Ganz wichtig!


Der SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus, meine eigene Religion, fordert, in jeder SAP-Anleitung mindestens eine Anspielung auf

  • Loriot,
  • Bernd das Brot oder
  • Puscheligkeit

einzubauen. Natürlich gehen auch alle Themen zusammen, das gibt dann entsprechend mehr Caipikarmapunkte. Ich habe mich gestern aber auf Loriot konzentriert:

SreenshotGroß, ganz groß:

Ich liebe das loriotsche “Ach”. Benutze ich selbst häufig. Weniger häufig, genauer gesagt gar nicht, werde ich in den nächsten drei Wochen SAP-Anleitungen schreiben, denn ich habe URLAUB! Jubelt, frohlocket, preiset diese herrliche Errungenschaft!

Einer meiner Pläne ist das Abarbeiten der alten Entwürfe und Blogstoffe. Ich werde also versuchen, fast jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen. Ihr habt mein Mitgefühl.

Schönes Wochenende!

Hatte…

 

…neulich mal wieder eine meiner berüchtigten SAP-Schulungen gegeben und folgendes gebanft:

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Auf das “scheiß” vor dem “Herzchen” habe ich aber verzichtet, das hätte wieder so viel Insiderwissen preisgegeben…

Jedenfalls habe ich dem 42389. Gebot des SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus Genüge getan, welches fordert, immer etwas Blödsinn in SAP-Schulungen einzubauen.

Im Übrigen schafft mich die Anstalt. Alles Irre und Bekloppte…

Das ist richtig!

 

Vorschlafen ist immer gut — am besten wäre es sogar, alles zu verschlafen, was mit dem elenden Scheißdrecksprojekt zusammenhängt — das immer noch nicht durch ist, aber wir sind erst ca. 10 Monate im Verzug. Macht ja nix, merkt ja keiner (außer meinen Nerven). Dass ich dieses Projekt dermaßen verfluche, liegt übrigens nicht an SAP, auch wenn hier ein SAP-Feld erwähnt wird; es geht um ein Tool, das von einer anderen Firma kommt und mit SAP zusammenarbeiten soll.

vorgeschlafen

Tssss…

Ich weiß nicht, was verkehrter ist: Eine Kaffeekanne auf das Sachkonto „Büromaterial“ zu buchen oder eine Zuckerdose auf „Freiwillige soziale Aufwendungen“. Und das alles innerhalb einer Banf. Arrrgh! Wann wird es endlich die Schulung „Sachkontenplan lesen und richtig interpretieren“ geben? Dafür sollten mindestens drei Tage eingeplant werden…

–live aus der Anstalt

Kann man…

… doch so schreiben, oder?

Geschätzte Opfer,

nächste Woche haben Sie eine SAP-Schulung bei mir. Herzlichen Glückwunsch. Bitte kümmern Sie sich darum, dass Ihr Zugang zum Testsystem funktioniert, damit Sie nicht nur faul dasitzen und sich von mir unterhalten lassen, sondern selbst aktiv werden können, während ich eine Runde schlafe.

Sollten Sie Ihr Passwort für das Testsystem vergessen haben, werden Sie die ganze Schulung über mit einer Kappe, auf der „Ich bin ein Nasenbrötchen“ (Frauen) oder „Ich bin ein Peniswärmerträger“ (Männer) steht, in der Ecke sitzen, natürlich gefesselt und geknebelt, damit Sie den Unterricht nicht stören.

Bitte bringen Sie außerdem genügend Zutaten für mindestens zwanzig XXL-Caipis mit (sollte ich einen guten Tag haben, was zuletzt 1986 geschah, kriegen Sie vielleicht einen ab), außerdem sollte jeder mindestens drei Schachteln Nougatpralinen für die Trainerin dabei haben. Denken Sie immer daran: Je mehr Nougat für mich, desto höher Ihre Überlebenschance.

Mit freundlichem Gruß

Ihre SAP-Einpeitscherin

Netter geht’s ja wohl nicht…

–live aus der Anstalt

Sie ist wieder da!

Wer?

Roulettchen! Meine Lieblingsspammerin. Einige kennen sie noch aus meinem alten Blog, und auch hier war sie schon einige Male aktiv, allerdings hat sie sich in den letzten Monaten sehr rar gemacht, genauer gesagt, las ich gar nichts mehr von ihr. Das bedauerte ich außerordentlich, denn Kommentare wie

  • Krass, ich habe garnicht gedacht, dass dies in der Realitat auch wirklich umsetzbar war
  • Herrlich, nun endlich habe ich das in der Tiefe gerafft
  • Ich bemerke gerade in diesem Moment, dass ich deinem Blog deutlich mehr besuchen musste – da kommt der Leser wirklich auf Ideen
  • An sich n cooler post, aber kannst beim nachsten mal n bisschen detailierter sein?
  • Wirklich ein brauchbarer Beitrag. Ich werde fellmonster.wordpress.com mal häufiger lesen

und viele andere muss man doch einfach lieb haben, oder? Roulettchen heißt sie, weil ihre Links meistens angeblich zu irgendwelchen Roulette-Trickserei-Seiten führten. Ich habe nie draufgeklickt, ich bin ja so schüchtern.

Jedenfalls: Sie ist wieder da! Konfetti! Salutschüsse! Feuerwerk! Fanfaren!

So, erst mal hat das ja wohl ‘ne Runde scheiß Herzchen verdient, oder?

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Das war das. Widmen wir uns nun ihrem Problem. Sie wusste nie, wie sie dies ausdrucken konnte. Da können wir doch helfen, oder? Sammelaktion! Wir spendieren Roulettchen einen Drucker. Nur welches Modell, frage ich mich. Reicht ein Tintenstrahldrucker, auch, wenn die Preise für die Patronen ihren Konkurs bedeuten werden? Oder greifen wir gleich zu einem Farblaserdrucker? Die soll nämlich gefälligst mein ganzes Blog ausdrucken, das ist ja voll von genialen Einfällen. Ein bisschen Statistik: 428 Artikel (dieses ist dann der 429. — habe ich mit Hilfe einer komplizierten Excelformel ausgerechnet), 6 Seiten, 7.178 Kommentare, die muss sie natürlich auch alle ausdrucken. Wusstet Ihr übrigens, dass dieses kleine Blögchen am 5. Mai ein Jahr alt wird? Davor habe ich allerdings schon hier über 2 Jahre mein Unwesen getrieben, man merkt, dass ich Bloggen ziemlich gut finde. :-) In dem Blog hat es 1.182 Artikel, da muss ich hier also noch nachlegen… Masse statt Klasse! Aber immer an die Beklopptheit denken!

Wo war ich? Egal, ich wollte mal wieder was Beklopptes bloggen, das hat mir gefehlt. Ja, und nun gehe ich zu Bett, ich muss morgen fit sein. Morgen kommt nämlich ein neuer Kollege in die Anstalt, und das Tolle ist: Er kann kein bisschen SAP! Nicht ein Fitzelchen! Nix! Nada! Nie gesehen, das Zeuchs! Ihr wisst, was das heißt! Muahahahaha, ein Opfer in meinen Klauen! Ich darf ihn ganz von Anfang an in die Wüste des Wahnsinns führen! Er ahnt nichts! Kennt nichts vom Erzeugen weiterer Modi oder dem Anlegen von Favoriten, ahnt nichts von Transaktionscodes und hat nicht die Spur einer Ahnung von unserer Unternehmensstruktur. (OK, letzteres hat nix mit SAP zu tun, aber wenn ich schon mal dabei bin… Wenn ich den Schwung so schön drauf habe… Dann sollte man doch nicht bei SAP stehenbleiben, wenn auch drumherum der Wahnsinn lauernd in der Ecke sitzt und nur darauf wartet, hungrig zuzuschlagen. Das könnt Ihr sicher verstehen?)

Diese Umstände betrachtend, frage ich Euch: Wird er die Probezeit in der Anstalt nutzen, um die Flucht zu ergreifen oder wird er durchhalten? Es werden noch Wetten angenommen. Wir wetten hier aber nur um virtuelle Winkekatzen, damit die Spielsucht nicht gefördert wird…

Aktion “schönere SAP-Anleitungen”

Heute habe ich eine kleine SAP-Anleitung geschrieben und dabei unter anderem folgenden Screenshot eines Textfeldes eingefügt:

Ich finde das gut. Geht man da nicht gleich ganz anders, viel beschwingter, an die Aufgaben ran? Was meint Ihr?

Ab sofort gilt: Der SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus, die von mir begründete Glaubensrichtung schlecht- und guthin, fordert entweder Loriot, Puscheligkeit oder Bernd das Brot in SAP-Anleitungen. Wer zuwiderhandelt, wird mit alkoholfreiem Caipi nicht unter 5 Wochen bestraft und landet in der Nullprozentpuscheligkeitshölle.

Wer mit dem Text in dem Screenshot nichts anfangen kann, schaut bitte mal dieses Filmchen. Wer weiß, worum es geht, darf auch gucken, denn es gilt der alte Grundsatz: Loriot kann man immer und immer und immer wieder angucken.


PS: Die Rechtschreibprüfung ist auch bald mal fällig:

SAP-Zeh-Schusseligkeit-Buddhismus? Frechheit! Unverschämtheit! Ist das eine Anspielung auf meine Tolpatschigkeit? Böse, böse. Etwas mehr Respekt kann ich ja wohl erwarten. Stichwort Weltherrscherin!

Ich mag SAP

Warum? Weil es die irrsten Fehlermeldungen der Welt hat:

Es geht hier wohlgemerkt immer um denselben Beleg. Ist es nicht wunderschön, wie SAP den Anwender in die Verzweiflung treibt, indem es behauptet, dass Herr Sowieso die Bestellung bearbeitet, um im nächsten Atemzug (wenn SAP denn atmen könnte) festzustellen, dass der Beleg gar nicht vorhanden ist? Zum Schluss gibt es noch eine Infomeldung, dass ebenjener Einkaufsbeleg nicht freigegeben werden kann. Und nun startet der Anwender das große Rätselraten! Warum kann der Beleg nicht freigegeben werden? Weil er vom Benutzer bearbeitet wird? Oder weil er gar nicht vorhanden ist?

Das, meine lieben Leser, sind die Momente, in denen neue Mieter für Gummizellen erschaffen werden! Und Ihr durftet Zeuge dieses historischen Ereignisses werden, wenn auch nur nachträglich durch meine Erzählung.

(Verbuchungsprobleme. Es sind nur schnöde Verbuchungsprobleme. Aber mit herzallerliebsten Effekten, zumindest, wenn man gern zuschaut, wie nervolabile* Anwender verzweifelt zusammenbrechen…)

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*Diese schöne Wortschöpfung verdanken wir der großartigen Erika Fuchs