Stöckchenzeit: Gerade eben …

 

Das habe ich neulich bei Dunkelbuntes Leben entdeckt und fand ich ganz witzig. Geht darum, was gerade jetzt so anliegt.

Gerade jetzt …

Gerade jetzt… sitze ich hier am Rechner und dachte, hey blogge mal wieder was, faules Monster! Nelly liegt auf ihrem Riesendotti-Kissen und schläft. Socksi liegt auf dem kleinen runden Kissen vorm Bett.
denke ich… dass ich bald zu Bett gehen könnte und überlege, ob ich lieber lesen (den neuen Zamonienroman) oder „House of Cards“ weitergucken sollte.
mag ich… dass ich Urlaub habe, da bekomme ich wenigstens mal ein bisschen was weggeschafft und habe trotzdem genug Phasen zur Erholung.
mag ich nicht… dass 2/3 vom Urlaub schon wieder vorbei sind.
fühle ich mich… zwar recht erholt, aber die Depression meldet sich teilweise wieder verstärkt zu Wort.
trage ich… eine schwarze Jeans, ein quietschgelbes T-Shirt und eine rote Weste drüber, mit der ich im Baumarkt (vor allem im Bauhaus) immer für eine Verkäuferin gehalten und mit Fragen bombardiert werde.
brauche ich… was zu trinken, ich habe Durst. Gleich noch mal was aus der Wasserbuddel trinken.
höre ich… Helene Fischer. BITTE BEDAUERT MICH!!! Wenigstens ein bisschen. Immer noch Opfer an den Fußballgott. Aber ich glaube, die halbe Stunde heute ist rum. Bis 20.09. oder so muss ich noch durchhalten…
mache ich… diesen Blogartikel klar und freue mich, dass ichvorhin etwas fertiggestellt habe, das ich schon ziemlich lange geplant habe. Hoffentlich ist das Ergebnis so, dass ich einigermaßen zufrieden bin. Das werde ich Mitte nächster Woche wissen.
lese ich… „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“. Und abwechselnd noch einige andere Bücher, aber die zählen gerade nicht so, vor allem nicht „Biss…“, ein weiteres Opfer an den Fußballgott. Glitzernde Vampire, nee, nee, nee.
trinke ich… gleich gut gekühltes Wasser.
vermisse ich… Geld auf dem Konto, aber wenn es weiter nichts ist…
schaue ich… House of Cards, bin schon bei der dritten Staffel, für mich ist so ein Durchhaltevermögen bei Fernsehserien durchaus bemerkenswert. Diese Serie dient auch der Fortbildung in Sachen Weltherrschaft. 😉
träume ich… von noch mehr Urlaub. Und davon, dass mein Patenhund Loco endlich ein Zuhause für immer findet. Jedesmal, wenn ich in seine Augen gucke, muss ich mich zusammenreißen, nicht noch einen dritten Hund bei mir aufzunehmen.

So, das hat wieder Spaß gebracht. Da ich das Stöckchen selbst geklaut habe, werfe ich es niemandem zu, aber bedient Euch ruhig reichlich. Und denkt auch dran, Euch hier noch zu melden. Eure Weltherrscherin braucht noch zwei Freiwillige. Ansonsten muss ich andere Maßnahmen ergreifen. 😈

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Stöckchenzeit: Mal wieder geklaut

Ich habe mal wieder zugegriffen, weil ich die Fragen so interessant fand. Danke Klabauterfrau!

  1. Stell dir vor, ich lade dich über s Wochenende ein. Was würdest du mir als Gastgeschenk mitbringen? Auf jeden Fall viele Leckerlis für die Hunde, das ist doch am wichtigsten, oder? 🙂 😉
  2. Gab es bestimmte Kindergeburtstagtraumen bei dir? Spiele, essen…. Nein, aber zur Faschingszeit musste ich immer ein widerliches, kratziges Indianerkostüm anziehen, das habe ich gehasst! UND NOCH VIEL SCHLIMMER, ALS KIND MUSSTE ICH EINMAL EIN DIRNDL ANZIEHEN! DIRNDLTRAUMA. NUR ECHT IN GROSSBUCHSTABEN.
  3. Verräts du deinen Kosenamen deiner Eltern für dich? So was gab’s bei uns nicht.
  4. Geschmäcker ändern sich oft. Hast du aus deiner Kindheit irgendetwas mit ins Erwachensein mitgenommen? Ja, ich liebe immer noch Schokolade und Coca Cola. Leider…
  5. Dein langjähriger Postbote baggert dich an. Was machst du? Was unternimmst du dafür/dagegen? Wäre schön, wenn wir hier noch einen langjährigen Postboten hätten … Hier müsste jetzt eigentlich ein Rant über ständig wechselnde Zusteller, überarbeitete Sub-Unternehmer etc. folgen, habe aber gerade keine Lust. Äh, wie war die Frage? Ach ja, anbaggern, ich hetze ihm einfach meine Wachmonster auf den Hals, das sollte reichen… Falls nicht, muss es eben die ganz brutale Methode sein: Ich lade ihn zum Essen ein und ICH KOCHE SELBST!!!!
  6. Jemand findet deinen Blog total toll und will ihn dir abkaufen! Schlägst du zu? ….nein , keine Millionen! Es sind nur 999€ für alle Rechte und Worte. Nein, mein Blog ist mein Web-Baby, das gebe ich nicht her. Kann eh kein anderer adäquat weiterführen, denn: kein anderer teilt sein Leben mit den Anarchohündchen.
  7. Jemand möchte dir deinen größten Wunsch ( Reise, Resthof ect) erfüllen. Dafür musst du nur einmal nackischt über euren Dorfplatz und zurück zur Geschäftszeit laufen! Machst du mit? Ähm, grübel, gute Frage. Ich würde einiges tun, um der Anstalt zu entfliehen, aber das? Ich glaub nicht. Dazu bin ich glaube ich zu feige. Andererseits: Ein Resthof! Mein Traum. Der kann ja dann da sein, wo mich keiner kennt, und dann wäre es wiederum egal, oder? Die Überwindung ist vielleicht einfach eine Frage der Caipi-Anzahl?
  8. Wenn du dir eine Superkraft für dich aussuchen könntest, welche würdest du wählen? Ich würde gern superschnell laufen können, so schnell, dass man mich quasi nicht sieht.
  9. Wenn du einem neugeborenen Kind einen einzigen Rat geben könntest, welcher wäre das? Bei einem Neugeborenen ist der Hinweis, immer genug Cachaca- und Limettenvorräte im Haus zu haben, vielleicht noch nicht der Ratschlag schlechthin. Ehrlich gesagt, keine Ahnung, ich bin nicht gut in allgemeinen Ratschlägen geben. Vielleicht „Denk gründlich nach, nicht immer sind einfache Lösungen die besten“, oder so was in der Art.
  10. Worüber könntest Du Dich jeden Tag aufregen? Arroganz, Rücksichtslosigkeit, Ungerechtigkeit.
  11. Warum hast du mitgemacht? Weil ich Stöckchen liiiiiebe!

Ich denke mir keine neuen Fragen aus und schmeiß das Stöckchen auch nicht weiter, die Fragen sind sehr interessant, und wer mag, schnappt sich bitte das Stöckchen, ich zähle da auf meine Stöckchenschwester im Geiste

Wobei, eine Frage ergänze ich noch, denn es fehlt die obligatorische Zombie-Apokalypse-Frage. Also:

12. Zombiekalypsenalarm! Wohin gehst du, wer begleitet dich und was bietest Du den Zombies zu trinken an?

Stöckchenzeit mit Überraschungspaketefaktor

Das gab es lange nicht und gleicht einer Sensation: Isabella und ihre Überraschungspakete haben einen „Liebster Award“ angenommen und sogar neue Fragen kreiert! Und als ob das noch nicht genug wäre, sogar mit Hundebezug. Wenn das nicht Gelegenheit gibt, einige Fotos von den Anarchohündchen hier einzustreuen, weiß ich auch nicht…

Auf geht’s! (Oh, WordPress weigert sich, die Abstände zwischen den Absätzen anzuzeigen. Dann eben nicht, ich gehe jetzt nicht in die HTML-Sicht und frickel die von Hand rein. Ich nicht! Ich bin faul! Vielbeschäftigt, meinte ich, vielbeschäftigt!)

1. Was findest Du an einem „liebsten Award“ gut? Er hilft dabei, dass sich Blogger vernetzen, man lernt dadurch oft tolle neue Blogs kennen und ab und zu erfährt man mehr über den Menschen hinterm Blog. Außerdem ist es eine interessante Abwechslung, sich den Fragen zu stellen, so bekommt man Inhalt in sein Blog, den man so vielleicht sonst nicht erstellt hätte.
2. Wie nennst Du Deinen Hund/Deine Hunde, wenn sie mal etwas angestellt haben? Nelly: NELL!!!! DU LUDER!!!! Socks: BURSCHE!!!! HÖLLENHUND! BOSNISCHES BRUTALOBABY!!!! Ansonsten haben sie -zig Spitznamen, aber beim Schimpfen bin ich nicht sehr originell. Lohnt eh nicht, ich schimpfe wenig mit den beiden.
3. Wenn Du einem Moment noch einmal erleben könntest – welcher wäre es? Alle Momente, in denen ich meine Hunde das erste Mal gesehen habe.
4. Welche Macke Deines Hundes / Deiner Hunde magst du am meisten? Sie sind alle so liebenswert. Bei Socksi z. B., dass er sich zwar Flauschis klaut, sie aber nicht zerstört, sondern nur ein bisschen drauf rumgnabbelt. Bei Nelly ihre Gewitztheit, wenn es darum geht, dass sie reinkommen soll. Morgens, wenn ich wenig Zeit habe, was Madame genau weiß, bleibt sie einfach auf der Türschwelle stehen. Da meine Hunde aufs Wort hören, es muss nur das richtige sein, ist hier das Kommando „Keks“ angebracht. Mit den entsprechenden Gaben, die folgen müssen. 🙂 Nelly ist mittlerweile ein Keks nicht immer genug, manchmal reagiert sie auch erst auf „Dörrfleisch“. Bei Nelly ist auch sehr auffällig, dass sie oft schon kurz nach dem Bürsten wieder zottelig aussieht, weil sie ja durch jedes Gebüsch muss oder sich von Socksi bezupfen lässt… Da sag ich noch stolz zu ihr: „So, Nellchen, nun können wir zur Ausstellung“, und 10 Minuten später hat sich das Thema erledigt.

Zeit für ein erstes Foto der beiden Helden:


5. Warum bist Du ein Hundemensch geworden? Als Kind war ich ein Katzenmensch (nach wie vor mag ich Katzen sehr, sehr gerne), dann ließen sich meine Eltern scheiden und mein Vater konnte Burga, unseren Sheltie, nicht mitnehmen. So kam Burga zu mir, während ich alle meine anderen Tiere hergeben musste (die Katzen und die Hühner). Burga war mir ein großer Trost und wurde meine beste Gefährtin. Leider habe ich nur ein äußerst schlechtes Foto von ihr. Mein Vater hat so viel fotografiert, aber fast immer nur irgendwelche Menschen oder die Pferde. 😦6. Klamotten – trennst Du Hundeklamotten und „normale“ Klamotten? Nö, eigentlich nicht. Das sind keine Hundehaare, das ist Nelly- und Socksiglitzer. (Ja, der Spruch ist geklaut, der kursiert seit einiger Zeit durchs Internet, natürlich ohne die Namen.) Ich ziehe mich teilweise nach der Arbeit um, wenn es Matschewetter ist und ich den Pullover/die Bluse am nächsten Tag noch mal im Büro anziehen will. Es gibt generell Klamotten, die fürs Büro nicht so gehen, dicke Fleece-Pullover z. B.
7. Wo schläft Dein Hund / Deine Hunde am liebsten? Im Bett oder auf ihren runden Kuschelkissen. Jetzt, wo es wärmer ist, auch einfach mal lang hingestreckt auf den Fliesen oder den Holzbohlen. Ab und zu wühlen sie sich das Snooozzzeeekissen zurecht. Hier sehen wir Nelly, die sich auf besagtem Kissen zusammengerollt hat. Zum Kuscheln hat sie sich einen meiner Pullover geklaut, der über dem Schreibtischstuhl hing. Die schnappt sie sich zu gerne. Dann freut sie sich und ist so stolz, dass sie fette Beute gemacht hat. 🙂 Dass ich meine Pullover ab und zu extra dort hinhänge, um ihr eine Freude zu machen, ist …….. natürlich wahr.


8. Was war Dein letzter toller Ausflug mit Deinem Hund / Deinen Hunden? An der Elbe ist es immer schön, und auf den Wanderwegen hier in der Gegend. Soooo viel zum Schnüffeln. Natürlich passe ich auf, dass JAGD-Nelly nichts erbeutet. Diese Ausflüge sind immer toll, aber nicht so herausragend spannend, dass ich nun wunder was davon erzählen könnte. 🙂 So schön wie die Dänemarkurlaube wird’s eh nicht, auch nicht gelegentliche Trips an die Ostseee.
9. Was machst Du, wenn Du einen sehr unpassenden Kommentar zu einem Beitrag bekommst? Habe ich zum Glück ganz selten, ich hoffe, ich wäre souverän genug, den einfach zu löschen. Alles andere ist eigentlich Zeitverschwendung. Neulich hatte ich auf der Facebookseite eines Restaurants ganz nett geschrieben, dass das Essen dort sehr lecker ist, aber bei den Brötchen Verbesserungspotential bestünde, z. B. mit einem Dip. (Es sind Pizzabrötchen, die ohne was meistens ziemlich trocken schmecken.) Mit Smiley, es war also wirklich höflich und nur als Anregung geschrieben. Dafür sind solche Facebookauftritte ja im besten Falle auch gedacht. Wochen später kam ein Klugschnackerkommentar, dass ich mir Dip ja auch von der Karte bestellen könne und einfach das Personal direkt hätte ansprechen sollen, bla-bla-bla. Ich habe einfach nur „Ach was“ geantwortet. Zuerst wollte ich es ihm noch genauer erklären, habe ich mir aber geschenkt, soll doch jemand anderes den Erklärbär für Klugscheißer geben.
10. Auf welches Teil Deiner Hundeausstattung möchtest Du nicht mehr verzichten? Wenn man mal von den Sachen absieht, die man eh braucht (Leine, Geschirr, Kissen etc.): Auf keinen Fall dürfen wir auf unsere Dottis verzichten, die sind so wichtig für Nelly. Wie stolz sie immer guckt, wenn sie wieder einen in den Garten gebracht hat. 🙂 Und bei Socksi ist es seine geliebte Knisterschlange. Witzig ist auch unser Stoffwürfel, mit dem Nelly wirklich verhältnismäßig oft Sechsen würfelt. Molly konnte das auch sehr gut.

Außerdem liebt Socksi seinen Jammerlappen. Hier einer in Neuzustand (Handyfoto ohne Blitz, darum total verrauscht):


11. Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dir am besten in Erinnerung geblieben und warum? Bei meinem Siebgedächtnis immer der letzte. 😉 Gut in Erinnerung geblieben sind mir die beiden Artikel, in denen ich verkündete, dass Nelly und Socksi dem Elite-Team beigetreten sind. Und die irre Fotoweihnachtsgeschichte von vor ein paar Jahren.

Danke für die tollen Fragen, liebe Isabella. Ich denke mir keine neuen Fragen aus, weil diese schon so gut sind, und werfe das Stöckchen an alle Hundebesitzer weiter, die Lust darauf haben und uns bei der Gelegenheit hoffentlich auch ein paar Fotos von ihren Lieblingen zeigen.

Blogparade: Was ist in meiner Hand- bzw. Hundetasche?

 

Schon vor reichlich langer Zeit (Ihr kennt das) habe ich von der lieben Isi die Nominierung für die o. g. Blogparade bekommen.

Bei mir ist das leider total unspektakulär. Neben Smartphone und Geldbörse habe ich bei normalen Touren eine Rolle Kotbeutel in der Tasche:

Ein Fehlkauf, leider habe ich damals gleich mehrere Rollen mitgenommen, aber die Dinger sind labberig ohne Ende.

Bei etwas längeren Touren kommt seit kurzem meistens dieser Rucksack zum Einsatz:

Hauptsächlich für die Wasserflasche und einem kleinen Kunststoffnapf:

Eigentlich schwöre ich ja auf Keramiknäpfe, aber für unterwegs ist das olle Plastikzeuchs schon ziemlich praktisch. Das ist auch kein richtiger Hundenapf, sondern da war mal Tzatziki drin. 🙂 Für kleine Anarchohündchen unterwegs die perfekte Größe.

Die kleine Kamera ist ab und zu dabei, wobei ich, seitdem ich JAGD-Nelly habe, nur noch relativ wenige Fotos auf den Touren knipse, denn das Nellchen fordert volle Aufmerksamkeit. 🙂 Und Socksi dadurch natürlich auch, er orientiert sich an ihr.

Außerdem sind Fotos mit Geschirr und Schleppleine nicht ganz so schön, obwohl ich diese tollen quietschorangen Biothane-Leinen habe.

Leckerlis sind zwar dabei, aber unterwegs interessiert Nelly, obwohl sie doch ein Cocker Spaniel ist, so ein Leckerli gar nicht, die Gerüche sind viel interessanter! Ihr Jagdtrieb ist größer als der von meinen bisherigen Hunden zusammen.

Kleine Leckerlidosen bzw. -Täschchen habe ich mehrere, in letzter Zeit war die meistens dabei:

Die geht auch schön in die Jackentasche, falls ich den Rucksack nicht dabei habe.

Tja, das war’s schon. Manchmal habe ich noch für mich selbst eine Getränkeflasche dabei, aber eher selten. Spielzeug oder so’n Gedöns brauche ich gar nicht anzubieten, das interessiert unterwegs überhaupt nicht. Als ich Rasputin noch hatte, war natürlich immer einer seiner geliebten Latexbälle dabei…

So ein Beitrag darf natürlich nicht ohne Foto mit den beiden Anarchohündchen enden, oder?

Ich wüsste jetzt nicht, wen ich noch bitten könnte, bei der Parade teilzunehmen, ich glaube, in der Hundeblogszene haben schon viele dazu gebloggt. Vielleicht haben Schätersky und Frauchen Lust? Und sowieso darf bei einer Blogparade ja eh jeder, der mag, teilnehmen, auch ohne Nominierung. Also lasst Euch nicht aufhalten, liebe Hundeleute. 🙂

Stöckchenzeit mit Zombieapokalypse!

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Zu jedem ordentlichen Stöckchen gehört einfach die Frage nach der Zombieapokalypse. Darauf kann man sich gar nicht genug vorbereiten! Das sieht auch Hermione so, bei der ich das Stöckchen vor längerer Zeit fand, erst mal einlagerte und nun aus dem Vorratsraum holte, weil mir nach Stöckchen ist!

Und wenn Ihr das Stöckchen brav fertiggelesen habt oder meinetwegen auch vorher, könnt Ihr in meine Blogroll gucken, da haben sich sechs weitere Blogs eingenistet. Es werden nun alle paar Wochen weitere folgen, ich habe noch genug Tipps auf Halde. Euch soll ja nicht langweilig werden.

Nun zu den Fragen, los geht das.

1. Mit oder ohne Fruchtfleisch? Mit! Purer Gnampf.

2. Welche Gestalt nimmt dein Irrwicht an? Als ich neulich eine alte Truhe öffnete, sprang mir ein Schreckgespenst entgegen, das, während es übel die Justiz und die Medien beschimpfte, wild Tweets absetzte. Ein Irrwicht mit Smartphone hatte ich vorher noch nie gesehen, das war mir nicht geheuer, ich schickte es in die USA, weil es ständig „America first!“ brüllte. Tja, wir alle wissen, was daraus geworden ist… Nicht gut, gar nicht gut, aber in meinem Keller konnte es nicht bleiben, das könnt Ihr sicher verstehen.

3. Ananas auf Pizza: Freund oder Feind? Ich toleriere Ananas in geringen Mengen. Aber zu viel davon, und ich lasse eine Mauer um die Pizza bauen. Die Ananas zahlt.

4. Wann dachtest du das letzte Mal, dass du jetzt besser die Klappe halten solltest, und hast trotzdem weitergeredet? Das war in der Anstalt, da hätte ich wohl gegenüber dem Boss bezüglich meiner Depression nicht so mit offenen Karten spielen sollen. Andererseits: Ich bereue es trotzdem nicht! Wir sind im 21. Jahrhundert, wann, wenn nicht jetzt, soll man über so was offen sprechen können? Ein Kollege sagte vor einigen Wochen zu mir: Zwei Dinge darfst Du in der Anstalt nicht sein, depressiv oder homosexuell. Na ja, immerhin 50 % der inoffiziellen Vorgaben erfüllt. 😉 Vielleicht kommen die Nachzügler in der Anstalt ja auch irgendwann noch mal geistig im 21. Jahrhundert an…

5. Zombieapokalypse! Wohin gehst du, wer begleitet dich und was ist deine Waffe? Begleiten lasse ich mich von Trump, hinter dem ich mich strategisch klug verstecken werde, denn die Zombies werden natürlich einen Bogen um ihn machen, nämlich deswegen:

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Meine Waffen sind Cachaca, Limetten, Rohrzucker, Eis und mein 5-Liter-XXXXXXXXXL-Caipiglas, denn Caipirinha wird mir übermenschliche Kräfte verleihen. Oder zumindest das Elend abmildern. (Damit meine ich in erster Linie Trump, nicht die Zombies.)

6. Wenn dein achtjähriges Ich dich heute besuchen würde, würde es mit dir schimpfen oder wäre es stolz? Hm, Kinder sehen ja vieles anders als Erwachsene. Vielleicht fände mein achtjähriges Ich einen Pokémon-Go spielenden, depressiven Menschen, der nicht allzu viel auf die Reihe bekommt, gar nicht so schlimm? Immerhin bin ich mir sicher, dass es Nelly und Socksi lieben und mit glänzenden Augen vor meinen Büchertürmen stehen würde. Außerdem, auch das ist 100 %ig sicher, würde es meine Monstersammlung toll finden und sofort drauflos spielen (mein achtjähriges Ich brauchte keine teuren Spielsachen und vorgefertigte Szenarien, es konnte einfach loslegen und hat sich die wildesten Geschichten ausgedacht, ein paar Tierfiguren und Bauklötze reichten dafür dicke aus).

7. Utopie oder Dystopie? Bei Büchern eher Dystopien. Dystopien gibt es ja nicht erst seit „Die Tribute von Panem“, ich sage nur „1984“. Wobei ich die Tribute auch gern gelesen habe, nach zwei weiteren Dystopieserien reichte es mir dann aber erst mal, die schossen ja nach dem Tribute-Erfolg wie Monsterwildkraut in meinem Garten aus dem Boden.

8. Hast du einen Adventskalender? Wenn ja, was für einen? Was war heute drin? Traditionell haben eine Kollegin und ich in der Anstalt je einen Adventskalender, und zwar den von der Firma mit den lila Kühen. Heute war da aber nichts mehr drin, der ist merkwürdigerweise mittlerweile leer, und das schon 10 Monate vor der Adventszeit! Böses, verfressenes Monster!

9. In welches Hogwarts-Haus würde der sprechende Hut dich einteilen? Mal sehen… Für Gryffindor bin ich nicht mutig und tapfer genug. Für Slytherin fehlt es an Hinterlistigkeit und Arroganz. Ravenclaw sind die besonders Klugen, da bin ich auch raus. Bleibt Hufflepuff, das Haus für die Zuverlässigen, Fleißigen und Loyalen. Vielleicht würde der Hut aber auch spontan ein neues Haus für Durchgeknallte gründen. Weiß man ja nie. Aber Hufflepuff ist gut, der Name ist ja schon pure Puscheligkeit.

Nichtsdestotrotz wollen wir das Ganze wissenschaftlich analysieren und verwenden diesen höchst seriösen Test.

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Super, ich bin eine Mischung aus Mutmonster und Intelligenzbestie! Eben ganz die geborene Weltherrscherin!

Nachdem das geklärt ist, stürzen wir uns mutig und mit einer gehörigen Portion Intellekt auf die beiden letzten Fragen:

10. Kugelschreiber: kaufen oder klauen? Kaufen, ich liebe ausgefallene Kugelschreiber. Habe eine kleine Sammlung. 🙂

11. Hast du heute schon gelacht? Ja, habe vorhin zwei recht lustige Videos geschaut:

 

So, alle genug getrumpdingst? Dann kann ich ja nun mit den Anarchohündchen los, obwohl ich etwas besorgt bin: Es ist schon 9 Stunden her, seitdem Trump das letzte Mal twitterte. Mein Zombieschutz wird doch wohl nicht krank sein?!

Gute Nacht, und immer dran denken: MAKE CAIPIGLASSES GREAT AGAIN!

Stöckchenzeit: Im Herbst wandern

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Ja, ich weiß, ist eigentlich Winter, aber das Stöckchen wurde mir halt im Herbst zugeworfen. Und da ich gerade in meiner typischen silvestergenervten Stimmung bin, dachte ich mir, ich bearbeite einfach mal eines meiner geliebten Stöckchen, bzw. genauer gesagt, geht es hier um den legendären Wander-TAG. Zugeworfen wurde er mir von der lieben Elfi.

Die Regeln ähneln einem normalen Stöckchen, allerdings darf die 11. Frage nicht geändert werden! Bei Zuwiderhandlung saufen Euch die Einhörner Eure Caipis weg!

  1. Fliegende Autos oder doch fliegende Besen? Fliegende Besen sind recht unbequem. Habe ich gehört, hüstel-räusper. Also mal mit einem fliegenden Auto versuchen…
  2. Blätterhaufenspringen – Top oder Flop? Top, wobei Springen in meinem Alter… Eher mal so durchraschelwandern, das wirkt auch seriöser, zukünftige Weltherrscherin und so.
  3. Gibt es irgendwas in deinem Leben, was du gerne ändern würdest? Wenn Ja, was? Und wenn nein, was hat dein Leben vollkommen gemacht? Zu viel, das würde hier den Rahmen sprengen.
  4. Hast du Geheimnisse und wenn ja, würdest du jetzt sofort eins dieser Geheimnisse gestehen? Geheimnisse sind Geheimnisse nicht ohne Grund. 🙂 Ja, ich habe welche. Nein, ich werde sie nicht gestehen. Gibt wenig, mit dem ich hinterm Berg halte, ich rede ja sogar in der Anstalt offen über meine Depression. Aber so zwei, drei Sachen gehen niemanden was an.
  5. Warst du eher ein Mama oder ein Papakind? Ein Mamakind. Ich war in meiner Kindheit 100 %ig auf Seiten meiner Mutter gegen meinen alkoholkranken Vater. Dass solche Zustände nicht für ein einfaches Gut-Böse-Schema taugen, wurde mir erst später nach und nach bewusst.
  6. Schlage das nächstgelegene Buch auf Seite 77 und schreibe den 7. Satz auf. Socksi liegt gerade so lieb neben meinem Schreibtischstuhl, da möchte ich nicht aufstehen… Ich komme gerade nur an den Ordner mit den Seminarunterlagen „Einkaufscontrolling“ ran. Auf Seite 77 befindet sich zum Thema „Linear Performance Pricing — Die Idee“ eine grafische Darstellung mit einigen Stichpunkten, insofern wird das mit dem 7. Satz nichts. Irgendwas mit Linien, Benchmark der Besten und haste nicht gesehen… Man muss immer an den bestimmenden Leistungsparameter denken.
    Würdest du allein durch diesen Satz verstehen worum es in dem Buch geht? Irgendwas mit Preisen. Jaha, totaler Durchblick, ey. Fragt mich bloß bitte nie etwas zum Thema Einkaufscontrolling! Danke!
  7. Hattest du schonmal einen Schulunfall? Wenn ja, was ist passiert? Außer Prellungen und so nix Ernstes.
  8. Wer steht am meisten in deinem Telefonprotokoll? In den letzten Tagen/2 Wochen der Physiotherapeut meiner Mutter, weil das immer hin und her mit den Terminen ging.
  9. Hast du große Angst vor Etwas und würdest diese Angst gerne einmal überwinden? Ängste würde wohl jeder gern überwinden, oder? Ich leide unter Verlustängsten.
  10. Wie viele Lieder besitzt du auf deinem Handy? Leicht schwankend, aber immer so ca. um die 300 Titel.

Und wie immer die elfte Frage:

11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? Der Wander-TAG ist so großartig und epochal, so ganz anders als dieses ganze Silvester- und Jahreswechselgedöns. Ja, ich gebe zu, dass ich damit gar nichts anfangen kann. Nun ist immerhin die Böllerei fast überstanden.

Jetzt meine Fragen:

  1. Silvester — toll oder nervig?
  2. Einkaufscontrolling — langweilig oder total wichtig?
  3. Wie geht es Deinem pinken, fluffigen Einhorn?
  4. Was weißt Du über Erlangen?
  5. Fällt es auf, dass mir gerade keine sinnvollen Fragen einfallen?
  6. Hast Du einen originellen Anrufbeantworterspruch oder ist das total 80er?
  7. Minions oder Einhörner?
  8. Orange oder Schwarz?
  9. Winkekatzen oder Wehwehchen?
  10. Wo bleiben eigentlich die Schoko-Osterhasen in den Geschäften? Das zieht sich ja wieder hin!
  11. Auf einer Skala von eins bis himbeerteedrölfiarden: wie sinnlos und ultradämlich findest du den Wandertag? (Immer dran denken: Diese Frage darf nicht geändert werden!)

Ich schmeiße den Wander-TAG seiner Erfinderin zu. Hau rein, Windsprite.

Es ist 1.20 Uhr und die Idioten fangen hier wieder zu böllern an, wo ich mich gerade gedanklich darauf vorbereitet habe, noch mal kurz mit den Anarchohündchen rauszugehen. Ich hasse Silvester.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen ein gigantisch-feines 2017! Ich weiß, dass das eher unrealistisch ist, aber ich wünsche es Euch trotzdem, weil Ihr es verdient habt!

 

Stöckchenzeit!

 

So ein Stöckchen geht ja immer. Ihr kennt mich ja. Dieses hier wurde mir von Susanne, Muddi des Gnadenhofes von Miranda & Co., zugeworfen. Erst mal Knudeleinheiten an alle Tiere da. Und nun geht das schon los. Die Regeln sind einfach. Fragen beantworten und an drei Blogger weiterwerfen. Das kann ich.

1. Mit welchen TV-Serien bist du aufgewachsen? Die Barbapapas fand ich besonders toll. ❤ Außerdem auch Sandmännchen, Biene Maja, Sesamstraße, Rappelkiste, Hallo Spencer (ganz großartig! Die Rohrpost!), Tom & Jerry, Fred Feuerstein, Black Beauty, Lassie (natürlich!) und vermutlich noch etliche andere. Auch Fußball habe ich schon sehr früh geliebt und geguckt, wenn es im TV lief. Gruselig allerdings die Erinnerungen an die Spiele, bei denen mein Vater Kumpels zum Gucken eingeladen hatte. Stellt Euch eine Runde sehr lauter, alkoholisierter verhinderter Welttrainer vor, die wirklich alles besser wussten und konnten. Der Schiri lag grundsätzlich falsch mit seinen Entscheidungen und die Fußballer waren sowieso alles Rumpelfüßler…

2. Experimentierst du gern beim Kochen? Ich koch nicht mal gern… Und selbst beim Essen bin ich nicht allzu sehr experimentierfreudig. Was das Monster nicht kennt, frisst es nicht. 🙂 (Ganz so schlimm ist es nicht, aber Experimente mit z. B. Schlangenfleisch oder Insekten kann man mit mir getrost vergessen.)

3. Machst du gern Komplimente? Hin und wieder, aber nicht inflationär. Das wäre unmonströs. 😉

4. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht? Vor ein paar Monaten. Viel zu lange her. Ich vermisse die Nordsee.

5. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat? Ich trage überhaupt keinen Schmuck. Ich mag nichts am Körper rumbamseln haben, das nervt mich. Ich habe aber eine Bernsteinkette, die ich mir vor ewigen Zeiten mal in Dänemark gekauft habe.

6. Wie sieht dein Auto innen aus? Es gibt so Fragen, die man mir nicht stellen sollte… 😉 Unser Auto ist kein Muster an Ordnung, aber Hauptsache, Platz für die Hunde.

7. Hast du in den letzten 5 Jahren neue Freundschaften geschlossen? Ja, auch durch das Bloggen. ❤ Und eine alte Freundschaft lebte wieder auf. Sehr wertvoll.

8. Wer bist du wenn niemand zuschaut? Die, die ich sonst auch bin. Mich zu verstellen, ist mir viel zu anstrengend, bin doch Faulmonster. 🙂 Klar gibt es Situationen, in denen ich mich zusammenreiße, obwohl es in mir drin anders aussieht, aber das kennt wohl jeder.

9. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast? So eine spannende Krimigeschichte wie Susanne habe ich nicht zu bieten. Es gab und gibt mehrere Sachen, die für mich spannend waren, aber so ein richtiges Highlight? Hm. Spannend war es, meinen zweiten Hund Ronny auszusuchen (Burga, meine erste, hatte ich von meinem Vater übernommen) und die erste Zeit mit dem jungen Wilden, was auch für mich eine neue Erfahrung war… Spannend war es, als ich das erste Mal eine Schulung geben musste (vorne stehen und vor Leuten reden, bibber…). Vor kurzem war es spannend, meine erste Vorkontrolle für eine Tierschutzorga zu machen – Leute „auszufragen“ und auf den Zahn zu fühlen, war für mich Neuland. Ganz früher gab es auch mal eine Preisverleihung bei einem kleinen Schreibwettbewerb, bei dem ich den 3. Platz gewonnen hatte. Na ja, alles nicht super aufregend, für andere schon gar nicht, ich bin halt ein ziemlich langweiliges Monster. Action und Aufregung sind nicht so meins…

10. Hast du schon mal in einem Schloss geschlafen? Nein, aber ich war Trauzeugin einer Freundin, die im Bergedorfer Schloss geheiratet hat. Immerhin Schloss. Und irgendwo habe ich ein Foto vom Schloss, das jetzt ganz hervorragend hierher gepasst hätte, aber da meine Fotosammlung extrem ungeordnet ist, zeige ich jetzt einfach ein Bild eines dösenden Ponys, damit dieser Beitrag nicht zur Textwüste verkommt.

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Das hat wieder Spaß gebracht und waren auch mal ganz andere Fragen, als man sie sonst häufig bei Stöckchen hat.

Ich schmeiße das Stöckchen weiter an

natürlich meine Stöckchengesinnungsgenossin Charisma,

die schlumpfigste Bloggerin, seitdem es Blogs gibt, Windsprite, und

Elfi, eine weitere liebe Stöckchenschwester im Geiste.

Viel Spaß beim Beantworten. Ich verziehe mich nun ins Bett, ich bin noch müder als das Pony auf dem Bild. Gute Nacht!

 

Stöckchenzeit: Charismatisches Stöckchen

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So, für ein Stöckchen muss jetzt einfach mal Zeit sein!

Charisma möchte folgendes von mir wissen, sie hat mich nämlich in den Kommentaren nachnominiert, weil ich so stöckchenverrückt bin. 🙂

  1. Magst Du Awards? Beantwortest Du gerne Stöckchen? JAAAA, Stöckchen!
  2. Findest Du die angehende WeHe {Weltherrscherin aka Fellmonster} auch so crazy? Ganz normale, total seriöse Person, das Monster…
  3. Was hälst Du von der Trennung von ‚Brangelina‘? Oder ist Dir das schnuppe? Das ist mir sooooo egal. https://youtu.be/0LyAey51CmQ
  4. Arbeit: könntest Du ohne leben, wenn das Geld reicht? Ganz leicht und ohne Probleme! Ich würde mir schon eine sinnvolle Aufgabe suchen, aber ohne meine jetzige Arbeit könnte ich gut klarkommen.
  5. Freizeit: hast Du Hobbies? Welche/s? Was ist dieses „Freizeit“? So was hat eine angehende Weltherrscherin nicht. Hätte ich Freizeit, würde ich diese mit lesen, bloggen, fotografieren Rad fahren, spazierengehen und ähnlichem verbringen, aber das ist wie gesagt rein theoretisch. *bedeutungsschwer seufz*
  6. Lieblingsgetränk: Cocktail, Wein oder Bier? Cocktail, der mit C anfängt und bei dem Cachaca und Limetten eine tragende Rolle spielen.
  7. Lieblingsessen: nur mit Fleisch/Fisch oder lieber vegetarisch? Fisch geht bei mir gar nicht. Fleisch hin und wieder mal, aber auf keinen Fall jeden Tag. Gern auch mal ohne Fleisch.
  8. Zuhause kochen oder eher Essen {Pizza holen} gehen? Ich koche ja nur, wenn ich wieder Waffen brauche. Mit Gekochtem von mir schlage ich die hartnäckigsten Feinde in die Flucht.
  9. Was hälst Du von McDonalds & Co? Liebst Du Burger? Ich mag ab und zu einen GUTEN Burger. Damit ist McDonalds raus. 🙂
  10. Fremdsprachen: beherrschst Du eine? Oder mehrere? Englisch so halbwegs, außerdem spreche ich fließend anstaltisch. Ja, das ist schon eine extra Sprache, was die da verwenden, vor allem Manager und Prozessmenschen.
  11. Deutschland: stinken Dir die politischen Ansichten der AfD auch so? JA! Und überhaupt der Rechtsruck in vielen Ländern. Zorn und Dummheit ergeben ein hässliches Paar. Wenn sich die etablierten Politiker mal wieder mehr auf sozial gerechte Politik konzentrieren würden, anstatt den Riesenkonzernen immer mehr Goodies zukommen zu lassen, könnte vielleicht noch die Trendwende geschafft werden. (Aktuell ja mal wieder die Idee, Autobahnen zu privatisieren, Versicherungskonzernen mal wieder was zuschustern, aber das ist nur ein Beispiel von viel zu vielen.) Ansonsten schön weiter so mit dem Wutdenken und damit, den Zorn auf bestimmte Menschengruppen zu lenken. Leider eskaliert so was. Die Geister wird man irgendwann nicht mehr los…

Oh, schon fertig? Das hat wieder Spaß gebracht. Ich denke mir aber dieses Mal keine neuen Fragen aus, das habe ich schon so oft getan, dass mein Kreativspeicher zurzeit leer ist. Nehmt doch das Stöckchen bitte einfach mit, die Fragen sind charismatisch-epochal.

 

Stöckchenzeit: Wander-TAG, er lebt! Yeah!

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Drei Stöckchen liegen mittlerweile hier in der Monsterhöhle. Da wollen wir uns mal das erste greifen. Hier hat Windsprite mir den berühmten Wander-TAG zugeworfen.

Achtung, wichtige Regel: „Die letzte Frage darf zwar in ihrem Wortlaut, nicht aber in ihrem ursprünglichen schlumpfigen und flauschigen inneren Sinn geändert werden!“

1. Wie wirst du mit dieser Endsommermelancholie fertig? Ich guck TV-Duell Clinton/Trump. „Niemand respektiert Frauen so wie ich!“ „Das war doch Umkleidekabinengeschwätz!“ Da vergeht einem jede Melancholie. Versprochen.

2. Hast du dir unmittelbar nach dem Brexit-Votum in manchen wütend-unbarmherzigen Momenten auch manchmal gewünscht, man könnte die Briten sofort komplett aus der EU werfen, ohne Netz und doppelten Boden? Nein, ich war und bin eher deprimiert, wie die eigentlich wunderbare Idee der EU nach und nach zerstört wird (und das liegt nicht nur an den Briten, da denke ich an ganz andere Vorkommnisse). Wichtig wäre, dass man klipp und klar verhandelt und die Briten nicht die Vorteile der EU weiterhin behalten dürfen, ohne sich an bestimmte Regeln und Werte zu halten.

3. Bei welchen Dingen kommst du in einen Workflow, also in einen Zustand, in dem sich die Arbeit fast mühelos von alleine erledigt? Hm, klappt in letzter Zeit bei mir generell weniger gut. Ab und zu habe ich mal so einen Anfall und schaffe es z. B. mehrere Artikel aus dem alten Blog zu überarbeiten und für den Import in dieses Blog vorzubereiten, denn einmal angefangen, bringt das Spaß. Ähnlich geht es mir, wenn ich mich erst mal aufraffe, Fotos zu sichten. Aber momentan habe ich so viel um die Ohren, dass ich leider oft mit solchen Sachen gar nicht erst anfange.

4. Hast du manchmal das Bedürfnis, dir die Dinge in Ordnung zu designen, glaubst du also, deine Ideen könnten vielleicht durch ein paar kleine Veränderungen Besserungen zu erzielen? Bestimmt können meine Ideen noch besser werden, manchmal ändere ich dann nachträglich noch dran herum, ist aber eine Frage des Aufwandes.

5. Bastelst du gerne mit den Fingern an irgendetwas rum? Egal ob eher handwerklich oder künstlerisch. Wenn nicht, warum glaubst du, fällt es dir schwer, mit so etwas anzufangen? Ich habe nullkommanull Talent zum Basteln oder Handwerken. Leider. Ich würde es wahnsinnig gern können, aber Versuche haben ergeben, dass es nix bringt. Die Ergebnisse sind so müllig — durch viel Üben könnte sicher eine gewisse Verbesserung erreicht werden, aber wenn ich meine Freizeit mit etwas verbringe, möchte ich zumindest eine gewisse Qualität erreichen, und das ist leider nicht möglich. 😦

6. Was glaubst du, welche entscheidene Wendung in deinem bisherigen Leben hatte den größten Anteil unter Anderem, dich zu dem zu machen, was du bist? Wahrscheinlich die Trennung meiner Eltern, die alles andere als gut ablief. Damit verbunden war der Verlust fast aller meiner Tiere (Hühner, Katzen), zum Glück durfte ich den Hund meines Vaters übernehmen. Auch die Jahre danach dürften mich sehr geprägt haben, weil die Lebensumstände kompliziert waren. Das alles aufzuführen, könnte mehrere Artikel füllen. Dafür bin ich momentan zu faul. 🙂

7. Welches kuriose Lebewesen auf diesem Planeten fasziniert dich wegen seiner biologischen Besonderheit momentan am meisten? Immer noch der Axolotl. Nachzulesen hier im Kapitel „Besonderheiten“. Ich bin aber auch immer wieder fasziniert davon, wie lieb, süß und knuddelig Nelly und Socksi sind. Moment, hier muss ein Foto her:

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8. Was wünschst du dir, wäre ein bisschen mehr dein Lebensmotto, im Vergleich zu der Weise wie du tatsächlich dein Leben verwirklichst. Wenn dir nichts einfällt und du eigentlich ganz zufrieden damit bist, so wie du dein Leben lebst, welchen Rat gibst du Menschen, die mit ihrer eigenen Lebensführung nicht zufrieden sind? Ich wünsche mir mehr Gelassenheit, meinetwegen auch Distanz, zu Dingen/Umständen, die ich nicht ändern kann. Ich arbeite daran. Viele Dinge sind es auch gar nicht wert, sich darüber zu ärgern.

9. Was wäre dir wichtiger: Eine gesunde Biosphäre auf der Erde oder eine gesunde menschliche Gesellschaft, die endlich aufhört unter sich so viele Probleme zu verursachen? Ganz ohne entweder-oder, aber grundsätzlich? Das zweite wäre wichtiger, weil ich glaube, dass die Menschheit, sollte sie jemals so viel Vernunft erlangen, auch an einer gesunden Biosphäre arbeiten würde. Allerdings ist das zweite für mich, obwohl ich eine gewisse Phantasie habe, wesentlich unrealistischer. Das erste könnte gehen, falls sich die Menschheit irgendwann tatsächlich mal selbst ausrottet und der Planet sich nach sehr, sehr, sehr vielen Jahrtausenden von Homo Sapiens‘ Hinterlassenschaften erholt hat. Einen Ausweg gibt es natürlich: Wenn Ihr mich auf meinem Weg zur Weltherrschaft unterstützt, wird natürlich alles gut, aber nur dann.

10. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was nach deinem Tod mit deinen Überresten geschehen soll? Ich habe einen Organspendeausweis, die sollen von mir verwenden, was noch irgend möglich ist (die Leber wird vermutlich eher nicht mehr brauchbar sein…). Alles andere ist mir ehrlich gesagt schnuppe, Hauptsache, die Überreste werden so vergraben/entsorgt, dass es die Umwelt nicht belastet. Oder so wenig wie möglich.

11. Auf einer Skala von ein bis Einhorn: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-TAG? Ein Song sagt mehr als 1000 Worte! Einfach plüschig-fluffig-epochal, der Wander-TAG darf niemals sterben!!!!!!1!!!12!drölfzigmegawichtig!!!!1!

Die Regeln besagen, dass man sich 10 neue Fragen ausdenkt, die 11. nicht verändert oder wenn, dann nur im Sinne der puscheligen Einhornigkeit, aber der Geist muss erhalten bleiben.

Ich bin aber faul und müde, deshalb nehme ich einfach die Fragen von Windsprite, denn sie sind sehr interessant, bei mir käme ja doch wieder nur Quatsch raus. Heute bleiben wir aber zur Abwechslung mal seriös. Ich tagge:

Charisma

Susanne

Wolke

und alle, die ganz viel Lust auf den Wander-TAG haben.

In diesem Sinne: Piiiiiink! Rainbooooows!

Wer keine Lust auf den Wander-TAG hat, kann sich einen aufblasbaren Pub kaufen und aufpusten. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass man in dem scheußlichen Teil in irische Kneipenstimmung kommt, aber vermutlich ist es alles eine Frage des Pegels. Stelle mich für Versuche diesbezüglich uneigennützig zur Verfügung. 😉

 

Stöckchenzeit: Liebster Award

liebsteraward

Es ist wieder „Liebster Award“-Zeit! Die meisten von Euch wissen, dass ich Stöckchen liebe, und prompt war Susanne so lieb, mir das hübsche Teil zu verleihen.

Dafür erst mal VIELEN DANK!

Das hier ist Sinn und Zweck des Liebsten Awards:

Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung. Für „alte Hasen“ im Übrigen auch.

Das ist prima, da machen wir mit. Susanne hat folgende Fragen, die sie von ihrem Assistenten Patrick H. ausarbeiten lassen hat. 😉

1. Wie häufig rufst Du WordPress auf um nach Neuigkeiten zu schauen? Wenn sich das auf den Reader bezieht: Den nutze ich nur gelegentlich, der ist zu unzuverlässig. Ich schwöre auf meinen RSS-Feedreader Feedly. In meine Kommentare schaue ich alle 1 – 2 Tage, um zu kontrollieren, ob Akismet mal wieder jemanden ungerechtfertigterweise in den Spamknast gesperrt hat. Alle 1 – 2 Wochen, je nach Lust und Laune, gucke ich mir die Statistiken an, Suchbegriffe, Referrer und so was. 
2. Besprichst Du Deine Posts vor der Veröffentlichung mit Freunden oder Verwandten? Nein, diese Beklopptheit hier versteht von meinen Freunden und Verwandten eh kaum einer. 🙂
3. Weiss Dein Umfeld aus dem Real-Life (Nachbarn, Arbeitskollegen, Kommilitonen) von deinem Blog? Einige wenige, an dieser Stelle winke ich mal wieder zu H. herüber. Ich habe es einigen erzählt, aber festgestellt, dass ich in meinem Bekanntenkreis viele habe, denen ich erst erklären muss, was ein Blog überhaupt ist — und die dann doch nicht das Interesse daran haben, was für mich auch völlig in Ordnung ist.
4. Wenn Du der Welt eine Lösung schenken könntest (Frieden, Heilung von Krebs etc.), was würdest du ihr schenken? Heilung vom verdammten Krebs finde ich gut, das würde ich nehmen. Gibt natürlich noch genug andere fiese Krankheiten. Frieden halte ich für so dermaßen illusorisch, das können glaube ich auch 10 Millionen Feen oder Flaschengeister nicht realisieren, die Menschheit hielte das eh nicht lange durch, da ist so eine besiegte Krankheit doch handfester. (Ich definiere Frieden übrigens wesentlich umfangreicher als nur „Abwesenheit von Krieg“.)
5. Hast du bereits andere Blogger persönlich kennen gelernt? Ja, unter anderem auch die Award-Verleiherin und ihre Tiere. Die sind toll, ich beauftrage Susanne hiermit mal wieder, eine große Knuddelattacke an ALLE zu verabreichen. 🙂 Und ich durfte die weltberühmteste Schauspielerin aller Zeiten und ihre Managerin und den Tomatenmagier kennenlernen!
6. Was hast du für Hobbys / Interessen Eine meiner größten Interessen sind die Möglichkeiten, die ich habe, um den Anarchohündchen das Leben schön zu gestalten. Sonst noch so: Literatur, Politik, Fotografie (noch ganz am Anfang), Fußball, Comics, Musik, ein bisschen Bildbearbeitung am Computer und dies und das, was mir gerade in den Sinn kommt (ich fange gern mal Dinge an, die ich dann doch nicht zu Ende bringe). Ach ja, Bloggen natürlich auch.
7. Bist du auf WordPress oder eher auf anderen Plattformen aktiver? WordPress, also mein Blog, ist meine größte Aktivität im Web. Privat bin ich auch auf Facebook ein bisschen aktiv, aber hauptsächlich, um Kontakt zu einigen Tierschutz-Orgas zu halten. Gehöre nicht zu denen, die hunderte „Freunde“ sammeln. Einen Twitter-Account habe ich auch, lese aber nur gelegentlich einige Tweets. (Außer, wenn ich mal wieder Probleme mit O2 habe und die auf Twitter damit bombardiere…)
8. Würdest du eher einer großen multinationalen oder kleine regionale Gemeinnützigen Organisation helfen? Letzteren, weil ich dazu einen persönlichen Bezug habe, z. B. die Orgas, von denen ich Nelly und Socksi habe. Die multinationalen Orgas haben aber auch ihre Berechtigung. Um z. B. bei Katastrophen helfen zu können, ist eine gewisse Größe nötig, und z. B. Ärzte ohne Grenzen ist eine großartige Orga.
9. Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gern mal einen Tag ganz privat verbringen? Trump, aber nur, wenn er US-Präsident wird.
10. Warum? Darüber schweigen wir jetzt mal! (*googelt „Körper in Salzsäure auflösen“*)
11. Fast jeder hat in seiner Kindheit einen beste(n) Freund(in) gehabt, mit der man durch dick und dünn gegangen ist. Hast Du noch Kontakt? Wenn nein, hättest Du gerne? Mit meiner ehemals besten Freundin aus Schulzeiten hat sich in den letzten Monaten ein loser Facebook-Kontakt ergeben, der sich aber auf gelegentliche Kommentare beschränkt. Reicht mir auch völlig. Dafür gibt es ein Auffrischen einer Freundschaft mit einer ehemaligen Arbeitskollegin, das ist mir viel wichtiger.

Jetzt brauchen wir frische Fragen und neue Preisträger. Hier erst mal meine Fragen:

  1. Du hast die Möglichkeit, eine mächtige Person in Salzsäure… zu treffen und mit guten Argumenten von ihrem Irrweg zu überzeugen. Wen würdest Du treffen?
  2. Du hast viel Geld und kannst dem Arbeitsleben entsagen. Womit verbringst Du künftig Deine Zeit?
  3. Böse Außerirdische erobern die Erde und erlauben nur noch genau eine Cocktailsorte. Welchen Cocktail wird es noch geben, wenn es nach Dir ginge?
  4. Urlaub: Lieber Hotel, Appartment, gemütliches Häuschen oder eigene Luxusyacht?
  5. Kannst Du mir erklären, warum Snapchat so ein heißer Shice ist? Ist es nicht eher blöd, dass Inhalte nach kurzer Zeit gelöscht werden? Ausdruck einer gesteigerten Flüchtigkeit? Oder bin ich einfach viel zu alt für den Kram?
  6. Glaubst Du auch, dass es gesünder ist, der angehenden Weltherrscherin zu widersprechen, wenn sie eine Frage mit „bin ich zu alt“ stellt?
  7. Brangelina ist Geschichte. Bekümmert Dich das oder ist Dir der Glamourkram total egal?
  8. Findest Du auch, dass es ganz schön schwierig sein kann, sich 11 Fragen auszudenken?
  9. Wer ist intelligenter? Trump oder ein Duflor?
  10. Wer hat die hübschere Frisur? Trump oder Duflor?
  11. Wer oder was zur Hölle ist eigentlich Duflor?

2016-09-21-21-59-58Und jetzt TUSCH, tähäää und traraaa, die neuen Preisträger! Ich überreiche den Award in der gebotenen Feierlichkeit an folgende Blogger:

Ich wüsste noch weitere würdige Preisträger, aber bei diesen sind die Vitrinen bereits voller Auszeichnungen, so dass sie keine Awards möchten.