Schwoap: Der Beginn!

Neulich in einer Umfrage entschied sich eine knappe Mehrheit dafür, dass ich mal wieder eine meiner bekloppten Fotostorys in Angriff nehmen möge. Manch einer, der dieses Blog noch nicht so lange kennt, dachte vielleicht, dass es schöne Fotos zu gucken geben würde, aber so ist es nicht. Es handelt sich hier um einen Bericht von den Dreharbeiten eines der ambitionierten Projekte meines Fernsehsenders Rübenbrei TV. Genau, ich besitze einen eigenen Fernsehsender! Das ist praktisch, nicht umsonst hat ja sogar die Politikerimitation Berlusconi so was. Mein Sender hat natürlich wesentlich mehr Qualität. Wir überzeugen mit Inhalt, anstatt fast nackte Frauen zu zeigen.

Die Schwoap also! Die Schwoap ist eine wundervolle Symbiose aus Schweinkram und Soap! So was war noch nie da! Ich setzte mein Autorenhuhn Hera Huhn an das Drehbuch, und sie sorgte für den nötigen schweinkramigen, seifigen Inhalt. Nebenbei hatte sie noch die Idee, den berühmtesten Porno Erotikfilm der Welt zu reloaden. Das ist gut, man kann die Ansprüche gar nicht hoch genug schrauben.

Wer diesen Film noch nicht kennt, hier die legendärste Szene:

Nie wurde ein brillanteres Drehbuch geschrieben!

Frau: „Ja, das ist der Stromkasten, mit dem wir immer Probleme haben, wenn Sie sich den mal angucken könnten?“
Mann: „Ja, gern, aber warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“
Frau: „Und warum hast Du ’ne Maske auf?“
Mann: „Hm… Dann blas mir doch einen.“

Dieses Ablenkungsmanöver, um nicht verraten zu müssen, warum er eine Maske trägt — brillant!

Aber zurück zur Schwoap. Es liegt in der Natur der Schweinkramsache, dass die Hauptdarsteller aus brillanten Sauspielern bestehen müssen. In der ersten Folge werden wir Florinda Fonroe kennenlernen, eine Sauspielerin von Format! Ihr Idol ist Marilyn Monroe, und ihre Nacktbilder im Playborstenvieh erregten großes Aufsehen weltweit.

In der Rolle des Maskenträgers sehen Sie Hotte Horst. Hotte nennt sich Hotte, weil er im Umkreis von 30 cm das hotteste Schwein überhaupt ist. Sein größtes Vorbild ist er selbst. Kein Wunder, handelt es sich doch um eines der legendären Häkelschweine! (Nein, Rechtschreibprüfung, kein Schweinigels und auch keine Weinschänke! Meine Güte, die kennt Häkelschweine nicht, ist es zu glauben? In was für einer Welt leben wir eigentlich?)

Wer mehr über diese brillanten Sauspieler und viele andere, die noch in Nebenrollen auftauchen werden (aber nicht alle heute), erfahren möchte, kann sich mein frisch aktualisiertes Monsters Meute durchlesen. Bitte auswendig lernen, das kann nie schaden, falls Sie mal zu dem berühmten Rübenbrei-TV-Quiz „Wer wird Euroniär?“ eingeladen werden sollten (man kann bis zu einem Euro gewinnen)!

Als Regisseurin benannte ich mein Huhn für alle Fälle, Ihr kennt sie alle: Trudi Träumlich. Der Fotojournalist, der Euch von den Dreharbeiten berichtet, bin ich selbst höchstpersönlich, jawoll, Eure Lieblingsweltherrscherin. Hätte ich es bloß gelassen, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Aber lest selbst. Wertvoller Tipp am Rande: Ein Klick vergrößert. Noch ein Klick vergrößert noch mehr, es ist der helle Wahnsinn! (Herr Berlusconi, auf die Bilder klicken, auf die Bilder!! Nicht auf … ach, egal, sind Sie wenigstens beschäftigt.)

Das war das. Seid Ihr noch da oder schon vor Schreck auf den Mars geflohen? Müsst Ihr nicht, ich halte ja meine schützende Hand über die Erde! Natürlich werdet Ihr über weitere Vorfälle und überhaupt den Fortgang der Story und den ganzen Rest auf dem Laufenden gehalten…

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Neues aus der Zentrale / Schwoap

So eine Schwoap zu drehen, kann ziemlich viel Staub aufwirbeln. Gestern dachte ich so bei mir, mach doch mal einen Locationwechsel. Ich muss ja noch Szene 2 drehen: Lisa, die ihr Praktikum bei Eberhard antritt. Das Oval Office wäre dafür doch der ideale Drehort. Gesagt, getan, abgepasst, wann Barack Termine hat und mit den Borstenviechern in sein Büro geschlichen.

Dummerweise hatte er wohl was vergessen und kam noch mal in sein Büro. In dem Moment musste Lisa fürchterlich niesen. Sofort entfaltete Barack hektische Aktivitäten:

Siehe hier. Und das auf einem Sonntag! Alles wg. Lisa, dieser dummen Sau! Swine influenza, ist das zu glauben? Haben doch meine Schweine nicht, die haben nur Maul- und Klauenseuche. Frechheit, das…

Egal. Zu etwas komplett anderem. Gestern hier in der Welteroberungszentrale, so um die Mittagszeit herum, hörte ich ein leises Kratzen an der Tür. Ich öffnete sie vorsichtig, witterte ich doch eine Krötenlist oder Gefahr durch den kleinen Italiener. Es lag aber nur ein Päckchen auf der Schwelle. Da Bomben bekanntlich ticken und nicht kratzen, nahm ich das Gebilde an mich, anstatt es in wilder Panik wegzuschleudern, und öffnete es. Zum Vorschein kam eine Schokoladendose:

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Allerdings keine Nougatschokolade. Außerdem wurde das Kratzgeräusch lauter. Schokolade, die kratzt? Nein, gibt es nicht. Vorsichtig öffnete ich die Dose und sah:

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Etwas Plüschiges! Man könnte sogar sagen: Etwas Puscheliges!

Und das Bild wurde sofort klarer, denn wer kam aus der Dose gekrabbelt (oder: Das ist also der Dose Kern)?

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Murmel! Ich erkannte sie sofort! Ihr erinnert Euch bestimmt noch an die Romanze, die meinem Murmelchen so sehr die Sprache verschlagen hat, dass er schon seit Wochen keine Weisheiten mehr murmelt? Und nun war sie hier! Der Traum seiner schlaflosen Nächte! Schnell half ich Murmel aus der Dose und freute mich erst mal weltherrschaftlich über ihren Besuch! Was für eine puschelige Überraschung! Sie hatte sogar Blumen (Rosen) dabei. Scheinbar eine sehr emanzipierte Murmelfrau. (Eigentlich bin ich mir immer noch nicht 100 %ig sicher, dass sie ein Weibchen ist. Aber ihre Stimme klingt ein bisschen mädchenhaft. Und ich hoffe auf kleine Murmeltierchen, also wäre es gut, wenn sie weiblich wäre, da Murmelchen ja männlich ist.)

Nun hatte ich allerdings ein kleines Problem: Wie Murmelchen die freudige Botschaft mitteilen? Er fiel ja neulich schon in Ohnmacht, als Murmel noch weit weg in ihrer Heimat verweilte. Auch Murmel war auf einmal sehr schüchtern, weiß sie doch um Murmelchens sensibles Gemüt. Also rief ich einfach mal schnell bei Rahm Emanuel an. Ein Mann, der auch „Enforcer“ genannt wird, sollte wissen, was zu tun ist, oder? Rahm war nicht ganz so amüsiert (klar, es war mitten in der Nacht in Washington, ich hatte ihn geweckt), gab mir aber den Tipp, dass Murmel sich heimlich ranschleichen und Murmelchen erschrecken solle. Ich war skeptisch, aber Murmels Augen leuchteten, sie war begeistert von der Idee.

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Murmelchen war gerade in seine Lektüre vertieft, ich musste ihm ein Obama-Sonderheft kaufen, in dem er jeden Tag liest, in der Hoffnung, Baracks „Yes we can“-Dynamik zu lernen. Schon seit Tagen hörte ich ihn murmeln: „Yes I can Murmel anrufen!“ Und nun war Murmel hier und stupste ihn an, in der Pfote eine rote Rose (die weiße war für mich — ist Murmel nicht eine ganz Sympathische?)

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Romantisch! Der erste Augenkontakt! Ich war hin und weg!

Nach zehn Minuten dachte ich: Murmelchen, sag was! Begrüße sie!

Nach 20 Minuten überlegte ich, noch mal Rahm anzurufen oder alternativ schnell ein Rosamunde-Pilcher-Buch zu kaufen, um nachzulesen, was man in so einer Situation machen könnte.

Nach 30 Minuten wurde es sogar Bernd dem Brot zu bunt. Er stupste Murmelchen an und flüsterte: „Sag was zu ihr!“

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Ich stellte schnell passende Musik ein („Bastien und Bastienne“ klingt doch fast wie „Murmel und Murmelchen“, oder?)

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Murmelchen flüsterte zurück: „Was denn?“ Bernd antwortete: „Das weiß ich doch nicht. Ich kenne mich mit diesem ganzen Romantikgetue nicht aus. Vielleicht Gnampf?“

Schweigen. Ich beschloss, aktiv zu werden, obwohl ich mich mit Romantik noch weniger als Berndi auskenne. Also raus in den Garten mit den beiden.

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Begeistert erkundete Murmel den Kirschbaum und flitzte die Äste rauf und runter. Murmelchen guckte sehr besorgt und blieb immer in ihrer Nähe, um sie gegebenenfalls auffangen zu können. War aber nicht nötig, Murmel ist eine begabte Kletterin.

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Danach setzte ich die beiden in einen Gartenstuhl, wo der Hursch den lieben Gast begrüßte. Weder von Hutze noch Hursch droht Murmel irgendeine Gefahr. Murmel beschnupperte Murmelchens Arm. Ich weiß nicht, ob das in der Welt der Murmeltiere Zuneigung ausdrückt, aber es sah schön, friedlich und romantisch aus.

Danach gab’s erst mal ein kleines Festmahl für Murmel, denn mittlerweile war die erste Aufregung verflogen und sie hatte großen Hunger, also gab’s lecker Bioobst für sie:

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Nach diesem für alle aufregenden Tag richtete ich Murmel ein kuscheliges Schlafplätzchen ein, das ihr zu gefallen scheint. Sie kuschelte sich sofort ein. Murmelchen bewachte ihren Schlaf.

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Schlafende Murmeltiere sind so puschelig!

Heute habe ich die beiden nicht ständig mit der Kamera verfolgt, sondern auch mal allein gelassen. Ich glaube, Murmelchen redet jetzt sogar ab und zu mit ihr. Wahnsinn!

Vorhin kam Murmel an und fragte, ob sie mit ins Weiße Haus darf, um sich bei Rahm für den guten Tipp bedanken. Sie scheint überhaupt relativ unternehmungslustig zu sein, vielleicht kommt sie ja auch mal mit in die Irrenanstalt. (Murmelchen schreckte davor immer zurück, mit dem Argument: Lauter Irre und Bekloppte, was soll ich da?)

Das wird eine spannende Zeit. Ich bedanke mich bei deGünn dafür, dass er Murmel die Reise ermöglicht hat! (Ich hoffe, das stimmt? Oder hat sie sich womöglich doch heimlich fortgeschlichen?) Wie lange darf sie denn bleiben?

Von Murmelchen soll ich Euch folgendes Gemurmel ausrichten: Frühling! Liebe!

Hm…

P. S.: Diese Woche Thema bei Saris Fotoprojekt: „Wahnsinn“. Das ist ja fast noch besser als „Monster unterm Bett“.

P. P. S.: Rahm sieht heute so müde aus, warum bloß?

P. P. P. S.: Murmel hat sich schon mit Bo angefreundet.

Erste Bilder der Schwoap!

Schon vor einigen Tagen angekündigt, werde ich Euch nun heute einen kleinen Bericht vom Drehbeginn zur ersten und einmaligen, epochalen, bahnbrechenden, tausend Superlative erfüllenden Schwoap

Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück!

präsentieren. Leider nur Fotos, denn die bewegten Bilder sollen natürlich als Erstausstrahlung auf Rübenbrei TV laufen.

Regie führt die unvergleichliche Trudi. Das Drehbuch ist von mir, außerdem beaufsichtige ich die Dreharbeiten. Ich habe Kassandra, Trudis ältestes Küken, gebeten, den ersten Drehtag zu protokollieren. Hier ihr Bericht, ganz exklusiv für dieses Blog. (Was hauptsächlich daran liegt, dass kein Presseerzeugnis Interesse hatte.)

1. Szene. Sonne. Ein Haus im tiefsten Wald. Agakhan90, der 90 Jahre alte Kröterich, sitzt vor seinem Haus, das er vor Urzeiten einer bösen Hexe weggenommen hatte, indem er ihr 10 Jahre lang jeden Tag einen toten Fisch schickte. Eines Tages war ein giftiger dabei… Wieder einmal sinniert er darüber nach, wie er die Macht über alle Lebewesen an sich reißen könnte.

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„Ich werde die gesamte Limettenernte vernichten“, murmelt er. Danach übermannt ihn die Müdigkeit und er hält ein Nickerchen. Das ist in dem Alter ganz normal.

2. Szene. Lisa, die attraktive Jungsau, tritt ihr Praktikum bei dem reichsten Junggesellen des Dorfes, Eberhard Eber, an. Dieser wühlt gerade in einer seiner vielen Schatzkisten herum, denn er sucht etwas Bestimmtes, das ihm zu noch mehr Reichtum verhelfen soll.

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Als Lisa ihn fragt, was sie für ihn tun könne, schickt er sie barsch zum Kaffeekochen.

In diesem Moment wurden die Dreharbeiten vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Halt, halt, halt! Der Text geht doch ganz anders. Trudi, Du hast am Drehbuch rumgepfuscht! Das war doch die Szene, wo Eberhard zu Lisa sagt: ‚Lass uns Bill Clinton und Monica Lewinsky spielen!‘ Das ist eine Schwoap, da muss nach 30 Sekunden Schweinkram geboten werden!“

Trudi: „Die Änderung war nötig! 1. Wer von den jungen Leuten kennt denn heute noch Clinton und Lewinsky? 2. Viel entscheidender: Welche Frau oder Sau würde bitte auf so einen Anbaggerspruch reagieren?“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Außer vielleicht mit einem gezielten Tritt!“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Gehen wir einfach zur nächsten Szene über, okay?“

3. Szene. Barack Keiler, das charismatische Wildschwein, ist in das Haus von Eberhard Eber eingebrochen und steht nun versonnen vor seinem Panzerschrank. Baracks erste Idee war, ganz viel Geld zu stehlen und es den Armen zu geben. Baracks zweite Idee war, noch viel mehr Geld zu stehlen, es in einen aufsehenerregenden Wahlkampf zu stecken und die Macht zum Wohle der Sauheit zu erringen.

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Doch Barack merkt nicht, dass er beobachtet wird. Einer der diabolischen Drei, bekannt für ihre Orgien im Schweinestall, hat sich auf der Suche nach Ruhe verlaufen und ist vorm Panzerschrank eingeschlafen. Doch schläft er wirklich?

An dieser Stelle wurde Trudi wieder mal vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Sehr schön. Und nun wechseln wir zum Gangbang-Koben. Schon fast 2 Minuten um, und noch nicht einmal eine kleine Schweinkramszene! So geht das nicht!“

Szene 4. Der Gangbang-Koben. Hier passiert nichts, was für die Handlung wichtig wäre, aber es wird haufenweise Schweinkram gezeigt!

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Fellmonster: „Trudi, Kamera mindestens 10 Minuten laufen lassen.“

Szene 5. Wollweißchen sitzt mit Dupsel, einem Schwein, das mitten in der Pubertät steckt, vorm Bauernhaus und hört sich das Gegreine von Dupsel an, dass er einfach keine Sau ins Stroh bekommt. Wollweißchen hat ganz andere Sorgen, möchte sie doch ein berühmtes Stuntschaf werden, wie ihr großes Idol Chili das Schaf.

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Da sehen sie etwas Furchtbares auf sich zurasen und erstarren vor Grauen...

Was sehen die beiden? Ein grünes Fellmonster von Knäcke IV? Einen Kometen? Oder doch nur einen superdämlichen Torwart, der trotz seines Namens nicht annähernd den IQ einer Wiese hat?

Schalten Sie auch das nächste Mal ein, wenn es wieder heißt: So viel Schweinkram war nie! Dann auch mit dem Megastar der Sauspielkunst, Scarlett Sau. Die Sau, die mit jedem Eber schläft! Schweinkram pur! (Sofern Trudi nicht wieder am Drehbuch rumoptimiert.)

Unzusammenhängendes Geplapper über alles mögliche und nichts bestimmtes…

Erst mal Glückwunsch nach Bremen. Wir HSV-Fans wissen ja, was sich gehört, fairer Sportsgeist und so.

Das hier waren gestern meine ersten beiden Suchbegriffe:

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Ich habe die klügsten Suchenden der Welt. Stellen korrekte Zusammenhänge her.

Nein, Rahm hat keine Zeit, nackt für Euch Ballett zu tanzen. Es dauert recht lange, 1 Million fauler Fische einzupacken und zu versenden.

(„Nee, Rahmi, ich habe die genaue Anschrift auch nicht; schreib einfach ‚Tim Wiese in Bremen‘ auf die Pakete, das kommt an!“)

Nachschub läuft.

UEFA-Cup ist viel schöner und besser als der DFB-Pokal.

Guckt mal, was ich Tolles bekommen habe:

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Und zwar von Mirjam aka dieTauschlade: Ein Trost-Mosaikchen. Klasse, nicht wahr? Berndi hat sich schon davor gesetzt, er findet die Seiten unbeschrieben am schönsten, aber die werden nicht ewig so leer bleiben. Man beachte auch das kleine Fußballfeld.

Trudi ist wieder da! Und wisst Ihr, wo sie war? Haltet Euch fest: Frau Moralhuhn hat — gebrütet! Sie erzählte es mir mit folgenden Worten:

„Ich hatte auf einmal das starke Bedürfnis, mich auf mein täglich gelegtes Ei zu setzen und ganz lange sitzen zu bleiben. Und so saß ich und saß und saß. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit und noch viel länger, hörte ich ein Knacken. Und heraus kam — das hier! Wie konnte das passieren????“

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Ist das nicht süüüß? Kassandra hat einen kleinen Bruder gekommen, der vom Wuchs her schon größer als sie selbst ist, aber egal. Man sieht auf jeden Fall ganz stark, dass Trudi die Mutter ist, nicht wahr? Trudi und ich streiten uns noch über den Namen. Irgendwelche Ideen? Mein Vorschlag ‚Rahmi‘ wurde sowohl von Trudi als auch von Rahm höchstselbst abgelehnt („Du nennst kein f*** Huhn nach mir!“ war eine recht deutliche Ansage.) Trudi hat jedenfalls in der Schule öfter im Bio-Unterricht gefehlt, ich habe sie nun zur Dicken Bertha zwecks Nachschulung geschickt. Küken sind süß, aber irgendwann isses auch mal genug. Habe den Verdacht, dass „es“ auf ihrem Trip nach Essen passiert sein muss. Trudi erzählte etwas von einem Hahn, der ihr eine Massage angeboten hätte. Ja, genau. Und nach der Massage wäre sie total entspannt gewesen. Ja, natürlich.

Trudi wurde sofort zwangsverpflichtet, ich brauchte noch einen Regisseur für meine Schwoap. Erste Fotos vermutlich morgen oder übermorgen. Im Kasten sind sie schon. Auf der Festplatte auch.

Als ob hier nicht schon genug los wäre, klingelte es heute an der Tür der Welteroberungszentrale. Dafür, dass die Adresse streng geheim ist, kommt ziemlich viel Besuch. Egal. Es war dieses Mal kein kleiner Italiener. Erinnert Ihr Euch noch an diesen Skandal? Und wer stand heute vor der Tür? Die gute Scarlett! Anlass zur Freude. Bis zu einem gewissen Grad…

scarlett

Zunächst nahm ich sie begeistert in den Arm. Sie hat überlebt! Stark geschwächt klagte sie mir ihr Leid:

„Es war die reinste Odyssee! Ich bin richtig vom Fleisch gefallen! Von 200 kg auf 198,5 kg! Bevor ich in die Schwoap einsteige, muss ich erst mal wieder aufgepäppelt werden! Ansonsten gelten meine Vertragsbedingungen ja wohl noch? Ich habe die meiste Screentime und darf mit allen Ebern schlafen und bin die attraktivste, schönste, erotischste Sau in der Schwoap! Mit Abstand!“

Bevor ich das bestätigen konnte, fiel mir etwas kleineres Rundes auf. Ich fragte sie, was das sei.

„Das ist meine Tochter“, antwortete sie stolz. Freie Kost und Logis gelten natürlich auch für Sarah, darauf muss ich bestehen! Und Sarah bekommt ebenfalls eine Hauptrolle in der Schwoap. Sie ist sehr talentiert. Das hat sie von ihrer Mutter!“

scarlett_und_sarah

Ich stimmte dem zu. Eine Sau mehr oder weniger macht so eine Schwoap auch nicht fett. Oder doch. Aber damit war es noch lange nicht genug! Noch lange nicht, Kinners! Ein gefährlich aussehendes Wildschwein schob sich nun zur Tür herein. Scarlett war so nett, den Keiler vorzustellen.

„Das ist James! James ist ein Rebell, der James Dean unter den Sauspielern! Deswegen heißt er ja James! Er ist außerdem der Vater von Sarah. Er bekommt die männliche Hauptrolle und Kost und Logis!“

james_rebell

Ich bestätigte das. Noch ging es mir, von langsam aufziehenden Kopfschmerzen abgesehen, recht gut. Ich atmete einige Male tief durch und dachte an mein Praktikum bei Rahm, was bedeutete, dass ich mit der Schweinebande eh nicht viel zu tun haben würde…

„Da ist noch was“, unterbrach Scarlett meine Gedanken an Rahm. „Ich habe noch jemanden mitgebracht. Sie war auf der Flucht, genau wie ich, und wir haben uns angefreundet!“

chantal_schaf

Ich wunderte mich über gar nichts mehr und überlegte ernsthaft, die Welteroberungszentrale in Arche Noah umzutaufen. Ein Schaf. Na gut, was soll’s, ein Schaf im Garten erspart den Rasenmäher. Praktisch. Scarlett plapperte unermüdlich weiter.

„Das ist Chantal! Chantal musste fliehen, da sie eine Schermaschinenphobie und eine Grasallergie hat!“

„Eine Grasallergie? Und wovon ist sie so gut genährt? Ich meine, was frisst die so? Und vor allem: Wie viel?“

„Ach, das ist kein Problem“, erwiderte Scarlett leichthin. „Sie ernährt sich von Nougat. 1 kg pro Tag reicht! Oder war’s pro Stunde? Wichtig: Sie mag keinen Fisch! Bevorzugtes Getränk ist Caipirinha. Das sollte alles lösbar sein, oder? Könnte sie eine Rolle in der Schwoap bekommen?“

An dieser Stelle fiel ich erst mal in Ohnmacht. Nach erfolgreicher Wiederbelebung (Trudi! Über den Eimer mit Eiswasser reden wir noch!!!!) stellte ich mich der Herausforderung in gewohnt kühler Weise.

„Es ist eine Schwoap, verdammt noch mal! Eine f*** Schwoap!!! Würde sich die Serie um Schafe drehen, hieße sie Schoap. Verstehst Du? Aber meinetwegen. Es spielen ja auch eine Kröte und schon zwei andere Schafe mit. Sollen doch die Schafe die Überhand gewinnen! Reden wir über das Nougat…“

„Ja, genau, gutes Stichwort. Es muss Qualitätsnougat sein! Nicht so’n Billigfraß. Davon wird ihr Fell unflauschig. Und sie legt Wert auf Flauschigkeit. Unterwegs haben wir übrigens auch Wiesel getroffen, die viel über Puscheligkeit geredet haben, ich hätte die gern mit hierher gebracht, aber die wollten leider nicht.“

Das bedauerte ich. So ein Wiesel ist schon eine Auszeichnung und ziert jedes Haus, aber ich habe ja das Wunderbare Wiesel im Elite-Team, worauf ich sehr stolz bin. Im Übrigen werde ich halt hier mit dem Hühnerhaufen, der Saubande und der Schafherde ganz unwieselig zurechtkommen müssen. Gewusel statt Gewiesel gewissermaßen.

So sieht übrigens ein Stabschef aus, der bis jetzt 5674 Pakete mit verrottetem Fisch eingepackt hat: Total erschöpft! Das weckt die fürsorgliche Praktikantin in mir. Ich bring ihn jetzt einfach mal zu Bett… Damit er sich richtig ausschläft, natürlich!

Projekt 52-2009, Woche 14: Türen und Tore

Dieses Mal bin ich aber so was von blitzschnell! Heute das Motto bei Saris Fotoprojekt: Türen & Tore.

Zwei Begriffe, da lade ich doch einfach mal zwei Bilder hoch, beide Motive in Vierlanden entdeckt. Tor vom Bauernhof, Tür eines Privathauses. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ihr müsst nun nur noch raten, welches die Tür und welches das Scheunentor ist. 😉

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scheunentor

Wie bitte? Das ist Euch alles zu normal? Wo denn der übliche Schwachsinn sei und warum keine Schwoap-Darsteller im Bild sind? Na gut, meinetwegen. Ich präsentiere Euch also voller Stolz das allererste Foto von den Dreharbeiten zur epochalen Schwoap: Schweine! Schweine! Wege zum Filetstück:

tor_und_sauspieler

Im Hintergrund als Filmmusik: „So unsexy“ von Alanis Morissette (kein Scherz, spielt mein iTunes tatsächlich gerade. Dass Alanis den Song nach einer Begegnung mit mir getextet haben soll, ist übrigens ein Gerücht. Ich habe Alanis nie getroffen. Zurück zum Fall).

Der Sauspieler und das Schaf sitzen hier vor einem Tor eines Bauernhofmodells, das ich extra für die Schwoap organisiert habe. Es handelt sich um ein epochales Modell des Bauernhofs meiner Großeltern mütterlicherseits und ist im Besitz der besten aller Monstermütter. Hier eine Gesamtansicht:

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Klasse, oder?

Zum Thema „Tor“ wollte ich übrigens erst den Berlusconi fotografieren, denn „Tor“ hat ja diese wunderschöne Doppelbedeutung. Aber dann hat der Typ wieder andauernd telefoniert, denn er hat — obwohl er hier war und auf die nächste Ratgeberrunde wartete — versucht bei mir anzurufen, um sich mal wieder fürs Elite-Team zu bewerben, und hat sich gewundert, dass andauernd besetzt war. Logisch, ich hatte den Hörer nebenbei gelegt.

@Luca Toni: Und hier für Dich noch der Hinweis: Das ist ein Tor. Ja, ich weiß, Fremdwort für Dich… Da muss dieses runde Gebilde rein, das Dir ab und zu vor den Füßen herumkullert und manchmal an Deinem Kopf vorbeifliegt. Wichtig: Immer das Tor nehmen, wo der Rensing drin steht, denn nichts ist unterhaltsamer als ein FCB-Eigentor. Vor allem gewinnt Ihr dann die Champions League auf keinem Fall und Du musst nicht nackt durch München laufen. Tust Du zwar eh nicht, Feigling, aber sicherer ist sicher, nech?

Projekt 52-2009, Woche 13: „Auf dem Kopf“

Schwieriges Thema, oder? Aber nicht für mich, die ich über drei hochtalentierte Sauspieler und zwei Brote mit viiiiel zu kurzen Armen (und daher nicht in der Lage, sich zu wehren) verfüge. Ich präsentiere also voller Stolz Tina, Lisa und Bella, die drei Musketierhäkelschweine und Bernd das Brot sowie seinen Cousin Arni, das Artistenbrot:

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Damit habe ich, einer künftigen Weltherrscherin würdig, gleich zwei Interpretationen eingebaut: Bernd hat mehrere seltsame Figuren auf dem Kopf, und Arni steht auch auf dem Kopf. Eine Meisterleistung hoch zwei sozusagen.

Ich danke den brillanten Sauspielern Tina, Lisa und Bella sowie den beiden Kastenbroten für ihre gute Zusammenarbeit. Auf die nächsten 100 Aktionen. (Berndi, das „Mist“ will ich überhört haben!) Ich bin mir sicher, dass Tina, Lisa und Bella in meiner Schwoap Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück ganz groß herauskommen werden. Bei dem Talent! Bernd das Brot als solches ist ja sowieso schon ein ganz Großer. Ich hoffe, Ihr kennt alle seine brillante Nachtschleife, in der diverse „Call In“-Formate veräppelt werden. Meiner Ansicht nach die beste Nachtschleife, die es bisher gab.

Riesenschweinerei! Schwoap wird sabotiert!

Ist es mir doch neulich gelungen, ein wahres Schwergewicht von Sauspielerin zu engagieren. Selbstverständlich quartierte ich die Dame standesgemäß in einem Luxusstall ein. Und dann das:

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Ärgerlicherweise werden die Hintergründe der Tat mal wieder verschwiegen, wie so oft bei finsteren Verschwörungen. Zeugen zufolge lud eine anonyme Person Helmut Kohl und Raimund Calmund zu einem „kleinen Saumagensnack“ ein. Zeigt mir ein Borstenvieh, das daraufhin kein Reißaus nehmen würde. Wir haben Grund zu der Annahme, dass es sich um einen Sabotageakt handelt. Warum auch immer. Die Sau wurde festgenommen, konnte aber mittlerweile entkommen. Nun ist sie auf der Flucht. Wird Scarlett noch zu uns finden? Wir werden sehen. Die Schwoap wird gedreht, so oder so. Da draußen rennen noch genug Schweinebacken rum, die sich nach einer Haupt- oder Nebenrolle verzehren…

Was noch fehlt, sind einige Praktikanten, die ich ausbeuten motiviert sind, für kein Geld bei einem aufstrebenden Fernsehsender zu schuften mitzuwirken. Bewerbungen unter Angabe der Körpergröße und Qualifikation werden gern entgegengenommen. 🙂

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Ab und zu gucke ich mir die Referrer an, um zu schauen, von wo die Leute aufgebrochen sind, um schlussendlich in diesem Hort der Weisheit zu landen. Und dabei habe ich zwei interessante Sachen entdeckt.

Mittlerweile wird dieses Blog sogar schon übersetzt. Freund oder Feind? Fürchtet da jemand um seine Macht oder handelt es sich hier um ein Zeichen, dass wir international immer mehr Sympathie und Einfluss gewinnen?

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Und meine Schwoap zieht Kreise! Wir wurden nun sogar schon auf dem Häkelschweinblog erwähnt, genauer gesagt, Tina, Lisa und Bella, drei Hauptdarsteller in der epochalen Schwoap Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Tina, Lisa und Bella in Wirklichkeit hochintelligente Borstenhäkelviecher sind. Nur in der Schwoap spielen sie oberflächliche Gossip-Säue. Da zeigt sich wahre Schauspielkunst! (Für neue Leser: Eine Schwoap ist eine Symbiose aus Schweinkram und Soap: Mehr Schweinkram! Mehr Dramatik! Mehr Herzschmerz! Mehr nackter Schinken!)

Bedarf es noch mehr Beweise, um zu zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind?

Weltherrschaft, wir kommen!

Mehr Schweinereien!

Liebe Fans der bald startenden Schwoap „Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück“,

es ist mir gelungen, drei weitere Topdarsteller zu engagieren. Ich präsentiere Euch voller Schweinestolz:

Tina, Lisa und Bella.

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Tina, Lisa und Bella sind drei Säue, die nur Klatsch, Tratsch und Mode im Hirn haben. Sie sind der unverzichtbare Gossip-Faktor der Schwoap. Kein Promi, den sie nicht kennen, kein Gerücht, das sie nicht verbreiten… Mit Intelligenz sind sie noch nie in Berührung gekommen, ja, haben diese noch nicht mal von weitem gesehen.

SchwartenBRAVO, die beliebte Ferkelzeitschrift, sprach mit den drei talentierten Sauspielerinnen. Wir dürfen einen Teil des Interviews freundlicherweise hier veröffentlichen. Ich hätte auch das ganze Gespräch veröffentlichen dürfen, aber ehrlich, das hält keine Sau aus.

SchwartenBRAVO: Was die Fans am meisten interessiert, wie groß seid Ihr?

Tina: Ganz groß!

SchwartenBRAVO: Geht das auch exakter, also die Körpergröße in cm?

Lisa: 3,5 cm!

Bella: Gekleidet in schweinchenrosa! Die Modefarbe der Saison, total in. Stylish!

Tina: Total cool und superhot!

SchwartenBRAVO: Freut Ihr Euch schon auf die Dreharbeiten mit berühmten Sauspielern wie… äh… na, Ihr wisst schon!

Lisa: Totally! Total coole Säue dabei!

Tina: Total cool und superhot sind da alle, und so nett!

SchwartenBRAVO: Was habt Ihr denn so für Hobbys?

Tina: Shoppen!

Lisa: Shoppen!

Bella: Shoppen!

Tina: Schweinchenrosa ist ja zur Zeit total in, ich habe mir so ein stylishes Jäckchen gekauft…

Lisa: Habt Ihr gehört, dass Paris Hilton Obama zugezwinkert haben soll?

Bella: Echt?? Wie cool ist das denn?

Tina: Kennt jemand die Körpergröße von Obama?

Und so weiter, ich erspare Euch den Rest. Ich muss jetzt erst mal Paris H. töten eine Location für den Dreh finden, damit ich die Schweinebande endlich mal vom Hals bekomme.

Noch mehr Schweinkram und Sauereien!

Da mein Beitrag über Schweinkram so eine wahnsinnig positive Resonanz bekommen hat, habe ich keine Mühen und Kosten gescheut und eine schweinische Filmcrew engagiert. (Da war dieser Bauernhof, auf dem die Maul- und Klauenseuche grassierte und ich einige Schweine vom Bauern geschenkt bekam, bevor er mich vom Hof jagte…)

Sehen Sie hier die neuen Stars, die Sauspieler der Zukunft, die Oscarpreisträger in spe!

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Das sind sie, die Sterne am Himmel, die Hauptdarsteller in der neuen Schwoap, dieser genialen Symbiose aus Schweinkram und Soap: „Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück!“

An der Spitze sehen wir Susi Sau, ein Name wie eine Ü-Eierfigur. Die Susi ist intelligent, witzig, attraktiv, mit reinem Herzen, manchmal etwas naiv. Körpergröße: 12,8 cm.

Links ist Sibylle Sau zu sehen. Ein intrigantes Miststück, nur auf Schweinereien aus, sie schmiedet ein Ränkespiel nach dem anderen, um sich den Hauptdarsteller der Schwoap zu angeln. Körpergröße: 12,8 cm.

Rechts im Bild zeigt sich Eberhard Eber. Reicher Junggeselle, sexy, begehrt bei der Sauenwelt. Susi ist heimlich in ihn verliebt, rechnet sich jedoch keine Chancen aus und bleibt schüchtern im Hintergrund. Ganz im Gegensatz zu Sibylle, die keinen Verführungstrick unversucht lässt. Wird Eberhard die Reinheit im Herzen von Susi erkennen? Natürlich, Schwoaps haben immer ein Happy End. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Wie viele verdammte Folgen wird es dafür brauchen???? Ach ja, Körpergröße: 12,8 cm.

Mit von der Partie sind einige Nebendarsteller. Ganz unten links im Bild sehen wir Barack Keiler, ein Schwarzwild, das die Welt verbessern möchte. Warum auch immer. (Ist mir zugelaufen, musste ich irgendwie mit unterbringen.) Körpergröße 4,2 cm.

Daneben posiert Paula Print, die bissige, investigative Journalistin, die üblen Machenschaften im Schweinestall auf der Spur ist, in die der reiche Eberhard verstrickt zu sein scheint… Körpergröße 3,4 cm.

Chili das Schaf bettelte mich förmlich an, ihr die Stunts zu übertragen. Also wird sie in gefährlichen Szenen die Schweine doubeln. Ich freu mich. Das Dynamit bleibt draußen, Chili! Körpergröße ohne Zöpfe 4,5 cm.

Vor und rechts neben Chili: Die diabolischen Drei! Drillinge, die mit dem Teufel im Bunde stehen, behaupten sie zumindest. Feiern säuische Orgien in Hühnerställen. Körpergröße: 2,5 cm.

Wollweißchen, das kleine süße weiße Schaf, ist noch ganz klein, genauer gesagt: 1,1 cm, und hat eigentlich am Set nichts zu suchen, schleicht sich aber immer wieder ins Bild, weil sie wie ihr großes Vorbild Chili eines Tages Stuntschaf werden will. Wollweißchen, hör auf, mit den Zündhölzern zu spielen!

Hinter Wollweißchen sehen wir eine als Frosch getarnte Kröte namens Agakhan90. Sie möchte die Macht über alle Lebewesen an sich reißen. Gegenspieler von Barack Keiler. Körpergröße: 1,7 cm.

Hupsel und Dupsel sind Zwillinge und sorgen für den nötigen Kinder- und Jugendcontent, ohne den keine Schwoap auskommt. Die üblichen Probleme: Pubertät, Rebellion, Drogen, Wann-bekomme-ich-endlich-den-Führerschein-und-darf-bis-nach-Mitternacht-in-der-Disco-bleiben und natürlich — jede Menge Schweinkram. Körpergröße: Multiplizieren Sie den IQ von George W. Bush mit 25819570570269 und Sie kommen auf exakt 0,9 cm.

Und zu guter Letzt ist es mir gelungen, einige Darsteller aus dem weltweit unbekannten Promo (oder wie diese Filme mit dem vielen Schweinkram heißen) „Eber sucht Sau — Gangbang im Schweinestall“ zu engagieren. Körpergröße: Zwischen 2,1 und 2,4 cm. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, auch nur einem von diesen Sauspielern eine Art Handlungsstrang mit Text näherzubringen.

Sehen Sie demnächst in diesem Blog: Exklusive Fotos und Berichte von den Dreharbeiten! Mit Interviews der Schweinebacken! Kinners, das ist der neue Future Hype.