird, aber hey, er hat uns vorm Abstieg gerettet! Selten habe ich mich lieber geirrt als in diesem Fall.

DANKE, BRUNO!!!!!

Großen Respekt auch vor der Leistung des KSC. Wenn sie es geschafft hätten, wäre das nicht unverdient gewesen, obwohl der HSV heute die bessere Mannschaft war. Ich wünsche dem KSC von Herzen den Direktaufstieg nächstes Jahr!

Und jetzt alle:

Gestern…

… saß ich mit Xynthilia und Teufelsmonster zusammen. Wir hatten ein kleines Brainstorming bzgl. des größten Sorgenkindes der Stadt Hamburg.

P1030443Xynthilia, rechts im Bild, ist bekanntlich eine Elite-Dämonin, die in der Hölle zum inneren Zirkel des Satans gehörte. Teufelsmonster ist ein teuflisches Monster mit rotglühenden Augen. Es verbreitet Angst und Schrecken.

Ich: „Gibt es noch eine Möglichkeit, den HSV vorm Abstieg zu bewahren?“
Teufelsmonster: „Legale Wege jedenfalls nicht…“
Ich: „Und illegale?“
Teufelsmonster: „Man müsste die Spieler von allen anderen Mannschaften aus dem Weg räumen. Die Teams könnten nicht antreten und alle Spiele werden 3:0 für den HSV gewertet.“
Ich: „Aus dem Weg räumen? Du meinst doch wohl nicht…“
Xynthilia: „Gute Idee! Ich übernehme diesen Job!“
Ich: „Nein, nein, nein, keine Gewalt, das sind doch auch meine Untertanen!“
Xynthilia: „Und was ist mit dem Spaßfaktor????“
Ich: „Okay, vielleicht Sammer… Aber andere rührst Du bitte nicht an!“

Einige Minuten lang lag düsteres Schweigen über unserer illustren Runde…

Teufelsmonster: „Du könntest eventuell den Fußballgott durch ein Opfer gnädig stimmen.“
Ich: „Hm, ja, gute Idee, irgendwie… Also gut, ich biete dem Fußballgott folgenden Deal an: Ich lese 50 Shades Of Grey oder wie das heißt und stelle es ausführlich mit mehreren Artikeln im Blog vor!“
Teufelsmonster: „Ich dachte eher an so was wie ein Jahr kein Caipi zu trink…“
Ich: „ALLE DREI BÄNDE!!!!!“
Teufelsmonster: „Ob das reicht? Vielleicht ein halbes Jahr kein Caipi…“
Ich: „Okay, das ist der Deal: Ich lese ALLE DREI BÄNDE von 50 Shades Of Grey und verzichte drei Monate lang auf Caipi. Aber nur, wenn der HSV nicht absteigt, ich liefere nicht im Voraus!“
Teufelsmonster: „Probieren kannst Du es ja…“
Xynthilia: „Wo wohnt dieser Sammer?“

Und heute Mittag hörte ich dann, dass unser neuer Trainer Labbadia ist. Der Fußballgott scheint Erbarmen mit mir zu haben und möchte mir 50 Shades of Grauen ersparen.

(So, das ist eine gute Strategie, nun werde ich zwar einerseits traurig sein, wenn der HSV absteigt, was ich für 99 % sicher halte, andererseits werde ich erleichtert sein, weil ich diese 3 Bücher nicht lesen und hier vorstellen muss…)