Leseeindruck: „Eine Maus kommt selten allein“ von Rita Mae Brown

Worum geht es?

Bis zum 15. Katzenkrimi mit Mrs. Murphy und ihren Freunden habe ich mich nun vorgearbeitet. Dieses Mal ist Frauchen Harry mit ihren Schnüffelnasen nicht im heimischen Crozet zugange, sondern ermittelt in Kentucky auf einem Reitturnier, wo es zu mehreren Todesfällen kam.

Wie hat es mir gefallen?

Ich fand es etwas besser als den Vorgängerroman, zum Einen startete die spannende Handlung eher, zum Anderen fand ich die Rahmenhandlung rund um das Turnier etwas interessanter als das öde Weinanbau-Gedöns aus dem letzten Roman. Und trotzdem sind die Romane nicht mehr so skurril-charmant wie die ersten Bände. Ich vergebe mal ganz knapp 4 XXL-Caipis, empfehle aber bei Interesse, wirklich mit den ältesten Romanen der Reihe zu starten, zumal es auch fortschreitende Rahmenhandlungen im Privatleben der Hauptperson gibt. Die Tiere reißen halt immer viel raus, wobei mir in diesem Roman der Affe ziemlich auf die Limette ging.

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Lieblingscharakter

Mrs. Murphy, Pewter und Tucker (die Tiere).

Das Cover

Bleibt dem Stil der Vorgänger treu, gefällt mir nach wie vor gar nicht, aber es kommt ja auf den Inhalt an.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548280625
  • ISBN-13: 978-3548280622
  • Originaltitel: Puss’n Cahoots

Erfüllte Aufgabe bei Daggis Buchchallenge

13. einen Krimi oder Thriller

 

 

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Leseeindruck: „Die kluge Katze baut vor“ von Rita Mae Brown

 

Foto vergessen und jetzt auch keine Lust, eins zu knipsen. Hier könnt Ihr sehen, wie das Cover aussieht.

Worum geht es?

Das ist schon der 14. Band der Krimireihe mit der schlauen Tigerkatze Mrs. Murphy und ihren Freunden. Ohne die Tiere wäre ihr Frauchen Mary Minor Haristeen, genannt Harry, völlig aufgeschmissen.

In Crozet, Virginia, wird unter anderem Wein angebaut. Die Ritter der Reben sind sehr ehrgeizig, und wie es sich für einen Krimi gehört, geschieht ein Mord. Es bleibt nicht der einzige… Die ewig neugierige Harry mischt sich ein, gut, dass sie Mrs. Murphy, Pewter (eine pummelige Katze) und Tucker (eine Corgihündin) hat. Die Ereignisse werden mal aus Sicht der Menschen (hauptsächlich Harry) und mal aus der der Tiere geschildert.

Wie hat es mir gefallen?

Tja… Die ersten Romane aus der Reihe mochte ich sehr gern. Sie waren humorvoll und haben den Charakter der Kleinstadt gut eingefangen. In den letzten Bänden ist der skurrile Charme etwas verlorengegangen. In diesem Roman wird auch vieles, was eigentlich total nebensächlich ist, sehr detailverliebt geschildert, einiges dreht sich logischerweise um den Weinanbau. Wer das interessant findet, wird mit dem Roman vielleicht glücklicher. Mich interessiert das Thema leider nullkommanullgarnicht…

Bis mal Spannung aufkommt, ist der Roman schon fast zur Hälfte vorbei. Die Entwicklung von Harry gefällt mir auch nicht so richtig. War sie in den ersten Romanen noch ein bisschen anders und nicht so sehr in den „Dorfklüngel“ integriert, so ist sie mittlerweile bei jeder Party dabei und allseits anerkannt. Mir fehlen mittlerweile die Ecken und Kanten.

Was immer noch ganz schön ist, sind die Kabbeleien zwischen den Tieren, das ist nach wie vor amüsant zu lesen.

Das Ende kam dafür mit Knalleffekt und riss es spannungsmäßig noch mal etwas raus.

Ich kann mich trotzdem leider nur zu 3 1/2 XXL-Caipigläsern durchringen. (Meine Leseeindrücke sind gnadenlos subjektiv und erheben nicht den Anspruch einer ausgewogenen Rezension, so was kann ich nämlich eh nicht.)

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Lieblingscharakter

Mrs. Murphy, Pewter und Tucker. Also die Tiere. 🙂 In den ersten Romanen hätte ich auch noch Harry mit aufgezählt, aber s. o.

Das Cover

Passt zwar, mir gefällt der Stil allerdings nicht so.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (13. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548268994
  • ISBN-13: 978-3548268996

Erfüllte Aufgabe

29: „Ein Buch eines Autors, von dem Du bereits mindestens drei Bücher gelesen hast.“ Und ich werde wohl auch noch die weiteren Bücher der Reihe lesen, in der Hoffnung, dass die wieder etwas spannender sein werden.

 

 

52 Bücher, Woche 16

 

N’Abend, allerseits, wie Heribert Faßbender sagen würde. Zunächst ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe das Mottovorschlagsformular in der Sidebar rausgeschmissen, weil es mit Spam überflutet wurde. Im Projekterklärbärbeitrag ist aber noch eins, ich hoffe, dass das von den Drecksspammern verschont bleibt.

Jetzt zur Sache: Ich habe dieses Mal ein Motto von Mella gegriffen, es stammt noch aus der letzten Saison:

Schräge Bücher, also Bücher mit schrägem Humor, wie ermittelnde Schafe, Geister etc.

Was mit ermittelnden Viechern habe ich, nämlich die Krimis von Rita Mae Brown, bei denen Mrs. Murphy, eine schlaue Katze, fleißig hinter Mördern herschnüffelt. Obwohl schnüffeln bei Katzen nicht das richtige Wort ist, aber sie hat auch noch Unterstützung der Hündin Tee Tucker, also schnüffelt die halt. Egal. Ich mag die Bücher, die Menschen sind leicht skurril, die Handlungen spielen in einer ländlichen Kleinstadt. Wer den richtigen Thrill oder großen Anspruch sucht, ist mit den Büchern eher nicht gut bedient, aber ich finde sie so schön entspannend.

Haut rein.

Eure Projektmuddi

52 Bücher, Woche 37

Halli-hallo,

bevor wir mit dem neuen Motto loslegen, mal eine Frage: Könnt Ihr Euch noch die Liste mit den Projektbeiträgen angucken? Die findet man hier. Ich habe sie zum Anzeigen für alle freigegeben, aber mir ist seit einigen Wochen aufgefallen, dass ich mich einloggen muss, um die Liste überhaupt zu sehen. Früher war es so, dass ich die Liste angezeigt bekam, aber oben rechts nicht als eingeloggt gekennzeichnet war. Seltsam. Wenn Ihr die Liste nicht mehr einsehen könntet, wäre die Arbeit ja irgendwie für die Katz?!

Nun aber wieder zum Motto. Die schrecklichen Buchgeschenke waren ja anscheinend kein beliebtes Thema. Schade, ich hatte gehofft, einige scheußliche Kuriositäten vorgestellt zu bekommen. 🙂

Mal sehen, ob ich mit diesem Thema besser liege, ich habe versucht, etwas zu finden, das beliebter ist:

Krimis/Thriller aus dem angloamerikanischen Raum

Es ist ein Motto von Charlotta, also noch aus dem letzten Jahr. „Thriller“ habe ich mir erlaubt zu ergänzen, denn ich hab in meinem RSS-Feed häufiger Rezensionen von Krimis und Thrillern, insofern hoffe ich, dass dieses Thema besser gefällt.

Hm, ich selbst bin krimi- und thrillermäßig eher im skandinavischen Raum unterwegs. Aber ich habe einige Bücher von Charlotte MacLeod, und zwar die Balaclava-Krimis und die Kelling-Reihe. Erstere spielen an einem landwirtschaftlichen Institut; die Kelling-Reihe drehen sich um Max Bittersohn und seine Frau, die gestohlene Kunst aufspüren. Beides gewürzt mit skurrilem Humor.

Außerdem lese ich gern die Katzenkrimis von Rita Mae Brown. Ich mag das Kleinstadt-Ambiente und die Charaktere. Oh, ich sehe gerade in Wikipedia, dass Rita Mae Brown auch mal eine Beziehung mit Martina Návratilová hatte. Und mit Fannie Flagg, der wir den wunderbaren Roman „Grüne Tomaten“ verdanken! Das Buch empfehle ich wärmstens.

Zu den anderen Büchern: Wer ab und zu mal Krimis mit Humor einfach zum Abschalten liest, dem könnten die Bücher gefallen, wer es aber tiefgründiger, blutiger oder superspannend mag, ist damit vielleicht nicht so gut bedient.

Ich sollte mich mal eingehender mit angloamerikanischen Krimis und Thrillern befassen, da gibt es ja auch so viele bekannte Autoren…