Projekt 52-2009, Woche 16: Leidenschaft

Das ist also diese Woche das Motto bei Sari. Mir fällt dazu vor allem Rasputin ein, und zwar im Zusammenhang mit seinen Wabenbällen. Es ist sein absolutes Lieblingsspiel, unermüdlich legt er mir einen Wabenball vor die Füße, damit ich schieße oder werfe. Seine Augen leuchten vor Begeisterung und er hüpft wie eine Mischung zwischen Känguruh und Flummi vor mir her, bis ich endlich schieße (oder werfe). Er kann es stundenlang spielen. Immer und immer wieder. Zur Not, falls kein Wabenball in der Nähe ist, gehen auch andere Bälle, aber sobald er einen Wabenball entdeckt, wird dieser gegriffen, und der andere Ball kann sich zum Teufel scheren.

Ich habe eine Collage gebastelt: viermal Satansbratenazubi im 3. Lehrjahr (mit guten Aussichten auf erfolgreichen Abschluss der Ausbildung) mit Wabenball. 🙂

collage_raspu

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Fotocontent Teil 1: Projekt 52-2009, Woche 15, „Kontraste“

Heute ist Fototag. Fangen wir mit dem Projekt 52 an, Thema s. o. Ambitionierte Fotografen können das Ganze von der technischen Seite her angehen, ich natürlich nicht. Also interpretiere ich „Kontraste“ im Sinne von „Gegensätze“. Und da ich vor kurzem mein Bücherregal aufgeräumt habe, kam mir folgende Idee:

p_52

Links: Ein beeindruckend schlechter Ex-Präsident. Rechts: Eine beeindruckende (im positiven Sinne) Frau, leider vor kurzem verstorben.

Wer Domenica nicht kennt: Hier einige Infos. Damit dürften dann auch die Gegensätze hoffentlich klar sein…

Projekt 52-2009, Woche 14: Türen und Tore

Dieses Mal bin ich aber so was von blitzschnell! Heute das Motto bei Saris Fotoprojekt: Türen & Tore.

Zwei Begriffe, da lade ich doch einfach mal zwei Bilder hoch, beide Motive in Vierlanden entdeckt. Tor vom Bauernhof, Tür eines Privathauses. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ihr müsst nun nur noch raten, welches die Tür und welches das Scheunentor ist. 😉

tur

scheunentor

Wie bitte? Das ist Euch alles zu normal? Wo denn der übliche Schwachsinn sei und warum keine Schwoap-Darsteller im Bild sind? Na gut, meinetwegen. Ich präsentiere Euch also voller Stolz das allererste Foto von den Dreharbeiten zur epochalen Schwoap: Schweine! Schweine! Wege zum Filetstück:

tor_und_sauspieler

Im Hintergrund als Filmmusik: „So unsexy“ von Alanis Morissette (kein Scherz, spielt mein iTunes tatsächlich gerade. Dass Alanis den Song nach einer Begegnung mit mir getextet haben soll, ist übrigens ein Gerücht. Ich habe Alanis nie getroffen. Zurück zum Fall).

Der Sauspieler und das Schaf sitzen hier vor einem Tor eines Bauernhofmodells, das ich extra für die Schwoap organisiert habe. Es handelt sich um ein epochales Modell des Bauernhofs meiner Großeltern mütterlicherseits und ist im Besitz der besten aller Monstermütter. Hier eine Gesamtansicht:

modell_bauernhof

Klasse, oder?

Zum Thema „Tor“ wollte ich übrigens erst den Berlusconi fotografieren, denn „Tor“ hat ja diese wunderschöne Doppelbedeutung. Aber dann hat der Typ wieder andauernd telefoniert, denn er hat — obwohl er hier war und auf die nächste Ratgeberrunde wartete — versucht bei mir anzurufen, um sich mal wieder fürs Elite-Team zu bewerben, und hat sich gewundert, dass andauernd besetzt war. Logisch, ich hatte den Hörer nebenbei gelegt.

@Luca Toni: Und hier für Dich noch der Hinweis: Das ist ein Tor. Ja, ich weiß, Fremdwort für Dich… Da muss dieses runde Gebilde rein, das Dir ab und zu vor den Füßen herumkullert und manchmal an Deinem Kopf vorbeifliegt. Wichtig: Immer das Tor nehmen, wo der Rensing drin steht, denn nichts ist unterhaltsamer als ein FCB-Eigentor. Vor allem gewinnt Ihr dann die Champions League auf keinem Fall und Du musst nicht nackt durch München laufen. Tust Du zwar eh nicht, Feigling, aber sicherer ist sicher, nech?

Projekt 52-2009, Woche 13: „Auf dem Kopf“

Schwieriges Thema, oder? Aber nicht für mich, die ich über drei hochtalentierte Sauspieler und zwei Brote mit viiiiel zu kurzen Armen (und daher nicht in der Lage, sich zu wehren) verfüge. Ich präsentiere also voller Stolz Tina, Lisa und Bella, die drei Musketierhäkelschweine und Bernd das Brot sowie seinen Cousin Arni, das Artistenbrot:

kopfstand_berndi

Damit habe ich, einer künftigen Weltherrscherin würdig, gleich zwei Interpretationen eingebaut: Bernd hat mehrere seltsame Figuren auf dem Kopf, und Arni steht auch auf dem Kopf. Eine Meisterleistung hoch zwei sozusagen.

Ich danke den brillanten Sauspielern Tina, Lisa und Bella sowie den beiden Kastenbroten für ihre gute Zusammenarbeit. Auf die nächsten 100 Aktionen. (Berndi, das „Mist“ will ich überhört haben!) Ich bin mir sicher, dass Tina, Lisa und Bella in meiner Schwoap Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück ganz groß herauskommen werden. Bei dem Talent! Bernd das Brot als solches ist ja sowieso schon ein ganz Großer. Ich hoffe, Ihr kennt alle seine brillante Nachtschleife, in der diverse „Call In“-Formate veräppelt werden. Meiner Ansicht nach die beste Nachtschleife, die es bisher gab.

Projekt 52-2009, Woche 12: Kinderperspektive

Das ist diese Woche also das Motto bei Saris Fotoprojekt. Wer nun glaubt, ich bereue, dass ich nichts in Sachen KuK unternommen habe und mir nun das Kind für das Thema fehlt, sieht sich getäuscht. Zum Glück bin ich selbst ein Kindskopf, so dass mir das Motto nicht allzu viel Mühe bereitete. Zuerst habe ich daran gedacht, Bernd das Brot einzubauen, aber dann fand ich dieses Motiv nicht schlecht:

murmelreichtum

Aus der Perspektive eines Kindes wäre ich reich. Zumindest in einer Zeit, als Murmeln für Kinder noch als wertvoller Besitz galten und in entsprechenden Spielen hartnäckig darum gekämpft wurde, die Glaskügelchen des Gegners zu gewinnen. Auch wenn diese Zeiten zugegebenermaßen schon länger zurückliegen.

Projekt 52-2009, Woche 10: massenhaft

Dieses Mal also „massenhaft“ als Thema. Nachdem ich mal wieder verzweifelt und völlig umsonst durch die Gegend gestreunt bin, in der Hoffnung, eine Inspiration zu empfangen, war ich schon fast so weit, meinen Monitor abzulichten, während dort eine SAP-Massenänderung läuft… Aber dann kam mir doch noch eine Idee. Vor einigen Jahren habe ich dieses hier bei Ikea abgelichtet:

wackeldackel

Daraufhin habe ich gedacht: Das kann ich auch, ich habe nicht umsonst eine umfangreiche Sammlung Hundefiguren im Regal stehen. Ich habe dann also einen Büffelhautknochen genommen und einige Hunde drum herum gruppiert und nebenbei Molly davon abgehalten, das zentrale Fotoobjekt zu klauen. Es ist leider nicht so toll geworden, die Wirkung wäre sicher beeindruckender, hätte ich meine gesamte Sammlung hingestellt, aber das war mir ehrlich gesagt zu mühsam. Die stehen alle nach einem ausgeklügelten System im Regal, ich hatte so schon Probleme, die wieder vernünftig zurückzustellen. 🙂 Die Idee an sich finde ich gut, die Umsetzung hätte besser sein können.

Hier also das Ergebnis:

hundegewimmel

Man beachte einige interessante Exemplare, zum Beispiel den bunten Dackel im Vordergrund: Das ist der „Olympia-Waldi“, das Maskottchen von München ’72. Oben mittig der Hund aus „His Master’s Voice“ (in diesem Fall ein Salz- und Pfefferstreuer). Snoopy (mit einer Chipstüte) und Idefix (auf Majestix‘ Schild) sind auch dabei, kann man leider nicht so gut erkennen. Alles andere sind halt normale Hundefiguren. 🙂

Projekt 52-2009, Woche 09: Vehikel

Auf der Suche nach einem originellen Vehikel bin ich diese Woche mehrere Male durch die Gegend gestreift, aber es war wie immer: Wenn man ein Motiv braucht, findet man keins. Ich habe letztendlich die Werbung für einen kleinen Laden in Bergedorf abgelichtet, der sehr schöne Ware hat (Käse, Brot, Wein…), und das Vehikelchen ist zumindest einigermaßen originell.

vehikel

Das neueste Thema heißt „massenhaft“. Auch wieder ein interessantes Motto, mal sehen, was mir dazu einfällt, ich bin ja eher jemand, der Menschenmassen meidet, aber es gibt ja auch noch andere Art von Masse.

Projekt 52, Woche 08: „Bewegung“

Das dieswöchige Motto bei Saris Aktion heißt Bewegung. Das ist eigentlich nicht schwer, wenn man einen wilden Border-Collie-Mix im Rudel hat. Es sei denn, das Tier ist sooo schnell, dass meine bescheidenen Fotoversuche alle nix geworden sind. Da fällt dann besonders auf, dass ich kein Fotografie-Experte bin.

Aber egal, ich glaube, dieses Foto drückt trotz Unschärfe ganz gut seine Wildheit aus:

fliegender_hund

Und dann noch ein Foto aus dem Archiv: Es zeigt die junge Molly, wie sie auf Rakko „zufliegt“:

molly_flitzt

Projekt 52, Woche 07: „Monster unterm Bett“

Und diese Woche bin ich mal ganz früh fertig. Bei dem Thema habe ich mich sehr leicht getan, denn zum Glück habe ich ein Bett und vor allem eine umfangreiche Monstermeute. Und wie es der Zufall will, dreht Rübenbrei TV gerade die neueste Staffel von „Germanys Next Top Monstermodel“ unter meinem Bett (wo auch sonst?!)… Da habe ich einfach ein paar Fotos vom Casting mitgebracht…

monsteruntermbett_r

Zugegeben, man hätte das Thema auch origineller umsetzen können, z. B. mit George-W.-Bush-Foto unterm Bett oder einfach die zu Monstern mutierten Staubmäuse ablichten… Aber so hatte ich mal Gelegenheit, meine „kleine“ Monstersammlung in Szene zu setzen. 🙂