Der ESC…



… war doch dieses Jahr richtig lahm, oder? Keine brennenden Klaviere, Trickkleider gab es nur einmal ansatzweise zu sehen, und von einem epochalen Auftritt wie in 2012 von den Kekse backenden Omis konnte man nur träumen. Die sind ja übrigens mein Favorit für immer und ewig:

❤❤❤❤❤❤ Scheiß Herzchen, ganz viele!!!❤❤❤❤❤❤

Wenden wir uns aber unserem Auftritt zu. Wir, die Deutschen, sind mal wieder letzter geworden. Warum bloß? Was ist mit unserer wertvollen abendländischen christlichen Kultur los? Das muss sich ändern, oder um mit Böhmi zu sprechen: Hashtag MakeGermanyGreatAgain! Da fühle ich mich sofort angesprochen.

Zunächst mal eine Ursachenforschung: Wer ist schuld an dem schlechten Abschneiden von wie heißt sie noch gleich irgendwas mit Lee?

  1. Die Flüchtlinge! Sie sind alle mit ihren brandneuen Smartphones in ihren Porsches und Ferraris (natürlich Neuwagen!) über die Grenze gefahren und haben dort für alle anderen Länder, nur nicht für Deutschland, abgestimmt!
  2. Angela Merkel! Wer hat denn die ganzen Flüchtlingsflutwellenerdbebennaturkatastrophen nach Deutschland spülen lassen, wer??? Und das wegen dem bisschen Krieg da unten irgendwo.
  3. Die ’68er! Seitdem herrscht in Deutschland keine Disziplin mehr, Frauen sind nicht mehr damit zufrieden, nur am Herd zu stehen, wo soll das noch hinführen? Was das mit dem ESC zu tun hat? Ganz logisch: Wäre die irgendwas mit Lee im Namen am Herd geblieben, wäre jemand anderes aufgetreten, nämlich ein Mann. Oder keksbackende Hausfrauen, s. o., die sind damals immerhin Zweiter geworden.

Nachdem wir erfolgreich die Schuldzuweisungen erledigt haben, folgt der nächste Schritt: Wie werden wir nächstes Jahr erfolgreicher? #MakeGermanyGreatAgain (Copyright Böhmi).

Das ist gar nicht so schwer. Drüben im Körperzellensongblog habe ich schon die ersten Lösungsansätze skizziert. Alles fängt mit einem Lied an, wir schicken selbstverständlich dieses hier:

Die Performance ist an sich schon großartig, aber wir peppen die noch etwas auf, sicher ist sicher. #MakeGermanyGreatAgain

  • Lasershow mit Strichmännchen, Flügeln und wildgewordener Donald-Trump-Frisur im Hintergrund
  • Geigespieler, dessen Geige spektakulär in Flammen aufgeht, explodiert und ein Feuerwerk inkl. einiger Kanonenkugeln in die Luft schießt (wir werden in der Ukraine sein, da kann man schon mal ein bisschen rumballern, haben wir früher, vor ein paar Jahrzehnten, schon mal gemacht. MakeGermany.. .ach, wisst schon)
  • Nebenbei bereiten einige Barkeeper XXL-Caipis zu
  • Rahm badet nackt in einem riesigen Martini-Cocktailglas
  • Als Backroundchor tanzen und summen pinke, flauschige Einhörner den Körperzellensong
  • Idee von Anette: Leute auf der Bühne, die meditativen Kerzentanz machen! Sehr gut!
  • Bernd das Brot serviert im rosa Tütü lauwarme Mehlsuppe
  • Mein sprechender Mondkalender ruft zwischendurch den Stand des Mondes rein
  • Sarrazin und von Storch treten als Clownspaar auf, indem sie einige ihrer lustigen Thesen vortragen, während von Storch ständig auf ihrer Maus ausrutscht — sehr clownesk!
  • Etwas altes Rom, denn wir sind geschichtsbewusst, panem et circenses: Löwen kommen in die Arena und essen Sarrazin und von Storch auf (danach haben sich die armen Tiere den Magen verdorben, so dass für keinen anderen Gefahr besteht)

Wir müssen den Veranstalter nur noch davon überzeugen, dass wir eine geringfügig längere Auftrittszeit brauchen, dann ist uns der Sieg nicht mehr zu nehmen!

Weitere Ideen gern in die Kommentare! Deutschland soll beim ESC wieder im strahlenden Lichte dieses Glückes blühen. #MakeSchlaaandGroßeWeltmachtAgain! Aber erst mal werden wir Europameister!

Für Freunde der Hundepuscheligkeit wird es heute Abend aus aktuellem Anlass noch eine Fotoflut geben, denn Socksi ist heute vor einem Jahr dem Elite-Team beigetreten! Also dranbleiben, es sei denn, Ihr findet unperfekte Hundefotos von perfekten Höllenhündchen doof.

 

Leseeindruck: “Der Mond ist nicht genug” von A. Lee Martinez

 

So, liebe Lesenden, jetzt kommen ein paar Leseeindrücke, damit ich zumindest etwas aufhole. Für irgendwas muss so ein langes Wochenende ja gut sein.

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Worum geht es?

Um Monster! Hungrige Monster! Durchgeknallte Monster! Gute Monster, gefährliche Monster… Stell Dir vor, Du findest Deine Traumwohnung, aber im Schrank befindet sich ein Monster, das mit einem unbändigen Appetit alles um sich herum verschlingen möchte – auch Dich. Und dann ist da noch eine Kreatur, die das Ende der Welt bedeuten könnte…

Wie hat es mir gefallen?

Humor-Fantasy hat es mit mir etwas schwieriger, da ich sie immer an Terry Pratchetts Scheibenwelt messe. Das ist unfair, so als würde man Milch mit Honig (brrr, übel) mit Caipi vergleichen. Auch dieser Roman kommt nicht ganz an Pratchetts Werke ran, hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen. Monster! Sogar ein besondes puscheliges mit grünem Fell! Ich vergebe 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharaktere

Vorm. Smile Und natürlich Pogo, der Hund. So eine Art Hund. Ein Monsterhund. Ähnlichkeiten mit Nelly und Socks sind nicht beabsichtigt und bestimmt rein zufällig.

Zitat

“Bevor ich in Kontakt mit deiner Welt kam, war ich nur eine gnadenlose zerstörerische Kraft, ein blindwütiger Fresser.”

Das klingt vertraut, ob das ein Verwandter von mir ist?

Das Cover

Es ist ein puscheliges Monster drauf! Es ist gut! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: Red heartRed heartRed heartRed heartRed heart

Zahlen, Daten, Fakten

Es ist ein Buch. Ein Taschenbuch aus Papier. 398 Seiten, die im Piper-Verlag erschienen sind. Die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch hat Karen Gerwig vorgenommen, und das gut.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 51: Ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat.

Das Buch kam nämlich vom Krötengeneral zu mir gewandert, und nun möchte es weiterwandern, dazu gibt es noch ein weiteres Buch des Autors, nämlich “Gott im Unglück”, welches von seltsamen Göttern handelt und ebenfalls unterhaltsam ist. Jetzt möge sich bitte jemand melden, der Lust auf witzige Fantasy hat, damit ich ihm die Bücher schicken kann. Achtung: Das Buch sieht nicht mehr so neu wie auf dem Foto oben aus, sondern schon etwas zerlesen. (Das oben wurde für andere Verschenkzwecke gekauft und durfte Fotomodel spielen, weil es gerade zur Hand war.)

Sollten sich mehrere Interessenten melden, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewonnen!

 

Es begab sich im Februar 2016, dass dieses Blog hier 2-Jähriges feierte und ein Gewinnspiel auslobte. Ich lese ja beide Blogs vom Herrn Ackerbau sehr gern, also ließ ich einen kleinen Geburtstagskommentar im Blog liegen.

Dann passierte, was passieren musste: Kein anderer traute sich, gegen die angehende Weltherrscherin anzutreten. Oder gegen so ein furchterregendes Monster. Welches auch immer die Gründe waren, ich stand somit als Gewinnerin fest und gewann dieses epochale Buch:

„I formed a band“, mit Signatur von Eddie Argos!

Und weil Herr Ackerbau ein super Typ ist, packte er glatt noch was mit drauf: “The Antipope” von Robert Rankin!

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Und eine witzige Postkarte, die mich daran erinnerte, dass ich schon immer mal ein leergetrunkenes Glas (die Symbolik! Außerdem Food-and Drink-Picture-Posting, ganz wichtig!) in Facebook posten wollte, gab’s auch noch. Der Text auf der Rückseite unterliegt wie immer höchster Geheimhaltungsstufe und wird deswegen hier nicht veröffentlicht (tut mir leid, NSA-Lümmel).

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Somit ist der Nachschub an epochaler Literatur in der WEZ gesichert!

Vielen Dank nach Berlin! Darauf eine Runde scheiß Herzchen:

❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

Neulich in der Anstalt…

… bekam ich die tolle Aufgabe, Arbeitsabläufe grafisch darzustellen. Oder, wie es im Anstaltssprech heißt: “Malen Sie das mal als Prozesslandschaft auf.”

Für mich als Textmenschen eher eine Qual, aber das Monster wächst (oder leidet) ja mit seinen Aufgaben… Also ging ich erst mal ins Internet, um mir Anregungen zu holen. Dabei stieß ich auf diesen wunderschönen Prozess, so einfach und so klar, dass es eine Freude ist:

Klickediklickediklackbäng!

Ja, super! Großartig auch der Hinweis rechts oben, dass der Prozess natürlich in Wirklichkeit noch viel komplexer sei als hier dargestellt. Logisch! Ich weiß nun jedenfalls, was ich zu tun habe! *muahahaha*

Heute in der Anstalt…

mistete ich aus, Vorbereitungen für den Umbau, ich bekomme nämlich endlich ein eigenes Büro, yeah! (Ich schließ mich ein, und weiß jemand zufällig, wo es billig Stacheldraht zu kaufen gibt? Wie legt man eigentlich Falltüren an?) Jedenfalls habe ich unter anderem unsere Büromaterialvorräte durchgeforstet, entdeckte einen pinken Schreiber und blassrosa Zwischenlagen. Da musste ich sofort aktiv werden:

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Und sogar an die scheiß Herzchen gedacht!

Wochenende! Zum Glück! Ich wünsche Euch ein ganz tolles Wochenende! Ich bin ja so froh, dem Irrsinn 2 Tage entfliehen zu können. Ich bin die einzige Normale da, das könnt Ihr mir glauben. Winking smile

Freunde der geheimnisvollen Symbole…

… diese Installation fand ich vor einiger Zeit in der Weltmetropole Bergedorf vor.

Was möchte uns diese Anordnung sagen? Man beachte auch die Buchstaben auf den Bechern. Klick und noch’n Klick machen sehr groß.

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Und dann dieses Grünzeuchs, das durch den Asphalt bricht. Ich interpretiere das als Sieg der grünen Macht. Also meinen Sieg, denn ich habe grünes Fell. Alles wird gut.

Einige Zeit später, Bergedorf, anderer Ort, wieder seltsame Symbole, schon von Weitem erspähte ich sie und schoss eines meiner legendär schlechten Fotos:

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So, so:

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Diese Anordnung und diese verschnörkelten Geheimbotschaften! Ich glaube, ich werde von „denen“ verfolgt!

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Hauptsache, man bedroht mich nicht mit Caipi in Dosen. Das wäre eine Sünde, die die härtesten Strafen rechtfertigen würde!

Mitten auf der Straße, neulich beim Gassigehen:

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Wirklich nur Cola oder verkappter Caipi? Nelly als Chefkontrolleurin checkt die Lage. Ergebnis: „Uninteressant. Kein Schweineohr-Geschmack!“

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Es wird immer bekloppter. Ich brauche doch gar keine Puschen.

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An der Bushaltestelle des Bergedorfer Krankenhauses (nein, ich habe nicht reingeguckt, keine Zeit):

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Und dann wird man noch von blöd grinsenden Passanten angelacht, nee, wo bleibt da der Respekt?

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In der Nähe der Anstalt fand ich dieses hübsche Arrangement aus Blumen und zerknüllter Zigarettenschachtel, man kann es aufgrund der schlechten Fotoqualität nur ahnen, Ihr müsst mir einfach vertrauen:

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Bergedorf im Würgegriff der scheiß Herzchen. Wo soll das noch hinführen? Ist das die Facebookisierung der Weltmetropole?

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Und dann das. Es lässt mich ratlos zurück. Salat an Strichliste? Hm.

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Seitdem ich blogge, knipse ich Krams, an dem ich vorher achtlos vorbeigelaufen wäre. Schade, dass die Handykamera bei weiten Entfernungen oder schlechten Lichtverhältnissen oder bei einer Knipserin in Eile an ihre Grenzen stößt, aber unperfekte Fotos haben doch auch was an sich, oder? Oooooder?

Eure baldige Weltherrscherin

Ach sooo…

Warnung: Achtung Dergl, es kommt schon wieder geistige Schiete!

So, das hier hat mir die Augen geöffnet:

Exen

Blöd, dass Beethoven nicht mehr unter uns weilt.

Frage 1: Die Exen, das sind wohl Nelly und Socks? Ich muss ihnen immer Fleisch servieren. Man sieht ihnen ihr Alter aber nicht an. Oder sind Ex-Freunde und -Freundinnen gemeint? Oder womöglich gar die ganzen Ex-Trainer des HSV? Meine Güte, da gibt es viel Fleisch, das serviert werden muss.

Frage 2: Ich bin ein Minion, wirklich? Größentechnisch kommt das hin, aber die Flüchtlinge haben meine gelbe Farbe geklaut!

Nee, Moment, Rechtschreibung nicht falsch genug, 2. Versuch:

Ich bin ein Minion grösentechnisch komt das hin abr die Flüchtlinge haben mir die gehlbe Farbe geklaut getan! Deutschland den Deutschländern!

Ja, das wirkt schon authentischer. Und was meint Zombieapfel dazu?

Zombieapfel Kopie

— Werbung —
Demnächst auf Rübenbrei TV der neue Kracher mit Zombieapfel in der Hauptrolle! Vergesst Walking Dead, Hanging Dead ist der neueste tote Shice!

(Ich hoffe doch sehr, dass der Facebook-Kommentar ironisch gemeint war, aber da der Zentralrat der wahnwichtelnden Aluhutträger den Text wo entdeckt hat, befürchte ich, dass es dem Verfasser ernst damit ist. Das kann eigentlich nicht wahr sein, oder? Oder???)

Kommen wir nun zu etwas komplett anderem. Liebe Lesenden, wer von Euch bekommt meine Artikel per Mail geliefert? Sind Euch da in letzter Zeit Probleme aufgefallen? Oder habt Ihr alle RSS Feed oder den WordPress-Reader? Gebt doch bitte mal Info. Danke, Ihr knuffigen Gestalten, ob Exen, Menschen oder Minions, was auch immer Ihr seid — dafür gibt es schon im Voraus scheiß Herzchen:❤❤❤❤❤

Steak? Irgendjemand?

Ihr kennt das alle …

… zumindest, falls Ihr Hundeblogs lest: Hundebesitzer bekommen Pakete. Die Hunde dürfen beim Auspacken helfen, gucken ganz lieb in die Kartons etc.

Und dann gibt es noch Nelly und ihr Frauchen. Aber seht selbst. Achtung, jetzt kommt ein seeehr bilderreicher Artikel, was aber immer noch besser ist, als ellenlangen Text von mir lesen zu müssen (erinnert Euch ruhig mal an meine Politik-Rants).

Vor kurzem bekam ich zwei epochale Pakete. Das erste schickte mir die Managerin der weltberühmten Schauspielerin Isi. Ihr kennt sie alle.

Ich tat also, was ein Monster so tut, wenn ein Paket eintrudelt. Ich griff zum Cutter und befreite den Inhalt. Zuerst lief alles ganz normal.

Alkohol. Ihr kennt das. Ich bekomme so gut wie immer Alkohol geschickt. Hier ein Fertigcaipi, von dessen Verzehr Heidi mir allerdings dringend abriet. Ich mag aber die Flasche leiden, sie kommt zu meiner kleinen Sammlung.

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Folgende Behauptung lasse ich so stehen. Man beweise mir erst mal das Gegenteil! Die Leichen in meinem Keller sind alle an was anderem… ähm, egal, schaut jedenfalls mal hier auf diesen genialen Kühlschrankmagneten:

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Das hier ist so was von epochal. So behandelt man seine Monster richtig, so sieht das nämlich aus:

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Bis hierhin lief die Auspackaktion gut und friedlich. Als nächstes förderte ich das hier zutage:

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Ein Hundehalstuch, ich dachte, das könnte Nelly gut stehen, so eine schöne Farbe. Ich also so: „Nelly komm mal her, lass Dir doch mal was anziehen.“ Nelly kam auch, ganz die gehorsame Hündin. Und dachte, es handele sich um ein Zerrspiel.

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Okay, die Modenschau wurde erst mal verschoben. Bestimmt steht Socksi das Tuch auch sehr gut, aber erst mal keine Experimente, solange Zerr-Nelly in der Nähe weilt… Außerdem waren noch so tolle Sachen in dem Paket, nämlich zwei Kreaturen in orange. Orange ist meine Lieblingsfarbe, wie Ihr alle, die Ihr dieses Blog in- und auswendig kennt, wisst.

So süß!❤

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Und dann noch eine süße Gespensterfrau, Buh Hui war hin und weg, obwohl er schon eine Freundin hat, die hat er übrigens Susanne zu verdanken, ich hatte damals ganz vergessen, sie vorzustellen, dabei ist sie so ein großes Gespenst, welches richtig Krach veranstalten kann. Also das Gespenst, nicht Susanne. Wobei Susanne vielleicht auch, aber das weiß ich nicht so genau.

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Das ist jedenfalls Buh Huis Erstfrau. Und nun hat er noch eine weitere, aber so ein Gespenst kann das wohl gut vertragen.

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Im Hintergrund sieht man zwei Babygespenster. Das ging schnell. Ist bei Geistern wohl so. Eigentlich ist hier ja ein Monsterhaushalt, aber Gespenster passen da schon rein. Genauso wie Hexen und Dämonen. Wo war ich? Ach ja, beim Pakete auspacken:

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Da waren Leckerlies für mich drin. Außerdem gab es natürlich auch Feines für die Anarchohündchen, aber das habe ich nicht fotografiert.

Das waren also die superepochalen Geschenke von Heidi und Isi. Vielen Dank, Ihr Lieben!

Schauen wir nun, was aus München in den Norden kam. München, das kann nur vom Krötengeneral sein.

Hundebesitzer schicken ja niemals Pakete an andere Hundebesitzer ohne Leckerlies für die Hunde. Es gibt aber auch Nichthundebesitzer, die reichlich an die bellenden Gestalten denken, aga80 ist der beste Beweis:

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Und das waren noch nicht mal alle, da versteckte sich noch ein Päckchen im Paket. Die Hunde lieben diese Würstchen.

Als ich weiter im Paket stöbern wollte, geschah es:

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Ja, guck ruhig mal, Nelly. Das ist in den Hundeblogs immer so niedlich, wenn die Hunde beim Auspacken helfen oder zumindest zugucken.

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Doch, wirklich süß. Aber Moment mal, Nelly, was hast Du vor? Du wirst doch wohl nicht …

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„Nell!“, schallte der wohlbekannte Ruf durchs Viertel.

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Schon lag — flatsch — ein Würstchenpaket auf dem Boden. Normale Hunde hätten sich nun die Leckerlies geschnappt und Fersengeld gegeben. Nicht so Nelly.

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Ein Würstchenpackerl ist gut. Zwei sind besser. Drei sind fein. Vier sind epochal. Die Kleine denkt groß.

An dieser Stelle schritt ich ein und konfiszierte die Würstchen. So ein Cocker Spaniel hätte die sonst mitsamt der Verpackung verschlungen. Alle.

Schauen wir weiter ins Paket. Meine Bayernsammlung wird immer kompletter. Ein T-Shirt, ein Tuch und ein Schlüsselband habe ich schon, nun kann ich bei Regen, was in HH ja vorkommen soll, auch mit einem bayrischen Regenschirm flanieren.

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Es ist mir sogar gelungen, ihn im aufgespannten Zustand zu fotografieren. Ich musste nur Nelly einige Male daran hindern, an dem guten Teil herumzuzerren. So ein Schirm sieht aber auch wie ein Zerrspiel für Hunde aus, oder?

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Der gute alte Ludwig… Was nicht fehlen darf, ist natürlich was? Naaaa…?! Genau, Alkohol!

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Kiwi-Likör! So ein Likörchen geht ja immer mal…

eine Duftkerze, die sogar schon schön intensiv vanillig duftet, wenn man sie noch gar nicht angezündet hat:

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Dahinter Baumkuchen, das war aber nicht der einzige Beitrag zu gesunder Monsterernährung. Die Ritter Sport ist übrigens die RIESIGE Variante, das kommt auf dem Foto nicht gut genug rüber:

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Zwischendurch mal Füllpapier wegbringen… Nell!!!!

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Wie lieb, sie will helfen. Falls man Hilfe wie folgt definiert: Viele kleine und noch kleinere Papierschnipsel, verstreut im ganzen Büro.

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Ich wollte Nellys Arbeitskraft aber an dem Tag schonen und brachte das Papier letztendlich doch allein weg. Währenddessen:

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„Nell!!!!!!“ Dieses Mal war sie genügsamer und gab sich mit einem Wurstpäckchen zufrieden, welches ihr allerdings auch gleich wieder entrissen wurde. Böses Frauchen! Blödes Frauchen! Da ist man mal Jagdhund und erbeutet seine Nahrung eigenständig, ist es auch wieder nicht recht.

Nachdem ich die Würstchen hundesicher verstaut hatte, erblickten meine hungrigen Augen das hier:

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Leider war ich nicht die einzige, die die Köstlichkeiten erblickte. Monster haben auch einen eingebauten Plätzchensensor. Sofort stand mein Beratermonster auf der Matte und wies mich auf folgenden Sachverhalt hin (nachdem es mir nach einem Griff in die Dose kräftig auf die Finger schlug): „Jeder Herrscher hat einen Vorkoster! Was, wenn mit den Keksen etwas nicht in Ordnung ist????“

Das Argument hatte was für sich. Das mit dem Vorkoster stimmt, das habe ich schon öfter gelesen und steht auch in dem Standardwerk Erfolgreiche Weltherrschaft (Auflage 1 Exemplar, von mir geschrieben und in meinem Besitz). Ich nickte also und sagte: „Walte Deines Amtes!“ Sofort kamen weitere Monster angestürmt. Mein limettenfarbiges Beratermonster (aufgrund seiner Farbe habe ich es zu meinem Beratermonster ernannt, irgendein Kriterium musste ich ja haben, woll?) bremste die gierigen Gestalten mit Müh und Not.

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„Halt! Jeder nur 10 Plätzchen! Einzeln vortreten!“
An dieser Stelle schaltete ich mich ein. „Ähm, zwar ist mein Finanzmonster gerade auf Dienstreise, aber ich bin mir sicher, dass in der Dose keine 50 Plätzchen sind. So gesehen bliebe ja für mich nichts über. Das fände ich doof!“
Das Beratermonster sah mich nachdenklich an. „Irgendwas ist ja immer, aber Du bleibst gesund, ist das etwa nix?“, erwiderte es.

Tss, ich kann Euch sagen, da machste was mit. Aber ich habe mich durchgesetzt und die Kekse in meinen monstersicheren Safe gesperrt. So was braucht man hier, sonst wären alle Schokoladen-, Keks- und Cachacavorräte in nullkommanix verschwunden. Ich bin mir sicher, dass meine Kampfspuren, diverse Kratzer und Bisse, bald wieder verheilt sein werden.

Auf jeden Fall sind meine Monster und ich uns einig, dass der Krötengeneral uns mal wieder ein epochales Paket geschickt hat! Vielen Dank dafür!!!

Nelly und Socksi schicken an Heidi, Isi und aga viele Schlabberküsschen! Von mir kommen scheiß Herzchen:❤❤❤❤❤❤

PS: Einige werden sich fragen, was denn mit Socks los war, hat er sich an den Aktionen gar nicht beteiligt? Nein, er hat aus sicherer Entfernung zugeguckt. Er ist noch Anarchohündchen in Ausbildung und lernt fleißig von Nelly.

PPS: Nein, ich brauche keine Erziehungstipps. Nelly ist perfekt für mich, ich möchte sie genauso und nicht anders haben.:-)

Neulich in der Anstalt



Klebte an einer Hausposttasche und ergab überhaupt keinen Sinn in Bezug auf den Inhalt:

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Und dann auch noch „Message in the Kaffeesatz“. „Message in a cachaca bottle“ wäre mir lieber gewesen.

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Der Drucker gab Geheimbotschaften aus. Mit scheiß Herzchen! Unverkennbar, wer gemeint ist, nicht wahr?

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Sehr mysteriös, diese ganzen Mitteilungen. Ich denke, ich gehe künftig nur noch mit einem Aluhut in die Anstalt, damit ich nicht auch noch so verstrahlt werde. (Das „Zu spät“-Gebrülle der Monsterbande hier bitte geflissentlich überhören!)

Es ist wieder daaaaaaaaaaaaaa!

Das einzig wahre Ping-Pong-Stöckchen, das langlebigste Stöckchen der Blogosphäre!

Und es war schon sehr lange wieder da, es ist peinlich, wie sehr ich zurückhänge. Um meine Stöckchenrückstände aufzuholen, wird es hier in nächster Zeit etwas holzlastiger zugehen… Nun aber los!

1. Was machen die Rahmetten eigentlich so?

Die drehen völlig durch! Schauen Sie sich mal folgendes Foto an:

Rahmetten

Und das in der Öffentlichkeit! Ich bin schockiert! Das geht doch nicht! Es geht aber noch durchgeknallter, schauen Sie sich das hier an:

Herzig

Mehr Bildmaterial zu dem Thema:

Ich würde sagen, meine „Scheiß-Herzchen-Kampagne“ ist etwas aus dem Ruder gelaufen…

2. Was empfehlen Sie mir als Balkonbepflanzung?

Vielleicht mal mit Limettenpflanzen versuchen? Oder was Blühendes oder Kräuter und Gemüse, so wie auf dem Schlemmerbalkon, kleine Gürkchen und so. Es gibt auch viele Tomatenpflanzen, die balkongeeignet sind. Tomaten haben ganz viele scheiß Herzchen verdient: ♥♥♥♥♥♥♥♥ (Ich weiß, dass sich die Frage inzwischen erledigt hat, ich hänge halt zeitlich leider seeehr hinterher, aber der nächste Frühling kommt bestimmt, und mit ihm die Frage nach der Balkonbepflanzung.)

3. Pure Vernunft….?

… sucht man hier in diesem Blog vergebens.

4. Wenn meine Welt voll Limetten ist, was tu’ ich mit den Schalen?

Man könnte sie einige Tage so liegen lassen, sie verbreiten herrlichen Limettenduft und sind schuld daran, dass der Caipidurst nicht verschwinden wird… Aber ich habe irgendwo mal Basteltipps für Orangenschalen gesehen, so was könnte man auch mit Limettenschalen in klein bauen? Mal googeln gehen. Aaaah, gleich das erste Foto ein Treffer! Man kann scheiß Herzchen draus schneiden! ♥♥♥ Wie epochal!

5. Wieviele Uhren haben Sie heute zur Zeitumstellung vorwärts stellen müssen?

Nur eine, die von meinem mp3-Lautsprecherdisplay im Büro. Der Wecker und die Küchenuhr stellen sich automatisch um. Die Uhr vom Festplattenrecorder interessiert mich nicht und die anderen gehen eh irgendwie nach dem Mond, da hat vermutlich der sprechende Mondkalender seine kreative Phase gehabt…

6. Wie geht es Ihrem Sparmonster?

Nicht so gut, gar nicht gut, es hat meine Kontoauszüge in die Griffel bekommen. Das kommt dabei raus, wenn man das Briefgeheimnis nicht wahrt!

7. Machen Sie bitte eine typische Handbewegung?

Rahm, zeige mal eben meine typische Handbewegung, wenn ich in der Anstalt bin:

Verzweiflung

Danke schön! (Man beachte den limettenfarbenen Hintergrund…)

8. Was ist das aussergewöhnlichste Hobby, das jemand in Ihrem Umfeld pflegt?

Ich kenne eine Sportschützin, sie schießt in verschiedenen Disziplinen, unter anderem Großkaliber, und sie ist gut, hat es schon bis zu den Landesmeisterschaften gebracht. Das finde ich ziemlich außergewöhnlich.

9. Sind Sie für Olympia in Hamburg?

Eher nicht so, wenn ich an die Kosten denke, das Geld könnte man auch direkt in viele sinnvolle Projekte investieren. Und wenn wir das so gut hinbekommen wie die Elbphilharmonie, dann bitte erst die olympischen Spiele im Jahre 2128. Wobei ich olympische Spiele an sich mag, man sieht, dass es für die Sportler etwas Besonderes ist. Der Gigantismus ist allerdings ein Wahnsinn, und dann die Vergabe-Entscheidungen, das ist doch alles sehr aus dem Ruder gelaufen…

10. Und sonst so?

Muss ja, muss ja…

Und hier meine 10 Fragen für die Wunderbare Welt des Wissens:

  1. Muss man Til Schweiger nun sympathisch finden?
  2. Haben Sie schon mal Steine am Strand gesammelt?
  3. Welches ist Ihre Lieblingskekssorte?
  4. Ein Leben ohne Minions ist möglich, aber … ?
  5. Der Weltbärchenpärchentag rückt näher, freuen Sie sich schon?
  6. Wie kann ich mich darüber wegtrösten, dass mein Urlaub bald zu Ende ist und XXL-Caipi keine Option ist?
  7. Ich habe mittlerweile die ersten fünf Kapitel von Shades Of Grey gelesen. Was glauben Sie, wie es mir gefallen hat? (Hinweis für alle, die es vielleicht nicht mehr im Kopf haben: Ich lese das nicht freiwillig! Es war mein Opfer an den Fußballgott! Alle drei Bände!!!! Mein Leben ist die Hölle.)
  8. Haben Sie ein schönes Street-Art-Foto für uns?
  9. Der Sommer geht langsam zu Ende, Herbst-Melancholie steht vor der Tür, welches Lied passt dazu?
  10. Ist die Lage eher flauschig oder unpuschelig?