Na, toll!

Wer hat die ganzen Erdbeeren gegessen? Ich ja wohl nicht!

Ein Erdbeerchenmonsterpärchen! Ich habe sog. Erdbeermonster mit eingeschleppt! Das hätte nicht passieren sollen! Hier in Großaufnahme. Die bedienen sich sogar fragwürdiger Methoden (Bollerwagen), um die Erdbeeren abzuschleppen:


Und was die nicht schaffen, erledigen Ralphsroteslieblingsmonster und sein Hund:


Und für das arme Fellmonster bleibt nichts mehr übrig! Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln:


(Die Hutze schüttelt ein Schweineohr, um es vom Sand zu befreien, er hat es nämlich kurz vorher ausgebuddelt. Sah aus wie ein oller Lappen, nix mehr mit knackigem Schweineohr, das wird erst mal schön einige Wochen lang in Erde eingelegt…)

Eine epochale Lieferung (1)

Von lieben Menschen bekam ich in letzter Zeit zwei Pakete mit epochalem Inhalt. Natürlich muss ich darüber berichten, das liegt mir so im Bloggerblut. :-)

Ich beginne mit Ralph, Ihr kennt ihn aus seinem Dampfblog. Es erreichte mich eine megagroße Lieferung an Schokolade, sehr nougatlastig, quasi ein Nervennahrungspaket XXXXXXXL:


Und ein Loriotbuch! Ich verehre ja Loriot bekanntermaßen. Und vor allem lag in dem Paket ein rosafarbenes (!) Blatt Papier, auch bekannt als handgeschriebener Brief, mit klugen und lieben Worten, die ich aber für mich behalte. Nichtsdestotrotz passierte, was passieren musste: Einer meiner gefangenen Krötenspione setzte sich sofort auf das Papier und war selig. Es ist die Farbe, völlig klar.


Jedenfalls verkündete ich frohgemut, dass ich wohl für ca. 4 Wochen keine Schokolade kaufen müsste. Doch man sollte die Rechnung nie ohne die Monstermeute machen:


Das Ansinnen von Ralphsroteslieblingsmonster, etwas für seine persönliche Beraterin abzuzweigen, kann ich natürlich nur unterstützen, das gehört sich so. Neben ihm, immer treu an seiner Seite, ist sein Hund namens Kleinerabertotalsüßerroterhundvonralphsroteslieblingsmonster. So ein Hund kann auch recht viel Schokolade tragen… Erstaunlich. (Notiz am Rande: Ich gab ja Ralphsroteslieblingsmonster den Tipp, dass man Hunden einen kurzen, möglichst nur zweisilbigen, Namen geben sollte, da könne er sich eher daran gewöhnen. Habe ich mal irgendwo in einem Erziehungsbuch gelesen. Folgende Reaktion: “DU hast mal ein Hundeerziehungsbuch gelesen??? Glaube ich nicht! Außerdem sind Hundeerziehungstipps von Dir ungefähr so, als würde Rösler Unterricht in guter Politik geben. Ganz davon abgesehen: Wie viele Silben hat eigentlich Höllenhundtitan? Ja wohl mehr als zwei!” An dieser Stelle beschloss ich, mich aus dem Thema herauszuhalten. Höllenhundtitan ist übrigens ein neuer Spitzname für die Flachlandhutze.)

Ich bin schon wieder abgeschweift. Ich sage hiermit ganz groß

DANKE

bei Ralph, Silke, Monchen und Holmes, dem besten Wauzelweltrudel, das es gibt!

Übrigens I glaube ich ja, dass man bei einem bestimmten Fernsehsender immer fleißig im Mephiblog (welches es nicht mehr gibt *schnief*) mitgelesen hat. Ihr erinnert Euch, dass es dort recht schlumpflastig zuging, zumindest, solange Schlumpf Johann noch nicht mit Mafia-Sandaletten (Betonschuhe) dazu abkommandiert wurde, den Grund der Nordsee zu reinigen. Jedenfalls hatte ich vor einigen Tagen das hier im Briefkasten:


Ebendrum. Schlumpfigkeit allerorten, ausgelöst durch den legendären Schlumpf Johann!

Übrigens II freue ich mich darüber, dass Hannover 96 es auch diese Saison wieder geschafft hat! Europa League! Herzlichen Glückwunsch dazu, super Leistung!

In den nächsten Tagen folgt ein weiterer Bericht über eine epochale Lieferung, die von weiter südlich kam…

Ralphsroteslieblingsmonster ergreift das Wort!

Hallo liebe Leser des Monsterblogs! Ihr kennt mich bestimmt noch alle oder auch nicht. Ich bin Ralphs absolutes Lieblingsmonster! Ich muss Euch dringend etwas berichten, und deswegen habe ich das Fellmonster mit den Worten “Rahm hat eine außerplanmäßige Besprechung angesetzt” weggelockt, damit ich an ihren Rechner kann. Ich habe selbst zwar einen viel tolleren Computer von Ralph bekommen, aber ich kenne das WordPress-Passwort vom Fellmonster nicht, und da ich wusste, dass sie gerade in WP eingeloggt ist, blieb mir keine andere Wahl, als ihren Rechner zu besetzen! Das seht Ihr sicher auch so. Also, worum geht es überhaupt? Nicht um diese andauernden dreisten Schlumpfandeutungen des Fellmonsters, um meinen armen, lieben Ralph zu ärgern! Nein, obwohl auch das mal Thema sein müsste, aber ich kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern.

Ich zeige Euch mal was:

Kuschelige -17 Grad

Sehr Ihr auch, was ich sehe? Kuschelige -17 Grad waren heute Morgen im Garten des Monsterdomizils. Nachdem Euch das Fellmonster neulich ja schon gestanden hatte, dass sie mittlerweile nicht mehr mit offener Jacke rumrennt, kam heute die zweite Stufe der Verweichligung (schreibt man das so? Ach egal, Ihr wisst, was ich meine!): Das Monster streifte sich dieses flauschige Stirnband über den Monsterkopf, dabei etwas von “abgefrorenen Ohren” murmelnd:

Hallo??? Geht’s noch? Wo soll denn das hinführen? Kommen bei -20 Grad womöglich sogar Handschuhe (!!!) zum Einsatz? Das geht so nicht! Ich bin etwas besorgt. Das ist doch Weichschlumpfentum. Wenn solche Maßnahmen schon bei diesen frühlingshaften Temperaturen ergriffen werden, was soll denn erst passieren, wenn wir einen richtigen Winter bekommen?

Ich bin immer noch fassungslos! Sagt mal an: Das ist doch nicht mehr normal, oder? Auf diesen Schock hin muss ich erst mal ein Getränk mit viel Eis drin schlürfen!

Bis zum nächsten Gastbeitrag!

Euer Ralphsroteslieblingsmonster

Siegesprämie

Der Beweis. Ralphsroteslieblingsmonster hat eine Wette gewonnen:

Behauptet es jedenfalls. Es hat eine Geheimmitteilung von Ralph bekommen, in der stand, dass Ralph gaaaanz viele Kilo abgenommen hätte. (Für Neumitleser: Ralph hatte ein Projekt, 10 kg mindestens bis Weihnachten abzunehmen. Weihnachten 2011, wohlgemerkt.) Seltsam, dass Dark Johann aka Ralph dieses noch nicht siegestrunken in seinem Blog verkündet hat, aber er ist einfach so bescheiden, vermute ich mal. Prahlerei wäre ja auch unschlumpfig.

So blieb mir also nichts anderes übrig, als dem roten Monsterchen eine Packung Nougatpralinen zu spendieren. Hach, diese Freude, dieses Glücksgefühl! Da verliert man ja gern mal eine Wette.

(Grrrr! Ich brauche eine neue Wette, eine Revanche! Vorschläge? Womit könnte ich dem roten Monster beweisen, wer hier die Wettkönigin ist?)

Keeeekse!!! (Wat? Schon wieder?)

Kann es sein, dass die Essensbeiträge hier überhand nehmen? Egal, jedenfalls trug sich gestern Epochales zu. Einige haben noch in Erinnerung, dass ich an einem Gewinnspiel bei der Wauzelwelt teilgenommen habe. Und ich habe gewonnen!! Weil jeder Teilnehmer gewonnen hat und ich die Weltherrscherin bin und überhaupt. Zu gewinnen gab es Kekse, dieses Mal allerdings nicht für mich, sondern für Hutze & Hursch. Ihr braucht Euch aber keine Sorgen zu machen, ich wurde auch heute wieder gut in der Anstalt gefüttert (eine Schachtel mit Marzipan).

Die Größe des Gewinnes sollte von der Kreativität des jeweiligen Beitrages abhängen, ich staubte also das Hochleistungsmikroskop ab, um den kleinen Keks, den ich erwartete, gerecht zwischen Hutze und Hursch teilen zu können. Es kam aber besser, es kamen nämlich total viele Kekse an:

Thunfischkekse! Die Hunde sind verrückt danach! Sie lieben die Kekse! Gut, dass ich nix mit Fisch esse, ansonsten hätte ich bestimmt auch mal probiert, aber deswegen habe ich ja extra die Thunfischkekse auswählen müssen, damit genau das nicht passiert. War ein Befehl von Hutze & Hursch. :-)

Das war aber noch lange nicht alles. Noch lange nicht! Ich hatte nämlich auch den 1000. Kommentar in der Wauzelwelt abgegeben, und womit kann man ein Monster besser belohnen als mit:

NOUGAT!!!!! Schokolade!!!!

Rechts im Bild sieht man übrigens eine sehr hübsche Blechdose, da waren die Kekse für die Puschelhunde drin. Ja, “waren”, Ihr lest richtig. :-) (Ein paar sind aber tatsächlich noch vorhanden, so was Gutes muss man doch genießen und nicht herunterschlingen.)

Seht Ihr das gelbe Monster? Typisch. Es hat den Nougatduft gewittert — immer das gleiche mit den Monstern.

Als ob das nicht alles schon epochal genug wäre, befand sich in dem Paket noch etwas sehr Rätselhaftes: Eine Geheimdepesche für Ralphsroteslieblingsmonster. Ich glaube, “Geheimdepesche” meinte, dass ich das nicht lesen dürfe. Habe ich natürlich auch nicht getan. Ralphsroteslieblingsmonster verkündete nach Lektüre der Botschaft, dass Ralph ca. drölfmillionen Kilo abgenommen und es (also das Monster) die Wette mit mir gewonnen habe und ihm nun für jedes abgenommene Kilo eine Schachtel Nougatpralinen zustünde. Dem Monster. Nicht Ralph. Da wäre ja die ganze Abnehmerei für die Katz. Nun denn, ich handelte den Preis auf eine Schachtel Pralinen herunter, und das rote Monster ist ja soooo bescheiden, denn es gab mir sogar als Dank etwas von dem Nougat ab, welches ihm von Ralph geschenkt wurde. Es ist so lieb.

Kinners, so viel Nougat für die Monster und mich, da ist Weihnachten gerettet. Vielen Dank, liebe Silke, für das tolle Gewinnspiel! Es war übrigens eine sehr originelle Idee, Geschichten oder ähnliches zu bestimmten Begriffen erfinden zu lassen. Ich selbst bin bei Gewinnspielideen ja nicht so originell.

Auch bei Ralph, Dark Johann und vor allem Schlumpf Johann möchte ich mich bedanken, auch im Namen des roten Monsterchens, welches gerade mit einer Packung Nougat in eine Besprechung verschwunden ist. Es war wirklich schlumpfig, dass Du an Dein Lieblingsmonster gedacht hast!

Von der Hurschdame soll ich Euch einige Schlabberküsschen und vom Hutzenherr freudiges Schwanzwedeln übermitteln. (Außerdem soll ich nach dem Rezept fragen und jemanden zwingen, Kekse zu backen, aber auf keinen Fall soll ich selbst backen… Einsicht, dass ich als Weltherrscherin keine Zeit habe, am Herd zu stehen! — So kluge Tiere…)

Nikolaustag im Monsterdomizil

Ja, ich bin etwas spät dran, was diesen Bericht betrifft, aber meine neue Regelung, den Rechner montags bis freitags um 22 Uhr auszuschalten, fordert seinen Tribut… Egal, jedenfalls ging es hier schon am Abend vorher rund, einige Monster schoben große Stiefel durch die Gegend, so groß, dass manch ein Monster vor Erschöpfung zu Boden sank:

Nichtsdestotrotz schaffte es die Bande, die Stiefel auf der Futtertonne zu platzieren. Das sollte wohl ein dezenter Hinweis auf den gewünschten Inhalt sein. Als ob ich solche Tipps nötig hätte! Ich tat also meine Pflicht:

Ich war zufrieden mit der Welt und mir und ging ins Bett. Morgens zu einer sehr unchristlichen Zeit hörte ich tumultartigen Lärm. Ich schlich mich zusammen mit meiner Müdigkeit in den Flur und sah das hier:

  1. Einen riiiesigen Stiefel; keine Ahnung, wie die Monster es geschafft haben, den auf die Tonne zu wuchten.
  2. Zwei neue Monster, die aus dem Riesenstiefel geklettert kamen, und einen neuen Monsterhund. Ralphsroteslieblingsmonster wies mich darauf hin, dass gem. Monsterreligion Monster, die einem am Nikolaustag zulaufen, unbedingt aufgenommen werden müssen.
  3. Von den Süßigkeiten war nur noch die Verpackung übrig.

Überhaupt: Ralphsroteslieblingsmonster, wer auch sonst, war total aus dem Monster- und Schlumpfhäuschen. Warum? Der neue Monsterhund hatte es ihm total angetan. Auf meinen Hinweis “Wir haben doch schon einen Monsterhund” antwortete es nur: “Aber nicht in meiner Farbe! Und Farbharmonie ist wichtig, lass Dir das mal von Ralph erklären! Außerdem hat Ralph einen Hund für Männer, dann brauche ich ja wohl auch einen eigenen!”

Das mit der Farbharmonie stimmt:

Ralphsroteslieblingsmonster kümmert sich jedenfalls vorbildlich um seinen Hund, hier sehen wir ihn beim Versuch, mit dem Tier an der Leine spazieren zu gehen. Man scheint sich über die Richtung zwar nicht ganz einig zu sein, aber das wird bestimmt fair ausdiskutiert:

(Ist diese kleine Flexileine nicht großartig? :-))

Der Hund heißt übrigens: Roterhundvonralphsroteslieblingsmonster. Den Namen hat sich Ralphsroteslieblingsmonster ausgedacht. Extrem kreativ.

Der größte Knaller kam aber noch. Es wurde festgestellt, dass eine Monstermeute nicht komplett sein kann, wenn ein Krümelmonster fehlt.

Ist das epochal, oder was?

Und es ist sooooo puschelig!

Tja, das war das… Natürlich durften die neuen Monster aus religiösen Gründen bleiben, ist ja klar. Das mit den spitzen Ohren leuchtet sogar im Dunkeln und kann mit dieser Fähigkeit Krötenagenten, die hier des Nachts im Garten herumstromern, erschrecken.

Eine kleine Krimigroteske (1)

Liebe Freunde, Follower, Verehrer, geneigte Leser des beklopptesten Blogs der Blogosphäre,

alles fing hiermit an. Ich beantrage also mildernde Umstände. Es geht um ein Gewinnspiel, das von den Teilnehmern knallhart fordert, eine Geschichte, ein Gedicht oder sonst irgendetwas zu verfassen, enthalten sein müssen folgende Begriffe:

‘Rabenschnabelbein’
‘Speiche’
‘Schnee’
‘Sägezahnmuskel’
‘Kräuterspirale’
‘Mona und Holmes’
‘Umdreher’

Zu gewinnen gibt es Kekse! Hundekekse! Nun stellte ich vor einiger Zeit die Frage, wie der Gewinner ermittelt wird. Losverfahren oder wird der beste Beitrag den Sieg erringen? Ich hoffte auf letzteres, denn dann hätten Hutze & Hursch ein Einsehen gehabt. Aber Silke hatte wohl Mitleid mit mir und antwortete, dass ein Losverfahren das Mittel der Wahl sein würde. Da nahmen Hutze & Hursch Fahrt auf! “Los, Du musst teilnehmen, beim Losen hast selbst Du mit Deinem bekloppten Unsinn eine Chance! Wir wollen die Leberwurst- und Thunfischkekse! Kriegst auch einen Thunfischkeks ab, vielleicht wirst Du dann ein bisschen intelligent!” (Damit wollten sie mich motivieren.) “Ha”, antwortete ich. “Da steht aber, dass Leute ohne verfressene Hunde Schokolade kriegen! Und Ihr bellt doch immer, dass Ihr gar nicht verfressen, sondern unterfüttert seid! Ha! Hahaha!!!”

Na ja, okay, das war vor einiger Zeit. Die Bisswunden sind mittlerweile halbwegs verheilt … Und ich konnte mich also an die Arbeit machen. Meine Entscheidung war, sonst irgendetwas zu schreiben, denn sonst irgendetwas kann ich am besten. Ich habe versucht, eine Fotostory zu basteln, die die Begriffe enthält. Und Ihr werdet es nicht glauben, das tut sie. Also die Begriffe enthalten. Damit dürfte ich in der Lostrommel sein. Und natürlich würde ich die Hundekekse wählen, falls ich gewinnen sollte, was aber relativ unwahrscheinlich ist, denn ich habe bei so was meistens kein Glück, aber das macht auch nix, immerhin ist so Ralphsroteslieblingsmonster zu seiner ersten Hauptrolle in einer meiner Storys gekommen. Ich will ja gar nicht wissen, was passiert wäre, hätte ich die Rolle einem anderen Monster gegeben! Aber es ist natürlich eh die Idealbesetzung, alleine schon wegen seiner Schürze…

Die Story ist bekloppt. Aber ich habe vorgesorgt. In dem Programm konnte man nämlich beim Abspeichern die Qualität vorgeben, und ich habe:

Genau! Die Einstellung High gewählt. Also dürfte alles in Butter sein. Schon toll, oder?

Klick macht groß. Noch ein Klick macht noch größer.

Das war das. Hoffentlich habe ich keinen Begriff vergessen. Das wäre extrem ärgerlich und unschlumpfig. Und nun: “Seid umschlungen, Millionen von Hundekeksen!” Falls ich sie denn gewinnen sollte …

PS: Ja, die Story geht noch weiter, aber bis zum 30. 11. werde ich die Fortsetzung wohl nicht schaffen, und das muss ja auch nicht, denn die Begriffe sind schon alle enthalten, ich hoffe, dass das gilt. In Anbetracht der Tatsache, dass ich die künftige Weltherrscherin bin, gehe ich davon aus, dass hier Einigkeit und Übereinstimmung mit der Gewinnspielleitung herrscht … ;-)

 

Es wird mal wieder Zeit…

… etwas über die Monster hier im Domizil zu plaudern, denn das Blog heißt ja nicht umsonst “Monstermeute & Zeuchs”.

Eigentlich ist das Zusammenleben mit Monstern recht einfach. Man muss nur daran denken, die Bedarfe an Keksen, Nougat, Limetten, Cachaca usw. x 100 zu multiplizieren, dann kommt man schon klar. Doch wie einige von Euch bereits wissen, lebt hier auch ein ganz spezielles Monster. Für Neumitleser: Es handelt sich um Ralphsroteslieblingsmonster, und seinen Status als Ralphs und Dark Johanns Schnuckiputzidarling erhielt es, weil es meine Allgemeinbildung verhöhnte. Klar, dass Ralph es sofort mochte. Bis dahin wäre noch alles im grünen Bereich gewesen, doch leider wurde das kleine rote Monster übermütig, man könnte auch sagen: größenwahnsinnig. Irgendwann hörte es was von Sex, so dass Ralph (oder war es Dark Johann?) mich aufforderte, es aufzuklären. Das konnte ich allerdings an jemanden mit viel Fachwissen delegieren, ja, ich rede von Rahm. Daraus ergab sich jedoch das Problem, dass Ralphsroteslieblingsmonster eine persönliche Assistentin für Besprechungen haben wollte. Auch das konnte ich lösen, und so gingen einige für mich relativ ruhige Wochen ins Land, denn das rote Monster war nun ständig in Meetings mit seiner persönlichen Beraterin Stanislava Stielauge.

Bis vor einigen Tagen. Da kam Stanislava, so heißt seine persönliche Assistentin, ganz aufgeregt bei mir an und bat um Hilfe. Den Rest habe ich bebildert, denn DAS muss man mit eigenen Augen gesehen haben, es würde sonst keiner glauben. Wichtige Hintergrundinfo: Das Monster bezieht sich mit der Aktion “Ralph-Solidaritätsdiät” auf ein gewisses Projekt seines großen und einzigen Idols, in dem 1o kg eine Rolle spielen. Beinahe hätte ich geschrieben “eine gewichtige Rolle”, aber das wäre ein zu doofes Wortspiel gewesen, oder?

(Klick auf die Bilder vergrößert. Noch ein Klick vergrößert noch mehr. Ja, wenn es immer so einfach wäre, nicht wahr, Herr Berlusconi?)

Das ist gerade noch mal gutgegangen! Ein Monster, das Sport treibt und Begriffe wie “Diät” nicht nur kennt, sondern sogar aktiv ausübt, wird normalerweise aus der Monstergilde ausgeschlossen! Nun könnt Ihr zumindest erahnen, dass mein Leben mit Monstern nicht immer nur flauschig-locker-easy-going ist… Nichtsdestotrotz sollte dieses traumatisierende Erlebnis zumindest Ralph den letzten Anstoß geben, sein Projekt erfolgreich abzuschließen, damit meine Mühsal nicht ganz umsonst war! Der Trainingsplan von Rahm liegt ihm vor, also steht dem Erfolg nix im Wege …

Geschenke, Geschenke, Geschenke

Ist zwar noch nicht Weihnachten, aber mir war die letzten Tage beinahe so, und das nicht nur, weil ich schon Lebkuchen gegessen habe. Ende Oktober, Anfang November ist das OK. Sage ich, und dann ist das auch so, denn ich bin ja bald die Herrscherin der Welt. Aber ich schweife ab, obwohl auch meine Weltherrschaft ein wichtiges Thema und ein Geschenk an die Menschheit ist. Egal.

Also Geschenke. Ihr alle kennt Dark Johann (falls nicht, klickt auf den Link, er führt sinnigerweise direkt zu seinem Blog. Ralph schreibt da auch manchmal, hat aber nicht so viel Zeit, weil er andauernd am Sport treiben ist wg. 10 Kilo oder irgendwie so was…). Da gab es neulich ein Namensgewinnspiel, ein Name für das Blogmaskottchen sollte gefunden werden. Zwar wurden meine ca. 1000 Namensvorschläge alle nicht erwählt, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass ich mir so tolle Namen wie Ralphsroteslieblingsmonster oder Orangesmonstermitpinkenpunktenundherzchenantenne ausdenken kann. Allerdings hatte ich Charlotta als Konkurrenz, und da kämpfen selbst Weltherrscherinnen vergebens.

Bekommen habe ich aber trotzdem was, nämlich etwas, das mit epochal noch nicht ausreichend umschrieben ist. Ich bin immer noch ganz hibbelig, merkt Ihr schon, oder? Mir fehlen immer noch die Worte vor lauter taumelnder Glückseligkeit und Euphorie!

Wisst Ihr, was in dem Paket war? Wollt Ihr es wissen? Jaa, jaa, jaa?! Okay, aber setzt Euch hin und haltet Euch gut fest!

Ein Foto sagt mehr als 1000 begeisterte Worte!

XXL-Ploppfolie!

Luftpolsterfolie mit extra großen Luftbläschen!!!! Wie genial ist das denn? Gigantisch, famos und prägend! Seht Ihr, wie groß die Bläschen sind? Ich habe extra zwei Münzen als Größenvergleich in das Foto integriert. (Die waren kein Bestandteil des Geschenkes.) Von diesen Luftpolsterfolien waren gleich — haltet Euch fest — VIER Stück im Karton! Das gibt eine riesengroße Plopperei! (Und kommt mir nicht mit diesem Programm irgendwo in diesem Internet, wo man virtuell ploppen kann. Virtuell ploppen ist doof. Man trinkt ja auch keinen virtuellen XXL-Caipi.)

Bemerkenswert ist auch, wie gut diese wertvollen Folien verpackt waren. Sie hatten es kuschelig weich in diesem T-Shirt:

Mode neu definiert!

Und damit die Folien nicht im Karton hin und her fliegen, war sogar noch ein Becher als eine Art Abstandhalter im Paket:

Nix für schwachen Tee!

Wenn ich mir das T-Shirt so ansehe, darf ich mal kurz in den Fashion-QUEEN-Modus wechseln. Als Fashion-QUEEN sage ich Euch, dass das der neue Trend am Modehimmel ist. Die magersüchtigen Models mit ihren komischen Fetzen sollen sich gehackt legen! Brauchen wir nicht mehr! Und Lagerfeld soll endlich in Rente gehen. Er kann es nicht mehr, sonst hätte er ja wohl so etwas entworfen. Dark Johann ist der Retter der Haute Couture, meine Freunde des edlen Bekleidungsstückes!

In den Becher darf nur Tee mit Schuss oder Kaffee; da ich Kaffee nicht trinke, bin ich also quasi gezwungen, meinen Tee mit etwas Genießbarem anzureichern. ;-)

DANKE, lieber Dark Johann, und auch DANKE an Ralph (der das Einpacken erledigen musste), für diese epochalen Geschenke!

Und weil ich ja dankbar bin, werde ich dem Wunsch in der einen Mail, die mir das Unterwegssein der Sendung ankündigte, nachkommen. Ich erinnere mich dunkel, dass die Stichworte “nackt im T-Shirt” und “Rahm” fielen, das sollte sich ja arrangieren lassen. “RAAAAHM, komm doch mal bitte her!!!” So … einen nackten Rahm hätten wir schon mal, jetzt das T-Shirt… Wo ist es denn? Das kann doch nicht weg sein! Moment, ich prüfe das mal eben.

Aha! Natürlich! War ja klar, die Überwachungskamera bringt eine Schandtat ohnegleichen, einen ruchlosen Diebstahl, ans Licht der Öffentlichkeit!

Alles meins!!!

Ralphsroteslieblingsmonster mal wieder! Seht Ihr sein diabolisches Grinsen??? Gibt’s ja wohl nicht! Was will es mit den Sachen? Das T-Shirt ist viel zu groß für ihn und in der Tasse könnte es baden! Ich werde noch bekloppt! Die Sachen sind in seinem Geheimversteck, ich habe hier jetzt den nackten Rahm, und nun?

Immer dieser Stress … ;-)

Ratgeber für Monsterfreunde (2)

In dieser in großen Abständen erscheinenden Reihe erzähle ich Wissenswertes über die Monsterhaltung für Monsterbesitzer oder solche, die es werden wollen. Wobei der Glaube, dass man die Monster besitzt, in die Irre führt. Es ist umgekehrt. Alles andere ist eine nette Illusion…

Heute betrachten wir aus aktuellem Anlass das Thema Aufklärung, sprich Monstersex. Eigentlich ist das alles kein Problem. Das Monster an sich wächst heran und hat irgendwann Sex, Aufklärungsgespräche sind nicht notwendig, sie erforschen alles allein.

Eigentlich.

Es sei denn, man hat ein spezielles Monster. Ein Monster, welchem eingeredet wurde, dass ein Aufklärungsgespräch nötig sei. Natürlich besitze ich so ein besonderes Exemplar. Es ist Ralphsroteslieblingsmonster. Ralph erwähnte neulich, dass es Zeit für ein entsprechendes Gespräch wäre.

Nun denn, je eher daran, desto eher davon. Also schnappte ich mir das Monster.

Ich: “Das ist jetzt das Aufklärungsgespräch, das Du unbedingt haben wolltest.”
Rotes Monster: “Aber ich würde das Gespräch lieber mit Ralph führen!”
Ich: “Nein, er hat gesagt, ich solle das erledigen.”
Rotes Monster: “Wenn Ralph das gesagt hat, ist das natürlich völlig in Ordnung.”
Ich: “Also… Da sind die Bienen und die Blüten, und die Bienen fliegen zu den Blüten…”
Rotes Monster: “Wieso reden wir denn jetzt über Imkerei?”
Ich: “Imkerei ist ein großartiges Hobby! Und wichtig. Vor allem muss man daran denken, die Bienen vor der Varroamilbe zu beschützen, da gibt es mehrere Methoden…”
Rotes Monster: “Aber wir wollten doch über Sex reden!!!!”
Ich: “Ach so, ja… Ich habe eine Idee! Ich kenne da jemanden, der Dich aufklären wird, so von Mann zu männlichem Monster! Das wird was!”

Und wer ist derjenige, der mir vorschwebte? Es kann nur einer sein! Der Mann der von allen Sexgöttern des Universums bewundert wird. Der Berlusconis Drei-Stunden-Sex-Angeberei süffisant mit “Drei Stunden, das reicht ja gerade für einen Quickie” kommentierte (bevor Panik ausbricht: Er meinte das witzig. Ein bisschen). Der Mann, der nach einem Triathlon… und davor sowieso… aber lassen wir das.

Ihr alle wisst, von wem ich rede. Es ist natürlich *trommelwirbel-tusch-tadaaa*

Rahm Emanuel!

Wie es der Zufall will, bin ich ja seine persönliche Beraterin, was lag also näher, als ihn um dieses Gespräch zu bitten. Natürlich sagte er sofort bereitwillig zu.

Rahm: “Jetzt? Mitten in den Budgetplanungen für 2012? Das ist sehr ungünstig!”
Ich: “Bei den Budgetplanungen kann ich Dir ja helfen! Wir können unsere nächste Besprechung etwas verlängern.”
Rahm: “Kennst Du Dich überhaupt mit Budgetplanung aus?”
Ich: “Klar! Ich bin doch Deine Beraterin, da werde ich mich ja wohl mit Budgetdingsdazeuchs auskennen! Das ist nicht nur meine Welt, sondern mein Universum! Hachz, Budget… äh… dingens!”
Rahm: “Hm… Sicher? Es geht hier um ein Thema, das sehr von Zahlen geprägt ist. Zahlen mit vielen Stellen.”
Ich: “Zahlen! Super! Ich bring Excel mit! Das wird großartig!”
Rahm: “Na gut, wir verlängern die nächsten 10 Besprechungen um jeweils 2 Stunden, also schick das Monster vorbei.”

Gesagt, getan! Und während das Monster bei Rahm war, griff ich mir schnell die Bücher

  • “Was ist was? Budgetplanung für dumme Monster ganz einfach erklärt” und
  • “Was ist was? Zahlen mit ganz vielen Stellen richtig ausgesprochen, für dumme Monster ganz einfach erklärt”

Sucht diese Bücher nicht im Handel. Das ist eine Sonderedition, die extra für mich geschrieben wurde.

Stunden später kam das Monster mit einem riesigen Packen Papier zurück. Rahm ist also nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie sehr gründlich. Das rote Monster war recht aufgeregt und plapperte sofort los.

Rotes Monster: “Der hat ja eine unheimliche Ahnung, der Mann! Vermutlich fast so viel wie Ralph. Ich weiß jetzt jedenfalls richtig gut Bescheid!”
Ich, die despektierliche Vermutung des Monsters überhörend: “Schön. Ich wünschte, ich könnte das über Budgetplanung auch sagen.” Genervt schmiss ich das “Was ist Was”-Buch in die Ecke und notierte mir, eine neue Edition mit dem Titel “Was ist was? Budgetkrempel ganz einfach erklärt für besonders extrem dumme Monster” in Auftrag zu geben.
Rotes Monster: “Ich brauche einige Sachen! Ein paar 1000er Packungen geriffelte Kondome, ein Büro ohne Fenster, ein Büro mit Jalousien vor den Fenstern, einen stabilen Schreibtisch, einen Konferenzraum, einen stabilen Konferenztisch, alle Räume abschließbar, ein geräumiges Auto mit getönten Scheiben, ein Kornfeld, eine lauschige Hütte im Wald, einen…”
Ich: “Ja, bekommst Du alles, kein Problem.” (Es ist also nicht nötig, vorwurfsvoll zu kommentieren: “Was, mein Monster hat dies und das und jenes nicht?”, Herr DarkJohann. ;-))

Während ich der Aufzählung lauschte und einige der Zeichnungen anschaute, die Rahm angefertigt hatte, kam Ralphsroteslieblingsmonster irgendwann tatsächlich mal zum Schluss. “Was ich aber laut Rahm ganz dringend, am allerwichtigsten und überhaupt brauche, das ist eine persönliche Beraterin!”
Ich: “Das ergibt Sinn. Wozu sonst der Konferenzraum, hm?”
Rotes Monster: “Ich habe auch schon eine Anzeige aufgegeben! Guck mal!”

“Rotes Monster sucht persönliche Beraterin für Besprechungen.”

“Gut, oder?”
Ich: “Hm… ja.”

Ich gebe zu, dass ich skeptisch war, denn die Annonce lief in der Rubrik “Stellenanzeigen”, so dass die Gefahr bestand, “Besprechungen” missverständlich zu interpretieren, doch meine Bedenken waren unbegründet, denn schon wenige Tage später trudelte eine Bewerbung ein. Kurze Rede, langer Sinn: Eine Bewerberin, aber was für eine! Absoluter Knaller! Volltreffer! Epochal! Wir luden sie sofort zu einem Vorstellungsgespräch ein. Leider verließ Ralphsroteslieblingsmonster der Mut, aber das ist ganz natürlich, es ist ja noch so jung. So stellte also ich die Fragen, um die Kompetenz zu ermitteln.

Ich: “Zählen Sie drei Dinge, die bei Besprechungen wichtig sind, auf.”
Bewerberin: “1. ein stabiler Schreibtisch, 2. kein PowerPoint, sondern nur Power, 3. die Länge. Also die Dauer der Besprechung, meine ich natürlich.”
Ich: “Perfekt! Sie sind für eine Probezeit eingestellt.”

Was für eine Freude. Ralphsroteslieblingsmonster testete gerade den Konferenztisch, den ich beschafft hatte, als ich die gute Nachricht überbrachte:

Aber nun wollt Ihr bestimmt erst mal ein Foto seiner persönlichen Beraterin sehen, stimmt’s? Okay, hier ist sie!

Ist die gigantisch? Habe ich zu viel versprochen? Diese glubschigen Augen! Der Riesenmund! Einfach genial! Monströs! Sie heißt übrigens Stanislava Stielauge.

Tja, wie ich bereits sagte, ein Volltreffer. Es läuft gut zwischen den beiden, Stanislava ist sehr angetan von der Kreativität des roten Monsters, aber das ist ja auch kein Wunder — bei dem Lehrmeister.

Apropos Lehrmeister, ich bin dann mal in einer Besprechung…