Vor kurzem …

 

… hatte ich mich ja etwas über die Tagesthemen mokiert, weil dort das Thema Wetter ganz zu Anfang versendet wurde, als ob Glatteis im Winter DIE Topnachricht wäre.

Heute gucken wir uns mal an, wie die Nachrichten früher waren, denn früher war bekanntlich alles besser. Für diese Zwecke habe ich mir die „Neue Deutsche Wochenschau“ vom 26.10.1962 ausgesucht.

https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586561?q=&xf%5B0%5D=all_personsinfilm&xo%5B0%5D=EQUALS&xv%5B0%5D=Pele

Einbinden geht entweder nicht oder ich bin zu doof. Vielleicht trifft sogar beides zu, man weiß so wenig. Aber zurück zum Fall.

Die erste Meldung betrifft den 6. Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Konrad Adenauer gab sich die Ehre, hielt eine teilweise launige Rede und wies außerdem daraufhin dass „unser Land ein armes Land ist“. Daran können damals weder Merkel noch die ’68er Schuld gewesen sein, aber wer denn sonst? Adenauer weiß es: Wir haben kaum Rohstoffschätze, nur die olle Steinkohle, und schon damals gab es die Erkenntnis, dass die „außerordentlich entwertet“ ist. Zwischendurch wird der junge Willy Brandt in Großaufnahme gezeigt. Der Fleiß, die Klugheit und die Arbeitssamkeit des deutschen Menschen sei unser einziger wirklicher Reichtum, stellte der Alte von Rhöndorf fest. Ich hätte jetzt doch gern lieber die Info, dass es im Winter glatt sein kann.

Nein, so gnädig ist man nicht. Ab 02:19 geht es in die Villa Hammerschmidt zu Bundespräsident Heinrich Lübke, der von Bundespostminister Stücklen Exemplare der neuen Wohlfahrtsmarken übergeben bekam. Motive aus dem Märchen Schneewittchen zieren die kleinen Klebebildchen, und der Erlös kommt ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute. Das ist prima, das ist weltbewegend. Vielleicht hätte man so die Elphi finanzieren können? (Wobei ich meine Steuergelder trotz allem gern dazu beigetragen habe, ich mag die Elphi nämlich sehr.)

Reuter wird geehrt, Tauben werden fliegen gelassen, keine Angst, es kommt noch spannender. Ab 03:22 endlich internationales Flair! In Bonn fand die 2. Deutsche Afrika-Woche statt. Mit Tanz und Musik und Oben-ohne-Tänzerinnen! Das in einer deutschen Nachrichtensendung Anfang der 1960er. Das ging bestimmt nur, weil das exotische Neger waren, die nichts anzuziehen hatten, weil man im Busch ja eh kaum Klamotten braucht. Weiß man ja, sieht man heute noch im Dschungelcamp.

Wusstet Ihr, dass es im Jahre 1962 einen Ehestau in Deutschland gab? Schaut ab 04:28 und Ihr wisst es. Es ist dramatisch, quasi jeder wollte heiraten, Standesbeamte wurden Tag und Nacht in Blitzkursen ausgebildet:

„Denken Sie aber auch stets daran, dass der Bürger Ihnen in Lebenssituationen gegenübertritt, die stark gefühlsbetont sind. Ich denke da an das Glücksempfinden bei der Eheschließung.“

Aaaaaw, Romantik!!! Aber immer an die scheiß Herzchen denken! Damals wussten das die Standesbeamten und Adenauer noch nicht, aber heute sind wir durch das Internet aufgeklärt und geradezu moralisch verpflichtet, niemals die scheiß Herzchen zu vergessen! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

So, weiter im Text. Der Nachrichtensprecher wundert sich, dass die Menschen zum Heiraten Schlange stehen, obwohl die Generation doch als bindungslos verrufen sei. (Ja, ja, schon die Jugend von damals hatte es nicht so mit Anstand und Sitte, es war und ist empöööörend.)  Im Rathaus Wittenau wurde alle zehn Minuten ein Paar getraut, das musste zack-zack gehen, hätte man nicht so eine Art Massentrauung in einem Fußballstadion vornehmen können? Sehr flexibel und innovativ war man in den 60ern anscheinend nicht.

Heinz Max Röstel heiratet seine Heideline Lachmund, und ich bekam so langsam Sehnsucht nach einer Nachrichtenmeldung übers Wetter, und sei es nur die Info, dass es im Winter draußen kälter als drinnen ist, zumindest, wenn man die Heizung aufdreht und es mit dem Lüften nicht übertreibt. Stattdessen werden Pärchen gefragt, warum sie heiraten wollen. „Weil ich sie lieb hab.“ „Weil wir seit drei Millionen Jahren verlobt sind und es nun langsam mal Zeit wird.“ „Der wichtigse Grund ist, dass ich gern heirate und der Tag spielt dabei keine Rolle.“ „Weil ich zu viel Helene Fischer gehört habe und nun ganz schwurbelig vor lauter atemloser Sehnsucht bin.“ (Eine dieser Meldungen ist eine Fake-News, Ihr könnt nun herausarbeiten, welche Nachricht nicht so ganz der Wahrheit entspricht; nur in diesem Blog bekommt Ihr so ganz nebenbei ein kleines Medientraining verpasst!)

Ihr fragt Euch vielleicht, warum die damals alle heiraten wollten. Es liegt nicht daran, dass es damals noch kein Internet und keine Elphi gab und somit nach anderen Beschäftigungen gesucht werden musste. Nein, das Zauberwort hieß

HEIRATSDARLEHEN!

Reporter: „Hätten Sie auch geheiratet, wenn Sie die 3000 Mark nicht bekommen würden?“
Frisch gebackener Ehemann: „Ja… Ich weiß es nicht.“ (kichernd)
(Alter, wie bist du denn drauf? Lass bloß das Hackebeilchen nicht in der Nähe Deines Eheweibs liegen! Vor allem nicht, wenn sie einen Hund hat und barft!)

Das hält man im Kopf nicht aus, das ist mir hier alles zu rosamundepilcherisch! Aber dann! Mehr als ein Lichtblick! Ein ganzer Lichtschwall! Ab 06:53 endlich mal eine Nachricht, die diese Bezeichnung verdient! Wir gucken nach Hamburg, wo der (trotz allem und damals sowieso erst recht) allertollste epochalste Fußballverein der Welt, der HSV, den FC Santos zu einem Freundschaftsspiel empfing. Warum das nicht die Aufmachermeldung war, verstehe ich bis heute nicht. FC Santos brachte den nicht ganz unbegabten Pelé mit, während beim HSV Uwe Seeler auflief!  08:41, Traumtor von Uns Uwe!

Resümee: Kein Wort übers Wetter, dafür Wohlfahrtsmarken und barbusige Tänzerinnen. So ganz bin ich nicht überzeugt, dass früher die Nachrichtensendungen viel besser waren, obwohl die Qualität mit der letzten Meldung unheimlich zunahm.

Für HSV-Nostalgiker hier noch ein wunderbares Video:

Begeisterung und Spielkunst. Ja, das sind Begriffe, die untrennbar mit dem HSV verbunden waren. Das ist schon ein paar Jährchen länger her. 😦 Trotzdem: Einmal HSVer, immer HSVer.

Morgen kommt wieder ein Elphi-Beitrag, ich habe da noch ein hochinteressantes Video für Euch! Außerdem muss Elphi endlich in meiner Tag-Wolke auftauchen.

Ich wünsche Euch einen superguten Sonntag!

Achtung, FSK 18, dieser Beitrag ist nichts für zarte Gemüter, er enthält unanständigen Content, der das seelische Gleichgewicht von jungen Menschen gefährden könnte. Von älteren auch, aber irgendjemand muss mit mir leiden. Das Leben ist keine Cachacaria, leider, leider! Und übrigens kann ich längere Titel als die NachDenkSeiten!

 

Alles fing ganz harmlos an, aber das täuscht. Es ist so, dass der Krötengeneral die psychologische Kriegsführung mittlerweile recht gut beherrscht, und so landete eines Tages dieses hier bei mir:

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Ein Paket. Das ist nicht ungewöhnlich, aber warum ist es an der einen Ecke so angeditscht? Hatte da jemand schon BÖSES gewittert und wollte den Inhalt zerstören? Ich bin ja als Eure künftige Weltherrscherin (küWehe, Erfindung meiner künftigen Abkürzungsministerin Charisma) von einer Furchtlosigkeit, die ihresgleichen sucht.

Eine bayrische Tasche! Das ist super, ich habe ja schon ein bayrisches Tuch, einen Regenschirm, ein T-Shirt, auf dem steht, das mein Dirndl in der Wäsche ist, ich kann mich also bald entsprechend tarnen und bei Seehofer spionieren.

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Nougat! Nervennahrung! Und eine … Schwimmbrezn? Diese lenkte mich so ab, dass ich unvorsichtig wurde…

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Ach ja, für die Anarchohündchen war auch ordentlich was dabei. Sie lieben diese Würstchen! Was für Monster Nougatschokolade, scheinen für die beiden WEZ-Wölfchen diese Würstchen zu sein.

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Diese „Ohne Alkohol“-Leckereien befinden sich in einer schicken Blechdose.

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Diesen Tee werde ich wohl in den nächsten Tagen mal probieren, denn das Wetter ist endlich entsprechend winterlich kalt geworden, so dass Tee besonders gut schmeckt. Bei Plusgraden bin ich ja eher das Monster für kalte Getränke.

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Noch immer befinden wir uns im harmlosen Bereich (die Dame mit nicht ganz so viel an ist nicht der Grund meiner eindringlichen Warnung), wobei dieses Teil ja wohl epochal-xxl ist:

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Eine Schwimmbrezn! Sie bietet Platz für zwei Erwachsene oder drei Kinder. Oder ein Monster und zwei Höllenhündchen. 🙂 Das wird aber erst bei wärmeren Temperaturen ausprobiert.

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Hier weitere Nervennahrung, die ihren Weg schon in die Anstalt gefunden hat. Dort ist der Bedarf an Nervennahrung seltsamerweise besonders groß.

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Durch diese ganzen Dinge abgelenkt, sah ich es zu spät! Das Grauen! Wer bis hierhin mitgelesen hat, sollte sich gut überlegen, ob er weiterschauen möchte. Ich füge vorsichtshalber einige Zeilenschaltungen ein. Weiterscrollen auf eigene Gefahr!!!1!Einsdrölfzigsakra!

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Okay, Zeit, dem Horror ins Auge zu blicken. Es ist… Es ist… Seht selbst!

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Merchandise vom Sepplhosenverein! Und ich dachte, obwohl da was von „Energy“ steht, dass da ja wohl Bier drin sein müsste. Dass die Sitte der Energydrinks in Bayern nicht nur angekommen ist, sondern dort nicht mal davor zurückgeschreckt wird, dieses Getränk in Ein-Literdosen abzufüllen, beweist, dass die Welt dringend Hilfe und eine ordentliche Weltregierung (das Elite-Team des Felllmonsters) benötigt! Was ist bloß aus der Tradition und dem Widerstand gegen all das neumodische Zeug geworden, hat da die CSU nicht aufgepasst?

Übrigens: Das ist eine LIMITED EDITION! Das bedeutet, dass dieses Ensemble in 100 Jahren viel wert sein wird. Einen Euro oder so…

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1 Liter Energie — wem das zu viel ist, kann Freunde einladen, die man gern entfreunden möchte, damit könnte es klappen. 😉

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Während ich mich noch sammelte und meine Seele mittels Nougat wiederbelebte, geschah etwas Unvorhergesehenes. Mein Foltermonster — es selbst nennt sich Manager Fachrichtung spezielle Verhörmethoden und Überzeugungsprozesse — stieß einen Jubelschrei aus und versprühte scheiß Herzchen! Hier seht Ihr zum ersten Mal mein Foltermonster in bunt und Farbe!

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„Das ist ja eine perfekte Ergänzung“, kreischte es und übertönte damit sogar das Helene-Fischer-Weihnachtsalbum, das das Monster aus rein beruflichen Gründen rauf und runter hörte. Es hat vier Arme, um seine Opfer wirkungsvoller durchkitzeln zu können.

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Und besonders scharf war das Monster auf den Karton! Zunächst wunderte ich mich, aber schon wenig später sah ich es, während das Foltermonster „Muahahaha, das perfekte Gefängnis, Guantanamo ist im Vergleich dazu eine Cachacaria!“ brüllte.

Das arme Monster!

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Das ereignete sich hier also in der Zeit kurz vor Weihnachten, dem Fest der Liebe.

Ich bedanke mich sehr bei dem Krötengeneral für die tollen Sachen, also die Nervennahrung, den Tee und die Schwimmbrezn sowie die Hundeleckerlis. Das Foltermonster wirft eine Runde scheiß Herzchen für sein neues Handwerkszeug Richtung Krötengeneral! ❤ ❤ ❤ (Das Motto des Foltermonsters lautet übrigens: „Folter mit scheiß Herzchen — herzlos gequält wird woanders!“)

Lest in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten, wie dank eines berühmten Elite-Team-Mitglieds mein seelisches Gleichgewicht wieder hergestellt wurde. 🙂

Schönes Wochenende, allerseits!

Wunscherfüllung



Neulich in meinen Suchbegriffen:

hässliche dirndl

Dem Suchenden kann geholfen werden. Bitte schön. Da stimmt einfach alles: Die rosa-grüne Farbkombination, die Rüschen, das Muster mit den scheiß Herzchen, denn auch bei Dirndl-Designern hat sich herumgesprochen: Nie die scheiß Herzchen vergessen!

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(Das Dirndl haltende Händchen ist übrigens nicht von mir, sondern von einer hilfreichen Kollegin, mit der zusammen ich dieses Kleinod entdeckte.)

Der ESC…



… war doch dieses Jahr richtig lahm, oder? Keine brennenden Klaviere, Trickkleider gab es nur einmal ansatzweise zu sehen, und von einem epochalen Auftritt wie in 2012 von den Kekse backenden Omis konnte man nur träumen. Die sind ja übrigens mein Favorit für immer und ewig:

❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ Scheiß Herzchen, ganz viele!!! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Wenden wir uns aber unserem Auftritt zu. Wir, die Deutschen, sind mal wieder letzter geworden. Warum bloß? Was ist mit unserer wertvollen abendländischen christlichen Kultur los? Das muss sich ändern, oder um mit Böhmi zu sprechen: Hashtag MakeGermanyGreatAgain! Da fühle ich mich sofort angesprochen.

Zunächst mal eine Ursachenforschung: Wer ist schuld an dem schlechten Abschneiden von wie heißt sie noch gleich irgendwas mit Lee?

  1. Die Flüchtlinge! Sie sind alle mit ihren brandneuen Smartphones in ihren Porsches und Ferraris (natürlich Neuwagen!) über die Grenze gefahren und haben dort für alle anderen Länder, nur nicht für Deutschland, abgestimmt!
  2. Angela Merkel! Wer hat denn die ganzen Flüchtlingsflutwellenerdbebennaturkatastrophen nach Deutschland spülen lassen, wer??? Und das wegen dem bisschen Krieg da unten irgendwo.
  3. Die ’68er! Seitdem herrscht in Deutschland keine Disziplin mehr, Frauen sind nicht mehr damit zufrieden, nur am Herd zu stehen, wo soll das noch hinführen? Was das mit dem ESC zu tun hat? Ganz logisch: Wäre die irgendwas mit Lee im Namen am Herd geblieben, wäre jemand anderes aufgetreten, nämlich ein Mann. Oder keksbackende Hausfrauen, s. o., die sind damals immerhin Zweiter geworden.

Nachdem wir erfolgreich die Schuldzuweisungen erledigt haben, folgt der nächste Schritt: Wie werden wir nächstes Jahr erfolgreicher? #MakeGermanyGreatAgain (Copyright Böhmi).

Das ist gar nicht so schwer. Drüben im Körperzellensongblog habe ich schon die ersten Lösungsansätze skizziert. Alles fängt mit einem Lied an, wir schicken selbstverständlich dieses hier:

Die Performance ist an sich schon großartig, aber wir peppen die noch etwas auf, sicher ist sicher. #MakeGermanyGreatAgain

  • Lasershow mit Strichmännchen, Flügeln und wildgewordener Donald-Trump-Frisur im Hintergrund
  • Geigespieler, dessen Geige spektakulär in Flammen aufgeht, explodiert und ein Feuerwerk inkl. einiger Kanonenkugeln in die Luft schießt (wir werden in der Ukraine sein, da kann man schon mal ein bisschen rumballern, haben wir früher, vor ein paar Jahrzehnten, schon mal gemacht. MakeGermany.. .ach, wisst schon)
  • Nebenbei bereiten einige Barkeeper XXL-Caipis zu
  • Rahm badet nackt in einem riesigen Martini-Cocktailglas
  • Als Backroundchor tanzen und summen pinke, flauschige Einhörner den Körperzellensong
  • Idee von Anette: Leute auf der Bühne, die meditativen Kerzentanz machen! Sehr gut!
  • Bernd das Brot serviert im rosa Tütü lauwarme Mehlsuppe
  • Mein sprechender Mondkalender ruft zwischendurch den Stand des Mondes rein
  • Sarrazin und von Storch treten als Clownspaar auf, indem sie einige ihrer lustigen Thesen vortragen, während von Storch ständig auf ihrer Maus ausrutscht — sehr clownesk!
  • Etwas altes Rom, denn wir sind geschichtsbewusst, panem et circenses: Löwen kommen in die Arena und essen Sarrazin und von Storch auf (danach haben sich die armen Tiere den Magen verdorben, so dass für keinen anderen Gefahr besteht)

Wir müssen den Veranstalter nur noch davon überzeugen, dass wir eine geringfügig längere Auftrittszeit brauchen, dann ist uns der Sieg nicht mehr zu nehmen!

Weitere Ideen gern in die Kommentare! Deutschland soll beim ESC wieder im strahlenden Lichte dieses Glückes blühen. #MakeSchlaaandGroßeWeltmachtAgain! Aber erst mal werden wir Europameister!

Für Freunde der Hundepuscheligkeit wird es heute Abend aus aktuellem Anlass noch eine Fotoflut geben, denn Socksi ist heute vor einem Jahr dem Elite-Team beigetreten! Also dranbleiben, es sei denn, Ihr findet unperfekte Hundefotos von perfekten Höllenhündchen doof.

 

Leseeindruck: “Der Mond ist nicht genug” von A. Lee Martinez

 

So, liebe Lesenden, jetzt kommen ein paar Leseeindrücke, damit ich zumindest etwas aufhole. Für irgendwas muss so ein langes Wochenende ja gut sein.

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Worum geht es?

Um Monster! Hungrige Monster! Durchgeknallte Monster! Gute Monster, gefährliche Monster… Stell Dir vor, Du findest Deine Traumwohnung, aber im Schrank befindet sich ein Monster, das mit einem unbändigen Appetit alles um sich herum verschlingen möchte – auch Dich. Und dann ist da noch eine Kreatur, die das Ende der Welt bedeuten könnte…

Wie hat es mir gefallen?

Humor-Fantasy hat es mit mir etwas schwieriger, da ich sie immer an Terry Pratchetts Scheibenwelt messe. Das ist unfair, so als würde man Milch mit Honig (brrr, übel) mit Caipi vergleichen. Auch dieser Roman kommt nicht ganz an Pratchetts Werke ran, hat mir aber nichtsdestotrotz gut gefallen. Monster! Sogar ein besondes puscheliges mit grünem Fell! Ich vergebe 4 XXL-Caipigläser.

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Lieblingscharaktere

Vorm. Smile Und natürlich Pogo, der Hund. So eine Art Hund. Ein Monsterhund. Ähnlichkeiten mit Nelly und Socks sind nicht beabsichtigt und bestimmt rein zufällig.

Zitat

“Bevor ich in Kontakt mit deiner Welt kam, war ich nur eine gnadenlose zerstörerische Kraft, ein blindwütiger Fresser.”

Das klingt vertraut, ob das ein Verwandter von mir ist?

Das Cover

Es ist ein puscheliges Monster drauf! Es ist gut! Darauf eine Runde scheiß Herzchen: Red heartRed heartRed heartRed heartRed heart

Zahlen, Daten, Fakten

Es ist ein Buch. Ein Taschenbuch aus Papier. 398 Seiten, die im Piper-Verlag erschienen sind. Die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch hat Karen Gerwig vorgenommen, und das gut.

Erfüllte Aufgabe

Nr. 51: Ein Wanderbuch, ein Buch, das Du einer Wanderbuchkiste entnommen hast, ein Buch aus einem öffentlichen Bücherschrank oder ein Buch, das über Bookcrossing zu Dir gefunden hat.

Das Buch kam nämlich vom Krötengeneral zu mir gewandert, und nun möchte es weiterwandern, dazu gibt es noch ein weiteres Buch des Autors, nämlich “Gott im Unglück”, welches von seltsamen Göttern handelt und ebenfalls unterhaltsam ist. Jetzt möge sich bitte jemand melden, der Lust auf witzige Fantasy hat, damit ich ihm die Bücher schicken kann. Achtung: Das Buch sieht nicht mehr so neu wie auf dem Foto oben aus, sondern schon etwas zerlesen. (Das oben wurde für andere Verschenkzwecke gekauft und durfte Fotomodel spielen, weil es gerade zur Hand war.)

Sollten sich mehrere Interessenten melden, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewonnen!

 

Es begab sich im Februar 2016, dass dieses Blog hier 2-Jähriges feierte und ein Gewinnspiel auslobte. Ich lese ja beide Blogs vom Herrn Ackerbau sehr gern, also ließ ich einen kleinen Geburtstagskommentar im Blog liegen.

Dann passierte, was passieren musste: Kein anderer traute sich, gegen die angehende Weltherrscherin anzutreten. Oder gegen so ein furchterregendes Monster. Welches auch immer die Gründe waren, ich stand somit als Gewinnerin fest und gewann dieses epochale Buch:

„I formed a band“, mit Signatur von Eddie Argos!

Und weil Herr Ackerbau ein super Typ ist, packte er glatt noch was mit drauf: “The Antipope” von Robert Rankin!

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Und eine witzige Postkarte, die mich daran erinnerte, dass ich schon immer mal ein leergetrunkenes Glas (die Symbolik! Außerdem Food-and Drink-Picture-Posting, ganz wichtig!) in Facebook posten wollte, gab’s auch noch. Der Text auf der Rückseite unterliegt wie immer höchster Geheimhaltungsstufe und wird deswegen hier nicht veröffentlicht (tut mir leid, NSA-Lümmel).

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Somit ist der Nachschub an epochaler Literatur in der WEZ gesichert!

Vielen Dank nach Berlin! Darauf eine Runde scheiß Herzchen:

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Neulich in der Anstalt…

… bekam ich die tolle Aufgabe, Arbeitsabläufe grafisch darzustellen. Oder, wie es im Anstaltssprech heißt: “Malen Sie das mal als Prozesslandschaft auf.”

Für mich als Textmenschen eher eine Qual, aber das Monster wächst (oder leidet) ja mit seinen Aufgaben… Also ging ich erst mal ins Internet, um mir Anregungen zu holen. Dabei stieß ich auf diesen wunderschönen Prozess, so einfach und so klar, dass es eine Freude ist:

Klickediklickediklackbäng!

Ja, super! Großartig auch der Hinweis rechts oben, dass der Prozess natürlich in Wirklichkeit noch viel komplexer sei als hier dargestellt. Logisch! Ich weiß nun jedenfalls, was ich zu tun habe! *muahahaha*

Heute in der Anstalt…

mistete ich aus, Vorbereitungen für den Umbau, ich bekomme nämlich endlich ein eigenes Büro, yeah! (Ich schließ mich ein, und weiß jemand zufällig, wo es billig Stacheldraht zu kaufen gibt? Wie legt man eigentlich Falltüren an?) Jedenfalls habe ich unter anderem unsere Büromaterialvorräte durchgeforstet, entdeckte einen pinken Schreiber und blassrosa Zwischenlagen. Da musste ich sofort aktiv werden:

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Und sogar an die scheiß Herzchen gedacht!

Wochenende! Zum Glück! Ich wünsche Euch ein ganz tolles Wochenende! Ich bin ja so froh, dem Irrsinn 2 Tage entfliehen zu können. Ich bin die einzige Normale da, das könnt Ihr mir glauben. Winking smile

Freunde der geheimnisvollen Symbole…

… diese Installation fand ich vor einiger Zeit in der Weltmetropole Bergedorf vor.

Was möchte uns diese Anordnung sagen? Man beachte auch die Buchstaben auf den Bechern. Klick und noch’n Klick machen sehr groß.

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Und dann dieses Grünzeuchs, das durch den Asphalt bricht. Ich interpretiere das als Sieg der grünen Macht. Also meinen Sieg, denn ich habe grünes Fell. Alles wird gut.

Einige Zeit später, Bergedorf, anderer Ort, wieder seltsame Symbole, schon von Weitem erspähte ich sie und schoss eines meiner legendär schlechten Fotos:

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So, so:

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Diese Anordnung und diese verschnörkelten Geheimbotschaften! Ich glaube, ich werde von „denen“ verfolgt!

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Hauptsache, man bedroht mich nicht mit Caipi in Dosen. Das wäre eine Sünde, die die härtesten Strafen rechtfertigen würde!

Mitten auf der Straße, neulich beim Gassigehen:

2015-05-28 00.20.12

Wirklich nur Cola oder verkappter Caipi? Nelly als Chefkontrolleurin checkt die Lage. Ergebnis: „Uninteressant. Kein Schweineohr-Geschmack!“

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Es wird immer bekloppter. Ich brauche doch gar keine Puschen.

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An der Bushaltestelle des Bergedorfer Krankenhauses (nein, ich habe nicht reingeguckt, keine Zeit):

2015-06-17 12.58.13

Und dann wird man noch von blöd grinsenden Passanten angelacht, nee, wo bleibt da der Respekt?

2015-06-18 11.27.01

In der Nähe der Anstalt fand ich dieses hübsche Arrangement aus Blumen und zerknüllter Zigarettenschachtel, man kann es aufgrund der schlechten Fotoqualität nur ahnen, Ihr müsst mir einfach vertrauen:

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Bergedorf im Würgegriff der scheiß Herzchen. Wo soll das noch hinführen? Ist das die Facebookisierung der Weltmetropole?

2015-10-22 08.48.31

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Und dann das. Es lässt mich ratlos zurück. Salat an Strichliste? Hm.

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Seitdem ich blogge, knipse ich Krams, an dem ich vorher achtlos vorbeigelaufen wäre. Schade, dass die Handykamera bei weiten Entfernungen oder schlechten Lichtverhältnissen oder bei einer Knipserin in Eile an ihre Grenzen stößt, aber unperfekte Fotos haben doch auch was an sich, oder? Oooooder?

Eure baldige Weltherrscherin

Ach sooo…

Warnung: Achtung Dergl, es kommt schon wieder geistige Schiete!

So, das hier hat mir die Augen geöffnet:

Exen

Blöd, dass Beethoven nicht mehr unter uns weilt.

Frage 1: Die Exen, das sind wohl Nelly und Socks? Ich muss ihnen immer Fleisch servieren. Man sieht ihnen ihr Alter aber nicht an. Oder sind Ex-Freunde und -Freundinnen gemeint? Oder womöglich gar die ganzen Ex-Trainer des HSV? Meine Güte, da gibt es viel Fleisch, das serviert werden muss.

Frage 2: Ich bin ein Minion, wirklich? Größentechnisch kommt das hin, aber die Flüchtlinge haben meine gelbe Farbe geklaut!

Nee, Moment, Rechtschreibung nicht falsch genug, 2. Versuch:

Ich bin ein Minion grösentechnisch komt das hin abr die Flüchtlinge haben mir die gehlbe Farbe geklaut getan! Deutschland den Deutschländern!

Ja, das wirkt schon authentischer. Und was meint Zombieapfel dazu?

Zombieapfel Kopie

— Werbung —
Demnächst auf Rübenbrei TV der neue Kracher mit Zombieapfel in der Hauptrolle! Vergesst Walking Dead, Hanging Dead ist der neueste tote Shice!

(Ich hoffe doch sehr, dass der Facebook-Kommentar ironisch gemeint war, aber da der Zentralrat der wahnwichtelnden Aluhutträger den Text wo entdeckt hat, befürchte ich, dass es dem Verfasser ernst damit ist. Das kann eigentlich nicht wahr sein, oder? Oder???)

Kommen wir nun zu etwas komplett anderem. Liebe Lesenden, wer von Euch bekommt meine Artikel per Mail geliefert? Sind Euch da in letzter Zeit Probleme aufgefallen? Oder habt Ihr alle RSS Feed oder den WordPress-Reader? Gebt doch bitte mal Info. Danke, Ihr knuffigen Gestalten, ob Exen, Menschen oder Minions, was auch immer Ihr seid — dafür gibt es schon im Voraus scheiß Herzchen: ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Steak? Irgendjemand?